Reitbrake — ein Rückblick auf das Jahr 2011

Aus gege­be­nem Anlass möch­ten wir an die­ser Stel­le in das Jahr 2011 zurück­blen­den und wie es sei­ner­zeit auf dem Gelän­de an der Reit­bra­ke aus­sah. Wir holen hier­zu die Foto’s aus einem Bei­trag von 2011 wie­der hoch. Und einen erklä­ren­den Arti­kel des Weser-Kuriers. Was hof­fent­lich kei­ne Copy­right-Ver­let­zung ist — immer­hin hat­te Die­ter Stein­feld damals auch ein Bild zu die­sem 10 Jah­re alten Arti­kel beigesteuert:

Stadt­teil­ku­rier_-_Wes­t_20110815


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Angeb­lich soll­te es damals ein Lärm­schutz­wall zur Wohn­an­la­ge Woh­lers Eichen gewe­sen sein. Tat­säch­lich konn­te man dies ange­sichts der Aus­füh­rung eigent­lich nur als “ganz bil­li­ge Aus­re­de” anse­hen, denn einen pro­fes­sio­nel­len Lärm­schutz­wall baut man ganz anders. Defac­to kam es an tro­cke­nen Som­mer­ta­gen zu mas­sivs­ten Staub­ver­we­hun­gen in Rich­tung Woh­lers Eichen.

Und wer vor Ort auf der Flä­che war, der konn­te auch wahr­neh­men, das die im ers­ten Bild auf­ge­schüt­te­ten Wäl­le teil­wei­se übel rochen. Was dort abge­la­den wur­de, das wur­de u.W. nie mit­ge­teilt. Gera­de mit Blick auf die His­to­rie von Umwelt­schutz Nord an der Hüt­ten­stra­ße mit der dor­ti­gen mas­sen­wei­se ille­ga­len Ent­sor­gung von ver­seuch­ten Böden ein sehr unglück­li­ches Agie­ren. Nach dem ein­stim­mi­gen Beschluss des Bei­ra­tes kei­ne dau­er­haf­te Geneh­mi­gung für die Abla­ge­run­gen zu ertei­len, wur­den die­se rie­chen­den Erd­auf­häu­fun­gen und ande­re auch wie­der abge­fah­ren. Teil­wei­se fin­den sich aber auch heu­te noch mit Folie abge­deck­te Sand­wäl­le auf dem Gelän­de, die heu­te zum Teil über­wach­sen sind.

Auch die­ser Vor­gang zeigt, das es posi­tiv für die Anwoh­ner von Woh­lers Eichen sein kann, wenn die­se rela­tiv im Abseits lie­gen­de Flä­che eine ordent­li­che Nut­zung bekommt, die alle gel­ten­den Lärm­grenz­wer­te einhält.

Wir Grü­nen Grö­pe­lin­gen wer­den uns nicht instru­men­ta­li­sie­ren las­sen, son­dern wer­den ver­su­chen das Bes­te für die Men­schen in Oslebs­hau­sen zu errei­chen. Bit­te hören Sie nicht auf ande­re, die Ihnen beim The­ma Bahn­werk­statt das Gegen­teil erzählen. 

Wie wir es in die­sem Fal­le zusam­men mit den ande­ren Bei­rats­frak­tio­nen 2011 gemacht haben.

Oder wie wir 2020 feder­füh­rend ver­hin­dert haben, das der unge­plan­te Innen­be­reich des Gewer­be­ge­bie­tes Rie­de­mann­stra­ße in ein fak­ti­sches Indus­trie­ge­biet mit nur 200 Metern Ent­fer­nung zu Woh­lers Eichen umge­wan­delt wird, indem wir den skan­da­lös am Bei­rat vor­bei ent­wi­ckel­ten Bebau­ungs­plan 2530 auf Eis gelegt haben.

Wie es Grü­ne Poli­tik erreicht hat, das das Koh­le­kraft­werk im Indus­trie­ha­fen mit Koh­le aus ande­ren Kon­ti­nen­ten still­ge­legt wird und im klei­ne­ren Umfang durch eine Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge mit regio­na­lem Bezug und über die Jah­re auch Erneu­er­ba­ren Ener­gien wie Wind­kraft­an­la­gen und der Brü­cke Erd­gas ersetzt wird.

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