Stahl­wer­ke Bre­men: Was bereits gut ist, kann vllt. noch bes­ser wer­den und darf kein Grund zum Still­stand sein

WIR GRÜNEN erken­nen durch­aus an, wel­che gro­ßen Anstren­gun­gen Arcelor Mit­tal in den letz­ten Jah­ren am Stand­ort Bre­men zu Ver­mei­dung von Emis­sio­nen getä­tigt hat. Nach Aus­kunft von Anwoh­nern ist das auch merk­bar und nicht nur in den Stat­tis­ti­ken zu sehen. Wir ver­wei­sen hier auf die Bei­trä­ge zum The­ma zuvor auf die­ser Sei­te. Wenn Men­schen behaup­ten, das „immer alles schlim­mer wird”, dann stimmt das ein­fach nicht.

Den­noch ist es so, das es immer noch bes­ser wer­den kann. Das gilt nach der erheb­li­chen Redu­zie­rung von z.B. Staub­emis­sio­nen vor allem für den CO2-Aus­stoß. Da muss auch die Poli­tik dar­auf auf­pas­sen, das der Stand­ort welt­wei­te Ent­wick­lun­gen nicht ver­passt, weil das dann eines Tages nega­tiv in der Kon­kur­renz der Stand­or­te unter­ein­an­der sein könn­te.

Des­halb set­zen WIR GRÜNEN uns dafür ein, das Tech­ni­ken zur CO2-Redu­zie­rung ent­wi­ckelt, erprobt und ein­ge­setzt wer­den.

Vom Stahl­stand­ort Salz­git­ter kann man z.B. lesen, das dort der Ersatz von Koh­len­stoff durch Was­ser­stoff erforscht wird:

Ein Bei­trag vom Deutsch­land­funk zum The­ma: https://www.deutschlandfunk.de/stahlindustrie-wasserstoff-statt-koks-und-kohle.697.de.html?dram:article_id=429977

Und eine kur­ze Erklä­rung des Ver­fah­rens durch die Salz­git­ter AG selbst: https://www.youtube.com/watch?v=ogZg8FWM8Lo

Sym­bo­li­scher Bau­start des A281 BA4 Weser­tun­nels

Auch unse­rer Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Bei­rat war heu­te beim „fröh­li­chen Sand­wer­fen”

1995 wur­de die Anschluss­stel­le Auf den Del­ben fer­tig­ge­stellt — jetzt 24 Jah­re spä­ter erfolgt der nächs­te Bau­schritt.

Auch für Grö­pe­lin­gen ist der Bau wich­tig, da mit der Fer­tig­stel­lung eine Redu­zie­rung des LKW-Ver­kehrs von Wal­le kom­mend ent­lang der Nord­stra­ße, Werft­stra­ße auf die Lou­is-Kra­ge­s/­Süd­west­stra­ße bzw. die Hafen­rand­stra­ße um 30 % erwar­tet wird.

Zudem soll­te die Ver­bin­dung zu den Arbeits­plät­zen im GVZ für Men­schen aus Grö­pe­lin­gen deut­lich kür­zer wer­den. Lei­der ist eine Befah­rung des Tun­nels mit Fahr­rä­dern nicht mög­lich. Des­halb nutz­ten wir auch gleich wie­der die Gele­gen­heit, für eine Bus­li­nie durch den Tun­nel zu wer­ben. Ggf. mit Bus­sen, in denen mehr Fahr­rä­der als bis­her mit­ge­nom­men wer­den kön­nen. Oder für ein Leih­fahr­rad­sys­tem von den Fir­men im GVZ zu den Bus­hal­te­stel­len und umge­kehrt. Was man im übri­gen vllt. auch in der Über­see­stadt über­le­gen soll­te.

Eine Auf­ga­be für die nächs­te Legis­la­tur­pe­ri­ode, für die wir hof­fent­lich noch Men­schen aus dem Stadt­teil fin­den, die die­se Posi­ti­on in den Gre­mi­en ver­tre­ten wol­len.

Auf der Inter­net­sei­te der DEGES kann eine infor­ma­ti­ve Bro­schü­re her­un­ter­ge­la­den wer­den. Über die­sen Ver­weis im dor­ti­gen Rei­ter Pla­nungs­stand.

Ent­set­zen auch bei uns über den Über­fall auf den Bre­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Herrn Magnitz

Die Medi­en berich­ten dar­über. Wir hof­fen, das sich Zeu­gen fin­den, die Täter gefasst wer­den und die Jus­tiz ent­spre­chend der Schwe­re der Straf­tat urteilt.

Ein gewähl­ter Man­dats­trä­ger steht nicht für sich allei­ne — er ver­kör­pert die Mei­nung von hun­der­ten, tau­sen­den Men­schen die ihn gewählt haben. Ob einem die Mei­nung nun passt oder nicht — man muss so einem Men­schen mit Respekt begeg­nen. Die oft zu hören­de und zu lesen­de Ver­ächt­lich­ma­chung von Poli­ti­kern ist der Anfang vom Ende der Demo­kra­tie. Und die Demo­kra­tie ist die bes­te Gesell­schafts­form für ein Zusam­men­le­ben vie­ler unter­schied­li­cher Men­schen. Das heisst nicht, das man per­sön­li­che Ver­feh­lun­gen Ein­zel­ner nicht anpran­gern soll. Aber der Hass der in man­chen Leser­brie­fen und in der Spra­che in den angeb­li­chen „sozia­len Medi­en” aus­ge­tauscht wird, ist schon sehr bedenk­lich. Auch so man­cher ehren­amt­lich in sei­ner Frei­zeit agie­ren­de Bei­rats­po­li­ti­ker fragt sich manch­mal: „War­um mache ich das? — War­um las­se ich mich öffent­lich belei­di­gen oder beschimp­fen, wo ich doch nur aus mei­ner Sicht Gutes für den Stadt­teil tun möch­te? — War­um gehe ich so ein Lebens­ri­si­ko ein? — War­um ducke ich mich nicht weg?”

In der poli­ti­schen Dis­kus­si­on geht es für uns dar­um, den poten­ti­el­len Wäh­lern z.B. der AfD auf­zu­zei­gen, das wesent­li­che Haupt­an­lie­gen die­ser Par­tei nicht wei­ter­hel­fen, son­dern im Gegen­teil schwe­ren Scha­den für die poten­ti­el­len Wäh­ler selbst anrich­ten kön­nen. Ent­schei­den die Wäh­ler anders oder gehen wie in Grö­pe­lin­gen vie­le nicht zur Wahl weil ihnen offen­bar alles egal ist, dann muss jeder das mit Respekt behan­deln und mit Argu­men­ten in der Sach­ar­beit im Par­la­ment damit umge­hen. Genau das ist Demo­kra­tie. So ein Schlä­ger­trupp ist ein Anschlag auf die Demo­kra­tie, die Tole­ranz, die Offen­heit und das fried­li­che Zusam­men­le­ben.

Wir wün­schen Herrn Magnitz, das er mög­lichst rasch voll­stän­dig wie­der gesund wird.

Bei­rats­wahl 2019 — JETZT gilt es aktiv zu wer­den — JETZT bit­te Kon­takt auf­neh­men

Wir hof­fen wei­ter, das sich noch eini­ge unse­rer Wäh­ler bei uns mel­den, die den Schritt zum selbst aktiv wer­den machen wol­len. JETZT wer­den die Wahl­lis­ten für die gesam­te nächs­te Legis­la­tur­pe­ri­ode auf­ge­stellt. Wer da nicht drauf ist, der kann in der gesam­ten nächs­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode kein Bei­rats­man­dat über­neh­men. Wer drauf ist, kann sich im dann anste­hen­den kon­kre­ten Fall noch über­le­gen, ob er sein Man­dat (auch als Nach­rü­cker) anneh­men möch­te oder nicht.

Eine in der Bür­ger­schaft ver­tre­te­ne Par­tei, deren Bre­mer Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on vom Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­tet wird, hat kürz­lich den Antrag gestellt, das „auf den Schul­hö­fen im Land Bre­men Fah­nen­ap­pel­le mit dem His­sen der Bun­des­flag­ge schwarz-rot-gold und dem Sin­gen der Natio­nal­hym­ne durch alle Schü­ler, Lehr­kör­per und sons­ti­gen Beschäf­tig­ten statt­fin­den sol­len.” Erst­mal jeden Mon­tag in der ers­ten gro­ßen Pau­se. Älte­re Leser mögen sich da spon­tan an die Nazi-Zeit des Bund Deut­scher Mädel etc. erin­nert füh­len.

Ist das etwas was den Men­schen in Grö­pe­lin­gen hilft? — Bringt das die Schu­len vor­an? — Wir wol­len uns nicht mit sol­chen Din­gen im Bei­rat beschäf­ti­gen müs­sen, die die Offen­heit gegen­über der kul­tu­rel­len Viel­falt in der Welt gegen ein für eine Han­se­stadt mit Han­dels­kon­tak­ten in alle Welt fata­le natio­na­le Ein­sich­tig­keit aus­tau­schen will. Dabei ver­lie­ren wir alle.

Wir wol­len einen effek­ti­ven Über­gang vom KiTa- in den Schul­be­reich, der nach eini­gen Anlauf­schwie­rig­kei­ten nach der Zusam­men­le­gung im Bil­dungs­res­sort lang­sam Wir­kung zeigt. Wir wol­len räum­lich und per­so­nell gut aus­ge­stat­te­te Schu­len. Wir wol­len der Arbeits­lo­sig­keit den Nach­wuchs neh­men und stär­ker ergrün­den, was bes­ser gemacht wer­den kann, damit Schul­ab­gän­ger z.B. in eine Aus­bil­dung kom­men. Um nur ganz weni­ge Din­ge zu nen­nen.

Aber wenn sich nicht aus­rei­chend Men­schen fin­den, die sich für die­se The­men und Grö­pe­lin­ger Belan­ge enga­gie­ren, dann wird es die­se Stim­me vllt. nicht mehr geben kön­nen. Es gibt in Bre­men Bei­rats­be­rei­che mit vie­len Wäh­lern die Grün wäh­len wol­len, in denen es aber kei­ne grü­nen Kan­di­da­ten gibt. Dann kommt vllt. oben genann­ter Tenor aus der Zeit des Beginn des Natio­nal­so­zia­lis­mus wie­der stär­ker durch.

Wir hof­fen wei­ter, das sich bis so Mit­te Janu­ar 2019 noch Men­schen — viel­leicht SIE oder DU? — bei uns mel­den, die auf der Bei­rats­lis­te für die GRÜNEN kan­di­die­ren wol­len, damit wir den Wäh­lern ein gutes Ange­bot machen kön­nen und ihre Stim­me nicht ver­lo­ren ist. Für ein noch schö­ne­res Oslebshau­sen und Grö­pe­lin­gen.

Unser nächs­tes Tref­fen ist am 21.01.2019 um 19:30 Uhr im Pri­vat­haus Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße 330. Soll­te jemand mit Roll­stuhl kom­men wol­len, bit­ten wir um Nach­richt, damit wir den Ver­an­stal­tungs­ort ver­le­gen kön­nen, da das Haus nicht über einen roll­stuhl­ge­eig­ne­ten Zugang ver­fügt.

Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung vom 08.12.2018

Auf die­ser Ver­samm­lung wur­den die Kan­di­da­ten für die Bre­mi­sche Bür­ger­schaft /Landtag und Stadt­bür­ger­schaft bestimmt. Die Bre­mer­ha­ve­ner Grü­nen hat­ten zuvor schon ihre Kan­di­da­ten für die Bre­mi­sche Bürgerschaft/Landtag bestimmt.

Ins­ge­samt ist die Mit­glie­der­an­zahl auf einem Rekord­hoch von ca. 750 Mit­glie­dern. 203 elek­tro­ni­sche Abstimm­ge­rä­te wur­den in der Spit­ze an die anwe­sen­den Mit­glie­der aus­ge­ge­ben. Ohne solch eine Tech­nik wäre eine Abstim­mung wohl kaum noch an einem Tag zu bewäl­ti­gen. Auch so dau­er­te die Ver­samm­lung etwas über 10 Stun­den. Es gibt bei den Grü­nen kein Deli­gier­ten­sys­tem, das über die Kan­di­da­ten abstimmt. Auch gibt es kei­ne Man­dats­kom­mis­si­on, die eine Lis­te auf­stellt und über die dann nur noch abge­stimmt wird. Jedes Mit­glied kann sich als Kan­di­dat bewer­ben und jedes Mit­glied kann an der Auf­stel­lung der Kan­di­da­ten­lis­te mit sei­ner Stim­me mit­wir­ken, über die dann in einem Schluss­akt ent­spre­chend dem Wahl­ge­setz abge­stimmt wird.

Aus Grö­pe­lin­gen nahm lei­der nur ein Mit­glied teil — sovie­le gibt es hier lei­der auch nicht. Um Grö­pe­lin­gen noch wei­ter posi­tiv zu ver­än­dern wäre es gut, wenn auch mehr Men­schen aus Grö­pe­lin­gen den Weg in die Stadt fin­den und dort für die Belan­ge Grö­pe­lin­gens ein­ste­hen wür­den.

Aber immer­hin ist die Anzahl an Kan­di­da­ten mit Bezug zum Bre­mer Wes­ten deut­lich ange­stie­gen. Das lässt hof­fen. 40 Men­schen aus Bre­men kan­di­dier­ten — davon wur­den 33 Men­schen auf die Kan­di­da­ten­lis­te genom­men.

Lis­ten­platz 3 — Anja Stah­mann aus Wal­le

Lis­ten­platz 11 — Solveig Eschen aus Wal­le

Lis­ten­platz 14 — Tho­mas Pörsch­ke aus Vege­sack — in Grö­pe­lin­gen gebo­ren und auf­ge­wach­sen

Lis­ten­platz 19 — Bea­tri­ce Claus aus Fin­dorff

Lis­ten­platz 20 — Ken Oduah — in Grö­pe­lin­gen täti­ger Arzt mit Wohn­sitz in Fin­dorff

Lis­ten­platz 21 — Brun­hil­de Wil­helm aus Wal­le und dort sach­kun­di­ge Bür­ge­rin im Bei­rat

Lis­ten­platz 25 — Petra Frit­sche-Eje­mo­le aus Wal­le

Lis­ten­platz 32 — Cars­ten Sei­del aus Wal­le und dort Bei­rats­mit­glied

Lis­ten­platz 33 — Kebi­re Yil­diz — hat lan­ge Zeit in Grö­pe­lin­gen gear­bei­tet und ist z.Zt. als Grü­ne Bür­ger­schafts­ab­ge­ord­ne­te Grö­pe­lin­gen zuge­ord­net.

Aus­schuß­sit­zung „Arbeit …” vom 06.12.2018

WIR GRÜNEN hat­ten vor Jah­ren den Aus­tausch mit dem Job­cen­ter West ein­ge­führt. Jetzt war es wie­der soweit, denn es gibt einen Wech­sel an der Spit­ze des Job­cen­ters West.

Auch im Bereich des Job­cen­ters West ging die Zahl der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen leicht zurück. Im Zwei­fel ging ein Teil davon schlicht in Ren­te. Aber auch im Job­cen­ter West wird die bes­se­re Auf­nah­me­fä­hig­keit des Arbeits­mark­tes gespürt. Die Arbeits­lo­sen­zahl wäre ins­ge­samt auch schon in den letz­ten Jah­ren deut­lich zurück­ge­gan­gen, wenn es kei­nen Zuzug von neu­en Arbeits­lo­sen gäbe. Die vie­le Bewe­gung und die Ver­mitt­lungs­er­fol­ge des Job­cen­ters gehen bei rei­nen Stich­tags­be­trach­tun­gen jeweils zum Jah­res­en­de unter und man meint es bewegt sich nichts.

Die Zahl der arbeits­los gemel­de­ten Men­schen aus Bul­ga­ri­en ist nicht wei­ter ange­stie­gen. Dies wird dar­auf zurück­ge­führt, das die Antrag­stel­lung nach dem Betrugs­skan­dal in Bre­mer­ha­ven inten­siv von spe­zia­li­sier­ten Mit­ar­bei­tern geprüft wird. D.h. wenn dort jemand kommt und per Dol­met­scher sagt, er habe einen „Mini-Putz­job” und möch­te auf­sto­cken, dann wer­den die Anga­ben im Detail geprüft. Die nach­fol­gen­de Fra­ge ist dann, ob die Men­schen ohne Hil­fe­an­spruch die Stadt ver­las­sen oder trotz­dem blei­ben und ver­su­chen sich irgend­wie durch­zu­schla­gen. Der weit über­wie­gen­de Anteil der EU-Zuge­wan­der­ten taucht nicht beim Job­cen­ter auf, son­dern geht hier einer Beschäf­ti­gung nach ohne die z.B. der Bau von Woh­nun­gen in Deutsch­land in die­ser Anzahl gar nicht mög­lich wäre.

Das ein­ge­führ­te spe­zi­el­le Fall­ma­nage­ment für Men­schen mit mehr­fa­chen Ver­mitt­lungs­hemm­nis­sen rech­net sich laut einer Unter­su­chung.

Die Qua­li­fi­zie­rung der eige­nen Mit­ar­bei­ter konn­te deut­lich ver­bes­sert wer­den. Es gibt jetzt auch seit neu­es­tem ein spe­zi­el­les Ein­ar­bei­tungs­cen­ter am Stand­ort Utbre­men.

Ein ganz wich­ti­ger Punkt könn­te 2019 das Teil­ha­be- und Chan­cen­ge­setz sein, das der SPD-Teil der Bun­des­re­gie­rung ver­sucht an den Start zu brin­gen. Mit einer rot- grü­nen Bun­des­re­gie­rung wäre es sicher ein­fa­cher. 😉

Bis­her sol­len dar­über 380 Stel­len bre­men­weit avi­siert sein. Es ist für Men­schen gedacht, die 7 Jah­re — es gehen wohl auch 5 Jah­re — am Stück arbeits­los sind, wobei „1-Euro-Jobs” oder FAV-Stel­len die­se Zeit nicht unter­bre­chen. In den ers­ten bei­den Jah­ren wer­den 100 % der Lohn­kos­ten getra­gen. Es wird aber nicht damit gerech­net, das sich vie­le pri­va­te Arbeit­ge­ber die­ser Men­schen anneh­men. Im Kern eröff­net es dann die Mög­lich­keit für einen sozia­len Arbeits­markt wie­der. Und in die­sem Bereich sind auch ganz vie­le sinn­vol­le Arbei­ten denk­bar. Auch ein Arbeits­feld für den Bei­rat in der neu­en Legis­la­tur­pe­ri­ode, um bis­her fra­gi­le Finan­zie­rungs­for­men z.B. für den Quar­tiers­ser­vice bes­ser abzu­si­chern.

Bei­rats­sit­zung vom 05.12.2018

Nach unse­rem Bei­rats­in­for­ma­ti­ons­tref­fen am Diens­tag war am Mitt­woch die Bei­rats­sit­zung.

Dort wur­de ein Antrag der SPD vor­ge­legt, der sich mit den Mit­tel der Offe­nen Jugend­ar­beit befass­te. Wir frag­ten dazu im Nach­gang im Res­sort nach. Im Kern geht es wohl um die fach­li­che Rege­lung, wie ver­fah­ren wird, wenn vom Amt für Sozia­le Diens­te bezahl­te Mit­ar­bei­ter der Jugend­frei­zeit­hei­me aus dem Dienst aus­schei­den und durch neue Mit­ar­bei­ter der Trä­ger ersetzt wer­den.

Es gab dann einen ein­stim­mig ange­nom­me­nen Antrag der SPD, der eine funk­tio­nie­ren­den Wei­ter­lauf nach dem Aus­schei­den des bis­he­ri­gen Ver­kehrs­sach­be­ar­bei­ters im Poli­zei­re­vier Grö­pe­lin­gen for­der­te.

Dito wur­de noch ein­mal auf den Täter-Opfer-Aus­gleich und die Erwar­tung einer Antrag­stel­lung ein­ge­gan­gen.

WIR GRÜNEN stell­ten den Antrag, das auf der Bau­sit­zung im Janu­ar sach­kun­di­ge Ver­tre­ter des Bau­res­sorts zum The­ma Sta­pel­feldt­stra­ße 3 — 5 Aus­kunft geben sol­len.

Der Staats­rat im Bil­dungs­res­sort lies dann die enor­men Her­aus­for­de­rung für die Bil­dungs­po­li­tik in der bis­her abge­lau­fe­nen Legis­la­tur­pe­ri­ode Revue pas­sie­ren. Durch von Bre­men nicht zu beein­flus­sen­de Ent­wick­lun­gen war die­se Legis­la­tur­pe­ri­ode anfangs davon geprägt, Lösun­gen für die Mas­se an Schü­lern zu fin­den und es konn­ten aber­mals die Mehr­mit­tel nicht wie erfor­der­lich für eine Qua­li­täts­stei­ge­rung ein­ge­setzt wer­den. Erst in der zwei­ten Hälf­te der Legis­la­tur­pe­ri­ode konn­te auch die Qua­li­tät in den Fokus kom­men. Stich­wor­te der erfolg­te Ein­satz von mehr Sozi­al­päd­ago­gen, neu­er Berech­nungs­schlüs­sel für Index-KiTa’s, Ganz­tag­aus­bau, gerin­ge­re Klas­sen­stär­ken in Grö­pe­lin­gen als im Durch­schnitt der Stadt etc. 2018 besuch­ten lt. Bil­dungs­res­sort 97 % der Kin­der im Alter von 3 — 6 Jah­ren eine KiTa — das gab es nie zuvor und dürf­te in Grö­pe­lin­gen DIE ZAHL DES JAHRES sein! Trotz­dem gibt es wei­ter beson­ders durch den Erzie­her- und Leh­rer­man­gel gro­ße Pro­ble­me, was aller­dings auch kein Pro­blem nur in Grö­pe­lin­gen oder nur in Bre­men ist.

Es wur­den dann noch­mal die wei­te­ren Pla­nun­gen für die KiTa-Aus­bau vor­ge­stellt, die jüngst um eine KiTa beim DIA­Ko ergänzt wur­de. Die Schul­stand­ort­pla­nung stell­te ihre Plä­ne vor –> Neu­bau Neue Ober­schu­le Ohlen­hof (kon­kre­te Bau­aus­schrei­bung läuft), Ergän­zungs­bau Ganz­tag Grund­schu­le Pas­to­ren­weg (ab so März 2019), Ober­schu­le im Park (intern Auf­ga­ben­pa­ke­te ver­ge­ben), Grund­schu­le Oslebshau­ser Heer­stra­ße (ES Bau erwar­tet). Es wur­de dann mit­ge­teilt, das der Trend in Oslebshau­sen wohl für eine neue Inte­rims-Turn­hal­le beim SVGO geht. Aller­dings geht es auch da nicht von heu­te auf mor­gen das Pla­nungs­recht zu schaf­fen und es sind Mit­tel im Mil­lio­nen­be­reich im Haus­halt fest­zu­set­zen.

Ein wei­te­rer Tages­ord­nungs­punkt war die Vor­stel­lung der Plä­ne für den Bau der Grund­schu­le Humann­stra­ße:

Schluss­punkt war dann die Vor­stel­lung des Pro­jek­tes Diver-City durch das Bre­mer Lan­des­kri­mi­nal­amt. Als gewach­se­ner Orts­teil wur­de dafür in Bre­men der Orts­teil Ohlen­hof aus­ge­wählt. Noch im Dezem­ber soll es dafür Befra­gun­gen geben und bis Ende 2020 dann wei­te­re Maß­nah­men. Unter­stüt­zung gibt es auch von der Gewo­ba und Woh­nungs­ver­bän­den. Der Grö­pe­lin­ger Revier­lei­ter bat die Bevöl­ke­rung im Ohlen­hof, das Pro­jekt zu unter­stüt­zen.

Die Bei­rats­spre­cher berich­te­ten von ihren Ter­mi­nen — u.a. ging es um das Stadt­teil­bud­get Ver­kehr. Hier ist in Grö­pe­lin­gen auch Bewe­gung gekom­men, nach­dem WIR GRÜNEN die Initia­ti­ve ergrif­fen und kon­kre­te­re Vor­schlä­ge gemacht haben, um die inkl. der 2019er Beträ­ge ca. 240 TEUR mög­lichst sinn­voll zu ver­aus­ga­ben. Dadurch sind auch ande­re Par­tei­en wach­ge­wor­den und es lie­gen jetzt ca. 15 Vor­schlä­ge vor.

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 04.12.2018 um 19:00 Uhr zur kom­men­den Bei­rats­wahl

Ein­la­dungGrue­ne

Rück­schau: Wir konn­ten 3 sonst nicht erschei­nen­de Men­schen und 3 Gäs­te begrü­ßen. Evtl. ist ein Mensch bereit zu einer Kan­di­da­tur. Das reicht lei­der noch nicht für eine aus­rei­chen­de Lis­te.

Um mehr oder über­haupt wei­ter grü­ne Inhal­te mit Grö­pe­lin­ger Note umset­zen zu kön­nen, ist es not­wen­dig, das sich mehr Men­schen für ein noch schö­ne­res Grö­pe­lin­gen und Oslebshau­sen enga­gie­ren. Auch in Grö­pe­lin­gen wer­den Rechts­au­ßen­par­tei­en antre­ten. Wir tre­ten ein für ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben. Wobei wir Kon­flik­te die sich z.B. aus der Armuts­zu­wan­de­rung aus Ost­eu­ro­pa erge­ben, nicht unter den Tisch keh­ren. Sie­he unser Ein­tre­ten für einen Ord­nungs­dienst. Oder unser Vor­ge­hen gegen ille­ga­le Wett­bü­ros und Dro­gen­han­del.

Aber wir brau­chen unse­rer Mei­nung nach kei­ne Par­tei­en, die das Zusam­men­le­ben von vie­len Natio­nen in Grö­pe­lin­gen erschwe­ren. Die wie im Nach­bar­bei­rat ideo­lo­gisch gepräg­te völ­lig unnüt­ze Din­ge anzet­teln, die dem Stadt­teil kein Stück vor­wärts brin­gen. Die die ande­ren ehren­amt­lich akti­ven Men­schen und die Orts­amts­lei­tung mit läh­men­den Rechts­ver­fah­ren über­zie­hen.

Wir wol­len bes­se­re KiTa’s und Schu­len, weni­ger Umwelt­be­las­tung, mehr güns­ti­gen Wohn­raum, eine bes­se­re ärzt­li­che Ver­sor­gung usw.. Wol­len Sie das auch? — Dann machen Sie doch mit und mel­den sich bei uns!

Künst­le­ri­sche Gestal­tung Gebäu­de­durch­gang Rosen­ak­str.

Die­se klei­ne Maß­nah­me wur­de im Kunst­aus­schuss vor eini­gen Wochen vor­ge­stellt. Jetzt ist sie auch online für alle seh­bar:

https://www.staedtischegalerie-bremen.de/kunst-im-oeffentlichen-raum/wettbewerbe/

Beim ers­ten Blick kam unse­ren Aus­schuss­mit­glied der Gedan­ke: „Oh — da hebt man ja in ande­re Wel­ten ab bei solch sphä­rischen Mus­tern”. Das könn­te ein ech­ter Kult­ort wer­den in Grö­pe­lin­gen 😉

Die mar­xis­ti­schen Klas­sen­kämp­fer müs­sen sich aller­dings einen ande­ren Pla­ka­tie­rungs­ort suchen. Dan­ke im vor­aus schon mal dafür.

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Poten­ti­al­ge­biet Beim Stru­cken­ber­ge

Der letz­te Teil die­ser uner­war­tet span­nen­den Sit­zung dreh­te sich dann um das, was auf dem Gelän­de der ehe­mals von der Fir­ma Sen­si­ent Fla­vors genutz­ten Are­als Beim Stru­cken­ber­ge pas­siert bzw. noch pas­sie­ren könn­te. Wenn man von Am Pul­ver­berg in die Stra­ße rein­fährt, so befin­den sich rechts­sei­tig die ehe­ma­li­gen Hal­len der Fir­ma Sie­mens. Die­se hat­te schon vor lan­ger Zeit den Stand­ort auf­ge­ge­ben. Die gegen­über­lie­gen­de Fir­ma Sen­si­ent Fla­vors hat­te die­se Flä­chen auf­ge­kauft. In einem wei­te­ren Schritt wur­de dann die Stra­ße auf Höhe die­ser Fir­men­ge­län­de ent­wid­met, d.h., man kann heu­te die Stra­ße Beim Stru­cken­ber­ge nicht mehr durch­fah­ren, son­dern stösst beid­sei­tig auf das mit Absper­run­gen ver­se­he­ne Fir­men­ge­län­de.

Vor eini­gen Jah­ren hat dann die ame­ri­ka­ni­sche Fir­ma Sen­si­ent Fla­vors völ­lig über­ra­schend ent­schie­den, ihren Bre­mer Stand­ort auf­zu­ge­ben und das auch ziem­lich schnell umge­setzt. Gefühlt irgend­wie „eis­kal­ter Kapi­ta­lis­mus”.

Nun hat ein bekann­ter Bre­mer Pro­jekt­ent­wick­ler die kom­plet­ten Flä­chen erwor­ben. Über die Mög­lich­keit einer Turn­hal­le in einer der Sie­mens­hal­len wur­de bereits im letz­ten Bil­dungs­aus­schuss bera­ten bzw. dar­über im Stadt­teil­ku­rier des Weser-Kuriers berich­tet.

Für die ande­ren Hal­len- und Gebäu­de­kom­ple­xe gibt es einen sehr brei­ten Bereich mög­li­cher Nut­zun­gen, die mehr oder weni­ger for­ge­schrit­ten sind. Schreib­bar ist das hier im Zwei­fel aller­dings eher noch nicht.