Aktualisiert nach der Atomkatastrophe in Japan

Nach der Atom­ka­ta­stro­phe in Japan stellt sich aktu­ell die Fra­ge, was  jetzt jeder machen kann.

Jeder muss wis­sen, das ein Aus­stieg aus der Atom­kraft und der Umbau zu einer dezen­tra­len rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­er­zeu­gung mit stei­gen­den Strom­prei­sen ver­bun­den ist. Aber das muss nicht zwin­gend bedeu­ten, das auch die Strom­rech­nung steigt!

Denn eine Maß­nah­me die fast jeder tun kann, liegt in der Strom­ein­spa­rung mit einer sys­te­ma­ti­schen Ana­ly­se des eige­nen Strom­ver­brauchs.

Wie geht das prak­tisch?

Z.B. eine 40-Watt-Bir­ne jeden Tag nur 1 Stun­de an, ver­ur­sacht bei 23,13 Cent/kWh 3,38 Euro Strom­kos­ten im Jahr. Eine 2‑Watt-LED-Bir­ne mit etwas schwä­che­rer Leucht­leis­tung ver­ur­sacht nur Kos­ten von 0,17 Euro. Das ist eine Strom- und Kos­ten­ein­spa­rung von 95 %.

Oder z.B. ver­braucht das Netz­teil eines am Strom­netz ange­schlos­se­nen Rasie­rers i.d.R. 3 Watt. Im Betrieb ver­braucht er nur ca. 4 Watt. Dazu nutzt man den Rasie­rer i.d.R. nur ca. 0,1 Stun­den am Tag. 23,9 Stun­den am Tag wird also völ­lig nutz­los Strom ver­braucht. Stöp­selt man das Gerät ab und hat es nur dann am Strom­netz, wenn man es tat­säch­lich benutzt, so kann man den Strom­ver­brauch und damit auch die Kos­ten um über 99 % ver­rin­gern. Aus 6,09 Euro wer­den 3 Cent.

Hier macht es ein­fach — wie bei ande­ren Stand­by-Gerä­ten — der dau­er­haf­te Betrieb über 24 Stun­den am Tag bzw. 8.760 Stun­den im Jahr.

Dazu benö­tigt man nur ein ein­fa­ches Strom­mess­ge­rät, das man für weni­ge Euro in Bau- oder Elek­tronik­märk­ten kau­fen oder ggf. auch von sei­nem Ener­gie­ver­sor­ger oder der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bre­men (hier gegen Vor­la­ge des Personalausweis/Führerschein) befris­tet aus­lei­hen kann. Nach etwas Übung mit dem Mess­ge­rät benö­tigt man pro Mes­sung auch kei­ne Minu­te.

Wir haben für Sie hier die u.g. Excel­da­tei aktua­li­siert.

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