Geruchsbelästigung aus dem Industriehafen

Es gibt einige Betriebe, die immer wieder für Beläs­ti­gun­gen ver­ant­wortlich sind bzw. ver­ant­wortlich gemacht wer­den.

Geruch­sim­mis­sio­nen sind nicht zu ver­wech­seln mit Schad­stof­fem­mis­sio­nen, z.B. aus Ver­bren­nungsvorgän­gen. Geruch­sim­mis­sio­nen enthal­ten dem Begriff nach keine Schad­stoffe, sie riechen halt “nur” mehr oder weniger unan­genehm. Hier greift die Geruch­sim­mis­sion­srichtlin­ie — kurz GIRL.

Dem­nach sind grund­sät­zlich Geruchs­beläs­ti­gun­gen bis zu 3 % der Jahresstun­den (= 10 Tage) hinzunehmen. Anla­gen­spez­i­fisch kann sich dieser Prozentsatz auch erhöhen. Die Nach­we­is­führung, daß dieser Wert über­schrit­ten wird, ist allerd­ings äußerst kom­pliziert. Z.B. müssen die Geruchs­beläs­ti­gun­gen jedes­mal ein­deutig der Quelle zuord­bar sein, mehrere “neu­trale Nasen” müssen “es” riechen und eben­so müssen die Umwel­te­in­flüsse (Wind, Nebel etc.) über einen lan­gen Beobach­tungszeitraum aufgeze­ich­net wer­den.

In eini­gen Wohn­la­gen in Gröpelingen/Oslebshausen haben ger­ade Geruch­sim­mis­sio­nen einen beson­ders neg­a­tiv­en Ein­fluß auf die Wohn­qual­ität. Wer der­ar­tige Belas­tun­gen fest­stellt, sollte sich daher nicht scheuen, sich hör­bar zu machen. Ansprech­part­ner sind z.B. die Gewer­beauf­sicht (Office-HB@gewerbeaufsicht.bremen.de) oder am Woch­enende auch die Polizei oder die Feuer­wehr. Auch das direk­te Nach­fra­gen beim Verur­sach­er in Eigenini­tia­tive kann sin­nvoll sein. Beweis­sicherung ist wichtig.

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.