Parken 2021

2020 hat es mit der Weg­nah­me der Park­plät­ze zwi­schen den Bäu­men im Bereich zwi­schen der Mor­gen­land­stra­ße und der Moor­stra­ße stadt­ein­wärts eini­gen Unmut bei den Anwoh­nern gege­ben. Aus­lö­ser war letzt­lich aller­dings, das die auf­ge­stell­ten Pol­ler zum Baum­schutz umge­fah­ren wur­den. Sei es durch Unacht­sam­keit, zu gro­ße Autos für die unter­schied­lich gro­ßen Park­lü­cken oder auch Willkür.

Im Rah­men der Erstel­lung unse­rer Vor­schlä­ge für die Wei­ter­ent­wick­lung des Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plans hat­ten wir errech­net, das gemäss den Anga­ben zum Kfz-Besitz des Kraft­fahrt­bun­des­am­tes und dem Ein­woh­ner­wachs­tum von 2008 bis 2018 ca. 1.000 Autos in Grö­pe­lin­gen hin­zu­ge­kom­men sein könn­ten. In die­ser Zahl müss­ten die Autos mit aus­län­di­schen Kenn­zei­chen, die das Kraft­fahrt­bun­des­amt nicht erfasst, nicht berück­sich­tigt sein. Eben­falls nicht die aus­wär­ti­gen Kfz mit Deut­schem Kenn­zei­chen — man den­ke an die Ama­zon-Trans­por­ter mit z.B. Ham­bur­ger oder Mün­che­ner Kenn­zei­chen. Und auch nicht die Ent­wick­lung zu grö­ße­ren bzw. brei­te­ren Autos (SUV’s) bzw. gene­rell mehr Klein­trans­por­ter z.B. vor Mon­teurs­woh­nun­gen in Wohn­stra­ßen. Der Park­raum nahm aber eher nicht zu, son­dern durch Bau­tä­tig­keit eher noch ab und das erklärt die stär­ke­re öffent­li­che Wahr­neh­mung des Themas.

Ama­zon Trans­por­ter in der vor­de­ren Walt­jen­stra­ße mit aus­wär­ti­gem Kenn­zei­chen. Anwoh­ner haben in der Spit­ze allein davon 18 Trans­por­ter gezählt. Zur Auf­nah­me­zeit Diens­tag um 9:30 Uhr waren es 9 Stück..

2021 muss man damit rech­nen, das der Baum­schutz auch in ande­ren Berei­chen der Heer­stra­ße wei­ter durch­ge­setzt wird. Und nicht nur der Baum­schutz, son­dern auch der Schutz schwä­che­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer wie Rad­fah­rer. Z.B. stadt­aus­wärts ggü. dem Oslebs­hau­ser Park wird eben­falls sehr eng an Bäu­men geparkt oder sogar mit sehr lan­gen Autos in den Rad­weg hin­ein­ra­gend. Spe­zi­ell abends wird weit­läu­fig um die Ein­fahrt Wisch­hu­sen­stra­ße bzw. dem DIAKO auf dem Rad- oder Geh­weg geparkt. Oder beson­ders stadt­ein­wärts — aber auch stadt­aus­wärts — wird an der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße ab Rie­de­mann­stra­ße zu nahe an Bäu­men geparkt, eben­falls ein Teil des Rad­we­ges in Anspruch genom­men und auch zu dicht an Ein­fahr­ten etwa der Stra­ße Auf den Heu­en geparkt. Das alles sind Din­ge die 2021 auf die Tages­ord­nung kom­men könnten.

Eine etwas anders gela­ger­te Kon­stel­la­ti­on ergibt sich schon kon­kre­ter im Bereich Alten­escher Stra­ße, wie man dem Pro­to­koll der Bau­aus­schuss­sit­zung vom 16.12.2020 https://www.ortsamtwest.bremen.de/groepelingen/protokolle/protokolle_2019_2023-12129 ent­neh­men kann:

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Dort kann der­zeit beid­sei­tig geparkt wer­den und es gibt Platz für ca. 15 Autos auf jeder Sei­te. Eine Sei­te ist aller­dings ein bis­her nicht ein­ge­zäun­ter Strei­fen des Frief­hofs. Laut dem Umwelt­be­trieb kommt es zuletzt offen­bar häu­fi­ger zu ille­ga­len Müll­ab­la­ge­run­gen auf die­ser Flä­che, so dass der Umwelt­be­trieb über­legt, sei­nen Zaun bis an die Stra­ße vor­zu­zie­hen. Damit wür­den dann ca. 15 Park­plät­ze ent­fal­len. Noch ist es nur eine Über­le­gung, der der Bau­aus­schuss aber bereits zuge­stimmt hat. Die Anwoh­ner hier tun also gut dar­an, selbst ihre Augen offen zu hal­ten und Men­schen die dort ille­gal Müll abla­gern, mög­lichst zu doku­men­tie­ren und zur Anzei­ge zu brin­gen. Andern­falls kann man dem Umwelt­be­trieb nicht vor­wer­fen, wenn er selbst aktiv wird und die Anwoh­ner dann eben nicht mehr wie gewohnt vor der Tür par­ken kön­nen, son­dern ggf. etli­che hun­dert Meter wei­ter weg.

Die­se Eigen­vor­sor­ge z.B. zum Baum- und Rad­fah­rer­schutz gilt auch für die ande­ren o.g. Gebie­te und gene­rell. Es gibt kein Recht auf öffent­li­chem Grund vor der Haus­tür par­ken zu kön­nen. Son­der­re­ge­lun­gen gibt es nur für spe­zi­ell ein­ge­rich­te­te Behin­der­ten­park­plät­ze. Aber das auch nur dann, wenn es Park­raum gibt, auf dem die­se ein­ge­rich­tet wer­den können.

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