Weitere Funde vollständiger Gräber an der Reitbrake

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/weitere-funde-vollstaendiger-graeber-an-der-reitbrake-376072

Die Fun­de bele­gen, das die Lan­des­ar­chä­lo­gie mit ihrer Erfah­rung äußerst gewis­sen­haft vor­geht und auch an der rich­ti­gen Stel­le gräbt. Das wur­de im Vor­feld von man­chem auch anders gese­hen. Dazu bei­getra­gen hat auch die akri­bi­sche Vor­ar­beit mit der Ein­sicht­nah­me in teil­wei­se bis­her nicht ver­füg­ba­re Doku­men­te im In- und Ausland.

Es gilt aus unse­rer Sicht wei­ter abzu­war­ten, bis die Gra­bun­gen aus Sicht der Lan­des­ar­chä­lo­gie als voll­stän­dig durch­ge­führt gel­ten. Ein Datum dafür kann es und gibt es dafür nicht. Dann muss man die Reak­tio­nen aus den Her­kunfts­län­dern abwar­ten. Bis­lang sol­len die iden­ti­fi­zier­ten Opfer wohl nur aus 2 Län­dern kom­men. Bekannt ist aus den Umbet­tun­gen direkt nach der Nach­kriegs­zeit, das es Opfer aus noch mehr Län­dern gibt, die vor dem Zer­fall der Sowjet­uni­on als ein Land galten.

Bezüg­lich dem anvi­sier­ten Bau der Bahn­werk­statt auf dem Gelän­de soll wohl jetzt im Früh­jahr der Bau­an­trag von Als­tom gestellt wer­den. Das soll­te eigent­lich noch in 2021 gesche­hen, ist es u.W. aber doch noch nicht. All­ge­mein wird von einem Jahr Geneh­mi­gungs­zeit aus­ge­gan­gen. Dann muss noch gebaut werden.

Inso­fern wird es viel­leicht auch lang­sam Zeit, das eine Antrag­stel­lung erfolgt. Bzw. es ist bereits högschte Eisen­bahn, wenn Als­tom doch noch auf eine Alter­na­tiv­flä­che umschwen­ken und die Risi­ken der aktu­ell in’s Visier genom­me­nen Flä­che ver­mei­den will. Was aus Sicht der Anwoh­ner aller­dings nega­tiv wäre, denn nur mit dem Bau der Bahn­werk­statt bekom­men sie einen bes­se­ren Lärm­schutz als heu­te gege­ben. Nimmt der Güter­ver­kehr mit der anvi­sier­ten Ver­la­ge­rung von der Stra­ße auf die Schie­ne so zu, dann haben die Anwoh­ner kei­nen Anspruch auf Lärmschutz.

Irgend­wie ist die Situa­ti­on vor Ort “ver­kehr­te Welt”. Denn über­all in der Bun­des­re­pu­blik gibt es Anwoh­ner­initia­ti­ven, die für einen bes­se­ren Schutz vor Bahn­lärm ein­tre­ten und sich z.B. gute Lärm­schutz­wän­de wün­schen. Auch in Bre­men. Hier vor Ort An der Fin­ken­au soll das mög­li­cher­wei­se gesche­hen — und flugs bil­det sich eine Bür­ger­initia­ti­ve dage­gen. Es scheint nur noch “ein Haupt­sa­che dage­gen” zu geben. Das macht Kom­mu­nal­po­li­tik zum Woh­le der Bür­ger schon sehr anstrengend. 🙁

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