Senat beschließt wichtigen Schritt zur Realisierung des neuen Campus Ohlenhof

Finanzierung und Planungen für Bau von Oberschule und Sporthalle gehen in nächste Phase:

Zur Pressemitteilung des Senats

Der neue Campus Ohlenhof besteht aus Ober- und Grundschule, Sporthalle, Freizeitheim und Spielhaus sowie diversen Frei- und Aktionsflächen wie dem Wilden Westen, einem Kleinspielfeld und einem Spielplatz. Die Planung beinhaltet die Weiterentwicklung zu einem Ort der schulischen und außerschulischen Bildungsvermittlung. Als sogenannter „Netzwerkknoten“ wird der neue Campus zu einer Bildungslandschaft mit Grund- und Oberschule sowie einer Kindertagesstätte. Ergänzt wird das Konzept durch weitere Bildungsangebote von örtlichen Initiativen und Akteure im Bereich der Jugend- und Stadtteilarbeit. Das Projekt greift damit den bereits beim Quartiersbildungszentrum Morgenland praktizierten Ansatz auf, ortsbezogene, bürgernahe und niedrigschwellige Angebote zu machen.

Für Außenstehende mang das alles „quälend langsam“ vorangehen – aber so ist es nunmal mit den Vergabe-und Bauvorschriften, wenn öffentliche Flächen oder Eigentümer Teil eines großen Projektes sind. Die eigentliche Bauphase ist eher die kürzeste Zeit – die Planungszeit und die Zeit für das ordnungsgemäße Finden der Firmen im Einklang mit den Vergabevorschriten dauern eher länger. Der Stadtteilbeirat hat dieses Projekt in der gesamten Legislaturperiode im Blick.

Desweiteren kann man auch weiter kritisieren, das dieses Projekt mit ca. 1 Kilometer Laufweg weit weg ist von einer ÖPNV-Anbindung (vom Quartiersbus abgesehen) und relativ in einem Gebiet mit viel Wohnbebauung z.B. über Engstellen wie die Heeslinger Straße liegt. Allerdings ist dem eine jahrelange ergebnislose Suche nach einem anderen großen Grundstück vorausgegangen. Und die Fläche bot mit der Grundschule, dem Jugendfreizeitheim, dem Spielplatz Bromberger Straße und der etwas weiter entfernten Bezirkssportanlage auch Voraussetzungen, die andere Flächen nicht hatten.

Der Stadtteilbeirat hat auch sein langfristiges Ziel der Einrichtung eines Haltepunktes der Regio-S-Bahn im Bereich des Halmerweges/Mählandsweges nicht aufgegeben. Auch wenn dies derzeit nicht umsetzbar erscheint. Durch die aufwachsene Schüleranzahl und z.B. weitere neue Wohnbebauung im Umfeld könnte der Bedarf an so einem Haltepunkt aber in den nächsten Jahren zunehmen.

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