Bericht zur Beiratssitzung vom 29.06.2022

Die Bei­rats­sit­zung fand dies­mal in Prä­senz im Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen statt. Lei­der waren außer den Gäs­ten nur sehr weni­ge Bür­ger anwe­send — vllt. 10 Men­schen. Scha­de. Denn es ging um 3 Oslebs­hau­ser Themen.

Ers­tens stell­te das Sozi­al­werk der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de nach zuletzt 2019 den aktu­el­len Stand der Bau­pla­nun­gen für das Gelän­de Im Wein­ber­ge vor. Ersicht­lich ist schon län­ger, das die Turn­hal­le abge­ris­sen wur­de uns seit dem Spät­herbst hat es auch in Abspra­che mit dem Umwelt­res­sort Baum­fäl­lun­gen gege­ben. Die Flä­che ist 5.000 qm groß und war als Wald­flä­che ein­ge­ord­net — obwohl dort tat­säch­lich noch nicht vie­le Bäu­me ste­hen. Nach dem Gesetz muss so eine Flä­che im Dop­pel­ten umfang aus­ge­gli­chen wer­den — d.h. es müs­sen auf einer Flä­che von 10.000 qm neue Bäu­me gepflanzt wer­den. Dies ist bereits im Stadt­teil am Grau­pap­pel­weg im Klein­gar­ten­ge­biet In den Wischen gesche­hen. Die Kos­ten dafür dürf­ten mit der Zeit in den 6stelligen Bereich gehen.

Das Sozi­al­werk ist ver­schie­dent­lich gebe­ten wor­den — auch WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten nach­ge­fragt -, ob sie den Bau der KiTa nicht vor­zie­hen kön­nen. In Abspra­che mit dem Bau­res­sort hat man daher im öffent­li­chen Inter­es­se die­sen Teil der Bau­pla­nun­gen am Ran­de des Bau­fel­des zur Stra­ße Im Wein­ber­ge noch im alten Bau­recht im Sep­tem­ber 2021 bean­tra­gen kön­nen. Für Mit­te Juli 2022 ist nun die Ertei­lung der Bau­ge­neh­mi­gung zuge­sagt wor­den. Es wird mit einer Bau­zeit bis ca. Ende 2023 gerech­net — bei aller gebo­te­nen Vor­sicht die man heu­te zu sol­chen Aus­sa­gen machen kann. Es erfolgt ein Anschluss an das Fernwärmenetz.

Bythe­way: Die Sei­te zur Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge im Hafen: https://www.kenow-nordwest.de/. Wenn man heu­te die Bür­ger in Oslebs­hau­sen fra­gen soll­te, ob sie im Win­ter lie­ber in der kal­ten Woh­nung sit­zen wol­len oder in einer war­men Woh­nung mit Fern­wär­me aus Bre­mi­schen, Olden­bur­gi­schen und Ost­frie­si­schen Klär­schlamm, dann dürf­te die Ant­wort mehr­heit­lich ein­deu­tig aus­fal­len. Auch dürf­te es ver­mu­lich vie­le geben, die ihre dama­li­ge ableh­nen­de Hal­tung ange­sichts des “Gas­kriegs” Putins geän­dert haben. WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN sehen daher unser dama­li­ges Votum für die Anla­ge als Bestä­ti­gung, weil wir auch damals bereits die Aspek­te der Ver­sor­gungs­si­cher­heit mit berück­sich­tigt hat­ten. GRÜNE Poli­tik redet eben nicht unbe­dingt den Men­schen nach den Mund, son­dern denkt auch über den Tag hin­aus und sagt Men­schen auch, was sie viel­leicht nicht hören wollen.

Auf dem Gelän­de soll es dann noch 2 wei­te­re Bau­kör­per geben, die als Erwei­te­rung der stark nach­ge­frag­ten Senio­ren­woh­nun­gen gedacht sind. Vor­ge­se­hen ist vor­be­halt­lich der För­der­be­dinun­gen auch eine Art “Wohn-WG im Alter”. Zusätz­lich soll das ehe­ma­li­ge Poli­zei­re­vier durch Neu­bau­ten für die Ver­wal­tung des Sozi­al­wer­kes ersetzt wer­den, die dann an die­sem Stand­ort kon­zen­triert wer­den soll. Für die­se Bau­vor­ha­ben muss noch Bau­recht geschaf­fen wer­den und das könn­te noch 1,5 Jah­re oder mehr dau­ern. Auf­fäl­lig bei der gesam­ten Pla­nung war, das das Gelän­de rela­tiv wenig bebaut wird und groß­zü­gi­ge Grün­räu­me ver­blei­ben. Ande­re Bau­vor­ha­ben kom­mer­zi­el­ler Art wären mit Sicher­heit um das Viel­fa­che dich­ter erfolgt.

Das zwei­te The­ma war die Vor­stel­lung des aktu­el­len Stan­des beim Bau­vor­ha­ben Weser­tun­nel im Bereich der Hüt­ten­stra­ße durch die DEGES. Sie­he auch: https://www.deges.de/projekte/projekt/a‑281-autobahneckverbindung-bremen/. Es wer­den je Rich­tung 2 getrenn­te Fahr­strei­fen (ohne Stand­strei­fen) gebaut, zwi­schen denen es in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Ver­bin­dun­gen für den Not­fall gibt.  Die Aus­schrei­bung für den Tun­nel­bau erfolgt gera­de und man hofft trotz der Vola­ti­li­tä­ten auf dem Bau­markt und den Sank­tio­nen gegen Russ­land auf eine gute Teil­nah­me der Bau­fir­men, die zu sol­chen Bau­vor­ha­ben in der Lage sind. Vor dem Bau muss der Grund ver­fes­tigt wer­den und dafür wer­den 500.000 cbm Sand aus der Nord­see auf­ge­spült. Je nach Tro­cken­heit kann es daher pas­sie­ren, das Sand in die Umge­bung wehen könn­te. Also zu dem Saha­rastaub auch Nord­see­sand kommt und die Vor­freu­de auf den nächs­ten Urlaub noch stei­gert. 😉 Ein Zeit­punkt für die Fer­tig­stel­lung wur­de nicht genannt. Das erscheint auf­grund der Ver­wer­fun­gen am Bau­markt der­zeit unse­ri­ös zu sein.

Beim dar­an auf­bau­en­den 3. The­ma wur­den die Ver­än­de­run­gen vor­ge­stellt, die der Weser­tun­nel für Bre­men, Grö­pe­lin­gen und Oslebs­hau­sen bedeu­tet. Laut dem Ver­tre­ter des Wirt­schafts­res­sort wird sich das Wege-Zeit-Gefü­ge kom­plett ändern. Z.B. kann heu­te an einem Tag die Rou­te Bre­mer­ha­ven — GVZ 3 mal gefah­ren wer­den. Mit dem Weser­tun­nel sol­len 4 Umläu­fe mög­lich sein. Bekannt­lich ist das Gewer­be­ge­biet Rie­de­mann­stra­ße in den letz­ten Jahr­zehn­ten eher im Dorn­rös­chen­schlaf gewe­sen. Aber jetzt soll es dort für die Eigen­tü­mer lukra­ti­ve Grund­stücks­ge­schäf­te geben. Unter dem Titel “Zukunfts­band” wird der Wirt­schafts­raum GVZ und Indus­trie­ha­fen / Bre­mer Indus­trie­park und jeweils umzu neu ver­mark­tet werden.

Im Herbst 2022 sol­len auch die Bei­rä­te end­lich am neu kon­zi­pier­ten Gewer­be­ent­wick­lungs­plan 2030 betei­ligt wer­den. Wir ver­mu­ten da schon jetzt Defi­zi­te wie etwa beim The­ma Müll­de­po­nie oder eine neu­es Gewer­be­ge­biet Rich­tung An den Pie­pen Rich­tung auf­ge­ge­be­ner Block­land-JVA. Es ist schon wich­tig genau zu lesen, in wel­che Aus­rich­tung die Pla­nun­gen gehen sol­len. WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode ver­hin­dert, das das Gewer­be­ge­biet Rie­de­mann­stra­ße von einem unbe­plan­ten Innen­be­reich in ein Indus­trie­ge­biet umge­wan­delt wird. Sol­che Vor­stel­lun­gen gilt es auch für die Bei­rä­te der Zukunft zu unter­bin­den. Gleich­wohl wird es noch zu etli­chen Fir­men­an­sied­lun­gen in Oslebs­hau­sen kommen.

U.a. des­halb sehen wir in einem gro­ßen Bau­kör­per für eine Bahn­werk­statt vor Woh­lers Eichen auch eine Mög­lich­keit des Lärm­schut­zes aus den Gebie­ten rund um die Hüt­ten­stra­ße. Und den­ken wei­ter­hin, das aus dem brei­ten Spek­trum von mög­li­chen Gewer­be­be­trie­ben eine Bahn­werk­statt eine rela­tiv wenig belas­ten­de Ansied­lung ist. Alle Arbei­ten sol­len dort in der Hal­le statt­fin­den, es gibt außer der Hei­zung kei­ne Abga­se, es gibt nicht viel zusätz­li­chen LKW-Ver­kehr. Und nur die­ses Bau­vor­ha­ben mit neu­er Nut­zung der Schie­nen bzw. neu­en Schie­nen ermög­licht recht­lich, das Anwoh­ner An der Fin­ken­au eine Lärm­schutz­wand bekom­men kön­nen, die sie auch von ande­ren heu­ti­gen und ggf. noch hin­zu­kom­men­den Lärm aus dem Hafen­ge­biet schüt­zen kann.

An Anträ­gen ging es um den Antrag des SPD-Ver­tre­ters der Klein­gärt­ner zur Haupt­was­ser­lei­tung im Nah­erho­lungs­park ” Grü­ner Wes­ten”. Die soll In den Wischen durch zahl­rei­che Rohr­brü­che zu immensen Was­ser­ver­lus­ten füh­ren, die mone­tär in die Tau­sen­de gehen. Und um einen Antrag der SPD zur bar­rie­re­frei­en Que­rung vom Stif­tungs­dorf auf die ande­re Stra­ßen­sei­te, was durch die Hoch­pflas­te­rung erschwert wird.

Wir selbst brach­ten kurz­fris­tig im Auf­trag einen Antrag zur Män­gel­mel­der App ein, der ein­stim­mig ange­nom­men wur­de: Beschluss_Mängelmelder_Beirat_Gröpelingen_20220630

Treffen für Interessierte am 20.06.2022

Hier die Ein­la­dung: Ein­la­dung Stadt­teil­grup­pe 202206

Wie immer ist jeder Inter­es­sier­te an Grü­ner Poli­tik und am Stadt­teil Grö­pe­lin­gen will­kom­men. Wer jemand kennt der evtl. Inter­es­se haben könn­te, möge das auch bit­te weiterteilen. 🙂

Denn in weni­ger als einem Jahr ist bereits die nächs­te Bei­rats­wahl und dann gibt es für Inter­es­sier­te wie­der die Chan­ce, auch aktiv für Grü­ne Poli­tik in der Pra­xis zu kan­di­die­ren. Die Erfah­rung durch ein Bei­rats­man­dat kann eine idea­le Basis auf dem Weg zu einem poli­ti­schen Spit­zen­amt sein. Und wer das nicht anstebt, kann durch ein Man­dat auch so viel über den Stadt­teil ler­nen und etwas Gutes für ihn tun. Und Demo­kra­tie prak­tisch leben — denn selbst­ver­ständ­lich ist sie nicht. Sie braucht Men­schen, die sich frei­wil­lig für sie in ihrer Frei­zeit engagieren.

Wir bie­ten auch wei­ter für Inter­es­sier­te Rad­tou­ren durch den Stadt­teil an, um ihn bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Ein­fach Kon­takt auf­neh­men und einen Tag abspre­chen wo es passt.

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Rück­blick:

Immer­hin 6 Inter­es­sier­te hat­ten sich ein­ge­fun­den und wir bespra­chen ver­schie­de­ne The­men. Natür­lich die Vor­be­rei­tung auf die Bei­rats­sit­zung am 29.06. evtl. im Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen. Plan­the­men sind dort bis­her Bau­vor­ha­ben Im Wein­ber­ge und der aktu­el­le Stand beim Weser­tun­nel und ggf. die Aus­wir­kun­gen des Weser­tun­nels auf die Umge­bung. Anträ­ge lie­gen u.W. bis­her nicht vor.

Wie immer bespra­chen wir die Aus­schuss­sit­zun­gen und ande­ren Ter­mi­ne der ver­gan­ge­nen Wochen. Beim KiTa-Aus­bau tauch­te Grö­pe­lin­gen nicht in der Top­lis­te der feh­len­den KiTa-Plät­ze auf, was wir auch dem stän­di­gen Bemü­hen des Bei­ra­tes zuschrei­ben. Den­noch ist der Stadt­teil natür­lich auch vom feh­len­dem Per­so­nal betrof­fen und die­ses The­ma ist noch­mals schwie­ri­ger. Ein wohl auch für die Bre­mer Regie­rungs­ko­ali­ti­on schwie­ri­ges Feld.

Der Grund­schu­le Auf den Heu­en wird aktu­ell von einem Van­da­len heim­ge­sucht. Sehr trau­rig. Wer macht soet­was? — Unse­ren Kin­dern die Mög­lich­keit zum Ler­nen zu neh­men und das in der sowie­so ange­spann­ten Lage. Schlimm. 🙁

Am heu­ti­gen Diens­tag soll es einen Bericht in den ARD Tages­the­men geben. Es ging dann noch um wei­te­re Aus­schuss­sit­zun­gen und Ter­mi­ne die bis zu unse­rem nächs­ten Tref­fen anste­hen. Etwa auch das Dorf­fest in Oslebs­hau­sen am 03./04. Juli. oder das Som­mer­fest Grü­ner Bre­mer Wes­ten am 10.07. Span­nend wird viel­leicht auch ein Ter­min des Bei­ra­tes Fin­dorff am 05.07. zum The­ma Parken.

Par­tei­in­tern ging es dann wie­der ein­mal um die mög­li­che Grün­dung eines Kreis­ver­ban­des West und das Für und das Wider zu die­sem The­ma, das bereits seit über 20 Jah­ren dis­ku­tiert wird. Nach unse­rer der­zei­ti­gen Grö­pe­lin­ger Ein­schät­zung könn­te die im Spät­som­mer 2023 tat­säch­lich mög­lich sein. Wir den­ken, das wir uns damit als Par­tei­or­ga­ni­sa­ti­on attrak­ti­ver auf­stel­len könn­ten. Die Stadt­tei­le Grö­pe­lin­gen, Wal­le, Fin­dorff, (Block­land) sind die letz­ten Stadt­tei­le in Bre­men ohne Kreis­ver­band. Neben natür­lich viel rein inter­nen orga­ni­sa­to­ri­schen Din­gen nach den Par­tei­vor­ga­ben und dem Par­tei­en­gesetz hat ein Kreis­ver­band Antrags­recht auf Bun­des- und Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lun­gen, ver­wal­tet sei­ne Mit­glie­der selbst und kann darf eige­ne poli­ti­sche Schwer­punk­te set­zen. Dies kann auch attrak­tiv für bereits bestehen­de Mit­glie­der sein, die eher nicht an Kom­mu­nal­po­li­tik inter­es­siert sind, obwohl dies ja die direk­tes­te Form der Demo­kra­tie ist und bei der man viel ler­nen kann.

Mögliche negative Folgen der illegalen Müllentsorgung für viele Kleingärtner

Es zeich­net sich ab, das der Weg am Ende des Hal­mer­we­ges ent­lang des Mäh­lands­we­ges unter den Eisen­bahn­glei­sen hin­durch zum Pap­pel­weg für die Durch­fahrt per PKW per Pol­ler­set­zung gesperrt wird. Die­ser Weg ist im Eigen­tum der Deut­schen Bahn AG und die ist es leid, die Kos­ten für die Ent­sor­gung dort ille­gal abge­stell­ter und zuletzt immer grö­ßer wer­den­der Müll­ber­ge zu über­neh­men. Klein­gärt­ner müss­ten dann über den Schwar­zen Weg fah­ren — oder ganz über Wal­le. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer könn­ten (vor­erst) wei­ter passieren.

Des­halb: Wer Men­schen bei der ille­ga­len Müll­ent­sor­gung ent­deckt, soll­te je nach Situa­ti­on han­deln. Z.B. in dem er sich Kfz-Kenn­zei­chen notiert oder mög­lichst unauf­fäl­lig Foto’s mit dem Smart­pho­ne macht und anschlie­ßend eine Mel­dung über den Män­gel­mel­der oder auch einer Anzei­ge bei der Poli­zei macht. Wer es sich zutraut, kann Men­schen auch direkt anspre­chen — wenn z.B. jemand eine Ziga­ret­te oder eine Ver­pa­ckung acht­los auf die Stra­ße schmeisst oder wenn er abends jeman­den sieht, der ver­schämt eine Plas­tik­tü­te in Grün­an­la­gen oder vor frem­den Häu­sern abstellt.

Bei Groß­ent­sor­gern wie in die­sen Fäl­len mit evtl. meh­re­ren Tätern ist sicher Vor­sicht ange­bracht und “man soll­te nicht den Hel­den / die Hel­din spie­len”. Denn es han­delt sich dabei je nach Abfall­art unter Umstän­den um schwe­re Umwelt­ver­ge­hen und wer soet­was macht, der schreckt vllt. auch vor Gewalt­an­wen­dung nicht zurück.

Bürger sollen Energiesparen — Habeck: “Jede Kilowattstunde hilft”

Eine der Mel­dun­gen dazu: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/habeck-bundesnetzagentur-energiesparen-ukraine-krieg-russland-100.html

Auf die­ser Sei­te haben wir schon im Jahr 2009 auf das The­ma hin­ge­wie­sen. Unse­re Grü­ne Poli­tik ist eben nach­hal­tig angelegt. 🙂

Es gibt hier unter dem Menü­punkt “Infos — Spa­ren Sie Strom” ent­spre­chen­de Bei­trä­ge. Unter ande­rem kann man eine klei­ne Excel­da­ti her­un­ter­la­den, mit deren Hil­fe man mit einem Strom­mess­ge­rät wesent­li­che Tei­le sei­nes Strom­ver­brauchs ana­ly­sie­ren kann: https://www.gruene-in-groepelingen.de/download/strom.xls . Anschlie­ßend kann man Opti­mie­run­gen vor­neh­men und damit Strom und somit bares Geld ein­zu­spa­ren. Wenn man in die­ser Rich­tung noch gar nichts gemacht hat und z.B. selbst noch her­kömm­li­che Glüh­bir­nen oder Ener­gie­spar­lam­pen ein­setzt, kann man sehr schnell Erfol­ge erzielen.

Ande­re Maß­nah­me spa­ren zwar auch Ener­gie, aber sie sind erst­mal mit Kos­ten ver­bun­den die sich nur über einen län­ge­ren Zeit­raum ren­tie­ren. Z.B. das Anbrin­gen einer Son­nen­schutz­fo­lie von außen an das Küchen­fens­ter oder die Anschaf­fung eines reflek­tie­ren­den Rol­los, damit es in der Küche weni­ger warm wird und somit auch der Kühl­schrank weni­ger gegen­küh­len muss.

Unser der­zei­ti­ge Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Die­ter Stein­feld ist noch wei­ter gegan­gen und hat schon im Jahr 2020 auch in sei­ner klei­nen Miet­woh­nung auf die Nut­zung der Son­ne gesetzt. D.h. er hat Solar­mo­du­le ver­schie­de­ner Grö­ßen­ord­nun­gen vor die Fens­ter gehängt und auf den Bal­kon gestellt. Es gibt auf You­tube auch ent­spre­chen­de Vide­os dazu:

Ein klei­nes Solar­mo­dul sorgt so z.B. für das Auf­la­den des Smart­pho­nes und via Power­bank und USB Lam­pe abends für Licht. Das klappt min­des­tens 6 Mona­te im Jahr von März bis August sicher und oft auch in 9 Mona­ten des Jah­res. Nur vom Novem­ber bis Febru­ar ist die Ener­gie­aus­beu­te sehr gering. Im Mai 2022 konn­te er damit über ein Drit­tel sei­nes Strom­ver­brauchs selbst erzeu­gen und im Juni sieht es wohl noch bes­ser aus. Da die Modu­le alles ande­re als opti­mal aus­ge­rich­tet sind, rech­net sich soet­was eher Rich­tung 50 Jah­re, was Herr Stein­feld nicht mehr erle­ben wird. Man braucht nicht unbe­dingt ein eige­nes Dach, um die Son­ne für sich arbei­ten zu las­sen. Es geht auch mit einem Bal­kon oder einem Fens­ter. Natür­lich viel weni­ger effek­tiv — aber es geht.

Und mal ehr­lich unter uns — wie oft hat man schon im Leben Geld für Sachen aus­ge­ge­ben, wo man sich spä­ter sagt: “Hät­te nicht sein müs­sen, nut­ze ich gar nicht. Ist schnell kaputt gegan­gen oder durch den tech­ni­schen Fort­schritt ist ein Gerät (Fern­se­her, Smart­pho­ne) schon nach 2 Jah­ren beim Wie­der­ver­kauf nur noch einen Bruch­teil des Kauf­prei­ses wert. Oder teu­re Kla­mot­ten geht kaputt und haben nur einen gerin­gen Wie­der­ver­kaufs­wert.” Das pas­siert mit einer Inves­ti­ti­on in Pho­to­vol­ta­ik nicht, da man damit jeden Tag mehr Geld spa­ren kann, weil sie jeden Tag Strom und damit qua­si Geld pro­du­zie­ren. Und wer weiss, wie teu­er der Strom in eini­gen Jah­ren sein wird? Denn noch sind die dras­ti­schen Erhö­hun­gen beim Gas und beim Strom an den Ener­gie­bör­sen noch gar nicht bei den Ver­brau­chern ange­kom­men. Die kom­men erst noch in 2023ff.!

Recyclingstation Oslebshausen vorübergehend geschlossen

Auf­grund eines aktu­ell außer­ge­wöhn­lich hohen Kran­ken­stan­des und weil offe­ne Stel­len nicht besetzt wer­den kön­nen, hat DBS die Sta­ti­on vom 09.06.2022 bis vor­aus­sicht­licht dem 25.06.2022 geschlos­sen. Soll­te sich die Per­so­nal­si­tua­ti­on kurz­fris­tig zum Bes­se­ren wen­den, wird die Sta­ti­on vor­zei­tig wie­der geöff­net. So die Mit­tei­lung der Bre­mer Stadt­rei­ni­gung. Die Sta­tio­nen in Burg­les­um und Block­land sind wei­ter geöffnet.

Vernünftiger Gehweg Am Fuchsberg hergestellt

In der Zufahrt zur JVA Am Fuchs­berg wur­de aus Mit­teln des Stadt­teil­bud­gets Ver­kehr auf Initia­ti­ve des Grö­pe­lin­ger Bei­ra­tes der bis­he­ri­ge schma­le Schot­ter­geh­weg pro­fes­sio­nell zu einer ziem­lich ansehn­li­chen Ver­kehrs­flä­che auf­ge­wer­tet. Kal­ku­liert wur­de die Maß­nah­me mit einem Bud­get von 60.000 Euro — die end­gül­ti­ge Abrech­nung liegt u.W. noch nicht vor.

Verkehrsentschleunigende Maßnahmen „Alter Winterweg“/“Seewenjestr.“

Noch nicht — aber wohl in Kür­ze — wird auch das Pro­to­koll der Sit­zung des Fach­aus­schus­ses “Bau und Ver­kehr” auf der Sei­te des Orts­amts West ver­öf­fent­licht sein: https://www.ortsamtwest.bremen.de/groepelingen/protokolle/protokolle-2019–2023-12129

Dort wird auf ein in den letz­ten Jah­ren von einer Anwoh­ner­initia­ti­ve vor­ge­brach­tes Pro­blem ein­ge­gan­gen und es gibt jetzt einen kon­kret umzu­set­zen­den Lösungs­schritt. Kon­kret heisst es im Protokoll:

Ver­kehrsent­schleu­ni­gen­de Maß­nahmen „Alter Winterweg“/See­wen­jes­tr.“
Im Alten Win­ter­weg, sowie im vor­de­ren Bereich der See­wen­jes­tr. (Kreu­zung zur „Lis­sa­er Str.“/“In den Bar­ken“) wird, dem Vor­schlag des ASV fol­gend, nun­mehr die Instal­la­ti­on von Bar­rie­ren, die in den Stra­ßen­raum hin­ein­ra­gen und mit Leit­bar­ken ver­se­hen wer­den („Baum­na­sen ohne ume“) und den pas­sie­ren­den Kraft­ver­kehr zu Sla­lom­fahr­ten zwin­gen, befür­wor­tet. Wei­ter­hin wird der Auf­trag von Zone-30-Pik­to­gram­men in dem frag­li­chen Bereich beschlos­sen. Bei­de Maß­nah­men sol­len zulas­ten des Stadt­teil­bud­gets zur Umset­zung gelan­gen (ein­stim­miger Beschluss).

Es dau­ert immer etwas — schliess­lich kann der Bei­rat nicht ein­fach so Auf­trä­ge ertei­len und es ist auch sinn­voll, die Fach­kom­pe­tenz z.B. der Ver­kehrs­po­li­zei und des Amtes für Stra­ßen und Ver­kehr ein­zu­ho­len. Letz­te­re müs­sen schließ­lich auch evtl. Bau­maß­nah­men umset­zen. Es ist anzu­neh­men, das abseh­bar Bau­maß­na­men vor Ort starten.

Gemeinsame Beiratssitzung mit Findorff und Walle am 17.05.2022

Die Sit­zung fand öffent­lich in Prä­senz in der Men­sa der Gesamt­schu­le West statt. Anlass waren 2 The­men die mehr oder weni­ger alle 3 West­bei­rä­te berühren.

Ers­tes The­ma war der Abriss und der Neu­bau des West­ba­des in der Wal­ler Heer­stra­ße. Das Sta­di­um der Dis­kus­si­on und der Kon­zep­ter­stel­lung konn­te nach meh­re­ren Anläu­fen hin­ter sich gelas­sen wer­den. Der Bei­rat stimmt dem vor­lie­gen­dem Bau­an­trag zu. Nächs­te Stu­fen sind die Ertei­lung der Bau­ge­neh­mi­gun­gen für den Abriss und den Neu­bau. Und die wei­te­re Detaili­sie­rung des Bau­vor­ha­bens in sei­nen ein­zel­nen Gewer­ken zur Aus­schrei­bungs­rei­fe. Also kon­kret wel­che Bau­leis­tung man brauch und wie­viel Mate­ri­al poten­ti­el­le Bau­fir­men dafür ein­pla­nen müs­sen. An Kos­ten sind bis­lang 21,8 Mil­lio­nen Euro für den Bau und 3,0 Mil­lio­nen Euro für die Außen­ge­stal­tung bud­ge­tiert. Letz­te­rer erscheint auf den ers­ten Blick aus­rei­chend, ers­te­res: Man weiss es nicht. Eine wich­ti­ge Neue­rung wird sein, das zukün­fig nur tat­säch­li­che Nut­zer den Park­platz kos­ten­los bele­gen kön­nen. Die vor­ge­se­he­ne Gas­tro­no­mie im EG soll sowohl den Vor­platz, einen Bereich im Ein­gang und den Schwimm­be­reich versorgen.

Bäder benö­ti­gen im Ver­gleich zu ande­ren Gebäu­den vor allem sehr vie­le Flie­sen. Da ist ein Blick auf die im Land Bre­men ansäs­si­ge Steu­ler Flie­sen­grup­pe (ehe­mals Nord­deut­sche Stein­gut) recht auf­schluss­reich. Die Fir­me ver­mel­de­te für das ers­te Quar­tal 2022 über­ra­schend gute Zah­len. Das konn­te man bei den Ener­gie­preis­stei­ge­run­gen nicht erwar­ten. Hin­ter­grund ist, das die Haupt­flie­sen­her­stel­ler in Euro­pa in Ita­li­en und Spa­ni­en pro­du­zie­ren. Vie­le die­ser Her­stel­ler haben auf Ton­er­den aus der Ukrai­ne (Russ­land?) gesetzt und waren mit dem Kriegs­be­ginn qua­si abge­schnit­ten von ihrem wich­tigs­ten Roh­ma­te­ri­al und in wei­ten Tei­len nicht mehr aus der Pro­duk­ti­on lie­fer­fä­hig. Die Steu­ler Flie­sen­grup­pe hat hin­ge­gen ande­re Lie­fer­quel­len, war so lie­fer­fä­hig und konn­te ganz erheb­li­che Preis­stei­ge­run­gen am Markt durch­set­zen. Denn begon­ne­ne Bau­vor­ha­ben müs­sen ja fer­tig wer­den. Soet­was war bei der Bud­get­be­reit­stel­lung für das West­bad nicht vor­aus­seh­bar. Inso­fern gilt es den wei­te­ren Ver­lauf abzu­war­ten. Es soll aber kei­nen iso­lier­ten Abriss geben ohne sicher zu sein, das der Neu­bau auch finan­ziert wer­den kann.

Das zwei­te The­ma war die Umset­zung der Psych­ia­trie­re­form “Ambu­lant vor sta­tio­när” und hier­für die Ein­rich­tung eines Zen­trums für see­li­sche Gesund­heit. Dazu gab es Irri­ta­tio­nen, weil 2 Trä­ger unter­schied­li­che Grund­stü­cke an der Wal­ler Heer­stra­ße und der Hafen­rand­stra­ße mit unter­schied­li­chen Kon­zep­ten ver­fol­gen. Der gesam­te bre­mi­sche Sek­tor in die­sem Bereich mit dem Gesund­heits­res­sort, der GENO und den Trä­gern will im Juni in Klau­sur gehen und ein abge­stimm­tes Ergeb­nis vor­stel­len. Inhalt­lich ist mal wohl nicht weit aus­ein­an­der. Nur könn­te an der Wal­ler Heer­stra­ße nur ein Teil umge­setzt wer­den, wobei ande­re Trä­ger sagen, es bedarf für einen Erfolg alles an einem Ort. An der Hafen­stra­ße könn­te das gelin­gen. Gespro­chen wur­de von 16 Not­fall­plät­zen und allen Fach­kräf­ten vor Ort, die die Unter­brin­gung der psy­chisch kran­ken Men­schen in der Flä­che bzw. (wei­ter) in ihren Woh­nun­gen von einer Stel­le aus koor­di­nie­ren und den jewei­li­gen, sich über die Jah­re ver­än­der­den Unter­stüt­zungs­be­darf fest­le­gen können.

Treffen der Stadtteilgruppe

Da nächs­te Tref­fen der Grü­nen in Grö­pe­lin­gen fin­det am Mon­tag, 23.05.2022 abends statt: Ein­la­dung

Wie immer kann dar­an jeder teil­neh­men und sich infor­mie­ren. Wir suchen auch jetzt “schon” Men­schen die bereit wären, für die neue Legis­la­tur­pe­ri­ode im Mai 2023 zur Bei­rats­wahl auf unse­rer Lis­te anzu­tre­ten. Man muss dazu kein Par­tei­mit­glied sein — aber sich natür­lich mit der Pro­gram­ma­tik von Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Die Vor­tei­le hat­ten wir hier schon in den letz­ten Jah­ren geschrie­ben und sind auf unse­rer Sei­te auch nachzulesen.

Demo­kra­tie fällt nicht vom Him­mel oder bleibt ein­fach so für immer. Es muss Men­schen geben, die bereit sind, für demo­kra­ti­sche Ämter auch ehren­amt­lich ihre Frei­zeit auf­zu­brin­gen. Und da ist auch eine gewis­se Rota­ti­on bei den Bei­rats­mit­glie­dern gut, damit auch neue Idee und Schwer­punk­te in den Bei­rat kom­men. Über die Grü­ne Lis­te ist man trotz­dem nicht allein, son­dern kann auf ein jahr­zehn­te­lan­ges Archiv und Wis­sen im Stadt­teil und dar­über­hin­aus zurückgreifen.

Angst muss man nicht haben — nur Mut zur Tat.

Die Demo­kra­tie lebt davon, das sich Men­schen für sie enga­gie­ren — z.B. hier vor Ort im Stadt­teil­bei­rat Gröpelingen.