Schrottimmobilie in der Geeststraße 134 wird abgerissen

Sie­he die Senatsmitteilung:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/brestadt-uebernimmt-ersten-auftrag-zur-quartiersentwicklung-481020

Buten & Bin­nen berich­tet von einem Kauf­preis von 40.000 Euro. Das ist sicher nicht die Ide­al­lö­sung. Dazu kom­men für die defac­to öffent­li­che Hand die Abriss­kos­ten. Danach muss man sehen, was man auf dem Bau­grund machen kann. Der jetzt ehe­ma­li­ge Eigen­tü­mer hät­te für sei­ne jah­re­lan­ge Pro­zess-Hin­hal­te­tak­tik nicht noch im Wege einer Zah­lung belohnt wer­den sol­len, son­dern er hät­te für die Abriss­kos­ten auf­kom­men müs­sen. Gera­de weil man ja schon Jahr­zehn­te Kos­ten für die Pro­zes­se ver­aus­gabt hat, die den Betrag von 40.000 Euro auf Kos­ten des Staa­tes wohl weit über­stei­gen. Ande­rer­seits dürf­te auch der ehe­ma­li­ge Eigen­tü­mer Pro­zess­kos­ten gehabt haben. Und man weiss nicht, ob er nicht doch sei­ne Hin­hal­te­tak­tik noch län­ger betrie­ben hät­te. Inso­fern: End­lich ein Fort­schritt! — End­lich ein Abriss!

Es bleibt zu hof­fen, das der ehe­ma­li­ge Eigen­tü­mer den Erlös in die Sanie­rung sei­ner wei­te­ren Schrott- bzw. stark ver­nach­läs­sig­ten Immo­bi­li­en im Stadt­teil steckt. Und zwar so, das sie men­schen­wür­dig bewohn­bar sind. Und dort nicht wie­der in qua­si offe­nen kal­ten Mau­ern ohne Hei­zung dro­gen­ab­hän­gi­ge Men­schen ein­quar­tiert wer­den, denen der Eigen­tü­mer dann noch hor­ren­de Sum­men in bar abnö­tigt. Man mag sich die Hab­gier und das aso­zia­le Ver­hal­ten man­cher Men­schen gar nicht vorstellen. 🙁

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