Entwicklungsagentur West

Die Seite 31 des Koali­tionsver­trages enthält einen län­geren Pas­sus zum Bre­mer West­en. Dort ste­ht

Im Bre­mer West­en gibt es in beson­derem Maße bauliche, freiräum­liche, kul­turelle, wirtschaftliche, soziale und bil­dungspoli­tis­che Her­aus­forderun­gen. Mit der Ini­ti­ierung ein­er konz­ertierten, ressortüber­greifend­en Strate­gie wollen wir den Ein­satz opti­mieren und einen inte­gri­erten Ansatz der Stadt- und Sozial­rau­men­twick­lung in die Wege leit­en. Auf­bauend auf dem Leit­bild der Stad­ten­twick­lung und anknüpfend an die bere­its vor­liegen­den Stadt­teil­berichte, den Armuts- und Reich­tums­bericht des Sen­ats sowie inno­v­a­tive Pro­jek­te wie unter anderem „Ler­nen vor Ort“ wollen wir unter Beteili­gung aller Ressorts, der Ort­spoli­tik und ander­er Akteurin­nen und Akteure bis zum Früh­jahr 2012 ein Hand­lungskonzept erstellen, koor­diniert durch eine vom Sen­at einzurich­t­ende Entwick­lungsagen­tur West.

Will man dem Bre­mer West­en gerecht wer­den, gilt es, einen Per­spek­tivwech­sel zu organ­isieren. Anstelle der gängi­gen Vorurteile wollen wir die Tal­ente und Begabun­gen stärk­er in den Vorder­grund rück­en. Der Bre­mer West­en gehört nicht zu den wohlhaben­den Stadt­bere­ichen. Gle­ich­wohl ver­fügt er über eine Rei­he von Reichtümern wie Kul­tur und Kreativ­ität, Inte­gra­tionsver­mö­gen, Nis­chen und bezahlbaren Wohn­la­gen, Freiräu­men und Gärten. Er ist reich an Woh­nun­gen und Wohn­baukul­tur und jun­gen Men­schen mit Tal­en­ten.

Wie man hört, ist dieser Entwick­lung­sprozess bere­its in der Umset­zung.

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