Immobilienleerstände und Potentiale

Wir haben die o.g. Bildergalerie auf dieser Seite aktualisiert – klicken Sie doch mal durch. Es ist nur ein Ausschnitt von Immobilien, die teilweise seit über 30 Jahren im Stadtteil leerstehen und teilweise bereits nicht mehr sanierungsfähig vergammelt sind.

Wir sind dabei die Liste zu ergänzen. Haben Sie Anmerkungen? – teilen Sie uns diese doch bitte mit.

Im Moment kommen wir auf ca. 70 leerstehende Wohneinheiten in sanierungsfähigen Gebäuden, ca. 30 verlorene Einheiten in mittlerweile Schrottimmobilien und eine Kapazität von ca. 350 Reihenhäusern – nur als Maßeinheit! – auf teilweise bereits befestigten Freiflächen und auch Grünflächen wie an der Ritterhuder Heerstraße. Hinzu kommt noch eine wohl dreistellige Anzahl an Wohneinheiten durch Lückenbebauungen und eine unbekannte Anzahl an Aufstockungen.

Man muss keine Kleingärten oder bei Hochwasser besonders überschwemmungsgefährdete Flächen anknabbern, um Wohnraum zu schaffen.

grünjournal Februar 2017

Die Grüne Bürgerschaftsfraktion verbreitet u.a. ca. vierteljährlich ein grünjournal genanntes Mitteilungsblatt:

Aktuelles grünjournal

In der aktuellen Ausgabe geht es um das Thema „Ärzte für alle“. Unsere gesundheitspolitsche Sprecherin Kirsten Kappert-Gonther fordert darin u.a. eine Vergütungsanpassung für die höheren Anforderungen an Arztpraxen z.B. durch Patienten mit Sprachbarrieren. Es gab dazu auch kürzlich im Janur 2017 einen Fachtag der Bürgerschaftsfraktion in der Stadtteilbibliothek. Das kann nur auf Bundesebene geändert werden. U.a. eine Motivation, warum Kirsten als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie für die nächste Bundestagswahl kandidiert.

Ein weiterer für Gröpelingen wichtiger Punkt ist die Erläuterung unseres bildungspolitischen Sprechers zur Änderung der KiTa-Anwahl auf das Gutschein-System.

Die Verkehrspolizei teilt mit: Sperrung Tunnel Halmerweg zu den Kleingärten in 2017

Die Deutsche Bahn beabsichtigt die Behelfsbrücke im Halmerweg – Zufahrt zum Kleingärtnerweg und zum Pappelweg – zu ersetzen. Für dieses Vorhaben ist es notwendig die Unterführung für den kompletten Verkehr voll zu sperren. Umleitungen für Fußgänger, Fahrradfahrer und Kfz sind ausgeschildert. Die Sperrung dauert vom 21.2.2017 bis voraussichtlich Ende Dezember 2017.

Stadtteilgruppe am 14.02.2017 um 19:30 Uhr

Hier die Einladung: Einladung Stadtteilgruppe 2016

Mit der Vertreterin aus dem Parteibüro berieten wir über unsere Situation – auch im Kontext zu anderen Stadtteilgruppen oder Kreisverbänden. Ein Möglichkeit wäre noch, das wir die Beiträge hier auch auf Facebook veröffentlichen. Allerdings wird das auch wohl überbewertet und es „liken“ sich dort die gegenseitig, die sich ohnehin schon können.

Über diese Internetseite haben uns schon einige Kommentare von Bürgern erreicht. Uber die Suchmaschinen-Suche kommen regelmäßig Besucher auf diese Seite – etwa mit der Suche nach Bäckereien in Gröpelingen oder dem Waschsalon in der Lindenhofstraße.

Das Parteibüro zieht in Kürze von der Schlachte in ein Haus am Altenwall um.

Wir informierten uns gegenseitig über die wahrgenommenen Termine seit unserem letzten Treffen. Als bedrückend wurde der Außentermin in der Grundschule Halmerweg empfunden, wo es bei der Ausstattung mit „richtigen“ Lehrern wohl eine ganz erhebliche Mangelversorgung gibt.

Wichtige anstehende Termine sind die Bildungsausschüsse am 8.3. und 21.3., letzterer wohl zusammen mit Findorff und Walle und der Bildungssenatorin.

Dann geht das Gerücht rum, das evtl. eine neue Doppelturnhalle in der Nähe der Oberschule im Park gebaut werden soll, die die beiden Halle der Oberschule im Park (Brandschaden) und Oslebshauser Heerstraße (sanierungsbedürftig bzw. Platzbedarf für den 4. Jahrgang) ersetzt. Bei den Bauzeiten die Bremen braucht erscheint uns das aber sehr ambitioniert.

Am 16.2. beraten wir mit Fraktionsvertretern und der Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt den Parteibeschluss zum Thema „Vermüllung im öffentlichen Raum“

Am 21.2. tagt nicht-öffentlich das IEK-Gremium. Dort geht es u.a. um den Fährverkehr nach Walle und Woltmershausen, der rein privatwirtschaftlich nicht kostendeckend durchgeführt werden kann und ohne öffentlichen Zuschuss in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Ein weiterer Punkt ist dort das Projekt „Gröpelingen bewegt“, was im Grunde planerisch abgeschlossen ist, wo aber die meisten Ideen gar nicht umgesetzt werden können, wenn man keine längerfristige Kostenübernahme für den Betrieb/die Sicherheit von Freizeitgeräten findet. Und es geht – siehe den Vorbeitrag – um die Ecke Goosestr./Geeststr..

Am 23.2. soll es im Sozialausschuss ein Treffen mit dem Fachdienst Junge Menschen geben. Diese Stelle verwaltet u.a. die Mittelvergabe für die Jugendarbeit. Diese sind 2017 ja auf ca. 1 Mio. Euro für Gröpelingen erhöht worden und sie bekommen auch eine Bedeutung, wenn es z.B. um Angebote im Bereich Wilder Westen geht.

Am 10.3 hat der Beirat eine interne Koordinierungsrunde in Vorbereitung der nächsten Beiratssitzung. Bei diesem Termin soll es auch um die Reihersiedlung gehen. Wie erwarten sind die Vonovia AG und der Verein Wohnungshilfe nicht zusammengekommen und es steht jetzt die mögliche Alternative Gewoba/Innere Mission zur Diskussion. Wobei man beachten muss, das die Vonovia AG (auch) im Interesse ihrer Aktionäre handeln muss und das Grundstück der Reihersiedlung sicher nicht quasi verschenken kann. In diesem Zusammenhang ist es dann eben auch wichtig, die Position der Stadt im Gesamtkomplex mit den beiden anderen Siedlungen in Walle und Sebaldsbrück zu betonen.

Weiteres Thema war auch der Fortgang im Bauressort zu unserem Parteibeschluss gegen Langzeit-Wohnungsleerstand vorzugeben. Nach einem Medienbericht der Weser-Kuriers Stadtteilausgabe West zum Thema Ende Januar wurden bereits mehrere Gröpelinger Langzeit-Immobilienleerstände über Makler im Internet angeboten. Natürlich zu Mondpreisen – aber immerhin. :-)

Mitte März wollen wir und mit den Stadtteilgruppen aus Burg-Lesum und Walle zum Thema Mülldeponie treffen. Es macht ja keinen Sinn, wenn jeder eine „Kirchtumsposition“ einnimmt und nur an seinen Stadtteil denkt.

Der Vorsitzende des Plattdeutschen Vereins – Wilfried Rode – ist verstorben. War es das mit dem Plattdeutschen in Gröpelingen? :-(

Goosestraße Ecke Geeststraße

WIR GRÜNEN hatten in einem Antrag im Beirat vorgeschlagen, das diese Ecke als auch Eingangsbereich nach Gröpelingen in das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK ) Gröpelingen mitaufgenommen wird. Das wurde angenommen und im Moment steht noch die Entscheidung im IEK Gremium aus.

Die swb hat kürzlich die beiden Häuser abgerissen – eine Wohnbebauung ist an dieser Stelle nicht mehr möglich. Nach Möglichkeit möchte die swb wohl das Grundstück verkaufen – was allerdings mit der limitierten wirtschaftlichen Nutzbarkeit schwierig wird. Einbezogen werden soll auch die am Platz liegende Schrottimmobilie Geeststraße 134, bei der seit ca. 1989 nach einem Brandunfall auf der Baustelle nichts mehr geschehen ist. Der Eigentümer sichert allerdings die Immobilie laufend und ist zu Gesprächen bereit, was ja nicht selbstverständlich ist.

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Beiratssitzung vom 25.01.2017

Krankheitsbedingt etwas verspätet der Bericht. Anwesend waren ca. 80 Gäste – überwiegend wohl aus dem Lehrerbereich.

Es wurde die hier schon beschriebenen Pläne für den neuen Grundschulstandort Humannstraße vorgestellt. Angepeilt sind 3 Klassen à 22 Schüler – in Bremen liegt der Schnitt bei 24 Schülern je Grundschulklasse – durch die Sozialindikatoren in Gröpelingen bei 22. Plus eine Klasse mit 15 Schülern  im Feld „Wahrnehmung- und Entwicklungsförderung“. Der Beirat stimmte der Neuordung der Schuleinzugsgrenzen Auf den Heuen, Oslebshauser Heerstraße, Humannstraße, Halmerweg zu.

Wo genau die Mobilbauten für die 4. Klassen der Schule Oslebshauser Heerstraße im Oslebshauser Park aufgestellt werden sollen, das war noch nicht klar. Jedenfalls soll das nicht auf dem Gelände der Schule im Park geschehen, sondern die 4. Klassen der Grundschule sollen vom Pausenhof der Schule im Park abgetrennt sein mit eigener WC-Anlage und eigenen Lehrerzimmern. Die Fertigstellung des Neubaus für die 4. Klassen auf dem Gelände der Grundschule Oslebshauser Heerstraße strebt man für 2021 an. Nach dem Deputationsbeschluss sollen die Gespräche mit den aktuellen Nutzern des Ascheplatzes an der Ernst-Waldau-Straße aufgenommen werden, an dem die neue Grundschule dann in den nächsten Jahren via Mobilbauten hochwachsen soll.

Nicht glücklich war der Beirat über die Idee, die Mobilbauten der Grundschule Halmerweg neu im Park aufzustellen. Sie sollen aber lt. Immobilien Bremen allen Anforderungen genügen. Der Beirat forderte die Einrichtung als Ganztragsgrundschule, für die die wohl die Anbindung als eine Dependence an eine vorhandene Ganztagsgrundschule notwendig ist.

Ein weiterer Tagesordungspunkt waren die Pläne für die Neue Oberschule Ohlenhof. Die KiTA aus Mobilbauten in Hemelingen wird jetzt auf dem derzeitigen, etwas versteckt gelegenen Spielplatz Kulmer Straße gebaut werden, weil dort alle benötigten Leitungen bereits recht nahe liegen. Der Bau der NOO soll weiter von Sommer 2018 – 2020 erfolgen.

Der Neuaufbau der 100 qm Spielscheune neben dem Zebuh-Stall würde Kosten von 873.000 verursachen – aus Planersicht viel zu viel. Die Verlegung in das derzeitige Kleingartengebiet würde das Gebäude aber weit vom Gemeinschaftshaus entfernen und die Sichtbarkeit nehmen. Ein Dilemma. :-(

Dann wurde noch die Erweiterung der Grundschule Pastorenweg fü den Ganztagsschulbetrieb vorgestellt. Auch hier im März Deputationsbeteiligung. Danach wäre der 1. Bauabschnitt im Mai 2018 – Okotober 2019, die zweite Phase dann bis März 2021. Der Umbau ist deshalb so langwierig, da er im laufenden Betrieb hauptsächlich in den Ferien stattfindet.

Im KiTa-Bereich wurden dem Sofortprogramm Mobilbauten zugestimmt. Es sieht für Gröpelingen für maximal 3 Jahre Standorte neben der Grundschule Auf den Heuen, auf dem Ascheplatz für der KiTa Schwarzer Weg und an der Schule Lange Reihe in Walle (vornehmlich für Gröpelinger Kinder) vor.

Bauausschuss vom 18.01.2017

Es wurden in dieser Sitzung im nicht-öffentlichen Teil eine Reihe von Bauanträgen diskutiert und ggf. auch entschieden.

Ansonsten wurde mitgeteilt, das die Straßensperrung der Lindenhofstraße Höhe Gröpelinger Heerstraße wetterbedingt und auch vom Reparaturumfang (mindestens) in den Februar hineingeht. Es scheint so zu sein, das durch fehlerhafte Wasserabläufe und Erddurchwühlungen von Nagetieren unterhalb des Pflasters Hohlräume entstanden sind.

Dito steht Richtung März/April eine Vollsperrung der Zentralkreuzung in Oslebshausen an, weil auf dem Abschnitt sowohl der Oslebshauser- wie der Ritterhuder Heerstraße Fahrbahnerneuerungen notwendig sind.

In einem Bürgerantrag wurde über den Verlauf der Buslinie 82 diskutiert. Die Mehrheitsmeinung war, das man an der Strecke nichts verändern, sondern den Fokus auf eine Ausweitung der Fahrzeiten legen und Warteüberdachungen aufbauen sollte. Allerdings wird das mit der Ausweitung der Fahrzeiten ziemlich schwierig sein, weil das mit einem sprunghaften Kostenanstieg verbunden wäre. Von unserer Seite kam der Hinweis auf die Pilotprojekte für das autonome Fahren von Bussen in einigen Städten, wofür sich in Bremen die Linie 82 mit einem Kleinbus ggf. sehr gut eignen könnte. Man kann darin als Busfahrer eine Berufsgefahr sehen – man kann es auch als innovativen Versuch betrachten, eine Ausweitung der Fahrtzeiten zu erreichen.

Haupttagesordnungspunkt war das Thema „Strategien gegen den Immobilienleerstand“ Richtig ist, das es in Gröpelingen keinen massiven Leerstand gibt wie er in Bremerhaven-Lehe als Musterbeispiel angeführt wird. Trotzdem ist bei dem Bedarf an Wohnraum jede jahrelang leerstehende Wohnung eine zuviel.

Der Beiratssprecher hatte auf seinen Rundgängen an die 100 Wohnungen / Häuser ausfindig gemacht, die nicht bewohnt werden. Uns treibt seit Jahren die Frage um, warum das so ist. Leider müssen wir feststellen, das dieses Thema auf Stadtebene nicht für so relevant genommen wird, das man es angehen möchte. Man ist dort offenbar der Meinung, das mit der Zeit der Markt es schon richten wird. Das kann sein – aber bei uns bekannten Immobilien ist das seit 10 und mehr Jahren nicht der Fall und wir sehen nicht, warum sich das ändern sollte, wenn seitens der Stadt nicht mit mehr Informationen auf die Eigentümer zugegangen wird – wie im Koalitionsvertag beschlossen – oder alternativ auch Druck über ein Zweckentfremdungsgesetz aufgebaut wird, wie es in anderen Städten der Fall ist.

Wir wissen – um den verstorbenen, aber in Erinnerung bleibenden Ortsamtsleiter Peter Mester zu zitieren – das manche Bretter sehr dick sind und bohren weiter. Wenn Wohnungen jetzt benötigt werden und es leerstehende Wohnungen gibt, dann ist es keine Lösung Wohnungssuchenden zu sagen, sie sollen sich noch einige Jahre gedulden, bis die Eigentümer vermieten wollen. Wir als GRÜNE GRÖPELINGEN sind der Meinung, das die Koalition und die Baubehörde dieses Problem nicht aussitzen können.

 
In der Bildergalerie „Gebäudesanierungen vorher – nachher“ auf dieser Seite haben wir einige schöne Beispiele festgehalten.

In der Bildergalerie „Immobilienleerstände und Potentiale“ auf dieser Seite haben wir auch einige Negativbeispiele aufgeführt. Klicken Sie doch einmal durch.

Stadtteilgruppe vom 13.01.2017

Als Gast konnten wir Kebire Yildiz begrüßen, die als Bürgerschaftsabgeordnete u.a. für den Stadtteil Gröpelingen zuständig ist und durch ihre vorherige berufliche Arbeit im Stadtteil die besonderen Problemlagen der Zuwanderung auch besser kennt als wir selbst.

Wir sprachen über ein Treffen mit dem Jugendbeirat und die Veränderungen dort. Vor den Osterferien soll eine Neuwahl anstehen, die hoffentlich mehr von den Oberschulen im Stadteil mitgetragen wird, so dass wir zu einer breiteren Basis kommen.

Auf der Seite des Bauressorts ist die Einladung zur Deputationssitzung am 19.1. mit den Dokumenten „Schlichtbauten Vonovia“ und „Neugestaltung Straßenbahndepot Gröpelingen“ zu finden. Beim letzteren Punkt gab es am Tag zuvor ein Treffen des Beirates mit der BSAG und der Stadtpolitik zum Thema. Das Thema Reihersiedlung soll auf der kommenden Beiratssitzung am 25.01.2017 um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Helene Kaisen in einem Antrag behandelt werden.

Der Bauantrag für das Ohlenhof Carree und das Bauvorhaben von Seniorenwohngemeinschaften und Senioren-Servicewohnen im derzeitigen Garagenhof Beim Ohlenhof 15 – 17 ist am 18.1. in der Bauausschußsitzung Thema.

Dann diskutierten wir noch über diverse Bildungsthemen, die der Schwerpunkt der kommenden Beiratssitzung sind.

Falls hier jemand von der Anwohnerinitiative Lübbenstraße zum Übergangswohnheim Gröpelinger Heerstraße 9 – 13 mitliest: Bitte melden Sie sich doch einmal bei der Ortsamtsleiterin Frau Pala bzw. antworten auf die Mail an Sie.

Mit unserem Gast sprachen wir dann noch über die Veränderungen im Stadtteil. Etwa der Zuzug aus Bulgarien und wie manche BulgarInnen offenbar dann doch von Arbeitgebern ausgebeutet bzw. ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben in Deutschland enttäuscht werden. Oder über die Situation in der Türkei und die Folgen die das vllt. auch bei den hier in Gröpelingen lebenden Menschen türkischer oder kurdischer Abstammung hat.

Eine ganz wichtige Frage ist z.B. aus unserer Sicht, wie die Imane in den Moscheen bezahlt werden. Die (kleinen) Gemeinden haben mangels Kirchensteuer o.ä. oft gar nicht das Geld, einen Iman zu bezahlen. So kommt (bei DITIB-Moscheen) jemand aus der türkischen Religionsbehörde, der von der Sprache und den Leben in Deutschland keine Ahnung hat. Und das Entsendesystem ist auch so angelegt, das er nach wenigen Jahren wieder die Gemeinde verlässt, also auch keine Bindung entwickeln soll. Wir lassen es also zu, das die türkische Regierung wichtige religiöse Ämter quasi flächendeckend in Deutschland einnimmt und die Menschen beeinflusst. Das erscheint uns der Integration und selbst der neutralen Information abträglich. Eine Lösung scheint es aber auf der Landes- oder Bundesebene dafür nicht zu geben.

 

Diverses im Januar 2017

Engagierte Beiratsarbeit wie WIR GRÜNEN sie betreiben, erschöpft sich nicht nur in der Vorbereitung und Teilnahme an Beirats- und Ausschußsitzungen. In diesen Tagen haben wir uns z.B.  mit dem Jugendbeirat beschäftigt.

Ein weiteres Thema war der Austausch mit unseren Parteikollegen aus Walle und Burglesum zum Thema Mülldeponie. Die Burglesumer wollen vllt. noch Gewerbeansiedlungen, aber fürchten das Negativimage einer Deponie. Die Waller haben Angst, das eine zu hohe Aufschüttung den Druck auf untere Schichten gefährlich erhöht. Aber irgendwo muss der Müll ja hin, wenn man den ganzen Bremer Müll nicht in’s Umland fahren will, wo ja auch erstmal Kapazitäten vorhanden sein müssen. Wir werden das Thema bei einem gemeinsame Treffen weiter erörtern.

Es folgte ein Austausch mit der Vonovia AG Bremen zur Zukunft der Reihersiedlung.

Auf eine Anfrage von uns zum im Bau befindlichen Übergangswohnheim in der Gröpelinger Heerstraße 9 – 13 stellte sich heraus, das dort in der Normalbelegung „nur“ 222 – 255 Menschen leben werden. Lediglich im Falle einer bremenweiten Notlage in der Unterbringung würden es bis zu 304 Menschen werden. Das Hotel Schönfeld ist zum Jahresende hin abgemietet worden, der ehemalige Baumarkt in Oslebshausen wird in Kürze geräumt, das Vorhaben Schiffbauerweg 6-8 wird nicht realisiert, zu einer Schiffsnutzung im Kohlehafen ist es nicht gekommen ebenso wie nicht zu einer Nutzung einer leergezogenen Gewerbeimmobilie im Gewerbegebiet Oslebshausens.

Dann machten wir uns Gedanken über die Brandruine in der Seewenjestr. 77 und kontaktierten die Eigentümer der Immobilie und der anliegenden Fläche. Vllt. können wir ja eine dem Stadtteil dienende Nutzung anregen. Zunächst hat der Eigentümer der auf dem Grundstück der Seewenjestr. 77 stehenden Immobilie diese ordnungsgemäß gesichert.

Und die Bildungsfrage treibt uns auch um, wozu wir noch in diesem Monat ein Extratreffen unserer Stadtteilgruppe abhalten möchten.