Änderungen im Stadtteilbeirat im September 2019

Die Wahl war erst im Mai — aber jetzt gab es doch schon eine bedeu­ten­de Ände­rung.

Eine Par­tei, die bei der Wahl 11,2 % der Stim­men erhal­ten hat, ist man­gels Nach­rück­kan­di­da­ten und eines Par­tei­aus­tritts in Rich­tung par­tei­lo­ser Abge­ord­ne­ter nicht mehr im Bei­rat ver­tre­ten.

Das führt dazu, das der Stadt­teil­bei­rat anstatt regu­lär 19 nur noch 18 Mit­glie­der hat. Und die Par­tei hat ihren Frak­ti­ons­sta­tus ver­lo­ren, mit dem sie stimm­be­rech­tigt in den Aus­schüs­sen war.

Das führt wie­der­um dazu, das in den Aus­schüs­sen anstatt 7 jetzt nur noch 6 stimm­be­rech­tig­te Mit­glie­der vor­han­den sind. 3 davon wer­den dabei von der Frak­ti­on der SPD gestellt.

Hät­te die SPD also vor­her theo­re­tisch (!) von den Stim­men­ver­hält­nis­sen über­stimmt wer­den kön­nen, so kann sie es mit dem Patt bei vol­lem Erschei­nen ihrer Aus­schuss­mit­glie­der nicht mehr. Und das, obwohl sie bei der Wahl nur 36,3 % der Stim­men bekom­men hat.

Das zeigt, wie wich­tig es ist, das sich genü­gend Men­schen fin­den, die ihre poli­ti­sche Über­zeu­gung auch mit der Bereit­schaft zur Kan­di­da­tur für eine Par­tei ver­bin­den, weil sonst der Wäh­ler­wil­le unter Umstän­den gar nicht mehr in den Par­la­men­ten abge­bil­det wer­den kann.

Aus unse­rer par­tei­po­li­ti­schen Sicht ist es um die Auf­lö­sung die­ser Frak­ti­on nicht Scha­de, weil wir eine gänz­lich ande­re Rich­tung ver­tre­ten, wie sich z.B. aktu­ell auch bei der Kli­ma­de­bat­te zeigt.

Den­noch muss man als Demo­krat fest­stel­len, das der Stadt­teil­bei­rat jetzt man­gels Men­schen, die sich ehren­amt­lich mit beträcht­li­chem Zeit­auf­wand enga­gie­ren wol­len, nicht mehr so aus­sieht, wie es bei der Wahl ent­schie­den wur­de.

Wir Grü­nen in Grö­pe­lin­gen hof­fen, das wir mit unse­rer kur­zen Lis­te alle mög­li­chen noch kom­men­den Ereig­nis­se in den nächs­ten Jah­ren per­so­nell abbil­den kön­nen.

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