ZDF — Zahlen, Daten, Fakten zu Gröpelingen

Gröpelin­gen beste­ht aus den Ort­steilen Lin­den­hof, Gröpelin­gen, Ohlen­hof, In den Wis­chen und Osleb­shausen; der Stadt­teil erstreckt sich auf 534 ha im West­en der Stadt Bre­men. Hier leben rund 34.600 Men­schen. Der Anteil der Bevölkerung mit aus­ländis­chem Pass liegt über 20 %. Die Arbeit­slosen­quote liegt über 25 %. Der Kinder­an­teil ist deut­lich höher als der stadt­bremis­che Durch­schnitt.

Der Stadt­teil ver­fügt über:

  • 13 Kindertagesheime
  • 1 betreutes Spiel­haus
  • 6 Grund­schulen (teils Ganz­tagss­chulen)
  • 1 Inte­gri­erte Stadt­teilschule (Haupt-/Re­alschule, Gym­na­si­um Sek. I; ganz­tags)
  • 1 Förderzen­trum (auch Grund­schul­bere­ich, ganz­tags)
  • 1 Beruf­ss­chule für Met­all­tech­nik
  • 1 Kinder- und Jugend­farm
  • 1 Gemein­schaft­shaus mit Stre­ichel­zoo
  • 2 Jugend­freizei­theime
  • 1 Stadt­bib­lio­thek
  • 1 Depen­dance der Volk­shochschule
  • 1 Bürg­er­haus
  • 1 Nach­barschaft­shaus
  • 3 Sport-Großvere­ine und weit­ere kleinere
  • 2 Polizeire­viere
  • 3 Straßen­bahn­lin­ien in die Stadt und mehrere Bus-Lin­ien nach Bre­men- Nord
  • 1 Bahn­hof für Region­al­bah­nen
  • 1 großes pri­vates Ver­anstal­tungszen­trum mit 1.300 Sitz­plätzen
  • die Kün­stler­at­liers Kap-Horn-Str.
  • diverse Kun­sträume
  • mehrere Kirchen und Moscheen
  • mit dem ev. Diakonis­senkranken­haus über ein großes Gesund­heit­szen­trum
  • zahlre­iche Ärzte ver­schieden­ster Fachrich­tun­gen.

Mit dem großen Klein­gartenge­bi­et In den Wis­chen, dem Grünzug West, dem Osleb­shauser Park (größer als der Waller Park) und dem Zugang zur Weser z.B. über die Werftin­sel bietet der Stadt­teil auch viele natur­na­he Flächen.

Diverse Geschäfte des Facheinzel­han­dels kon­nten sich nach der Schließung der AG Weser und den all­ge­meinen Änderun­gen im Einkaufsver­hal­ten nicht mehr im Stadt­teil hal­ten. Im Jahr 2008 wurde das zwis­chen­zeitliche Ange­bots­de­fiz­it etwa im Bere­ich “Kleider/Schuhe” durch die Eröff­nung des Lin­den­hof­cen­ters und der Water­front mehr als aus­geglichen.

An Geschäften für den täglichen Bedarf hat es nie einen Man­gel gegeben. Qua­si sämtliche bekan­nte Lebens­mit­tel­händler sind fußläu­fig erre­ich­bar.

In der Water­front gibt es ein mod­ernes Kino mit mehreren Sälen — auch ein 3D-Saal. Im Gren­zge­bi­et zum Stadt­teil Walle sind weit­ere wichtige Ein­rich­tun­gen schnell erre­ich­bar: Z.B. Gesamtschule West, Gym­na­si­um Rübekamp, Hal­len­bad, Eis­lauf­s­ta­dion Paradice, Waller Park und Waller Fried­hof.

Aufgaben des Beirats

Was ist der Beirat?

Der Beirat ist qua­si ein frei gewähltes Kom­mu­nal­par­la­ment. Ins­ge­samt 22 “Stadt­teil­par­la­mente” gibt es in Bre­men. Die Stel­lung der Beiräte in der Hans­es­tadt Bre­men ist dabei aber erhe­blich schwäch­er aus­geprägt als z. B. die Stel­lung eines Stadt- oder Gemein­der­ates.

Die Bre­mer Beiräte sind im wesentlichen Mit­tler zwis­chen den Bürg­erin­nen und Bürg­ern in den Ort­steilen und der Ver­wal­tung. Sie vertreten Ihre Inter­essen im Stadt­teil, trans­portieren Ihre Bedenken und Anre­gun­gen zu städtis­chen Vorhaben auf die Entschei­dungsebene z.B. der Bre­mer Bürg­er­schaft oder des Sen­ats. Die Beiräte sollen aber auch eigene Ideen und Pla­nungsvorstel­lun­gen entwick­eln und diese in der Umset­zung begleit­en.

Anbindung des Beirats an ein Ort­samt

Ver­wal­tung­stech­nisch ist ein Beirat an ein Ort­samt angekop­pelt. Das
Ort­samt Bre­men-West betreut z. B. die Beiräte Oslebshausen/Gröpelingen, Walle und Find­orff. Die Fachauf­sicht liegt seit 2007 bei der Sen­atskan­zlei.

Was macht der Beirat?

Geset­zliche Grund­lage ist das Orts­ge­setz über Beiräte und Ort­sämter.
Jed­er Beirat tagt ca. alle 1 — 2 Monate in öffentlich­er Sitzung. Hier wer­den beson­ders inter­es­sante, brisante oder kon­tro­verse Pro­jek­te im Stadt­teil von VertreterIn­nen der Behör­den vorgestellt, mit Inter­essierten disku­tiert und Stel­lung­nah­men ver­ab­schiedet. Die Stärke der Beiräte ist abhängig von der Mitar­beit der Bevölkerung, der Vere­ine und Ini­tia­tiv­en — also von Ihnen!.

Die Ter­mine und die Tage­sor­d­nung wer­den — mehr oder weniger kurzfristig — in den örtlichen Zeitun­gen veröf­fentlicht. Im TOP “Anträge, Anre­gun­gen und Wün­sche in Stadt­teilan­gele­gen­heit­en” kann jed­er Men­sch sein stadt­teil­be­zo­genes Anliegen äußern oder über einen soge­nan­nten “Bürg­er­antrag” gle­ich in Papier­form ein­brin­gen. Prak­tis­cher­weise wer­den oft vor ein­er Beiratssitzung im Bauge­set­zbuch vorgeschriebene Ein­wohn­erver­samm­lun­gen zu bes­timmten Bebau­ungsplä­nen abge­hal­ten.

Fern­er hat der Beirat auch soge­nan­nte Glob­almit­tel über die er selb­st entschei­den kann. Im Beirat Gröpelin­gen sind dies jährlich etwa 70.000 Euro. Näheres zur Antrag­stel­lung sind auf der oben genan­nten Inter­net-Seite des Ort­samt West zu find­en.

Beratungsin­ten­sive The­men wer­den in Beirat­sauss­chüssen vor­be­han­delt

Ähn­lich wie in anderen Par­la­menten wer­den auch im Beirat bes­timmte The­men in Fachauss­chüssen berat­en. Auch diese Sitzun­gen sind mit dem neu ver­ab­schiede­tem Beirätege­setz jet­zt öffentlich. Oft­mals wird die eigentliche Entschei­dung zu einem The­ma bere­its im Fachauss­chuss getrof­fen, da ein­stim­mige Beschlüsse in den Auss­chüssen als Beirats­beschluss gel­ten. Würde man alles auf ein­er Beiratssitzung entschei­den wollen, müsste man deut­lich mehr Sitzun­gen abhal­ten.

Der Beirat Gröpelin­gen hat z.B. in der aktuellen Regierungspe­ri­ode 2011 — 2015 die Auss­chüsse

  • Bil­dung, Kul­tur, Inte­gra­tion und Sport
  • Soziales, Jugend, Gesund­heit und Inneres
  • Bau und Verkehr
  • Arbeit, Wirtschaft, Häfen, Umwelt und Energie

gebildet.

Die Pro­tokolle der Sitzun­gen kön­nen (zukün­ftig wieder) auf der Seite des Ort­samt Bre­men-West einge­se­hen wer­den.

Daneben gibt es noch einen Koor­dinierungsauss­chuss, in dem sich z.B. vor den Beiratssitzun­gen die Frak­tionsvertreter absprechen bzw. die Arbeit im Beirat abges­timmt wird. Diese Sitzun­gen sind nicht-öffentlich.

Das alte nicht mehr gültige Beirätege­setz 2002”

Beirätege­setz

Bebauungs- und Flächennutzungspläne

Die Inter­net-Ange­bote der Ver­wal­tung sollen bess­er und bürg­er­fre­undlich­er aus­ge­baut wer­den. Das Prob­lem ist, das auch der inter­essierte Bürg­er unter Umstän­den Mühe hat, die ‘wichti­gen’ Seit­en im Inter­net zufind­en.

Über diesen Ver­weis kom­men Sie auf die Seite des Bau­res­sorts mit einem Über­sicht­s­plan der vor Ort gülti­gen Bau­pläne. Sie kön­nen so also sehr oft sehen, welch­er Bebau­ungs­plan bei Ihnen vor Ort gilt. Gle­ichzeit­ig kön­nen Sie aktuell aus­liegende Bebau­ungs- oder Flächen­nutzungspläne anse­hen.

Mit Eingabe der Num­mer des Bebau­ungs­plans in das ganz kleine Zahlen­feld auf der Seite wer­den die Dat­en des Bebau­ungs­plans angezeigt.

Als zweite Quelle bieten sich auch noch die jew­eili­gen Par­la­mentsvor­la­gen auf der Seite der Bremis­chen Bürg­er­schaft an.

Wann und wo?

Die Stadt­teil­gruppe der Bünd­nis­grü­nen in Gröpelingen/Oslebshausen hat sich früher in der Regel jeden 3. Don­ner­stag im Monat getrof­fen. Derzeit tre­f­fen wir uns in der Regel jeden 2. Dien­stag im Monat,  weil ver­schiedentlich geäußert wurde, das der Dien­stag ein besser­er Tag für manche Inter­essierte “im Umfeld” sei.  Manch­mal ver­schiebt sich der Ter­min auch gezielt vor eine Beiratssitzung.

Bis zum Mai 2011 haben wir uns im schö­nen und großen Raum des Arbeit­er­vere­ins Use Akschen, im Keller des Lichthaus­es, Her­mann-Prüs­er-Strasse 4 im Ort­steil Lin­den­hof getrof­fen. Dieser Raum ist allerd­ings nicht mit einem Roll­stuhl zu erre­ichen.  Ab August 2011 tre­f­fen wir uns daher in den Räum­lichkeit­en der Jugend­kirche in der Seewen­jestr. 98A/Höhe Weich­sel­str. im Ort­steil Gröpelin­gen. Anfahrt mit der Straßen­bahn 2 oder 10 ist die nahegele­gene Hal­testelle Moorstr.. Von dort aus zum Grünzug West zwis­chen der Video-/Bon­bon-/Post­fil­iale und der Net­to-Fil­iale gehen.  Gle­ich hin­ter dem Platz ist auch schon der Tre­ff­punkt.

 

Man muß keineswegs Mit­glied sein, um an den Diskus­sio­nen und Aktiv­itäten teil­nehmen zu kön­nen. Im Gegen­teil gibt es ger­ade im Bre­mer West­en viele für die Bünd­nis­grü­nen aktive Men­schen, die nicht Parteim­it­glied sind und auch in unser­er Stadt­teil­gruppe sind die Parteim­it­glieder in der Min­der­heit. Eine Übere­in­stim­mung mit den großen Leitlin­ien der Partei sollte man aber schon haben: Ein Atom­kraftwerk im Indus­triehafen zu fordern, wäre nicht so dolle. 😉

Auch muß man nicht poli­tisch ein­schlägig vorge­bildet oder auf dem Fachge­bi­et, daß einem inter­essiert, bere­its ein Experte sein. Jede/r fängt irgend­wann ein­mal irgend­wie an. Also:

 

Stadt­teilpoli­tik inter­essiert Sie oder Dich über­haupt nicht?

Schade. Auch weil man über den Stadt­teil­beirat gut in Gremien­ar­beit hinein­schnup­pern kann. In der Ver­gan­gen­heit wurde mehrmals ver­sucht, einen Kreisver­band Bre­men-West, d.h. für die Stadt­teile Gröpelin­gen, Block­land, Walle und Find­orff zu grün­den. Auf­grund unter­schiedlich­er Auf­fas­sun­gen der Mit­glieder in diesen Stadt­teilen ist dies ad acta gelegt wor­den.

Wenn man es recht über­legt, ist das aber auch kein großes Prob­lem. Wozu ist Bre­men ein Dorf mit Straßen­bahn? — Also dann gle­ich auf zu den Lan­desar­beits­ge­mein­schaften oder zum Lan­desver­band, denn:

 

Bre­men ist mit seinen kurzen Wegen der ide­ale Start­punkt,
um poli­tisch etwas in der Welt zu bewe­gen!

Die Weserseite gewechselt

Als offen­bar einzig­ster Vertreter aus Gröpelin­gen nahm ein Vertreter von uns an der Beiratssitzung am 23.07.2009 in See­hausen teil. The­ma an diesem Abend waren die Staubbe­las­tun­gen aus dem Stahlw­erk.

Unser Vertreter kon­fron­tierte die anwe­senden Her­ren von Arcelor Mit­tal und von der Umwelt­be­hörde mit ihren Aus­sagen auf der Beiratssitzung am 27.02.2008 in Gröpelin­gen.

Wir bleiben für Sie am Ball!

Stadtteiltreffen 14.07.2009

1. Von uns wurde Kon­takt zum Beirat See­hausen aufgenom­men. Ggf. hat­te unser­er Stadt­teil zulet­zt auf­grund der Wind­ver­hält­nisse Glück, von den Betrieb­sstörun­gen bei Arcelor Mit­tal nicht so betrof­fen zu sein wie die Men­schen auf der gegenüber­liegen­den Weser­seite. Ver­wiesen sei hier auch etwas tiefer auf die Beiratssitzung vom 27.02.2008.

2. Armuts- und Reich­tums­bericht ist ver­füg­bar: Down­load

3. Bre­mer Ver­fas­sungss­chutzbericht 2008 ist ver­füg­bar: Down­load

Fahrradweg Pastorenweg

Fahrradweg Pastorenweg

Der Fahrrad­weg ist in einem schlecht­en Zus­tand. Bautech­nisch gese­hen kommt erschw­erend hinzu, das es sich nach den neuesten Vorschriften eigentlich um gar keinen Fahrrad­weg han­delt, da die dafür vorge­se­hene Min­dest­bre­ite nicht gegeben ist. Der Ort­spoli­tik bemüht sich seit Jahren, hier eine Verbesserung hinzubekom­men. Im Jahr 2005 hat es Aus­besserungsar­beit­en gegeben.

Die Sit­u­a­tion ist ziem­lich kom­plex. Nach umfan­gre­ich­er Abwä­gung im Beirat mit den Behhör­den­vertretern und dem ADFC im Juni 2009 kommt im Kern augen­blick­lich nur eine Sanierung des derzeit­i­gen Belags und eine stärkere Rück­sicht­nahme der park­enden Aut­o­fahrer auf die Fahrrad­fahrer in Betra­cht.

Hier find­en Sie eine Foto­samm­lung vom Zus­tand im Juni 2009 (Pow­er­point-Datei mit kleinen Fotos).

17.06.2009 in Oslebshausen

17.06.2009 um 19:00 Uhr

Öffentliche Sitzung des Stadt­teil­beirats Gröpelin­gen

Ort: Bürg­er­haus Osleb­shausen, Am Non­nen­berg 40, 28239 Bre­men. Anwe­send waren etwa 60 Gäste

The­men:

Den Anfang machte an diesem Tag die evan­ge­lis­che Gemeinde Gröpelin­gen und Osleb­shausen (Pas­tor Hol­ger Gehrke) mit der Vorstel­lung des Jugend­pro­jek­ts “Wasser­Wellen­Wind”

Zukun­ftsper­spek­tive für das Gebi­et “Im Weinberge/Alter Sportgarten/Oslebshauser Land­str.” Vorstel­lung durch das Sozial­w­erk der Freien Chris­tenge­meinde. Die wichtig­sten Punk­te:

  • Die Verkehrs­führung in der Straße Im Wein­berge bleibt wie heute auch.
  • Der Über­gabe der Turn­halle An der Halle befindet sich momentan ein Schild "Gesperrt" - tatsächlich?erfol­gt mit Ablauf des 30.06.2009. Geplant ist hier in einem Drit­tel der Halle der Umzug der Gröpelinger Tafel. Diese ist derzeit im Schwarzen Weg auf dem Gelände der Freien Chris­tenge­meinde ange­siedelt. Allerd­ings ist es dort bei derzeit ca. 110 täglichen Aus­gaben eng gewor­den und es man­gelt an der Palet­ten­l­o­gis­tik. Per­spek­tivisch wären in der Turn­halle die tägliche Aus­gabe an ca. 160 Kun­den möglich. Die weit­ere Nutzung der restlichen Halle ist noch offen.
  • Für das Gebäude in der Baulücke an der Osleb­shauser Land­str. DSC00040wer­den die detail­lierten Pla­nung­sun­ter­la­gen jet­zt ein­gere­icht. Der Baube­ginn wäre dann ca. Anfang 2010. Geplant sind im EG auf ca. 350 qm ein Cap-Markt; im Keller mit Zugang von Im Wein­berge die Anliefer­ung und ggf. 2 Arzt­prax­en, im 1. OG und im DG Gemein­schaftswoh­nun­gen — nicht unbe­d­ingt für ältere Men­schen.
  • Für die weit­eren Gebäude (Senioren­woh­nun­gen) begin­nen jet­zt die Fein­pla­nun­gen und die Bauanträge sollen Anfang 2010 ein­gere­icht wer­den. Baube­ginn kön­nte dann noch in 2010 sein.
  • Das bish­erige Polizeire­vi­er wird zunächst in der beste­hen­den Form für Ver­wal­tungs-/Haushalt­szwecke genutzt. Ein repräsen­ta­tiv­er Umbau ist für ca. 2015 angedacht.
  • Die aus dem Pub­likum genan­nte Angst vor ein­er “Ver­greisung” angesichts der weit­eren Senioren­woh­nun­gen ist aus Sicht des Beirats unbe­grün­det. Für die bish­er erstell­ten Woh­nun­gen gibt es eine lange Warteliste — auch aus dem Stadt­teil selb­st. Die weit­ere demo­praphis­che Entwick­lung ist ohne­hin nicht zu ändern. Zudem ist der Stadt­teil Gröpelin­gen ein ver­hält­nis­mäßig kinder­re­ich­er Stadt­teil. Daher ist eine weit­ere attrak­tive Sek-I-Schule so wichtig.
  • Unab­hängig von der o.g. Maß­nahme wurde berichtet, das das Cafe im beste­hen­dem Haupt­ge­bäude auf Ver­an­las­sung eines Gläu­bigers geschlossen wer­den muss. Zum 29.06.09 soll es unter Führung des Betreibers des Cap-Mark­tes wieder eröffnet wer­den.Das Cafe wurde wiedereröffnet.

Verkehrsknoten­punkt Osleb­shausen, Vorstel­lung der Über­legun­gen von Unternehmerini­tia­tive Osleb­shausen 2020 und des Beirats Gröpelin­gen

  • Das The­ma wurde aus­drück­lich aufgerufen, um Mei­n­un­gen aus der Bevölkerung dazu zu hören. Ohne­hin ste­hen angesichts der Haushalt­slage die Behör­den einem Umbau ablehnend gegenüber. Es ist daher eher langfristig zu sehen.
  • Ein Anwohn­er meinte, ein Umbau wäre über­flüs­sig, da mit Fer­tig­stel­lung des Weser­tun­nels im Zuge der A281 der Verkehr stark zurück­ge­hen würde.
  • Ein Zweit­er befürchtete, mit einem ampel­losen Kreisverkehr würde man jede Steuerungsmöglichkeite aus der Hand geben und es wür­den noch mehr Autos aus Ritterhude/OHZ über die Kreuzung in den Stadt­teil mor­gens ein- bzw. abends aus­fahren.
  • Ein Drit­ter meinte, man müsste vorher etwas ändern, um den Verkehr aus Ritterhude/OHZ die Durch­fahrt so unan­genehm wie möglich zu machen. Die einge­baut­en Querung­shil­fen wären zu wenig. Z.B. soll­ten die Ampelzeit­en geän­dert wer­den und auch aus Bre­men-Nord kom­mend sollte der Bus Vor­fahrt haben.
  • Ein Viert­er war weit­er unwider­sprochen der Mei­n­ung, das die vorgestellte Vari­ante mit einem kleinen Kreisverkehr und Abhän­gung der Osleb­shauser Land­str. den Wün­schen der Bevölkerung schon sehr nahe käme.
  • Der Bürg­er­schaftsab­ge­ord­nete Herr Kot­tisch betonte, das es bei dem Pro­jekt weniger um die verkehrliche Erschließung gin­ge, als darum, die Ort­steile dies- und jen­seits stärk­er zueinan­der zu brin­gen.
  • Der Bürg­er­schaftsab­ge­ord­nete Herr Pohlmann betonte, das auf dem Heer­straßen­zug in den ver­gan­genen Jahren an vie­len Stellen etwas in Rich­tung Attrak­tiv­itätssteigerung passiert ist. Die großflächige, tren­nende Asphaltierung in diesem Bere­ich falle aber neg­a­tiv auf. Ein weniger dimen­sion­iert­er Straßen­raum mit mehr Aufen­thalt­squal­ität am Rande wäre als Verbindung der großen bei­den pri­vat­en Investi­tion­sob­jek­te am Mark­t­platz und am Bahn­hof dur­chaus sin­nvoll und würde Osleb­shausen weit­er voran­brin­gen.

Auf der Inter­net­seite des Ort­samt West find­en sich weit­ere Infor­ma­tio­nen und eine Zeich­nung eines möglichen Kreisels.

Sporthal­len­si­t­u­a­tion von SGO, Vorstel­lung durch die SGO

  • Herr Kobrow von der SGO stellte in kurzen Worten die Sporthal­len­si­t­u­a­tion dar. Die SPD- Frak­tion hat­te hierzu einen Antrag vor­bere­it­et, der mit ein­er Gegen­stimme von uns angenom­men wurde. Im Antrag wird die Stadt­ge­meinde aufge­fordert eine Regelung zu schaf­fen, auf deren Basis exis­tenzbedro­ht­en Sportvere­inen stan­dor­tan­gren­zende städtis­che Grund­stücke kosten­frei oder zu einem sym­bol­is­chen Preis über­lassen wer­den kön­nen, damit der Vere­in seine Mit­gliederzahl kon­stant hal­ten kann. Der SGO sei auf Basis dieser Regelung ein o.g. Grund­stück zu über­tra­gen. Gibt es keine Regelung, sollen Alter­na­tiv­en aufgezeigt wer­den.
  • Auf unsere Anmerkung hin wurde das Wort “über­lassen” durch “grund­buchrechtlich über­tra­gen” erset­zt. Desweit­eren kam aus anderen Kreisen die Anre­gung eine Rück­über­tra­gungsregelung im Falle ein­er Insol­venz aufzunehmen.
  • Wir legten dar, das es im Juni 2008 bere­its eine abges­timmte Antwort vom Sport‑, Finanz- und Bil­dungsse­n­a­tor gegeben hat, die dem o.g. Ansin­nen auf­grund der Lan­deshaushalt­sor­d­nung eine Absage erteilt hat. Unsere Nach­frage, ob es zwis­chen­zeitlich ein Umdenken gegeben hat, wurde lei­der nicht beant­wortet. Dito macht­en wir deut­lich, das mit dem o.g. Antrag nichts erre­icht wäre, da keine Bank auf dieser Grund­lage ein Grund­stück als Kred­it­sicher­heit akzep­tieren könne.
  • Dito macht­en wir darauf aufmerk­sam, das es an Trans­parenz man­gelt. Lt. o.g. Schreiben vom Juni 2008 fehlen Hal­lenka­paz­itäten für 14,5 Stun­den in der Woche. Dies erscheint bei 2.000 Mit­gliedern nicht soo viel. Es müsste an Hand der Hal­len­nutzungspläne für jeden klar ersichtlich dargelegt wer­den, das diese Stun­den nicht durch Umor­gan­i­sa­tio­nen her­aus­ge­holt wer­den kön­nen. Ohne eine solche offene Kom­mu­nika­tion kann man keinen wirk­samen Hand­lungs­druck erzeu­gen, wie das ergeb­nis­lose Jahr deut­lich zeigt.
  • Wir wer­den inner­halb unser­er Partei aus­loten, ob es einen Stim­mung­sum­schwung in der Behörde gibt o.ä.. Im Moment sehen wir anson­sten nur die Möglichkeit, das die Hal­lenka­paz­itäten im Wege der Neu­grün­dung am Stan­dort der derzeit­i­gen IGS Johann-Hein­rich-Pestalozzi Rich­tung 2011/2012 erweit­ert wer­den kön­nten.

Anträge, Anre­gun­gen und Wün­sche aus Bevölkerung und Beirat. Hier gab es eine Rei­he von Äußerun­gen, die nicht alle aufgezählt wer­den kön­nen.

  • Das Pro­jekt der “alter­na­tiv­en Entschlam­mung” am kleinen Teich im Osleb­shauser Park soll nicht erfol­gre­ich gewe­sen sein und deshalb ist keine Wieder­hol­ung im großen Teich angedacht.
  • Der Bere­ich zwis­chen McDon­alds und Bahn­hof ver­müllt.
  • An der Querung des Grünzugs West mit der Rit­ter­hud­er Heer­str. kön­nen LKW in den Park­bucht­en die Sicht versper­ren. An der Querung wäre ein Zebras­treifen sin­nvoll. Lt. bish­eriger Behör­den­mei­n­ung wer­den allerd­ings in Bre­men keine Zebras­treifen mehr markiert, weil sie Fußgänger in ein­er falschen Sicher­heit wiegen sollen.
  • Bei der Europawahl mussten die Bewohn­er aus dem Bauern­dobben in der Schule Auf den Heuen wählen, obwohl die Schule an der Osleb­shauser Heer­str. viel näher ist.