Siehe die Senatsmitteilung:
Buten & Binnen berichtet von einem Kaufpreis von 40.000 Euro. Das ist sicher nicht die Ideallösung. Dazu kommen für die defacto öffentliche Hand die Abrisskosten. Danach muss man sehen, was man auf dem Baugrund machen kann. Der jetzt ehemalige Eigentümer hätte für seine jahrelange Prozess-Hinhaltetaktik nicht noch im Wege einer Zahlung belohnt werden sollen, sondern er hätte für die Abrisskosten aufkommen müssen. Gerade weil man ja schon Jahrzehnte Kosten für die Prozesse verausgabt hat, die den Betrag von 40.000 Euro auf Kosten des Staates wohl weit übersteigen. Andererseits dürfte auch der ehemalige Eigentümer Prozesskosten gehabt haben. Und man weiss nicht, ob er nicht doch seine Hinhaltetaktik noch länger betrieben hätte. Insofern: Endlich ein Fortschritt! — Endlich ein Abriss!
Es bleibt zu hoffen, das der ehemalige Eigentümer den Erlös in die Sanierung seiner weiteren Schrott- bzw. stark vernachlässigten Immobilien im Stadtteil steckt. Und zwar so, das sie menschenwürdig bewohnbar sind. Und dort nicht wieder in quasi offenen kalten Mauern ohne Heizung drogenabhängige Menschen einquartiert werden, denen der Eigentümer dann noch horrende Summen in bar abnötigt. Man mag sich die Habgier und das asoziale Verhalten mancher Menschen gar nicht vorstellen. 🙁
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