Bauausschuss vom 18.01.2017

Es wur­den in die­ser Sit­zung im nicht-öffent­li­chen Teil eine Rei­he von Bau­an­trä­gen dis­ku­tiert und ggf. auch entschieden.

Ansons­ten wur­de mit­ge­teilt, das die Stra­ßen­sper­rung der Lin­den­hof­stra­ße Höhe Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße wet­ter­be­dingt und auch vom Repa­ra­tur­um­fang (min­des­tens) in den Febru­ar hin­ein­geht. Es scheint so zu sein, das durch feh­ler­haf­te Was­ser­ab­läu­fe und Erd­durch­wüh­lun­gen von Nage­tie­ren unter­halb des Pflas­ters Hohl­räu­me ent­stan­den sind.

Dito steht Rich­tung März/April eine Voll­sper­rung der Zen­tral­kreu­zung in Oslebs­hau­sen an, weil auf dem Abschnitt sowohl der Oslebs­hau­ser- wie der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße Fahr­bahn­erneue­run­gen not­wen­dig sind.

In einem Bür­ger­an­trag wur­de über den Ver­lauf der Bus­li­nie 82 dis­ku­tiert. Die Mehr­heits­mei­nung war, das man an der Stre­cke nichts ver­än­dern, son­dern den Fokus auf eine Aus­wei­tung der Fahr­zei­ten legen und War­te­über­da­chun­gen auf­bau­en soll­te. Aller­dings wird das mit der Aus­wei­tung der Fahr­zei­ten ziem­lich schwie­rig sein, weil das mit einem sprung­haf­ten Kos­ten­an­stieg ver­bun­den wäre. Von unse­rer Sei­te kam der Hin­weis auf die Pilot­pro­jek­te für das auto­no­me Fah­ren von Bus­sen in eini­gen Städ­ten, wofür sich in Bre­men die Linie 82 mit einem Klein­bus ggf. sehr gut eig­nen könn­te. Man kann dar­in als Bus­fah­rer eine Berufs­ge­fahr sehen — man kann es auch als inno­va­ti­ven Ver­such betrach­ten, eine Aus­wei­tung der Fahrt­zei­ten zu erreichen.

Haupt­ta­ges­ord­nungs­punkt war das The­ma “Stra­te­gien gegen den Immo­bi­li­en­leer­stand” Rich­tig ist, das es in Grö­pe­lin­gen kei­nen mas­si­ven Leer­stand gibt wie er in Bre­mer­ha­ven-Lehe als Mus­ter­bei­spiel ange­führt wird. Trotz­dem ist bei dem Bedarf an Wohn­raum jede jah­re­lang leer­ste­hen­de Woh­nung eine zuviel.

Der Bei­rats­spre­cher hat­te auf sei­nen Rund­gän­gen an die 100 Woh­nun­gen / Häu­ser aus­fin­dig gemacht, die nicht bewohnt wer­den. Uns treibt seit Jah­ren die Fra­ge um, war­um das so ist. Lei­der müs­sen wir fest­stel­len, das die­ses The­ma auf Stadt­ebe­ne nicht für so rele­vant genom­men wird, das man es ange­hen möch­te. Man ist dort offen­bar der Mei­nung, das mit der Zeit der Markt es schon rich­ten wird. Das kann sein — aber bei uns bekann­ten Immo­bi­li­en ist das seit 10 und mehr Jah­ren nicht der Fall und wir sehen nicht, war­um sich das ändern soll­te, wenn sei­tens der Stadt nicht mit mehr Infor­ma­tio­nen auf die Eigen­tü­mer zuge­gan­gen wird — wie im Koali­ti­ons­ver­tag beschlos­sen — oder alter­na­tiv auch Druck über ein Zweck­ent­frem­dungs­ge­setz auf­ge­baut wird, wie es in ande­ren Städ­ten der Fall ist.

Wir wis­sen — um den ver­stor­be­nen, aber in Erin­ne­rung blei­ben­den Orts­amts­lei­ter Peter Mes­ter zu zitie­ren — das man­che Bret­ter sehr dick sind und boh­ren wei­ter. Wenn Woh­nun­gen jetzt benö­tigt wer­den und es leer­ste­hen­de Woh­nun­gen gibt, dann ist es kei­ne Lösung Woh­nungs­su­chen­den zu sagen, sie sol­len sich noch eini­ge Jah­re gedul­den, bis die Eigen­tü­mer ver­mie­ten wol­len. Wir als GRÜNE GRÖPELINGEN sind der Mei­nung, das die Koali­ti­on und die Bau­be­hör­de die­ses Pro­blem nicht aus­sit­zen können.

 
In der Bil­der­ga­le­rie “Gebäu­de­sa­nie­run­gen vor­her — nach­her” auf die­ser Sei­te haben wir eini­ge schö­ne Bei­spie­le festgehalten.

In der Bil­der­ga­le­rie “Immo­bi­li­en­leer­stän­de und Poten­tia­le” auf die­ser Sei­te haben wir auch eini­ge Nega­tiv­bei­spie­le auf­ge­führt. Kli­cken Sie doch ein­mal durch.

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