Die Antwort auf die Petition S20/92 liegt vor

Die Peti­ti­on “S 20/92 — Ände­rung der Bau­leit­pla­nung für das Gebiet des Indus­trie­ha­fens” von einem Mit­glied der “Bür­ger­initia­ti­ve Oslebs­hau­sen und umzu” wur­de sei­tens des Peti­ti­ons­aus­schus­ses abge­schlos­sen und befin­det sich in der par­la­men­ta­ri­schen Bera­tung. Das Ergeb­nis ist hier nach­zu­le­sen: 2021–09-14_Drs-20–499 S_b8373

Ergeb­nis: Es gibt nicht nur die Inter­es­sen der Anwoh­ner. Es gibt auch die Inter­es­sen der Fir­men vor Ort, der Men­schen die dort arbei­ten und ins­ge­samt der Fir­men und Men­schen, die auf die Dienst­leis­tun­gen die­ser Fir­men ange­wie­sen sind und somit auch das Inter­es­se der All­ge­mein­heit. All das muss berück­sich­tigt wer­den und muss daher von poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­gern abge­wo­gen werden.

Das heisst, das Men­schen die in der Nähe eines Indus­trie­ge­bie­tes gezo­gen sind oder dort woh­nen, dies auch akzep­tie­ren müs­sen. Sie kön­nen nicht ver­su­chen das Gebiet in ein Gewer­be­ge­biet umzu­wan­deln. So funk­tio­niert es nicht wenn vie­le Inter­es­se auf­ein­an­der prallen.

WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN haben uns vehe­ment dage­gen gewährt, das der unge­plan­te Innen­be­reich rund um die Rie­de­mann­stra­ße (klamm­heim­lich) in ein offi­zi­el­les Indus­trie­ge­biet umge­wan­delt wird, nur weil sich dort auch Indus­trie­be­trie­be ange­sie­delt haben. Unser Auf­merk­sam­keit ist es zu ver­dan­ken, das eine ent­spre­chen­de Vor­la­ge für die Depu­ta­ti­on am Bei­rat vor­bei dann doch “auf­ge­flo­gen” ist und von der Tages­ord­nung genom­men wur­de. Das war machbar.

Dito hat­ten wir uns erfolg­reich dar­um bemüht, das ent­spre­chend dem hier berich­te­ten OVG Urteil Lärm­mes­sun­gen für das Hafen­ge­biet statt­fan­den und die auch bezo­gen auf eine Fir­ma kla­re Regeln gebracht haben.

Aktu­ell set­zen wir uns dafür ein, das es — falls es zum Bau einer Bahn­werk­statt mit Abstell­an­la­ge kom­men soll­te — es dann für die Anwoh­ner An der Fin­ken­au eine archi­tek­to­nisch akzep­ta­ble Lärm­schutz­wand gibt, die zumin­dest die­se Anwoh­ner dann ggf. auch von ande­ren Lärm aus dem Hafen­ge­biet abschirmt.

Bericht zur Beiratssitzung vom 15.09.2021 um 19:00 Uhr

Es war die die ers­te Bei­rats­sit­zung nach der Som­mer­pau­se 2021, sie fand wie­der per Video­kon­fe­renz und dau­er­te für die Bei­rats­mit­glie­der bis 23:00 Uhr. Ein wei­te­rer Ter­min ist am 24.11.2021.

Es gab einen Bür­ger­an­trag zum offen­ba­ren aus­ufern­den Dro­gen­han­del im Bereich Hal­te­stel­len Lin­den­hof­stra­ße. Die Poli­zei berich­te­te, das sie regel­mä­ßig vor Ort in den Haupt­han­dels­zei­ten mit Zivil­kräf­ten unter­wegs ist. Das The­ma soll auf einer Sit­zung der Aus­schüs­se “Bil­dung …” und “Sozia­les” wei­ter erör­tert werden.

WIR GRÜNEN haben u.a. einen Antrag zum Aus­lau­fen der Sozi­al­bin­dung geschrie­ben: Mite­preis­bin­dung. Ende 2020 wur­den 1.570 Sozi­al­woh­nun­gen bzw. WBS-Woh­nun­gen in Grö­pe­lin­gen gezählt. Die­se lau­fen bis auf unter 100 Woh­nun­gen bis zum Jahr 2030 aus. So ergab es eine von UNS GRÜNEN im Jahr 2012 gestell­te Anfra­ge: http://www.gruene-in-groepelingen.de/?p=2938. Wie sich dann die Mie­ten ent­wi­ckeln, hängt von dem Miet­markt ab hiess es damals. Der ist ja eher stark im Stei­gen, wie man an vie­len pri­va­ten Woh­nungs­an­zei­gen auch in Grö­pe­lin­gen sehen kann. In Wal­le bzw. der Über­see­stadt ist die Ent­wick­lung mit wohl über 1.000 neu­en Sozi­al­woh­nun­gen gegen­sätz­lich. In Grö­pe­lin­gen selbst gab es in den letz­ten jah­ren aller­dings nur rela­tiv wenig grö­ße­ren Neu­bau, auf dem die Sozi­al­bin­dung anzu­wen­den wäre. Wesent­lich war hier die Wabeq aktiv mit z.B. der Bun­ten Ber­se. Es gibt auch schlicht nur noch weni­ge Flä­chen dafür.

Ein wei­te­rer Antrag behan­delt erneut das The­ma “Coro­na-Auf­ho­lung”: Antrag_Coronamaßnahmen_umsetzen. Es wur­den bei­de Anträ­ge in der Sit­zung ein­stim­mig angenommen.

Ein Antrag der SPD ziel­te dar­auf, das beim Neu­bau des West­bads nicht nur das 100 qm Kurs­be­cken, son­dern auch das 60 qm Kurs­be­cken einen Hub­bo­den ent­hält. Aller­dings gab es dazu erst vor kur­zem eine Senats­be­fas­sung und der Bei­rat hat erreicht, das es über­haupt ein 2. Kurs­be­cken gibt. Weil unser Bei­rats­mit­glied Die­ter Stein­feld es schwie­rig fin­det, nach Jah­ren der Pla­nung und Eini­gung jetzt erneut nach­zu­kar­ren, hat er sich bei die­ser Abstim­mung ent­hal­ten. Wich­tig ist, das man auch mal anfängt zu bau­en und durch Coro­na war das Bad lan­ge Zeit gar nicht nutzbar.

Am 19.9. wer­den im Lie­gnitz­quar­tier ein Teil der Stra­ßen zur tem­po­rä­ren Spiel­stra­ße und es gibt ein Kin­der­fest: https://www.kultur-vor-ort.com/veranstaltungen/strassen-spiel-aktion-liegnitzwalk-09-kinderfest-am-groepelinger-liegnitzplatz/

The­men waren die evtl. Ein­rich­tung eines ein­jäh­ri­gen Prüf­ge­bie­tes für ein neu­es Sanie­rungs­ge­biet für das gesam­te Lin­den­hof­quar­tier, das inner­halb unse­rer Stadt­teil­grup­pe kon­tro­vers dis­ku­tiert wird. Das bis­he­ri­ge Sanie­rungs­ge­biet mit Beginn in den 1990er Jah­ren soll auf der Depu­ta­ti­ons­sit­zung am 30.09.2021 end­gül­tig abge­schlos­sen wer­den. Evtl. erfolgt dann auch die Beschluss­fas­sung über eine erneu­te Prü­fung mit den heu­ti­gen Problemlagen.

Es ging dann um die län­ger­fris­ti­ge Nut­zung einer seit vie­len Jah­ren noch im Roh­bau befind­li­chen Eta­ge an der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße 178, die als fes­ten Mie­ter über die Jah­re einen Tedi-Markt hat. Es gab dort im Febru­ar 2018 bereits ein­mal ein Tref­fen in der Immo­bi­lie: Einladung_tedi (2) . Man sprach damals über eine Nut­zung als Aus­stel­lungs­raum o.ä. — schei­ter­te aber schnell an der Finan­zie­rungs­fra­ge. WIR GRÜNEN sahen die­ses Objekt schon damals als gute Immo­bi­lie, um arbeits­markt­po­lit­sche Bera­tun­gen durch­zu­füh­ren — ent­we­der durch das Job­cen­ter oder auch nur von Trä­gern. Weil das Gebäu­de eine sehr gute Sicht­bar­keit in einem stark fre­quen­tier­ten Bereich der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße hat, der auch noch gut mit der Stra­ßen­bahn zu errei­chen ist. Ande­rer­seits kon­kur­riert es nicht mit Erd­ge­schoss­la­gen für den Ein­zel­han­del, was für den ört­li­chen Ein­zel­han­dels­ver­band wich­tig sein dürf­te. Die Aus­sicht aus der 2. Eta­ge auf die Heer­stra­ße ist toll. Nach dem Finan­zie­rungs­mo­dell des Cafe Viel­falt in der Lin­den­hof­stra­ße wird jetzt von einem Trä­ger­ver­bund im Auf­trag des Arbeits­res­sorts von der Wabeq die Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des geplant und soll dann auch umge­setzt wer­den. Es soll dazu auf UNSERE NACHFRAGE HIN hin noch ein Gespräch zwi­schen der Orts­amts­lei­tung und den Behör­den geben, wie das Vor­ha­ben unter­stützt wer­den kann, da der Bei­rat es ein­mü­tig als ein gutes Pro­jekt ange­se­hen hat. Wir möch­ten uns an die­ser Stel­le sehr für die jet­zi­ge Initia­ti­ve der Wabeq bedanken.

Aus dem Bei­rat wur­de das The­ma E‑Scooter auf die Tages­ord­nung gesetzt. Es gibt z.B. Beschwer­den, das “die­se Din­ger” nicht sel­ten mit­ten auf Geh­we­gen abge­stellt wer­den. Fol­gen­de Din­ge konn­ten zusam­men­ge­tra­gen werden:

  • Tier hat die Erlaub­nis für 750 Scoo­ter in Bre­men — davon maxi­mal 500 Scoo­ter im Innen­stadt­be­reich. In Grö­pe­lin­gen hat­ten sie aktu­ell 30 Scoo­ter und auch die Fa. VOI hat­te 30 Scoo­ter. Alle Scoo­ter fah­ren mit Öko­strom (wahr­schein­lich gela­bel­ter Strom).
  • Das Ende des Geschäfs­ge­biets liegt rela­tiv in der Orts­mit­te von Grö­pe­lin­gen. Trotz­dem wird der Scoo­ter nicht wäh­rend der Fahrt unter­bro­chen und man könn­te damit z.B. nach Oslebs­hau­sen und wie­der zurück fah­ren. Nur abstel­len geht jeden­falls sys­tem­sei­tig nicht.
  • Das Fah­ren der E‑Scooter sowohl von Tier als auch von VOI ist erst ab 18 Jah­re erlaubt. Wer also Men­schen unter 18 Jah­ren dar­auf sieht, dann haben die­se sich nicht an die Geschäfts­be­din­gun­gen der Fir­men gehalten.
  • Man darf nicht zu zweit auf den Rol­lern fah­ren. Es wird aller­dings noch an Tech­ni­ken geforscht, mit deren Hil­fe die Rol­ler qua­si 4 Füße erken­nen und dann nicht losfahren.
  • Die Scoo­ter haben einen Lage­sen­sor wie bei einem Smart­pho­ne ein­ge­baut. Der erkennt, ob der Scoo­ter steht oder liegt. Liegt der Scoo­ter, so wird dies über­mit­tel und das Flot­ten­ma­nage­ment nimmt sich der Sache an. Die Reak­ti­ons­zeit soll bei 2 Stun­den liegen.
  • Vor dem Abstel­len muss ein “End­driv­pho­to” gemacht wer­den. Aller­dings wohl vom Abstell­ort des Scoo­ters und nicht vom Fah­rer. Es kann dafür kein Bild hoch­ge­la­den wer­den. Die­se Fotos sol­len auch ange­schaut wer­den (Bil­der­al­go­rith­mus?)
  • Bei­de Ver­trags­part­ner TIER und VOI haben ein Inter­es­se an einem guten Ver­hält­nis zur Stadt Bre­men. Sicher auch aus Wett­be­werbs­grün­den, da Bre­men im Gegen­satz zu ande­ren Städ­ten nicht allen­mög­li­chen Anbie­ter den Markt­zu­tritt erlaubt hat und somit Bre­men offen­bar für Tier und VOI ein guter Markt ist. Daher gehen sie auch soweit, das sie Nut­zern, die sich wie­der­holt nicht an die Regeln hal­ten, kün­di­gen. Die­se Kun­den könn­ten sich natür­lich auch wie­der mit einer ande­ren Kre­dit­kar­te oder gefäl­schen Daten neu anmel­den. Aber man hat ein hohes Inter­es­se an einer kor­rek­ten Nut­zung und kein Inter­es­se dar­an, das Nut­zer z.B  die Geh­we­ge vollstellen.
  • Jeder Scoo­ter soll eine kos­ten­los anzu­ru­fen­de Tele­fon­num­mer am Gerät haben. Bür­ger kön­nen falsch­ge­park­te Scoo­ter dort mel­den. Oder als Kun­den und damit Nut­zer der jewei­li­gen App auch dort falsch gepark­te Scoo­ter mel­den. Die Reak­ti­ons­zeit dar­auf soll wie geschrie­ben bei ca. 2 Stun­den lie­gen. Nach­richt­lich: Die meis­ten TIER-Gerä­te haben eine wei­ßen Auf­kle­ber mit einer Ber­li­ner Num­mer — aber auch nicht alle. Die VOI-Geräte — ?

Die Auf­su­chen­de Bil­dungs­be­ra­tung im Quar­tiers­bil­dungs­zen­trum in der Mor­gen­land­stra­ße berich­tet über ihre Arbeit in den ver­gan­ge­nen Mona­ten. WIR GRÜNEN frag­ten dann bezüg­lich deren Finan­zie­rung über Ende 2020 nach. Es soll dafür wohl eine wei­te­re befris­te­te För­de­rung in 2021 geben. Gewünscht ist aller­dings eine län­ger­fris­ti­ge insti­tu­tio­nel­le För­de­rung, wozu eben­falls vom Orts­amt nach­ge­hakt wer­den soll.

Im nicht­öf­fent­li­chen Teil ging es dann noch um Glo­bal­mit­tel­the­men und wei­te­re Punk­te, deren Bera­tungs­in­halt jeden­falls der­zeit nicht öffent­lich dis­ku­tiert wer­den kann.

Klima Radtour Gröpelingen am 11.09.2021


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Wir pla­nen einen Zeit­be­darf von ca. 2 — 2,5 Stun­den ein. Genau lässt sich das nicht vor­her­sa­gen, da es von der Teil­neh­mer­an­zahl, den Fra­gen der Teil­neh­men­den, dem Wet­ter … abhängt.

Rück­blick:

Auf der Tour haben wir dann an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen Halt gemacht:

  1. Woh­lers Eichen:
  • Blick auf das vom Netz genom­me­ne Koh­le­kraft­werk als sicht­ba­res Zei­chen “Grün wirkt”
  • Aus­lö­ser für den Bau der Klärschlammverbrennungsanlage
  • Güter- und Per­so­nen­ver­kehr auf die Schie­ne” ver­sus Akzep­tanz vor Ort am Bei­spiel der geplan­ten Bahn­werk­statt für die bes­se­ren Personenzüge
  • Gebäu­de­sa­nie­rung

2. Pho­to­vol­ta­ik­pio­nier­pro­jekt Auf dem Kru­ge und Gebäu­de­sa­nie­run­gen der Bre­bau im Ohlenhofviertel

  • Das Pio­nier­pro­jekt Auf dem Kru­ge aus dem Jahr 1997 (206 kWp?) muss­te lei­der in den Jah­ren 2007/2008 erneu­ert wer­den — ca. 75 % der ers­ten Solar­mo­du­le waren wegen Feuch­tig­keit defekt. Danach hat­te die Anla­ge mit aus­ge­reif­te­ren Modu­len eine Kapa­zi­tät von 220 kWp. Anhand der der­zeit im Neu­bau befind­li­chen 1.100 kWp Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf den klei­ne­ren Flach­dä­chern der See­wen­je­stra­ße kann man gut den gro­ßen tech­ni­schen Fort­schritt bei die­ser Tech­no­lo­gie erken­nen. Berech­nun­gen gehen davon aus, das 25 % des Strom­ver­brauchs in Bre­men (ohne Stahl­wer­ke) nur über Pho­to­vo­ta­ik auf Bre­mens Dächern erzeugt wer­den kann.
  • 1997 hat­te vllt. noch nie­mand an die Nut­zung des Stroms direkt durch die Mie­ter gedacht. Aller­digns hat in den letz­ten Jah­ren auch die Bre­bau auf eini­ge Dächer z.B. im Sten­da­ler Ring, der Tan­ger­mün­der Stra­ße, der Klit­zen­burg Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­le nur als Inves­to­ren­mo­dell auf die Dächer mon­tiert. Somit kommt der Vor­teil gar nicht ent­spre­chend bei den Mie­tern an, die den güns­ti­ger erzeug­ten Strom nicht für sich kau­fen kön­nen. Ein Ener­gie­pro­jekt in der Tuchol­sky­stra­ße ist Stand jetzt auch dar­an gescheitert.

3. QBZ

  • Pas­siv­haus­bau­wei­se
  • ver­stärk­te Betei­li­gung des Bun­des an den Bil­dungs­kos­ten in beson­de­ren Regionen

Stadtteilgruppe vom 30.08.2021

Zum ers­ten mal seit vie­len Mona­ten habe wir uns wie­der in Prä­senz getrof­fen. Zur Bun­des­tags­wahl haben wir doch noch eini­ge Akti­vi­tä­ten abgesprochen.

Es ging dann um die The­men der kom­men­den Bei­rats­sit­zung am 15.09.2021 und die Vor­be­rei­tung dar­auf. Geplant sind die The­men Lie­gnitz­platz, Auf­su­chen­de Bil­dungs­be­ra­tung, Pro­jek­te der WabeQ.

Ein wei­te­rer Punkt war die Auf­ar­bei­tung der Gescheh­nis­se seit dem letz­ten Tref­fen, wie z.B. zum The­ma Run­der Tisch Oslebs­hau­sen.

Dann ging es um einen Ter­min mit dem Peti­ti­ons­aus­schuss bzgl. der Abpol­le­rung zwi­schen Mor­gen­land­stra­ße und Moor­stra­ße stadt­ein­wärts. Da ist aus unse­rer Sicht über­trie­ben wor­den und es zeich­net sich wohl ab, das man zu einem Kom­pro­miss kom­men könn­te. Ein wei­te­rer Orts­ter­min fand zur Peti­ti­on zum Zen­tren- und Nah­ver­ks­or­gungs­kon­zept in Oslebs­hau­sen statt — schwie­rig. Und zwi­schen­zeit­lich gab es auch einen Fir­men­be­such des Stadt­teil­bei­ra­tes samt Häfen­se­na­to­rin bei der Fir­ma TSR.

Noch anste­hen­de Ter­mi­ne sind die­se Woche das Gre­mi­um zum Inte­grier­ten Enwick­lungs­pro­gramm Grö­pe­lin­gen und der Bau­aus­schuss am 8.9., für den u.a. eini­ge Bür­ger­an­trä­ge vor­lie­gen. Am 12.9. gibt es die Mög­lich­keit am Tag des Denk­mals die Gra­bun­gen an der Reit­bra­ke zu besich­ti­gen: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/aktionstag/programm?seite=1&ort=bremen.

Genaue Inhal­te der ande­ren wie­der star­ten­den Aus­schüs­se gab es noch nicht.

Photovoltaik — ein mehr oder weniger prominentes Beispiel

Wir möch­ten an die­ser Stel­le kei­ne Wer­bung für die Fir­men Hager, RTL oder den Prot­ago­nis­ten machen. Klar ist auch, das die Fami­lie rela­tiv zum Grö­pe­lin­ger Durch­schnitt im Luxus lebt mit einem sehr gro­ßem Haus, Swim­ming­pool, Whirl­pool, Sau­na, 2 Elek­tro­au­tos etc.. Aber ver­mut­lich im Leben vor­her und als “Rea­li­ty-TV-Mensch” eben auch ver­dient und nur zum Teil geerbt.

Aller­dings zeigt das ca. 23 Minu­te lan­ge Video in erfri­schen­der und ver­ständ­li­cher Form, war­um sich jemand — hier der wort­ge­wal­ti­ge VOX-Star Det­lef Ste­ves samt Frau — eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge samt Bat­te­rie­spei­cher auf’s Dach gesetzt und damit einen Aut­ar­kie­grad von ca. 60 % erreicht haben:

August 2021 — Es tut sich viel

Unse­re Pla­kat­kon­troll­fahr­ten bie­ten auch immer die Gele­gen­heit, dabei gleich ande­re Din­ge auf­zu­neh­men. Heu­te z.B.

Für eine Bür­ger­mel­dung Fotos von den Schlag­lö­chern im Mäh­lands­weg gemacht.

Die Vono­via folgt jetzt offen­bar den gro­ßen Sanie­rungs­maß­nah­men der Bre­bau und saniert die Woh­nun­gen im Car­ree Halmerweg/Barenburg/Wummensieder/Klitzenburg. Das waren bis­her wohl mit die optisch schlech­tes­ten Woh­nun­gen im Stadt­teil im Bestand der Vono­via. Oder ist es auch durch die Neue Ober­schu­le Ohlen­hof initiiert?

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Und erstaun­li­cher­wei­se wird sogar der Block Lan­ge Sicht saniert! Ob das Gro­ße Wand­bild an der Sei­te erhal­ten bleibt? — Oder war es schon weg?

Bleibt die Fra­ge, ob eines Tages auch die Woh­nun­gen an der Wum­men­sie­der Stra­ße Rich­tung Klet­ter­turm saniert wer­den, die u.W. in einem geson­der­ten Bestand der Vono­via sind.

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Für eine Bür­ger­mel­dung Fotos von den schon arg mit­ge­nom­me­nen Figu­ren­en­sem­ble und den Sitz/Tischbänken im Grün­zug West Höhe DIAKO / Kam­mer­berg gemacht.

Die Turn­hal­le an der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße scheint bald fer­tig zu sein:

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An der abge­häng­ten Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße ist eine ers­te Rei­hen­haus­zei­le äußer­lich fer­tig­ge­stellt. Damit kön­nen sich poten­ti­el­le Käu­fer etwas vor­stel­len von den wei­te­ren Vorhaben.

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Die Umbau­maß­nah­men für die neue KiTa in der Dan­zi­ger Stra­ße im Lin­den­hof­vier­tel sehen viel­ver­spre­chend aus. Die KiTa Lin­den­hof­stra­ße ist im Bau — die plan­mä­ßi­ge Fer­tig­stel­lung im nächs­ten Jahr wird bei der aktu­el­len Situa­ti­on am Bau aber wohl eine Her­aus­for­de­rung. Laut Gerüch­ten soll aller­dings der Neu­bau für die KiTa Am Non­nen­berg am Alten Heer­weg in Oslebs­hau­sen nicht mehr in die­sem Jahr star­ten. Wir haben um eine Klä­rung durch das Orts­amt gebe­ten. Dito zu den zeit­li­chen Pla­nun­gen des Sozi­al­werks der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de zu deren KiTa Im Wein­ber­ge.

Schwarzer Weg 62 / Kleidercontainer Heidbergstraße

Im Rah­men unser Lauf­ar­beit wur­den wir auch Zeu­ge der aber­ma­li­gen Ver­mül­lung am Klei­der­con­tai­ner anfangs der Heid­berg­stra­ße. Unser Die­ter Stein­feld hat es im Män­gel­mel­der ein­ge­ge­ben mit dem Vor­schlag, den pri­va­ten Eigen­tü­mer zur Auf­ga­be sei­nes Con­tai­ners auf­zu­for­dern. Es gab die Rück­mel­dung der Bre­mer Stadt­rei­ni­gung, das die Ermitt­lung des Eigen­tü­mers des Klei­der­con­tai­ners läuft.

Im Män­gel­mel­der kann man erken­nen, das die­ser Con­tai­ner ein ech­ter Hot­spot ist und es qua­si regel­mä­ßig zur Ver­mül­lung des öffent­li­chen Raum kommt. Der Män­gel­mel­der ist sei­ner­zeit vom Grö­pe­lin­ger Mar­ke­ting und dem Bei­rat pro­pa­giert wor­den und die Stadt war irgend­wann genö­tigt die­ses Mel­de­in­stru­ment zu lizen­sie­ren. Mit ihm kann jeder unkom­pli­ziert mit dem Smart­pho­ne Mel­dun­gen machen. Und der Müll wird dadurch auch sta­tis­tisch sicht­bar, was es vor­her nicht gab. Der nächs­te Schritt ist dann, das die Bre­mer Stadt­rei­ni­gung bzw. das Ord­nungs­amt auch ent­spre­chend zur Ver­mei­dung vor­ge­hen und nicht nur den Müll entfernen.

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Wir gehen davon aus, das die Ent­sor­gungs­kos­ten dies­mal dem Con­tai­ner-Eigen­tü­mer in Rech­nung gestellt wer­den. Soll­te der Stand­ort nicht zügig auf­ge­ge­ben wer­den, wird über den Bei­rat nach­ge­fasst. Im Zwei­fel gilt dies auch für den Con­tai­ner­stand­ort in der Greifs­wal­der Stra­ße, bei dem auch schon Stof­fe etc. auf dem Geh­weg gesich­tet wurden.

Bit­te geben Sie nicht auf! — Bit­te mel­den Sie jede von ihnen wahr­ge­nom­me­ne grö­ße­re Ver­mül­lung kon­se­quent über den Mängelmelder!

Das Haus an sich ist unse­res Wis­sens an die Bau­ord­nung gemel­det wor­den, weil nicht aus­zu­schlie­ßen ist, das von der Gara­ge Stei­ne auf den Geh­weg abbrö­ckeln könn­ten. Denn es wach­sen offen­bar Bäu­me aus dem hin­te­ren Gebäu­de und deren Wur­zeln könn­ten eine spren­gen­de Kraft ent­fal­ten. Wir gehen nicht davon aus, das das vor­de­re Gebäu­de zum Schwar­zen Weg hin unbe­wohn­bar ist.

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Bis auf eine ver­mie­te­te Woh­nung im Erd­ge­schoss soll das gesam­te Gebäu­de aller­dings leer­ste­hen. Hier wird im nächs­ten Jahr dann das ver­schärf­te Wohn­raum­schutz­ge­setz grei­fen — wie auch an meh­re­ren ande­ren Lang­zeit­leer­stän­den in Grö­pe­lin­gen. CDU und FDP hat­ten in der Bür­ger­schafts­de­bat­te sol­che Pro­ble­me als nicht exis­tent beschrie­ben — Grü­ne, SPD und Lin­ke sind da klar näher dran bei den Men­schen vor Ort. Es gibt bereits eine Lis­te mit diver­sen Gebäu­den, deren Bear­bei­tung wir unver­züg­lich nach Inkraft­set­zung des Geset­zes ein­for­dern wer­den. Nach dem Gesetz hat jeder Eigen­tü­mer aller­dings von sich aus die Pflicht, dar­zu­le­gen, war­um er sein Gebäu­de mehr als ein hal­bes Jahr leer­ste­hen lässt.

Es gilt wei­ter: Nicht ein­pa­cken, son­dern kon­se­quent anpa­cken! Miß­stän­de nicht ein­fach hin­neh­men, son­dern sie abstellen.

Gröpelingen verschönert — oder eher verschandelt? ;-)

Auch wir haben uns an der Pla­ka­tie­rung zur Bun­des­tags­wahl am 26. Sep­tem­ber 2021 in einem klei­nen Rah­men betei­ligt: 26 Pla­ka­te stan­des­ge­mäß mit einem Hand­wa­gen aus unse­rem Pla­kat­la­ger in der Innen­stadt abge­holt. Mit vie­len wei­te­ren Stun­den Lauf­ar­beit an diver­sen Stel­len im Stadt­teil ange­bracht. Das ist natür­lich nur ein Bruch­teil des­sen, was die gro­ße SPD im Stadt­teil auf die Stra­ße gebracht hat. Aller­dings hat man da die Auf­stell­re­geln offen­bar nicht so ganz ernst genommen.

Man mag sie gut oder schlecht fin­den. Es gibt eine Geneh­mi­gung für die Anbrin­gung und auch wenn man die Pla­ka­te der Par­tei­en nicht gut fin­det, sind sie 2 Mona­te im öffent­li­chen Raum. Die Wir­kung der Wäh­ler­ge­win­nung soll nicht meß­bar sein. Es geht eher dar­um, das Jede und Jeder recht­zei­tig vor der Wahl infor­miert wird, das eine Wahl statt­fin­det und sich ent­spre­chend infor­mie­ren kann.

Alle unse­re Pla­ka­te wur­den bei nach der Anbrin­gung foto­gra­fiert und in einer Daten­bank mit visu­el­ler Dar­stel­lung abge­legt. Das gibt einen guten zen­tra­len Über­blick über die räum­li­che Abde­ckung und beim Abhän­gen kann kein Pla­kat ver­ges­sen wer­den. Digi­ta­ler Fortschritt.