Aktuelle Wohnungsbaukonzeption im Detail

Im Inter­net ist die Woh­nungs­bau­kon­zep­ti­on Bre­men 2020 verfügbar.

Sie zeigt für jeden Stadt­teil das Woh­nungs­bau­po­ten­ti­al auf. Für Grö­pe­lin­gen ist dort ein Poten­ti­al von 455 Wohn­ein­hei­ten gelistet.

Bis zum Jahr 2015 wird die Ent­wick­lung fol­gen­der Flä­chen als prin­zi­pi­ell mach­bar angesehen:

Pastorenweg/Dockstr.: 20 Wohn­ein­hei­ten. Hier hat­te sich zuletzt der ursprüng­li­che Inves­tor zurück­ge­zo­gen. Eine detail­lier­te Mus­ter­pla­nung liegt aber bereits vor und wur­de in einer Bei­rats­sit­zung mit den Anwoh­ner auch bereits diskutiert.

St. Niko­laus-Kir­che / Beim Ohlen­hof: 20 Wohn­ein­hei­ten, im wei­te­ren Ver­lauf wei­te­re 20 Wohn­ein­hei­ten. Die­se Pla­nung ist u.W. neu. Genaue­re Infor­ma­tio­nen sind uns nicht bekannt. Ggf. ist dies auch im Zusam­men­hang mit der Finanz­si­tua­ti­on der Kir­che zu sehen.

Lis­sa­er Str.: 22 Wohn­ein­hei­ten. Hier sind bereits in 2009 neue Rei­hen­häu­ser ent­stan­den. Zuvor gab es eine Bebau­ung an der von der Lis­sa­er Str. abbie­gen­den Hil­de-Adolf-Str.. Pla­nun­gen lie­gen u.W. vor.

Opel Burr: 20 Wohn­ein­hei­ten, im wei­te­ren Ver­lauf wei­te­re 25 Wohn­ein­hei­ten. U.W. ist in den bis­he­ri­gen Plä­nen nur ein Teil der Wohn­ein­hei­ten auf­ge­nom­men. Wei­te­re Wohn­ein­hei­ten müss­ten ent­we­der auf der ggü. lie­gen­den Stra­ßen­sei­te ent­ste­hen oder das kon­kret geplan­te und im Bei­rat vor­ge­stell­te Kon­zept zum Umbau der Gewer­be-immo­bi­lie müss­te ver­än­dert werden.

Im Wein­ber­ge: 10 Wohn­ein­hei­ten. Die Pla­nun­gen wur­den eben­falls bereits im Bei­rat vorgestellt.

Für den Zeit­raum nach 2015 sind fol­gen­de Poten­tia­le genannt:

Ber­sestr.: 26 Wohn­ein­hei­ten. Im Bau­aus­schuss wur­den bereits die Grob­pla­nun­gen für ein Mehr­ge­nera­ti­ons­haus unter dem Titel “Bun­te Ber­se” vor­ge­stellt. Fin­den sich Bewoh­ner für das Kon­zept, soll­te das Haus noch vor 2015 rea­li­siert sein. Im Ver­lauf zur Walt­jen­str. soll dann ein 2. Haus ent­ste­hen. Für wei­te­re Rei­hen­häu­ser ent­lang der Walt­jen­str. gibt es noch kein Konzept.

Rit­ter­hu­der Heer­str.: 102 Wohn­ein­hei­ten. Hier ist der nach dem Auto­bahn­an­schluss zum Gewer­be­ge­biet Schrage­str. die zur Sach­gas­se umge­bau­te Rit­ter­hu­de Heer­str. in Oslebs­hau­sen gemeint. Nach bis­he­ri­gen Aus­sa­gen ist die Erschlie­ßung aller­dings sehr auf­wen­dig. Grö­ße­re Grund­stücks­tei­le sind offen­bar auch im Pri­vat­be­sitz. Die Nach­fra­ge war bis­her von Inves­to­ren­sei­te offen­bar auch nicht gegeben.

An der Brak­kuh­le: 160 Wohn­ein­hei­ten. Die­ses Gelän­de unmit­tel­bar an der Hafen­rand­str., der Hafen­ei­sen­bahn und dem See­ha­fen­ge­biet erscheint uns als rela­tiv unat­trak­tiv und die Ver­mark­tungs­chan­cen auch auf län­ge­re Sicht eher sehr gering.

Nicht auf­ge­führt sind in die­se Liste:

Wohn­oa­se am Ulmen­ring: Die Asset Ver­mö­gens­ver­wal­tung AG hat­te (um 2004?) die­ses Pro­jekt bewor­ben. Es han­delt sich dabei um das Gelän­de der ehe­ma­li­gen Behelfs­woh­nun­gen an der Wum­men­sie­der Str. /Klitzenburg/Eisenbahndamm.  Im ers­ten Bau­ab­schnitt waren 15 Rei­hen­häu­ser geplant. Eine Grob­pla­nung dafür liegt eben­falls vor. Die dama­li­ge Nach­fra­ge war anschei­nend nicht vor­han­den. Das wun­dert ange­sichts der Defi­zi­te der Lage (Bahn­lärm, schlech­te ÖPNV-Anbin­dung) nicht.

Oslebs­hau­ser Bahn­hofs­platz: Hier ist seit meh­re­ren Jah­ren der Bau eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses mit attrak­ti­ven Woh­nungs­zuch­nit­ten geplant. Die Nach­fra­ge scheint aber offen­bar nicht auszureichen.

Klei­ne­re Bau­lü­cken: Wenn man durch die Stra­ßen des Stadt­teils geht, fin­det man noch an eini­gen Stel­len Lücken in der Rei­hen­haus­be­bau­ung. Z.B. Am Krä­hen­berg, Alter Heer­weg, Seewenjestr.

Ver­wahr­los­te Immo­bi­li­en: In der Sanie­rung / Revi­ta­li­sie­rung bestehen­der Bebau­ung liegt eben­falls noch ein deut­li­ches Poten­ti­al. Als Bei­spie­le sei­en genannt: Die bre­men­wei­te Skan­dal­im­mo­bi­lie Jade­str. 18, ein Haus in der Mey­en­bur­ger Str., Grö­ße­re Häu­ser an der Geest­str. und der Bre­mer­ha­ve­ner Str., diver­se Häu­ser und Vil­len-ähn­li­che Gebäu­de an der Grö­pe­lin­ger- bzw. Oslebs­hau­ser Heerstr.

Der Aus- bzw. Umbau bestehen­der Häu­ser: Vie­le Häu­ser in Grö­pe­lin­gen ent­spre­chen auf­grund ihrer Bau­art nicht mehr heu­ti­gen Wohn­an­sprü­chen. Davon sind bereist über die Jahr­zehn­te vie­le Häu­ser durch z.B. Anbau­ten im Gar­ten erwei­tert wor­den. Auch hier könn­te es noch Poten­ti­al geben.

Aber auch der Abriss eini­ger Bebau­un­gen und anschlie­ßen­der Neu­bau wür­de sicher­lich erheb­lich zur Ver­bes­se­rung der Woh­nungs­si­tua­ti­on und damit zur Auf­wer­tung des Stadt­teils ins­ge­samt bei­tra­gen. In Fra­ge kom­men hier ins­be­son­de­re älte­re Woh­nungs­bau­be­stän­de von nach der Pri­va­ti­sie­rung sanie­rungs­un­wil­li­gen Eigen­tü­mern. Ein mög­li­ches Bei­spiel wären aus unse­rer Sicht z.B. Alt­bau­ten im Bereich Kul­mer Str.

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