Stadtteilgruppentreffen vom 19.04.2021

Wie der Ein­la­dung zu ent­neh­men war, haben wir eine Rei­he von Din­gen bespro­chen. Inhalt­li­cher Schwer­punkt war die Ver­an­stal­tung zur Bahn­werk­statt, wozu wir ggf. ein Posi­ti­ons­pa­pier bzw. eine Pres­se­mit­tei­lung ver­öf­fent­li­chen wer­den. Zwi­schen­zeit­lich gab es (nach unse­rer Nach­fra­ge) auch eine E‑Mail der Ver­an­stal­ter, das alle im Chat gestell­ten Fra­gen bis Ende Mai 2021 beant­wor­ten wer­den. Soge­se­hen wäre es vom Ablauf dann eine gute Ver­an­stal­tung, weil die Viel­zahl der Fra­gen — wir haben 25 DIN A4 Sei­ten mit­ge­schnit­ten — auf einer her­kömm­li­chen Prä­senz­ver­ans­al­tung so wohl nie beant­wor­tet hät­ten wer­den können.

Neu war die Erkennt­nis, das bei Jugend­li­chen mitt­ler­wei­le wohl eine Art “Video­kon­fe­renz- bzw. Digi­tal-Müdig­keit” ein­ge­tre­ten ist. Zuviel von etwas ist eben auch nicht gut. Eine erstaun­li­che Erkennt­nis im Smartphone-Zeitalter. 😉

Inwie­weit die Aus­ar­bei­tung zum Rad­ver­kehr Berück­sich­ti­gung in der Zukunft fin­det, das blieb etwas unklar. “Umsonst” war das aber auf kei­nen Fall, da eng mit dem ADFC abge­stimmt und der ver­fügt im Zwei­fel über mehr poli­ti­sche Kon­tak­te bei die­sem Thema.

Unser sozi­al­po­li­ti­sche Spre­cher infor­mier­te über die Sit­zung mit dem Schwer­punkt der Oslebs­hau­ser Mul­tis­ports-Are­na. Ob bei den OJA-Mit­teln im Stadt­teil soviel Geld vor­han­den ist, das die­ses Pro­jekt dau­er­haft finan­ziert wer­den kann, das erscheint unklar, da bei den bereits finan­zier­ten Ein­rich­tun­gen auch Kos­ten­stei­ge­run­gen anfal­len wer­den. Es müss­ten neben dem Sport­ver­ein SVGO mehr Insti­tu­tio­nen mit­ma­chen. Vllt. meh­re­re Schul­ver­ei­ne aus dem Stadt­teil zusam­men? Aber auch eher unmög­lich, das die län­ger­fris­tig in eine Trä­ger- oder Finanz­ver­ant­wor­tung gehen können.

Vom Bei­rä­te­tref­fen wur­de über das schwie­ri­ge The­ma des Bewoh­ner­par­kens und der Zwick­müh­le in der sich z.B. die Fin­dorf­fer befin­den berich­tet. In Grö­pe­lin­gen haben wir die­ses The­ma bis­her nicht for­ciert, da erst Erfah­rungs­wer­te in Mit­te und Fin­dorff gesam­melt wer­den sol­len. Sicher gibt es aber auch in Grö­pe­lin­gen die ein oder ande­re Stra­ße, wo auch auf Rad- oder Fuß­we­gen so auf­ge­setzt geparkt wird, das der Ver­kehrs­raum für die­se Teil­neh­mer genom­men wird.

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Z.B. im Schwar­zen Weg wird oft der kom­plet­te Rad­weg zum Par­ken genutzt. Man kann dort aller­dings meist noch auf den Fuß­weg aus­wei­chen. Soll­te man des­we­gen aktiv wer­den, wenn man mit einem Schlen­ker vor­bei kom­men kann? In vie­len ande­ren Sei­ten­stra­ßen kann man an Müll­ab­fuhr­ta­gen nicht mit einem Kin­der­wa­gen, Roll­stuhl o.ä. den Fuß­weg pas­sie­ren. Über kurz oder lang wird das The­ma wohl auch in Grö­pe­lin­gen anstehen.

Dann ging es um den Ent­wurf zur Fort­schrei­bung des Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plans. 189 Sei­ten sind das — nicht so ein­fach das alles in der Frei­zeit durch­zu­le­sen. Beschluss im Bei­rat dazu am 28.4.

Ein wei­te­rer Punkt war dann die bevor­ste­hen­de nächs­te Bei­rats­sit­zung am 05.05.2021. Am 27.4. gibt es einen Ter­min zu Hun­de­aus­lauf­flä­chen. Zuvor geht es im IEK Gre­mi­um u.a. um die Zen­tral­kreu­zung in Oslebs­hau­sen. Am 12.5. geht es im Umwelt­aus­schuss u.a. um Alt­glas­be­häl­ter und die mög­li­chen neu­en Stand­or­te dafür im Stadt­teil –> sie­he http://www.gruene-in-groepelingen.de/altglas.html. Der mög­li­che Stand­ort Goh­grä­fen­stra­ße kam nicht von uns — das sei vor­sorg­lich bereits angemerkt.

Ins­ge­samt stell­ten wir fest, das es trotz Coro­na soviel Bau­tä­tig­kei­ten im Stadt­teil gibt, wie es vllt. nie zuvor gege­ben hat. Man kann da leicht die Über­sicht ver­lie­ren. Trotz­dem mal ohne Anspruch auf Voll­stän­dig­keit aufgezählt:

Orts­teil Grö­pe­lin­gen: Neu­bau Neue Ober­schu­le Ohlen­hof, Bau gro­ßes Wabeq-Vor­ha­ben See­wen­je­stra­ße, Gemein­schafts­platz Bromberger/Marienwerder Stra­ße, anste­hend Schul­hof Fischer­hu­der Straße

Orts­teil Ohlen­hof: Sanie­rung Neue Ober­schu­le Grö­pe­lin­gen, Bau Ohlen­hof-Car­rée, Neu­bau BSAG Umstei­ge­an­la­ge und Poli­zei­re­vier, Neu­ge­stal­tung Stra­ßen­raum davor, Neu­bau Grund­schu­le Humann­stra­ße, abseh­bar Neu­bau KiTa Mari­en­wer­der Straße

Orts­teil In den Wischen: Umge­stal­tung mit neu­en Rad­fahr­stre­cken und einer Brü­cke im Kleingartengebiet

Orts­teil Lin­den­hof: Bau Bil­dungs­zen­trum der Fatih-Moschee, Umbau Schiff­bau­er­weg 6 zur KiTa, Umbau KiTa Pas­to­ren­weg (fer­tig?), Neu­bau KiTa Lin­den­hof­stra­ße, Umbau ehe­ma­li­ges evan­ge­li­sches Gemein­de­ge­bäu­de Dan­zi­ger Stra­ße zur KiTa, Umge­stal­tung Park­ge­län­de vor der Waterfront

Orts­teil Indus­trie­hä­fen: Bau des Weser-Tun­nels, Bau der Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge, anste­hend Still­le­gung des Hafenkraftwerks

Orts­teil Oslebs­hau­sen: Neu­bau Turn­hal­le und Jahr­gangs­haus Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße, Bau von bzw. einer Doppelhaushälfte(n) an der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße, Neu­bau KiTa Alter Heer­weg, erwar­tet Neu­bau KiTa Im Wein­ber­ge, erwar­tet Bau­markt Schrage­stra­ße bzw. Abbruch­ar­bei­ten zuvor

Etli­che wei­te­re Bau­vor­ha­ben ver­schie­dens­ter Art sind bereits in ver­schie­de­nen Pla­nungs­pha­sen. Hof­fent­lich brem­sen die der­zei­ti­gen enor­men Preis­an­stie­ge bei Holz, Stahl, Edel­me­tal­len etc. die wich­ti­gen Vor­ha­ben nicht aus.

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