Landesmitgliederversammlung am Samstag den 24.09.2016 – wir sind dabei!

Medial ist über die kommende Landesmitgliederversammlung im Zusammenhang mit den Anträgen zum Offshore-Terminal Bremerhaven und zur Unterweservertiefung bereits in Funk, Fernsehen und Druckwerken berichtet worden.

Insgesamt sind in kurzer Zeit aber gleich 27 Anträge von z. B. den Kreisverbänden oder den Landesarbeitsgemeinschaften oder einfach den Parteimitgliedern zusammengekommen, so dass diese an diesem Tag evtl. gar nicht alle beraten werden können. Man kann also sagen: Die Partei lebt! Auch unsere Stadtteilgruppe hat in Zusammenarbeit mit anderen Stadtteilgruppen 2 Anträge gestellt, da wir leider in Gröpelingen zu wenige Mitglieder sind, um allein aus unserer Stadtteilgruppe heraus Antragsrecht zu besitzen.

Aber nicht nur für unserer Partei gilt ja: Es wäre schön, wenn wieder mehr GröpelingerInnen und OslebshauserInnen aktiv in einer Partei mitarbeiten würden, denn es ist wichtig, das man die Anliegen von vor Ort auf die Stadt-, Landes-, Bundes- und Europaebene bringt, weil viele Dinge eben dort entschieden werden und nicht im Stadtteilbeirat.

Unsere Anträge lauten :

Artikel 14 Grundgesetz auch in Bremen umsetzen – Wohnraumleerstand einer Nutzung zuführen

und

Wirksame Maßnahmen gegen die Vermüllung im öffentlichen Raum ergreifen

Sie greifen beides Dinge auf, die bereits grundsätzlich im Koalitionsvertrag (von uns) reingeschrieben wurden, aber auch umgesetzt werden müssen. Beim ersten Antrag sind wir zuversichtlich, das er angenommen wird. Beim zweiten Antrag ist das unsicherer, weil die Problemlage in anderen Stadtteilen evtl. (noch) anders gesehen wird. Wir werden berichten.

Beginn der Langzeitbaustelle am Kanalnetz im Pastorenweg im September 2016

Obwohl das Baustellenradar von Hansewasser den Beginn der Bauarbeiten erst für Mitte November ankündigt, haben diese offenbar bereits begonnen. Terminende an der Morgenlandstraße soll lt. den Angaben auf der Internetseite von Hansewasser im März 2018 sein. Dazwischen liegen 2 Winter und die Anwohner und anderweitige Nutzer müssen entsprechend mit Verlängerungen oder Verkürzungen rechnen.

 

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Turnhallensituation – warum verweigern sich die anderen Parteien einer Lösungsfindung?

WIR GRÜNEN hatten nach der Beiratswahl vor einem Jahr vorgeschlagen, das der Beirat einen nichtständigen Ausschuss bildet, der sich mit dem Zustand der Turnhallen im Stadtteil befasst. Das wurde von den anderen Parteien abgelehnt. Es wurde aber befürwortet, das aus dem Kreis des Bau- und Bildungsausschusses ggf. zusammen mit Vereinsvertretern eine Arbeitsgruppe gebildet wird.

Nach einem Jahr haben WIR GRÜNEN das auf der letzten Beiratssitzung am 7.9.2016 erneut aufgegriffen. Diesmal lehnten die anderen Parteien aber selbst die Bildung einer Arbeitsgruppe ab mit dem Hinweis, das man überarbeitet sei.

Heute berichtet buten & binnen über die schwierige Situation des Sportvereins SVGO:

Bericht Buten & Binnen 16.09.2016

Der Verein ist im Jahr 2010 durch das Zusammengehen der beiden Sportvereine SG Oslebshausen (damals 1.985 Mitglieder) und TV Grambke (damals 634 Mitglieder) entstanden. Das Sportamt soll seinerzeit die Vereine auch zu einem Zusammengehen gedrängt haben, da man kleinere Vereine mit der finanziellen Verpflichtung wie beim TV Grambke als Risiko ansah. Obwohl der Verein 2009 sein Geschäftsjahr mit einem kleinen Gewinn abschloss, sah auch der TV Grambke selbst für sich damals auf Sicht keine Überlebenschance, wie der Vorsitzende berichtete. Hintergrund war wohl eine gebaute (Tennis)-Halle mit noch einem Kredit von über 300.000 Euro, der für die Anzahl der Vereinsmitglieder und angesichts des maroden Zustandes eine große Belastung war. Die Fusion hat wahrscheinlich die Stadtgemeinde vor eher auftretenden Problemen bewahrt. Laut seinerzeitigem Zeitungsbericht sollte die Mitgliederzahl des fusionierten Vereins allerdings mittelfristig auf 3.500 Personen gesteigert werden, womit die Lage heute dann ganz anders wäre. Nun sind es aber nur noch 2.350 Mitglieder.

Begründet wird das mit dem teilweise maroden Hallenzustand und der Nichtverfügbarkeit von Hallen. Der bauliche Zustand der o.g. Halle in Grambke hat sich weiter verschlechtert – sie ist z.B. nicht beheizbar. In der Halle in der Alwin-Lonke-Straße wird nach der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft die zuvor vorgesehene Grundsanierung durchgeführt. Dito wird die Halle Auf den Heuen derzeit saniert und steht erst zum nächsten Schuljahr wieder zur Verfügung. Die Halle Oslebshauser Heerstraße und die Halle bei der Neuen Oberschule Gröpelingen sind für kommende Sanierungen vorgesehen.

Vllt. spielen auch die allerorts neu eröffneten großen Fitnesscenter eine Rolle – z. B. in der Überseestadt in Kooperation mit Werder, neu belebt im Walle-Center, im Quartierszentrum an der Gröpelinger Heerstraße erst kürzlich um eine Etage erweitert und neu und gross ja auch kürzlich erst im Sander-Center. Irgendwo muss die Nachfrage dafür ja auch herkommen.

Jedenfalls verwundert uns sehr, das die anderen Parteien im Beirat partout das Thema Sporthallen nicht bearbeiten wollen und die Sportvereine und deren Mitglieder mit ihren Sorgen allein stehen lassen. Aus unserer Sicht müssen aber aus dem Stadtteil heraus Vorarbeiten geleistet werden und das Sportamt bzw. Immobilien Bremen aktiv angesprochen werden, wenn man bei dem Thema weiterkommen will. Denn einer parlamentarischen Anfrage der FDP vom Mai 2016 ist zu entnehmen, das selbst Immobilien Bremen Verbesserungsbedarf bei der strategischen Sanierungsplanung sieht. Das muss doch aufgegriffen werden!

 

Beiratssitzung vom 07.09.2016

Am Tag zuvor bereiteten wir uns in einem öffentlichen Treffen der Stadtteilgruppe auf die Sitzung vor und besprachen auch weitere Themen wie unser Gespräch mit der Vonovia zur Reihersiedlung, Aussagen zur Werftinsel, den aktuellen Stand beim Ohlenhof-Carree, Entwicklungen bei den IEK-Projekten, den Verkauf der Getreideverkehrsanlage, das Thema Mülldeponie oder das Dorffest in Oslebshausen.

Ein Bürger stellte einen Antrag, die Umweltmeßstation Am Menkenkamp in Oslebshausen um ein Lärmmeßgerät zu erweitern, um quasi amtlich festgestellt die Lärmhöhe festzuhalten. Das Thema Lärm aus dem Industriehafengebiet in den Stadtteil hinein hatte der Beirat in den Vorjahren allerdings umfangreich erörtert. Das dortige Gebiet ist Seehafengebiet, in dem die TA Lärm nicht gilt. Praktisch können die Firmen dort rund um die Uhr soviel Lärm machen wie sie wollen – begrenzt wird das allenfalls nur durch besonders schutzbedürftige Einrichtungen wie das Krankenhaus. Man weiss heute schon, das es nachts durch die Schrottverladungen manchmal zu laut ist für ein Wohngebiet. Das liegt aus Sicht der Betriebe aber daran, das die Wohngebiete zu nah an das Seehafengebiet gerückt sind.

Ein anderer Bürger stellte Anträge zur zu schmalen Fußgängerinsel beim Verkehrsweg von der Hafenrandstraße zur Ludwig-Plate-Straße, zur nicht ausreichenden Kennzeichnung des beidseitigen Radweges vor der Ausfahrt des Aldi-Marktes in Oslebshausen, zu einem unzulässig den gesamten Fußweg einnehmenden Gemüsestand vor dem Avrasya Süpermarket in der Gröpelinger Heerstraße 217. Wir GRÜNEN hatten die unsichere Verkehrsführung beim Aldi-Markt in Oslebshausen schon öfters kritisiert – bislang ohne Erfolg.

DIE LINKE stellte einen Antrag zur Ausweitung des Quartiersbusses Linie 82, der einstimmig angenommen wurde. DIE SPD stellte einen Antrag zur Einbeziehung von Stadtteilakteuren in das IEK Entwicklungsgremium, das ebenso angenommen wurde.

Einen Antrag der CDU zum Kindergartenausbau wurde von der SPD als gemeinsamer Antrag der Fraktionen in den Beirat eingebracht – aber ohne mit uns im Vorfeld abgestimmt zu sein. Er schlug dem Bildungsressort die Flächen:

  • Lissaer Straße/Ecke Mählandsweg / hinter der TURA-Sporthalle
  • Campus Ohlenhof / Kleingartengelände der Bremischen Evangelischen Kirche
  • Gelände Mählandsweg-Wummensiederstraße-Klitzenburg-Halmerweg
  • Alter Heerweg / Gelände der ehemaligen katholischen Grundschule
  • Ritterhuder Heerstraße / Gelände des alten Pumpwerks

zur Prüfung für den Bau einer KiTa vor. Wir wollten in diese Liste die Standorte:

  • Stapelfeldstraße Ecke Liegnitzstraße
  • das Gelände des Diakonissenmutterhauses
  • und eine Teilfläche des Schützenhofes

mitaufnehmen, was aber unverständlicherweise abgelehnt wurde. Unserer Meinung nach sind das aber alles prüfungswerte Standorte, während auf der SPD-Liste unseres Wissens mindestens 2 Standorte zeitnah unrealistisch sind. Diese 3 Standorte sollen jetzt in einer Art Anlage zum Antrag mit aufgenommen werden. ???

Wir GRÜNEN haben das erste Jahr Beiratsarbeit Revue passieren lassen und stellten 2 angenommene Anträge zur internen Arbeit. Unser Antrag, das sich der Beirat dem Thema des Sanierungsstaus in den Turnhallen widmet, wurde leider mit dem Hinweis auf Arbeitsüberlastung abgelehnt. Also müssen die Sportvereine und Schulen weiter allein sehen, das beim Thema mehr passiert. Schon seltsam!

Als Haupt-TOP stellte der Revierleiter Gröpelingen und der neue Leiter der Region Mitte/West die aktuelle Kriminalitätsstatistik für den Stadtteil Gröpelingen vor. Haupt-Kriminalitätspunkt mit weitem Abstand ist die Innenstadt – u.a. bedingt durch den Haupfbahnhof. Ganz grob geschrieben rangiert Gröpelingen danach mit im Bereich der nachfolgenden Stadtteile wie z.B. Östliche Vorstadt und Neustadt auf Rang 3 – 4 der Stadtteile. Es gab bei einzelnen Kriminalitätsarten Verbesserungen und bei anderen Verschlechterungen. Z. B. ist die Anzahl der Wohnungseinbrüche zum Tagesstand der Präsentation deutlich zurückgegangen. Vieles ist auch abhängig von einzelen Straftätern. So hatte es z.B. ein einzelner Einbrecher auf ca. 300 Kellereinbrüche gebracht!

Und jeder muss auch aufpassen, das er sich nicht fahrlässig in Gefahr begibt. Wer spät abends betrunken offen mit einem I-Phone in der Hand und der Geldbörse locker in der hinteren Hosentasche durch dunkle Ecken des Grünzugs torkelt, der begeht gleich mehrere Risiken.

Und nochmal die Bitte an große Vereine u.ä.: Laden Sie doch zu Ihrer nächsten Versammlung an der viele Mitglieder teilnehmen, die Polizei ein, die über Präventionsmaßnahmen referiert!

Der Beiratssprecher berichtete von seinem Gespräch mit dem Bürgermeister, in dem er forderte, Entscheidungen mit zusätzlichen Belastungen für den Stadtteil zu vermeiden. Dies ist z.B. gemünzt auf das Vorhaben der Vonovia AG mit der Reihersiedlung oder der angedachten Ansiedlung eines großen Übergangswohnheimes in der Gröpelinger Heerstraße 9 – 13.

 

Kindertagesstättenausbau in Gröpelingen – aber wo?

Am 16.09.2015 ging es in einer Beiratssitzung schon einmal um dieses Thema. Der vorgestellte Stand damals war:

Zum 01.08.2016: Ella-Ehlers-Haus in der Grünen Dockstraße im Lindenhofviertel – Träger AWO – 5 Gruppen.

Zum 01.08.2017: Schwarzer Weg im Ohlenhofviertel auf dem Gelände der Freien Christengemeinde – Träger CEKIS – 4 Gruppen

Zum 01.08.2018: Neubau/Erweiterung KiTa Am Nonnenberg in Oslebshausen – ggfs. am heutigen Standort – Überbrückung noch unklar – 7 Gruppen

Zum 01.08.2019: Oslebshauser Heerstr. 114 (ehemaliges Polizeirevier) – Träger CEKIS – 4 Gruppen

Weitere Überlegungen damals waren bereits die Nutzung des Geländes beim Alten Pumpwerk in Oslebshausen – ggf. ist das Gelände aber auch mit der aktuellen neuen Nutzung zu klein bzw. ist erst etwas für nach 2020, falls ein größerer Neubau entlang der Ritterhuder Heerstraße einsetzt. Dito das ehemalige Ortsamt in der Seewenjestr. 77 im Ortsteil Gröpelingen, das zwischenzeitlich leider in Flammen aufgegangen ist. Wir GRÜNEN brachten auch das Gelände des Schützenvereins an der Brombeergerstraße im Ortsteil Gröpelingen in’s Gespräch, bei dem wir auf unsere Initiative hin kürzlich eine Ausschußsitzung abgehalten hatten.

Zum gerade gestarteten Kindergartenjahr ist eine Containerlösung im Schwarzen Weg für 30 Kinder als Vorlaufgruppe gestartet. Das Projekt Ella-Ehlers-Haus soll ggf. im zweiten Quartal 2017 fertiggestellt sein – dort gibt es schon seit dem letzten Jahr eine Vorlaufgruppe in der Schule Fischerhuder Straße.

Nach der Vorstellung im September 2015 hat es im Zuge der Zuwanderung eine erneute Planung gegeben, mit der der Bedarf noch weiter gestiegen ist. Eine neue Überlegung gab es im Bereich der Ohlenhoffarm und dem noch anstehendem Baukörper im Bereich der Bunten Berse im Lindenhofviertel.

Wichtig erscheint uns auch, das man auf die Ortsteilebene schauen muss, denn Eltern aus z. B. dem Lindenhofviertel wollen ihr Kind im Zweifel lieber in eine KiTa im Lindenhofviertel schicken als in eine KiTa in Oslebshausen und umgekehrt.

Jetzt sind auch Sie mit Ihrer Ortskenntnis gefragt!

Wo gibt es noch freie Grundstücke in Gröpelingen, die für eine Kindertagesstätte geeignet wären?

Wo gibt es Grundstücke mit einem Altbestand, der ggf. abgerissen und neu bebaut werden könnte?

Haben Sie Vorschläge – dann bitte melden!

Neues Reihenhausgebiet geht in die Vermarktungsphase

Das seit mehreren Jahren geplante Reihenhausgebiet im Viereck Pastorenweg 100, Luchtbergstraße, Grüne Dockstraße, KiTa Pastorenweg mit jetzt insgesamt 23 Reihenhäusern geht in die Vermarktungsphase:

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Nachdem in Oslebshausen in der Oslebshauser Wurth schon 18 neue Reihenhäuser entstanden sind und weitere Neubauvorhaben an der Oslebshauser Landstraße, Am Oslebshauser Bahnhof, Am Nonnenberg, 2 x an der Oslebshauser Heerstraße sowie in der Ritterhuder Heerstraße in Planung sind, kommt es nach dem Reihenhausbauvorhaben Hilde-Adolf-Straße / Lissaer Straße vor einigen Jahren auch in den anderen Ortsteilen wieder zu einem größeren Bauvorhaben. Auch im Bereich der Bunten Berse müsste eigentlich der letzte Bauabschnitt mit einem sozialen Bauprojekt noch starten. Und weitere Bauvorhaben wie z. B. in der Gröpelinger Heerstraße 9 – 13 oder Beim Ohlenhof sind in der Planung.

Der Immobilienboom kommt offenbar auch in Gröpelingen an.

Zum Verkaufsinserat der Fa. Interhomes

Das größere aktuelle Bauvorhaben Köhlerhof mit den hochwertigen Eigentums- und Mietwohnungen nähert sich langsam der äußeren Fertigstellung:

 

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Trotzdem gibt es in Gröpelingen noch weiteres Potential für die Nachverdichtung und es stehen leider immer noch etliche Häuser leer, weil die Eigentümer teilweise ganz offen kein Interesse an einer Nutzung zeigen.

BREBAU – Wohnungssanierung im Ohlenhofviertel

Wie schon im Jahr 2010 hier geschrieben, saniert die BREBAU auch im Jahr 2016 ihren Wohnungsbestand in Gröpelingen weiter. Sie arbeiten sich quasi über die Jahre vom Schwarzen Weg aus Richtung Halmerweg vor.

Wie man auf dem Foto erkennen kann, handelt es sich dabei wirklich um eine ziemlich komplette Sanierung mit weit mehr als der Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems. Dächer, Photovoltaikanlagen, Fassaden, Türen, Fenster, Heizung, Flure, Klingelanlage … noch mehr auch in den Wohnungen selbst? – Wohl eine ziemliche Belastung für die Mieter.

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