Beiratssitzung vom 15.01.2020

Neben der Beschlussfas­sung über die Klärschlam­mver­bren­nungsan­lage gab es als weit­eren Tage­sor­d­nungspunkt noch die Vorstel­lung der Pla­nun­gen für den Bürg­er­meis­ter-Koschnick-Platz.

Der Eigen­tümer von ehe­mals C.A. Klein im Zen­trum von Gröpelin­gen hat ger­ade die Bau­genehmi­gung für sein Vorhaben bekom­men, wie bekan­nt­gegeben wurde. Die näch­sten Hür­den sind also die prak­tis­che Umset­zung des Bau­vorhabens.

Auf dem Platz sollen markante Sitzmöglichkeit­en aufgestellt wer­den. Es sollen so 4 — 5  Blasen­bäume gepflanzt wer­den. Dazu soll Hanse­wass­er von der Neupflanzung freigestellt wer­den, falls sie ein­mal an die Leitung müssen. Die vie­len Leitun­gen im Boden erschw­eren die Nutzung oben drüber. Die Möglichkeit eines Trinkbrun­nens soll offen gehal­ten wer­den. Die Gas­tronomie soll an der Mül­lentsorgung beteiligt wer­den. Es sollen 3 Müll­pres­sauto­mat­en aufgestellt wer­den.

 

Dann gab es am Anfang der Sitzung rel­a­tiv viele Bürg­er­an­liegen, die größ­ten­teils in den Bauauss­chuss weit­ergeleit­et wur­den.

Beschw­er­den gab es zum Lebens­mit­telgeschäft an der Ecke Gröpelinger Heer­straße / Danziger Straße. Der Eigen­tümer war Teil der jüng­sten Ausstel­lung im Ate­lier­haus Rot­er Hahn. Er hat eine Mark­tlücke erkan­nt und so erfol­gre­ich genutzt, das der Laden im Grunde für den Erfolg des Geschäfts zu klein ist. Generell stellt sich natür­lich auch die Frage der Stellplätze für diese Art Geschäft und der Anliefer­ung vor Ort bzw. wie das in der Genehmi­gung für das Geschäft an dieser Stelle berück­sichtigt wurde.

Wir plädieren seit ger­aumer Zeit dafür, das der pri­vate und öffentliche Bere­ich für jeden sicht­bar abge­tren­nt wird. Denn es kann sein bzw. es wird so sein, das Gemüseaus­la­gen noch auf pri­vatem Grund ste­hen. Poten­tielle Käufer ste­hen dann ggf. auf öffentlichem Grund auf dem Bürg­er­steig. Da ist an sich nichts Unge­set­zlich­es dabei. Als Rad­fahrer muss man dann dort eben beson­ders auf­passen, wenn Men­schen auch auf dem Rad­weg ste­hen und man kann dort nur im Schritt­tem­po lang­fahren statt mit nor­maler Geschwindigkeit. Das Find­en ein­er größeren Immo­bilie gestal­tet sich allerd­ings nicht so ein­fach für den Eigen­tümer.

Man kann dieses Beispiel auf andere Geschäfte über­tra­gen. Dann ist die Frage, was wir wollen? — Wollen wir Leben im Stadt­teil oder wollen wir Straßen­züge mit Leer­stän­den in den Geschäften? Let­ztere ver­müllen und ver­wahrlosen, wie man ggü. an der Immo­bilie Gröpelinger Heer­straße 211 sehen kann. Für das Müllthe­ma wurde der Einzel­händler durch den Ord­nungs­di­enst sen­si­bil­isiert und es hat sich deut­lich gebessert ggü. den Anfän­gen.

Bei einem Bürg­er­an­liegen ging es um die Anliefer­zone des Lin­den­hof­cen­ters bzw. die Ein­rich­tung eines kom­plet­ten Hal­te­ver­botes vor dem Cen­ter, damit dort der Anliefer­verkehr für z.B. Rossmann/Action stat­tfind­en kann.

Es ging um die Poller Beim Ohlen­hof­platz, die von Aut­o­fahrern ent­fer­nt wer­den. Im Zuge der Bau­maß­nah­men für das Gebäude und danach dem Platz stellt sich hier allerd­ings dem­nächst sowieso die Zufahrts­frage.

Vor der Water­front wer­den zu wenige 30 km/h Schilder moniert. Bzw. die Ignorierung der Zone. Einen Zebra-Streifen in ein­er 30 km/h‑Zone wird es i.d.R. nicht geben. Dito wurde diese Frage bere­its umfänglich begutachtet. Man muss auch sehen, das der Streck­en­ab­schnitt eine wichtige Zufahrt in den Indus­triehafen ist. Diese Bedeu­tung wird sich erst mit der Fer­tig­stel­lung des Weser­tun­nels ver­ringern.

Desweit­eren wurde gemän­gelt, das in der Garl­st­edter Straße bei­d­seit­ig geparkt wird, was auf der einen Seite nur zeitweise erlaubt und auf der anderen Seite ganz ver­boten ist. Dies führte zur Erin­nerung, das der Beirat eine Liste der Orte zusam­men­stellt, wo beson­ders häu­fig gegen Verkehrsvorschriften ver­stoßen wird.

In Höhe Lucht­bergstraße 1 fehlt ein Gul­ly.

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