EUGH-Urteil gegen Deutsch­land wegen zuviel Nitrat im Grund­was­ser

Im Kom­men­tar des Weser-Kuriers https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-politik-sollte-der-massentierhaltung-einhalt-gebieten-_arid,1741617.html fin­det sich ein ganz wich­ti­ger Satz: „Was­ser ver­gisst nicht”.

Ges­tern abend hat­te der Stadt­teil­bei­rat einen Bera­tungs­ter­min mit dem gegrün­de­ten KENOW-Ver­bund zur geplan­ten Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge auf dem Gelän­de des Hafen­kraft­wer­kes der swb-Grup­pe. Dabei wur­de deut­lich, das qua­si im gesam­ten Nord­west­deut­schen Raum bis auf eini­ge Flä­chen direkt an der Nord­see­küs­te die Nitrat­wer­te zu hoch sind.

Natür­lich kommt der gro­ße Haupt­an­teil der auf die Fel­der auf­ge­brach­ten Stof­fe aus der Mas­sen­tier­hal­tung und ver­stärkt auch durch die Gär­res­te aus Bio­gas­an­la­gen, in denen häu­fig nicht Gül­le ver­gärt wird, son­dern extra ange­bau­ter Mais mit einem klei­ne­ren Gül­le­an­teil, was dann ins­ge­samt die Aus­brin­gungs­men­ge erhöht. Aber auch der OOWV teil­te mit, das sie vor eini­gen Jah­ren 60 % ihres Klär­schlamms auf Acker­fel­dern auf­ge­bracht haben. Das ist heu­te nicht mehr mög­lich und es gibt mitt­ler­wei­le ein gro­ßes regio­na­les Ent­sor­gungs­pro­blem auch beim Klär­schlamm nicht nur in Bre­men.

Es zeigt ande­rer­seits, das die bis­he­ri­gen Ent­sor­gungs­we­ge nicht zukunfts­fä­hig waren und es nicht so blei­ben kann wie es der­zeit ist. Was ja auch die Bun­des­po­li­tik erkannt hat und den Bau zahl­rei­cher spe­zia­li­sier­ter Ver­bren­nungs­an­la­gen nur für Klär­schlamm in den kom­men­den Jah­ren vor­ge­schrie­ben hat.

Im Inter­net ist übri­gens auch ein infor­ma­ti­ves Video zur Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge im Kan­ton Zürich zu fin­den: https://www.youtube.com/watch?v=RtX_27wZEbE

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