Auf­ruf zur Mahn­wa­che — Denk­mal an der Ecke Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße / Mor­gen­land­stra­ße zum zwei­ten Mal zer­stört

Tja … was soll das? — Wel­cher Idi­ot macht soet­was? — Wo bleibt der Respekt vor den Toten und bru­tal Ermor­de­ten?

Die Bei­rats­spre­che­rin for­mu­liert dazu:

Die Mit­glie­der des Bei­ra­tes Grö­pe­lin­gen zei­gen sich bestürzt über die erneu­te Zer­stö­rung der Gedenk­ste­le am ehe­ma­li­gen jüdi­schen Alters­heim in der Grö­pe­lin­ger Heerstraße/Ecke Mor­gen­land­stra­ße.

Der Bei­rat ruft daher alle inter­es­sier­ten Men­schen — ver­schie­de­ner Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen- zu einer dor­ti­gen Mahn­wa­che auf, am Don­ners­tag, 24. Mai 2018, um 18 Uhr zusam­men mit dem Bre­mer Bür­ger­meis­ter Herrn Sie­ling.

Nach­dem bereits 2016 der Sockel aus der Ver­an­ke­rung geris­sen wur­de, haben letz­te Woche unbe­kann­te Täter in ihrer Zer­stö­rungs­wut die Glas­plat­te zer­trüm­mert.

Das stimmt mich nicht nur empört, son­dern auch trau­rig, zumal der Bei­rat aus sei­nem beschei­de­nen Etat immer wie­der finan­zi­el­le Mit­tel für das Denk­mal zur Ver­fü­gung gestellt hat“, erklär­te die Grö­pe­lin­ger Bei­rats­spre­che­rin Bar­ba­ra Wulff.
Gera­de in Zei­ten des wie­der­auf­le­ben­den Anti­se­mi­tis­mus sei es umso wich­ti­ger, dass das Geden­ken an die Opfer der Reichs­po­grom­nacht, die am 9. Novem­ber 1938 aus dem ehe­ma­li­gen Alters­heim ver­trie­ben und ermor­det wur­den, nicht ver­ges­sen wer­de. Daher hat­te der Bei­rat im ver­gan­ge­nen Novem­ber auch Schü­le­rIn­nen der Gesamt­schu­le West zur Betei­li­gung an der all­jähr­lich statt­fin­den­den Gedenk­stun­de ein­ge­la­den.

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