Analyse des Wahlergebnisse der Beiratswahl 2019 — Teil 1

Das vor­läu­fige amtliche Wahlergeb­nis ist da. Unser Frak­tionsvor­sitzende Dieter Ste­in­feld nimmt eine Analyse vor. Teil 1 bezieht sich auf das fest­gestellte Ergeb­nis. Nach dem vorgeschriebe­nen Auszäh­lver­fahren ergibt sich die nach­fol­gende Sitzverteilung:

2015 haben WIR GRÜNEN den 5. und den 13. Beiratssitz errun­gen. Jet­zt 2019 den 5. und den 12. Beiratssitz. Also eine min­i­male Verbesserung.

Dadurch das Gröpelin­gen zum Ende des Jahres 2017 die Marke von 36.000 Ein­wohn­ern über­schrit­ten hat­te, gibt es jet­zt laut Beirätege­setz statt 17 die max­i­male Anzahl von 19 Beiratsmit­gliedern. Davon prof­i­tieren die SPD und die CDU mit dem 18. bzw. 19. Sitz.

Ins­ge­samt ändert sich die Sitzan­zahl für die SPD, die Grü­nen, die Linken und die FDP nicht. Die AfD bekommt als neue Partei 2 Sitze, die CDU 1 Sitz hinzu. Der BIG fehlten mit diesem Blick 122 Sitze an einem Man­dat. In den Zwis­chenauszäh­lun­gen wäre die BIG aber auch schon mal als dann 8. Partei drin gewe­sen, bevor die SPD prak­tisch in der Auszäh­lung einen Schlusspurt hin­legte.

Bis­lang war es so, das es im Stadt­teil­beirat Gröpelin­gen eher nicht nach klas­sis­chen Mehrheitsver­hält­nis­sen ging. Den meis­ten Erfolg für den Stadt­teil hat man, wenn man als Beirat gemein­sam und geschlossen agiert. So haben wir die Anmeld­e­quote von 96 % der Kinder von 3 — 6 Jahren für eine KiTa erre­icht, während in anderen Stadt­teilen die Ver­sorgung schlechter ist. Nur ein Beispiel von vie­len der dur­chaus erfol­gre­ichen Beiratspe­ri­ode 2015 — 2019.

Angesichts ein­er de Fac­to Mehrheit von 11 Sitzen für SPD und CDU bzw. wird sich daran wohl auch in der kom­menden Leg­is­laturpe­ri­ode nichts ändern. Schließlich gibt es weit­er genug zu tun. Bei Schulen, bei KiTas, in der ärztlichen Ver­sorgung, bei vie­len Woh­nungsneubaupro­jek­ten in der Pipeline und vie­len anderen. Das schliesst unter­schiedliche Abstim­mungen bei einzel­nen kom­menden Vorhaben wie etwa der Klärschlam­mver­bren­nung am Stan­dor­rt des Hafenkraftwerkes bzw. der generellen Aus­rich­tung der Gewer­bege­bi­ete wie etwa im Bere­ich zwis­chen Wohlers Eichen und Till­mannstraße nicht aus.

Der kom­mende Teil 2 beschäftigt sich mit der Stim­men­verteilung. Da gibt es dur­chaus inter­es­sante Aspek­te in der tief­er­en Analyse.

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