Bericht Ausschuss “Bau …” und “Arbeit …” vom 11.07.2012

Wegen inhalt­li­cher Über­schnei­dun­gen tag­ten die bei­den Aus­schüs­se gemein­sam.

Auf der Tages­ord­nung stan­den die Zukunfts­plä­ne in der Water­front. Das Cen­ter hat sich bekannt­lich zu einem über­re­gio­na­len Erfolg ent­wi­ckelt; die bis­her höchs­te Besu­cher­zahl an einem Tag soll bei 52.000 gele­gen haben. In die Medi­en gelang­te zuvor ein Bericht das die Water­front ihre im Bebau­ungs­plan fest­ge­leg­te bis­he­ri­ge Ver­kaufs­flä­che von 44.000 qm um 5.000 qm erwei­tern möch­te. Daher such­te das Manage­ment den Kon­takt zum Stadt­teil­bei­rat zwecks Auf­klä­rung. Gross­tei­le aus dem frü­he­ren zusätz­li­chem Frei­zeit­be­reich sind heu­te durch Ver­tie­fun­gen der Laden­flä­chen bzw. Logis­tik­flä­chen genutzt. Mit den zusätz­li­chen 5.000 qm wären alle Erd­ge­schoss­flä­chen  der Water­front ver­plant. Für die 5.000 qm gibt es Vor­stel­lun­gen für die Sor­ti­men­te, es könn­ten aber auch bis­he­ri­ge Ober­gren­zen bei ein­zel­nen Sor­ti­men­ten ver­min­dert und durch ande­re ersetzt wer­den.  Ins­ge­samt ist das The­ma eher noch in einem Bera­tungs­sta­di­um.

Es gibt zwar hier und dort die Ansicht, das die Water­front Geschäf­te im Stadt­teil ver­drängt hat. Man könn­te auch der Ansicht sein, das die Geschäfts­viel­falt in der Water­front Neu­an­sied­lun­gen etwa im Klei­dungs­be­reich ver­hin­dert hat. Ande­rer­seits gibt es z.B. durch das Inter­net oder Son­der­pos­ten­märk­te auch ande­re Ent­wick­lun­gen im Ein­zel­han­dels­be­reich die Grün­de für Geschäfts­auf­ga­ben gewe­sen sein kön­nen.

Die Water­front hat rund 1.000 Arbeits­plät­ze (wohl viel Teil­zeit bzw. Mini­jobs) nach Grö­pe­lin­gen gebracht und die zusätz­li­che media­le Nega­tiv­last durch den Space­park vom Stadt­teil genom­men. Es gibt gera­de im Klei­dungs­be­reich ein Ein­zel­han­dels­an­ge­bot das es ohne die Water­front nie­mals stadt­teil­nah gege­ben hät­te. Zusätz­lich etli­che Ver­an­stal­tun­gen rund um die Water­front. Die der­zei­ti­ge Flä­che in der Water­front steht leer. Der Stadteil­bei­rat ist für die Nut­zung von Leer­stän­den. Ergo hat er vom Grund­satz her nichts gegen eine Nut­zung die­ser Flä­chen bzw. eine Über­ar­bei­tung des gel­ten­den Bebau­ungs­plans. Soll­ten die Plä­ne fort­ge­schrit­ten sein, wer­den sie von der Water­front im Bei­rat vor­ge­stellt.

In Rah­men des Gesprächs wur­de auch die nicht aus­rei­chen­de Müll­ent­sor­gung an der Hal­te­stel­le “Use Akschen” ange­spro­chen. Eine gegen­sei­ti­ge Zustän­dig­keits­ver­wei­sung zwi­schen der Water­front und der BSAG ist nicht ziel­füh­rend. Gibt es kei­ne Bes­se­rung, müss­te not­falls über­legt wer­den den “to go” Ver­kauf in der Water­front ein­zu­schrän­ken. Das will der Stadt­teil­bei­rat nicht. Aber wer Müll pro­du­ziert, muss auch für des­sen ord­nungs­ge­mä­ße Ent­sor­gung sor­gen. Kann er das nicht, muss man die Müllent­ste­hung ein­schrän­ken.

Zwei­ter TOP war die Ver­le­gung des Post-Zustell­stütz­punk­tes vom Pas­to­ren­weg in ein bestehen­des Gebäu­de an der Sta­pel­feld­str. Der Bei­rat war hier betei­ligt, da es eine Ände­rung der Nut­zung ist. In der Pra­xis soll die auch bis­her ohne­hin gerin­ge LKW-Belas­tung abneh­men.

Drit­ter TOP war die Vor­stel­lung des Ener­gie­kon­zep­tes für Tei­le des Ohlen­hof  Quar­tiers. Sie­he hier­zu unse­ren Blog­ein­trag vom 14.05.2012. Am Ende — geplant ist der­zeit Juni 2013 — könn­ten z.B. Plä­ne für ein grö­ße­res Block­heiz­kraft­werk als Alter­na­ti­ve für  ver­al­te­te Ein­zel­hei­zun­gen, Fern­wär­me­nut­zung oder eine güns­ti­ge­re gemein­sa­me Gebäu­de­däm­mung ste­hen.

Ver­schie­de­ne Bür­ger­an­trä­ge wur­den dis­ku­tiert bzw. wei­ter­ge­lei­tet.

Der Ver­kehrs­sach­be­ar­bei­ter des Poli­zei­re­viers Grö­pe­lin­gen infor­mier­te über den in Kür­ze anste­hen­den 4tägigen Ampel­um­bau an der Kreu­zung Stapelfeldstr./Liegnitzstr./Waterfront.

Wir brach­ten das The­ma “Ent­wick­lungs­agen­tur West” auf die Tages­ord­nung. Es soll vom Orts­amt West beim Senat nach­ge­fragt wer­den.

Dito beim The­ma Bahn­aus­bau beim Ver­kehrs­res­sort. Beim Klet­ter­bun­ker Hal­mer­weg steht ein Schild “Sofort­pro­gramm See­ha­fen­hin­ter­land­ver­kehr Bre­men — Ertüch­ti­gung Kno­ten Bre­men — Fer­tig­stel­lung Okto­ber 2013”.

Rangierbahnhof Gröpelingen Halmerweg 10.07.2012

Ran­gier­bahn­hof Grö­pe­lin­gen Hal­mer­weg 10.07.2012

Bekannt sind die in die­sem Rah­men in Bre­men und umzu geplan­ten bzw. bereits durch­ge­führ­ten Maß­nah­men am Gleis 1–3 im Haupt­bahn­hof oder Stre­cken- und Bahn­steig­sa­nie­run­gen Rich­tung Bre­mer­ha­ven sowie die anste­hen­de Sanie­rung der Brü­cke Mäh­lands­weg mit des­sen Sper­rung der Durch­fahrt. Wie hier auch schon vor­her geschrie­ben, könn­te der Bahn­ver­kehr des Jade-Weser-Ports ganz erheb­li­chen zusätz­li­chen nächt­li­chen Ran­gier- und Lok­wech­sel­ver­kehr auf dem Stre­cken­ab­schnitt Innen­stadt — Ran­gier­bahn­hof Grö­pe­lin­gen mit sich brin­gen.

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