Möglichkeiten der Photovoltaik

Demons­trie­ren für ein bes­se­res Kli­ma kann man — aber das hilft ja nicht wei­ter. Man muss etwas machen.

Ein sehr schö­nes Video lie­fert die­ser Tage “Mr. Bal­kon­so­lar­an­la­ge” aus dem nahen Rit­ter­hu­de:

Genie oder Wahnsinn?! — So löst man das weltweite Energieproblem mit Solar! — PV erklärt

Dar­aus kann man gut erken­nen, wel­chen gro­ßen Fort­schritt die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung bei der Effi­zi­enz von Solar­mo­du­len erbracht hat. Obwohl immer noch nur ein klei­ne­rer Teil der Son­nen­strah­lung durch ein Solar­mo­dul in Strom umge­setzt wer­den kann und in Zukunft viel­leicht noch höhe­re Umwan­dungs­ra­ten erzielt wer­den kön­nen.

Bezo­gen auf Bre­men muss man selbst­kri­tisch ein­räu­men, das im Bereich Pho­to­vol­ta­ik bis­her zu wenig gemacht wur­de — gera­de unter der lan­gen Füh­rung der Grü­nen. Z.B. bei der Bebau­ung der Über­see­stadt hät­te jede zur Weser gele­ge­ne Häu­ser­fas­sa­de Solar­mo­du­le erhal­ten müs­sen. Es ist daher über­fäl­lig im Bau­recht ent­spre­chen­de Ände­run­gen durch­zu­füh­ren, wie sie ja jetzt ange­packt wer­den sol­len. Das dürf­te zudem wesent­lich wirt­schaft­li­cher sein als Häu­ser mit hohem Auf­wand in Stryo­por zu packen, wo das ener­ge­ti­sche Ergeb­nis dann doch über­schau­bar ist.

Jeder jun­ge Demons­trant könn­te sich zumin­dest ein klei­nes Solar­mo­dul mit inte­grier­tem 5V USB-Lade­reg­ler kau­fen, mit dem er die meis­te Zeit des Jah­res sein Smart­pho­ne auf­lädt. Macht er das die nächs­ten ca. 40 Jah­re, dürf­te sich die Inves­ti­ti­on bezahlt gemacht haben.

Am wich­tigs­ten ist natür­lich vor­her Strom zu spa­ren wo es ohne Kom­fort­ein­bu­ßen mög­lich ist. Mit der klei­nen EXCEL-Datei von Die­ter Stein­feld im Ver­weis ist das mit Hil­fe eines Ener­gie­kos­ten­mess­ge­räts leicht mach­bar.

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