BSAG Veranstaltung am 11. Januar 2020

Unser am 12.03.2019 mit 91 Jah­ren ver­stor­be­ner lang­jäh­ri­ger ehe­ma­li­ger Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Hel­mut Kas­ten wür­de es nicht gut fin­den und hat sich bis zuletzt für den Erhalt der alten Wagen­hal­le bzw. zumin­dest eines Teils der Außen­mau­er zur Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße hin ein­ge­setzt. Aber da war nichts zu machen. Altes geht — Neu­es kommt.

 

Bis auf die Tra­fo­sta­ti­on bleibt vom heu­ti­gen BSAG Depot nichts übrig. Die Wagen­hal­le, das rote BSAG-Gebäu­de, der Kiosk, die Fahr­rad­ab­stell­an­la­ge, die Umstei­ge­sta­tio­nen — alles wird in den nächs­ten Jah­ren abge­ris­sen und kom­plett neu und anders auf­ge­baut. Der Kiosk bzw. der lang­jäh­ri­ge Grill vor dem Depot­ge­län­de wur­de (nach einem Feu­er­to­tal­scha­den) bereits abge­ris­sen.

 

Mit guter Betei­li­gung fand heu­te u.a. mit der Mobi­li­täts­se­na­to­rin Mai­ke Schä­fer und dem Vor­stand­vor­sit­zen­den der BSAG eine “Abriss­par­ty” oder auch Abschieds­ver­an­stal­tung statt. Dabei konn­ten die Bür­ger sich an den Stell­wän­den mit den Fach­leu­ten auch noch­mal über die bevor­ste­hen­den Pla­nun­gen in den nächs­ten Jah­ren infor­mie­ren. Dem­nächst geht es mit der Ver­brei­te­rung des letz­ten Stre­cken­ab­schnit­tes zwi­schen der Hal­te­stel­le Lin­den­hof­stra­ße und dem Stra­ßen­bahn­de­pot los. Dann soll die Stre­cke durch­ge­hend mit den neu­en und brei­te­ren Stra­ßen­bah­nen befah­ren wer­den kön­nen.

Ab ca. August 2020 geht es dann so rich­tig los. Denn dann steht die Ver­le­gung der Umstei­ge­an­la­ge für die Stra­ßen­bah­nen und die Bus­se an die Debsted­ter Stra­ße an. Da es kei­ne Wen­de­mög­lich­keit und auch kei­ne Auf­ent­halts­glei­se gibt, wird z.B. eine als Linie 3 ankom­men­de Bahn als Linie 2 oder 10 wie­der wei­ter­fah­ren. Für die Errich­tung müs­sen neue Glei­se an der Debstedt­der Stra­ße ver­legt wer­den, die auch spä­ter wei­ter­ver­wandt wer­den. Wäh­rend die­ser Zeit wird es zu Umstel­lun­gen und Unter­bre­chun­gen im Fahr­plan kom­men.

 

Danach soll es wäh­rend des ca. 1jährigen Über­gangs­be­triebs bis zur Fer­tig­stel­lung der neu­en Umstei­ge­an­la­ge kei­ne gro­ßen oder län­ge­ren Umstel­lun­gen oder Aus­dün­nun­gen im Fahr­plan geben. Klar ist, das sich alle Nut­zer dis­zi­pli­nie­ren müs­sen, da auf rela­tiv klei­ner Flä­che ent­lang der Debsted­ter Stra­ße dann der gesam­te Hal­te- und Umstei­ge­ver­kehr statt­fin­det. Dito läuft der Auto- und u.W. auch Rad­ver­kehr wei­ter. Also man muss jetzt schon appe­lie­ren, gera­de in der Dun­kel­heit auf­merk­sam zu sein.

 

 

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