Nach der Wahl

ist es ein bißchen wie im Fußball: Man meint ein Tor geschossen zu haben — aber es erfol­gt der Pfiff des Video-Schiedrichters. Und dann heisst es warten.

Sollte die 22:00 Uhr Prog­nose der Bürg­er­schaft auch so im Beirat Gröpelin­gen ein­treten, dann würde wohl die Sit­u­a­tion ein­treten, das eine Partei man­gels Kan­di­dat­en gar nicht alle ihre Man­date beset­zen kann.

Wir müssen uns wohl noch so ca. 1, 2 3 Wochen gedulden, um in die Pla­nung für die neue Wahlpe­ri­ode zu gehen. Das Beirätege­setz schreibt bei der Beset­zung der Auss­chüsse vor, das dort die gewählten Beiratsmit­glieder in der Mehrheit sein müssen. Bei z.B. 7er Auss­chüssen kön­nen die Parteien ins­ge­samt nur 3 Sachkundi­ge Bürg­er in einen Auss­chuss schick­en. Für eine Partei ist dann vllt. ein Auss­chuss oder das Entsenden ein­er bes­timmten Per­son beson­ders wichtig. Dito gilt das für dei Beset­zung der Auss­chusssprech­er.

Deshalb gibt es i.d.R. vor der kon­sti­tu­ieren­den Beiratssitzung Absprachen der Parteien untere­inan­der. Denn auf der Beiratssitzung selb­st kann man das gar nicht in den zur Ver­fü­gung ste­hen­den vllt. 3 Stun­den sin­nvoll auch im Sinne des Stadt­teils klären. Es ist z.B. unsin­nig jeman­den der sich mit Bil­dungs­the­men gut ausken­nt in den Verkehrsauss­chuss zu set­zen. Einen vorgeschriebe­nen Ablauf gibt es für solche Abstim­mungs­ge­spräche nicht.

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