2021 01 22 — Ein kleiner Spaziergang zu einigen aktuellen Punkten im Stadtteil

Der Eigen­tü­mer der Flä­che für das geplan­te Auto­pfle­ge­cen­ter in der Nähe der Water­front hat Zäu­ne ent­lang der Bäu­me auf­stel­len las­sen. Sind das die ers­ten Anzei­chen für in den nächs­ten Wochen und Mona­ten anste­hen­de Bau­ar­bei­ten? Oder doch eher ein ange­ord­ne­ter all­ge­mei­ner Schutz auf­grund der Park­vor­gän­ge auf dem Gelän­de, die nichts mit einer fol­gen­den Bau­tä­tig­keit zu tun haben?
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Für die Öffent­lich­keit wich­tig ist, das es für die erwar­te­te Bau­zeit und auch danach eine Rege­lung für die der­zeit auf dem Gelän­de par­ken­den Autos gibt und das der Grö­pe­lin­ger Zustell­punkt unein­ge­schränkt ange­fah­ren wer­den kann. Der Bei­rat bemüht sich, das die Eigen­tü­mer in die­sem Sin­ne agie­ren und nicht — gera­de in Zei­ten der Pan­de­mie — die Post­zu­stel­lung in Grö­pe­lin­gen unter­bro­chen wer­den muss.
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In Bei­rats­krei­sen wird das The­ma der Geschäfts­aus­la­gen aktu­ell wie­der ver­stärkt dis­ku­tiert. Ein Foto vom Lebens­mit­tel­la­den Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße / Ecke Dan­zi­ger Stra­ße zeigt gut wor­um es geht:
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Man sieht rechts neben dem roten Rad­weg eine Pflas­te­rung mit klei­nen Stei­nen, die den Rad­weg vom Geh­steig trennt. Rechts dane­ben ist wie­der eine klei­ne Pflas­te­rung, die offen­bar den Geh­steig vom pri­va­ten Vor­gar­ten abtrennt. Und eine drit­te Linie, die direkt am Gebäu­de ver­läuft. Oder sin­de es gar kei­ne Grenz­mar­kie­run­gen? — Der Geschäfts­in­ha­ber soll sei­ne Aus­la­gen bis an die Grund­stücks­gren­ze gestellt haben und aus Sicht des Ordnungdienstes/der Poli­zei ist es so in Ord­nung. Aller­dings kön­nen die Kun­den die Ware nur dann n Augen­schein neh­men, wenn sie auf dem Geh­weg ste­hen blei­ben. Fuß­gän­ger die vor­bei wol­len, wei­chen dann auf den Rad­weg aus, was wie­der­um zu Kon­flik­ten führt. Die zu beant­wor­ten­de Fra­ge ist also, ob der Geschäfts­in­ha­ber auch Platz für die Kun­den las­sen muss. Wäre das der Fall, könn­te der Geschäfts­in­ha­ber eigent­lich so gut wie kei­ne Ware mehr direkt an die Heer­stra­ße stellen.

Im o.g. Bei­spiel hat der Geschäfts­in­ha­ber einen der­ar­ti­gen Erfolg, das das Geschäft eigent­lich viel zu klein ist. Es fällt aber wohl schwer grö­ße­re Ersatz­räu­me in ähn­li­cher Lage­qua­li­tät zu fin­den, die logis­tisch bes­ser geeig­net sind. In die­sem Bezug ist die Umwand­lung des ehe­ma­li­gen Ede­ka-Mark­tes Höhe Mor­gen­land­stra­ße in ein Cafe nega­tiv zu sehen, weil sie geeig­ne­te Flä­che weg­ge­nom­men hat. Aber das sind pri­va­te Ent­schei­dun­gen. Ist dem Stadt­teil gedient, wenn der Laden leer­ste­hen wür­de? — Nein. Was also tun? — Kom­mu­nal­po­li­tik ist wirk­lich nicht einfach.

 

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