Stadt­teil­grup­pen­tref­fen vom 03.04.2018

In dies­mal lei­der einen rei­nen Män­ner­run­de dis­ku­tier­ten wir die aktu­el­le The­men im Stadt­teil.

Z.B. das The­ma West­bad, wo die Prä­sen­ta­ti­on am 28.2. im Bau-/Bil­dungs­aus­schuß doch um Län­gen bes­ser war als die Prä­sen­ta­ti­on auf der gemein­sa­men Bei­rats­sit­zung mit den Bei­rä­ten Fin­dorff und Wal­le in der Gesamt­schu­le West. Von unse­rer Sei­te aus sind damit die wesent­li­chen offe­nen Fra­gen geklärt.

Wir hiel­ten Rück­schau zur Bege­hung des neu­en Über­gangs­wohn­heims in der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße 9 — 13. Aus unse­rer Sicht sind die Räum­lich­kei­ten beengt und es ist daher nach­voll­zieh­bar, das die Bewoh­ner auch viel unter­wegs sein müs­sen bzw. nach einer eige­nen Woh­nung Aus­schau hal­ten, wenn ihr Asyl­an­trag geneh­migt wur­de. Aber hier ist auf der Bun­des­eben ja im Moment auch viel in Bewe­gung. Für den Schiff­bau­er­weg 4 gibt es noch kei­ne kon­kre­te Nach­fol­ge­nut­zung — nur vage Über­le­gun­gen.

Apro­pro: Im Schiff­bau­er­weg scheint das pri­va­te Gebäu­de der DS-Grup­pe von ehe­mals Han­se­was­ser auch größ­ten­teils leer zu ste­hen. Vie­le Fir­men zieht es wohl wei­ter in die Über­see­stadt oder gar an das Ende der Über­see­stadt, obwohl die auto­fah­ren­den Mit­ar­bei­ter von dort in der Rush­hour nur schlecht hin- und weg­kom­men und es nur wenig Infra­struk­tur gibt. Im Schiff­bau­er­weg hat man die kuli­na­ri­sche Viel­falt des Water­front „Food­court” unmit­tel­bar vor der Tür, dito die S3 und kommt eigent­lich auch mit dem Auto gut weg — bevor man dann vllt. Rich­tung Innen­stadt im Stau der Über­see­stadt­aus­fah­rer steckt. 😉

Wei­ter ging es um die Vor­be­rei­tung der Bau­aus­sit­zung am Fol­ge­tag mit u.a. den The­men Stra­ßen­bahn­de­pot und dem Lang­zeit­ar­beits­lo­sen­pro­jekt PASS. Dito der öffent­li­chen Pla­nungs­kon­fe­renz Bil­dung am Sams­tag dem 7.4. von 10 — 14 Uhr in der Gesamt­schu­le West. Und natür­lich der Bei­rats­sit­zung am 11.4. um 18:30 Uhr im Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen u.a. mit den The­men Poli­zei­sta­tis­tik und mög­li­che Ansied­lung eines Umschlag­plat­zes für den ein­ge­samm­teln Aball aus den Bre­mer Bio­ton­nen.

Am 17.4. gibt es dann die zuvor wegen Wet­ter­wid­rig­kei­ten aus­ge­fal­le­ne­ne Dis­kus­si­on im Cafe Brand, was Euro­pa Grö­pe­lin­gen gebracht hat.

Die Stel­lung­nah­me zu den Glo­bal­mit­tel­an­trä­gen steht an — immer wie­der eine Mam­mut­auf­ga­be für die Ver­tre­ter des Sozi­al- bzw. Bil­dungs­aus­schus­ses, dem die aller­meis­ten Anträ­ge zuge­ord­net sind.

Das The­ma, was man wie aus der rie­si­gen bis­her unge­nut­zen Flä­che zwi­schen den Eisen­bahn­glei­sen an der Hafen­rand­stra­ße machen kann, bedarf noch einer wei­te­ren Aus­ar­bei­tung in den nächs­ten Zusam­men­künf­ten. Prak­tisch könn­te man auf der Höhe des Stra­ßen­bahn­de­pots Grö­pe­lin­gen in der Mit­te des Tun­nels zwi­schen Sta­pel­feld-Stra­ße und Lou­is-Kra­ges-Stra­ße einen Durch­stich Rich­tung Innen­stadt machen und müss­te so an kei­nem Punkt die Glei­se kreu­zen. Mit einer Ein­zäu­nung hät­te man dann z.B. eine Hun­de­frei­lau­flä­che, die in kei­nem Kon­flikt zu einer Nut­zung wie im Grün­zug West stün­de. Natür­lich könn­te dann dort immer noch ein frei­lau­fen­der aggres­si­ver Hund einen ande­ren Hun­de tot­bei­ßen. Die Vor­stel­lun­gen inner­halb der Hun­de­hal­ter sind wohl auch sehr ver­schie­den. In der Theo­rie gut, in der Paxis mit rück­sichts­lo­sen Hun­de­hal­tern dann nicht. Blei­ben offe­ne Fra­gen wie eine Boden­ver­seu­chung durch lang­jäh­ri­gen Ein­satz von Pes­ti­zi­den, die eine Nut­zung unmög­lich machen.

Aktu­el­le Nega­tiv­kam­pa­gne zu Grö­pe­lin­gen bzw. Oslebs­hau­sen

Es ist aktu­ell trau­rig zu sehen, wie eini­ge Bewoh­ner von Grö­pe­lin­gen und Oslebs­hau­sen ihren eige­nen Wohn­stand­ort schlecht reden, obwohl er das nicht ist. Noch trau­ri­ger zu sehen ist es, das eini­ge Bei­rats­mit­glie­der wider bes­se­ren Wis­sens nicht auf­klä­rend mit den Bür­gern in einen Dia­log tre­ten, son­dern deren Ängs­te auch noch schü­ren.

Es ist ein­fach unwahr wenn eini­ge Bür­ger behaup­ten, das es in Grö­pe­lin­gen und Oslebs­hau­sen in den letz­ten Jah­ren immer „schmut­zi­ger, lau­ter, übler stin­kend” gewor­den ist. Wie kann man soet­was behaup­ten, wenn man hier selbst seit Jahr­zehn­ten wohnt?

Nur eini­ge Bei­spie­le:

Es gibt Berich­te von älte­ren Grö­pe­lin­gern über die Zeit, als es noch eine umfang­rei­che Nut­zung der Getrei­de­ver­kehrs­an­la­ge für den Umschlag von Tapio­ka-Mehl gab. Dabei soll regel­ma­ßig viel Staub über das Lin­den­hof­vier­tel run­ter­ge­kom­men sein. Teil­wei­se soll bei Betriebs­stö­run­gen das gesam­te Lin­den­hof­vier­tel mit einer Staub­schicht ein­ge­deckt wor­den sein. Das gibt es heu­te nicht mehr.

In den 1990er und 2000er-Jah­ren stank es ein­gangs Grö­pe­lin­gens häu­fig bes­ta­lisch. Die Quel­le lag im Wal­ler Hafen und ging von Tier­mehl bzw. Fisch­mehl aus. Im Bereich Nor­den­ha­mer Stra­ße stank es gefühlt zu 50 % des Jah­res. Bei ungüns­ti­gen Win­den zog der Gestank über das Lin­den­hof­vier­tel und auch über den Wal­ler Park bis zum Wal­ler Bad. Es war ver­wun­der­lich, das es kei­ne Bür­ger­pro­tes­te gab. Offen­bar waren die Bewoh­ner bereits abge­stumpft und rochen den Gestank gar nicht mehr — für mög­li­che Neu­bür­ger war die­ser extre­me Gestank jeden­falls ein No-Go-Kri­te­ri­um. Seit eini­gen Jah­ren gibt es die­se bes­ta­li­sche Geruchs­be­läs­ti­gung nicht mehr — war­um auch immer.

Arcelor Mit­tal Bre­men hat in den letz­ten Jah­ren enor­me Anstren­gun­gen mit seit 2010 über 100 Mil­lio­nen Euro Inves­ti­tio­nen unter­nom­men, um mit mehr Ener­gie­ef­fi­zi­enz gleich­zei­tig das wirt­schaft­li­che Ergeb­nis zu ver­bes­sern und die Emis­sio­nen zu ver­rin­gern. Gleich­zei­tig arbei­te­te man inten­siv dar­an mög­li­che Betriebs­stö­run­gen mit „Aus­bla­sen über einen Schorn­stein” zu ver­hin­dern. Und das hat auch Erfol­ge gezeigt. Die Anzahl der Betriebs­stö­run­gen ist ggü. dem 1990er-Jah­ren deut­lich zurück­ge­gan­gen. Laut Arcelor Mit­tal konn­ten die Stau­b­e­mis­sio­nen seit dem Jahr 2000 um ca. 30 % und die der Stick­oxid­emis­so­nen um ca. 20 % redu­ziert wer­den. Das stel­len auch die Anwoh­ner in Gramb­ke fest: https://bremen.arcelormittal.com/News-und-Medien/News/2014/broker.jsp?uMen=15b5051c-a94b-8d41-5cba-3a317d7b2f25&uCon=56e206b2-5139 – 6e41-76d2-846407d7b2f2&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042&_ic_currentpage=1&_ic_currentpagesize=60&all=true&_ic_back=true. Natür­lich wird eine gro­ße Stahl­prod­tuk­ti­on immer mit Emis­sio­nen ver­bun­den sein. Wer null Emis­sio­nen for­dert, der for­dert im Klar­text die Schlie­ßung der Stahl­pro­duk­ti­on.

Die swb-Grup­pe betreibt seit 1957 am Stand­ort Hafen Stein­koh­le­kraft­wer­ke. Dort gibt es den Block 5 mit 140 MW elek­tri­sche Leis­tung, den Block 6 mit 330 MW elek­tri­sche Leis­tung und seit 2009 das Mit­tel­ka­lo­rik­kraft­werk mit 29 MW elek­tri­sche Leis­tung. Im Jahr 2014 ist der Block 5 in die soge­nann­te Kalt­re­ser­ve über­führt wor­den. D.h. er wird nicht mehr betrie­ben. Das ist ein Erfolg der Ener­gie­wen­de, die unter der rot-grü­nen Bun­des­re­gie­rung ein­ge­lei­tet wur­de. Inso­fern gibt es auch die Emis­sio­nen die­ses Kraft­werk­blo­ckes nicht mehr. Der Betrieb des Block 6 wur­de 2013 durch eine soge­nann­te Retro­fit-Maß­nah­me bis 2025 ver­län­gert. D.h. es ist mög­lich, das die­ser gro­ße Kraft­werks­block nach 2025 eben­falls abge­schal­tet wird. Quel­le: https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Bremen-Hafen

Bre­men ist seit dem zwei­ten Welt­krieg unun­ter­bro­chen von Sozi­al­de­mo­kra­ten regiert. Die Flä­chen­zu­schnit­te in Bre­men sind also von Sozi­al­de­mo­kra­ten gemacht wor­den. Nach die­ser Pla­nung gibt es im Flä­chen­nut­zungs­plan von Bre­men 2 Indus­trie­ge­bie­te:

  1. Bre­mer Indus­trie­park (rund um die Stahl­wer­ke) in Burg-Gramb­ke
  2. Die stadt­bre­mi­schen Häfen mit dem Heme­lin­ger Hafen, dem Wal­ler Hafen und dem Grö­pe­lin­ger Hafen. Das sind zugleich See­ha­fen­ge­bie­te, in denen die Tech­ni­sche Anlei­tung (TA) Lärm, die für Indus­trie­ge­bie­te gilt, nicht gilt.

Gera­de der Indus­trie­ha­fen ist geprägt von der Ansied­lung von Indus­trie. Es fah­ren dort teil­wei­se „rich­tig dicke Pöt­te” vor. Erst vor weni­gen Jah­ren ist das Hafen­be­cken aus­ge­bag­gert wor­den. 

Der Stadt­teil­bei­rat Grö­pe­lin­gen hat Besu­che bei der Fir­ma TSR Recy­cling durch­ge­führt, die für einen Groß­teil der Lärm­emis­sio­nen aus dem Hafen­ge­biet steht. Die Fir­ma weisst dar­auf­hin, das zuerst die Weser da war und dann der Hafen. Wenn die Poli­tik im Lan­de Bre­men — die sozi­al­de­mo­kra­tisch gepräg­te Poli­tik — es zuge­las­sen hat, das Wohn­bau­ten nahe an den Hafen geneh­migt wur­den, dann müs­sen das auch die sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Ver­ant­wort­li­chen ggü. den Bewoh­ner ver­tre­ten. Die Fir­ma hat das Recht 24 Stun­den rund um die Uhr soviel Lärm zu machen wie sie will — das ist die Rechts­la­ge in einem See­ha­fen­ge­biet. Trotz­dem ist die Fir­ma bemüht, im Rah­men des Mög­li­chen Lärm­schutz­maß­nah­men zu ergrei­fen. Aber sie lässt sich nicht ihr Recht neh­men, ein Schiff sagen wir in 3 Tagen rund um die Uhr zu be- oder ent­la­den, weil Lie­ge­zeit nun­mal bares Geld ist und es eben ihr Recht ist, rund um die Uhr zu arbei­ten und damit auch nachts Lärm zu machen, der in einem Indus­trie­ge­biet gar nicht erlaubt wäre.

Die Fir­ma hat z.B. Con­tai­ner an den Rand ihres Gelän­de zur Wohn­be­bau­ung hin auf­ge­stellt:

Das sind eini­ge Ent­wick­lun­gen, wo es WENIGER Umwelt­be­läs­ti­gun­gen gege­ben hat als frü­her. Und das soll­te man als Poli­ti­ker — gera­de auch als sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Poli­ti­ker — den Men­schen in Grö­pe­lin­gen und Oslebs­hau­sen sagen. Das pas­siert aber lei­der nicht. Statt­des­sen geben Sozi­al­de­mo­kra­ten vor Ort sich als „Schutz­pa­tron der besorg­ten Bür­ger aus” — machen auf Stadt- und Lan­des­ebe­ne aber eben die Poli­tik die zu dem geführt hat was es jetzt gibt.

Das ist kein Vor­wurf an die Lan­des­po­li­tik. Denn Bre­men ist nicht nur eine See­ha­fen­stadt, son­dern auch einer der größ­ten Indus­trie­städ­te Deutsch­lands. Deutsch­land ist ein frei­es Land — d.h. auch frei­es Unter­neh­mer­tum solan­ge es sich an die gel­ten­den Geset­ze hält. Und das bedeu­tet, das ein Land oder eine Stadt wie Bre­men auch Indus­trie­un­ter­neh­men Flä­chen ein­räu­men muss, auf denen sie tätig wer­den kön­nen. Auch Fir­men der Abfall­wirt­schaft. Denn wir alle pro­du­zie­ren mit unse­rer Lebens­wei­se Abfäl­le und die müs­sen irgend­wie behan­delt bzw. ent­sorgt wer­den.

Und dafür hat die Bre­mer Sozi­al­de­mo­kra­tie eben die o.g. zwei Flä­chen vor­ge­se­hen. D.h. Grö­pe­lin­gen ist mit sei­nem See­ha­fen­ge­biet ein ganz wich­ti­ger Stand­ort für Indus­trie­an­sied­lun­gen in Bre­men. Und es gibt hier auch noch freie Flä­chen, die es offen­bar gene­rell im Heme­lin­ger Hafen­ge­biet und aktu­ell an ver­füg­ba­ren Flä­chen im Bre­mer Indus­trie­park nicht gibt. Nur ist es lei­der so, das das auch füh­ren­de Sozi­al­de­mo­kra­ten etwa im Wirt­schafts­res­sort den Bür­gern nicht sagen, wenn es zu Neu­an­sied­lun­gen von Indus­trie­be­trie­ben oder Betrie­ben der Abfall­wirt­schaft kommt. Jeder kann wis­sen, das Betrie­be der Abfall­wirt­schaft sich wesent­lich nur in den Indus­trie­ge­bie­ten Heme­lin­ger Hafen, Bre­mer Indus­trie­park und Grö­pe­lin­ger See­ha­fen­ge­biet ansie­deln kön­nen. In kei­nem Plan des Wirt­schafts­res­sorts wird das den Bür­gern aber klipp und klar gesagt. Das ist kein ehr­li­ches Ver­hal­ten.

Schlim­mer noch ist das Ver­hal­ten der Sozi­al­de­mo­kra­tie vor Ort. Wenn ein Unter­neh­men auf Grund­la­ge des Flä­chen­nut­zungs­plans einen Antrag für eine Ansied­lung in einem Indus­trie­ge­biet stellt und alle Geset­ze des Umwelt­rechts (und ggf. alle recht­lich zuläs­si­gen Auf­la­gen der Gewer­be­auf­sicht) erfüllt, dann muss das Bau­res­sort die­sen Antrag geneh­mi­gen. Es ist dabei völ­lig egal, von wel­cher Par­tei das Res­sort geführt wird, weil sich die Ver­wal­tung an Recht und Gesetz hal­ten muss und ein Sena­tor die Ver­wal­tung nicht anwei­sen kann, Geset­ze nicht ein­zu­hal­ten. Er muss dann Lan­des­ge­set­ze ändern oder dar­auf hin­wir­ken, das Bun­des­ge­set­ze geän­dert wer­den. Was viel­fach unrea­lis­tisch sein dürf­te.

So gese­hen stimmt es ein­fach trau­rig, wie sich wie­der Sozi­al­de­mo­kra­ten (und auch ande­re Par­tei­en) vor Ort ver­hal­ten, wenn es unan­ge­nehm wird und man den Bür­gern schlicht die Wahr­heit sagen muss, die sie vllt. nicht hören wol­len. Aber ihnen dann nach dem Mund zu reden und von sei­nem eige­nem Tun damit ablen­ken zu wol­len, das ist ein­fach nicht in Ord­nung.

Bes­ser wäre es, wenn man den Bür­gern die Wahr­heit erzählt, ver­sucht ihnen die Ängs­te zu neh­men und ggü. der Geneh­mi­gungs­be­hör­de ver­langt, das best­mög­li­che Schutz­maß­nah­men als Auf­la­ge einer Geneh­mi­gung gemacht wer­den. Im kon­kre­ten Fall Bio­ab­fall wäre das z.B. kein Zwi­schen­la­ger, son­dern nur ein Umschlag ohne Lage­rung über den Tag hin­aus. Zudem in einer geschlos­se­nen Hal­le mit abge­dich­te­ten Zufahrts­schleu­sen und einer Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge. Wir Grü­ne Grö­pe­lin­gen wer­den uns jeden­falls in die­ser Rich­tung ein­set­zen, falls sich die bei­den Fir­men Remon­dis und Nehlsen nicht doch noch eini­gen soll­ten, das die bis­he­ri­ge Flä­che am Nehlsen-Stand­ort von der Fir­ma Remon­dis gemie­tet wer­den kann. Denn klar ist schon heu­te, das so eine Hal­le zum 01.07.2018 rein zeit­lich gar nicht mehr errich­tet wer­den kann.

In die­sen Stadt­tei­len kamen die meis­ten Babys zur Welt

Nach­richt bei Radio Bre­men:

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/geburten-bremen-niedersachsen100.html

Dem­nach ist Grö­pe­lin­gen 2016 der Stadt­teil mit der zweit­höchs­ten Gebur­ten­an­zahl gewe­sen.

Wie hier frü­her schon geschrie­ben gibt es 3 Ent­wick­lun­gen:

  1. Die Kin­der der „Baby­boo­mer­ge­ne­ra­ti­on” bekom­men ihrer­seits Kin­der. Es setzt sich somit eine Art Wel­le der Gebur­ten­an­zahl fort.
  2. Frau­en bekom­men spä­ter als frü­her Kin­der. Erst kommt die Aus­bil­dung (Stu­di­um), ggf. eini­ge Jah­re Arbeit und dann das Kind. Die­se Ent­wick­lung ist dar­an zu erken­nen, das auch in den gut situ­ier­ten Stadt­tei­len mit hoher Aka­de­mi­ker­ra­te und einer ehrer gerin­ge­ren Aus­län­der­quo­te die Gebur­ten­an­zahl hoch ist.
  3. Aus­län­di­sche Frau­en bekom­men im Durch­schnitt tra­di­tio­nell mehr Kin­der als Deut­sche Frau­en. Das zeigt sich dann in Grö­pe­lin­gen.

Alles in allem erge­ben sich dadurch in den nächs­ten Jah­ren enor­me Her­aus­for­de­run­gen im Berei­che KiTa und Schu­le. Dabei geht es lei­der wie­der eher nicht um Qua­li­ti­ätsver­bes­se­run­gen, son­dern um die schie­re Hand­hab­bar­keit der Kin­der- und Schü­ler­zah­len.

Im Bereich Bau von KiTa sieht die Lage in Grö­pe­lin­gen zum nächs­ten Kin­der­gar­ten­jahr durch die Mobil­bau­initia­ti­ve und neue KiTa’s wie an der Goose­stra­ße gut aus. Das gilt aller­dings wohl eher nicht für die Mit­ar­bei­ter­an­zahl in den KiTa’s selbst.

Im Bereich Schu­le sind die Her­aus­for­de­run­gen gefühlt eher noch grö­ßer als im KiTa-Bereich. Das gilt sowohl für die Räum­lich­kei­ten als auch für das Per­so­nal. Man muss in die­sem Bereich wohl zu einem neu­en Den­ken kom­men.

Am Sams­tag den 7. April 2018 gibt es eine auf 4 Stun­den ange­setz­te Pla­nungs­kon­fe­renz des Bil­dungs­res­sorts mit den Bei­rä­ten aus Fin­dorff, Grö­pe­lin­gen und Wal­le.

Grü­ne Zukunfts­kon­fe­renz WEST am Sonn­tag 8.4.2018 von 11 — 16 Uhr

https://gruene-bremen.de/bremen2019/zukunftskonferenzen/west/

Tja … da könn­te man doch mal teil­neh­men und Mei­nun­gen mit Men­schen der Grü­nen Par­tei und ande­ren Bür­gern aus dem Bre­mer Wes­ten aus­tau­schen, was die Grü­nen machen soll­ten bzw. in ihr Bewer­bungs­pro­gramm für die nächs­te Wahl im Früh­jahr 2019 auf­neh­men soll­ten.

Umwelt­in­for­ma­tio­nen der swb zum Mit­tel­ka­lo­rik-Kraft­werk im Hafen

https://www.swb.de/Umweltinformationen#

D. Beur­tei­lung der Mess­ergeb­nis­se:
Die Emis­si­ons­grenz­wer­te wur­den im Jah­res­mit­tel 2017 ein­ge­hal­ten. Bei neun von elf Schad­stof­fen bzw. Schad­stoff­grup­pen lagen die mitt­le­ren Kon­zen­tra­tio­nen sogar deut­lich unter den gesetz­li­chen Vor­ga­ben; zwi­schen 0,5 % und 42 % des jewei­li­gen Grenz­wer­tes. Alle durch Ein­zel­mes­sun­gen über­prüf­ten Schad­stoff­kon­zen­tra­tio­nen lagen weit unter­halb der Grenz­wer­te. Bei den kon­ti­nu­ier­lich gemes­se­nen Emis­si­ons­pa­ra­me­tern tra­ten kurz­zei­tig ver­ein­zelt Grenz­wert­über­schrei­tun­gen auf. Anteil der Über­schrei­tungs­zeit an Gesamt­be­triebs­dau­er und deren Grün­de für die ein­zel­nen Para­me­ter:
CO (0,04 % der Betriebs­zeit; bedingt durch Stö­run­gen im Kes­sel­be­trieb),
HCl; SOc (0,006 %; 0,03 % der Betriebs­zeit; bedingt durch Stö­run­gen in der Rauch­gas­rei­ni­gung),
NHd (0,02 % der Betriebs­zeit; bedingt durch Aus­fall der Anla­ge über Kes­sel­schutz).

Infor­ma­ti­ver Bei­trag bei Buten & Bin­nen zum Haus­ärz­te­man­gel

Am 23.03.2018 gab es einen infor­ma­ti­ven Bei­trag zur Haus­ärz­te­ver­sor­gung in Bre­men — hier der Bei­trag:

https://www.butenunbinnen.de/videos/hausaertzemangel100.html

Dort kam auch der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Bre­men zu Wort. Ein Arzt hat eine Aus­bil­dungs­zeit von über 10 Jah­ren und die Anzahl der Aus­bil­dungs­plät­ze für Medi­zi­ner hat sich von 16.000 auf 10.000 redu­ziert. Nach sei­nen Wor­ten wird des­halb die Anzahl der Haus­ärz­te in den nächs­ten Jah­ren eher ab- als zuneh­men.

Ande­re Berich­te besa­gen, das vie­le Medi­zin­stu­den­ten sich wäh­rend der Aus­bil­dung auf eine Fach­arz­t­rich­tung kon­zen­trie­ren. Spä­te­re Tätig­keit eher in einer Stadt? — Höhe­re Hono­rarer­war­tun­gen? Ange­stell­te Tätig­keit in einer Kli­nik? D.h., die Anzahl der Stu­di­en­plät­ze an sich soll aus­rei­chend sein. Ein ziem­lich schwie­ri­ges The­ma für Bei­rats­po­li­ti­ker da wirk­lich durch­zu­bli­cken.

In Grö­pe­lin­gen gibt es der­zeit Über­le­gun­gen evtl. das DIAKO stär­ker in eine Grund­ver­sor­gung ein­zu­bin­den.

Ände­rung des Abfuhr­ta­ges für die Müll­ab­fuhr in Grö­pe­lin­gen

Der ver­stor­be­ne Orts­amts­lei­ter Peter Mes­ter präg­te den Satz mit „den dicken Bret­tern die man in der Bei­rats­ar­beit boh­ren müs­se.” D.h. man trifft auf Sachen die geän­dert wer­den müss­ten, die aber nicht schnell zu ändern sind. So ein Punkt ist seit meh­re­ren Bei­rats­pe­ri­oden der Müll­ab­fuhr­tag am Mon­tag in Grö­pe­lin­gen.

In vie­len Gesprä­chen mit den ver­ant­wort­li­chen Ent­schei­dern ist das über Jah­re von Bei­rats­mit­glie­dern und der Orts­amts­lei­tung ange­spro­chen wor­den. Dazu muss man wis­sen, das die Pla­nung eines Abfall­ka­len­ders eine sehr lan­ge (jah­re­lan­ge) Vor­lauf­zeit hat. Aber jetzt scheint es end­lich so weit zu sein, wie der Weser-Kurier heu­te auch offi­zi­ell berich­tet:

Abfuhr­ter­mi­ne ändern sich

Auf wel­chen Stadt­teil jetzt das Los einer Mon­tags­lee­rung fällt, das wis­sen wir der­zeit nicht. Aber zumin­dest rekla­mie­ren wir dann aus­glei­chen­de Gerech­tig­keit. 🙂

Es gibt z.B. auch eini­ge Fei­er­ta­ge mehr die auf einen Mon­tag fal­len als auf einen ande­ren Wochen­tag und bei denen immer wie­der zu beob­ach­ten ist, das der Müll trotz­dem raus­ge­stellt wird. Der steht oder liegt dann bis zur nächs­ten Son­der­lee­rung am dar­auf­fol­gen­den Sams­tag an den Stra­ßen bzw. ver­weht auch mit­un­ter total. Zudem die ande­ren in dem Arti­kel beschrie­be­ne Pro­ble­me in Geschäfts­stra­ßen.

Also wie­der ein Punkt an dem man sagen kann, das der Bei­rat die Sor­gen der Grö­pe­lin­ge­rIn­nen auf­ge­nom­men und zu einer Ände­rung geführt hat. Gera­de beim The­ma Ver­mül­lung könn­te das Jahr 2018 jetzt wirk­lich eine Ver­bes­se­rung brin­gen. Der Ord­nungs­dienst wird ca. ab Som­mer sei­ne Arbeit auf­neh­men und das im Arti­kel erwähn­te Pro­jekt „Sau­be­re Stadt” soll­te auch sicht­ba­re Resul­ta­te brin­gen.

West­bad Ent­wurfs­pla­nung — Sit­zungs­ter­min am 28.02.2018

Die Vor­stel­lung der Ent­wurfs­pla­nung am 30.11.2017 hin­ter­ließ eine Rei­he von offe­nen Fra­gen, weil die Prä­sen­ta­ti­on auch nicht opti­mal war. Wir GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten für die Bei­rats­sit­zung am 31.01.2018 einen ein­stim­mig ange­nom­me­nen Antrag for­mu­liert. In der Fol­ge gab es dann am 28.02.2018 bei der tur­nus­mä­ßi­gen Bau­aus­schuss­sit­zung eine Erwei­te­rung um den für Sport zustän­di­gen Bil­dungs­aus­schuss um das The­ma West­bad.

Die zuvor vom Sport­ver­ein TURA vor­ge­rech­ne­te erheb­li­che Verr­rin­ge­rung der Was­ser­flä­chen gibt es dem­nach nicht. Eine Gegen­über­stel­lung von Ist und Plan:

380 qm Schwimm­be­cken mit 6 Bah­nen a 25 Meter Län­ge a 2,5 Meter Brei­te

267 qm Kreis­be­cken (zum Grün­zug West)

60 qm Kurs­be­cken mit Hub­bo­den

30 qm Plansch­be­cken mit neu Hälf­te als Splash­feld (Was­ser­säu­len zum Spie­len)

75 qm Lehr­schwimm­be­cken (redu­ziert von 133 qm)

Damit redu­ziert sich die Flä­che um ca. 25 qm und nicht wie zuvor von TURA vor­ge­rech­net um über 200 qm. Unklar in der o.g. Rech­nung ist das Sole­be­cken (heu­ti­ges Kurs­be­cken?) In der Prüf­pha­se ist aktu­ell, ob das Lehr­schwimm­be­cken 100 qm gross sein könn­te. Im Süd­bad und im Bad in Vege­sack soll das Lehr­schwimm­be­cken (eben­falls ohne Hub­bo­den, Tie­fe 1,20 Meter?) aller­dings auch 75 qm groß sein und das soll nach den Erfah­run­gen der Bre­mer Bäder eine aus­rei­chen­de Grö­ße sein. Wenn nicht anders belegt, könn­te es auch in dem Kurs­be­cken mit Hub­bo­den Schwimm­un­ter­richt geben.

Mit Bezug auf den erwar­te­ten star­ken Anstieg der Grund­schü­ler­zah­len wur­de mit­ge­teilt, das es im West­bad der­zeit 2,5 Schul­schwimm­ta­ge gibt und man mit 3 Schul­schwimm­ta­gen plant. Falls sich die Schü­ler- bzw. Klas­sen­an­zahl wie vom Sta­tis­ti­schen Lan­des­amt pro­gnos­ti­ziert um fast 20 % von 2017 auf 2025 erhöht, ist also selbst dann noch aus­rei­chend Lehr­schwimm­zeit frei — dann natür­lich zu Las­ten ande­rer Nut­zer. Durch die Ganz­tags­schu­le hat sich ggü. frü­her das Zeit­fens­ter auch erhöht und es hat somit auch eine Ent­zer­rung gege­ben. Die offe­ne Fra­ge ist aus Sicht der Bre­mer Bäder eher, wie­viel Geld das Bil­dungs­res­sort bereit ist für den Ein­kauf von Schwimm­zei­ten auch z.B. über den Besuch in den 3. Klas­sen hin­aus aus­zu­ge­ben. Und wie­viel Lehr­kräf­te dafür zur Ver­fü­gung ste­hen. Was­ser­ge­wöh­nungs­kur­se in KiTa’s gibt es der­zeit nur ver­ein­zelt.

Die Mit­ar­bei­ter­mann­schaft der Bre­mer Bäder für das Lehr­schwim­men sieht ein Pro­blem dar­in, da mehr Grund­schü­ler der 3. Klas­se qua­si zum ers­ten Mal in einem Schwimm­bad sind und gar nicht das Schwim­men­ler­nen, son­dern die Was­ser­ge­wöh­nung am Anfang steht. Damit reicht die Stun­den­an­zahl zum Schwim­mer­ler­nen ggf. nicht aus.

Gene­rell wur­de zu den Bau­kos­ten aus­ge­führt, das der ursprüng­lich gedach­te Kos­ten­rah­men für das Bad von 12,5 Mio. Euro bereits auf 13,6 Mio. Euro erhöht wer­den muss­te, weil im Geschoss unter­halb der Becken mehr Sanie­run­gen erfor­der­lich sind. Gebaut wird für eine Nut­zungs­dau­er von (min­des­tens?) 30 — 40 Jah­ren.

Ent­ge­gen der Anga­be im Bäder­kon­zept soll es kein Sole­be­cken mehr geben. Das OTe-Bad ver­fügt z.B. auch über kei­ne Sole. Die­se wird extern ange­lie­fert und ist unver­dünnt hoch­ag­res­siv und mit dem extra Was­ser­kreis­lauf dafür auch teu­er im Unter­halt. Die Hei­lungs­wir­kung scheint auch umstrit­ten zu sein nach unse­ren Recher­chen im Inter­net. Wich­ti­ger scheint die Was­ser­tem­pe­ra­tur zu sein und die könn­te im Kurs­be­cken auch (auf 32 Grad) erhöht wer­den.

Zum The­ma Aqua­fit­ness wur­de aus­ge­führt, das es dort in den letz­ten Jah­ren durch eine neue Geneh­mi­gungs­pra­xis der Kran­ken­kas­sen zu einer infla­tio­nä­ren Ent­wick­lung gekom­men sei. Dadurch hät­te die Rhe­um­li­ga Bre­men War­te­zei­ten von ca. einem Jahr. Man kön­ne die Bre­mer Bäder­land­schaft gar nicht an die­sen Nach­fra­ge­an­stieg anpas­sen — schon gar nicht in den häu­fig nach­ge­frag­ten Zei­ten. Aller­dings erwar­tet man hier auch wie­der ein Abeb­ben.

Bis zum Som­mer fin­det die wei­te­re Pla­nung statt. Jeder evtl. bis­her noch nicht ein­be­zo­ge­ne poten­ti­el­le Kurs­an­bie­ter (Nut­zer) kann sich bei den Bre­mer Bädern mel­den und noch mit Argu­men­ten Ein­fluß auf die Pla­nung neh­men, wobei aller­dings Ände­run­gen an der grund­sätz­li­chen Gebäu­de­struk­tur auf­grund des begrenz­ten Finanz­rah­mens nicht mehr mög­lich sind. Die Gebäu­de­hül­le an sich war ja aber beim Ter­min am 30.11.2017 auch nicht umstrit­ten.

Gara­gen­hof zwi­schen See­wen­je­stra­ße 77 und 99

Auf der Bau­aus­schuß­sit­zung am 28.02.2018 wur­de eine Ide­en­pla­nung für die­ses Gebiet vor­ge­stellt.

Wir GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten uns im Janu­ar 2017 beim Eigen­tü­mer des aus­ge­brand­ten Gebäu­des See­wen­je­stra­ße 77 infor­miert, das zuvor als KiTa, als Orts­amt und als Ver­eins­heim genutzt wur­de. Das Gebäu­de wur­de vor eini­gen Wochen von der WaBeQ abge­ris­sen. Eine Nach­fol­ge­nut­zung gestal­tet sich auf­grund eine Erb­bau­ver­tra­ges bis zum Jahr 2076 aller­dings schwie­rig. Es kom­mem im Grun­de nur tem­po­rä­re Nut­zun­gen in Fra­ge. Daher kam im letz­ten Jahr die Idee zu einem KiTa-Mobil­bau bzw. ggf. zu einer Ein­bin­dung in eine neue Nut­zung auf dem benach­bar­ten Gara­gen­grund­stück auf und wir hat­ten ver­sucht Eigen­tü­mer, Inter­es­sen­ten und Behör­den auf die­se Flä­che auf­merk­sam zu machen.

Seewenje Planentwurf

Jetzt gibt es eine kon­kre­te Neu­bau­pla­nung der WaBeQ für das Grund­stück mit der­zeit 92 Gara­gen, die in den Vor­jah­ren auch bereits an der Ecke zur Weich­sel­stra­ße 2 gro­ße Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser im Rah­men von Aus­bil­dungs­pro­jek­ten gebaut haben (auf dem Bild oben rechts). Haupt­ar­beits­punkt in den nächs­ten Mona­ten wird die Erar­bei­tung eines Mobi­li­täts­kon­zepts sein. Falls jemand aus der Nach­bar­schaft eine der Gara­gen für die Unter­stel­lung eines Autos (also nicht für ande­re Zwe­cke!) gemie­tet hat, muss Ersatz geschaf­fen wer­den. Man hofft Ende des Jah­res eine kon­kre­te Pla­nung erstellt zu haben. Es wird bau­recht­lich kei­nen neu­en Bebau­ungs­plan geben, son­dern einen vor­ha­ben­be­zo­ge­nen Ent­wick­lungs­plan.

Inso­fern ist das Foto mit der Vogel­per­spek­ti­ve aus der Brom­ber­ger­stra­ße nur als gro­be Rich­tung zu sehen. Ange­passt zur Brom­ber­ger­stra­ße soll die Bau­hö­he 3 Geschos­se + Dach­ge­schoss betra­gen, zur See­wen­je­stra­ße hin wäre es ein Geschoss höher. Das Bau­pro­jekt steht unter dem Titel „Woh­nen in Viel­falt”. Gebaut wer­den sol­len 70 Wohn­ein­hei­ten in Grö­ßen von 1 bis 5 Zim­mern. Die Sozi­al­quo­te könn­te ein wenig über den vor­ge­schrie­be­nen 25 % lie­gen — aber kei­ne 90 % wie bei der Bun­ten Ber­se an der Ecke Grö­pe­lin­ger Heerstraße/Bersestraße. Aber auch die Woh­nun­gen außer­halb der Sozi­al­quo­te wer­den in der Mie­te mode­rat sein, wie man es von der gemein­nüt­zi­gen WaBeQ kennt. Es wird der­zeit auch mit der Bun­des­agen­tur für Arbeit wie­der über Qua­li­fi­zie­rungs- und Aus­bil­dungs­pro­jek­te im Rah­men des Baus gespro­chen, mit denen jun­ge Men­schen in diver­sen Gewer­ken aus­ge­bil­det wer­den kön­nen