Stadtteilgruppe vom 09.09.2019

Wir gin­gen die ver­gan­genen Ter­mine durch wie die “Auss­chuss­sitzung Soziales…”, auf der wir dafür war­ben, das auf der näch­sten Sitzung das The­ma “Gesund­heitsver­sorgung, DIAKO, Not­fal­lauf­nahme” berat­en wer­den soll.

Und z.B. die offizielle Ein­wei­hung des Spielplatzes an der Fis­cher­hud­er Straße, an der 650 Men­schen teilgenom­men haben sollen — enorm!

Auch im Bauauss­chuss ging es u.a. um das The­ma, weil Anwohn­er der Fis­cher­hud­er Straße zu wenig Par­kraum bekla­gen. Der Bunker­raum unter­halb des Eck­park­plates ist zwis­chen­zeitlich ver­füllt wor­den und ein Teil der Fläche ste­ht offen­bar den Anwohn­ern wieder als Par­kraum zur Ver­fü­gung. Jeden­falls in Ko-exis­tenz mit den Lehrerpark­plätzen. D.h., die (12?) Park­plätze müssten dann wieder frei sein, wenn die Lehrer kom­men. Ob das auf Dauer auch nach der Umgestal­tung des Platzes klappt? — Im Zweifel sind wir an den Punkt ange­langt, an dem es schlicht in manchen Straßen zu viele Autos für den begren­zten Raum davor gibt. Die Park­garage am Ende der Fis­cher­hud­er Straße soll ange­blich noch freie Plätze haben — der Par­kraum kostet dann natür­lich.

Ecke Mor­gen­land­straße / Fis­cher­hud­er Straße

Dann ging es um die anste­hen­den Ter­mine wie das IEK Gremi­um am Fol­ge­tag, an dem eine mögliche Ver­längerung des IEK auf der Tage­sor­d­nung ste­ht. Am 11. 09. gibt es im Ort­samt eine Rückschau zur Fahrt nach Ved­del in das dor­tige Gesund­heit­szen­trum. Das WIN-Forum Gröpelin­gen tagt dem­nächst, den ersten Auss­chuss “Bil­dung …” gibt es am 18.9., am 19.9. wieder den Auss­chuss “Bau …” Am 23.9. kom­men wir mit dem Lan­desvor­stand zusam­men. Am 25.9. ist der erste Auss­chuss “Wirtschaft …” und eine interne Ver­anstal­tung zur stadtweit­en Ver­net­zung der grü­nen Beiratsmit­glieder. Und sich­er kom­men noch Ter­mine dazu bis zu unserem näch­sten Tre­f­fen.

Ein weit­er­er Punkt war dann die Immo­bilie Gröpelinger Heer­straße 211/211a, die einen ziem­lich unglück­lichen Ver­lauf genom­men hat. 4 Jahre hat­te der im Stadt­teil wohnende Eigen­tümer jet­zt schon Zeit zu bauen — aber er macht es bish­er nicht. Stattdessen hat er in Mes­si-Manier die Gebäude direkt an der Gröpelinger Prachtchaussee voll Gerüm­pel gestellt und erweist Gröpelin­gen einen Bären­di­enst, in dem er die Gebäude immer mehr ver­fall­en lässt.

Gröpelinger Heer­straße 211 / 211 a

Haupt­the­ma des Abends war aber die Vor­bere­itung auf die Beiratssitzung 2 Tage später am Mittwoch, 11.09.2019 um 19.00 Uhr im Bürg­er­haus Osleb­shausen.

Wir haben dazu 2 Anträge vor­bere­it­et. Der erste Antag ist ein Haushalt­santrag, heisst: “Kosten­lose Mobil­ität für mehr Bil­dungs­gerechtigkeit” und ist hier nachzule­sen:

Der zweite Antrag heisst: “Anwohn­erverträgliche Entwick­lung des Freigrund­stücks Stapelfeldt­straße im Bebau­ungs­plan 2276 (1367) endlich umset­zen!”

Unsere Wäh­lerIn­nen kön­nen sehen: Wir sind schon im Arbeitsmodus für ein schöneres Gröpelin­gen. Wäh­ler ein­er anderen Partei müssen sich hinge­gen derzeit ziem­lich veräp­pelt vorkom­men, das die sich in der Bürg­er­schaft nach ca. 4 Wochen bere­its als Frak­tion aufgelöst haben und gar nicht den Wäh­ler­willen umset­zen wollen, son­dern offen­bar nur ohne Leis­tung an ihren gut dotierten Posten kleben. 😉

Von Seit­en der SPD kommt ein Antrag zum Beleuch­tungskonzept Gröpelingen/Oslebshausen. Evtl. wird ein Bürg­er­antrag aus Osleb­shausen zur Straßen­bah­n­ver­längerung the­ma­tisiert.

Ein weit­er­er Tage­sor­d­nungspunkt der Beiratssitzung soll dann eine kurze Vorstel­lung des aktuellen Stands des A281 Weser­tun­nels sein.

Anschließend will der KENOW-Ver­bund zusam­men mit Hanse­wass­er und der swb eine Infor­ma­tionsver­anstal­tung zur Klärschlam­mver­bren­nungsan­lage durch­führen. D.h., der Beirat wird ver­mut­lich keine Beschluß­fas­sung abgeben, weil die eigentliche Befas­sung im Rah­men der Träger­an­höhrung erst nach Ein­re­ichung des Genehmi­gungsantrags erfol­gt. Wir sam­melten dazu die auf unser­er Seite noch offe­nen Fra­gen zu dieser Anlage und hof­fen, das wir diese auch stellen kön­nen.

Die Beiratssitzung im Bürg­er­hausen Osleb­shausen zum The­ma Bioab­fal­lum­schlagsan­lage in der Wind­huk­straße ist ja lei­der sehr unglück­lich ver­laufen. Wir GRÜNEN GRÖPELINGEN woll­ten dazu harte Aufla­gen mit auf den Weg geben, was aber in der aufge­heizten Atmo­sphäre nicht mehr möglich war. So ist dann lei­der diese Anlage ohne diese Aufla­gen genehmigt wor­den. Sie ist zwar nicht in Betrieb genom­men wor­den, weil der Kunde Remondis sich in Rich­tung Block­land­de­ponie der Fa. Nehlsen umori­en­tiert hat. Aber das ver­hin­dert ggf. eine leicht abge­wan­delte Inbe­trieb­nahme der Halle in der Wind­huk­straße für einen anderen Kun­den des Antrag­stellers nicht. Und das wird dann im Beirat gar nicht mehr behan­delt und man merkt es erst, wenn man vor Ort ist.

Wir sind darüber auch heute noch trau­rig. Pop­ulis­mus ist kein guter Rat­ge­ber und das darf sich bei der Klärschlam­mver­bren­nungsan­lage nicht wieder­holen. Es wäre schade, wenn dieses gute Pro­jekt, das ja bun­des­ge­set­zlich qua­si vorgeschrieben ist und beträchtlich (CO2)-Emissionen senkt, in Mißkred­it gebracht wird. Die Jugend sagt uns fre­itags, das wir etwas ändern müssen und nicht so weit­er machen kön­nen mit der Kohle­ver­bren­nung, Grund­wasser­verseuchung etc.. HIER ist dann mal ein konkretes Pro­jekt, was in diesem Sinne ist.

Dringlichen Hand­lungs­be­darf sehen wir bei der Ver­hin­derung der laufend­en Pla­nun­gen für den Bebau­ungs­plan 2434, der das Gebi­et zwis­chen Pul­ver­berg und Till­mannstraße ab 200 Metern Ent­fer­nung zur Wohn­be­bau­ung (!) (Wohlers Eichen, Osleb­shauser Heer­straße) als offizielles Indus­triege­bi­et ausweisen will. So nah gibt es heute kein Indus­triege­bi­et zur Wohn­bevölkerung. Bzw. es gibt den Eisen­bah­n­damm und die Hafen­rand­straße heute als Abgren­zung. Hier wären es nur noch Luftlin­ie 500 Meter zur Rei­her­straße! Wenn der Weser­tun­nel 2024 fer­tig ist, wer­den abse­hbar die Flächen aufgekauft und dann kann sich hier fast alles Mögliche rechtlich abgesichert ansiedeln. Das ist heute nicht möglich, da die Fläche “unge­planter Innen­bere­ich” und eben kein Indus­triege­bi­et ist. Wir hof­fen weit­er, das die Bürg­erini­tia­tive in Osle­shausen sich dieser möglichen ekla­tan­ten Ver­schlechterung und “Ver­sündi­gung an der Entwick­lung Osleb­shausens” gemein­sam mit dem Beirat annimmt. DAS kann man noch ver­hin­dern.

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