Im Nachgang zur letzten Beiratssitzung in Oslebshausen

Bestärkt durch die ver­heeren­den Ereignisse in Japan hal­ten wir das ablehnende Abstim­mungsver­hal­ten des Stadt­teil­beirates — ins­beson­dere das der Frak­tio­nen SPD und DIE LINKE — über die Errich­tung ein­er drit­ten Wind­kraftan­lage auf der Vor­rangfläche C noch immer für falsch. Diese Anlage in einem Gewer­bege­bi­et in ver­gle­ich­sweis­er reich­lich­er Ent­fer­nung zur näch­sten Wohn­be­bau­ung liegt nach den Gutacht­en weit von den zuläs­si­gen Gren­zw­erten ent­fer­nt.

Man kann sich nicht — wie geschehen — ein­er­seits auf den Bre­mer Mark­t­platz stellen und bei ein­er Mah­nwache für ein Aus der Atom­en­ergie plädieren, dann aber im direk­ten Kon­takt mit dem Bürg­er vor Ort den prak­tis­chen Schritt zur Umset­zung nicht machen wollen. Die Fak­ten muss man aussprechen — auch wenn sie manche Bürg­er nicht hören wollen.

Natür­lich nimmt auch unser­er Frak­tion die Sor­gen der Gröpelinger sehr ernst. Deshalb waren wir wie angekündigt einen Antrag in den Bauauss­chuss vom 10.03.2011 einge­bracht, der ein­stim­mig angenom­men wurde und somit als Beirats­beschluss gilt.

Er geht auf den Umstand ein, das das Gebi­et des Bre­mer Indus­trieparks in sein­er Gesamt­be­tra­ch­tung vor eini­gen Monat­en um Gewerbestücke ent­lang der Hüt­ten­str. bzw. der Anton-Hack­er-Str. erweit­ert wurde. Der Bre­mer Indus­triepark an sich fällt in die Zuständigkeit des Beirates Gram­bke — die genan­nten Straßen aber in den Bere­ich des Beirates Gröpelin­gen.

Der Bre­mer Indus­triepark ist u.W. das einzig­ste freie Indus­triege­bi­et — die genan­nten Str. sind aber u.W. Gewer­bege­bi­ete. Mit dem Antrag soll ver­hin­dert wer­den, das in der weit­eren Entwick­lung des Gebi­etes klammheim­lich eine Ausweitung des Indus­triege­bi­etes auf die logis­tisch im Zweifel attrak­tiv­er gele­ge­nen Flächen an den genan­nten Straßen erfol­gt.

Unser Antrag im Wort­laut als einge­bet­tete PDF-Datei.

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