Bremer Jobcenter soll für 2 Jahre befristet die Zahl der Vermittler verdoppeln

Meldung von Radio Bremen

Unsere hier in früheren Beiträgen nachzulesenden Recherchen sind auch schon zu dieser Feststellung gekommen: Die Arbeit im Jobcenter (West) wird offenbar im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten gut gemacht. Aber angesichts der Arbeitslosenzahlen reicht das vorhandene Personal nicht aus, um wirklich an der Lage etwas ändern zu können.

Ob allerdings mehr Personal ohne weitere Sachmittel – z.B. für notwendige Schulungsmaßnahmen ausreichen – kann man bezweifeln. Dazu bräuchte man einen detaillierten Einblick in die vorhandenen Qualifikationen und die Qualifizierungsbereitschaft der potentiellen Arbeitgeber. Da das Projekt erst 2013 beginnt, besteht hier ggf. noch Hoffnung.

Die neuen Arbeitsvermittler sollen sich schwerpunktmäßig um die nach Ansicht des Jobcenters marktnahen Menschen kümmern. Es soll eine Betreuungsquote von 1 zu 100 erreicht werden. Im Schnitt liegt dieser bei den über 25jährigen lt. Vorlage bei 214. Frühere Angaben nannten auch schon einmal 250 Dieses Betreuungsverhältnis soll weiter für die lt. Jobcenter marktferneren Menschen gelten.

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