Warum Photovoltaik 2021 erste Wahl sein muss

Ein schö­nes Video, das auch für Anfän­ger gut erklärt, war­um eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge im Jahr 2021 so sinn­voll ist. Als Ein­spei­se­an­la­ge wie in dem Video erklärt. Oder alter­na­tiv für klei­ne­re Aus­ma­ße und Mie­ter auch als ste­cker­fer­ti­ge Bal­kon­so­lar­an­la­ge. Als Mie­ter­strom­an­la­ge ist es wohl trotz gesetz­li­cher Ände­run­gen noch zu kom­pli­ziert bzw. unsicher.

Oder zur Opti­mie­rung des Eigen­ver­brauchs mit einem Bat­te­rie­spei­cher, wobei man dann natür­lich öko­lo­gisch vllt. etwas Abstri­che machen muss, weil eine Bat­te­rie bei wei­tem nicht an die Lebens­dau­er eines Solar­mo­duls her­an­kommt. Aller­dings stellt sich die­se Fra­ge ja auch bei der E‑Mobilität.

Entscheidend ist, das JEDE und JEDER etwas tun kann

Indem man mit Hil­fe unse­rer klei­nen Excel-Datei http://www.gruene-in-groepelingen.de/download/strom.xls den Strom­ver­brauch opti­miert und damit bares Geld spart.

Indem man vllt. den ers­ten klei­nen Schritt in die eige­ne Strom­erzeu­gung geht, wie wir es hier vor­ge­stellt hat­ten: http://www.gruene-in-groepelingen.de/?p=9070. Wich­tig ist halt nur anzu­fan­gen — dann kommt der Spass am Tun ganz allein. Und auch hier zeigt sich nach eini­gen Mona­ten des Betrie­bes, das die Wirt­schaft­lich­keit bei Gering­hal­tung der Inves­ti­ti­ons­kos­ten ent­ge­gen der ers­ten Ein­schät­zung durch­aus gege­ben sein könnte.

In die­se ganz prak­ti­sche Rich­tung soll­ten auch wei­te­re Aktio­nen im Rah­men des Kli­ma­teils des IEK Grö­pe­lin­gen gehen. Sprich mehr die klei­ne Pra­xis den­ken, als erneut Bera­tungs­in­sti­tu­te mit theo­re­ti­schen Plan­ent­wür­fen zu beauf­tra­gen, aus denen dann wie­der nichts wird, weil es an den Kern­vor­aus­set­zun­gen für sol­che Pro­jek­te (in Grö­pe­lin­gen) mangelt.

SAACKE macht die Fertigung offenbar doch nicht dicht

Das wird heu­te jeden­falls im Weser-Kurier berich­tet. Dem­nach fal­len bis Ende 2022 100 von 450 Arbeits­plät­zen weg. Aber die Fer­ti­gungs­stät­te in Oslebs­hau­sen in der Rei­her­stra­ße bleibt offen­bar redu­ziert bestehen.

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-teil-der-arbeitsplaetze-bei-saacke-in-bremen-gerettet-_arid,1973517.html

Sauberer Ohlenhof: Weniger Müll, mehr Sauberkeit, mehr Sicherheit

Zur Pres­se­mit­tei­lung von Bre­bau, Espa­bau eG, Gewo­ba, Vono­via, Grö­pe­lin­ger Recy­cling Initia­ti­ve e.V., Die Bre­mer Stadt­rei­ni­gung, der Sena­to­rin für Kli­ma­schutz, Umwelt, Mobi­li­tät, Stadt­ent­wick­lung und Woh­nungs­bau Mai­ke Schae­fer und dem Innen­se­na­tor Ulrich Mäu­rer: https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.357764.de

 

Positionierung zur Ansiedlung der Bahnwerkstatt für das EBN

Nach inten­si­ver Dis­kus­si­on und Bera­tung inner­halb unse­rer Bei­rats­frak­ti­on haben wir ein Posi­ti­ons­pa­pier und dar­aus eine ver­kürz­te Pres­se­mit­tei­lung zum The­ma erarbeitet:

Pres­se­mit­tei­lung Grü­ne Bei­rats­frak­ti­on Grö­pe­lin­gen Bahn­werk­statt 20210502

Posi­ti­ons­pa­pier Grü­ne Bei­rats­frak­ti­on Grö­pe­lin­gen Bahn­werk­statt 20210502

Stand Bauvorhaben 24.04.2021

Wir hat­ten im letz­ten Bei­trag die enorm vie­len Bau­vor­ha­ben in Grö­pe­ling­ne auf­ge­zählt. Noch eini­ge Bil­der dazu:

Beim Ohlen­hof-Car­rée ist das obers­te Stock­werk erreicht. Man kann jetzt schon sehen, wie das Gebäu­de den Platz davor ver­än­dert. Ggü. Beim Ohlen­hof 15 haben die Bau­ar­bei­ten noch nicht angefangen.
.

.
Der Neu­bau für die Grund­schu­le Humann­stra­ße am bald Hel­mut-Kas­ten-Weg geht offen­bar “im Rake­ten­tem­po” vor­an. Gefühlt ist die Hälf­te des Roh­baus bereits erstellt
.

.
Unter ande­rem das aus der Innen­stadt nach Grö­pe­lin­gen umge­zo­ge­ne Kla­vier­haus Thein und Gru­nau hat jetzt kei­nen Schot­ter­weg, son­dern eine gepflas­ter­te Flä­che vor sei­nem Ein­gang. Wenn man vor Ort ist, fühlt es sich etwas wie eine Stein­wüs­te an. Aller­dings muss man die län­ger­fris­ti­ge geschäft­li­che Ent­wick­lung auf der gesam­ten Zei­le abwar­ten. Und es wird sich erst noch zei­gen, ob die der­zeit ein­ge­plan­ten recht weni­gen Fahr­rad­bo­xen (9 Stück?) aus­rei­chend sind, wenn der Trend zu teu­re­ren E‑Bike noch wei­ter zunimmt. Noch ist die Zei­le nicht fer­tig, das Haupt­bau­ge­sche­hen hat sich jedoch auf die Depot­sei­te verschoben.
.

.

Aktu­ell gibt es erneue ein Dis­kus­si­on über das ehe­ma­li­ge Eisen­bah­ner­wohn­heim bzw. die Eisen­bah­ner­kan­ti­ne am Schwar­zen Weg. Argu­men­ta­tiv fällt es schwer, das Gebäu­de als letz­ten Schritt einer Gebäu­de­rei­he zu sehen — es steht schon eher allei­ne. Trotz­dem kann es aus unse­rer Sicht nicht die Lösung sein, das Gebäu­de auf ewig ver­rot­ten zu las­sen, auch wenn es eine Nähe zur Eisen­bahn hat, was eine Nut­zung für Wohn­zwe­cke nicht erlaubt. Eine geord­ne­te (!) und groß­zü­gi­ge (!) Nut­zung für tem­po­rä­re Mon­teurs­woh­nun­gen erscheint uns die rich­ti­ge Nut­zung, denn dafür wur­de es ja auch gebaut. Auch wenn es dann Arbei­ter per Auto sind und nicht mehr Eisen­bahn­ar­bei­ter. Das könn­te dazu bei­tra­gen, das bis­her im Stadt­teil umge­wan­del­te grö­ße­re Woh­nun­gen wie­der für Fami­li­en frei wer­den bzw. nicht wei­te­re Wohnungen/Häuser zu Mon­teurs­woh­nun­gen umge­wan­delt werden.
.

Stadtteilgruppentreffen vom 19.04.2021

Wie der Ein­la­dung zu ent­neh­men war, haben wir eine Rei­he von Din­gen bespro­chen. Inhalt­li­cher Schwer­punkt war die Ver­an­stal­tung zur Bahn­werk­statt, wozu wir ggf. ein Posi­ti­ons­pa­pier bzw. eine Pres­se­mit­tei­lung ver­öf­fent­li­chen wer­den. Zwi­schen­zeit­lich gab es (nach unse­rer Nach­fra­ge) auch eine E‑Mail der Ver­an­stal­ter, das alle im Chat gestell­ten Fra­gen bis Ende Mai 2021 beant­wor­ten wer­den. Soge­se­hen wäre es vom Ablauf dann eine gute Ver­an­stal­tung, weil die Viel­zahl der Fra­gen — wir haben 25 DIN A4 Sei­ten mit­ge­schnit­ten — auf einer her­kömm­li­chen Prä­senz­ver­ans­al­tung so wohl nie beant­wor­tet hät­ten wer­den können.

Neu war die Erkennt­nis, das bei Jugend­li­chen mitt­ler­wei­le wohl eine Art “Video­kon­fe­renz- bzw. Digi­tal-Müdig­keit” ein­ge­tre­ten ist. Zuviel von etwas ist eben auch nicht gut. Eine erstaun­li­che Erkennt­nis im Smartphone-Zeitalter. 😉

Inwie­weit die Aus­ar­bei­tung zum Rad­ver­kehr Berück­sich­ti­gung in der Zukunft fin­det, das blieb etwas unklar. “Umsonst” war das aber auf kei­nen Fall, da eng mit dem ADFC abge­stimmt und der ver­fügt im Zwei­fel über mehr poli­ti­sche Kon­tak­te bei die­sem Thema.

Unser sozi­al­po­li­ti­sche Spre­cher infor­mier­te über die Sit­zung mit dem Schwer­punkt der Oslebs­hau­ser Mul­tis­ports-Are­na. Ob bei den OJA-Mit­teln im Stadt­teil soviel Geld vor­han­den ist, das die­ses Pro­jekt dau­er­haft finan­ziert wer­den kann, das erscheint unklar, da bei den bereits finan­zier­ten Ein­rich­tun­gen auch Kos­ten­stei­ge­run­gen anfal­len wer­den. Es müss­ten neben dem Sport­ver­ein SVGO mehr Insti­tu­tio­nen mit­ma­chen. Vllt. meh­re­re Schul­ver­ei­ne aus dem Stadt­teil zusam­men? Aber auch eher unmög­lich, das die län­ger­fris­tig in eine Trä­ger- oder Finanz­ver­ant­wor­tung gehen können.

Vom Bei­rä­te­tref­fen wur­de über das schwie­ri­ge The­ma des Bewoh­ner­par­kens und der Zwick­müh­le in der sich z.B. die Fin­dorf­fer befin­den berich­tet. In Grö­pe­lin­gen haben wir die­ses The­ma bis­her nicht for­ciert, da erst Erfah­rungs­wer­te in Mit­te und Fin­dorff gesam­melt wer­den sol­len. Sicher gibt es aber auch in Grö­pe­lin­gen die ein oder ande­re Stra­ße, wo auch auf Rad- oder Fuß­we­gen so auf­ge­setzt geparkt wird, das der Ver­kehrs­raum für die­se Teil­neh­mer genom­men wird.

.

Z.B. im Schwar­zen Weg wird oft der kom­plet­te Rad­weg zum Par­ken genutzt. Man kann dort aller­dings meist noch auf den Fuß­weg aus­wei­chen. Soll­te man des­we­gen aktiv wer­den, wenn man mit einem Schlen­ker vor­bei kom­men kann? In vie­len ande­ren Sei­ten­stra­ßen kann man an Müll­ab­fuhr­ta­gen nicht mit einem Kin­der­wa­gen, Roll­stuhl o.ä. den Fuß­weg pas­sie­ren. Über kurz oder lang wird das The­ma wohl auch in Grö­pe­lin­gen anstehen.

Dann ging es um den Ent­wurf zur Fort­schrei­bung des Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plans. 189 Sei­ten sind das — nicht so ein­fach das alles in der Frei­zeit durch­zu­le­sen. Beschluss im Bei­rat dazu am 28.4.

Ein wei­te­rer Punkt war dann die bevor­ste­hen­de nächs­te Bei­rats­sit­zung am 05.05.2021. Am 27.4. gibt es einen Ter­min zu Hun­de­aus­lauf­flä­chen. Zuvor geht es im IEK Gre­mi­um u.a. um die Zen­tral­kreu­zung in Oslebs­hau­sen. Am 12.5. geht es im Umwelt­aus­schuss u.a. um Alt­glas­be­häl­ter und die mög­li­chen neu­en Stand­or­te dafür im Stadt­teil –> sie­he http://www.gruene-in-groepelingen.de/altglas.html. Der mög­li­che Stand­ort Goh­grä­fen­stra­ße kam nicht von uns — das sei vor­sorg­lich bereits angemerkt.

Ins­ge­samt stell­ten wir fest, das es trotz Coro­na soviel Bau­tä­tig­kei­ten im Stadt­teil gibt, wie es vllt. nie zuvor gege­ben hat. Man kann da leicht die Über­sicht ver­lie­ren. Trotz­dem mal ohne Anspruch auf Voll­stän­dig­keit aufgezählt:

Orts­teil Grö­pe­lin­gen: Neu­bau Neue Ober­schu­le Ohlen­hof, Bau gro­ßes Wabeq-Vor­ha­ben See­wen­je­stra­ße, Gemein­schafts­platz Bromberger/Marienwerder Stra­ße, anste­hend Schul­hof Fischer­hu­der Straße

Orts­teil Ohlen­hof: Sanie­rung Neue Ober­schu­le Grö­pe­lin­gen, Bau Ohlen­hof-Car­rée, Neu­bau BSAG Umstei­ge­an­la­ge und Poli­zei­re­vier, Neu­ge­stal­tung Stra­ßen­raum davor, Neu­bau Grund­schu­le Humann­stra­ße, abseh­bar Neu­bau KiTa Mari­en­wer­der Straße

Orts­teil In den Wischen: Umge­stal­tung mit neu­en Rad­fahr­stre­cken und einer Brü­cke im Kleingartengebiet

Orts­teil Lin­den­hof: Bau Bil­dungs­zen­trum der Fatih-Moschee, Umbau Schiff­bau­er­weg 6 zur KiTa, Umbau KiTa Pas­to­ren­weg (fer­tig?), Neu­bau KiTa Lin­den­hof­stra­ße, Umbau ehe­ma­li­ges evan­ge­li­sches Gemein­de­ge­bäu­de Dan­zi­ger Stra­ße zur KiTa, Umge­stal­tung Park­ge­län­de vor der Waterfront

Orts­teil Indus­trie­hä­fen: Bau des Weser-Tun­nels, Bau der Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge, anste­hend Still­le­gung des Hafenkraftwerks

Orts­teil Oslebs­hau­sen: Neu­bau Turn­hal­le und Jahr­gangs­haus Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße, Bau von bzw. einer Doppelhaushälfte(n) an der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße, Neu­bau KiTa Alter Heer­weg, erwar­tet Neu­bau KiTa Im Wein­ber­ge, erwar­tet Bau­markt Schrage­stra­ße bzw. Abbruch­ar­bei­ten zuvor

Etli­che wei­te­re Bau­vor­ha­ben ver­schie­dens­ter Art sind bereits in ver­schie­de­nen Pla­nungs­pha­sen. Hof­fent­lich brem­sen die der­zei­ti­gen enor­men Preis­an­stie­ge bei Holz, Stahl, Edel­me­tal­len etc. die wich­ti­gen Vor­ha­ben nicht aus.

Novellierung des Bremer Wohnraumschutzgesetzes im April 2021

Auf der kom­men­den Depu­ta­ti­ons­sit­zung ist die Novel­lie­rung des Bre­mer Wohn­raum­schutz­ge­set­zes auf der Tages­ord­nung. Das Lan­des­ge­setz muss zur Anwend­bar­keit anschlie­ßend noch mit städ­ti­schen Ver­ord­nun­gen ergänzt wer­den. Ins­ge­samt wird das Gesetzt verschärft.

Teil_A_Neufassung_Wohnraumschutzgesetz

Teil_B_Neufassung_Wohnraumschutzgesetz Teil_A_Neufassung_Wohnraumschutzgesetz

 

So gilt ein Leer­stand bereits nach 6 Mona­ten als unzu­läs­sig und nicht mehr nach 1 Jahr.

In § 3 wird eine Anzei­ge­pflicht für Feri­en­woh­nun­gen eingeführt.

In § 4 wird eine Geneh­mi­gungs­pflicht für Woh­nungs­leer­stän­de ein­ge­führt. Das heisst die Eigen­tü­mer müs­sen sich von sich aus mel­den und mit­tei­len, das sie eine Woh­nung bis zu 6 Mona­ten unge­nutzt lass­sen wol­len. Im Zwei­fel wer­den sie dies nicht selbst tun, weil sie von dem neu­en Gesetz gar nichts wis­sen. Dann könn­ten die Mel­dung Drit­te für sie übernehmen.

In § 5 wird der zustän­di­gen Behör­de das Recht gege­ben, das sie ein Wohn­nut­zungs­ge­bot aus­spre­chen kann, das inner­halb von 2 Mona­ten durch­zu­füh­ren ist. Kla­gen dage­gen vor Gericht haben kei­ne auf­schie­ben­de Wirkung.

In § 6 wird gere­gelt, das die zustän­di­gen Behör­den­mit­ar­bei­ter den Wohn­raum zur Inspek­ti­on betre­ten dürfen.

In § 7 wird der Buß­geld­rah­men mit bis zu 100.000 Euro fest­ge­legt. Wer also leer­ste­hen­den Wohn­raum nach Aus­spra­che eines Wohn­nut­zungs­ge­bots nicht inner­halb von 2 Mona­ten z.B. ver­mie­tet, der muss mit einer hohen Geld­bu­ße rechnen.

Jetzt kommt aller­dings aus unse­rer Sicht der Knack­punkt: Er kann gegen die­se Geld­bu­ße wie gegen jede ande­re Geld­bu­ße auch Wider­spruch vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt ein­le­gen. Mit­un­ter kann sich unse­rer Mei­nung nach dann ein Ver­fah­ren wei­te­re Jah­re hin­zie­hen, ohne das es tat­säch­lich zur Wie­der­ver­mie­tung des Leer­stands kommt. Gleich­falls könn­te die Anwen­dung des Geset­zes dar­an schei­tern, das man den Eigen­tü­mer einer Immo­bi­lie schlicht nicht aus­fin­dig machen oder rechts­s­si­cher anspre­chen kann. In Zei­ten in denen die Mobi­li­tät der Erben zuge­nom­men hat und immer mehr Immo­bi­li­en ver­erbt wer­den, wird dies unse­rer Mei­nung nach zuneh­mend passieren.

Wir hät­ten uns gewünscht, das wie in ande­ren Bun­des­län­dern in deren Geset­zen ver­an­kert und auch recht­lich bereits kom­plett durch­ge­führt, eine Treu­hän­der­re­ge­lung auf­ge­nom­men wird. Das wür­de in der Pra­xis bedeu­ten, das wenn der Eigen­tü­mer einem Wohn­nut­zungs­ge­bot nicht nach­kommt, ein Treu­hän­der die Woh­nung über­nimmt und in Ersatz­hand­lung des Eigen­tü­mers eine ggf. not­wen­di­ge Instandsetzung/Renovierung und anschlie­ßen­de Neu­ver­mie­tung durch­führt. Der Eigen­tü­mer blie­be Eigen­tü­mer und es ändern sich nichts an sei­nem Eigen­tums­recht. Die Kos­ten des Treu­hän­ders wür­den per Grund­schuld in das Grund­buch ein­ge­tra­gen. Über die Miet­ein­nah­men wür­de die Grund­schuld getilgt und anschlie­ßen­de über­schüs­si­ge Miet­ein­nah­men wür­den an den Eigen­tü­mer über­wie­sen werden.

Somit wäre sicher­ge­stellt, das ein Leer­stand auch sicher besei­tigt wird. Die jet­zi­ge Novel­le garan­tiert das unse­rer Mei­nung nach nicht. Lei­der ist es nicht so gekom­men. Trotz­dem wer­den wir nach Inkraft­tre­ten der auch städ­ti­schen Rechts­ver­ord­nung ver­su­chen, das Best­mög­lichs­te aus dem Gesetz her­aus­zu­ho­len. Und wei­ter auf eine Novel­lie­rung mit Treu­hän­der­re­ge­ung drängen.

Vorfahrt für Radfahrer auf der Grünen Dockstraße Strecke

Auf der Sit­zung des Ver­kehrs­aus­schus­ses des Bei­ra­tes am 24.03.2021 wur­de unser Antrag ange­nom­men, der eine Vor­fahrts-Rege­lung für Rad­fah­rer ent­lang der soge­nann­ten “Grü­nen Dock­stra­ße-Stre­cke” von der Gras­ber­ger Stra­ße bis zur Walt­jen­stra­ße vor­sieht. Damit wäre die­ser Par­al­lel­weg wie der Grün­zug West gere­gelt und die durch Hoch­pflas­te­run­gen nur vor­ge­täusch­te Vor­fahrt für Rad­fah­rer wür­de auch recht­lich klar geregelt.

Antrag-Vor­fahrt-Rad­fah­rer