Ausschuss Umwelt vom 20.11.2013

The­ma war eine Stun­de der Quar­tiers­ser­vice Grö­pe­lin­gen. Dazu kamen der Lei­ter des Trä­gers und der Lei­ter des Pro­jekts vor Ort.

Der Quar­tiers­ser­vice Grö­pe­lin­gen ist der­zeit neben einer hal­ben Lei­ter­stel­le mit 2 (auf 2 Jah­re befris­te­ten, sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen) Anlei­ter­stel­len und 4 — 6 AGHE-Stel­len besetzt. Vor den deut­li­chen Ein­spar­maß­nah­men der schwarz-gel­ben Bun­des­re­gie­rung waren es aller­dings auch schon 8 — 12 AGHE-Stel­len. Und das sieht man lei­der auch im Stadtteil.

Das Gebiet für die Müll­samm­lung reicht an der Grö­pe­lin­ger Heer­str. vom Dia­ko­nis­sen-Kran­ken­haus bis fast zum Eis­sta­di­on und ent­lang der Hafen­rand­str. von der Bre­mer­ha­ve­ner Str. bis zum Stra­ßen­bahn­de­pot — dazu das Lin­den­hof­vier­tel. Dane­ben wird (stadt­teil­weit) Nach­bar­schafts­hil­fe ange­bo­ten und es wer­den im Auf­trag der Leit­stel­le Sau­be­re Stadt ande­re Müll­an­samm­lun­gen beseitigt.

Ins­ge­samt bleibt die Müll­si­tua­ti­on im Stadt­teil sehr unbe­frie­di­gend — man erkennt eher eine Ver­schlim­me­rung als eine Ver­bes­se­rung. Als Lösungs­an­sät­ze wur­den herausgearbeitet:

  • mehr Müll­be­häl­ter. Dies wur­de bis­lang abge­lehnt. Aller­dings gibt es Berich­te, das in einem Stadt­tei­len deut­lich mehr Müll­be­häl­ter auf­ge­stellt wurden.
  • Men­schen die frei­wil­lig Müll auf­sam­meln, soll­ten die Mög­lich­keit haben, die­sen kos­ten­los abge­ben zu kön­nen. Dies ist der­zeit lei­der nur im Klein­um­fang möglich.
  • Die jähr­li­che Akti­on “Bre­men räumt auf” soll­te öfters im Jahr statt­fin­den. Ggf. unter dem Mot­to “Grö­pe­lin­gen räumt auf”. Das öffent­li­che Bewusst­sein, das man sei­nen Müll nicht in die Land­schaft schmeisst, muss gestärkt werden.

Eine Abstim­mung bei Müll­auf­fäl­lig­kei­ten zwi­schen dem Betei­lig­ten gibt es offen­bar nicht. Dies ist lt. Quar­tiers­ser­vice mit den tem­po­rä­ren Mit­ar­bei­tern auch nicht leist­bar. Aller­dings fehlt so auch der sys­te­ma­ti­sche Ansatz.

Dann ging es in einem grö­ße­ren Zusam­men­tref­fen mit Ver­tre­tern der Klein­gar­ten­ver­ei­ne und dem Lan­des­ver­band der Gar­ten­freun­de e.V. um den Flä­chen­nut­zungs­plan bzgl. der Klein­gar­ten­ge­bie­te in Gröpelingen/Oslebshausen und um die Ideen­werk­statt für dor­ti­ge Veränderungen.

Der Leer­stand in den Klein­gär­ten beträgt aktu­ell über alle Gröpelinger/Oslebshauser Klein­gar­ten­ge­bie­te nur ca. 5 %. Das ist über­ra­schend wenig — hat aber sei­ne Ursa­che in vie­len akti­ven Maß­nah­men der Ver­ei­ne, die jetzt — um im Klein­gärt­ner­kon­text zu blei­ben — Früch­te tra­gen. Kai­sen­häu­ser sind kein Ein­bruchs­schutz. Der Anteil pri­va­ten und städ­ti­schen Eigen­tums soll bei ca. 50/50 liegen.

Wei­te­rer TOP war die recht­li­che Lage zwi­schen Bun­des- und Kom­mu­nal­recht zur Wind­kraft­flä­che F nach dem Votum des Petitionsausschusses.

Am Ende der Grö­pe­lin­ger Heer­str. wur­de außer­halb des Bebau­ungs­plans 1901 und jugend­ge­fähr­den­der Ein­rich­tun­gen in unmit­tel­ba­rer Umge­bung ein wei­te­rer Sport­wet­ten­la­den geneh­migt. Aller­dings: Die Anord­nun­gen zur Geschäfts­auf­ga­be der bestehen­den Sport­wett­lä­den inner­halb des Bebau­ungs­plans 1901 sol­len auf einem guten Wege sein. Die bun­des­weit zen­tra­le Ver­ga­be der Sport­wett­li­zen­zen durch das Land Hes­sen ver­zö­gert sich hin­ge­gen offen­bar immer weiter.

 

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