Beiratssitzung am 20.06.2012

um 19 bis 21:30 Uhr im Saal des Nach­bar­schafts­hau­ses Hele­ne Kai­sen, Beim Ohlen­hof 10, 28239 Bremen

The­men waren:

Die Umwand­lung des Poli­zei­re­viers Oslebs­hau­sen zu einer KOP-Sta­ti­on mit 3 Kon­takt­po­li­zis­ten, 2 Std. noch fest­zu­le­gen­de Öff­nungs­zei­ten und die Nut­zung der wei­te­ren Räum­lich­kei­ten z.B. durch eine Ermitt­lungs­grup­pe. Dazu berich­te­ten aus­führ­lich der Poli­zei­prä­si­dent Herr Mül­ler und der Innen­se­na­tor Herr Mäurer.

Natür­lich blieb das bei der Bevöl­ke­rung hoch­ak­tu­el­le The­ma Woh­nungs­ein­brü­che nicht unbe­han­delt. Sie­he den Arti­kel der TAZ zu “Plün­de­rern” und Inten­siv­tä­ten. Unser Ver­tre­ter Rolf Wro­blew­ski mach­te auf die Pro­ble­me des Daten­schut­zes in der Prä­ven­ti­on auf­merk­sam, das das Kon­zept  “Stop der Jugend­ge­walt” behin­dert. Dort geht es jetzt in die Eska­la­ti­ons­stu­fe auf Staats­rä­te­ebe­ne Bil­dung, Sozai­les, Inne­res und Justiz.

 

Dann stell­te die Wabeq das Pro­jekt “Ida — Inte­gra­ti­on durch Aus­bil­dung” vor.

In 2 Durch­läu­fen gab es 63 Teil­neh­mer. 32 Teil­neh­mer haben wäh­rend der Pro­jekt­lauf­zeit abge­bro­chen. 24 Teil­neh­mer haben den Fach­ar­bei­ter­brief erlangt oder ste­hen kurz vor der Prü­fung. 7 Teil­neh­mer sind wäh­rend der Maß­nah­me in eine Aus­bil­dung oder eine ande­re Arbeit gewech­selt. Die­se Erfolgs­quo­te gilt als ver­gleichs­wei­se gut.

Einer­seits ist davon aus­zu­ge­hen, das der Bedarf für Aus­bil­dung aber wesent­lich grö­ßer ist. Ande­rer­seits blei­ben die Teil­neh­mer wäh­rend des Pro­jekts im ALG-II-Bezug — was ja mehr als bei Zah­lung der Aus­bil­dungs­ver­gü­tung sein kann. Trotz­dem ist es wohl schwie­rig Teil­neh­mer auf die Per­spek­ti­ve von in eini­gen Jah­ren eines deut­lich höhe­ren monat­li­chen Ein­kom­mens zu len­ken, wenn ande­re jun­ge Men­schen “mit Nichts-tun” auch wei­ter ALG-II-Bezü­ge bekom­men. Ds ist auch das Pro­blem das der Bei­rat bei Ein­schät­zung der Zah­len des Job­cen­ters hat.

Die Aus­bil­dung “Ände­rungs­schnei­de­rin” mag ver­wun­dern, da eine anschlie­ßen­de Anstel­lung in die­sem Bereich eher unwahr­schein­lich ist. Aller­dings geht es auch dar­um, etwa abzu­schlie­ßen bzw. die Aus­bil­dung ver­mit­telt tex­ti­les Ver­ständ­nis, was z.B. im tex­ti­len Ein­zel­han­del gefragt ist.

Vom Jugend­bei­rat wur­den Anträ­ge zur Ver­bes­se­rung der Bolz­plät­ze Woh­lers Eichen und Schwar­zer Weg eingebracht.

Anträ­ge, Anre­gun­gen und Wün­sche aus der Bevöl­ke­rung bzw. dem Bei­rat kamen zu:

  • Weg­nah­me Behin­der­ten­park­plät­ze Osleb­s­ci­ty — warum?
  • Umwand­lung eines frü­he­ren Eis­ca­fes in einen wei­te­ren Sportwettladen
  • Unzu­rei­chen­de Hydran­ten­zu­gangs­mög­lich­keit im Bereich Goosestr.
  • Asphal­tie­rung eini­ger Wege im Oslebs­hau­ser Park mit der Fol­ge, das die Wege zu hoch vom Rand sind. Die Rän­der müss­ten auf­ge­füllt werden.

 

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