Bilfinger Berger Entsorgung Nord GmbH möchte Niederlassung schließen

Der Weser-Kurier berich­tet in sei­ner Aus­ga­be vom 05.02.2010 über die Schlie­ßung der Nie­der­las­sung der Bil­fin­ger Ber­ger Ent­sor­gungs GmbH, ansäs­sig als Mie­ter auf dem ehe­ma­li­gen Exxon-Mobil-Gelän­de “Beim Indus­trie­ha­fen 39”. Offen­bar trägt sich das Gech­äft — ggf. auch im Nach­gang der welt­wei­ten Zurück­hal­tung am Bau — jetzt nicht mehr.

Betrof­fen sind rund 20 Mit­ar­bei­ter. Die Fir­ma küm­mer­te sich seit Jah­ren um die Auf­be­rei­tung schad­stoff­be­las­te­ter Böden und hat­te die­ses Geschäft von der insol­ven­ten “Umwelt­schutz Nord” über­nom­men. Die Anlie­fe­rung erfolg­te mit LKW oder auch schiffs­sei­tig teil­wei­se aus dem Aus­land über die Anla­ge­stel­le auf dem Gelän­de der Stahl­wer­ke.

Es wird im Stadt­teil ver­mu­tet, das es gera­de bei letz­te­ren Akti­vi­tä­ten zu erheb­li­chen Geruchs­be­läs­ti­gun­gen kommt bzw. kam.

Was aus dem Gelän­de wird, ist offen. Wie zuvor berich­tet, könn­te auf dem benach­bar­ten ver­seuch­ten Gelän­de die Anbin­dung an das GVZ via Weser­tun­nel zu einer erheb­li­chen Wert­stei­ge­rung füh­ren, aller­dings soll­ten die Sanie­rungs­kos­ten selbst dann die­sen Wert mög­li­cher­wei­se über­stei­gen.

Der Arti­kel des Weser-Kuriers — als DOC-Datei

Zusatz am 15.08.2010: Man hat es sich anders über­legt. Der Stand­ort bleibt erhal­ten. Sie­he hier­zu den Bericht vom Bau­aus­schuss vom 11.08.2010

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