Volksentscheid: Keine Bebauung des Rennbahngeländes

Auch in Gröpelin­gen haben sich sich lei­der 56 % gegen eine 50%ige Bebau­ung und eine ökol­o­gis­che Aufw­er­tung und Nutzbar­ma­chung der anderen 50 % für die Bewohn­er der Vahr aus­ge­sprochen.

Wenn die SPD nicht Ihr Wahlver­sprechen bricht und doch mit der CDU die näch­ste Regierung bildet, dann dürften WIR GRÜNEN Teil der Regierung sein. Und dann dürfte es keine Bebau­ung (viel) wertvollerer Grün- und Wald­flächen wie z.B. in Brokhucht­ing oder im Kern­teil der Oster­holz­er Feld­mark geben.

Der Bre­mer Bause­n­a­tor stellt berechtigt die Frage, von welchem Geld eine Auf­bere­itung des riesi­gen ca. 30 Hek­tar großen Gelän­des der Rennbahn geschehen soll. Man kann das Geld nur ein­mal aus­geben und muss dann abwä­gen, ob man eine Schule oder eine Straße nicht saniert und das Geld in das Gelände steckt. Schwierig.

Schwierig ist es auch, das damit eine große Chance für den Bau von gün­sti­gen Woh­nun­gen in Erb­pacht ver­tan wurde. Denn bei vie­len anderen in der Diskus­sion ste­hen­den Flächen ist die Stadt eben nicht Eigen­tümer und kann nur stark begren­zt darauf ein­wirken, das die Eigen­tümer zu Potte kom­men. Und wenn die bauen, wird das mit der Refi­nanzierung der Grund­stück­skosten eher höher­preisig sein.

Die direk­te Folge auch in Gröpelin­gen wird also sein, das es lei­der nicht möglich ist, mit den geplante 1.200 neuen Wohnein­heit­en (etwas) den Druck vom Bre­mer Miet­markt zu nehmen. Auch in Gröpelin­gen wer­den damit die Miet­preise wohl noch ein bißchen stärk­er steigen als sie es mit ein­er 50 % Bebau­ung und 50 % neuer nutzbar­er Natur­raum für die Men­schen vor Ort möglicher­weise getan hät­ten.

Nachvol­lziehbar ist die Entschei­dung ratio­nal nicht. Denn diese Volk­sentscheid-Ini­tia­tive “Dage­gen” hat­te sich gebildet ohne das es über­haupt konkrete Pläne für die Bebau­ung gab. Das sollte alles erst noch gemacht wer­den. Auch die Umweltschutzver­bände hat­ten sich für eine teil­weise Bebau­ung aus­ge­sprochen — eben­so wie Gew­erkschaften und große soziale Träger wie der Par­itätis­che Ver­band.

Lei­der wurde auch sehr pop­ulis­tisch mit klar falschen Argu­menten und Rech­nun­gen auf Unter­schriften- bzw. Stim­men­fang gegan­gen. Die Men­schen wur­den wie bei der BREX­IT-Kam­pagne in Gross­bri­tan­nien glatt von der Bürg­erini­tia­tive bel­o­gen.

Man kann auch in anderen Zusam­men­hän­gen beobacht­en, das sich Men­schen über Diskus­sions­fo­rum im Inter­net mit falschen Behaup­tun­gen wie in ein­er ein­seit­i­gen Mei­n­ungs­blase gegen­seit­ig radikalisieren und dann außer­halb des Mon­i­tors für die Real­ität nicht mehr zugänglich sind. Eine gefährliche Entwick­lung. 🙁

Nach der Wahl

ist es ein bißchen wie im Fußball: Man meint ein Tor geschossen zu haben — aber es erfol­gt der Pfiff des Video-Schiedrichters. Und dann heisst es warten.

Sollte die 22:00 Uhr Prog­nose der Bürg­er­schaft auch so im Beirat Gröpelin­gen ein­treten, dann würde wohl die Sit­u­a­tion ein­treten, das eine Partei man­gels Kan­di­dat­en gar nicht alle ihre Man­date beset­zen kann.

Wir müssen uns wohl noch so ca. 1, 2 3 Wochen gedulden, um in die Pla­nung für die neue Wahlpe­ri­ode zu gehen. Das Beirätege­setz schreibt bei der Beset­zung der Auss­chüsse vor, das dort die gewählten Beiratsmit­glieder in der Mehrheit sein müssen. Bei z.B. 7er Auss­chüssen kön­nen die Parteien ins­ge­samt nur 3 Sachkundi­ge Bürg­er in einen Auss­chuss schick­en. Für eine Partei ist dann vllt. ein Auss­chuss oder das Entsenden ein­er bes­timmten Per­son beson­ders wichtig. Dito gilt das für dei Beset­zung der Auss­chusssprech­er.

Deshalb gibt es i.d.R. vor der kon­sti­tu­ieren­den Beiratssitzung Absprachen der Parteien untere­inan­der. Denn auf der Beiratssitzung selb­st kann man das gar nicht in den zur Ver­fü­gung ste­hen­den vllt. 3 Stun­den sin­nvoll auch im Sinne des Stadt­teils klären. Es ist z.B. unsin­nig jeman­den der sich mit Bil­dungs­the­men gut ausken­nt in den Verkehrsauss­chuss zu set­zen. Einen vorgeschriebe­nen Ablauf gibt es für solche Abstim­mungs­ge­spräche nicht.

Rückblick: Wahlstand am 18.05.2019

Klar muss man Kom­pro­misse machen wenn man sich ein­er Partei anschließt — wie immer im Leben. Aber das Schöne ist, das man dann nicht alleine ist und in der Gruppe viel mehr durch­set­zen kann als alleine.

Wir hat­ten z.B. an unseren Wahlstän­den die Unter­stützung durch mehrere Bürg­er­schaft­skan­di­dat­en. Petra Fritsche-Eje­mole (Anwältin aus Walle) war am Sam­stag zuvor dabei. Am let­zten Sam­stag unter­stützten Ken Odu­ah (Arzt am DIAKO) und Kebire Yildiz (MdBB, davor zulet­zt Dozentin beim ZIS in Gröpelin­gen in der Alten Feuerwache). Und auch für die weit­eren Ter­mine wird es wohl Unter­stützung geben.

Es waren 3 schöne Stunde mit vie­len Gesprächen am Stand und auch bei Rundgän­gen umzu. Bemerkenswert war die Geräuschkulisse hin­ter dem Zaun auf dem Ohlen­hof­platz — soll­ten die Bauar­beit­en auch für das Ohlen­hof-Car­rée jet­zt doch starten?

Nach der mit so 35 und 37 % sehr sehr schlecht­en Wahlbeteili­gung 2015 bei Bürgerschaft/Beirat hat­te unser Frak­tionsvor­sitzen­der Dieter Ste­in­feld Kon­takt mit dem Eigen­tümer aufgenom­men. Weil man die Ruine auch als Sinnbild dafür anse­hen kon­nte, das “nichts so richtig vor­ange­ht in Gröpelin­gen”. Warum dann wählen? Daraus entwick­el­ten sich in der Folge kon­struk­tive Gespräche mit dem beauf­tragten Plan­er.

Da passte der im Hochbau schon weit fort­geschrit­tene Bau­s­tand im ehe­ma­li­gen Gara­gen­hof und der Baulärm jet­zt gegenüber gut in’s Bild, das sich eben doch etwas bewegt:

  • Spaten­stich beim Cam­pus Ohlen­hof
  • Sanierung der denkmalgeschützten Pavil­lons der Grund­schule Halmer­weg
  • Neugestal­tung des Schul­hofes der Grund­schule Fis­cher­hud­er Straße nach den Wün­schen der Kinder
  • Erfol­gter Baus­tart für den Erweiterungs­bau bei der Grund­schule Pas­toren­weg
  • Sanierung der Turn­halle Auf den Heuen
  • Weit­ere Gebäude­teile bei der Neuen Ober­schule Gröpelin­gen saniert
  • Laut der Kinder einen schö­nen Mobil­bau für die 4. Klassen der Grund­schule Osleb­shauser Heer­straße errichtet. Erweiterungs- und Neubau­pla­nun­gen für die Grund­schule auf dem Weg
  • Ober­schule im Osleb­shauser Park erweit­ert und eine Grund­satzentschei­dung für deren weit­ere Entwick­lung getrof­fen
  • Eine neue KiTa an der Osleb­shauser Heer­straße
  • Eine neue KiTa am Ella-Ehlers-Haus im Lin­den­hofvier­tel
  • Eine neue KiTa am Schwarzen Weg im Ohlen­hof
  • 2 neue Mobil­baut­en für KiTa, Neubau­pla­nun­gen für weit­ere KiTa’s wie die KiTa Am Non­nen­berg auf dem Weg
  • 96 % Anmeld­e­quote der Kinder für eine KiTa — nie zuvor wurde so eine hohe Anmeld­e­quote im Stadt­teil erre­icht
  • Hood-Train­ing am Jugend­freizei­theim Gröpelin­gen gestemmt
  • Jugend­freizei­theim Osleb­shausen umfan­gre­ich saniert
  • Sanierung des Cafe Vielfalt in der Lin­den­hof­s­traße — schön wie nie
  • Bar­ri­ere­freie Bushal­testellen im Heer­straßen­zug
  • Neubau­pla­nung für das West­bad kommt voran
  • Etliche Neubaut­en im Woh­nungs­bere­ich etwa in der Martha Heuer Straße, der Bun­ten Berse, Osleb­shauser Heer­straße, Rit­ter­hud­er Heer­straße, Osleb­shauser Land­straße, Osleb­shauser Wurth
  • Viele Baulück­en geschlossen etwa in der Seewen­jes­traße oder an der Osleb­shauser Heer­straße
  • Top-Sanierung des Alten Pump­w­erks in Osleb­shausen
  • Weit­ere Neubau­pla­nun­gen weit fort­geschrit­ten — z.B. in der Seewen­jes­traße oder dem abge­hängten Teil der Rit­ter­hud­er Heer­straße

Wenn man all das Revue passieren lassen würde was die let­zten 4 Jahre so durch den Stadt­teil­beirat gegan­gen ist, man kön­nte tage­lang schreiben. 😉

Es ist in den let­zten 4 Jahren enorm viel in Gröpelin­gen passiert und let­ztlich vor­angekom­men. Beson­ders im von rot-grün geset­ztem Haushaltss­chw­er­punkt Bil­dung. Mögen es die Men­schen in Gröpelin­gen erken­nen und der bish­eri­gen Koali­tion weit­er ihr Ver­trauen aussprechen, damit das was noch nicht gut ist — z.B. die Per­son­alausstat­tung in den Schulen und KiTa’s — ver­stärkt ange­gan­gen wer­den kann.

Bre­men ist keine Insel — fast über­all in Deutsch­land fehlen z.B. Lehrer.

Pop­ulis­ten mit marki­gen Worten aber konkret ohne bessere konkrete Lösun­gen braucht nie­mand. Erst recht keine die sich an unseren Steuergeldern bere­ich­ern und die freie Mei­n­ungsäußerung beschnei­den wollen. Sie haben / Du hast die Wahl.

Wahlstand am 18. und 25.5.2019 von 10 — 13 Uhr

Kom­men Sie doch bei uns vor­bei und informieren sich — gerne auch an ggf. vorhan­de­nen Wahlstän­den ander­er Parteien.

Wir haben unseren Beirats­fly­er für Sie — falls Sie ihn nicht mit der Tage­s­post bekom­men haben. Unsere Kurz­in­for­ma­tion für die Land­tags- und Stadt­bürg­er­schaftswahl eben­falls. Und ein paar neu­modisch genan­nt “Give-aways” wie eine unser­er beliebten kleinen Pap­p­wind­mühlen oder der heimis­che Gemüsekalen­der wären auch noch abzugeben.

Wir treten im Beirat und Bürg­er­schaft nicht mit leeren Ver­sprechen an, son­dern wir kön­nen auf viele Dinge ver­weisen, die wir real­isiert haben bzw. die durch unser Zutun Wirk­lichkeit gewor­den sind.

Auch diese Tafel brin­gen wir an den Infor­ma­tion­sstän­den mit:

Beiratssitzung vom 15.05.2019

Das war die ver­mut­lich let­zte Beiratssitzung vor der Wahl am 26.5.2019.

Am Anfang der Sitzung gab es eine Schweigeminute für den über Jahrzehnte im Beirat sehr aktiv­en und kür­zlich ver­stor­be­nen Hel­mut Kas­ten.

Die neue Lei­t­erin des Polizeire­viers Gröpelin­gen stellte sich offiziell kurz vor. Am Polizeire­vi­er sind die Zuständigkeit für die Kon­tak­t­polizis­ten und die Verkehrssach­bear­beitung verblieben. Der ehe­ma­lige Polizeire­vier­leit­er ist jet­zt eine Art Leit­er für Oper­a­tive Lagen im gesamten Bre­mer West­en.

2 Vertreter des Sozialver­ban­des macht­en in einem Bürg­er­antrag auf 2 Dinge aufmerk­sam:

  1. Es wird wohl häu­figer, das Gehwege (von Trans­porten oder über­bre­it­en Autos) so zugeparkt wer­den, das ältere Men­schen mit Rol­la­tor nicht mehr passieren kön­nen. Das ist ein The­ma, was in der neuen Leg­is­laturpe­ri­ode stadtweit ange­gan­gen wer­den muss. Derzeit ist es so, das die Verkehrsüberwachung prak­tisch nur in der Innen­stadt aktiv ist und nur auf Anforderung aus den Stadt­teilen auch dort kon­trol­liert.
  2. Stromab­schal­tun­gen der swb. Es soll Fälle geben in denen keine aus­re­ichende Infor­ma­tion an ältere Men­schen erfol­gt, die z.B. in einem elek­trisch betriebe­nen Bett liegen oder sonst­wie auf Strom angewiesen sind. Ob es zutrifft und wie das geän­dert wer­den kön­nte, ist unklar. Was machen, wenn die Post nicht gele­sen wird? Beschlossen wurde, das das Ort­samt an die swb schreibt.

Aus dem Beirat gab es dann 11 ver­schiedene Beschlussvor­la­gen:

  • Haushalt­santräge für die Offene Jugen­dar­beit für unter 12jährige und für die Auf­s­tock­ung der Ort­sämter um 0,5 Per­son­alein­heit­en pro Stadt­teil.
  • Benen­nung des Weges zwis­chen Schwarzen Weg und Ernst-Wal­dau-Straße (?) nach dem kür­zlich ver­stor­be­nen langjährig in Gröpelin­gen für die Grü­nen aktiv­en Hel­mut Kas­ten. Zu seinen bleiben­den Leis­tun­gen hat­ten wir hier bere­its etwas geschrieben.
  • Abfal­l­entsorgung in Gröpelin­gen — ein typ­is­ch­er “neg­a­tiv­er Run­dum­schlag-Antrag” von DIE LINKE. 😉 Er war u.a. uns Grü­nen zu unkonkret und wurde zurück­gestellt. Z.B. ver­fügt die Bre­mer Stadtreini­gung erst seit Feb­ru­ar über die Schu­lungs- und Aufk­lärung­steams. Wenn man Mül­leck­en sieht, müssen diese auch von den Bürg­ern kon­se­quent gemeldet wer­den. Erst wenn dann nichts passiert, kann man meck­ern.
  • Ausweitung der Fahrzeit­en des Quartiers­bus Lin­ie 82.
  • Ersatzbau Spiel­haus Bex­höved­er Straße — Befas­sung im Bauauss­chuss.
  • Jugend­kirche erhal­ten.
  • Wir Grüne stell­ten Anfra­gen an das Bau­res­sort zum Eisen­bah­n­er­wohn­heim Schwarz­er Weg 141 und zum Freigrund­stück Stapelfeldt­straße ggü. der Hal­testelle Use Akschen.
  • Antrag “Mehr Licht in’s Dunkel brin­gen” zu ein­er ver­stärk­ten Ausleuch­tung einiger Orte im Stadt­teil.
  • Zus­tim­m­mung zur Ver­längerung der KiTa-Mobil­bau­s­tan­dorte Schwarz­er Weg und Auf den Heuen auf 5 Jahre.

WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN kon­nten dann endlich den Tage­sor­d­nungspunkt BREBAU ver­wirk­licht sehen. Die BREBAU hat bish­er 5 Jahre lang je 5,6 Mio. Euro in die kom­plette Erneuerung ihres Immo­bilienbe­standes in Gröpelin­gen — über­wiegend im Ohlen­hofquarti­er gele­gen — investiert. Dieser Betrag wird 2019 bis 2023 auf je über 9 Mio. Euro gesteigert. Wenn man sich die sanierten Woh­nun­gen im Bere­ich Greif­swalder Straße anschaut, dann meint man es ist ein Neubau. Unglaublich!

Die BREBAU hat einen Pool an ca. 25 Woh­nun­gen, in die Mieter eines zur Sanierung anste­hen­den Haus­es einige Monate umziehen kön­nen bzw. müssen. Nach Möglichkeit wird Mietern auch ein dauer­hafter Umzug in eine bere­its sanierte Woh­nung offeriert bzw. die Bre­bau lässt freige­wor­dene und zur Sanierung anste­hende Woh­nun­gen einige Monate leer­ste­hen.

Nach Berech­nun­gen der BREBAU dürften die Mod­ernisierungskosten so auf die Miete umlage­fähig sein, das die Miete um ca. 5,10 Euro pro qm steigen würde — mehr als eine Ver­dopplung. Ange­hoben wird die Miete für die Bestandsmi­eter aber im Rah­men der Mod­ernisierung nur um 1,50 Euro je qm. D.h. man kön­nte sich eher in einem Zeitraum von 40 Jahren+ bewe­gen in dem die Kosten wieder ver­di­ent wer­den. Die Kalt­mi­ete soll dann im Bere­ich um 5,x Euro liegen (ohne neue Ter­rassen bei den Woh­nun­gen in der Greif­swalder Straße). Es wurde uns von einem Mieter eine War­m­mi­ete von 10 Euro berichtet für eine 40 qm große 2‑Z­im­mer-Woh­nung — inkl. ein­er neuen sehr großen Ter­rasse von ca. 15 qm. Für qua­si Neubau­s­tan­dard voll o.k.

Die im Rah­men der Kom­plettsanierung geschaf­fe­nen neuen Dachwoh­nun­gen wer­den bis­lang teur­er ver­mi­etet. In den Inter­ne­tange­boten kommt man auf 13, 14 Euro pro qm War­m­mi­ete. Auf unsere Frage hin wurde von den BRE­BAU-Vertretern zugegeben, das das “sportlich” sei und sie selb­st über­legen den Preis (bei weit­eren Umbaut­en) zu reduzieren.

Angeschlossen wird der Bere­ich an das vorhan­dene Fer­n­wärmenetz. Also keine Eta­gen­heizun­gen oder gar Kohlen­heizun­gen wie es sie dort noch teil­weise geben soll.

Max­i­mal darf die Miete in Bre­men inner­halb von 3 Jahren um 15 % erhöht wer­den — bis zur ort­süblichen Ver­gle­ichsmi­ete. Die BREBAU hat sich nach den Worten der Vertreter eine interne Gren­ze von 9 % geset­zt.

Nach der BREBAU stellte auch der Vertreter der GEWOBA sein Unternehmen in Gröpelin­gen kurz vor. Sie machen keine Kom­plettsanierun­gen, weil sie laufend mod­ernisieren — ein fre­und­schaftlich­er Seit­en­hieb unter Branchenkol­le­gen. 😉 Aus Ihrer Sicht rech­net sich der Aufwand für den Ein­bau von Dachgeschoss­woh­nun­gen in ihre Woh­nun­gen der Back­stein­häuser etwa rund um die Posen­er / Kalis­ch­er Straße nicht. Der durch­schnit­tliche Miet­preis der Gewo­ba für die Kalt­mi­ete in Gröpelin­gen soll um 6 Euro liegen. Eine Außendäm­mung der o.g. Back­stein­häuser wer­den sie nicht vornehmen. Fahrstüh­le sind in den kleinen Häusern nicht ein­baubar. Auf das Set­zen von bar­ri­ere­freien Häusern in die Gärten haben sie bish­er auch verzichtet, weil das für die übri­gen Bewohn­er zu nachteilig wäre.

Ins­ge­samt kann man aus unser­er Sicht fest­stellen, das die Anbi­eter Gewo­ba und Bre­bau rel­a­tiv gün­stige Woh­nun­gen bieten. Auch bei der viel gescholte­nen Vonovia ist das zumin­d­est bei der Kalt­mi­ete der Fall. Mit der Espabau ste­ht noch ein Ter­min aus. Die wirk­lichen Probe­me treten eher bei pri­vat­en Ver­mi­etern auf, wo einige ganz klar die Dol­larze­ichen im Auge haben. Das teuer­ste Ange­bot was wir bish­er im ebay-Kleinanzeiger gese­hen haben waren 57 Euro pro qm War­m­mi­ete (!) für das Mit­wohnen in einem 7 qm großen Zim­mer. Hof­fentlich ist darauf nie­mand einge­gan­gen. Aber auch Mieten über 20 Euro warm pro qm sind da keine Sel­tenheit.

Dann gab es noch Vorstel­lun­gen zu anste­hen­den Glob­almit­te­lanträ­gen vom Jugend­freizei­theim Osleb­shausen und zum Klet­ter­bunker Mäh­landsweg, über die im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung entsch­ieden wurde.

Zum Schluss wur­den die nicht mehr für den näch­sten Beirat kan­di­dieren­den Beiratsmit­glieder mit einem Blu­men­strauß ver­ab­schiedet. Das trifft auch auf unser Beiratsmit­glied Anne Hölt­ing zu, die trotz­dem nach 8 Jahren Beirat­sar­beit das nur weit­erempfehlen kann, weil man eben sehr viel erfährt über den Stadt­teil.

Initiative gegen vermüllte Privatgrundstücke

Zur Pressemit­teilung des Innen­res­sorts:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.320486.de

Ger­ade an Hauptverkehrsstraßen wie der Osleb­shauser und Gröpelinger Heer­straße gehen öffentlich­er Fußgänger­raum und gepflasteter pri­vater “Vor­garten” qua­si unsicht­bar ineinan­der über. Für den Außen­ste­hen­den und auch manch­mal für die Eigen­tümer selb­st ist nur nach einem Blick in den Grund­buchauszug sicht­bar, wo genau die Gren­ze ver­läuft.

In der Ver­gan­gen­heit kam es deshalb öfters vor, das Bürg­er mein­ten Müll liegt auf öffentlichen Grund­stück­en, wo er tat­säch­lich auf pri­vat­en Grund­stück­en liegt. Man muss sehen, wie die neue Vorge­hensweise in der Prax­is funk­tion­iert.

Sehr pos­i­tiv ist die For­mulierung “ist jed­er Schritt in den Ver­fahrens­abläufen genau definiert und gibt so eine Hand­lungssicher­heit für die Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er des Ord­nungs­di­en­stes und der DBS”.

Ein­er unser Aktiv­en bei den GRÜNEN GRÖPELINGEN war beru­flich u.a. Qual­itäts­beauf­tragter und hat dort den Wert von klar definierten Prozess­abläufen schätzen gel­ernt. Damit wird definiert, wer wann was machen muss und es wer­den Dop­pelzuständigkeit­en ver­mieden und klare Ver­ant­wortlichkeit­en geschaf­fen. Auf diesem Gebi­et man­gelt es derzeit offen­bar noch in der Zusam­me­nar­beit zwichen Polizei, Kon­tak­t­polizis­ten, neuem Ord­nungs­di­enst, neuer Bre­mer Stadtreini­gung, Umwelt­be­trieb, Quartiersser­vice etc..

 

Spatenstich für den Neubau der Neuen Oberschule Ohlenhof

Heute ist der Spaten­stich für den Neubau der Ober­schule Ohlen­hof erfol­gt. Aus dem Neubau soll zusam­men mit der Grund­schule Halmer­weg, ein­er KiTa, Turn­halle, Men­sa, Spiel­haus … der Cam­pus Ohlen­hof enste­hen.

Die Spat­en ste­hen bere­it

WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN haben den Pla­nung­sprozess seit ca. 2011 begleit­et. Kri­tikpunkt ist natür­lich, das das vieeel zu lange dauerte. Bürg­er­beteili­gung ist gut — aber hier wurde sie in der Zeit bis 2015 auch (bewusst?) in die Länge gezo­gen. Nach der Wahl gab es dann Bestre­bun­gen von SPD-Seite außer­halb des Stadt­teils, die Pla­nun­gen wegen des Nichtbe­darfs und hoher Kosten einzustellen.

Es gab dann einen Kraftakt aus dem Stadt­teil, an dem WIR GRÜNE GRÖPELINGEN maßge­blich aktiv waren. So kon­nte es gelin­gen, die Argu­men­ta­tions­kette mit den hohen Kosten zu wider­legen. Auf der Lan­desmit­gliederver­samm­lung der Grü­nen zum Koali­tionsver­trag 2015 haben die Waller und Gröpelinger Grü­nen den Beschluss zu ein­er Ergänzung des bere­its fer­tig ver­han­del­ten Koali­tionsver­trages erre­icht, das der Bedarf geprüft wer­den soll. Etwas was es bis dato in der Bre­mer Poli­tik­land­schaft nicht gegeben hat und woran die gesamte Koali­tion hätte scheit­ern kön­nen. Allerd­ings hat auch die Gröpelinger SPD auf dem SPD-Lan­desparteitag — unter­stützt vom bre­it­en Protest aus dem Stadt­teil — eine Ergänzung des Ver­trages erre­icht.

Unter der neuen SPD-Bil­dungsse­n­a­torin Frau Bogedan ist dann der generelle Pla­nung­sprozess kom­plett neu aufgestellt wor­den. Aus heutiger Sicht wird es in Bre­men 8 Schul­neubaut­en geben und man ver­sucht dabei die Fehler im über­lan­gen Pla­nung­sprozess der NOO zu ver­mei­den.

Ohne­hin bleibt auch für uns GRÜNEN GRÖPELINGEN festzustellen, das mit dem Amt­santritt von Frau Bogedan “ein ganz ander­er Wind” in der Bil­dungs­be­hörde Einzug gehal­ten hat. Uns ist keine Gröpelinger Schul- oder KiTa-Leitung bekan­nt, die sich über die Leitung des Bil­dungsres­sorts beschw­ert — das Gegen­teil ist der Fall. Das war früher anders. Denn es gab gefühlt oder real manchen an der Ver­wal­tungsspitze, dem die poli­tis­che Spitze rel­a­tiv egal war. Heute hat man den Ein­druck, es wird auch von der poli­tis­chen Spitze des Bil­dungsres­sorts her agiert und Dinge “die man schon immer so gemacht hat”, sind in Frage und im Zweifel paß­ge­nauer geän­dert wor­den.

Klar sind die Her­aus­forderun­gen mit fehlen­den Räu­men und fehlen­den Lehrern weit­er gross. Aber es wäre schon tragisch, wenn diese Bil­dungsse­n­a­torin auch Opfer der SPD-Schwäche wer­den würde. Soviel Ehrlichkeit wollen wir GRÖPELINGER GRÜNEN an den Tag leg­en.

Daher unsere Bitte: Gehen Sie wählen. Gehen Sie bitte nicht Parteien wie der AfD auf dem Leim, die in Gröpelin­gen über­haupt nur einen (!) Kan­di­dat­en gefun­den hat, der den Umfragew­erten nach im Gröpelinger Beirat aktiv sein kön­nte. 6,x, 7 oder 8 % für die AfD für Bürgerschaft/Beirat wie in den Umfra­gen wären im Beirat ver­schenk­te Stim­men, da die AfD ihre Sitze man­gels Kan­di­dat­en gar nicht beset­zen kön­nte!

Erin­nern Sie sich, das mit ein­er CDU an der Regierung jet­zt wohl auch die GEWOBA pri­vatisiert gewe­sen wäre und nicht wie unter Grün-rot geschehen die BREBAU in öffentliche Hand über­führt wer­den kon­nte. Bedenken Sie, was eine FDP, die offen­bar mit Luxus-Autos durch Gröpelin­gen fahrend nur die Luft der Anwohn­er ver­pestet, heute für Prvi­atisierungs­gedanken vorschlägt.

Ger­ade in der Bil­dungs­bere­ich als Haushaltss­chw­er­punkt von Grün-Rot sind in den let­zten Jahren enorme zusät­zliche finanzielle Mit­tel geflossen. Lei­der mussten davon viele Mit­tel in die Quan­tität gehen und es kon­nte nicht aus­re­ichend in die Qual­ität investiert wer­den. Der heutige Spaten­stich für die Neue Ober­schule Ohlen­hof ist ein Stück in Rich­tung bauliche Qual­ität. 96 % Anmeld­e­quote der Gröpelinger Kinder für die KiTa’s im Jahr 2018 ist auch eine Zahl, die nie zuvor erre­icht wurde und belegt, was geleis­tet wurde. Die Aufar­beit ist lange nicht zu Ende — bitte stim­men Sie für dessen Vol­len­dung und keine neuen Exper­i­mente durch min­derqual­i­fiziertes Poli­tikper­son­al.

Eröffnung und Widmung des Willy Hundertmark Platzes

am FREITAG, den 24. Mai 2019, an der Ecke Goosestraße/Geeststraße

erre­ich­bar über Straßen­bahn 3 Hal­testelle Gooses­traße

  • 14.00 Uhr: Musik­stück Boyko
  • 14.05: Begrüßung durch Frau Haubold, Her­rn Giesel­er (SUBV) mit kurz­er Erläuterung der Entste­hung des Pro­jek­tes (Ini­tia­tive vom Beirat, Öff­nung des IEK für ein neues Pro­jekt, Abstim­mung mit swb, Über­las­sungsver­trag als Grund­lage)
  • 14.15 Uhr: Raimund Gae­belein, stv. Sprech­er des Beirats Gröpelin­gen: Würdi­gung von Willy Hun­dert­mark als engagiertem Gröpelinger, Kom­mu­nist, Antifaschist, Nazi-Ver­fol­gter, Kämpfer gegen Aus­gren­zung und für Ver­söh­nung; Bezug­nahme zur aktuellen Sit­u­a­tion des Ankom­mensstadt­teils Gröpelin­gen, ins­beson­dere Lin­den­hof
  • 14.25 Uhr: Enthül­lung des Schildes mit Fotos
  • 14.30 Uhr: N.N., UBB: Kurz­er­läuterung des Gestal­tungskonzeptes für den Willy-Hun­dert­mark-Platz
  • Musik von Boyko

Anschl. Begeg­nung bei Kaf­fee und Kuchen

Für Kinder: Mobiles Ate­lier