Bericht von der Beiratssitzung am 23.11.2016 — Teil 1

Es war mit 3,5 Stun­den eine rel­a­tiv lange Beiratssitzung mit am Anfang ca. 60 Gästen.

Aus der Bevölkerung gab es eine Bürg­er­an­frage zum Verkauf der Getrei­de­v­erkehrsan­lage, die in den Bauauss­chuss ver­wiesen wurde.

Dann fragten die Anwohn­er der Lübben­straße (und umzu?), wie es denn mit dem Über­gangswohn­heim Gröpelinger Heer­straße 9 — 13 aussieht, das — noch mit dem alten Bauschild Senioren­wohnein­rich­tung — seit eini­gen Wochen gebaut wird. Aus dem Beirat kon­nte nur gesagt wer­den, das es bis zur Beiratssitzung keine Zus­tim­mung seit­ens des Beirates für die Größenord­nung von 300 Men­schen an dieser Stelle gibt, rein rechtlich aber die Zus­tim­mung des Beirates auch nicht erforder­lich ist. Gebaut wer­den soll eine Fläche von knapp 4.100 qm und alle Bau­vorschriften wer­den einge­hal­ten — son­st gäbe es ja keine Genehmi­gung. Es ist ein Mietver­trag über 10 Jahre abgeschlossen wor­den, wie man der Druck­sache 19/381 S vom 11.10.2016 im Inter­net ent­nehmen kann. Am 25.11. gibt es dazu nochmals eine Besprechung seit­ens der Frak­tion­sspitzen des Beirates mit der Sozial­be­hörde. Es ist aber eher nicht zu erwarten, das sich an der Größenor­dung noch etwas ändert.

Ein Antrag im Rah­men der Beirätekon­ferenz zu aus unser­er Sicht eher ein­er Min­i­malver­sorgung der Polizeiar­beit vor Ort wurde mit 2 Enthal­tun­gen von DIE LINKE angenom­men.

Ein Antrag zur Turn­hal­len­si­t­u­a­tion der SVGO wurde mit ein­er Gegen­stimme der BIW angenom­men. Auf der näch­sten Beiratssitzung am 8.12.2016 in der Men­sa der Schule Alwin-Lonke-Straße soll ein Vertreter des Sportres­sorts Stel­lung nehmen.

Ein weit­er­er Antrag der SPD ging an das Bil­dungsres­sort und addressierte den baulichen Zus­tand der Turn­hallen all­ge­mein. Die von UNS GRÜNEN ergrif­f­ene Ini­tia­tive zeigt also doch Wirkung.

Dann wurde der Beschluß des Bauauss­chuss­es zum neuen Stadt­teil­bud­get Verkehr nochmals zur Ken­nt­nis genom­men. Wir bracht­en unsere Zweifel an, ob der Beschluss zum Ersatz der Berlin­er Kissen in der Lin­den­hof­s­traße / Grüne Dock­str. durch eine Hoch­pflasterung mit Vor­fahrt­srecht für den Rad- und Fußgängerverkehr wirk­lich notwendig sei.

Danach wur­den 3 weit­ere in die Umset­zung gehende Pro­jek­te aus dem Inte­gri­erten Entwick­lung­spro­gramm Gröpelin­gen vorgestellt:

Pro­jekt „Öff­nung des QBZ ins Quarti­er“ durch den Umwelt­be­trieb. Das Pro­jekt soll im Jahr 2017 mit Mit­teln von ca. 1 Mio. Euro durchge­führt wer­den. Die Anwohn­er aus dem Bere­ich Fis­cher­hud­er Straße / Mor­gen­land­straße wer­den dann nicht mehr auf dem Schul­park­platz parken kön­nen, da dort nur 12 Schul­park­plätze verbleiben wer­den. Wie das ist, sollen die Anwohn­er aber bere­its während der Bauar­beit­en nach dem Brand gese­hen haben und sie hat­ten auch Gele­gen­heit, an der teilzunehmen.

Pro­jekt „Öff­nung Cam­pus Ohlen­hof“ durch Vertreter der Sen­a­torin für Kinder und Bil­dung und die beauf­tragten Land­schaft­s­plan­er Horeis+Blatt. Die Freiraumgestal­tung auf dem ca. 40.000 qm großen Gelände enthält u.a. eine 2,50 Meter bre­it­en asphaltierte Wege­verbindung zwis­chen den Ein­gang­punk­ten Halmer­weg, Bromberg­er­straße, Marien­werder Straße und Kul­mer Straße. Die Detailpla­nung des Neubaus für die Neue Ober­schule Ohlen­hof im Pas­sivhaus­stan­dard ist weit fort­geschrit­ten und enthält eine Aula, eine Lehrküche, einen Schulkiosk, eine 2‑Feld-Turn­halle, natur­wis­senschaftliche Fachräume, ein Ther­ar­i­um, IT-Räume etc. Im März 2017 ist der Dep­u­ta­tions­beschluss vorge­se­hen und eine Fer­tig­stel­lung im Jahr 2020 ist weit­er möglich. Dem­nächst soll das Zebuh-Gebäude zu ein­er offe­nen Spielsche­une umge­baut wer­den. Rechts daneben wird vorgeschal­tet als erstes ein neues 100 qm großes Spiel­haus gebaut, damit der Abriss des alten Spiel­haus­es auf der Bau­fläche des Schul­ge­bäudes stat­tfind­en kann.

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Pro­jekt „Gröpelin­gen bewegt“ durch die beauf­tragte Agen­tur pro­lo­co. Hier wer­den noch Spon­soren gesucht, die die Wartungskosten für Sport­geräte der Marke “Groß und sicht­bar” im Grünzug West übernehmen wollen. Falls eine Fir­ma hier­an Inter­esse hat, dürfte es an einem Wer­beaufk­le­ber sich­er nicht scheit­ern.

 

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