KiTa-Neubau in der Lindenhofstraße

Der­zeit fin­den die Rodungs­ar­bei­ten für den Bau einer hier bereits berich­te­ten wei­te­ren Kin­der­ta­ges­stät­te in der Lin­den­hof­stra­ße 45 statt. Es wird mit schwe­rem Gerät und eini­gem Lärm vor­ge­gan­gen. Für eini­ge Anwoh­ner in der Stet­ti­ner, Königs­ber­ger und Lin­den­hof­stra­ße wird sch damit zukünf­tig der Blick aus dem Hin­ter­haus ändern und vllt. gibt es auch Geräu­sche die es vor­her nicht gab.

.

© Geo­Ba­sis-DE / Geo­In­for­ma­ti­on Bre­men [2021]

Die zu roden­de Flä­che ist schon erheb­lich. Es ist hier wie­der ein Kon­flikt zwi­schen Ver­dich­tung bzw. Ver­nich­tung von Grün­raum und ande­ren Bedürf­nis­sen wie Bil­dung oder Woh­nungs­bau. Wie wir es in der Stra­ße Beim Ohlen­hof bei den dor­ti­gen Neu­bau­maß­nah­men hat­ten. Oder in der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße mit den Con­tai­nern für die Grund­schu­le. Oder aktu­ell im Oslebs­hau­ser Park oder Im Wein­ber­ge. Und abseh­bar beim Erwei­te­rungs­bau der Schu­le im Park oder ggf. bei Woh­nungs­bau­maß­nah­men an der Rit­ter­hu­der Heerstraße.

Jeder der in die­sem Bereich wohnt, muss sich aller­dings ver­ge­gen­wär­ti­gen, das dort wo er sein Haus hat, vor­her auch Grün­raum war und auch sein Woh­nungs­bau oder sei­ne Wohn­nut­zung Grün­raum ver­nich­tet hat. Wie es natür­lich auch im ver­dich­te­ten Euro­pa mit viel land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen auf ehe­ma­li­gen Wald­flä­chen wohl­feil ist, auf die Regen­wald­ro­dun­gen im Ama­zo­nas-Gebiet zu verweisen.

Des­halb ist es wich­tig, das man dort wo man Neu­an­pflan­zun­gen machen kann, sie auch macht. Das gilt für die von uns ein­ge­for­der­te ein­ge­zeich­ne­te Wald­flä­che im Bereich Beim Pul­ver­berg / Ende Reit­bra­ke. Das gilt für mög­li­che Baum­set­zun­gen an der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße oder Ergän­zungs-/Er­satz­pflan­zun­gen im Grün­zug West.

Zuge­ge­be­ner­ma­ßen fällt es auch uns schwer geeig­ne­te Flä­chen zu fin­den und wir hof­fen auf Vor­schlä­ge von Ihnen.

https://made-in-groepelingen.de/selfmade-in-groepelingen-oltmann-gaebel/

Gröpelingen weiter im Fokus der Stadterneuerung

Der Stadt­teil Grö­pe­lin­gen schliesst natür­lich auch immer Oslebs­hau­sen mit ein, wo auch im ver­län­ger­ten IEK Pro­jek­te und eine Men­ge an Aus­ga­ben im Bereich Bil­dung vor­ge­se­hen sind.

Zur Pres­se­mit­tei­lung:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.352870.de

Schlagworte:

20.02.2021: Kleiner Gang durch das “Schwachhausen von Gröpelingen” ;-)

Am Eisen­bahn­tun­nel sind die bei­den gro­ßen Bäu­me gefällt wor­den. Auch zu nahe an den Glei­sen? — Wir war­ten im Moment noch auf die Ant­wort auf unse­ren Bei­rats­be­schluss zur Auf­fors­tung des Wald­ge­bie­tes gem. dem Flä­chen­nut­zungs­plan im Bereich Pulverberg/Reitbrake.
.
.
Die Möbel­hal­le in Oslebs­hau­sen hat geschlos­sen. Berich­ten nach wegen Coro­na, weil ein gemein­nüt­zi­ger Betrieb kei­ne Rück­la­gen bil­den darf und somit natür­lich beson­ders in Bedräng­nis kommt. Was pas­siert mit dem Leerstand?

.

.
Das Sozi­al­werk der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de hat (end­lich) die ehe­ma­li­ge SGO-Turn­hal­le Im Wein­ber­ge abge­ris­sen. Man kann momen­tan auch vom Oslebs­hau­ser Markt­platz bis zur Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße durch­schau­en. Die kon­kre­ten Neu­bau­plä­ne wur­den u.W. noch nicht vor­ge­legt. Bekannt aus frü­he­ren Plä­nen ist, das die Ver­wal­tung des Sozi­al­wer­kes in das ehe­ma­li­ge Poli­zei­re­vier ein­zie­hen, eine KiTa und eine Erwei­te­rung der Senio­ren­wohn­an­la­ge ent­ste­hen sol­len. Gibt es für wei­te­re Baum­fäl­lun­gen im Lau­fe des Jah­res eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung oder steht das in Kür­ze an?

.
.

.

Die Neu­ge­stal­tungs­ar­bei­ten im Oslebs­hau­ser Park haben begon­nen. Der­zeit fin­det die Lich­tung und Ver­brei­te­rung des Rad­we­ges statt.

.

Mögliche Bahnwerkstatt für das Expresskreuz HB/NDS in Oslebshausen

Das Häfen­res­sort hat ein Infor­ma­ti­ons­pa­pier mit den Fak­ten zum der­zei­ti­gen Stand zusammengestellt.

Die Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft (LNVG) hat 33 Elek­tro-Dop­pel­stock-Trieb­wa­gen für das Express­kreuz Bre­men Nie­der­sach­sen und deren War­tung aus­ge­schrie­ben. Optio­nal sind zwei wei­te­re Lie­fe­run­gen von bis zu 13 Trieb­zü­gen. Eine wei­te­re Opti­on ist die Lie­fe­rung von 60 wei­te­ren Trieb­zü­gen für ande­re Net­ze der LNVG in Nie­der­sach­sen, die dann logi­scher­wei­se auch nicht in Bre­men gewar­tet wer­den wür­den. Bei die­ser Vari­an­te wird erhofft, das sie für den Steu­er­zah­ler güns­ti­ger ist als die Aus­schrei­bung zuvor des Fahr­be­trie­bes inkl. Stel­lung der Züge. Nach dem Lie­fer- und War­tungs­ver­trag erfolgt somit dann noch eine Aus­schrei­bung wer mit den Zügen fährt. Da dabei nicht mehr die Züge finan­ziert wer­den müs­sen, erhofft sich die LNVG mehr Bie­ter für den dann rei­nen Fahr­be­trieb. Man kann dann nur hof­fen, das der­je­ni­ge der dann den Zuschlag für den Fahr­be­trieb erhält, auch qua­li­fi­ziert und gut orga­ni­siert ist.

Für die War­tung der Züge kommt in Oslebs­hau­sen eine Gesamt­flä­che von ca. 7 Hekt­ar in Betracht. Ein­mal han­delt es sich um die Flä­che am Ende der Stra­ße Reit­bra­ke hin­ter der Fir­ma Nehlsen und um eine Gleis­an­la­ge An der Fin­ken­au. Die Flä­chen sol­len im Fal­le des Fal­les nicht ver­kauft wer­den, son­dern im Wege des Erb­bau­rechts für 30 (Bie­ter) plus 30 Jah­re (LNVG) über­tra­gen wer­den. Die Betriebs­auf­nah­me wäre für Dezem­ber 2024 geplant.

Die im Flä­chen­nut­zungs­plan ein­ge­zeich­ne­te und so nach unse­rer Mei­nung noch nicht her­ge­stell­te Wald­flä­che wür­de nur unbe­deu­tend durch neu zu ver­le­gen­de Glei­se berührt wer­den. Hier war­ten wie noch auf die Ant­wort auf unse­ren Bei­rats­be­schluss zum Thema.

Aus Sicht der Res­sorts wäre eine Ansied­lung eine Auf­wer­tung des Gewer­be­stand­or­tes Rie­de­mann­stra­ße. Eine bis­her nur unter­wer­tig oder gar nicht genutz­te Flä­che könn­te wie­der bestim­mungs­ge­mäß als Bahn­flä­che genutzt wer­den. Der Stre­cken­ab­schnitt ist bereits elek­tri­fi­ziert und leis­tungs­fä­hig für pro­gnos­ti­ziert täg­lich ca. 20 Fahr­ten bzw. im mög­li­chen zwei­ten Bestell­schritt der LNVG ca. 30 Fahr­ten. Auch hoch­qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze wür­den im Land Bre­men blei­ben bzw. neu ent­ste­hen. Der Stand­ort liegt ziem­lich zen­tral im Streckennetz.

Wich­tig zu wis­sen ist, das der Eng­pass­be­reich im Schie­nen­ver­kehr erst mit der zwei­glei­si­gen Stre­cke ab dem Bahn­hof Osleb­hau­sen Rich­tung Burg beginnt. Dafür lau­fen die Pla­nun­gen für den Aus­bau der Stre­cke, was mit den teil­wei­se Was­ser­la­gen und dem heu­ti­gen Bahn­damm äußerst anspruchs­voll wer­den dürf­te. Ab dem Haupt­bahn­hof ist die Stre­cke (meist) vier­glei­sig. Über­re­gio­na­ler Ver­kehr hat auf der Stre­cke Vor­fahrt — eine Ver­schie­bung von Güter­trans­por­ten in die Nacht­zeit wird nicht erwar­tet; eben­so kei­ne Aus­wir­kun­gen auf den Schie­nen­per­so­nen­ver­kehr. Ins­ge­samt ist der Stand­ort damit von der Leis­tungs­fä­hig­keit bes­ser geeig­net als ande­re Standorte.

Klar­ge­stellt wird, das auf den heu­ti­gen Bahn­an­la­gen jeg­li­cher Eisen­bahn­ver­kehr mög­lich ist. Es ist inso­fern eben für die Anwoh­ner An der Fin­ken­au seit Jah­ren ein Son­der- oder Glücks­fall, das dies nicht (mehr) pas­siert. Für Neu- und Umbau­ten wäre ein Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren bei der Bau­be­hör­de zu bean­tra­gen, was auch eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung bedeu­ten wür­de. Die LNVG macht in der Aus­schrei­bung umfang­rei­che lärm- und emis­si­ons­re­du­zie­ren­de Auf­la­gen für die Bahn­werk­statt, die über die gel­ten­den Lärm­schutz­vor­ga­ben hin­aus­ge­hen. Mit dem Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren wer­den sämt­li­che Aspek­te gere­gelt. Im Fal­le des Fal­le ist schon vor Ein­lei­tung des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren eine öffent­li­che Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung vorgesehen.

Es wird auch über Alter­na­tiv­stand­or­te geschrie­ben: Bre­mer­ha­ven Grau­wall­ring, Bre­mer­ha­ven-Lehe, Olden­bur­ger Kur­ve am Bre­mer Haupt­bahn­hof, ehe­ma­li­ger Güter­bahn­hof am Bre­mer Haupt­bahn­hof, pri­va­te Flä­che im Bereich Bre­men Fin­dorff, Ran­gier­bahn­hof in Bre­men Wal­le. Sie kom­men alle­samt wegen ent­we­der zu gerin­ger Flä­che, kei­nen Kapa­zi­tä­ten oder ande­ren Pla­nun­gen nicht in Fra­ge. Wei­te­re mög­li­che Flä­chen sol­len aber auch im Rah­men der Plan­fest­stel­lung aus­ge­schlos­sen wer­den müs­sen. Da wäre aus unse­rer Sicht der Blick auf die DB-Flä­chen in Sebalds­brück zu rich­ten. Wobei sich ggf. die Deut­sche Bun­des­bahn auch wei­gern könn­te Kon­kur­ren­ten zu fördern.

Ins­ge­samt kann man fest­hal­ten, das der Aus­bau des Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehrs ein wesent­li­ches Ziel aller rele­van­ten Par­tei­en ist. Mehr oder bes­se­re Züge bedeu­ten auch mehr bzw. neue War­tungs­hal­len. Alter­na­tiv­stand­or­te im Land Bre­men als zen­tra­len Ver­kehrs­punkt wer­den von den Bie­tern bis­her nicht gese­hen. Daher muss man davon aus­ge­hen, das der Stand­ort Reitbrake/An der Fin­ken­au wohl gut im Ren­nen lie­gen könnte.

Was aber län­ger­fris­tig betrach­tet kei­nes­wegs nega­tiv sein muss. Denn im Fak­ten­pa­pier wird fest­ge­hal­ten: “… Auf bestehen­der Geneh­mi­gungs­grund­la­ge sind (bei ent­spre­chen­der Aus­las­tung der heu­te vor­han­de­nen Gleis­an­la­gen) höhe­re Immis­sio­nen hin­zu­neh­men als bei einer neu­en Anla­ge (Werk­statt), die nach aktu­el­lem Recht plan­fest­ge­stellt wird. …” D.h., nur mit einem teil­wei­sen Neu­bau ergibt sich die Mög­lich­keit, den Lärm­schutz für die Wohn­ge­bie­te an die heu­ti­gen gesetz­li­chen Nor­men anzu­pas­sen. Ohne einen Neu­bau hät­ten die höhe­ren Lärm­wer­te der Ver­gan­gen­heit Bestandsschutz.

Wie im Fal­le des Fal­les ein not­wen­di­ger Umzug der heu­te auf dem Gelän­de an der Reit­bra­ke täti­gen 5 Fir­men gestal­tet wer­den kann, das wird man sehen. Es gibt auch im nähe­ren Umfeld noch wei­te­re Flä­che im öffent­li­chen oder pri­va­ten Besitz, auf die umge­zo­gen wer­den könn­te. Dito fal­len abseh­bar Flä­chen etwa an der Rei­her­stra­ße brach.

Im Nachgang der Beiratssitzung am 10.02.2021

Die Sit­zung ver­lief in den fast 3,5 Stun­den wie erwar­tet. Durch eine neue Vor­ga­be der Senats­kanz­lei muss­te jedes Bei­rats­mit­glied expli­zit sagen, ob es mit Ja/Nein/Enthaltung stimmt. Die Sit­zungs­lei­tung muss­te also bei jeder Abstim­mung alle 14 (?) anwe­sen­den Bei­rats­mit­glie­der auf­ru­fen, was ent­spre­chend zeit­rau­bend war. Hand­zei­chen in die Kame­ra ana­log einer Prä­senz­sit­zung waren lei­der nicht mehr mög­lich. Wir müs­sen lei­der der­zeit noch damit leben, das eine Par­tei in Bre­mer Bei­rä­te gewählt wur­de, deren Ver­tre­ter offen­bar eher die Abschaff­tung der Demo­kra­tie zum Ziel hat — auch wenn sie öffent­lich etwas ande­res sagen.

Erfreu­lich war der Fort­schritt bei den Pla­nun­gen für die letz­te Aus­bau­stu­fe der Ober­schu­le im Park. Im Bereich um Im Wein­ber­ge kommt es zuvor schon zu deut­li­chen Ände­run­gen durch die in den nächs­ten Jah­ren wohl kon­kre­te For­men anneh­men­den Arbei­ten des Sozi­al­werks der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de. Die alte SGO-Turn­hal­le soll bereits abge­ris­sen sein (?). Im ehe­ma­li­gen Poli­zei­re­vier soll die Ver­wal­tung des Sozi­al­wer­kes ein­zie­hen. Dito soll an Stel­le der Turn­hal­le eine neue KiTa und eine Erwei­te­rung der u.W. sehr gut nach­ge­fra­getn Senio­ren­woh­nun­gen der Heim­stif­tung erfolgen.

Die­se Arbei­ten könn­ten evtl. (!) auch noch zu Syn­er­gie­ef­fek­ten beim Park­platz­nach­weis für den Erwei­te­rungs­bau der Schu­le füh­ren. Noch ist hier nichts in Stein gemei­selt, son­dern es ist der ers­te Pla­nungs­auf­schlag. Die­ser hat Rück­sicht auf den vor­han­de­nen Baum­be­stand genom­men und wur­de so gewählt, das man mög­lichst wenig Flä­che ver­dich­ten muss. Neben dem Bau der 3‑Fel­der-Turn­hal­le und eines Jahr­gangs­baus ste­hen eine Erwei­te­rung der Men­sa, ein Ver­wal­tungs­bau und ein Trep­pen­haus am Vil­len-Gebäu­de an.

Beiratssitzung (per Videokonferenz) am 10.02.2021

Die Ein­la­dung dazu gibt es wie immer auf der Termin­sei­te des Orts­am­tes: https://www.ortsamtwest.bremen.de/groepelingen/termine-20741

Haupt­the­ma ist dies­mal der Pla­nungs­stand für den Erwei­te­rungs­bau und die Turn­hal­le der Ober­schu­le im Park in Oslebshausen.

An Anträ­gen lie­gen bis­her vor:

  • For­de­rung eines Akti­ons­plans zur Lärm­min­de­rung nach der Umge­bungs­richt­li­nie für
    die Hafen­bahn im Bre­mer Wes­ten” sei­tens der SPD-Frak­ti­on. Selt­sa­mer­wei­se ist bis­her die Hafen­ei­sen­bahn aus die­ser Richt­li­nie aus­ge­nom­men — im Gegen­satz zu den Glei­sen der Deut­schen Bun­des­bahn. Da hat das SPD-geführ­te Hafen­res­sort sich dem Zeit­wan­del mal wie­der erfolg­reich wider­set­zen kön­nen. 😉 Wir unter­stüt­zen den Antrag natürlich.
  • Unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der hat im Auf­trag des Spre­cher­aus­schus­ses einen Antrag zur Ein­stu­fung des REWE-Mark­tes Oslebs­hau­sen im Zen­tren- und Nah­ver­sor­gungs­kon­zept geschrie­ben: Bei­rat Grö­pe­lin­gen 20210210 REWE Oslebs­hau­sen Zen­tren­kon­zept. Das ist zwar jetzt erst­mal beschlos­sen — aber nach dem Kon­zept ist vor dem Kon­zept und wir hof­fen immer noch, das die Tat­sa­chen auch bei den Ent­schei­dern gese­hen werden.
  • Von der Bei­rats­spre­che­rin gibt es einen Antrag zur Klä­rung der Bei­rats­rech­te, der auch mit Glo­bal­mit­teln aus­ge­stat­tet wer­den soll. Wir wür­den die­sen Antrag unter­stüt­zen. Aus­gangs­punkt ist hier die Infor­ma­ti­on zur mög­li­chen Ansied­lung einer Bahn­werk­statt. Im § 31 des Bei­rä­te­ge­set­zes steht aller­dings klipp und klar: “… Pla­nungs­ab­sich­ten und ‑inhal­te sowie Ergeb­nis­se von Unter­su­chun­gen sind zum frü­hest­mög­li­chen Zeit­punkt mit­zu­tei­len … .” Also nicht nur kon­kre­te Plä­ne, son­dern auch bereits Absich­ten. Und da muss man sagen, das das SPD-geführ­te Häfen­res­sort das aus unse­rer Sicht klar nicht befolgt hat und es bedarf eigent­lich kei­ner recht­li­chen Klärung.
  • Von der CDU gibt es einen Antrag zur Ein­rich­tung einer WLAN-Ver­bin­dung in den Mobil­bau-Klas­sen der Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße, was wir natür­lich auch unterstützen.
  • Zudem möch­te die CDU-Frak­ti­on die Grö­pe­lin­ger Auto­fah­rer mit min­des­tens 2 fes­ten Kräf­ten des Ord­nungs­diens­tes der Ver­feh­lung gegen Park­vor­schrif­ten über­füh­ren und ordent­lich bei den Grö­pe­lin­gern abkas­sie­ren. Inhalt­lich ist das zwar nicht ganz rich­tig, da der Ord­nungs­dienst dafür nicht zustän­dig ist, son­dern die Ver­kehrs­über­wa­chung des Stadt- bzw. Ord­nungs­am­tes. Aber auch dage­gen wer­den wir nichts vor­brin­gen, weil wir ja selbst im Hin­ter­grund in die­se Rich­tung poli­tisch aktiv sind und das zu nahe Par­ken an Bäu­men bzw. in Sicht­be­rei­chen von Ein­mün­dun­gen monieren.
  • Auch gibt es einen Bericht zur Jugend­be­tei­li­gung unter dem Mot­to “grö­peln statt grü­beln” auf der its’s lear­ning Plattform.

Viel­leicht gibt es auch Anlie­gen aus der Bevöl­ke­rung? — Schau­en Sie oder schau Du doch heu­te abend mal rein!

PS: Über allem schwebt natür­lich auch die jetzt schon mona­te­lang ver­füg­te Schlie­ßung der Gech­äf­te, die offen­bar immer schlim­me­re Fol­gen im Geschäfts­le­ben auch in unse­rem Stadt­teil zeigt. Vie­les ist in die­sem Bereich nicht nach­voll­zieh­bar und “die Ber­li­ner Poli­tik” scheint ange­sichts der Kol­le­te­ral­schä­den nicht mehr rea­lis­tisch zu sein. Aber das sind Din­ge, die vom Bei­rat aus nicht ver­än­dert wer­den kön­nen. Und von der Lan­des­ebe­ne oder von den Ver­bän­den gibt es bereits Signa­le, das man über­zo­gen hat. Wir kön­nen nur hof­fen, das die­se Signa­le erhört werden.

 

Integriertes Entwicklungsprogramm Gröpelingen in 2021

Es gab wie­der eine Sit­zung des Ent­wick­lungs­gre­mi­ums zum Inte­grier­ten Ent­wick­lungs­pro­gramm Grö­pe­lin­gen. Das ers­te Pro­gramm ist 2020 aus­ge­lau­fen — trotz­dem sind ganz vie­le Maß­nah­men dar­aus zur Zeit in der Ent­ste­hung. Es ist eine Ver­län­ge­rung bis zum Ende des Jah­res 2029 geplant. Das Pro­gramm dafür wur­de in den letz­ten Mona­ten unter brei­ter Betei­li­gung des Stadt­teils aus­ge­ar­bei­tet. Die poli­ti­schen Beschlüs­se des Pro­gramms sol­len im Febru­ar und März 2021 gefasst wer­den. Grö­pe­lin­gen — und damit auch Oslebs­hau­sen! — wer­den damit zu DEM Schwer­punkt­ge­biet der städ­te­bau­li­chen För­de­rung in Bre­men. Was ange­sichts der als nega­tiv inter­pre­tier­ten Sozi­al­da­ten gera­de in den Orts­tei­len Lin­den­hof, Grö­pe­lin­gen und Ohlen­hof auch eine logi­sche Kon­se­quenz ist. Der Orts­teil Oslebs­hau­sen sticht ja posi­tiv her­aus in Gröpelingen.

Grö­ße­re Geld­aus­ga­ben im Pro­gramm wer­den vor­aus­sicht­lich z.B. sein:

  • Gestal­tung des Außen­ge­län­des des neu­en Westbads
  • Diver­se Um- und Erwei­te­rungs­bau­ten an Schulen
  • Gestal­tung des Mäh­lands­we­ges zu u.a. einer wich­ti­gen Ver­kehrs­ach­se für den Radverkehr
  • Bes­se­re Weg­wei­sung und Erneue­rung der Bän­ke im Grün­zug West
  • Kin­der­freund­li­che­re Gestal­tung von Spiel­plät­zen. Ein Schwer­punkt soll dabei der Lie­gnitz­platz sein.
  • Wei­te­re Maß­nah­men im Nah­erho­lungs­ge­biet In den Wischen und wei­ter Rich­tung Walle
  • Ein­rich­tung eines Gesundheitszentrums

Ins­ge­samt sind 27 Pro­jek­te vor­ge­se­hen, wobei es dann in den nächs­ten mehr als 9 Jah­ren auch noch Ände­run­gen geben kann. Denn jede grö­ße­re Maß­nah­me muss auch noch ein­zeln für die kon­kre­te Umset­zung eine Zustim­mung der zustän­di­gen Gre­mi­en erhal­ten. Evtl. fällt dann wie im bis­he­ri­gen Pro­gramm auch eine Maß­nah­me raus und dafür kommt eine ande­re rein.

 

Im Jahr 2021 wer­den eine gan­ze Rei­he von Maß­nah­men durch­ge­führt und fer­tig­ge­stellt. Da wären:

  • Febru­ar 2021: Fer­tig­stel­lung des Quar­tiers­platz Greif­wal­der Platz. Coro­nabe­dingt kei­ne Einweihungsfeier
  • April 2021: Fer­tig­stel­lung des Spiel­plat­zes Dock­stra­ße / Mar­tha-Heu­er-Stra­ße. Eine Nuzung kann wegen der not­wen­di­gen Gras­na­be wahr­schein­lich erst spä­ter sein
  • Juni 2021: Fer­tig­stel­lung des Quar­tiers­plat­zes Kul­mer Stra­ße. Die Bau­ar­bei­ten begin­nen in Kürze
  • Juli 2021: Geplan­te Fer­tig­stel­lung des Ohlen­hof Carrées
  • Sep­tem­ber 2021: Fer­tig­stel­lung der Umge­stal­tung im Oslebs­hau­ser Park
  • Novem­ber 2021: Fer­tig­stel­lung des Hans-Kosch­nik-Platzes

 

Lau­fen­de Maß­nah­men wäh­rend des Jahres:

  • Umge­stal­tung des Stra­ßen­raums in Höhe des Stra­ßen­bahn­de­pots Gröpelingen
  • Maß­nah­men im Bereich Beleuch­tung im Bereich Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße / Rit­ter­hu­der Stra­ße / Lindenhofstraße
  • Sicher­heits­part­ner­schaft / Anwen­dung des Wohnungsaufsichtsgesetzes
  • Städ­te­bau­li­che Stu­die für den Kreu­zungs­be­reich in Oslebs­hau­sen mit Betei­li­gung der Betrof­fe­nen vor Ort (Kir­che, KiTa, Ein­zel­han­del) und einem Sze­na­rio­work­shop im März 2021
  • Diver­se Schul­bau­ten wie den 3. Bau­ab­schnitt der Grund­schu­le Pas­to­ren­weg, Neue Ober­schu­le Ohlen­hof, Grund­schu­le Humann­stra­ße, Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße, Neue Ober­schu­le Grö­pe­lin­gen, Bun­ker­platz Grund­schu­le Fischer­hu­der Stra­ße (Work­shop im April 2021)

Man sieht also: Es pas­siert enorm viel in Grö­pe­lin­gen und das kann man auch rich­tig sehen — an vie­len Stel­len im Stadtteil.

Schlagworte:

Erinnerung: Petition zur Erhaltung der Recyclingstation mitzeichnen

Es gibt eine lau­fen­de Peti­ti­on zur Erhal­tung des Ange­bots der Recy­cling­sta­ti­on Fin­dorff. Geo­gra­phisch gese­hen liegt die­se fast noch in Wal­le und es ist bekannt, das auch Grö­pe­lin­ge­rIn­nen die­se Sta­ti­on nut­zen. Wobei ein Mit­zeich­nen auch  als Votum für einen vol­len Erhalt der Recy­cling­sta­ti­on in Oslebs­hau­sen die­nen kann. Wir möch­ten jeden­falls jede Lese­rin und jeden Leser hier um eine Mit­zeich­nung beten.

https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsdetails&s=1&c=date_public&d=DESC&b=0&l=10&searchstring=&pID=3464