Kandidaten für Beiratswahl am 13. Mai 2007 nominiert

Am 26.02.2007 wur­den in ein­er Wahlver­samm­lung die Beiratskan­di­dat­en der Partei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN für den Stadt­teil­beirat Gröpelin­gen nominiert. Die Lis­ten sind grund­sät­zlich offen, so dass auch dies­mal mehrheitlich Nicht-Mit­glieder für die Partei kan­di­dieren.

Spitzenkan­di­dat ist der bish­er im Beirat vertretene gel­ernte Energiean­la­genelek­tron­iker Rolf Wrob­lews­ki. Herr Wrob­lews­ki ver­fügt über umfan­gre­iche Erfahrun­gen mit bremis­chen Behör­den im Bildungs‑, Sozial- und Arbeits­bere­ich und entsprechen­den Ein­rich­tun­gen im Stadt­teil.

Auf Platz 2 fol­gt das grüne Mit­glied Dieter Ste­in­feld, der bere­its als sachkundi­ger Bürg­er in einem Beirat­sauss­chuss vertreten ist. Der Betrieb­swirt möchte seinen wirtschaft­spoli­tis­chen Sachver­stand und die Erfahrun­gen in großen Organ­i­sa­tio­nen in den Beirat ein­brin­gen.

Platz 3 ist mit dem Stadt­plan­er Jan Bem­ben­nek beset­zt. Der 25jährige Bem­ben­nek ist Vor­standsmit­glied der Grü­nen Jugend Bre­men und möchte sein Wis­sen im Bere­ich der Stadt- und Verkehrs­pla­nung vor Ort in aktives Han­deln und Entschei­den umset­zen.

Für Platz 4 entsch­ied sich Andrea Bol­land aus dem Bere­ich Ohlen­hof. Der Hauswirtschaft­slei­t­erin sind ein friedlich­es Zusam­men­leben von Men­schen unter­schiedlich­er kul­tureller Herkun­ft, ein funk­tion­ieren­der Nahverkehr und attrak­tive Grün­flächen wichtig.

Auf Platz 5 kan­di­diert der pen­sion­ierte Lehrer Hel­mut Kas­ten, der als zweites grünes Mit­glied und Frak­tionsvor­sitzen­der derzeit im Beirat vertreten ist. Der 1927 Geborene möchte ins­beson­dere den Inter­essen viel­er älter­er Osleb­shauser und Gröpelinger Gehör ver­schaf­fen.

Grüne Beiratsfraktion befürchtet Verkehrszunahme im Heerstraßenzug

16.07.2006. “Wir nehmen zur Ken­nt­nis, dass trotz ein­stim­miger Ablehnung im Beirat die SPD- und CDU-Vertreter in der Bürg­er­schafts­dep­u­ta­tion bei Gegen­stimme der Vertreterin der Grü­nen für die Fahrbah­n­ver­tiefung im Tun­nel an der Rit­ter­hud­er Heer­straße ges­timmt haben. Offen­bart diese Entschei­dung doch die wirk­liche Ver­bun­den­heit zum Stadt­teil, über die auch das gen­eröse Aus­gießen von eini­gen tausend Euro an Son­der­mit­teln — etwa im Grünzug West — nicht hin­wegtäuschen kann”, kom­men­tiert der grüne Frak­tion­ssprech­er Hel­mut Kas­ten.

Der Beschluss bleibt auf dem ersten Blick unver­ständlich, da das Gewer­bege­bi­et Riede­mannstr. durch die Sanierung des dor­ti­gen Tun­nels für den Zugang durch Fer­n­verkehrs-LKW über die Hafen­rand­str. zugänglich gemacht wurde. Eben­falls wer­den durch die im Bau befind­liche Auto­bah­nan­bindung Schragestr. die im gle­ich­nami­gen Gewer­bege­bi­et ansäs­si­gen Betriebe erst­mals ohne Höhenein­schränkung kom­fort­a­bel erre­ich­bar sein.

Der Investor am Bahn­hofsvor­platz hat die Auf­gabe, ein örtlich­es Wohn- und Geschäft­szen­trum und keinen Truck­er-Tre­ff­punkt zu bauen”, merkt der grüne Beiratsvertreter im Bauauss­chuss Dieter Ste­in­feld bis­sig an. Die Ver­sorgung des Zen­trums mit den üblichen Distributions-LKW’s durch den Tun­nel ist auch mit der vorhan­de­nen Bauhöhe gesichert, meint der Vertreter.

Sinn macht diese Entschei­dung aber im Zusam­men­hang mit der Verzögerungstak­tik der Behör­den bei der Umset­zung der Verkehrs­beruhi­gung im Heer­straßen­zug. Diese Kom­pen­sa­tion­s­maß­nahme zum Bau der Hafen­rand­straße ist ein Resul­tat eines außerg­erichtlichen Ver­gle­ichs. In dessen teil­weis­er Umset­zung erfol­gte z.B. im Jahr 2004 der Umbau der Kreuzung “Auf den Del­ben”. Erfol­gt keine voll­ständi­ge Umset­zung, dro­ht der Stadt die Wieder­auf­nahme des Gerichtsver­fahrens.

Der Beirat selb­st hat eine kostengün­stige Pla­nungsvari­ante entwick­elt und im Juni 2005 dem Amt für Straßen und Verkehr (ASV) vorgestellt. Seit­ens des ASV wurde sein­erzeit eine Fein­pla­nung zuge­sagt und bei Rück­fra­gen sog­ar der Fort­gang der Pla­nung ver­meldet.

In öffentlichen Beiratssitzun­gen wur­den zahlre­iche Anfra­gen aus der Bevölkerung und selb­st der Jus­tizvol­lzugsanstalt Osleb­shausen nach ein­er gefahrloseren Ein­biegemöglichkeit von Neben­straßen auf den Heer­straßen­zug immer auf diese anste­hende Planum­set­zung ver­wiesen.

Da der Beirat nach über einem Jahr Pla­nungszeit jet­zt eine konkrete Berichter­stat­tung über den Entwick­lungs­stand beim ASV ange­fordert hat, teilt das ASV mit, das es keine vorstell­bare Fein­pla­nung gibt.

Dieser skan­dalöse Vor­gang lässt bei den grü­nen Beiratsvertretern die Ver­mu­tung aufkom­men, dass im Hin­ter­grund offen­bar an ein­er LKW-gerecht­en Straßen­führung im Heer­straßen­zug mit Anbindung an die Auto­bahn gear­beit­et wird.

Wir Grü­nen wollen diese möglichen Pla­nun­gen frühzeit­ig aufdeck­en und den betrof­fe­nen Bür­gen bekan­nt­machen. Wir fordern die zuständi­gen Entschei­der auf, unverzüglich den Beschluss zur Straßen­ver­tiefung im Tun­nel Rit­ter­hud­er Heer­str. zurück­zunehmen und die vor­liegende Pla­nung zur Verkehrs­beruhi­gung im Heer­straßen­ab­schnitt jet­zt endlich umzuset­zen”, heisst es in ein­er Presseerk­lärung der grü­nen Beirats­frak­tion.

Sanierungsabgabe

Bremis­che Bürg­er­schaft — Peti­tion­sauss­chuss

Druck­sache 16/441,Petitionsausschusses Nr. 41 vom 6. Dezem­ber 2005
Peti­tions­bericht Nr. 41 (DOC-Datei)

Gutachter­auss­chuss (Geoinformation/alt Kataster­amt)

Juni 2005: Über­sicht über die voraus­sichtliche Betrof­fen­heit ver­schieden­er Grund­stücks­bere­iche des Sanierungs­ge­bi­etes Gröpelin­gen hin­sichtlich sanierungs­be­d­ingter Boden­wert­steigerun­gen
“Bild 1”
“Bild 2”

Bürg­er­schafts­frak­tion Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN

16.04.2003: Drs. 15/717 S — Antrag zur Sanierungsab­gabe Gröpelin­gen — lei­der nicht angenom­men. Stattdessen wurde der unten­ste­hende Antrag der Großen Koali­tion beschlossen.
“PDF-Datei”

Bürg­er­schafts­frak­tio­nen der SPD und CDU

13.05.2003: Drs. 15/730 S — Dringlichkeit­santrag zur Sanierungsab­gabe Gröpelin­gen
PDF Datei”

Beirat Gröpelin­gen

10.09.2003: Antrag, einge­bracht von Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN, dem ein­stim­mig vom Beirat Gröpelin­gen zuges­timmt wurde.
PDF Datei”

Gutachter­auss­chuss (Geoinformation/alt Kataster­amt)

10.09.2003: “Über­sicht über die voraus­sichtliche Betrof­fen­heit ver­schieden­er Grund­stücks­bere­iche des Sanierungs­ge­bi­etes Gröpelin­gen hin­sichtlich sanierungs­be­d­ingter Boden­wert­steigerun­gen” (Stand Okto­ber 2002).
“Bild 1”

Entwicklung der stadtweiten Sozialindikatoren 1991 — 2005

Entwick­lung der stadtweit­en Sozialindika­toren 1991 — 2005

Auf Grund­lage der Dat­en vom AfSD wurde eine “grafis­che Entwick­lungs­darstel­lung der Sozialindika­toren (Excel-Makro) “erstellt.

Zur weit­eren Infor­ma­tion eine Über­sicht über die Ein­flussfak­toren in den Stadt­teil-Sozialin­dex 2005 aus dem Weser-Report

JPG-Datei”