Stadtteilgruppe vom 09.03.2020

Wir dis­ku­tier­ten die in der Ein­la­dung ange­ge­be­nen Punk­te. Ver­tief­te Punk­te waren die Über­gangs-Turn­hal­le in Oslebs­hau­sen und die dann doch ver­wun­der­li­chen Aus­sa­gen des ört­li­chen Sport­ver­eins dazu. Im Resü­mee zur Sit­zung mit dem Job­cen­ter wur­de auch im pri­va­ten Kreis bestä­tigt, das Sprach­kur­se frü­her und mehr durch­ge­führt wer­den müss­ten. Es ging um ein Tref­fen zum Gewer­be­ent­wick­lungs­plan 2030, bei dem wir Grü­nen noch eine Ände­rung des bis­he­ri­gen Pla­nungs­ab­laufs errei­chen wol­len.

Wei­ter ging es um den Sozi­al­aus­schuss am heu­ti­gen Mitt­woch, zu dem wir einen Antrag erar­bei­tet haben. Es geht dar­um, das in Zukunft der Bei­rat dem Ver­ga­be­vor­schlag des CA (Con­trol­ling­aus­schuss) für die Mit­tel der frei­en Kin­der- und Jugend­ar­beit im Stadt­teil mit­be­schließt — oder eben nicht. Macht er das nicht, dann ent­schei­det der Jugend­hil­fe­aus­schuss über die Mit­tel­ver­ga­be im Stadt­teil. So ist die Rege­lung in den ande­ren Stadt­tei­len und so soll sie auch in Grö­pe­lin­gen sein. Wir wol­len damit auch eine Gesamt­ver­ant­wor­tung des Bei­ra­tes bewir­ken und die bei­den ent­sand­ten Ver­tre­ter des Bei­ra­tes nicht mit die­ser schwie­ri­gen Auf­ga­be allein las­sen.

Es ging wei­ter um die The­men der Bei­rat­sit­zung am 18.03. um 19 Uhr im QBZ Mor­gen­land­stra­ße (Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik, IEK-Pro­jek­te) und zur Son­der­sit­zung Bil­dung am 19.03. zum KiTa-Aus­bau.

Wei­te­res The­ma war eine Initia­ti­ve aus der Stadt­teil­grup­pe Fin­dorff zur Sozia­len Ener­gie­wen­de bzw Pho­to­vol­ta­ik auf öffent­li­chen Dächern sowie die Gedan­ken­samm­lung zu Ver­kehrsthe­men.

Start der anstehenden großen Baumaßnahmen der BSAG am 2.3.2020

Heu­te mor­gen um 6 Uhr war es soweit: Es ging los mit der Erneue­rung und dem Neu­bau der Gleis­an­la­gen zwi­schen der Lin­den­hof­stra­ße und der Debsted­ter Stra­ße. 9 Wochen bis Ende April sind dafür ange­setzt. Dann geht es mit den Arbei­ten beim Depot wei­ter, wo die pro­vi­so­ri­sche Hal­te­stel­len­an­la­ge für den kom­plet­ten Neu­bau auf dem Depot­ge­län­de erfolgt. In den nächs­ten Jah­ren erfolgt abschlie­ßend die Neu­ge­stal­tung des öffent­li­chen Ver­kehrs­raum zwi­schen der Debsted­ter Stra­ße und dem Schwar­zen Weg.

Gefühlt war mit­tags schon ein stär­ke­rer Ver­kehr auf der Par­al­lel­stra­ße Schar­m­be­cker Stra­ße wahr­zu­neh­men. Im Mor­gen- und Abend­ver­kehr könn­te es in den Par­al­lel­stra­ßen und dem Schwar­zen Weg hoch her­ge­hen. Dito in der Zuwe­gung zwi­schen z.B. Gieh­ler Stra­ße und Elbin­ger Stra­ße.

Wirt­schaft­lich betrach­tet kann man nur hof­fen, das sich anlie­gen­de Geschäf­te auch in ihrem Waren­be­stand und ihrer Logis­tik auf die­se Maß­nah­me vor­be­rei­tet haben. Das die­se Maß­nah­me ansteht, das müss­te lan­ge Zeit bekannt­ge­we­sen sein. Staat­li­che Hilfs­pro­gram­me sind uns nicht bekannt.

Integration, Kultur, Arbeit und Wirtschaft vom 19.02.2020

Am Ran­de der Sit­zung wur­de mit­ge­teilt, das es noch Abstim­mungs­be­darf beim geplan­ten Aus­tausch der Stra­ßen­bahn­glei­se im Abschnitt zwi­schen Lin­den­hof­stra­ße und dem Stra­ßen­bahn­de­pot gibt. Von der ca. 2 mona­ti­gen Sper­rung ist ja nicht nur die Längs­rich­tung, son­dern auch eine Rei­he von Neben­stra­ßen mit einer Viel­zahl an Bewoh­nern betrof­fen, für die die PKW-Nut­zung in die­ser Zeit nur erschwert mög­lich sein wird.

Es wur­den dann die kürz­lich durch­ge­führ­ten und noch anste­hen­den Arbei­ten im Klein­gar­ten­ge­biet In den Wischen vor­ge­stellt. Es soll ja ein Rund­wan­der­weg ange­legt wer­den, der vom Wal­ler Feld­mark­see ent­lang vom Maschi­nen­fleet führt, von dort in die Mit­te des Gebie­tes und dann zurück zum See. Dazu gab es einen grö­ße­re Berei­ni­gung am Maschi­nen­fleet, die auch als radi­kal ange­se­hen wer­den kann, weil vie­le Jah­re dort nichts gemacht wur­de. Es sol­len Obst­bäu­me ange­pflanzt wer­den. In Zusam­men­ar­beit mit einem Klein­gar­ten­ver­ein wird auch an einem Ange­bot für Gemein­schafts­gär­ten oder “Garten-WG’s” gear­bei­tet. D.h., zwei oder drei Par­tei­en tei­len sich einen 400 oder 600 qm gro­ßen Gar­ten. Ist man ein­mal im Urlaub, dann kann der “WG-Mit­mie­ter” Arbei­ten über­neh­men und man hat nicht gleich so eine gro­ße Flä­che allei­ne. Eben­falls soll es in einem Klein­gar­ten­weg nach Wal­le einen Rück­schnitt geben, so dass die­ser als Rad­weg genutzt wer­den kann. Es konn­te auch eine Flä­che auf­ge­kauft wer­den, auf der die Her­ku­les­stau­de wütet. Die­se soll ent­fernt und anschlie­ßend soll es auch dort Auf­fors­tun­gen geben. Am 7.6.2020 ist das nächs­te Früh­som­mer­fest — dies­mal mit dem Haupt­ort nicht an der Carl Kroh­ne Stra­ße, son­dern im Wal­ler Bereich.

Haupt­ta­ges­punkt war ein Gespräch mit der Lei­tung des Job­cen­ter West. Abso­lut hat die Anzahl der SGBII-Emp­fän­ger ganz leicht zuge­nom­men, pro­zen­tu­al gab es aber von 2018 auf 2019 einen Rück­gang um etwa 1 %punkt. Die Anzahl der Bedarfs­ge­mein­schaf­ten ist deut­lich stär­ker zurück­ge­gan­gen, d.h. im Schnitt sind mehr bzw. grö­ße­re Fami­li­en im SGB-II-Bezug. Vie­le Struk­tur­da­ten kön­nen auf die­ser Sei­te den Berich­ten der Vor­jah­re mit der Suche “Job­cen­ter” ent­nom­men wer­den — so schnell ändern die sich nicht. Etli­che Ver­mitt­lun­gen gibt es in den Logis­tik­be­reich (auch über Zeit­ar­beits­fir­men).

Der Betreu­ungs­schlüs­sel liegt i.d.R. wei­ter bei 1 zu 250, wenn man kei­ner der 6 (?) Spe­zi­al­grup­pen ange­hört wie z.B. unter 25 Jah­re oder Selb­stän­di­ge. Der Anteil der Lang­zeit­be­zie­her ist wei­ter sehr hoch und die Akti­vie­rungs­quo­te in die­sem Bereich lei­der nur ein­stel­lig. Trotz­dem gibt es den Kon­takt der Ver­mitt­lung zu allen zuge­ord­ne­ten Per­so­nen — zu den­je­ni­gen mit ech­ten Ver­mitt­lungs­chan­cen bzw. dem Wil­len dazu öfters als zu ande­ren.

So war die bis­he­ri­ge Ver­mitt­lung in  Jobs nach dem Teil­ha­be­chan­cen­ge­setz eher gering. Nach Lage der Din­ge soll­te man anneh­men, das man meh­re­re hun­dert Men­schen allein im Job­center­be­reich West dafür gewin­nen könn­te.

Unser Aus­schuss­mit­glied Johan­nes Bus­ker konn­te über den erhöh­ten Mit­tel­ein­satz für Um‑, Aus- und Wei­ter­bil­dun­gen auch aus sei­nem beruf­li­chen Umfeld als Aus­bil­der im Hand­werk berich­ten. Es wäre wün­schens­wert, wenn noch mehr Kun­den des Job­cen­ters die­se ggü. den Vor­jah­ren ver­bes­ser­te “zwei­te Chan­ce” für sich erken­nen und wahr­neh­men wür­den.

Als Man­gel stel­le sich wie­der­holt her­aus, das die Sprach­ver­mitt­lung zu spät ansetzt. Es muss bereits bevor das Job­cen­ter zustän­dig wird, im mit­un­ter lan­gen Aner­ken­nungs­ver­fah­ren für Asyl­su­chen­de indi­vi­du­ell pas­sen­de Sprach­schu­lun­gen geben, damit eine spä­te­re Inte­gra­ti­on in den Arbeits­markt erfolg­ver­spre­chend ist. Für EU-Zuwan­de­rer muss die Bun­des­re­gie­rung die Vor­aus­set­zun­gen für kos­ten­lo­se Sprach­schu­lun­gen schaf­fen. Das kos­tet im Zwei­fel nicht mehr als heu­te, weil die Ver­mitt­lung in Arbeit für die Anerkannten/Geduldeten dann schnel­ler erfol­gen kann und die Rück­keh­rer mit Deutsch­kennt­nis­sen zurück­keh­ren, was im Außen­han­del posi­tiv sein kann.

Erläu­tert wur­de, das der Begriff Teil­zeit­aus­bil­dung miß­ver­ständ­lich ist. Die auf­zu­wen­den­de Zeit wür­de dabei nur von 38 auf 32 Stun­den redu­ziert. Im Bereich Allein­er­zie­hen­de will die Lan­des­po­li­tik noch ver­stärk­te Anstren­gun­gen unter­neh­men. Dafür ist es aber auch erfor­der­lich, das es von Sei­ten der Unter­neh­men mehr Rück­sicht auf die Kin­der­er­zie­hung gibt. Das ver­stärk­te Anbie­ten von Betriebs­kin­der­gär­ten — auch in Ver­bün­den — wäre vllt. ein Ansatz. Bis­he­ri­ge Akti­vie­rungs- bzw. Ver­mitt­lungs­ver­su­che in die­sem Bereich sind eher ent­täu­schend.

Öffent­lich nicht ger­ne ange­spro­chen wird, das nicht jede und jeder Arbeits­lo­se auch wie­der in den ers­ten Arbeits­markt möch­te, wie es Poli­ti­ker vllt. ger­ne anneh­men und sich dann wun­dern, das die Anstren­gun­gen gar nicht zum Erfolg füh­ren. Z.B. soll es bei Allein­ste­hen­den auch kul­tu­rel­le Grün­de geben, die eine Arbeits­auf­nah­me als Mut­ter nicht mehr als üblich anse­hen. Frü­her in den 70iger Jah­ren war auch in Deutsch­land eher die gewohn­te Rol­len­tren­nung “Mann Arbeit, Frau Haus und Kind”. Seit­dem hat sich in Deutsch­land die gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung auch mit einer grö­ße­ren Aka­de­mi­sie­rung hin zu einer ver­stärk­ten Berufs­tä­tig­keit von Frau­en ver­än­dert. Bei Men­schen, die noch nicht so lan­ge in Deutsch­land woh­nen, ist das Rol­len­bild aber manch­mal noch ein ande­res.

Mit den bis­he­ri­gen Erfah­run­gen im Job­cen­ter West bei der Zuwan­de­rung aus ande­ren EU-Län­dern soll zum Som­mer hin ein bre­men­weit zustän­di­ges Job­cen­ter am Stand­ort in Wal­le ein­ge­rich­tet wer­den, das nur für die Ein­gangs­be­ar­bei­tung von Anträ­gen von EU-Zuwan­de­rern zustän­dig ist. Ist dort die Anspruchs­be­rech­ti­gung fest­ge­stellt wor­den, dann erfolgt eine Zuwei­sung zu den regio­na­len Job­cen­tern. Dadurch soll­te er Miß­brauch durch Kri­mi­nel­le wei­ter zurück­ge­drängt wer­den kön­nen.

Das Job­cen­ter berich­te­te auch, das in der Leis­tungs­ab­tei­lung Neben­kos­ten­ab­rech­nun­gen kei­nes­falls durch­ge­wun­ken wer­den. Das Job­cen­ter sei mit­nich­ten der “Gel­d­e­sel von Vono­via und Co.”, wie manch­mal behaup­tet wird. Man begrüßt dort auch die kürz­li­chen Ent­schei­dun­gen der Bre­mer Gerich­te zu den Moder­ni­sie­rungs­um­la­gen.

Stadtteilgruppe vom 10.02.2019

Die ers­te Stun­de hat­ten wir über den Stra­ßen­ver­kehr, Par­ken etc. gespro­chen. In Kür­ze wird die Lin­den­hof­stra­ße im Rah­men der anste­hen­den Stra­ßen­bahn­bau­maß­nah­me zur Ein­bahn­stra­ße — vllt. ein guter Pro­be­lauf. Am 13.2. soll in der Ver­kehrs­de­pu­ta­ti­on eine Vor­la­ge zum Park­raum­ma­nage­ment vor­ge­stellt wer­den — es gibt dazu einen Pas­sus im Koali­ti­ons­ver­trag. Mit­te März tagt unse­re Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaft Umwelt zum The­ma.

Die Bei­rats­mit­glie­der sam­meln zur Zeit die Stel­len im Stadt­teil, bei denen es beson­ders vie­le Park­ver­stö­ße gibt. Bis­her an uns gemel­de­te Stel­len wie Liegnitzstraße/Leuthener Stra­ße oder Schwar­zer Weg/Rostocker Stra­ße geben wir bereits wei­ter. Haben Sie noch Ecken? — Dann her damit!

Wir wol­len das The­ma wei­ter bear­bei­ten und schau­en, wel­che Lösungs­we­ge von der Depu­ta­ti­on ange­bo­ten wer­den. Wich­tig wäre auch nach eini­ger Zeit in Erfah­rung zu brin­gen, wie die 3 neuen Cam­bio-Sta­tio­nen im Stadteil (Grö­pe­lin­ger Heerstraße/Königsberger Stra­ße, Ort­stra­ße, Togo­platz) ange­nom­men wer­den. Grö­pe­lin­gen hat in den letz­ten Jah­ren pro­zen­tu­al zwei­stel­lig an Bewoh­nern hin­zu­ge­won­nen. Damit dürf­te auch die Auto­dich­te gewach­sen sein. Letzt­lich hilft es also nur, wenn es weni­ger Autos auch bei den Bewoh­nern im Stadt­teil gibt.

Hier und bei prak­tisch allen ande­ren The­men hängt aber auch viel an den lau­fen­den Haus­halts­be­ra­tun­gen. Des­halb ist im Moment viel in der Schwe­be.

Wir gin­gen dann die in der Ein­la­dung genann­ten ver­gan­ge­nen Ter­mi­ne durch. Im Bil­dungs­aus­schuss hat­te unse­re Initia­ti­ve Erfolg: Es wur­de vom regio­na­len Koor­di­na­tor zuge­sagt, das er zu allen zukünf­ti­gen Sit­zun­gen des Gre­mi­ums kommt und über den aktu­el­len Stand der Bau­vor­ha­ben berich­tet. Wir hof­fen dadurch, das der Infor­ma­ti­ons­fluss — auch aus Rich­tung Bei­rat zur Behör­de — aktu­el­ler ist als in der letz­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode. Bei der  Situa­ti­on in den Schu­len — Stich­wort Leh­rer­man­gel — steht man als Bei­rats­mit­glied auch ziem­lich betrof­fen dar. Beim Schul­aus­bau ist ansons­ten eini­ges in der Mache. Beim KiTa-Aus­bau muss hin­ge­gen unse­rer Mei­nung nach noch ein­mal genau­er hin­ge­schaut wer­den. Neue grö­ße­re Pro­jek­te schei­nen uns erst in eini­gen Jah­ren start­reif zu sein.

Am 19.2. um 18:30 Uhr gibt es im Orts­amt West eine Sit­zung des Arbeits­aus­schus­se mit dem Job­cen­ter West. Auch soll evtl. über neue Ent­wick­lun­gen im Nah­erho­lungs­park Bre­mer Wes­ten berich­tet wer­den. Wie man hört, soll es ent­lang des Maschi­nen­gra­bens zu doch recht brei­ten Rodun­gen gekom­men sein.

Am 25.2. trifft sich eine Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaft zum Gewer­be­ent­wick­lungs­plan 2030. Wir gehen davon aus, das der bis­he­ri­ge ver­öf­fent­lich­te Zeit­leis­te etwas unprä­zi­se ist und es auch eine frü­he Betei­li­gung der Bei­rä­te und z.B. in Grö­pe­lin­gen auch der ört­li­chen Bür­ger­initia­ti­ve gibt. Wir wer­den ver­su­chen dar­an teil­zu­neh­men und die Grö­pe­lin­ger Sicht­wei­se ein­zu­brin­gen.

Dann ging es auch schon um die nächs­te Bei­rats­sit­zung im März 2020 bzw. um den Spre­cher­aus­schuss als Vor­be­rei­tung dazu. Unzu­frie­den sind wir wei­ter mit der Ver­ga­be­pra­xis der Mit­tel für die Offe­ne Jugend­ar­beit. Es scheint hier auch eine Beson­der­heit in Grö­pe­lin­gen zu geben, die es so in ande­ren Stadt­tei­len nicht gibt.

 

Quartiersbus Linie 82

Den Bei­rat erreicht die Mit­tei­lung, das ab dem 31.08.2020 das Fahr­an­ge­bot aus­ge­dehnt wer­den soll. Kon­kret soll der Bus dann  Mo. — Fr. von ca. 6:00 Uhr bis 19:30 Uhr im 30-Minu­ten­takt fah­ren und sams­tags von 9:05 bis 17:05 Uhr mit dort einer Lücke um 12:05 Uhr.

D.h., es fällt die heu­ti­ge oft monier­te Lücke am Vor­mit­tag weg und der Bus fährt abends eine Stun­de län­ger. Sehr erfreu­lich!

Noch schö­ner wäre es natür­lich, wenn der Bus auch heu­te schon immer fah­ren könn­te und nicht durch Taxi-Diens­te ersetzt wird oder ersetzt wer­den muss. U.W. gibt es nur einen Bus der die Stre­cke fah­ren kann und wenn der defekt ist o.ä., dann muss auf exter­ne Behelfs­fahr­zeu­ge aus­ge­wi­chen wer­den.

Stadtteilbesuche der Grünen Bürgerschaftsfraktion

Anfang Novem­ber 2019 waren eini­ge Abge­ord­ne­te der Bür­ger­schafts­frak­ti­on bereits in Oslebs­hau­sen unter­wegs. Mit­te Janu­ar 2020 gab es nun einen wei­te­ren Besuch mit u.a. 6 Abge­ord­ne­ten in den Orts­tei­len Grö­pe­lin­gen, Ohlen­hof und Lin­den­hof.

Bei bei­den Besu­chen ging es um The­men aus den Berei­chen Bil­dung, Woh­nen, Stadt­teil­ent­wick­lung, IEK Pro­jek­te, Gesund­heit, sozia­ler Arbeits­markt und Zuwan­de­rung. Z.B. beim The­ma abge­schlos­se­ner Ver­kauf der Immo­bi­li­en der BAUM Grup­pe an die LEG Immo­bi­li­en zeig­te sich, wie nah dran auch unse­re Bür­ger­schafts­frak­ti­on am The­ma dran ist. Aber auch bei ande­ren The­men waren die Fach­ab­ge­ord­ne­ten bereits gut infor­miert. Bil­der von vor Ort statt in den Vor­la­gen sagen trotz­dem im Zwei­fel immer mehr.

Details möch­ten wir an die­ser Stel­le mit Rück­sicht auf die Gesprächs­part­ner nicht nen­nen. Sie wer­den aber sicher in die Nach­be­ar­bei­tung des Besuchs und die wei­te­re poli­ti­sche Arbeit ein­flie­ßen.

 

Beiratssitzung vom 15.01.2020

Neben der Beschluss­fas­sung über die Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge gab es als wei­te­ren Tages­ord­nungs­punkt noch die Vor­stel­lung der Pla­nun­gen für den Bür­ger­meis­ter-Koschnick-Platz.

Der Eigen­tü­mer von ehe­mals C.A. Klein im Zen­trum von Grö­pe­lin­gen hat gera­de die Bau­ge­neh­mi­gung für sein Vor­ha­ben bekom­men, wie bekannt­ge­ge­ben wur­de. Die nächs­ten Hür­den sind also die prak­ti­sche Umset­zung des Bau­vor­ha­bens.

Auf dem Platz sol­len mar­kan­te Sitz­mög­lich­kei­ten auf­ge­stellt wer­den. Es sol­len so 4 — 5  Bla­sen­bäu­me gepflanzt wer­den. Dazu soll Han­se­was­ser von der Neu­pflan­zung frei­ge­stellt wer­den, falls sie ein­mal an die Lei­tung müs­sen. Die vie­len Lei­tun­gen im Boden erschwe­ren die Nut­zung oben drü­ber. Die Mög­lich­keit eines Trink­brun­nens soll offen gehal­ten wer­den. Die Gas­tro­no­mie soll an der Müll­ent­sor­gung betei­ligt wer­den. Es sol­len 3 Müll­pres­s­au­to­ma­ten auf­ge­stellt wer­den.

 

Dann gab es am Anfang der Sit­zung rela­tiv vie­le Bür­ger­an­lie­gen, die größ­ten­teils in den Bau­aus­schuss wei­ter­ge­lei­tet wur­den.

Beschwer­den gab es zum Lebens­mit­tel­ge­schäft an der Ecke Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße / Dan­zi­ger Stra­ße. Der Eigen­tü­mer war Teil der jüngs­ten Aus­stel­lung im Ate­lier­haus Roter Hahn. Er hat eine Markt­lü­cke erkannt und so erfolg­reich genutzt, das der Laden im Grun­de für den Erfolg des Geschäfts zu klein ist. Gene­rell stellt sich natür­lich auch die Fra­ge der Stell­plät­ze für die­se Art Geschäft und der Anlie­fe­rung vor Ort bzw. wie das in der Geneh­mi­gung für das Geschäft an die­ser Stel­le berück­sich­tigt wur­de.

Wir plä­die­ren seit gerau­mer Zeit dafür, das der pri­va­te und öffent­li­che Bereich für jeden sicht­bar abge­trennt wird. Denn es kann sein bzw. es wird so sein, das Gemü­se­aus­la­gen noch auf pri­va­tem Grund ste­hen. Poten­ti­el­le Käu­fer ste­hen dann ggf. auf öffent­li­chem Grund auf dem Bür­ger­steig. Da ist an sich nichts Unge­setz­li­ches dabei. Als Rad­fah­rer muss man dann dort eben beson­ders auf­pas­sen, wenn Men­schen auch auf dem Rad­weg ste­hen und man kann dort nur im Schritt­tem­po lang­fah­ren statt mit nor­ma­ler Geschwin­dig­keit. Das Fin­den einer grö­ße­ren Immo­bi­lie gestal­tet sich aller­dings nicht so ein­fach für den Eigen­tü­mer.

Man kann die­ses Bei­spiel auf ande­re Geschäf­te über­tra­gen. Dann ist die Fra­ge, was wir wol­len? — Wol­len wir Leben im Stadt­teil oder wol­len wir Stra­ßen­zü­ge mit Leer­stän­den in den Geschäf­ten? Letz­te­re ver­mül­len und ver­wahr­lo­sen, wie man ggü. an der Immo­bi­lie Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße 211 sehen kann. Für das Müll­the­ma wur­de der Ein­zel­händ­ler durch den Ord­nungs­dienst sen­si­bi­li­siert und es hat sich deut­lich gebes­sert ggü. den Anfän­gen.

Bei einem Bür­ger­an­lie­gen ging es um die Anlie­fer­zo­ne des Lin­den­hof­cen­ters bzw. die Ein­rich­tung eines kom­plet­ten Hal­te­ver­bo­tes vor dem Cen­ter, damit dort der Anlie­fer­ver­kehr für z.B. Rossmann/Action statt­fin­den kann.

Es ging um die Pol­ler Beim Ohlen­hof­platz, die von Auto­fah­rern ent­fernt wer­den. Im Zuge der Bau­maß­nah­men für das Gebäu­de und danach dem Platz stellt sich hier aller­dings dem­nächst sowie­so die Zufahrts­fra­ge.

Vor der Water­front wer­den zu weni­ge 30 km/h Schil­der moniert. Bzw. die Igno­rie­rung der Zone. Einen Zebra-Strei­fen in einer 30 km/h‑Zone wird es i.d.R. nicht geben. Dito wur­de die­se Fra­ge bereits umfäng­lich begut­ach­tet. Man muss auch sehen, das der Stre­cken­ab­schnitt eine wich­ti­ge Zufahrt in den Indus­trie­ha­fen ist. Die­se Bedeu­tung wird sich erst mit der Fer­tig­stel­lung des Weser­tun­nels ver­rin­gern.

Des­wei­te­ren wur­de gemän­gelt, das in der Garl­s­ted­ter Stra­ße beid­sei­tig geparkt wird, was auf der einen Sei­te nur zeit­wei­se erlaubt und auf der ande­ren Sei­te ganz ver­bo­ten ist. Dies führ­te zur Erin­ne­rung, das der Bei­rat eine Lis­te der Orte zusam­men­stellt, wo beson­ders häu­fig gegen Ver­kehrs­vor­schrif­ten ver­sto­ßen wird.

In Höhe Lucht­berg­stra­ße 1 fehlt ein Gul­ly.

Bautätigkeit in Oslebshausen — es hat sich wieder einiges getan

Der Mobil­punkt bzw. die Car­sha­ring­sta­ti­on auf dem Togo­platz scheint fer­tig­ge­stellt. Aktu­ell noch mit 2 Plät­zen:

 

Am Neu­bau ein­gangs der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße sind offen­bar nur noch Rest­ar­bei­ten zu machen. Man muss schon genau hin­schau­en, um den Bestands­bau vom Neu­bau unter­schei­den zu kön­nen. Archi­tek­to­nisch ziem­lich gelun­gen:

 

An der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße ist der Neu­bau der Rei­hen­häu­ser eines bekann­ten Grö­pe­lin­ger Immo­bi­li­en­in­ves­tors mitt­ler­wei­le im 2. OG ange­kom­men:

 

Der Neu­bau auf dem Gelän­de des Alten Pump­wer­kes ist eben­falls äußer­lich fer­tig:

 

Auf der kom­men­den Sit­zung des Bau­aus­schus­ses am 22.01.2020 im Orts­amt West gibt es außer­dem 2 Tages­ord­nungs­punk­te mit Bau­pro­jek­ten in Oslebs­hau­sen, von denen zumin­dest einer für Gesprächs­stoff sor­gen könn­te. Nähe­res ist der Termin­sei­te des Orts­amts West zu ent­neh­men. 🙂