Offene Jugendarbeit

Heute tagte der städtis­che Jugend­hil­feauss­chuss. Eine Vor­lage dabei war im TOP 4 die Mit­tel für die offene Jugen­dar­beit in den Jahren 2016 und 2017. Hier die Vor­lage dazu:

TOP 4 00 Vor­lage Mit­telein­satz OJA mit Erhöhung

Wir hat­ten diesen Punkt bere­its bei der Diskus­sion um die Zukun­ft des Wilden West­ens am 01.06.2016 ange­sprochen: Die Mit­tel für die offene Jugen­dar­beit im Stadt­teil Gröpelin­gen betru­gen im Jahr 2015 810.000 Euro. Im Jahr 2016 wer­den es 876.000 sein und im kom­menden Jahr 2017 1.000.000 Euro.

Nun musste in den let­zten Jahren durch die steigen­den Per­son­al- und Raumkosten z. B. der Jugend­freizei­theime das Ange­bot dort zurück­geschraubt wer­den. Den­noch entspricht der Auf­schlag jet­zt dem Dop­pel­ten dessen, was die Stadt­teil­beiräte im Bre­mer West­en im Feb­ru­ar 2015 beschlossen haben, als sie eine stadtweite Erhöhung von 450.000 Euro bere­its für das Jahr 2015 gefordert haben. Eine Summe die sein­erzeit das Jugen­dres­sort selb­st als notwendi­gen Min­dest­be­darf errech­net hat­te. O.K. — es ist nun der Betrag für das Jahr 2017 und die Zahl der Kinder in Gröpelin­gen steigt u.a. durch den Zuzug in den Stadt­teil wieder an.

Trotz­dem sind wir weit­er der Mei­n­ung, das ein Teil dieser Mit­tel dafür ver­wen­det wer­den kön­nte, um eine Grund­förderung im Bere­ich Wilder West­en abzudeck­en. Dies kann im Stadt­teil selb­st vom Con­trol­lingauss­chuss, der sich aus Mit­gliedern des Amtes für Soziale Dien­ste West, der Jugendträger und des Beirats zusam­menset­zt, entsch­ieden wer­den. Sollte man in diesem Kreis andere Pro­jek­te für wichtiger eracht­en, dann ist es eben so. Aber es beste­ht in der all­ge­meinen Haushalt­snot­lage dann kein Anlass, Kri­tik an das Jugen­dres­sort zu richt­en.

Der Fokus sollte jet­zt vielmehr darauf liegen, die Ange­bote der Grund­schule Halmer Weg und der Neuen Ober­schule Ohlen­hof auf Anknüp­fungspunk­ten zu Teil­pro­jek­ten des Wilden West­en wie z. B. der Sup­penküche oder der Kinder­be­treu­ung am Nach­mit­tag zu unter­suchen. Dies kön­nte ein weit­er­er Finanzierungs­baustein aus dem Bil­dungs- bzw. Kinder­bere­ich sein.

Das Sozial­res­sort hat­te wie bish­er eine Finanzierung über 10.000 Euro bere­its am 1.6. zuge­sagt. Dito hat­te das Job­cen­ter zuge­sagt, das eine Finanzierung von FAV-Stellen möglich wäre, bei denen das Job­cen­ter 75 % der Per­son­alkosten für eine sozialver­sicherungspflichtige Stelle trägt. So kön­nte man als Ergänzung zu fes­ten Mitar­beit­ern aus 1 Stelle Grund­förderung dann 4 Stellen prak­tis­che Arbeit finanzieren.

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