Umstellung der öffentlichen Beleuchtung: Bremen rüstet 19.000 Lampen auf LED um

Eine Mel­dung aus dem grün geführ­ten Umwelt-/Mo­bi­li­täts­res­sort, die auch Grö­pe­lin­gen betrifft: https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/umstellung-der-oeffentlichen-beleuchtung-bremen-ruestet-19–000-lampen-auf-led-um-369670

Ange­strebt wird durch den Aus­tausch der 19.000 Lam­pen eine Ener­gie­ein­spa­rung von 4,8 Mil­lio­nen Kilo­watt­stun­den. Da kom­men schon Mil­lio­nen Euro an Ein­spa­rung zusam­men und der bre­mi­sche Inves­ti­ti­ons­an­teil von 6,7 Mil­lio­nen Euro soll­te sich in weni­gen Jah­ren auch finan­zi­ell rechnen.

Es geht bei der Ener­gie­wen­de eben auch um Ener­gie­ein­spa­rung. Und da ist JEDE und JEDER gefragt.

  • Haben Sie bereits alle Leuch­ten in ihrem Haus durch LED-Tech­nik aus­ge­tauscht? — Auch die Lam­pen im Bade­zim­mer­schrank und im älte­ren Kühlschrank/Gefriertruhe?
  • Sind Sie schon mit einem Ener­gie­mess­ge­rät den unnüt­zen Stand­by-Ver­brau­chern auf die Schli­che gekom­men und haben ihnen den unbe­merk­ten Grif­fen in Ihr Porte­mon­naie per Zwi­schen­schal­ter einen Rie­gel vor­ge­scho­ben? Die­ter Stein­feld hat­te hier­zu schon 2011 eine klei­ne EXCEL-Datei http://www.gruene-in-groepelingen.de/download/strom.xls und 2014/2020 eine Anlei­tung http://www.gruene-in-groepelingen.de/?p=9070 mit Erwei­te­rung um eine Mini-Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge vorgestellt.
  • Sind sie schon ihre elek­tro­ni­schen Gerä­te durch­ge­gan­gen und haben geschaut, was sie an älte­ren Gerä­ten haben und was heu­te tech­nisch ohne Kom­fort­ein­bu­ßen neue­re Gerä­te an Strom spa­ren? Die­ter Stein­feld hat­te z.B. vor ca. 10 Jah­ren einen PC + 15″-Monitor, die zusam­men im Schnitt 100 Watt Strom pro Stun­de ver­brauch­ten. Heu­te arbei­tet er an einem PC der 10 Watt und einen 24″-Monitor der nur 8,5 Watt ver­braucht. Das sind ca. 80 Watt weni­ger in der Stun­de — bei wesent­lich bes­se­rer Leis­tung. Bei einer Benut­zungs­zeit von 10 Stun­den am Tag sind das bei einem kWh-Preis von aktu­ell 0,2766 Euro rund 80 Euro Ein­spa­rung im Jahr! Da rech­net sich auch in weni­gen Jah­ren die erst­mal hohe Aus­ga­be über die Stromeinsparung.
  • Haben Sie z.B. gera­de für die Win­ter­mo­na­te schon mal über­legt, abends nicht in der gut beheiz­ten Wohn­stu­be am gro­ßen womög­lich noch Plas­ma-TV einen Film zu sehen, son­dern sich im tem­pe­ra­tur­re­du­zier­tem Schlaf­zim­mer im war­men Bett den Film auf dem Smart­pho­ne anzu­se­hen, um danach ent­spannt einzuschlummern?

Ener­gie ein­zu­spa­ren bedeu­tet nicht, das man auto­ma­tisch Kom­fort­ein­bu­ßen hat! Das ist ganz wich­tig zu wis­sen, wo man doch in den nächs­ten Jah­ren von stei­gen­den Ener­gie­kos­ten aus­ge­hen muss, die man auch jetzt schon sieht. Stei­gen­de Ener­gie­kos­ten, wenn man selbst nicht in Akti­on tritt und über­legt, wo man den Ver­brauch redu­zie­ren kann, ohne das man Nach­tei­le hat.

Sie­he das Vor­bild der Stadt jetzt mit dem beschleu­nig­tem Aus­tausch der Stra­ßen­be­leuch­tung durch moder­ne LED-Tech­nik, die nicht nur Strom spart, son­dern auch für die Insek­ten­welt weni­ger töd­lich sein soll und oben­drein bes­ser aus­leuch­ten soll.

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