Baustellen über Baustellen

Wir hat­ten hier vor eini­gen Mona­ten bereits fest­ge­stellt, das soviel wie seit Jahr­zehn­ten nicht in Grö­pe­lin­gen gebaut wird. Kaum ist eine Bau­stel­le fer­tig, geht es auch schon mit der nächs­ten Bau­maß­nah­me los.

Eine Dau­er­wel­le gibt es nur beim Fri­sör? — Weit gefehlt — auch die BSAG kann am Depot Grö­pe­lin­gen eine Wel­le über den Kopf zaubern 😉

Die aktu­el­len Sper­run­gen für die nächs­ten Mona­te ver­ur­sa­chen aller­dings zu ver­kehrs­star­ken Zei­ten auch eini­ge Staus auf der Hafen­rand­stra­ße. Da kann man wie­der beson­ders gut beob­ach­ten, wie­viel unnüt­ze Mas­se für den Trans­port eines Men­schen bewegt wird, da in ganz vie­len Autos nur ein Mensch sitzt, obwohl so ein Auto oft Platz für 3, 5, 7 Men­schen hat.

Beim Neu­bau für die Neue Ober­schu­le Ohlen­hof sind die Arbei­ten an den Außen­flä­chen in Arbeit. Soo lan­ge kann es mit dem Ein­zug nicht mehr dauern:

Der Neu­bau der Grund­schu­le Humann­stra­ße am Hel­mut-Kas­ten-Weg scheint im Roh­bau so ziem­lich fer­tig zu sein:

Neu begon­nen wur­de der Erneue­rungs­bau für die KiTa Hal­mer­weg:

Die Fäll­ar­bei­ten für die KiTa Im Wein­ber­ge sind erfolgt. Hier soll nach den bis­he­ri­gen Pla­nun­gen in Kür­ze mit dem Neu­bau begon­nen werden:

Auch am geplan­ten Schul­gar­ten für die Grund­schu­le Pas­to­ren­weg im Bereich Bre­mer­ha­ve­ner Stra­ße / Gras­ber­ger­stra­ße wur­de gearbeitet

Die Vono­via hat ihre Sanie­rungs­maß­nah­men an einem Teil Ihrer Gebäu­de im Ohlen­hof offen­bar abgeschlossen:

Das Dach hat man noch nicht ange­fasst. Viel­leicht war­tet man hier auf die neu­en Bestim­mun­gen der Bun­des­re­gie­rung für den Aus­bau der Pho­to­vol­ta­ik und macht das dann? Gerüch­te­wei­se sol­len sich die Bestim­mun­gen an die neue Strom­preis­welt anleh­nen und müss­ten dann sehr lukra­tiv sein. Die WaBeQ baut der­weil in der See­wen­je­stra­ße ihre Bau­ten samt KiTa wei­ter und hat­te auch der letz­ten Bei­rat­sit­zung einen ers­ten Pla­nungs­stand für die Ergän­zungs­bau­ten Rich­tung Lis­sa­er Stra­ße vorgestellt.

Nach dem Abriss des Schlacht­ho­fes an der Schrage­stra­ße im Gewer­be­ge­biet San­der-Cen­ter hat der Neu­bau für den toom-Bau­markt begon­nen. Nach den uns zuge­tra­ge­nen Berich­ten wur­den auch Boden­ar­bei­ten an der Tuchol­sky­stra­ße begon­nen. Geplant waren dort 40 KfW40-Rei­hen­häu­ser, was mit den neu­en För­der­be­stim­mun­gen aller­dings nicht mehr umsetz­bar gewe­sen sein soll. Eine Ver­mark­tungs­of­fen­si­ve haben wir noch nicht bemerkt. Vllt. macht man erst­mal das Grund­stück bau­reif? Gerüch­ten nach soll auch die benach­bar­te Rei­her­sied­lung einen neu­en Eigen­tü­mer haben und wir gehen davon aus, das des­sen Bebau­ungs­kon­zept bald vor­ge­stellt wird, da sich die Stadt Bre­men ja ein Vor­kaufs­recht gesi­chert hatte.

Gewer­kelt wird auch wei­ter am Gemein­schafts­platz Kul­mer Stra­ße. Und an den Plä­nen für die KiTa Mari­en­wer­der Stra­ße. Und zahl­rei­che wei­te­re Pla­nun­gen für wei­te­re Bau­vor­ha­ben in den nächs­ten Jah­ren lau­fen im Hintergrund.

Nicht zu ver­ges­sen ist die ver­mut­lich aktu­ell kleins­te öffent­li­che Bau­stel­le im Stadt­teil — dafür aber eine beson­ders schö­ne. Der Braun­bär hat von Insas­sen der nahe­ge­le­ge­nen JVA bereits ein neu­es Fell bekom­men und dies­mal auch eine Müt­ze für schlech­te­res Wet­te bzw. argen Sonnenschein. 🙂

Zum 4.4.2022 erfolgt die Umstellung der Öffnungszeiten der Recyclingstationen

Das gilt auch für die Sta­ti­on in Oslebs­hau­sen, die auf eine “Grün­sta­ti­on” umge­stellt wird: https://www.dbs.info/recycling-stationen/

Was für eine Sta­ti­on wird hier künf­tig entstehen?
Grün-Sta­ti­on ab 4. April 2022

Wel­che Ände­run­gen fin­den hier statt?
Der Fokus bei die­ser Sta­ti­on liegt auf sai­so­na­lem Gar­ten­ab­fall. Somit ist sie wäh­rend der Gar­ten­sai­son von Mit­te Febru­ar bis Mit­te Dezem­ber geöff­net – jeweils am Mon­tag, Frei­tag und Sams­tag von 9 bis 14 Uhr sowie am Don­ners­tag von 14–19 Uhr. 

Zusätz­lich kön­nen hier dann Glas, Metal­le, klei­ne Elek­tro­ge­rä­te sowie Tex­ti­li­en und Schu­he über Con­tai­ner ent­sorgt und Gel­be Säcke abge­holt wer­den. Die Con­tai­ner befin­den sich auf dem Gelän­de der Recy­cling-Sta­ti­on und sind nur wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten zugänglich.

Also im Klar­text ist die Sta­ti­on ab dem 04.04.2022 diens­tags und mitt­wochs immer geschlossen.
Von Mit­te Febru­ar bis Mit­te Dezem­ber ist sie Mon­tag, Frei­tag und Sams­tag “vor­mit­tags” von 9 — 14 Uhr offen. Am Don­ners­tag “nach­mit­tags” von 14 — 19 Uhr.
Von Mit­te Dezem­ber bis Mit­te Febru­ar ist die Sta­ti­on kom­plett geschlossen.

Nach ein­ge­hen­der Besich­ti­gung der Ört­lich­keit wur­de es ver­wor­fen, vor der Recy­cling­sta­ti­on an der Oslebs­hau­ser Land­stra­ße Sam­mel­con­tai­ner auf­zu­stel­len. Glas­con­tai­ner gibt es aus­rei­chend in der Umge­bung. Auch einen Con­tai­ner für klei­ne Elek­tro­ge­rä­te am Sam­mel­punkt Auf den Heu­en — evtl. könn­te ein Con­tai­ner am neu­en Sam­mel­punkt “Woh­lers Eichen” auf­ge­stellt wer­den. Con­tai­ner für Tex­ti­li­en und Schu­he gibt es auch andern­orts bzw. beim Miß­brauch der Con­tai­ner ist ohne­hin die Fra­ge, wel­che Wer­tig­keit das noch hat. Metal­le kann man sam­meln bzw. bei grö­ße­rem Anfall z.B. an der Sta­ti­on in Burg ablie­fern. Für Con­tai­ner hät­ten eine Hecke weg­ge­nom­men und ggf. auch Bäu­me min­des­tens beschnit­ten wer­den müs­sen. Wir schau­en, wie es im ers­ten Schlie­ßungs­zeit­raum läuft.

Vermutete Wohnungsleerstände

Der Krieg Russ­lands gegen die Ukrai­ne löst die laut Exper­ten viel­leicht schnells­te gro­ße Flücht­lings­be­we­gung der letz­ten Jahr­zehn­te aus. Auch in Bre­men kom­men jetzt zuneh­mend geflüch­te­te Men­schen an. Oft Frau­en mit Kin­dern ohne ihre Män­ner im wehr­fä­hi­gen Alter. Men­schen die nicht nur eine Unter­kunft benö­ti­gen, son­dern auf Sicht auch dau­er­haf­ten Wohn­raum, wenn sie auf­grund des Krie­ges nicht in den nächs­ten Wochen / Mona­ten zurück in ihr bis­he­ri­ges Hei­mat­land kön­nen. Schreck­li­che Tra­gö­di­en mit der Unge­wiss­heit über die in der Ukrai­ne ver­blie­be­nen Angehörigen. 🙁

Wir fin­den, das es in die­ser Not­si­tua­ti­on noch­mals unver­ant­wort­li­cher ist, völ­lig ego­is­tisch sei­nen Woh­raum leer­ste­hen zu lassen!

In Bre­men wur­de Ende 2021 das Wohn­raum­schutz­ge­setz über­ar­bei­tet. Dem­nach ist es nicht mehr erlaubt, ein Haus oder eine Woh­nung län­ger als ein hal­bes bewusst leer­ste­hen zu las­sen. Man muss dann nach­wei­sen, das der Wohn­raum nicht ver­miet­bar ist. Bzw. man muss kon­kret nach­wei­sen, das der Wohn­raum saniert wird und er in xxx Tagen wie­der genutzt wird. Macht man das nicht, kann ein Buß­geld in Höhe von bis zu 100.000 Euro ver­hängt wer­den. Und dies nicht ein­ma­lig, son­dern auch wiederholbar.

Unser Bei­rats­mit­glied Die­ter Stein­feld hat bei sei­nen Spa­zier­gän­gen im Stadt­teil eini­ge ver­mu­te­te Leer­stän­de ent­deckt und zwi­schen­zeit­lich 21 Adres­sen zur Über­prü­fung an das Bau­res­sort gemel­det. Bei vie­len von ihnen han­delt es sich defi­ni­tiv um teil­wei­se seit Jahr­zehn­ten leer­ste­hen­de Immo­bi­li­en — bei ande­ren ist die Sach­la­ge nicht so klar und es kann sein, das auch eine Falsch­mel­dung dar­un­ter ist. Die bis­her gemel­de­ten Immobilien:

Sind Ihnen, sind Dir noch wei­te­re Leer­stän­de bekannt? — Man­cher Leer­stand ist durch z.B. eine gute Haus­fas­sa­de, auto­ma­ti­sche Rol­lä­den und vor­ge­täusch­te Namen an Klin­gel­schil­dern schwie­rig zu erken­nen. Dann kann man sie auch selbst an die Bau­be­hör­de, Refe­rat Woh­nungs­we­sen mel­den. Ansprech­part­ner ist laut der Vor­la­ge VL 20/4981 vom 16.11.2021 ein Herr Ralph Strodt­hoff (Mail: ralph.strodthoff(at)bau.bremen.de Tel.: 0421/361 41009, Fax: 0421/496 41009). Alter­na­tiv kön­nen auch wir die­se Mel­dung übernehmen.

Wich­tig ist, das die­se Rege­lun­gen auch für spe­ku­la­ti­ven Leer­stand gilt, um Wohn­raum mie­ter­frei bes­ser ver­kau­fen zu kön­nen! Denn schaut man sich die Immo­bi­li­en­an­zei­gen im Inter­net an, dann hofft man­cher Eigen­tü­mer offen­bar auf einen sehr hohen Preis für sei­ne Immo­bi­lie und lässt die­se dann auch über ein hal­bes Jahr leer­ste­hen. Aber irgend­wann hat der teil­wei­se “Wahn­sinn am Immo­bi­li­en­markt” auch sei­ne Gren­zen. Denn schon jetzt sind vie­le Kauf­prei­se nicht mehr über Miet­ren­di­ten wirt­schaft­lich dar­stell­bar — z.B im Ver­gleich zur Geld­an­la­ge in divi­den­den­star­ken Akti­en gro­ßer Qua­li­täts­un­ter­neh­men. Bzw. vie­le poten­ti­el­le Eigen­nut­zer kön­nen sich die auf­ge­ru­fe­nen Prei­se für noch zu sanie­ren­de (!) Bestands­im­mo­bi­li­en von 3.000 Euro pro qm und mehr schlicht nicht leis­ten. Ob die Prei­se trotz­dem mit den Kos­ten für einen Neu­bau wei­ter stei­gen oder doch der kom­men­de Zins­an­stieg für einen Rück­gang sorgt, das ist schwer abzu­schät­zen. Den­noch soll­te ein Ver­kauf inner­halb eines hal­ben Jah­res mög­lich sein — sonst muss man halt mit Mie­tern sei­ne dann ggf. schwie­ri­ge­ren Ver­kaufs­be­mü­hun­gen fort­set­zen. Gera­de in einer Not­si­tua­ti­on wie die­sem schreck­li­chen Krieg in Europa.

Handlungskonzept Stadtbäume

Die Depu­ta­ti­on für Mobi­li­tät, Bau und Stadt­ent­wick­lung hat jetzt (10. März 2022) ein neu­es Hand­lungs­kon­zept zum The­ma Stadt­bäu­me verabschiedet.

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/zustimmung-fuer-handlungskonzept-stadtbaeume-in-deputation-379918

Mai­ke Schae­fer, Sena­to­rin für Kli­ma­schutz, Umwelt, Mobi­li­tät, Stadt­ent­wick­lung und Woh­nungs­bau, begrüß­te die Beschlüs­se der Depu­ta­tio­nen: “Ange­sichts der Kli­ma­ver­än­de­rung ist es beson­ders wich­tig, das städ­ti­sche Grün zu schüt­zen. Und gera­de unse­re Stra­ßen­bäu­me lei­den zuneh­mend unter nega­ti­ven Umwelt­ein­flüs­sen. Das gilt es zu ver­mei­den, wie das Hand­lungs­kon­zept auf­zeigt. Zugleich freue ich mich dar­über, dass es uns gelun­gen ist, in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren die Anzahl der Stra­ßen­bäu­me um knapp 4.000 Exem­pla­re zu erhö­hen. Das ist gut für die Stadt und unser Kli­ma.” Schae­fer bedau­ert es zudem, dass teil­wei­se Bäu­me für ande­re not­wen­di­ge Maß­nah­men gefällt wer­den müs­sen. “Wir müs­sen dann sorg­fäl­tig abwä­gen zwi­schen Baum­schutz einer­seits oder bei­spiels­wei­se wich­ti­gem Woh­nungs­bau oder dem Bau einer Fern­wär­me­tras­se, um ein gan­zes Koh­le­kraft­werk abschal­ten zu kön­nen. Bei sol­chen Maß­nah­men muss der Nut­zen für das Kli­ma oder die All­ge­mein­heit in der Abwä­gung im Vor­der­grund ste­hen. Und zugleich wer­den stets Ersatz­pflan­zun­gen teil­wei­se in drei­fa­cher Anzahl vorgenommen.”

Unterstützenswerte Petition — machen Sie, mache Du doch bitte mit!

Die Initia­ti­ve “Koschnick-Haus” for­dert die Sena­to­rin für Kli­ma­schutz, Umwelt, Mobi­li­tät, Stadt­ent­wick­lung und Woh­nungs­bau auf, einen Rück­bau der Bau­rui­ne in der Geest­stra­ße 134, 28237 Bre­men zu veranlassen. …

https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsdetails&s=1&c=date_public&d=DESC&b=0&l=10&searchstring=&pID=3954

Unterstützung von Sammelinitiativen durch Die Bremer Stadtreinigung

Vor kur­zem gab es eine inter­es­san­te Vor­la­ge zum The­ma Müll. Es ging um die Unter­stüt­zung der Bre­mer Stadt­rei­ni­gung für pri­va­te Initia­ti­ven die Müll ein­sam­meln wol­len. Sie­he: Beschluss­vor­la­ge_Aus­schu­es­se-Depu­ta­tio­nen­_V­L_20-5579

Dem­nach gibt es für die Auf­nah­me als Sam­melin­itia­ti­ve eine Anmel­de­sei­te auf der Inter­net­sei­te der Bre­mer Stadt­rei­ni­gung. Wer ein­ma­lig sam­melt erhält Hand­schu­he und eine ent­spre­chen­de Anzahl an kos­ten­lo­sen Bre­mer Müll­sä­cken. Wer regel­mä­ßig sam­melt, kann dar­über hin­aus Greif­zan­gen, Kehr­ble­che, Sam­me­lei­mer und sogar einen falt­ba­ren Bol­ler­wa­gen für den Trans­port der befüll­ten Müll­sä­cke erhal­ten. Ins­ge­samt wur­den bis­her 41 Sam­melin­itia­ti­ven, die dau­er­haft sam­meln, in das Netz­werk auf­ge­nom­men. Hin­zu kom­men knapp 37 Ein­zel­per­so­nen, die eben­falls regel­mä­ßig in Bre­men Müll aufsammeln.

Anstehende Sperrung des Waller Marsch Weges für ca. 3 Monate

Der 3. und vor­erst letz­te Bau­ab­schnitt für den Rund­weg im Par­zel­len­ge­biet in den Wischen steht an. Ab dem 07.03.2022 wird dafür bis vor­aus­sicht­lich Ende Mai 2022 der Wal­ler Marsch Weg gesperrt. Auf dem gestri­chel­ten Abschnitt ste­hen dann die Bau­ma­schi­nen etc. Im roten Bereich wird die Pflas­te­rung auf­ge­nom­men und es kommt Asphalt. Dabei wird der Weg von 4 auf 3 Meter ver­engt. Für die meis­ten Par­zel­len gibt es Umfahr­we­ge — eini­ge müs­sen sich mit der Bau­fir­ma arrangieren.

Mehr Infor­ma­tio­nen gibt es unter: Grü­ner Bre­mer Westen

Bei einem Tref­fen heu­te vor Ort mit ca. 25 Teil­neh­mern gab es posi­ti­ve wie nega­ti­ve Kritik. 

Der Stadt­teil­bei­rat und auch wir unter­stüt­zen das Pro­jekt und die Idee, das Klein­gar­ten­ge­biet bekann­ter und dadurch auch attrak­ti­ver zu machen. Denn die Klein­gar­ten­ver­ei­ne hat­ten in den Vor­jah­ren über Leer­stän­de berich­tet. Das hat sich mit Coro­na etwas geän­dert und es hat auch nicht jeder Klein­gar­ten­ver­ein Leer­stän­de. Bzw. oft sind es über Jah­re ver­wil­der­te Flä­chen ohne Gar­ten­haus und ggf. auch ohne schnel­len Zugang zur Was­ser­stel­le bzw. manch­mal auch Strom. Den­noch ist das Gebiet in der Außen­wahr­neh­mung weni­ger bekannt, obwohl es mit dem Wal­ler Feld­mark­see und der Nähe zum Block­land attrak­tiv liegt.

Stadtteilgruppentreffen vom 21.02.2022

Wie erfolg­reich erprobt, lie­ßen wir die Ter­mi­ne der Ver­gan­gen­heit Revue passieren.

Zu den Aus­gra­bun­gen an der Reit­bra­ke hat­te uns die Ausa­ge über­rascht, das der­zeit ca. 40 % des Grab­fel­des aus­ge­gra­ben wor­den sind. Man kann nicht wis­sen, was noch gefun­den wird. Daher muss man davon aus­ge­hen, das die Aus­gra­bun­gen wohl weit über den Som­mer und vllt. auch noch bis in das Jahr 2023 dau­ern wer­den, wenn wei­te­re Ske­let­te gefun­den wer­den soll­ten. Man muss den dort Arbei­ten­den einen gro­ßen Dank aussprechen!

Zur Bei­rats­sit­zung wur­de im Bei­trag vor­her geschrie­ben. Ansons­ten berei­ten sich die Bre­mer Par­tei­en und auch die Grü­nen bereits auf die Bür­ger­schafts­wahl im Mai 2023 vor und machen sich ers­te Gedan­ken zum Wahlprogramm.

In die Zukunft gerich­tet gibt es am 23.2. eine Sit­zung des Bil­dungs­aus­schus­ses, der sich u.a. mit der KiTa-Pla­nung, dem Neu­bau an der Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße, der Bun­ker­ge­stal­tung am Oslebs­hau­ser Park, dem Schul­gar­ten Pas­to­ren­weg an der Werft­stra­ße und dem Reit­club Wal­le beschäf­tigt. Am 28.2. wird um 14:00 Uhr ein Rund­gang zu den Pla­nun­gen im Par­zel­len­ge­biet In den Wischen mit Treff­punkt am Park­platz Klarap­fel­weg ange­bo­ten. Am 28.2. star­tet intern der Run­de Tisch Oslebs­hau­sen mit in der Abfol­ge der fol­gen­den Wochen meh­re­ren Ter­mi­nen zu fest­ge­setz­ten The­men. Am 23.3. Tref­fen sich die Mitlgie­der aus Fin­dorff, Wal­le und Grö­pe­lin­gen zu einem Parteitreffen.

Wir leg­ten fest, das wir die 26. Ände­rung des Flä­chen­nut­zungs­plans ableh­nen und damit in den Bau­aus­schuss gehen werden.

Bei Buten & Bin­nen gab es einen Bericht zum Wohn­raum­schutz­ge­setz. Dem­nach waren bis zum Auf­nah­me­ter­min erst 22 (ver­mu­te­te) Leer­stän­de stadt­weit gemel­de­tet wor­den. 17 (aktu­ell 18) hat­te allein unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der in Grö­pe­lin­gen gemel­det. Da ist also noch erheb­lich Luft nach oben in ande­ren Stadt­tei­len. Wir müs­sen jetzt abwar­ten, was in die­sem Rah­men pas­siert. Der Bei­rat hat sich vor­ge­nom­men, im Juni bzw. ggf. nach dem Som­mer — auf­grund des Daten­schut­zes in nicht­öf­fent­li­cher Sit­zung — den Sach­sand mit der Ver­wal­tung zu erör­tern. Bis dahin wer­den wohl noch wei­te­re Leer­stands­mel­dun­gen hinzukommen.

 

Beiratssitzung vom 16.02.2022

Die Sit­zung fand als Video­kon­fe­renz statt und fand anfangs um 19:00 Uhr einen hohen Zuspruch, der mit der Abar­bei­tung der The­men und der fort­schrei­ten­den Zeit natür­lich deut­lich fiel.

Zunächst ging es um per­so­nell Ände­run­gen im Bei­rat auf Sei­ten der SPD. Und auch bei der Poli­zei vor Ort.

Danach stell­ten sich 3 jun­ge Men­schen vor, die sich im Jugend­fo­rum Grö­pe­lin­gen enga­gie­ren. Bemer­kens­wert war die Vor­stel­lung sowie die Klar­heit und Ziel­stre­big­keit in einem noch recht jun­gen Alter. Aner­ken­nung und Respekt dafür! Das Jugend­fo­rum Grö­pe­lin­gen wur­de somit ein­ge­setzt. Ins­ge­samt gibt es der­zeit wohl 7 Mäd­chen oder jun­ge Damen. Hmm … sind die Jun­gen in Grö­pe­lin­gen zu schüchtern?

Danach stell­te die Wabeq ihre wei­te­ren Plä­ne für die Bebau­ung im Bereich See­wen­je­stra­ße / Lis­sa­er Stra­ße vor. Der­zeit wird auf dem ehe­ma­li­gen Gara­gen­hof das vor­de­re Gebäu­de gebaut, das im Erd­ge­schoss auch eine U3-KiTa mit 2 Grup­pen beinhal­tet. Anvi­siert wird eine Fer­tig­stel­lung im Sep­tem­ber für die KiTa und die Wohn­be­bau­ung im Dezem­ber. Die Wabeq berich­te­te, das sich das Ver­hält­nis zu den Nach­barn in der Brom­ber­ger­stra­ße zwi­schen­zeit­lich ent­spannt hät­te und man beim neu­en Bau­vor­ha­ben die ande­ren Anwoh­ner bes­ser ein­be­zie­hen wird.

Denn nach der Fer­tig­stel­lung auf dem ehe­ma­li­gen Gara­gen­hof soll es mit der Bebau­ung auf dem Gelän­de des Super­mark­tes wei­ter­ge­hen. Es soll vor­ne zur See­wen­je­stra­ße ein 5stöckiges Gebäu­de mit einer Tief­ga­ra­ge mit 50 Stell­plät­zen und einem 750 qm gro­ßen Super­markt im Erd­ge­schoss ent­ste­hen. Danach wird der bestehen­de etwas grö­ße­re Super­markt abge­ris­sen und es erfolgt die wei­te­re Wohn­be­bau­ung. Es soll in Nach­bar­schaft zur U3-KiTa auch eine wei­te­re Ü3-Kita ent­ste­hen. Auch die­se Gebäu­de wer­den mit einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ver­se­hen, die 60 % des benö­tig­ten Strom­be­darfs selbst erzeu­gen soll. Auch die­se Gebäu­de sol­len eine Infra­rot­hei­zung bekommen.

Alles in allem wird am Ende neu­er Wohn­raum für 350 Ein­woh­ner geschaf­fen wor­den sein. Vie­le eige­ne Autos dür­fen die­se Bewoh­ner frei­lich nicht haben, da es dafür so gut wie kei­ne Park­plät­ze im Bau­kon­zept gibt und Platz im Umfeld nur für das bis­he­ri­ge Bau­feld gut find­bar gese­hen wur­de. Das muss man als poten­ti­el­ler Mie­ter wis­sen. Das war nur eine ers­te Infor­ma­ti­on auch mit Blick auf die Sor­gen in der Nach­bar­schaft zum Super­markt. Die offi­zi­el­le Befas­sung im Plan­ver­fah­ren erfolgt in den nächs­ten Mona­ten / Jahren.

Dann ging es um die Ansied­lung eines 1.950 qm gro­ßen EDE­KA-Mark­tes samt Bäcke­rei im Rah­men eines Vor­ha­ben- und Ent­wick­lungs­pla­nes auf der Gewer­be­flä­che der Bau­zen­trums am Oslebs­hau­ser Bahn­hof. Hier war der Stand bereits die Trä­ger­be­fas­sung und jeder kann noch bis zum 01.03.2022 Stel­lung dazu neh­men. Der Stadt­teil­bei­rat lehn­te die Pla­nung ein­stim­mig ab.

Die Grün­de sind, das für den Markt vor Ort kein Bedarf gese­hen wird und am Ende der Kon­kur­renz­kampf mit dem seit Jahr­zehn­ten vor­han­de­nem ReWe-Markt zu einer Ver­schlech­te­rung der Qua­li­tät füh­ren könn­te. Zudem steht die Pla­nung im kla­ren Wider­spruch zu auch jüngs­ten Aus­sa­gen aus dem Bau- und Wirt­schafts­res­sort, die eine wohn­ort­na­he Ver­sor­gung ohne Auto anstre­ben, eine Stadt der kur­zen Wege, “Nähe statt Grö­ße” und kei­ne ein­stö­cki­gen Super­märk­te mehr. Eine Ansied­lung von gleich 4 Märk­ten (Aldi, Pen­ny, ReWe, EDEKA) und 3 Bäcke­rei­en auf einem Fleck in einem Orts­teil mit 9.500 Ein­woh­nern ist eine star­ke Zen­tra­li­sie­rung. Schon heu­te gibt es vor Ort viel Ein­kaufs­ver­kehr aus Burg-Grambke, wo eine Lücke in der Ver­sor­gung für 5.000 Ein­woh­ner gese­hen wird. Die­se Autos sor­gen für viel Ver­kehr auf der Heer­stra­ße und erschwe­ren die Que­rung aus der Oslebs­hau­ser Land­stra­ße — mit einer wei­te­ren Ansied­lung noch mehr. Mit der Ansied­lung in Oslebs­hau­sen wird eine Lösung für Grambke noch unrea­lis­ti­scher. Außer­dem wird der Auto­ver­kehr durch die Eröff­nung des toom Bau­mark­tes an der Schrage­stra­ße ohne­hin noch zuneh­men. Und die Füh­rung der Pre­mi­um­rad­rou­te ist auch über die Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße geplant. Bre­men muss die Nah­ver­sor­gung in der Stadt end­lich kli­ma­ge­recht gestal­ten und nicht wei­ter eine auf das Auto aus­ge­rich­te­te Markt­an­sied­lung verfolgen!

Die Lan­des­ar­chä­lo­gin stell­te anschlie­ßend den aktu­el­len Stand der Aus­gra­bun­gen an der Reit­bra­ke vor. Aktu­ell wur­den bis­her 11 voll­stän­di­ge Ske­let­te, etwa 4.00 Kno­chen­fun­de und 101 Erken­nungs­mar­ken aus­ge­gra­ben. 10 Ske­let­te wur­den dabei teil­wei­se über­ein­an­der­lie­gend gefun­den. Über die­ser Stel­le soll es bei den Aus­gra­bun­gen 1948 eine Art Ram­pe für die dama­li­gen Umbet­tun­gen gege­ben haben und somit wur­den die­se Toten über­se­hen. Die­se Frei­le­gun­gen waren sehr zeit­auf­wän­dig. Aktu­ell hat man daher 40 % der Fried­hofs­flä­che erforscht. Somit kann man wohl davon aus­ge­hen, das die Aus­gra­bun­gen mög­li­cher­wei­se bis in den Herbst 2022 oder auch noch in das Jahr 2023 dau­ern werden.

Trotz krank­heits­be­ding­ter Total­aus­fäl­le ist es uns GRÜNEN GRÖPELINGEN gelun­gen, eine Rei­he von Anträ­gen in die Bei­rats­sit­zung ein­zu­brin­gen, die alle­samt eine Mehr­heit im Bei­rat fan­den bzw. nue ein­mal eine Ent­hal­tung. Die Anträ­ge sind hier ein­zu­se­hen: Anträ­ge der Bei­rats­sit­zung vom 16.02.2022

Der Antrag 3 befass­te sich mit der Schrott­im­mo­bi­lie Geest­ra­ße 134. Dem u.W. im Stadteil woh­nen­den Eigen­tü­mer wur­de ein gene­rö­ses Ange­bot der Stadt unter­brei­tet, was er abge­lehnt hat, weil er völ­lig sach­fremd meint, man könn­te das seit ca. 40 Jah­ren im Roh­bau ste­hen­de Gebäu­de schnell ein­zugs­be­reit machen. Ist der Staat hand­lungs­un­fä­hig gegen so einen Rea­li­täts­ver­lust von Eigentümern?

Der Antrag 4 behan­del­te die inte­ren Orga­ni­sa­ti­on im Beirat.

Antrag 5 the­ma­ti­siert die Ver­kehrs­si­tua­ti­on in der Lin­den­hof­stra­ße. Sie wur­de vor 20 Jah­ren im URBAN-Pro­jekt qua­si ver­kehrs­be­ru­higt umge­baut. Tat­säch­lich fah­ren dort heu­te auch mit der Action-Ansied­lung gro­ße Las­ter durch. Und ziem­lich vie­le Autos. Der Cha­rak­ter geht dadurch ver­lo­ren. Wir wol­len kei­ne Lösung, die Ver­keh­re in die Neben­stra­ßen wie die Ort- oder Walt­jen­stra­ße ver­drängt. Hier ist Fach­rat gefragt.

Antrag 6 behan­del­te den Grö­pe­lin­ge­be­auf­trag­ten, den es laut Zei­tungs­be­richt geben soll. Wohl ange­lehnt an der Bre­men-Nord-Beauf­trag­ten in der Senats­kanz­lei. Nun ist Bre­men-Nord ca. 3 x so gross und es ist uns auch nicht bekannt, wel­che Erfol­ge die­ser Mensch dort auf sein Wir­ken bezo­gen ver­bu­chen konn­te. Und gene­rell wol­len wir als Bei­rat betei­ligt wer­den. Wir sehen auch die Gefahr, das so ein Beauf­trag­ter der Ver­wal­tung evtl. den von den Bür­gern gewähl­ten Bei­rat schwächt, wenn er am Bei­rat vor­bei Pro­jek­te durchsetzt.

Antrag 7 ist viel­leicht der wich­tigs­te Antrag gewe­sen und hat eine stadt­wei­te Bedeu­tung. Es geht dar­in um die Erar­bei­tung einer kohä­ren­ten, zeit­ge­mä­ßen und zukunfts­fä­hi­gen Erin­ne­rungs- und Bil­dungs­ar­beit in Bre­men zu den Ver­bre­chen wäh­rend der NS-Zeit nach dem Ver­stum­men der Zeit­zeu­gen. In Grö­pe­lin­gen sind das z.B. dei ver­stor­be­nen Hel­mut Kas­ten und Heinz Rolap­pe, die ihre Jugend­er­fah­run­gen mit Schü­lern geteilt hat­ten. Die­sen Antrag in unse­rer Stadt­teil­grup­pe so rela­tiv auf den Punkt for­mu­liert zu haben, dar­auf sind wir schon ein biß­chen stolz und hof­fen natür­lich, das er eine Wir­kung in der Stadt­po­li­tik ent­fal­ten kann.

 

Offenbar Irritationen zur Aufstellung neuer Altglasbehälter

Offen­bar gibt es vor Ort Unmut über die im Umwelt­aus­schuss beschlos­se­ne Auf­stel­lung eines Alt­glas­con­tai­ners im Bereich Gohgräfenstraße.

Wir möch­ten daher auf das Pro­to­koll des Umwelt­aus­schus­ses vom 02.09.2020 ver­wei­sen, in der eine Anla­ge bei­gefügt ist, die auf­bau­end auf den vor­han­de­nen Con­tai­ner­plät­zen wei­te­re Stand­ort­vor­schlä­ge der GRÜ­NEN-Frak­ti­on ent­hält. Die­sen wur­de ent­spre­chend der Bevöl­ke­rungs­struk­tur und ande­ren Aspek­ten im Stadt­teil vor­ge­schla­gen und bezo­gen sich vor­wie­gend auf die Orts­tei­le Grö­pe­lin­gen und Ohlen­hof, wo es einen beson­de­ren Man­gel gibt. Aus­lö­ser für unse­re Aus­ar­bei­tung waren Rück­mel­dun­gen ins­be­son­de­re von älte­ren Mit­bür­ge­rin­nen im Stadt­teil an uns, die kein Auto haben und beklag­ten, das sie ihr Alt­glas man­gels erreich­ba­ren Con­tai­ner in den Rest­müll wer­fen müs­sen, obwohl sie das nicht wol­len. Sie­he dazu die Anlage:

Anla­ge 5 — Pro­to­koll vom 02.09.2020

Im Anschluss waren auch die ande­ren Frak­tio­nen auf­ge­ru­fen wei­te­re Vor­schlä­ge zu machen und von dort kam dann der Platz Goh­grä­fen­stra­ße noch hinzu.

Im Orts­teil Lin­den­hof gibt es auf dem Park­platz Werftstraße/Grasbergerstraße/Geeststraße und am Pier2 einen Alt­glas­con­tai­ner. Ein wei­te­rer Con­tai­ner an der Goh­grä­fen­stra­ße wäre aus unse­rer Sicht nicht unbe­dingt not­wen­dig bzw. der Platz ist aus meh­ren Grün­den aus unse­rer Sicht ggf. pro­ble­ma­tisch. Aber das ist nur unse­re Mei­nung und im Grund­satz freu­en wir uns natür­lich auch über jede Aus­wei­tung des infra­struk­tu­rel­len Ange­bo­tes in Gröpelingen.