das voraussichtlich vom 20./21. Januar bis 24. Januar 2012 eine Export-See-Schiffs-Verladung vorgenommen wird. Die Ladezeit beträgt täglich 24 Stunden. Die Firmenleitung wird die MitarbeiterInnen auf ein möglichst lärm- und staubarmes Handling hinweisen.
Neue Oberschule Ohlenhof
Der Stadtteilkurier des Weser-Kurier berichtet auch in seiner Online-Ausgabe heute über aktuelle Entwicklungen zum Thema:
Wie im letzten Artikel geschrieben, beträgt der Bereich insgesamt 14.000 qm. Für den Schulneubau sollen 5.000 qm umbaute Fläche benötigt werden. Zweigeschossig also 2.500 qm. Ggf. kommen noch Flächen für Sport/Mensa hinzu – aktuell beim Schreiber nicht bekannt. Und letztlich ist noch nicht geklärt, ob die Schule überhaupt auf dieser Fläche entsteht. Allerdings muss man auch schreiben, das die Schule Priorität hat und es obendrein viele freie Kleingärten im Bremer Westen gibt.
Treffen der Stadtteilgruppe am 17.01.2012
wieder um 19:30 Uhr bis ca. 21:45 Uhr in der Seewenjestr. 98a neben dem Parkeingang. Themen siehe die Einladung:
2012_01_17_Einladung Stadtteilgruppe
Mit 9 Anwesenden ergab sich eine angeregte Diskussion.
Wir berichteten vom Neujahrsempfang der Partei und von einem “Come-together” von Ressortleitungen, Bürgerschaftssabgeordneten, parlamentarischen Mitarbeitern und Beiratsmitgliedern. Zum Leidwesen der Politik wurde deutlich, das auch die Bremer Medien öfters mehr an “Ehestreit zwischen rot grün” interessiert sind als an der Berichterstattung über Fakten. Zudem hat auch das neue Wahlrecht wie alles im Leben nicht nur Vorteile, was sicherlich zum Ende der Legislaturperiode noch deutlicher werden dürfte.
Weitere Themen waren die Umgestaltung der Kreuzung Oslebshausen, die sicher auf der nächsten Ausschusssitzung nochmals beraten wird.
Wir besprachen unsere Position zur Neuen Oberschule Ohlenhof.
Breiten Raum nahm ein, was wir im Jahr 2012 in der Beiratsarbeit behandeln wollen. Oft ist es so, das Themen von der Behörden oder aufgrund aktueller Ereignisse kommen und man dann seine eigenen Ziele aus den Augen verliert. An dieser Stelle wollen wir alle unsere Ideen allerdings nicht veröffenlichen.
Jahresausblick 2012
Alle Experten reden von der Krise – wir versuchen einmal mögliche positive Entwicklungen im Jahr 2012 hier in Gröpelingen aufzuzeigen.
Bildung / Sport
Schulprotest hin oder her. Fakt bleibt, das mit Eintritt der GRÜNEN in die Regierung 2007 der Schwerpunkt von überdimensionierten Gewerbeansiedlungen, Rennbahn und Co. auf Soziales und Bildung gesetzt wurde. Gröpelingen hat davon profitiert. In 2012 stehen in Gröpelingen z.B. an:
o Aufbau Quartierszentrum Fischerhuder Str.
o Weiterer Umbau Neue Oberschule Gröpelingen und Grundschule Halmerweg
o Standortentwicklung Neue Oberschule Ohlenhof
o Neubau Turnhalle Grundschule Auf den Heuen
o Ggf. grundsätzliche Neuberechnung der Lehrerstunden – siehe Kritik des Rechnungshofes an dem Zuschlags- und Anpassungsdschungel
o Fertigstellung “Umziehgebäude” an der Bezirkssportanlage Lissaer Str.
o Umgestaltung Spielplatz Gohgräfenstr.
o Einweihung der von uns initiierten Streuobstwiese Basdahler Str.
Verkehr
o Der Quartiersbus Ohlenhof könnte ein Angebot über den März hinaus werden
o Planungen Zentralkreuzung Oslebshausen
o Verbindungsweg Ritterhuder Heerstr. in das Parzellengebiet
o Hoffentlich Bewegung in Sachen Eckgrundstück Stapelfeldtstr./Liegnitzstr.
Bau
o Ggf. Lückenschluss Gröpelinger Heerstr. Höhe Bersestr.
o Planungsfortschritt Aufstockung Grundstück ehemals C.A. Klein Beim Ohlenhof
o Fortschritt bei den Plänen auf dem Kirchengelände Beim Ohlenhof
o Sanierung Wohnanlage Rostocker Str. durch die Baum Unternehmensgruppe / teilweise öffentliche Gelder
o Weitere Sanierungen des BreBau Wohnbestandes im Stadtteil
o Fertigstellung des neuen Zentralgebäudes der JVA, weiterer Umbau
o Weitere Baumaßnahmen beim Projekt “Quartierszentrum” an der Heeslinger Str.
o Städtebauliche Aufwertung Straßenbahnhaltestelle Lindenhofstr. stadteinwärts
o Ggf. Bau einer Seniorenwohnanlage Höhe Alter Winterweg
Entwicklungsagentur West
Die soll im Frühjahr starten. Detailinformationen sind noch nicht recht bekannt. Wir versuchen, im Hintergrund bereits jetzt Einfluss zu nehmen. Wichtig sind uns Bildung, wo ja aber bereits unabhängig hiervon sehr viel läuft. Dann ist uns der Einbezug des Jobcenters West sehr wichtig. Mit einer Relation von 1 zu 350 zwischen einem Fallmanager und den Arbeitslosen kommen wir im Stadtteil nicht weiter. Gelder für Sanierungsmaßnahmen erwarten wir eher nicht. Vorbehaltlich der Gewinnung von evtl. Bundes- oder Europamitteln.
Treff für Stadtteilinteressierte am 20.12.2011
Das letzte Treffen der grünen Stadtteilgruppe findet wieder um 19:30 bis ca. 21:45 Uhr in der Seewenjestr. 98a neben dem Parkeingang im hinteren Flachbau statt (rollstuhlgeeignet).
Auf der Tagesordnung stehen im Wesentlichen Berichte und Diskussionen zu den zwischenzeitlichen Beirats- und Ausschussterminen. Z.B. zum 4. Oberschulstandort, zum Jobcenter oder zum Umbau der Zentralkreuzung in Oslebshausen.
Ggf. noch ein Jahresrück- und Ausblick. Neue Gesichter wie immer gerne willkommen.
Turnhallen
Einem Artikel des Weser-Kuriers ist zu entnehmen, das nun in den kommenden Sommerferien 2012 die Turnhalle “Auf den Heuen” abgerissen und anschließend neu gebaut werden soll.
Wer selbst noch nicht vor Ort war, kann sich auch die Fotostrecke anschauen. In den Vorjahren war die Halle bereits einmal gesperrt. Die Statik soll eine Benutzung erlauben – auch wenn das bei den Fotos nicht jeder vermuten würde.
Ausschuss “Arbeit …” vom 14.12.2011
Mit der Gewerbeaufsicht wurden verschiedene Thema besprochen. U.a. das Thema Sand-/Schüttgutlager Reitbrake, bei dem das Bauressort offenbar für alle Beteiligten auf Tauchstation gegangen ist. Es wurde beschlossen, das eine Änderung des Bebauungsplans erwirkt werden soll. Es wurde nocheinmal deutlich, das der Stadtteilbeirat angesichts der vielen öffentlichen Gelder die in die Aufwertung des Wohngebietes “Wohlers Eichen” geflossen sind, diese Nutzung im unmittelbaren Umfeld nicht akzeptieren kann. Die aktuelle Nutzung des Geländes im Wege eines Probebetriebs ist Mitte 2010 ohne Beteiligung des Stadtteilbeirates geschehen!
Dann stellte sich die Fa. HGM Energy aus der Windhukstr. 1-3 vor. Die Fa. ist dort seit 39 Jahren ansässig und hat mit ihrem Tankgeschäft einen Einzugsbereich bis nach Hannover, Hamburg, Wilhelmshaven, Lingen. Beschäftigt werden ca. 35 Mitarbeiter und man ist nach Weserport der grösste Umschlagsbetrieb in den Bremer Häfen. Überwiegend wird der Heiz- und Treibstoff per Schiff angeliefert und verlässt überwiegend per LKW und Bahnwaggons wieder die Tanklager. Anlass für die Einladung waren die aktuellen Baumaßnahmen für die Erweiterung der Kesselwagen-Tankstation und die Erneuerung der Dampfrückgewinnungsanlage. Mit diesem Ausbau soll die Kapazität des bereits um die Flächen einer ehemaligen Spedition erweiterten Firmengeländes erschöpft sein.
Weiterer Tagesordnungspunkt war der Bahnlärm bzw. die Beteiligung an der bremenweiten Bahnlärminitiative. Wie den Medien zu entnehmen war, kommt recht überraschend evtl. mit der Inbetriebnahme des Jade-Weser-Port ab ca. August 2012 die nächsten Jahre auf Gröpelingen und Walle bedeutend mehr Güterzugverkehr zu, da die Deutsche Bahn offenbar beabsichtigt, den bis zur vollständigen Elektrifizierung der Bahnstrecke bis nach Wilhelmshaven notwendigen Lokwechsel in Gröpelingen durchzuführen.
Weiteres Thema war kurz die Überflutung des Mählandsweges, die ggf. wieder zu einer Sperrung führt. Offenbar findet die gesamte Entwässerung des Rangierbahnhofs in die anliegenden Gräben statt, die dann die Straße fluten.
Bauausschuss vom 07.12.2011
Thema auf der Sitzung war u.a. das Wohnprojekt “Bunte Berse”, das dem ursprünglichen Zeitplan etwas hinterherhinkt und bei dem es auf der letzten Beiratssitzung eine Wortmeldung von Projektteilnehmern gab, die zur Befassung mit dem Thema führte. Der Stadtteilkurier West des Weser-Kuriers hat über das Thema berichtet. Nachzulesen auch im Internet mit folgendem Verweis.
Weiteres Thema war der Umbau der zentralen Kreuzung Oslebshauser Heerstr./Oslebshauser Landstr./ Ritterhuder Heerstr.. Hierüber berichtete der Weser-Report mit einer Pressemitteilung des SPD-Abgeordneten Andreas Kottisch, die wohl zeitlich begrenzt hier nachzulesen ist.
Bei der Rundfahrt mit dem Leiter des ASV Anfang November durch den Stadtteil wurde ein Lösungsvorschlag des ASV erbeten, der nunmehr vorliegt. Dieser traf nur auf die Zustimmung unseres Vertreters im Bau- und Verkehrsausschuss. Alle anderen Vertreter fanden den Vorschlag in keiner Weise den vorherigen Planungen gerecht werdend.
Wir haben die vorherigen Planungen für den Kreuzungsbereich mitgetragen. Wir sind auch jetzt noch für eine Umgestaltung, die eine bessere Querung für Fußgänger etc. ermöglicht. Allerdings erscheint uns mit Blick auf die Haushaltsnotlage ein teurer Komplettumbau der Kreuzung, die im Kern den Verkehrsfluss nicht verbessert, nicht notwendig. Da ist eine Investition in z.B. verbesserte Turnhallen viel wichtiger.
Schaut man sich heute die Verkehrsströme an der Kreuzung an, so ist die Ampelschaltung ausfahrend von der Oslebshauser Landstraße wie gewünscht auf eine Abhängung der Straße programmiert, da mit einer Ampelschaltung nur ca. 3 Kfz die Kreuzung passieren können. Zu normalen Zeiten bilden sich auf der Ritterhuder Heerstr. keine Staus an den Ampeln – mit einer Grünphase fliessen i.d.R. die anfahrenden Kfz ab. Auf der Oslebshauser Heerstr. kann der hier vielfach vorhandene Busverkehr von/nach Bremen Nord auf Busspuren fließen. Auch auf dieser Straße bilden sich i.d.R. aus dem örtlichen Verkehr heraus keine Staus. Rein verkehrstechnisch gibt es bis auf die mangelnde Querungsmöglichkeit für Fußgänger etc. von der Oslebshauser Landstraße kommend und dem teilweise schlechten Straßenbelag, keinen Optimierungsbedarf. Diese Verbesserung kann mit dem vorgelegten Planungsentwurf erreicht werden.
Wir glauben nicht, das man mit ein paar mehr Parkplätzen vor der Tür die beengten Geschäftsräume an der Kreuzung – z.B. im ehemaligen Comet-Markt – wieder attraktiver machen könnte. Dafür gibt es mittlerweile um den Bahnhof herum neue Geschäftsflächen bzw. sollen beim Sander-Center noch neue Geschäftsflächen entstehen. Zudem muss davon ausgegangen werden, das z.B. ein Kreisverkehr den Busverkehr behindert und insgesamt zu mehr Durchlässigkeit von bzw. zur Autobahnabfahrt führt, was wir nicht unterstüzen.
Beiratssitzung am 13.12.2011
um 19:00 Uhr im Nachbarschaftshaus Helene Kaisen, Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen.
Auf der Tagesordnung stand der 4. Oberschulstandort in Gröpelingen. In einer vorherigen Sitzung des eingerichteten nichtständigen Ausschusses – siehe Einträge zuvor vom 27. und 20.11. 2011 – wurde das Thema bereits behandelt. Im Beisein u.a. des Staatsrats wurde das Thema ca. 2 Stunden erörtert. Aus unserer Sicht hätte es insgesamt besser vorbereitet werden können. Wie sich während der Sitzung herausgestellt hat, wäre der Landesverband der Kleingärtner bereit, über Flächen von 14.000 qm2 zu sprechen. Hinzu kommen evtl. Freiflächen im Bereich Wummensieder Str.. Damit hätte insgesamt im Vorfeld die Schärfe aus der Diskussion genommen werden können.
Mehrheitlich zugestimmt wurde schliesslich einem Antrag von SPD, Bündnis 90 / DIE GRÜNEN und DIE LINKE. Korrigiert wurde der Beschluss noch im Punkt 3 um das Wort “standortnahe” Ausgleichflächen.
Es bleiben auch bei uns Zweifel, ob der Standort richtig ist, wenn sich die Schüleranzahl von jetzt ca. 300 Grundschüler um ca. 500 Oberstufenschüler erhöht. Allerdings gibt es offenbar im Stadtteil keine anderen – zumindest städtische – Grundstücke. Zudem wird mit Blick auf die Finanzlage und die Begehrlichkeiten anderer Stadtteile das Zeitfenster für den Neubau einer Schule in Gröpelingen kurz sein. Und der Standort ist wichtig, um im Verbund der Oberschulstandorte auch wieder den gymnasialen Schulabschluss in Gröpelingen zu ermöglichen, was aus Sicht der Stadtteilentwicklung ein ganz wichtiger Punkt ist.
Man kann mit Blick z.B. auf die Sanierung der Grundschule Auf den Heuen, die Gründung der Neuen Oberschule Gröpelingen, die Erweiterung der Schule im Oslebshauser Park oder das Quartiersbildungszentrum Fischerhuder Str. nicht behaupten, das der Stadtteil zuletzt schlechte Erfahrungen mit der Bildungsbehörde gemacht hat. Im Gegenteil gibt es mit Eintritt der GRÜNEN in die Regierung seit 2007 endlich die notwendigen Bildungsinvestitionen in den Stadtteil. Es beginnt jetzt ein Planungsprozess, in dem alle Betroffenen aufgerufen sind, sich zu beteiligen.
Verabschiedet wurde auch der Beschluss zum SGB-II, der im Nachgang der letzten gemeinsamen Sitzung “Arbeit …” und “Soziales …” erstellt wurde:


