Termine, Termine, Termine …

Ein Auszug:

31.08.2018 16:00 Uhr: Besich­ti­gungsmöglichkeit des restau­ri­erten Alten Pump­w­erks in Osleb­shausen im Randweg.

31.08.2018/01.09.2018: Pop­Up Fes­ti­val im Grünzug West. Siehe: https://www.kultur-vor-ort.com/veranstaltungen/kategorien/fest/

03.09.2018 14:00 Uhr: Präsen­ta­tion der Grabungs­funde auf dem Gelände des Schützen­hofes Bromberg­er Straße

04.09.2018 16:00 Uhr: Internes IEK Gremi­um. Auf dem let­zten öffentlichen IEK Akteurs­gremi­um wurde dabei zum Punkt Ord­nungs­di­enst bere­its vorgear­beit­et.

04.09.2018 19:00 Uhr: Diskus­sion mit den Bürg­er­meis­tern Carsten Siel­ing und Karo­line Lin­nert im Nach­barschaft­shaus eim Ohlen­hof über die Zukun­ft in Gröpelin­gen.

06.09.2018 17:00 Uhr: Tre­f­fen des Ord­nungs­di­en­stes mit dem Anwohn­ern und Akteuren des Mosaik-Tre­ff­punk­ts am Lieg­nitz­platz.

10.09.2018: Fes­takt 20 Jahre Kul­tur vor Ort.

11.09.2018 um 18:30 Uhr: Tre­f­fen der Stadt­teil­gruppe Grüne Gröpelin­gen.

12.09.2018 18:30 Uhr: Sitzung der Auss­chüsse Bau und Soziales zu einem möglichen Nutzungs- und Bau­vorhaben am Lichthaus.

13.09:2018 um 18:30 Uhr: Beiratssitzung Walle im Ort­samt Waller Heer­straße 99.

14.09.2018: Parteiver­anstal­tung zur kom­menden Europawahl.

17.09.2018 um 16:00 Uhr: WIN-Forum Gröpelin­gen im Quartiers­bil­dungszen­trum Mor­gen­land­straße

19.09.2018 um 18:30 Uhr: Sitzung der Auss­chüsse Bau und Bil­dung zum Neubau der Turn­halle Osleb­shausen.

21.09.2018 um 17:00 Uhr: Führung durch den Neubau der Fatih Moschee und Gespräch zu deren Bil­dungsange­boten (bis ca. 19:00 Uhr)

24.09.2018 18:00 Uhr: Beratung zum geplanten Begrü­nung­sorts­ge­setz.

26.09.2018 um 18:30 Uhr: Sitzung des Auss­chuss­es “Inte­gra­tion, Kul­tur, Arbeit, Wirtschaft”

28.09.2018 um 14:00 Uhr: Nicht-öffentlich­er Sprecher­auss­chuss des Beirates.

Zweifelhafte Unterschriftenaktion des Vereins “Mehr Demokratie e.V.”

Ein aktueller Beitrag des Weser-Kuri­ers:

SPD greift Ini­tia­tive für Volk­sentscheid an

Frau Aulepp wird dort zitert mit: „Im Kern bedi­ent die Ini­tia­tive in ihrer Argu­men­ta­tion alle sattsam bekan­nten parteien­feindlichen Vorurteile und ist damit let­ztlich, wenn auch sich­er unge­wollt, Wass­er auf die Mühlen der recht­spop­ulis­tis­chen Demokratiefeinde.“

Unser Frak­tionsvor­sitzen­der Dieter Ste­in­feld hat­te dies­bezüglich auf dem Osleb­shauser Dorffest auch eine angeregte neg­a­tiv ver­laufende Diskus­sion mit einem in Nieder­sach­sen wohnen­den Unter­schriften­samm­ler. Es ist zwar richtig, das 2006 über 70.000 Unter­schriften für ein neues Wahlrecht gesam­melt und auch das Wahlrecht mit der Ein­führung der 5 Stim­men geän­dert wurde. Aber darin ist im Kern jet­zt auch gar nicht gerüt­telt wor­den. Es geht im Kern bei der Mod­i­fizierung um eine Gewich­tung wieder mehr zur Liste als zu den Per­so­n­en­stim­men. Denn das geän­dere Wahlrecht hat seine Tück­en.

Wie die derzeit­ige Unter­schrifte­nak­tion abläuft, das ist schon gren­zw­er­tig. Es wer­den vom Vere­in in bil­liger Weise die üblichen Vorurteile wie “die da oben machen doch sowieso was sie wollen” bedi­ent. Damit trägt der Vere­in eher aktiv für weniger Demokratie bei, weil das kein Beitrag dazu ist, wieder mehr Men­schen an die Wahlurne zu brin­gen.

In Gröpelin­gen mit seinen vie­len Men­schen ohne Abitur bzw. nicht so guten Deutschken­nt­nis­sen kann man auch die Mei­n­ung vertreten, das das mit den 5 Stim­men zu kom­pliziert ist und damit poten­tielle Wäh­ler lieber nicht an der Wahl teil­nehmen. Jeden­falls hat die Wahlrecht­sän­derung nicht dazu geführt, das wieder deut­lich mehr Men­schen zur Wahl gehen. Und mehr Demokratie erre­icht man eben wesentlich nicht dadurch, das nur noch die Gut­ge­bilde­ten an ein­er Wahl teil­nehmen, son­dern auch Men­schen die sich nicht täglich mit Poli­tik beschäfti­gen und die Fein­heit­en der Wahlrecht­sän­derung gar nicht erfassen.

Jede/r kann sich poli­tisch betäti­gen. Jede/r kann in ein­er Partei mitar­beit­en, die ihre/seine Ziele am besten ver­wirk­licht. Dabei muss man wie immer im Leben die Fähigkeit zum Kom­pro­miss haben, weil es son­st in Bre­men mehrere 100.000 “poli­tis­che Ich-AG’s” geben würde und nichts kön­nte entsch­ieden wer­den. Man muss es halt nur tun. Wenn man es nicht macht, hat man kein Recht, auf diejeni­gen die ihre Freizeit oder Leben­szeit für das Funk­tion­ieren der Demokratie opfern, ver­bal einzu­dreschen.

Aufwertung und Stadterneuerung in Gröpelingen

Das Gelände der Grund­schule an der Fis­cher­hud­er Straße wird neugestal­tet und ein neuer Quartier­splatz geschaf­fen.

Zur Pressemit­teilung des Sen­ats

Der Quartier­splatz geht auf die Ini­tia­tive unser­er grü­nen baupoli­tis­chen Sprecherin im Stadt­teil­beirat zurück. Es hat zwar einige Jahre gedauert — aber am Ende ste­ht eben doch der Erfolg.

Daran sieht man wieder ganz prak­tisch, das es sich lohnen kann, sich poli­tisch zu engagieren. Es ist nicht ein­fach und man braucht unter Umstän­den Jahre bis sich die eigene Idee auch bei anderen durch­set­zt. Aber man kann etwas erre­ichen, was vllt. auch noch da ist, wenn man selb­st nicht mehr da ist. Und was gibt es schöneres, als über das eigene Leben hin­aus auch für die Nach­welt gewirkt zu haben?

Wir haben auf unser­er Seite eine Rubrik Tätigkeits­bericht 2015 – 2019 ein­gerichtet. Machen auch Sie doch mit, Gröpelin­gen und Osleb­shausen ein stück­weit schön­er und noch lebenswert­er zu machen. Alleine ist es schwierig — in ein­er Gruppe und gut ver­net­zt über die Stadt und zur Lan­desebene ist es ein­fach­er.

Beiratssitzung am 15.08.2018 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Oslebshausen

Fol­gende Bürg­er­an­liegen gab es

Angstraum Tun­nel Rit­ter­hud­er Straße: Das OA hat hier schon mehrfach abschlägige Beschei­de der Deutschen Bun­des­bahn erhal­ten — für die ist es hell und sauber. Wir ver­wiesen auf die Idee ein­er Gestal­tung durch die Bild­hauer­w­erk­statt, die wir an dieser herange­tra­gen hat­ten. Beim Weg in das Parzel­lenge­bi­et kön­nten wir uns auch unkon­ven­tionelle Maß­nahme ohne Zus­tim­mung der Bahn vorstellen.

Ersatzbau Turn­halle im Park: Es scheint so zu sein, das jet­zt der endgültige Stan­dort gefun­den ist: Auf dem ehe­ma­li­gen Gelände der Grund­schule Am Alten Heer­weg kön­nte eine 3fach-Turn­halle entste­hen. Näheres dazu auf der Auss­chuss­sitzung am 22.08.2018 um 18:30 Uhr im Ort­samt West.

Erhalt rot­er Bestands­bau beim Straßen­bah­n­de­pot: Das The­ma ist durch und der Beirat ist den Pla­nun­gen der BSAG gefol­gt.

Fehlende Beschilderung im Grünzug West: Soll im Gremi­um “Inte­gri­ert­ers Entwick­lungskonzept Gröpelin­gen” The­ma sein.

Stör­fall im MKK: Es hat let­zte Woche nachts einen Stör­fall im MKK gegeben, bei dem Rest­müll ohne Abgas­fil­terung ver­bran­nt wor­den sein soll und es ziem­lich stank. Das Ort­samt fragt nach, wie der Sach­stand ist. Es find­et sich dazu auch eine Pressemit­teilung der swb.

Seewen­jes­traße: Es wird zu schnell gefahren und es wer­den Park­plätze “weggenom­men”. Die Anwohner­in hat aber auch Angst Anzeige zu erstat­ten und das dann jemand vor ihrer Tür ste­ht. Der anwe­sende Leit­er des Polizeire­viers hat das aufgenom­men für eine Laser­pis­tolenkon­trolle in der Zukun­ft. Eine Aus­sage “da ist jemand mit dem Kennze­ichen xyz zu schnell gefahren”, ist nicht gerichts­fest ver­w­ert­bar. Und Park­plätze an der öffentlichen Straße sind i.d.R. frei für jed­er­mann.

Zuviel Müll: Wir ver­wiesen auf den 22.08.2018 hin, wo der Präven­tion­srat von 15:00 — 17:30 Uhr in den Räu­men des Gesund­heit­str­e­ff­punk­ts West in der Stadt­teil­bib­lio­thek in der Lin­den­hof­s­traße zum The­ma tagt und der Leit­er des Ord­nungs­di­enst anwe­send sein soll. Der Polizeire­vier­leit­er berichtete von einem Rundgang mit dem Innense­n­a­tor bei dem auch das The­ma Müll — neben anderen Din­gen — The­ma war und wo es Fol­geter­mine gibt.

Dann wurde das wichtige The­ma der Auf­suchen­den Bil­dungs­ber­atung im Quartiers­bil­dungszen­trum Mor­gen­land­straße vorgestellt. Nur kurz: Von 05/2017 — 02/2018 gab es mit 184 Per­so­n­en 525 Beratungs­ge­spräche. 99 % Migranten. 2/3 Frauen. 19 — 59 Jahre. Es wird ver­sucht an die vorhan­dene Qual­i­fika­tion anzuknüpfen; klas­sisch etwa “nicht anerkan­nte Lehrerin als Erzieherin”. Mehr dazu hier im Ver­weis.

Neubau der KiTa Am Non­nen­berg und Stand Kitaaus­bau­pla­nung: Da haben wir für Sie die Präsen­ta­tions­folien abfo­tografiert. 20180815 Beirat Vor­trag KiTa.

Heute gibt es Am Non­nen­berg wohl 8 Grup­pen, aber räum­lich bed­ingt mit weniger Kindern, so das die Zielzahl 100 — 110 mehr ist als heute. Die Fer­tig­stel­lung 12/2020 ist ehrgeizig — aber noch mach­bar. Es wird eine Küche nach dem Stand der Tech­nik und einen 80 qm (?) Bewe­gungsraum geben. Das heutige KiTa-Gebäude soll nach dem Neubau abgeris­sen wer­den. An dessen Stelle ist eine Nach­nutzung vllt. für die Schule im Park angedacht — Konkretes gibt es noch nicht.

KiTa-Anmel­dung per Stand 15.08.2018: Es waren 1 Kind über 3 Jahre und 2 Kinder unter 3 Jahre noch nicht ver­sorgt. 97 % aller 3–6jährigen sind zur KiTa angemeldet. Das sind Top-Ergeb­nisse, wenn man mal einige Jahre zurück­denkt. Offen­bar ist die Erken­nt­nis, das nur ein KiTa-Besuch einen best­möglichen Start in der Grund­schule erlaubt, mehr bei den Fam­i­lien angekom­men. Und auch der Stadt­teil­beirat Gröpelin­gen und auch unsere Frak­tion der Grü­nen wird durch sein hart­näck­iges Vor­brin­gen der Notwendigkeit­en dazu beige­tra­gen haben, das dieses Jahr die Anmelde­lage bess­er ist als in anderen Stadt­teilen. 100 % Anmeld­e­quote wird man ohne Zwang nicht erre­ichen — 1 oder 2 % mehr wäre trotz­dem noch schön. Bere­its jet­zt ist der Anteil der beitrags­freien Eltern sehr hoch und bei jet­zt 97  % Anmel­dung wird auch bei der Beitrags­frei­heit ab 2019/2020 im Ü3-Bere­ich dadurch kein Prob­lem erwartet.

Und ist bewusst, das das nichts darüber aus­sagt, wie die Betreu­ung in der KiTa selb­st ist (Per­son­al­gewin­nung) und auch nichts darüber, ob der Umfang und die zeitliche Lage der Betreu­ungszeit­en mit den Eltern­wün­schen im Ein­klang ste­ht. Die Beitrags­frei­heit wird auch nur für die Regel­be­treu­ung gel­ten. Das sind weit­ere Baustellen.

KiTA-Aus­bau 2018: Die Kita Lin­den­hof ist die bei der ehe­ma­li­gen Post in der Grü­nen Dock­straße. Buntes Haus ist der Neubau des Trägers CEKIS im Schwarzen Weg auf dem Gelände der Freien Chris­tenge­meinde. Weserkinder ist der Träger Leben­shil­fe im Neubau in der Bers­es­traße.

KiTA-Aus­bau 2019: Drachenkinder ist der geplante (chi­ne­sis­che) Vor­läufer-Kinder­garten (für Walle) im ehe­ma­li­gen Flüchtlingswohn­heim im Schiff­bauer­weg. Die vorhan­de­nen Con­tainer­baut­en sollen um 1 Jahr ver­längert wer­den.

KiTA-Aus­bau 2020: Neubau an der Stelle der alten SGO-Sporthalle Im Wein­berge (Träger CEKIS), Umset­zung Con­tain­er vom Huls­berg (?) auf den heuti­gen Spielplatz Marien­werder Straße, der in das Cam­pus Ohlen­hof Gelände inte­gri­ert wird.

KiTA-Aus­bau nach 2021: Die Grund­stücks­frage der KiTa gegenüber dem TURA-Vere­in­sheim an der Lis­saer Straße soll gek­lärt sein. Städtis­ches Grund­stück in Erb­bau­recht.

Zukun­ft­skonzept regionale psy­chi­a­trische Ver­sorgung Bre­men-West: Im Grunde geht es darum, das alle immer sagen und auch ein ein­stim­miger Bürg­er­schafts­beschluss von 2013 lautet: Ambu­lant vor Sta­tionär. In der Prax­is kam über die Jahrzehnte aber Ambu­lant zu Sta­tionär dazu. D.h., Hil­fe­suchende oder Hil­fenotwendi­ge wer­den sta­tionär (bei der GENO im Kranken­haus Ost) aufgenom­men, auch wenn das nicht die beste Lösung im Sinne des Patien­ten ist und anschließend ggf. noch ambu­lant betreut. Die Notwendigkeit für eine psy­chi­a­trische Behand­lung sollen im Bre­mer West­en ca. 400 — 700 Per­so­n­en pro Jahr haben. Mit mehr älteren Per­so­n­en in der Bevölkerung steigt vllt. auch diese Zahl an. Gewün­scht ist von den in diesem Bere­ich arbei­t­en­den Vere­inen ein Zen­trum für seel­is­che Gesund­heit West, in der sta­tionär und ambu­lant gewis­ser­maßen ver­schmelzen und mehr (auch auf­suchend) im Sozial­raum des Patien­ten gear­beit­et wird.

Ein recht kom­pliziertes und eher art­fremdes The­ma für den Beirat. Es wurde dazu ein Antrag beschlossen, der auch schon in Find­orff und in Walle beschlossen wurde. Allerd­ings hat nur unser Beiratsmit­glied Dieter Ste­in­feld einen entschei­den­den Rechtschreibfehler im Beschluss gefun­den und die Beschlüsse aus Find­orff und Walle wer­den dann noch abgeän­dert.  😉

Nachdenkliches

Angesichts der seit Wochen anhal­tenden — ja — Dürre, kann man schon in’s Grü­beln kom­men. Der Rasen ver­dor­rt, Obst und Gemüse im Garten wächst nur mit per­ma­nen­ten Gießen, man schwitzt unabläs­sig, die Tiefkühltruhe ist kurz vor dem tech­nis­chen K.O., die kom­mende Wass­er- oder Strom­rech­nung möchte man gar nicht sehen. Aber das sind irgend­wie noch die ger­ing­sten per­sön­lichen Auswirkun­gen.

Land­wirte ste­hen vor ganz harten Zeit­en. Einige mussten wegen Fut­ter­man­gel schon Tiere notschlacht­en.
Wenn es jet­zt nicht abkühlt, soll ein großes Fis­chster­ben in den Flüssen ein­set­zen.
Es ster­ben mehr ältere Men­schen mit den Hitze­fol­gen.
In Bre­men ster­ben mehrere Men­schen beim Baden.

Immer­hin soll es in Bre­men noch genü­gend Trinkwass­er geben. Allerd­ings sollen Bewohn­er z.B. im Ver­den­er Raum auf Bre­men nicht gut zu sprechen sein, weil die Großs­tadt ihnen buch­stäblich “das Wass­er abgräbt”. Wie wird es, wenn auch die näch­sten Früh­linge und Som­mer so wer­den wie in 2018?

Dann dürfte unsere kom­plette bish­erige Lebensweise auf dem Prüf­s­tand ste­hen, weil sich dann mit ein­er Wasser­ra­tionierung einiges ändert. Man kann dazu Berichte aus Südafri­ka lesen, wo die Wasser­ra­tionierung nach dem Aus­bleiben von Regen­fällen bere­its umge­set­zt wurde. “Ein­fach so mal Duschen” ist dann vor­bei. “Der leicht feuchte Waschlap­pen erlebt dann als Alter­na­tive ein Revival.”

SPON bringt dazu heute eine Kolumne mit der Fragestel­lung:
Die Welt nähert sich dem Abgrund, doch statt zu han­deln, steck­en wir den Kopf in den trock­e­nen Sand. Warum weckt der mögliche Unter­gang der Men­schheit so wenig Inter­esse?

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/klimawandel-die-katastrophe-haette-verhindert-werden-koennen-a-1221528.html

Die Fol­gen des Kli­mawan­dels scheinen so erschreck­end und ver­störend zu sein, das viele Men­schen sie lieber nicht wis­sen wollen. Lieber selb­st noch angenehm leben bis man stirbt und die eige­nen Kinder wird es vllt. auch noch nicht tre­f­fen. Die Urenkel … hmmm … zu weit weg.

Wenn große Küsten­städte von der Land­karte ver­schwinden, dann pro­duziert das Flucht­be­we­gun­gen in einem Aus­maß, die wir heute gar nicht erfassen kön­nen und woge­gen die gese­henen Flucht­be­we­gung aus Syrien, Afghanistan und eini­gen Län­dern Afrikas nach uns ger­ing sind.

Wenn große Teile des ländlichen Raums von z.B. Bran­den­burg nicht mehr für den Getrei­dean­bau genutzt wer­den kön­nen, son­dern wie die Münch­en­er Rück­ver­sicherung erwartet allen­falls für den Oliven­bau­man­bau, dann wird allein auch das große Flucht­be­we­gun­gen inner­halb Deutsch­lands aus­lösen.

Fluchtur­sachen bekämpft man nicht, indem man sich selb­st einzäunt, wie es Parteien wie die AfD und andere vorschla­gen.

Den Kli­mawan­del begeg­net man auch nicht mit Leug­nen, wie es ein US-Präsi­dent Trump macht.

Und wenn die aktuelle Bun­desregierung ihre selb­st aufgestell­ten CO2-Einsparziele als unerr­e­ich­bar darstellt, dann kaschiert das nur das jahre­lange unzure­ichende Bemühen auf diesem Gebi­et. Die CSU hat jahre­lang den Strom­leitungsaus­bau block­iert. CDU/CSU/SPD block­ieren den weit­eren Aus­bau der Wind­kraften­ergie auf dem Meer und an Land sowie “auf jedem Dach Solar­mod­ule” und lassen stattdessen die Braunkohlekraftwerke ohne Abbaup­fad weit­er laufen. Weniger Fleis­chkon­sum kann auch ein wichtiger Beitrag zum Kli­maschutz sein — null Ini­tia­tiv­en auf diesem Gebi­et. Usw.

Senat gibt grünes Licht für die Planung eines neuen Polizeikommissariats im Bremen Westen

Das Polizeikom­mis­sari­at soll im Neubau des Betrieb­s­ge­bäudes am Depot Gröpelin­gen der Bre­mer Straßen­bahn AG inte­gri­ert wer­den. Es zieht damit vom bish­eri­gen pro­vi­sorischen Stan­dort im Walle-Cen­ter um.

Dito wird der Mel­dung nach auch das Polizeire­vi­er Gröpelin­gen von der Gohgräfen­straße in das neue Gebäude umziehen. Das Polizeire­vi­er in Walle verbleibt — dann ohne Ein­satz­di­enst — weit­er im Walle-Cen­ter.

Zur Pressemit­teilung des Sen­ats

Wiederinbetriebnahme des Kap-Horn-Hafens durch die REDSUN-Gruppe

Die Päch­terin dieser städtis­chen tri­modalen Flächen — die Bre­mer Lager­haus­ge­sellschaft — hat­te den Hafen schon lange nicht mehr genutzt. Von diesem Hafen aus sollen wohl vor dem Großen Autoum­schlag mit speziellen Schif­f­en die ersten VW Käfer exportiert wor­den sein.

Ende 2017 gab es einen Artikel im Weser-Kuri­er über die Neuauss­chrei­bung von 2 Flächen­paketen von ja ca. 35.000 qm. Den Zuschlag für 30 (?) Jahre Nutzungs­dauer hat wohl die nieder­ländis­che Fir­ma REDSUN erhal­ten. Diese ist mit mehreren Fir­men ihrer Gruppe derzeit in der Water­bergstraße ansäs­sig — siehe Schild. Neben der blauen Bestand­halle wird auf dem Gelände zur Zeit eine große mas­sive Halle errichtet, die wahrschein­lich für die Streusal­zlagerung gedacht ist. Jeden­falls müssten dann in der Wind­huk­straße bzw. der Süd­west­straße abse­hbar wohl größere Flächen und Hallen freige­zo­gen wer­den, für die neue Nutzun­gen gefun­den wer­den müssen.

 

 

 

 

Aus gegebenem Anlass: Der Bremer Abfallkalender

Wenn man per Post keinen Anfal­l­ka­len­der bekom­men oder diesen ver­legt hat, kann man sich für sein Haus auch selbt online Ersatz besor­gen:

Auf der Seite der Bre­mer Stadtreini­gung kann man seine Straße und Haus­num­mer eingeben und bekommt dann die Abfuhrter­mine so aufge­lis­tet, das man sie aus­druck­en kann. Ger­ade funk­tion­ierte der Ver­weis aber nur auf dem Smart­phone und nicht per WWW.

Oder man kann auch im Google-Play­store die App-Ver­sion auf sein Smart­phone laden: Ver­weis zum Google Play­store

Weitere Firmenbesuche des Beirates im Juni/Juli 2018

Vor der in Bre­men üblichen par­la­men­tarischen Som­mer­pause absolvierten Beiratsmit­glieder — u.a. unsere bei­den grü­nen Beiratsmit­glieder Anne Hölt­ing und Dieter Ste­in­feld — aus aktuellem Anlass 2 weit­ere je ca. 2stündige Fir­menbe­suche.

Kür­zlich ging es bere­its zur Fa. Hanse­wass­er. Über den Besuch hat­ten wir hier bere­its kurz berichtet.

Let­zte Woche stand ein Besuch der Fir­men­zen­trale der Fa. Weser­port auf dem Kalen­der. WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten diesen Ter­min im Beirat gefordert. Es wurde das The­ma Ansied­lung ein­er Bioab­fal­lum­schlaglagers aufgear­beit­et. Zugle­ich gab es eine Rei­he von Infor­ma­tio­nen über anste­hende Änderun­gen im Bere­ich der Hafen­beck­en. So wird (bzw. wurde bere­its) der Fis­chmehlum­schlag im Ein­gangs­bere­ich der Wind­huk­straße eingestellt. Desweit­eren soll es dem­nächst wieder Aktiv­itäten im Kap-Horn-Hafen geben, wo die ehe­mals von der BLG genutzten städtis­chen Flächen neu ver­pachtet wur­den.

Diese Woche fol­gten wir dann ein­er Ein­ladung der swb-Gruppe am Stan­dort Hafen. Dort gab es umfan­gre­iche Infor­ma­tio­nen zum Fliegen-Mon­i­tor­ing in der Umge­bung und zum soge­nan­nten Bal­len­lager für das Mit­tel­ka­lorik-Kraftwerk. Auch das Bal­len­lager wurde besichtigt bzw. die Luft eingeat­met. Vertreter der swb-Gruppe waren auch bei Anwohn­ern in der Straße An der Finke­nau und kon­nten danach die Sit­u­a­tion nachvol­lziehen.

Allerd­ings ist laut der swb-Gruppe aus­geschlossen, das ein erhöht­es Fliege­naufkom­men aus dem MKK-Bal­len­lager resul­tiert. Auch eine Fliegen­falle in Höhe des Fis­chmehlum­schlages eher ein­gangs der Wind­huk­straße ergab keine erhöht­en Werte. Denkbar ist, das der viele ille­gal in die Land­schaft gewor­fene Haus­müll eine ver­stärk­te Fliegen­pop­u­la­tion bei entsprechen­den Wet­ter (auch nachts über 10 Grad) verur­sacht. Schließlich gibt es die Kla­gen über die Fliegen erst seit ca. 3 Jahren, die Anliefer­ung aus Irland aber schon viel länger. Dito die Fliegen­pop­u­la­tion aus draußen ste­hen­den Haus­müll- und Bioton­nen.

Allerd­ings ist auch das eher keine Ursache für die Häu­fung in bes­timmten Baublöck­en. Es hat zwis­chen­zeitlich einen Gespräch­ster­min des Umwel­tres­sorts mit betrof­fe­nen Bürg­ern gegeben. Es wurde ange­boten, das gesam­melte große Fliegen­men­gen an das Umwel­tres­sort übergeben und von Experten unter­sucht wer­den.

Auf jeden Fall ist es entschei­dend, sich bei einem starken Vorkom­men direkt mit dem Umwel­tres­sort in Verbindung zu set­zen, um dann ggf. im Umfeld eine Quelle iden­ti­fizieren zu kön­nen. Spätere Aufk­lärungsver­suche laufen i.d.R. ins Leere. Der Aktion­sra­dius ein­er Fliege soll lt. Biolo­gen bei Wind­stille bei 50 — 100 Metern um den Schlüp­fort liegen; mit Wind­drif­tun­gen max­i­mal bei 500 Metern. Zumin­d­est müste dann bei Wind­stille von Experten die die Fliege­nart ein­gren­zen kön­nen, eine Aufk­lärung möglich sein.