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17Mai

Stadtteilgruppe am 15.05.2012

von 19.30 Uhr bis 21.50 Uhr in den Räumen in der Seewenjestr. 98a, im hniteren Bereich bzw. neben dem Fussgängereingang vom Grünzug West.

Wir haben über folgende Dinge gesprochen:

  • Aus aktuellem Anlass erfolgte über eine Stunde lang ein Austusch über die Auswirkungen einer bestimmten Religion bzw. Weltanschauung im Stadtteil und die Reaktion des Beirats darauf.
  • Erfolgte 1. Vergaberunde der Globalmittel.
  • Gedankensammlung für mögliche Fragen zur anvisierten Planungskonferenz Bau, Verkehr, Umwelt.
  • Initiative zum Gebäude Ex-C.A. Klein.
  • Aktuelle Entwicklung auf dem ehemaligen Trasco Gelände in Oslebshausen Beim Industriehafen/Anton-Hacker-Str./Hüttenstr./Wehrkamp.
  • Ein Gerücht besagt, das der Aldi-Markt im Halmerweg zum 30.06.2012 geschlossen wird. Es soll aber bereits eine Nachnutzung durch eine andere große Supermarktkette geben.
  • Ein weiteres Gerücht besagt, das die Briefpost für ihren Zustellstützpunkt im Lindenhofviertel einen neuen Ort gefunden hat. Damit dürfte zumindest dieser Punkt der Umnutzung des Gebäudes am Pastorenweg durch das Sozialwerk der Freien Christengemeinde nicht mehr im Wege stehen.

 

14Mai

Energetische Stadtsanierung Ohlenhof

Ebenfalls auf der Deputationssitzung am 10.05.2012 wurde u.g. Vorlage “Neues KfW-Programm ‘Energetische Stadtsanierung’ Pilotprojekt im Quartier Ohlenhof” beschlossen. Inhalt siehe den Text:

TOP 7 – Neues KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ Pilotprojekt im Quartier Ohlenhof (pdf, 589.7 KB).

Unterdessen ist der neue Eigentümer der Wohnanlage an der Rostocker Str. – die Baum-Gruppe aus Hannover – nach dem Abbruch des vorgelagerten Gebäudes mit den Arbeiten angefangen die wir hier schon einmal vorgestellt hatten (“Rostocker” in das Suchfeld eingeben). Ob jetzt alle damals für möglich gehaltenen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, ist uns nicht bekannt.

13Mai

Müllgebühren ab 2014

Es muss nach 16 Jahren ohne Preisanhebung an der Preisschraube nach oben gedreht werden. Geplant ist eine Anhebung zum Jahr 2014. Welche Ausgangslage sich aktuell ergibt, dazu gab es auf der letzten Deputationssitzung eine informative Vorlage:

TOP 11 – Entscheidung über die Grundstruktur der zukünftigen Gebührenordnung (pdf, 2 MB).

Ein für Gröpelingen sicher wichtiger Punkt ist die Sauberkeit im öffentlichen Raum. Heute wird nachfolgendes Müllvolumen angenommen:

1-Personenhaushalt 60 Liter x 17 Leerungen / 52 Wochen = 20 Liter Abfallvolumen pro Woche. 100 Liter Müllentsorgung kostet dabei 9,12 Euro.

2-Personenhaushalt 60 Liter x 20 Leerungen / 52 Wochen / 2 Personen = 11,5 Liter Abfallvolumen pro Woche. 100 Liter Müllentsorgung kostet dabei 10,85  Euro.

Bei gemeinsamen Grossbehältern werden 30 Liter Mindestausstattung angenommen. Bei Müllabfuhr in 770-Liter-Gefäßen kosten dabei 100 Liter Müllentsorgung 3,33 Euro, bei 1.100 Liter Müllgefäßen 2,95 Euro. Es gibt heute also einen sehr starken Preisunterschied zwischen kleinen Privathäusern mit Einzelbehältern und Großwohnanlagen mit Sammelbehältern. Als Einzelhaushalt zahlt man über 300 % mehr als bei Großbehältern. Daher liegt eine gerechtere Verteilung nahe.

Nun kann sich die agWohnen (Gewoba,Brebau, ESPABau) eine Senkung des Müllvolumens auf 11,5 Liter/Person/Woche wie bei 2-Personenhaushalten vorstellen. Die Bremische gibt allerdings zu bedenken, das sie teilweise Wohnanlagen mit einem Müllaufkommen von 60 Liter/Person/Woche hat.

Es könnte also bei unverminderten Müllvolumen eine hohe Anhebung der Müllgebühren für Großwohnanlagen geben, wobei diese dann aber immer noch Müll günstiger entsorgen könnten. Dies ist durch die günstigere Müllabfuhr von zentralen Großbehältern ggü. vielen kleinen 60-Liter-Tonnen natürlich auch zum Teil gerechtfertigt.

Oder aber es wird gleichzeitig mit der Gebührenerhöhung das vorgehaltene Volumen reduziert und damit ein Teil der Gebührenerhöhung wieder aufgefangen. Hier kommt dann der Einsatz von Abfallmanagement-Dienstleistern auf die Tagesordnung.

Auf jeden Fall muss verhindert werden, das in Großwohnanlagen das vorgehaltene Müllvolumen unterhalb des heute anfallenden Müllvolumens reduziert wird bzw. ohne das Maßnahmen zur Senkung des Müllvolumens ergriffen werden. Dann würde nämlich ggf. eine viel stärkere ungewollte Entsorgung im öffentlichen Raum stattfinden als ohnehin heute schon.

 

05Mai

Ein kleiner Rundgang im Stadtteil

In einem viel negativ kritisiertem Themenbeitrag auf Seite 3 im Weser-Kurier vom 23. April 2012 wurde mit dem Titel “Gröpelingen – die Probleme eines Stadtteils” wieder einmal völlig unnötig  das Negative in den Vordergrund gerückt.

Ein zufälliger kleiner Rundgang durch den Stadtteil zeigt im Gegensatz dazu, das der Stadtteil offenbar beliebt ist und eine gewisse Dynamik zeigt:

Stadtauswärts wurde der Pennymarkt neu gebaut – die ehemalige Immobilie an der Morgenlandstr. stand ca. ein Jahr lang leer. Mit einer Verkaufsfläche von 494 qm und nicht optimaler Anfahrt entspricht sie nicht mehr den heutigen Anforderungen der großen Lebensmittelkonzerne. Dennnoch hat jetzt eine Neuvermietung mit “Ünal Supermarkt” stattgefunden. Ggf. ist es der Nachfolger des ehemaligen Arzum Marktes in der Gröpelinger Heerstr. 349.

Diese in der ZV gestandene Immobilie wird derzeit kernsaniert bzw. abgerissen und neu mit einer Bäckerei durch die Kette NP-Discount eröffnet. NP-Discount ist ein Ableger von Edeka Minden-Hannover und basiert auf einen “aufgewertetem Discountkonzept”. Der Stadtteilbeirat hatte Avancen auf zwei andere Grundstücke in der Nähe abgelehnt. Gut, das der Investor jetzt auf diese Immobilie umgeschwenkt ist.

 

Auf Höhe des Depots wird gerade eine ehemalige und längere Zeit leerstehende kombinierte Gewerbeimmobilie offenbar in eine reine Wohnimmobilie umgewandelt. Das ist für schwächer gewordene Gewerbelagen eine Alternative. Bemerkenswert ist, das es passiert.

Das ApfelKULTURParadies wächst vor sich hin. Ein Projekt, dessen Früchte man erst in der weiteren Zukunft so richtig wird ernten können. Aber ein Projekt mit außerordentlich langfristiger Wirkung. :-)

In der Adelenstr. sind zwei seit Jahrzehnten leerstehende Häuser von einem Bauträger zu einem Objekt mit 6 Wohnungen in Kernsanierung umgebaut worden. Eine schon fast idyllische Lage in Parklage des DIAKO-Krankenhaus, die man auf Höhe der Gröpelinger Heerstr. nicht vermutet.

 

Die offenbar mehrere Jahre leerstehende oder untergenutzte Immobilie Oslebshauser Heerstr. 42 hat auch einen neuen Eigentümer gefunden. Umfangreiche “Entrümplung” und neue Fenster. Ist dies schon Ausdruck der Attraktivitätssteigerung des Stadtteils?

 

 

Der Lückenschluss des Sozialwerks der Freien Christengemeinde an der Oslebshauser Landstr. geht der Fertigstellung entgegen. Die meisten der neuen seniorengerechten Wohnungen sind den Klingelschildern nach bereits vermietet.

Im Bereich der “Oslebscity” sind neue Privathäuser entstanden. Auch in der entgegengesetzten Richtung  in der Str. “Am Krähenberg” wurde ein seit Jahren brachliegendes Grundstück neu bebaut. Dito scheint das Bauprojekt auf dem Dreieckgrundstück zwischen der Oslebscity / Grünzug West und Ritterhuder Heerstr. nach mehreren vergeblichen Anläufen jetzt in der Realisationsphase zu sein, da die Bodenplatte gegossen wurde.

Vielleicht motiviert durch die bedeutenden städtebaulichen Entwicklungen in Oslebshausen in den letzten Jahren, hat auch der Traditionsbäcker Wattenberg in den letzten Monaten sein Geschäft umfangreich neugestaltet.

Im Bereich des Sander-Centers zwischen Schragestr. und Kalmsweg wird weiter gebaut. Große Investitionen gibt es derzeit von Firmen im Industriehafen – z.B. HGM Tanklager. Und und und. An vielen weiteren Privathäusern in den Ortsteilen findet eine Gebäudedämmung statt. Es gibt den Annoncen der großen Immobilienbestandshalter wie der Gagfah und auch den Statistiken nach zwar einen hohen Mieterwechsel. Aber es gibt offenbar keinen nennenswerten Leerstand bei zur Vermietung bereitstehenden Immobilien.

Man kann also festhalten: Gröpelingen ist als Wohnstandort schon heute attraktiv und wird z.B. durch die hohen Investitionen seit Eintritt von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN in die Landesregierung in den Bildungsbereich noch attraktiver. Zentrale Stellen wie die Kreuzung Lindenhofstr./Beim Ohlenhof oder die Zentralkreuzung in Oslebshausen sind Plätze mit außerordentlich vielen Menschen.

Dem Weser-Kurier ist nahezulegen, auch einmal auf Seite 3 einen Artikel “Gröpelingen – die Vorzüge eines Stadtteils” zu schreiben.

 

02Mai

Beiratssitzung am 02.05.2012

im Nachbarschaftshaus Helene Kaisen Beim Ohlenhof um 19:00 Uhr vor ca. 30 Zuhörern.

Hauptthema war die Standortentwicklung der Oberschule Ohlenhof. Der Bildungs-Staatsrat berichtete.

Stand für den Start zum kommenden Schuljahr sind:

  • 34 Schüler in 2 Klassen.
  • Die Klassenräume und das Lehrerzimmer sollen im Pavillon 3 der Grundschule sein. Fachräume in Containern.
  • Der Pavillon 3 bekommt nach den Sommerferien eine abgespeckte Sanierung – z.B. ein fast neuer Sanitärbereich.
  • An einer Mittagsessenversorgung wird gearbeitet.
  • Für 6 Lehrer läuft derzeit das Besetzungsverfahren.

Für Samstag den 16.06.2012 ist eine große Beteiligungsrunde geplant, in der die nächsten Schritte besprochen werden sollen. Derzeit sieht der Fahrplan vor, das die Planung Ende des Jahres abgeschlossen ist und Anfang 2013 die Ausschreibung der Baumaßnahmen erfolgen kann.

Die Diskussion an sich verlief für den neutralen Beobachter relativ seltsam. Der Umstand, das nach vielen Jahren (Jahrzehnten) der Diskussion und den Sanierungen am Standort Ernst-Waldau-Str., der Schule im Oslebshauser Park und dem Quartiersbildungszentrum Fischerhuder Str. weitere 17 Mio. Euro für einen Schulneubau im Haushaltsnotlageland Bremen bereitgestellt wurden, fand irgendwie nicht die richtige Einordnung.

Im März waren Personalratswahlen. Der Personalrat Schulen hatte sich vorher zwar für eine Neugründung einer Schule im Bremer Westen ausgesprochen, aber der Neugründung der Neuen Oberschule  Ohlenhof nicht zugestimmt. Argument war anscheinend, das es zu wenige Informationen gab. Dito gibt es bislang im o.g. Stellenbesetzungsverfahren keine Zustimmung. Da die genaue Lage der Schule und das genaue Konzept aber mit allen Beteiligten (Grundschule, Grundstücksbesitzern, Jugendfreizeitheim, Streichelzoo, Gemeinschaftshaus Stuhmer Str., Anwohnern … ) erst noch ausgearbeitet werden soll, konnte es ja keine Detailantworten geben!

Desweiteren gab es sehr viele Bedenken von vielen anwesenden GrundschullehrerInnen. Die Grundschule Halmerweg wird bereits seit Jahren pavillonweise saniert. Die jetzige Lösung bedeutet eine weitere Verzögerung um ca. 2 Jahre. D.h., 2 Jahre oder länger teilweise Unterbringung in Containern, weniger Spielflächen. Zudem ältere Schüler (Klasse 5 und 6 ) mit jüngeren zusammen.

Der Staatsrat hatte für diese Bedenken Verständnis. Argumentierte aber auch, das bei der ursprünglich anvisierten Komplettsanierung des Pavillon 3 für das kommende Schuljahr noch mehr interne Umzüge/Einschränkungen notwendig gewesen wären. Die Außenschulflächen empfand er im Vergleich zu anderen Grundschulen als grosszügig. Er bat darum, mit den Blick auf in einigen Jahren deutlich bessere Bedingungen, diese jetzt nochmals verlängerte Bauzeiten mitzutragen.

Der bisherige Beteiligungsprozess wurde von weiteren Redeteilnehmern und auch unserem bildungspolitischen Sprecher Herrn Wroblewski  als unzureichend erachtet. Der Beteiligungsprozess vor Ort kann sich nicht darin erschöpfen, das die Behörde mit den örtlichen SPD-Bürgerschaftsabgeordneten bzw. SPD-Vertretern spricht. Letztlich ist aber auch irgendwie noch nicht viel entschieden worden, sondern lediglich der recht kleine Start mit 2 kleinen Klassen zum kommenden Jahr.

Dann gab es noch eine ganze Reihe von recht scharfen Redebeiträgen. Mit Blick auf die dringend notwendige Verbesserung der Bildungslandschaft in Gröpelingen kommt der neutrale Beobachter dann doch zum Ergebnis, das einige Beteiligte ihre Anliegen etwas zurückstellen sollten, um etwas wirklich Gutes hinzubekommen.

 

Eine Anwohnerin beklagte sich dann über zu schnelle Autofahrer und eine Vermüllung in der Liegnitzstr.

Der Verkehrswacht in der Vahr bat den Beirat für eine Unterstützung bei der ausgelaufenen Instandhaltung (InJob) der Gerätschaften der Verkehrsschule. Dito wurde auf das erweiterte Präventionszentrum Kriminalität und Verkehr Am Wall 195 hingewiesen, in der sich jeder informieren kann.

Ein Antrag der CDU auf Einrichtung eines “Gymnasiums mit Integrationsprofil im Bremer Westen” stiess bei den anderen Fraktionen auf Ablehnung.

Ein Antrag von DIE LINKE auf eine dem realen Bedarf angepasste höhere finanzielle Unterstützung des “Notrufs für vergewaltigte Mädchen und Frauen” wurde einstimmig angenommen.

 

28Apr

Grüne: Spielplätze sicherer machen!

Zigarettenkippen, Glasscherben im Sand und Abfall jeder Art: viele Bremer Spielplätze sind stark verunreinigt. Leidtragende sind spielende Kinder, die sich an dem Unrat verletzen können. Wie die Grünen Spielplätze sicherer machen wollen, erläutert der kinderpolitische Sprecher Stephan Schlenker im Interview.

Im YouTube-Kanal von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Bremen gibt es dazu einen aktuellen Beitrag. Auslöser war wohl ein Antrag der CDU-Bürgerschaftsfraktion auf eine gesetzliche Verschärfung. Problem ist aber eher die praktische Durchführung in einem Haushaltsnotlageland.

25Apr

Ausschuss “Arbeit, Wirtschaft, Häfen, Umwelt und Energie” vom 25.04.2012

Das Projekt “Umweltlotsen” stellte sich vor. Auf dieser Internetseite wurd darüber bereits berichtet.

Nach der Ausbildung der 7 Umweltlotsen haben diese in 5 Monaten rund 158 Beratungsstunden geleistet. Schwerpunkt waren dabei die Themen “Stromsparen”, “Heizen/Lüften/Schimmel” aber auch “Wasserverbrauch”, “Müllsortierung” und “Gesundheitsschutz im Haushalt (aggressive Putzmittel o.ä.)”. Hervorzuheben ist, das durch den muttersprachlichen Kontakt (türkisch) Haushalte erreicht wurden, die man sonst mit einem Infostand, Annoncen o.ä. wahrscheinlich nicht erreicht hätte.

Ab Mai gibt es wieder finanziert über WIN und kofinanziert aus Wettmitteln des Umweltsenators für die Umweltlotsen ein Folgeprojekt, um deren Beratungskompetenz weiter auszubauen. Dito ist ein neuer Projektstart in Oslebshausen geplant. Das Projekt wird demnächst auch in Osterholz-Tenever (Schweizer Viertel) umgesetzt und weitere Ortsteile sind geplant.

Geplant ist eine Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften, die die Umweltlotsen als Beratungsleistung für ihre Mieter buchen. Eine verringerte Schimmelbildung führt z.B. zu höherer Mieterzufriedenheit und senkt die Kosten des Vermieters (Schimmelanstriche während der Mietzeit, Renovierungen nach dem Wohungsauszug). Dito können ggf. über die Zeit die Nebenkosten einer Wohnanlage gesenkt werden, was dann die Attraktivität des Vermietungsangebots insgesamt erhöht. Eine im Stadtteil bekannte und bei Gebäudesanierungen sehr aktive Wohnungsbaugesellschaft hat bereits großes Interesse geäußert.

Dann wurde kurz über eine Planungskonferenz im Bereich Bau, Verkehr und Umwelt gesprochen. Die Beiratsmitglieder sind aufgerufen, konkrete Beiträge einzubringen.

Es wurde über unseren Erfolg in Bezug auf die Reitbrake und den Bebauungsplan 2434 berichtet.

Bezüglich der Windkraftvorrangfläche F in Höhe A27/Heppengraben  gab es ein Antwortschreiben der Behörde. Neu ist die Aussage, das auf der Fläche derzeit die Errichtung einer Windkraftanlage vorbereitet wird. D.h., es müsste absehbar auch zu einer Beteiligung des Beirats kommen. Falls es tatsächlich diesen Investor gibt, ist die Wahrscheinlichtkeit, das die Fläche F im Zuge der aktuellen Überarbeitung des Flächennutzungsplans für mögliche neue Vorrangflächen herausgenommen wird, wohl nahe null. Ehrlich und insofern erfreulich ist die Aussage, das die Genehmigungsbehörde klarstellt, das die Anwohner die Windkraftanlage im Rahmen des rechtlich erlaubten wahrnehmen werden.

Desweiteren gab es noch Berichte von der Bahnlärminitiative. Das Ortsamt wurde beauftragt, die derzeitigen Fakten zu den geplanten Rangierverkehren im Zuge der Eröffnung des Jade-Weser-Port zu erfragen.

Schlussendlich wurde im nicht-öffentlichen Teil über Globalmittelanträge und eine Baumaßnahme im Ortsteil Industriehäfen beraten.

 

18Apr

Beiratssitzung am 18.04.2012

Schwerpunkt ist die stadtteilbezogene Kriminalitätsstatistik. Nachbarschaftshaus ab 19:00 Uhr.

Die Einladung gibt es hier: Beiratssitzung am 18.04.2012

Ca. 2 Stunden wurde sehr interessant über die Kriminalstatistik und die Arbeit der Polizei in den örtlichen Polizeirevieren sowie in den Kommissariaten informiert. Gröpelingen ist nicht auffälliger als andere Lagen der Stadt. Einige Kriminalitätsbereiche wie Autoaufbrüche sind rückläufig. Stark zugenommen haben Wohnungseinbrüche in Gröpelingen, wobei die Kriminalitätsstatistik evtl. nicht die Ortsteilgrenzen exakt abbildet:

Gröpelingen 2009: 377, 2010: 373, 2011: 558
Oslebshausen 2009: 160, 2010: 176, 2011: 174

Wobei stadtweit die Wohnungseinbrüche zugenommen haben. Gegenmaßnahmen sind eingeleitet – siehe die Berichterstattung dazu. In den Zahlen sind lt. Nachfrage die Einbrüche in Parzellen enthalten. Gerichtet an die anwesenden Kleingartenvertreter wurde der Stundenaufwand mit Hundeführern und die Schwierigkeit bei der Aufklärung vor Ort dargelegt. Es wurde vom Revier Gröpelingen gesagt, das die Kontaktpolizisten bei jedem Wohnungseinbruch oder Raub eine Opfernachsorge machen.

Vorbeugend für Ladendiebstähle bietet die Polizei in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution Schulungen an.

Bei Raub auf öffentlichen Wegen wurde für Senioren darauf hingewiesen, der guten alten Handtasche Ade zu sagen. Das Fragen nach der Uhrzeit wird heute nicht mehr mit einem Blick auf die Armbanduhr, sondern mit dem Zücken des Handys beantwortet – und zack ist es aus der Hand gerissen. Jeder Einbrecher/Dieb muss geklaute Gegenstände zu Geld machen – Stichwort Hehlerei. Die Aufklärungsaktivitäten in diesem Bereich wurden verständlicherweise nicht weiter erläutert.

Weiterer Arbeitsschwerpunkt bleibt die Jugendkriminalität. Man will in nächster Zeit ran an die Spielhallen  und Wettbüros.

Dazu passend stellten sich die Bremer Maulwürfe vor. Das Hinweisschild ist vllt. vomn Ihnen schon einmal an einem Spielplatz gesehen worden. Neu hinzugekommen ist seit ca. 1 Jahr z.B. der Spielplatz Liegnitzstr.. 2011 leisteten ca. 670 verurteilte Jugendliche ihre gemeinnützigen Stunden in diesem Rahmen ab. Die meisten Jugendlichen werden auch nur einmal gesehen.

Abschließend wurde das System der künstlichen DNA vorgestellt. Schwerpunkte waren hier bisher die Neustadt und Bremen-Nord. Ein grober erster Abgleich von durch Anwohnerinitiativen mit der KDNA gekennzeichneten Straßen in Bremen Nord mit den Einbruchsaktivitäten zeigt erste Erfolge. Jeder Polizist ist mit einer entsprechenden Lampe ausgestattet. Das wäre ggf. auch ein Lösungsansatz für Parzellengebiete.

 

Von Bürgern wurde auf die nach den Abräum- und Rodungsarbeiten offene Seite vom Straßenbahndepot zur Basdahler Str. hingewiesen.

Die Angaben der SWB zu den Immissionsdaten des Mittelkalorikkraftwerks warf Fragen auf, die weiter behandelt werden sollen.

 

09Apr

Treffen der Stadtteilinteressierten am 17.04.2012

von 19:30 bis ca. 22:15 Uhr in der Seewenjestr. 98a, hintere Räumlichkeiten zum Grünzug West gelegen.

Wir tauschten uns über verschiedenste Themen aus und bereiteten uns auf die Beiratssitzung am Folgetag vor. Themen waren z.B.

Letzte Sitzung des Ausschusses “Bau und Verkehr” mit einem Bericht der Gewoba. Diese hält ca. 10 % der Wohnungen in Gröpelingen in ihrem Bestand. Das ist weit weniger als der Bestand in Tenever. In der letzten Woche gab es einen Bericht im Regionalfernsehen Buten&Binnen, der in einigen Jahrzehnten auf eine mögliche Wohnbebauung im Ortsteil Industriehäfen quasi als Fortsetzung der Überseestadt zielte. Dies wurde am Sonntag ebenfalls im Regionalfernsehen Buten&Binnen vom Beiratssprecher korrigiert.

Dann ging es um einen Ordnungsmaßnahmevertrag für das Grundstück Stapelfeldstr./Lindenhofstr.

Im Controllingausschuss, der sich mit der Verteilung der Mittel für die Jugendarbeit beschäftigt, gab es Ideen um nicht gebundene Jugendliche zu erreichen. Dito soll das Mädchenhaus wohl endlich eine aus ihrer Sicht passende Immobilie im Ortsteil Lindenhof gefunden haben.

Für den Erweiterungsbau der Oberschule im Park wird Ende 2014/Anfang 2015 die Fertigstellung erwartet. Das kommende Schuljahr 2012/2013 ist noch mit den vorhandenen Räumlichkeiten zu bewältigen. Für 2013/2014 und 2014/2015 muss noch eine Lösung gefunden werden.

Die mit “Entwicklungsagentur West” umschriebene mehrmalige Zusammenkunft verschiedenster Behörden- und sonstiger Vertreter hat einen Zwischenbericht vorgelegt.

Das Jobcenter Bremen hat (erstmalig?) den Stadtteilbeirat eingeladen. Termin wahrscheinlich im zweiten Halbjahr 2012.

 

03Apr

Reitbrake / Quartiersbus / Starkregen

Die Tagesordnung für die Sitzung der städtischen Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie am 12.04.2012 – ist im Internet einsehbar.

Im TOP 10 soll ein Bebauungsplan 2434 aufgestellt werden, der u.a. das Gebiet Reitbrake in Angrenzung an das Wohngebiet Wohlers Eichen regeln soll. Der Umweltausschuss des Stadtteilbeirats Gröpelingen hat dies auf seiner Sitzung am 14.12.2011 einstimmig gefordert.

Im TOP 15 geht es um die dauerhafte Einführung und den Betrieb einer Ortsbuslinie 82 im Bremer Stadtteil Gröpelingen. Die Vorlage listet die vor Ort zu ergreifenden Baumaßnahmen an den Haltestellen Schwarzer Weg, Wasserhorster Str., Halmerweg, Bromberger Str., Kalischer Str, Dirschauer Str. und In den Barken auf. Die Finanzierung ist zu 90 % aus Bundesmitteln und zu 10 % bzw. 10.000 Euro aus bremischen Mitteln vorgesehen.

Der TOP 16d befasst sich mit Maßnahmen in Reaktion auf die Starkregen-Ereignisse im Jahr 2011.

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