Mobilbauten für die 4. Klassen der Grundschule Oslebshauser Heerstraße

Wie hier schon am 12.3. und 4.4.2017 geschrieben, finden wir diesen Standort nicht als optimal und wir wären auch nicht auf die Idee gekommmen, an dieser Stelle die Mobilbauten aufzustellen. Aber die Entscheidung ist so gefallen und damals wurde zum 01.02.2018 die Fertigstellung der Mobilbauanlage zugesagt.

In den letzten Tagen ist umfangreich gerodet worden und es ist eine große freie Fläche entstanden. Ein Stromhäuschen der Wesernetz war dort bereits vorhanden. Sicher muss der Boden noch planiert/verdichtet werden und es müssen weitere Versorgungsleitungen gelegt werden. Ob der Zeitrahmen noch bis zum 01.02.2018 ausreicht, das können wir nicht beurteilen, das es von vielen Faktoren abhängt die wir nicht kennen. Das Thema soll auf der nächsten Sitzung des Bildungsausschusses am 20.11.2017 angesprochen werden.

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Einkaufsmöglichkeiten für Bäckerei-Erzeugnisse ;-)

Dieser aktualisierte Beitrag aus dem Jahr 2010 ist übrigens der am zweitmeisten gelesene Beitrag auf dieser Internetseite. Suche Bäckerei – Finde auch Stadtteilinformationen = Schlaues Crossselling. 😉

Spaßeshalber hat Dieter Steinfeld einmal die Einkaufsmöglichkeiten für Bäckerei-Erzeugnisse in den Ortsteilen Ohlenhof, Lindenhof, Gröpelingen und Oslebshausen zusammengetragen (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit):

Ohlenhof:

1. Bäckerei Müller Egerer im ReWe-Markt Gröpelinger Heerstr.

2. Bäckerei N.N. beim Schlachter in der Gröpelinger Heerstr. Höhe Marßeler Str.

3. Bäckerei im NP Discount Gröpelinger Heerstr.  349 (neu Ende 2012)

4. Neu in 2017: Bereket Bäckerei, Halmerweg 28 (ehemals Menekse), Öffnungszeiten lt. Schild am 19.11.2017: Mo. – Sa. 6 – 19 Uhr, So. 8- 14 Uhr

Lindenhof (incl.Industriehäfen):

5. Bäckerei AYDIN Brot, Gröpelinger Heerstr. 400 (?) vor dem Diako. (Öffnungszeiten lt. Türschild am 06.04.2015: Mo.-Fr. 5 – 19 Uhr, Samstag 6 – 19 Uhr Sonntag 7 – 15 Uhr)

6. Özen Simit Sarayi Back und Snack, Gröpelinger Heerstr. 208 / Ecke Königsberger Str. (neu als Übernahme 01/2016; Öffnungszeiten lt. Türschild am 17.02.2016: Mo.-Sa. 5:30 – 20 Uhr, Sonn- und Feiertage 6 – 16 Uhr)

Die hier früher ansässige Araz Bäckerei ist nunmehr in der Wartburgstraße 22, 28217 Bremen, Telefon 0421/68531182 zu finden. Näheres ggf. auch auf Walle aktuell

7. Bäckerei/Cafe Mehmet Aydogan im Lindenhofcenter

8. Kismet Bäckerei Ahmet Günes Lindenhofstr. 23 – 29

9. Bäckerei Barnstorff Ecke Lindenhofstr./Pastorenweg (auch an Sonntagen 8 – 11 Uhr (?) geöffnet)

10. Tenter’s Backhaus in der Waterfront

11. Back-Factory Ecke Gröpelinger Heerstr. Höhe Lindenhofstr. (auch an Sonntagen geöffnet)

12. Tenter’s Backhaus im Edeka-Markt Gröpelinger Heerstr. 173

13. Bäckereiwagen auf Wochenmarktstand Pastorenweg (Di., Do., Sa. vormittags)

Gröpelingen:

14. Mühlbachs Backstube Ecke Halmerweg/Brombergerstr.

15. Ümit Bäckerei/Cafe Ecke Gröpelinger Heerstr./Moorstr. (Öffnungszeiten lt. Türschild am 06.06.2012: Mo.-Sa. 5 – 20 Uhr, Sonntag 8 – 14 Uhr)

16. Bäckerei im ReWe-Markt Seewenjestr.

Oslebshausen:

17. Bäckerei Rolf Am Oslebshauser Bahnhof

18. Bäckerei Müller Egerer im ReWe-Markt Oslebshauser Tor

19. Cafe/Bäckerei beim Sander Center / Roller Markt

20. Bäckerei Wattenberg Oslebshauser Landstr.; (Öffnungszeiten lt. Türschild am 16.03.2015: Mo.-Fr. 06:00 – 18:00 Uhr, Samstags 06:00 – 12:00 Uhr, Sonntags 7:30 – 10:30 Uhr)

21. Bäckereiwagen auf Wochenmarktstand Oslebshauser Landstr. (Mi. und Fr. vormittags)

Daraus wird deutlich, das es im Stadtteil Gröpelingen eine recht hohe Dichte an Einkaufsmöglichkeiten für Bäckerei-Erzeugnisse gibt. Nimmt man dies als Indikator für die örtliche Versorgung, kann man im Vergleich zu anderen Stadtlagen von einer sehr guten Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs ausgehen. Das sollte insgesamt positiv stimmen.

 

 

Beiratssitzung am 01.11.2017 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Oslebshausen

Zur Tagesordnung

Anwesend waren ca. 20 Zuhörer.

Die Beiratssitzung war geprägt vom überraschenden Tod des langjährigen Beiratssprechers Dieter Adam in der Nacht zuvor. :-(((

Es war zunächst auch überlegt worden, die Beiratssitzung abzusagen. Aber das wäre wahrscheinlich nicht im Sinne des über die Jahrzehnte leidenschaftlich für die Interessen von Gröpelingen arbeitenden Dieter Adam gewesen. Die BürgerInnen die sich auf den Weg gemacht haben, hätten vor verschlossenen Türen gestanden.

Wir als Grüne Gröpelingen konnten über die Jahrzehnte immer vertrauensvoll mit Herrn Adam von der SPD zusammenarbeiten. Er hat überparteilich agiert und obwohl die SPD in vorherigen Legislaturperioden die Stimmenmehrheit im Beirat hatte dafür gesorgt, das die SPD-Fraktion keine „Überheblichkeit“ an den Tag gelegt hat. Es gab im Beirat Gröpelingen keine Verwürfnisse zwischen den Parteien wie man sie teilweise von anderen Stadtteilbeiräten zu hören bekommt. Das war und bleibt ein in Erinnerung bleibender Verdienst. Seine Kontakte zu den diversen „Bürgermeistern unter ihm“ waren für Gröpelingen wertvoll.

In der Beiratssitzung selbst wurden die Themen der Tagesordung meist einstimmig abgearbeitet. Umbenennung Gewerbegebiet Schragestraße in Gewerbegebiet Sander-Center. Dem Namen Waller Sand wurde nur zugestimmt, wenn es eine Verstetigung der bestehenden Fährverbindung mit der Aussicht der Einbindung in den VBN-Tarif gibt. Die Fährverbindung soll für die Jahre 2018 und 2019 gesichert sein – ob allein aus dem Wirtschaftshaushalt blieb unklar. Einer Fahrradpremiumroute durch den Grünzug West wurde eine Absage erteilt und stattdessen – nach einer kompletten Befahrung vor Ort mit dem Planer des Verkehrsressorts – die besser geeignete Variante Mählandsweg als einzige Möglichkeit gesehen. Wir stellten den Antrag, das bei einer erwarteten Vereinbarung für den Neubau einer Turnhalle in der Sperberstraße der Schulweg aus dem Oslebshauser Park seitens des ASV besser gesichert werden muss – ggf. mit einer Verlegung der Bedarfsampel näher an Am Fuchsberg.

Dann wurde einige Punkte für das Stadtteilbudget Verkehr aufgenommen. Eine von einem Bürger als gefährlich angesehene Radquerung ggü. der Autobahnabfahrt „An den Piepen“ wird als überörtliche Streckenführung nicht dazu gehören können. Dito auch nicht die von einem anderen Bürger bemängelnde fehlende Querung von der Ritterhuder Heerstraße in das Parzellengebiet, die bereits in den Vorjahren vom ASV aus Kostengründen wegen der vielen Bodenleitungen abgelehnt wurde.

Im Straßenabschnitt Sperberstraße zwischen Am Fuchsberg  und Am Oslebshauser Bahnhof wurde nach Anschreiben des Beirates lt. ASV eine defekte Straßenbeleuchtung wieder instandgesetzt und danach soll der Straßenabschnitt dem in der Stadt Bremen üblichen Standard entsprechen – Überprüfung. PS: Im Rahmen der Fahrradpremiumroute würde der Kreuzungsbereich „mit Malerei“ verändert werden. Dito soll geprüft werden, ob der Weg stadtauswärts hinter dem Tunnel Ritterhuder Heerstraße in das Parzellengebiet etwas für das Budget sein könnte. Dito, ob eine kleine Schotter-Wegstrecke vor dem Bürgerhaus Oslebshausen / der KiTa Am Nonnenberg befestigt werden könnte.

Bei der Sanierung des Alten Pumpwerk in Oslebshausen geht offenbar dann doch einiges von der bisherigen Gestaltung „flöten“. Das Gebäude steht allerdings nicht unter Denkmalschutz und das es überhaupt erhalten werden kann, ist aufgrund des jahrelangen Leerstandes bereits bemerkenswert. Eine Fertigstellung wird in der ersten Jahreshälfte 2018 erwartet. Welche konkrete Nutzung es dann durch die vernutlich Hans-Wendt-Stiftung als Betreiber erfährt, ist im Moment noch offen. Dito, ob es eine weitere Bebauung auf dem Gelände geben wird, die bei der Projektvorstellung als Möglichkeit erachtet wurde.

Dann informierte der Beirat noch über Themen die momentan in Bearbeitung sind, aber die leider nicht auf der Sitzung thematisiert werden konnten. Das wäre z.B. der Baubeginn bei der A281 Bauabschnitt 4 Wesertunnel, die voraussichtliche  Ausdünnung der Buslinien zwischen dem Depot in Gröpelingen und Bremen-Nord, dem Ordnungsdienst ab Sommer 2018, der Reihersiedlung oder den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen der BreBau im Ortsteil Ohlenhof.

Senat beschließt Einführung des Ordnungsdienstes

Das ist ein sehr gutes Beispiel, das man mit Hartnäckigkeit in der Sache auch von der Ebene „ganz unten“ etwas erreichen kann.

Denn wir von der Stadtteilgruppe Gröpelingen von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN hatten nach der Wahl 2015 mehrere Positionen für die nachfolgenden Koalitionsverhandlungen formuliert und auf einer Landesmitgliederversammlung eingebracht. U.a. war ein Punkt der Ordnungdienst. Wir hatten dazu u.a. in den Vorjahren Kontakt mit dem Bürger- und Ordnungsamt in Bremerhaven aufgenommen und auch immer wieder daran erinnert, das sich der Staat nicht quasi aus der Öffentlichkeit zurückziehen darf. Es darf eben nicht normal sein, das man in einem „Scheiße-Egal-Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber“ seinen Hausmüll irgendwo in die Grünanlagen kippt, seinen Coffee-To-Go-Becher oder seine Energy-Drink-Blechdose in’s Gebüsch, seinen Hund auf den Gehweg scheissen lässt und – ja auch die Zigarettenkippe auf den Fußweg wegzippt.

Das Anliegen wurde dann in den Koalitionsvertrag aufgenommen. 3 Jahre später Mitte 2018 wird der Ordnungsdienst gestartet – man kann das als zu lange Umsetzungszeit ansehen. Und natürlich noch mit zu wenig Mitarbeitern und aus unserer Sicht nicht perfekt. Aber immerhin ist es ein großer Schritt nach vorn nach all den Jahren der Überzeugungsarbeit an diesem Punkt.

Zur Pressemitteilung des Senats

Verweis zur Senatsvorlage mit sehr detaillierten Angaben zur Problemlage. Dort gibt es auch Informationen zum Prograamm „LAZLO II„, mit dem ca. 200 Personen landesweit im Aufgabenfeld „Saubere Stadt“ zeitlich begrenzt eingesetzt werden sollen.

 

Und es ist auch ein gutes Beispiel gegen die „Politikverdrossenheit“. Wenn man nur rummeckert und sich über „die da oben“ beschwert, dann ändert sich nichts. Man muss selbst aktiv werden und „denen da oben“ auf die Pelle rücken, wenn man Änderungen erreichen will. Und hartnäckig bleiben – über Jahre. Denn ganz viele unterschiedliche Gruppen arbeiten für ihre Interessen, das Geld kann man nur einmal ausgeben und man darf nicht erwarten, das „da oben“ jemand auf einen wartet, weil da schon längst andere sind, die „da oben“ für ihre Interessen arbeiten. Trotzdem: Anpacken und nicht einpacken.

 

A281 – Bauabschnitt 4 – Wesertunnel

Eigentlich hatte der Stadtteilbeirat gehofft, das die beauftragten Planer der DEGES den Projektstand im Stadtteilbeirat auf der Sitzung am 01.11.2017 vorstellen. Das wird leider nicht passieren. Zuletzt wurde das Projekt Mitte 2008 – also vor mehr als 9 Jahren – im Bürgerhaus Oslebshausen vorgestellt, bei dem der Stadtteilbeirat auch seine Zustimmung zur Planung gab. Die sah damals noch eine Mautlösung mit einem privaten Investor vor, die jetzt nicht mehr geplant ist. Gebaut werden sollte der Tunnel von einem Gelände an der Kap-Horn-Straße aus. Dann dauerte der Rechtsstreit auf der Seehausener Seite des Tunnels. Die Angaben auf der Internetseite der DEGES zum Projekt sind auch leider veraltet.

Auf der Sitzung der Verkehrsdeputation der Bürgerschaft Mitte September wurde der Planungsstand mitgeteilt: Direktverweis zur PDF-Vorlage.

Demnach ist jetzt nur noch eine Vereinbarung mit der Firma Holcim zu treffen und man ist zuversichtlich, das es diese zeitnah gibt. Dem Text nach läuft bereits die Ausführungsplanung. Ob auch die Ausschreibungen bereits laufen, das bleibt unklar. Es wird nur mitgeteilt, das nach der Einigung mit der Firma Holcim Anfang 2018 mit dem Bau begonnen werden könnte. Fertigstellung könnte dann Ende 2023 sein.

BA4 Visualisierung der DEGES

Wahrscheinlich wird es aber so sein, das mit dem Baubeginn die bauvorbereitenden Arbeiten wie eben Ausschreibungen gemeint sind, so dass Baugerät dann doch nicht so schnell vor Ort anrollt – bzw. per Schiff kommt.

„Runder Tisch Flüchtlinge“

Am 18.10.2017 um 16:30 Uhr im Ortsamt West in der Waller Heerstraße 99 im Sitzungssaal im 3. Obergeschoß findet die nächste Zusammenkunft statt.

Seit dem Höhepunkt der Zuweisung durch den Bund und der direkten Zuflucht nach Bremen sind die Notunterkünfte in Gröpelingen geschlossen und angemietete Hotels abgemietet worden. Dafür sind Übergangswohnheime angemietet worden und auch derzeit noch in Gröpelingen und Oslebshausen im Bau.

Umstritten war die Einrichtung an der Gröpelinger Heerstraße Höhe des Übergangs zu Walle. Weil die Beantragung auf die baurechtlich erlaubte maximal Belegung von 304 Personen ausgelegt war. Also um für den möglichen „absoluten Krisenfall“ Unterbringungsmöglichkeiten mit einem Dach über den Kopf zu haben, damit Menschen nicht im Freien übernachten müssen.

„Zu Normalzeiten“ ist allerdings nur eine theoretische maximale Belegung mit 255 Personen vorgesehen. In der Praxis wird es aber so sein, das es Wechsel gibt mit Ein- und Auszügen und es auch so gut wie nie vorkommen wird, das genau die Personenkonstellation vorhanden ist, auf die die Räume theoretisch ausgelegt sind. Z.B. kann es sein, das in einem für 4 Einzelpersonen ausgelegten Appartement nur ein Ehepaar mit einem Kind wohnt und man so dann rein rechnerisch auf eine Belegungsquote von 75 % kommt, obwohl  praktisch 100 % der Räume belegt sind. D.h., aus den o.g. 304 Personen werden so bei Vollbelegung ca. 200 Personen. Und ohne Vollbelegung vllt. nur noch die Hälfte der beantragten baurechtlichen Anzahl.

Wann genau der Bau im Jahr 2018 bezogen werden kann, ist derzeit noch nicht ganz klar. Auf jeden Fall soll es nach Festlegung des Trägers Einladungen an die Anwohner geben. Dabei ist zu bedenken, das die Fläche Gewerbefläche war und sich dort mit dem Bestandsschutz auch ein Gewerbebetrieb hätte wieder ansiedeln können.

Im Moment ist es wohl noch zu früh, um über eine Teilvermietung auch an andere Gruppen wie z.B. Studenten nachzudenken. Allerdings hat dies der Stadtteilbeirat im Gesamtkontext der Übergangswohnheime im Blick und das war z.B. auch beim Umbau der stadteigenen Immobilie im Schiffbauerweg eine spätere Nutzungsoption.

Vllt. gibt es nähere Erkenntnisse bei diesem Termin.

 

Lindenhofcenter

Seit einigen Monaten gibt es vom Eingang der Gröpelinger Heerstraße kommend gleich mehrere Leerstände im Lindenhofcenter. Die Geschäftsmodelle einiger Einzelhändler haben sich offenbar nicht mehr an diesem Standort gerechnet. Auch der noch nicht solange am Standort präsente Kette Subway hat die Filiale vor kurzem wieder geschlossen.

Wichtig scheint zu sein, das potentielle Geschäfte nicht nur die allgemeinen Daten des Standorts wie Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Frequenz etc. analysieren, sondern sich auch über die Herkunft der Menschen im Stadtteil informieren.

Z.B. war vor dem Subway eine übliche Frisörkette namens „Klier“ am Standort – das hat nicht funktioniert. Nach deren Aufgabe sind aber gleich eine ganze Reihe von Herrenfriseuren entstanden bzw. entstehen noch. Und die „anatolische Küche“ läuft an der Gröpelinger Heerstraße gut bis sehr gut – ein Subway aber offensichtlich nicht.

 

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Wir haben Kontakt zum Eigentümer aufgenommen. Das ist zwischenzeitlich ein in Großbritannien börsennotiertes großes Immobilienunternehmen, das eine ganzen Reihe von Einzelhandelsimmobilien auch in Deutschland in ihrem Eigentum hat. Vom Lindenhofcenter erwartet man sich noch einiges – so war in der Vergangenheit in den Geschäftsberichten dieser Firma zu lesen.

Man teilte uns jetzt mit, das Verhandlungen über die Neupositionierung laufen. Das könnte z.B. auch bedeuten, das sich vorhandene Mieter vergrößern und innerhalb des Centers umgebaut wird. Allerdings dauert dieser Verhandlungsprozess wohl noch. Wann er abgeschlossen ist, wurde uns leider nicht mitgeteilt.

Ergo: Abwarten – und Eis essen oder Kaffee und Tee trinken in den beiden Cafes des Lindenhofcenters. 😉

Sanierungsmaßnahmen der BREBAU an ihrem Wohnungsbestand

Es ist schon bemerkenswert mit welchem finanziellen Aufwand die BREBAU über die Jahre kontinuierlich ihren Wohnungsbestand in Gröpelingen saniert. Wenn man es nicht besser wüßte, könnte man fast annehmen, in der Greifswalder Straße würde eine Neubauzeile entstehen.

Altbestand:
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In der Sanierung befindlich:
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Maßnahmen der Sanierung mit offenbar sogar neuen Wohnungen im Dachgeschoss:
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Papiercontainer und codierter Sammelmüllbehälter:
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Vorherige Sanierung eines anderen Wohnungstyps im Bereich Schwarzer Weg / Stendaler Ring / Klitzenburg:
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Mahnwache nach dem Anschlag auf die Fatih-Moschee

Siehe: Beitrag bei Buten & Binnen

Böller im Briefkasten – Farbschmierereien an der Fassade – als „Dumem-Jungen-Streich“ kann man es im zeitlichen Zusammenhang und der Wortwahl der Schmierereien auf keinen Fall abtun. Der Staatsschutz ermittelt. Deshalb haben auch wir uns heute an der Mahnwache vor der Moschee beteiligt.

Leider ist es so, das auch in Gröpelingen bei der Bundestagswahl viele Wähler den Rattenfängern der AFD auf dem Leim gegangen sind. „Wenn man Merkel weghaben will“, muss man in die CDU eintreten und von der Basis her die Abwahl innerhalb der CDU betreiben. Oder man hätte Parteien wie SPD, DIE LINKE, die FDP oder uns die Grüne wählen müssen. „Aus Protest“ rechtsradikale Parteien wie die AFD wählen um „denen da oben mal eines auszuwischen“ – das darf man einfach nicht machen.

Wer 50 Jahre nach der Anwerbung muslimischer Arbeiter durch Deutschland noch immer meint, der Islam gehört nicht zu Deutschland, DER lebt im Gestern. Man kann durch Gröpelingen, durch Bremen, durch jede zumindest westdeutsche Großstadt gehen und stellt das Gleiche fest: Der Islam ist ein fester Bestandteil Deutschlands.

D.h. nicht, das man jede Ausrichtung des Islams akzeptiert! Salafismus oder der Wahhabismus die mit dem Grundgesetz nicht kompatibel sind, haben hier nichts zu suchen. Und wo es solche Strukturen gibt, muss dagegen vorgegangen werden. Das ist in Gröpelingen mit dem Verbot des Kultur- und Familienvereins in der Seewenjestraße auch geschehen. Und es müssen auch Lösungen für die Finanzierung von Vorbetern/Imame in den Moscheen gefunden werden, damit (kleine) Moscheen nicht weiter darauf angewiesen sind, das vom Ausland bezahlte Religionslehrer die Gemeinden führen. Wir Grünen stehen z.B. auch für einen deutlich härteren Umgang mit dem Regime in Saudi-Arabien, das derzeit einen fürchterlichen Krieg im Jemen führt. Wirtschaftliche Beziehungen müssen hier vor salafistischer Unterwanderung oder gar Terrorfinanierung aus Saudi-Arabien heraus zurückstehen.

Aber wenn nur Teile der Welt meinen würde, „Made in Germany“ steht für „Zurück zum Faschismus“ oder „Hetze gegen Muslime“, dann bringt das unser Land 100x mehr in wirtschaftliche Schwierigkeiten, als wenn wir nochmal 1 Million Flüchtlinge aufnehmen würden! Denn der Wohlstand der Deutschen fusst nicht auf heimische Rohstoffe oderso, sondern auf dem Warenaustausch mit allen Völkern der Welt. Nur dadurch ist es möglich, das sich der Deutsche Staat Leistungen wie beim SGBII – in Bremen eine Wohnung für 450 Euro + Zuschläge für teurere Stadtteile + ca. 400 Euro für den Lebensunterhalt + kostenloser Krankenversicherung – überhaupt leisten kann.

NPD oder AFD wählen, Hass auf Muslime, Hass auf Flüchtlinge macht alles nur noch schlimmer und hält uns durch Schaffung neuer Probleme davon ab, die wirklichen Probleme in Deutschland wie die Rentenfrage, die Langzeitarbeitslosigkeit oder auch den CO2-Ausstoß zu lösen. Das sollte jeder in Ruhe einmal überdenken.