Beiratssitzung vom 05.09.2017

Es waren relativ wenige Gäste anwesend – vllt. 15.

Bürgeranliegen:

Ein Bürger brachte einen Antrag ein, das die Gemüsehändler an der Gröpelinger Heerstraße weniger vom Bürgersteig in Beschlag nehmen sollen. Beschluss: Möglichst Abmarkerung der Flächen die behördlich zugestanden wurde, Gespräch des Gröpelinger Marketing mit den Händlern.

Ein Anwohner der Bauernweide: Es soll entlang der Ritterhuder Heerstraße vermehrt Totholz von den Pappeln auf die Straße fallen. Er hat Angst um seine Kinder auf dem Schulweg. Nach Datenübergabe des Anwohners  an das Ortsamt ergeht von dort eine Anfage an den Umweltbetrieb.

Straßenbennung Stichstraße Neubaugebiet Pastorenweg 100 nach Martha Heuer: Ein Baum in Yad Vashem.

Platzbenennung Goosestraße/Geeststraße – wenn rechtlich möglich – nach Willy Hundertmark: Interview.

Vorstellung der Entwicklungen im Quartiersbildungszentrum Morgenlandstraße.

 

Der Leiter Liegenschaften im Bildungsressort stellte dann den Stand diverse Schulbaumaßnahmen vor:

Schule für Groß- und Außenhandel und Verkehr in Walle: Das Konzept wirde in der Deputation bestätigt, es wird ein Beratungsunternehmen beauftragt, das zur rechtssicheren Ausschreibung berät und man hofft, im Sommer 2018 die Ausschreibung machen zu können.

Grundschule Humannstraße: Gestartet. Eine Machbarkeitsstudie von Immobilien Bremen soll Ende September vorliegen, in der das Aufwachsen auf 4×4 Klassen in Mobilbauten, der spätere Neubau und eine 1-Feld-Sporthalle enthalten sein sollen.

Turnhalle Schule im Park: Die durch Brandstiftung abgebrannte Halle ist abgetragen, die Fläche soll als Pausenhof oderso aufbereitet werden. Der Boden des in Aussicht genommenen Bauplatzes am Oslebshauser Park ist in Folge des zweiten Weltkrieges zu sehr belastet – nach den Vorschriften kann dort nicht gebaut werden. Es hat ein Gespräch mit dem Sportverein SVGO gegeben, der eine neue Halle neben seiner Halle an der Sperberstraße setzen würde – die Stadt mietet dann. Abstimmungsgespräche bei Bildung laufen. SVGO hat eine schnelle Bauzeit zugesagt. Daraufhin hat sich auch die Schulleitung mit der Lösung einverstanden erklärt.

Interimscontainerbau 4. Klasse Oslebshauser Heerstraße im Dreieck der Ritterhuder Heerstraße / Bauerndobben: Im Zeitrahmen.

Turnhalle Oslebshauser Heerstraße: Laut Immobilien Bremen ist die Halle abgängig. Eine Neubauplanung soll bis Sommer 2018 abgeschlossen sein, Abriss in den Sommerferien 2018 und Neubau einer 1-Feld-Turnhalle aus Mitteln des kommunalen Investitionsförderprogramms des Bundes (?). Es soll dann die Alwin-Lonke-Halle wieder nutzbar sein. Die Turnhalle Auf den Heuen ist es ja bereits wieder.

Neubau Oslebshauser Heerstraße: Entscheidungsgrundlage Bau soll Ende Oktober vorliegen. Fertigstellung des Baus wird für Ende 2019 angestrebt.

Sozialausschuss vom 23.08.2017

Auf dieser Sitzung stellte der Verein VAJA seine Aktivitäten im Stadtteil Gröpelingen in Kontakt mit Jugendlichen vor. Derzeit sind auf 2,5 Stellen 4 Mitarbeiter im Wege der Jugendfördermittel tätig.

Interessante Einblicke gab es dann zu den Akteuren des Arbeitskreises „Alter werden im Bremer Westen“. Im Stadtteil Gröpelingen sind z.B. 380 Nachbarschaftshelfer tätig, die über 400 Senioren Hilfestellung im Alltag geben. Durch die Veränderungen mit der Pflegestufe 1 ist zur Abrechnung über diesen Weg mit den Pflegekassen eine Schulung (20 Stunden) notwendig, die für manche eine Hürde darstellt. Die Antragstellung bei den Pflegekassen stellt wiederum eine Hürde für manche alleinstehende ältere Person da. Man könnte meinen: „Gut gemeint, aber nicht optimal umgesetzt“

Dito kam zur Sprache, das es an Pflegekräften in den Senioreneinrichtungen fehlt. Das führt dazu, das manche Heime einen Aufnahmestop ausgesprochen haben. Bzw. dazur das Kinder die für ihre Eltern eine Einrichtung suchen, viele Telefonate führen müssen, um eine Aufnahmeeinrichtung zu finden.

Beiratssitzungen 2. Jahreshälfte 2017

Dei nächste Beiratssitzung findet am Mittwoch, dem 6. September 2017 um 19:00 Uhr im Nachbarschaftshaus Beim Ohlenhof statt. Einziges längeres Thema wird der Sachstand bei diversen Bauprojekten an Schulen sein, wozu der Leiter des Liegenschaftsreferats der Bildungsbehörde berichtet. Es soll dem Vernehmen nach z.B. einen neuen Sachstand zum Bau einer Turnhalle in Oslebshausen geben.

Allerdings kann der Referent erst am 20:00 Uhr vortragen. Jetzt stellte sich die Frage, ob die Tagesordnungspunkte – z.B. Bürgeranträge, Berichte aus dem Beirat – bis dahin den Zeitrahmen füllen. Für ein ganz neuen Tagesordnungspunkt wäre der Zeitansatz zu kurz gewesen. Später anfangen? – Im vorbereitenden Termin entschied man sich zum Anfang um 19.00 Uhr. Also DIE Gelegenheit für Bürgeranliegen von Ihnen!

Die nächste Beiratssitzung findet auf unseren Vorschlag dann am 1. November im Bürgerhaus Oslebshausen statt. Wir GRÜNEN machten dafür diverse Themenvorschläge mit Oslebshauser Bezug, von denen abgewartet werden muss, ob sich Referenten finden.

Bürgerinformations-Service in der Stadtteilbibliothek Gröpelingen

Bürgermeisterin Karoline Linnert eröffnet Bürgerinformations-Service in der Stadtteilbibliothek Gröpelingen

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Zum Hintergrund:
Bürgermeisterin Karoline Linnert hat bei einem Stadtteilbesuch in Gröpelingen im August 2014 Maria Kroustis kennen gelernt, die damals einen Copyshop betrieb. Dort hat die Gröpelingerin ehrenamtlich ihre Kunden bei Formularen und Fragen zur Verwaltung unterstützt. So wurde die Bürgermeisterin auf die Probleme im Kontakt mit Behörden aufmerksam. In dem Arbeitskreis „Bürgerfreundliche Verwaltung“ bei der Senatorin für Finanzen wurde die Planung für das Pilotprojekt für Bremen im September 2016 gestartet und konnte heute mit Maria Kroustis als Mitarbeiterin des BIS offiziell eröffnet werden. Auch für andere Stadtteile wird in den nächsten Jahren geprüft, ob ein Bürgerinformations-Service eingerichtet werden kann.

Turnhalle Auf den Heuen grundsaniert

Bei manchen Dingen in der Kommunalpolitik hat man den Eindruck, sie wären ein Thema für die Ewigkeit. Das war ao bei der Sanierungsmaßnahme der Tunrhalle Auf den Heuen der Fall. Dort wurden wohl sämtliche denkbaren Verzögerungsmöglichkeiten durchlebt. Aber jetzt im Jahr 2017 ist die Halle grundsaniert, es gibt einen neuen Umzugstrakt, die Halle kann auch als Aula genutzt werden und alles blieb sogar im Kostenrahmen!

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Senat beschließt wichtigen Schritt zur Realisierung des neuen Campus Ohlenhof

Finanzierung und Planungen für Bau von Oberschule und Sporthalle gehen in nächste Phase:

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Der neue Campus Ohlenhof besteht aus Ober- und Grundschule, Sporthalle, Freizeitheim und Spielhaus sowie diversen Frei- und Aktionsflächen wie dem Wilden Westen, einem Kleinspielfeld und einem Spielplatz. Die Planung beinhaltet die Weiterentwicklung zu einem Ort der schulischen und außerschulischen Bildungsvermittlung. Als sogenannter „Netzwerkknoten“ wird der neue Campus zu einer Bildungslandschaft mit Grund- und Oberschule sowie einer Kindertagesstätte. Ergänzt wird das Konzept durch weitere Bildungsangebote von örtlichen Initiativen und Akteure im Bereich der Jugend- und Stadtteilarbeit. Das Projekt greift damit den bereits beim Quartiersbildungszentrum Morgenland praktizierten Ansatz auf, ortsbezogene, bürgernahe und niedrigschwellige Angebote zu machen.

Für Außenstehende mang das alles „quälend langsam“ vorangehen – aber so ist es nunmal mit den Vergabe-und Bauvorschriften, wenn öffentliche Flächen oder Eigentümer Teil eines großen Projektes sind. Die eigentliche Bauphase ist eher die kürzeste Zeit – die Planungszeit und die Zeit für das ordnungsgemäße Finden der Firmen im Einklang mit den Vergabevorschriten dauern eher länger. Der Stadtteilbeirat hat dieses Projekt in der gesamten Legislaturperiode im Blick.

Desweiteren kann man auch weiter kritisieren, das dieses Projekt mit ca. 1 Kilometer Laufweg weit weg ist von einer ÖPNV-Anbindung (vom Quartiersbus abgesehen) und relativ in einem Gebiet mit viel Wohnbebauung z.B. über Engstellen wie die Heeslinger Straße liegt. Allerdings ist dem eine jahrelange ergebnislose Suche nach einem anderen großen Grundstück vorausgegangen. Und die Fläche bot mit der Grundschule, dem Jugendfreizeitheim, dem Spielplatz Bromberger Straße und der etwas weiter entfernten Bezirkssportanlage auch Voraussetzungen, die andere Flächen nicht hatten.

Der Stadtteilbeirat hat auch sein langfristiges Ziel der Einrichtung eines Haltepunktes der Regio-S-Bahn im Bereich des Halmerweges/Mählandsweges nicht aufgegeben. Auch wenn dies derzeit nicht umsetzbar erscheint. Durch die aufwachsene Schüleranzahl und z.B. weitere neue Wohnbebauung im Umfeld könnte der Bedarf an so einem Haltepunkt aber in den nächsten Jahren zunehmen.

KiTa Ausbau 2017

Bei der neuen KiTa in der Goosestraße sind zwischenzeitlich die Grundsteine gelegt worden, so dass man das bauliche Maß erkennen kann. Der Neubau steht teilweise auf der Fläche des abgerissenen Goosebades und nutzt Teilflächen der ehemaligen Kantinenräume mit.

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Das Genehmigungsverfahren hat – vermutlich aufgrund der gegebenen Bausituation vor Ort – ca. 1 Jahr gedauert. Danach gab es ungeplante Verzögerungen z.B. bei den Abbrucharbeiten des Goosebades bzw. der Schaffung eines stabilen Baugrundes. Fertigstellung soll nach derzeitigem Terminplan Mitte Februar 2018 sein.

Unserer Meinung nach ist diese 100er-KiTa im Anmeldeverfahren per 01.08.2017 enthalten. Wie das jetzt in der Praxis abläuft, ist uns momentan unklar.

Langzeitbaustelle Pastorenweg

Die im September 2016 gestartete und derzeit bis Ende Juni 2018 terminierte Sanierung des Kanals unter dem Abschnitt des Pastorenwegs zwischen Altenescher und Morgenlandstraße mit anschließender Neuordnung des Straßenraums zeigt im Bereich Altenescher Straße bereits ihr fertiges Bild.

Pastorenweg 1 2017 07
 
Pastorenweg 2 2017 07
 

Die Art des Umbaus wurde 2016 u.a. mit den Anwohnern erörtert. Die in Mitte Östliche Vorstadt heiss diskutierte Frage „Kopfsteinpflaster oder Asphalt“ stand hier nicht im Vordergrund. Eine lautstarke kleine Anwohnergruppe wollte vielmehr mit Hinweis auf den Waller Friedhof gar keinen Ersatz der 19 gefällten Bäume, sondern nur Parkplätze. Das sahen andere Anwohner wiederum ganz anders.

Dieser Straßenabschnitt hat mehrere Seitenstraßeneinmündungen. Die wieder erstellte Baumnase soll Raserei ebenfalls unterbinden. Auf jeden Fall ist es für Radfahrer, die wie beim nicht sanierten Fahrbahnteil des Pastorenwegs auch auf der Fahrbahn fahren (dürfen), ein Quantensprung. Wie oft haben sich gerade auch ältere Damen in der Vergangenheit über den Radweg beschwert. Für einen beidseitigen Radweg war kein Raum vorhanden, da für die Anwohner eben auch der Parkraum ein ganz wichtiger Punkt war. Und auch für Fußgänger mit einem Kinderwagen o.ä. gibt es jetzt einen guten Untergrund.

Pastorenweg

Im Lindenhofviertel wurden und werden vom Umweltbetrieb wieder Lindenbäume gepflanzt. Die eingesetzten Sorten „Silberlinge“ (Tilia tomentosa) und „Glenleven“ (Tilia x flavescens) sollen allerdings wenig bis keine Läuse und Honigtau haben. Insofern waren auch die Bemühungen des Beirats erfolgreich. Das ein Straßenlaubbaum Laub ggf. auch auf privates Gelände abwirft, liegt in der Natur der Sache. Der Nutzen für das Stadtklima und somit allen Stadtbewohnern ist allerdings viel größer einzuschätzen. Kastanien, Eichen etc. bringen auch Probleme und andere Baumarten sind offenbar nicht so gut als Straßenstadtbaum wie eine Linde geeignet.