Lärmemission am 11.11.2019

bis 3 Uhr nachts im Bere­ich Lin­den­hofvier­tel. Wer? Warum? — Man ste­ht wieder vor einem Rät­sel, denn der erste Verur­sach­er TSR Recy­cling war es nicht. Was gibt es denn son­st noch? — Hmmm … ???

Uns ist ein Baustof­flager mit großen Steinen im Bere­ich des Hafen F aufge­fall­en. Die kön­nten vllt. ver­laden wor­den sein? — Wir warten auf eine Antwort der Gewer­beauf­sicht.

Lager­fläche am Kopf des Hafen­beck­en F am 11.11.2019 — 1
Lager­fläche am Kopf des Hafen­beck­en F am 11.11.2019 — 2

KiTa Situation in Stadtteil Gröpelingen

Es kam in den let­zten Wochen zu etwas Irri­ta­tio­nen zur Sit­u­a­tion der Mobil­bau-KiTa Am Pul­ver­berg. Dabei wurde bere­its Ende 2018 mit­geteilt, das die Ver­längerung der Stan­dort­genehmi­gung in Bear­beitung ist. Das dauert halt. Jet­zt gab es die Mit­teilung, das die Bau­genehmi­gung bis zum 28.08.2022 und die Betrieb­s­genehmi­gung bis zum 31.07.2022 ver­längert wurde. Damit kann der Betreiber am Stan­dort weit­er machen — was er zwis­chen­zeitlich auch mit­geteilt hat. Allerd­ings unter der Bedin­gung, das danach eine Ver­ste­ti­gung (in einem Neubau) möglich ist, wofür aktuell eine Inve­storen­lö­sung läuft.

WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten uns erfol­gre­ich dafür einge­set­zt, das das Alte Pump­w­erk in Osleb­shausen möglichst erhal­ten bleibt und nicht für den Woh­nungs­bau abgeris­sen wird. Hin­ter­grund war, das für die geplante Wohn­be­bau­ung an der Rit­ter­hud­er Heer­straße “ein Sozial­raum” an dieser “idylis­chen” Stelle möglich bleibt. Das kann eine KiTa sein, das kann ein Viertel­tr­e­ff o.ä.. Noch ist die Bebau­ung nicht da — deshalb ist die ander­weit­ige Nutzung mit toller Sanierung und Neubau statt weit­er­er Ver­fall auch gut. Kommt es zu ein­er Bebau­ung, dann ist es vllt. sin­nvoll in diesem Gebi­et auch eine KiTa anzusiedeln, da es mit dem Randweg, Piepen­graben, Bauern­dobben … heute schon eine größere Wohn­be­bau­ung umzu gibt. Vllt. eignet sich dazu per­spek­tivisch auch der heutige Mobil­bau­s­tan­dort der Grund­schule Osleb­shauser Heer­straße.

Das Bil­dungsres­sort teilt fol­gende Aktu­al­isierung der Aus­bau­pla­nun­gen mit:

Zum Kinder­garten­jahr 2020/21
Kita Schiff­bauer­weg / Drachenkinder e.V. (neu: 20 U‑3/40 Ü‑3)

Zum Kinder­garten­jahr 2021/22
KuFZ Alter Heer­weg 37 / Kita Bre­men (neu: 20 U‑3/20 Ü‑3)
Kita Im Wein­berge / CEKIS (neu: 20 U‑3/40 Ü‑3)
KuFZ Pas­toren­weg / KiTa Bre­men (neu: 20 U‑3)
Kita Ade­len­straße / Sco­la Nova gGmbH (neu: 30 U‑3/60 Ü‑3)

Zum Kinder­garten­jahr 2022/23 und später
Kita Marien­werder Straße / n.n. (neu: 20 U‑3/40 Ü‑3)
KuFZ Halmer Weg / KiTa Bre­men (neu:10 U‑3/20 Ü‑3)
Kita Lis­saer Straße / na´kita gGmbH (20 U‑3/40 Ü‑3)

Darüber­hin­aus soll es möglicher­weise weit­ere Pro­jek­te mit Inve­storen geben.

Wenn es noch weit­eren Bedarf geben sollte, könne man unser­er Mei­n­ung nach auf dem Gelände Am Non­nen­berg wieder eine neue KiTa auf­bauen, wenn diese an den Alten Heer­weg in den Neubau gezo­gen ist.

Es wird sich­er nicht ein­fach, für alle diese neuen Stan­dorte auch genü­gend Per­son­al zu find­en, so das die KiTa’s auch ver­lässlich und qual­i­ta­tiv mit Sprach­förderung etc. arbeit­en kön­nen.

Enercon: “Die Politik hat uns den Stecker gezogen”

Eine Mel­dung aus der Region von ein­er Fir­ma, die auch eine Nieder­las­sung in Bre­men hat und von der einige Anla­gen auch in Gröpelin­gen ste­hen:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/enercon-101.html

Für den Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 stellt die Bun­desregierung von CDU/CSU/SPD ca. 40 Mil­liar­den Euro. Im Kern­bere­ich sollen ca. 20.000 Arbeit­splätze ver­loren gehen.

Wenn man ein­mal addiert, was im Bere­ich Wind­kraft in dieser großen Branchenkrise bere­its an Arbeit­splätzen ver­loren gegan­gen ist und noch wer­den, dann kommt man vllt. auf eine größere Zahl.

Dabei ist die CO2-frei Energieerzeu­gung im eige­nen Land doch eine klare Zukun­ftsin­vesti­tion. Auch für die ganzen Wasser­stof­fideen jet­zt braucht man vorher zunächst aus­re­ichend Strom aus Erneuer­baren Energien.

Es ist schon sehr betrüblich, in welchem Aus­maß diese Bun­desregierung mit ihren ver­heeren­den Entschei­dun­gen zukun­ft­strächtige Arbeit­splätze wegholzt.

Worte und nichts dahinter

Volk­er Quaschn­ing ist seit vie­len Jahren ein über­aus anerkan­nter Experte und hat dem Deutsch­land­funk aktuell ein Inter­view gegeben:

https://www.deutschlandfunk.de/klimaschutz-was-in-deutschland-laeuft-ist-kein-beitrag-zur.694.de.html?dram:article_id=462731

(Anmerkung: Man muss das auf der Seite nicht lesen — man kann es sich mt einem Klick auf den Abspiel­but­ton im Bild auch anhören.)

Deutsch­land hat sich Ziele geset­zt im Bere­ich Kli­maschutz — aber tut nicht das Notwendi­ge, um diese Ziele zu erre­ichen.

Erst­mal erscheint es weit weg — ist dann aber auch bei uns im Stadt­teil nahe.

Etwa wenn es jet­zt darum geht, die Kohlever­stro­mung mit Kohle aus den USA und Rus­s­land im Hafenkraftwerk zumin­d­est zum Teil durch die Klärschlam­mver­bren­nung aus der Region zu erset­zen.

Oder wenn die vie­len (abendlichen) Falsch­park­er beklagt wer­den. Jed­er kann sich selb­st die Frage stellen, wie oft sein Fahrzeug eigentlich ein Ste­hzeug ist. Klar — wer arbeit­et, der braucht je nach Ort und Arbeit­szeit vllt. ein Auto. Aber danach? — Kann man seine Besorgun­gen nicht auch (öfters) mit einem Hand­wa­gen, einem Las­ten­fahrrad, gemein­samen Einkaufs­fahrten mit dem Nach­barn, Umstel­lung auf einen Liefer­di­enst oder dem Nutzen eines Car-Shar­ing-Dien­stes umstellen und kein eigenes Auto mehr haben?

Oder ist es möglich, das man ein Solar­mod­ul mit Direk­tein­speisung über einen Strom­steck­er in den eige­nen Ver­brauch­skreis­lauf im Haus auf­stellt oder am Balkon anbringt? — Auch das ist seit eini­gen Monat­en offiziell erlaubt und muss nur noch beim Energiev­er­sorg­er angezeigt und nicht mehr genehmigt wer­den.

Wir haben auf dieser Seite für Sie eine kleine Excel­datei, mit der man wun­der­bar mit Hil­fe eines Strommess­gerätes seinen eige­nen Stromver­brauch analysieren und Opti­mierungsstrate­gien entwick­eln kann: http://www.gruene-in-groepelingen.de/?p=3806 . Es ist schon erstaunlich, welche Einsparun­gen sich allein mit Abschalt­steck­ern erzie­len lassen. Hat noch jemand der Leser nor­male 40- oder 60-Watt-Glüh­bir­nen im Betrieb? — Oder nor­male 20-Glüh­bir­nen im Alib­ert-Schrank oder im Kühlschrank? Auch deren Aus­tausch durch LED-Bir­nen spart enorm. Eben nicht nur Geld, son­dern auch Strom und ist damit ein klein­er per­sön­lich­er Beitrag.

Stadtteilgruppentreffen am 04.11.2019

Wir trafen uns mit fünf Män­nern und ein­er Frau zu ein­er gemütlichen Runde und disku­tierten die ver­gan­genen und anste­hen­den Ter­mine sowie andere aktuellen Dinge. Wir kön­nen noch ein­mal sagen: Ger­ade Frauen wer­den noch gesucht! 🙂 Inter­esse am Stadt­teil und einiger­maßen Ein­ver­ständ­nis mit der Grü­nen Pro­gram­matik reicht schon.

Dieter Ste­in­feld berichtete von der let­zten Lan­desmit­gliederver­samm­lung und Ergeb­nis­sen die auch unsere Stadt­teil­gruppe betr­e­f­fen.

Aus der let­zten Bauauss­chußsitzung werten wir die Änderung beim Bebau­ungs­pla­nen­twurf für das Gebi­et zwis­chen Pul­ver­berg und Till­mannstraße als unseren Erfolg.

Beim Besuch der Bürg­er­meis­ters im Stadt­teil hat dieser von uns mitgenom­men, das mehr Mit­telein­satz der Bun­de­sagen­tur für Arbeit in Gröpelin­gen bei z.B. Sprachkursen, Aus­bil­dung oder Umschu­lun­gen sin­nvoll ist. Wir fan­den gut, das in der offe­nen Bürg­er­sprech­stunde eine Frage zur Klärschlam­mver­bren­nungsan­lage redlich vom Bürg­er­meis­ter beant­wortet wurde. Er sagte klar, das Bre­men in der Region denken muss, da Bre­men auch z.B. sein Trinkwass­er aus der Region bekommt. Eine Forderung, nur den Klärschlamm aus Bre­men in Bre­men zu bear­beit­en, erteilte er eine klare Absage. Auch sagte er mit Blick auf seine Erfahrung zuvor in Wey­he, das die Bürg­er Ver­trauen zu den Fach­leuten haben müssten und wenn z.B. ein Gutacht­en sagt das nicht mit zusät­zlichen Emis­sio­nen zu rech­nen ist, das dann auch akzep­tieren und nicht ein­fach in Abrede stellen dürften.

Lutz Lif­fers berichtete von der Sitzung des Bil­dungsauss­chusses. Hierzu gab es bere­its einen Bericht im örtlichen Stadt­teilkuri­er. Die Bil­dungs­frage ist wohl noch auf Jahre die vllt. wichtig­ste Fragestel­lung im Stadt­teil. Wir wollen hier weit­er eine verbesserte Trans­parenz ein­fordern, weil es so wie in der vorheri­gen Leg­is­laturpe­ri­ode nicht weit­er gehen kann. Die kom­mende haushalt­slose Zeit soll zu keinen Pla­nungsverzögerun­gen führen.

Drin­gend ist auch eine Infor­ma­tion zum Stand der KiTa-Baut­en notwendig — spätestens auf der näch­sten Sitzung am 4.12.. Z.B. wis­sen wir derzeit nicht, ob die Anfrage eines Trägers für eine KiTa beim DIAKO noch aktuell ist, da der Träger ger­ade erst den Bau ein­er KiTa in Blu­men­thal ges­tartet hat. Und auch der Stand bei weit­eren anste­hen­den KiTa-Baut­en wie auf dem alten SVGO-Gelände, am Alten Heer­weg oder dem Kinder­garten in der Nähe der Bezirkss­portan­lage Lis­saer Straße ist uns derzeit unbekan­nt.

Es ging dann um die Vor­bere­itung der kom­menden Beiratssitzung am 20.11., auf der wir einen Antrag ein­brin­gen wollen. Dito um den kom­menden Sprecher­auss­chuss zur Beiratssitzung für die ein Antrag von uns vor­liegt.

Auch gibt es etliche weit­ere Ter­mine im Monatsver­lauf.

The­men waren dann noch ein Antwort­brief des ADFC zur Fahrrad­premi­um­route, 2 Kon­tak­te von Bürg­erIn­nen über diese Web­seite die uns erre­icht­en, unsere Ini­ta­tive zu den Alt­glas­con­tain­ern, der Spielplatz bzw. die Rand­be­grü­nung beim Neubauge­bi­et in der Martha-Heuer-Straße.

Etwas bre­it­eren Raum nahm das The­ma zunehmender Verkehr ein. Die Bevölkerung in Gröpelin­gen ist in den let­zten Jahren um einige tausend Men­schen gewach­sen. Men­schen mit im Zweifel einem Auto — aber die Park­platzfläche ist nicht mehr gewor­den. Die Beschw­er­den über Parken auf Gehwe­gen häufen sich gefühlt auch in Gröpelin­gen. Die Reparatur der Lin­den­hof­s­traße in Höhe ca. des Heinz-de-Vries-Wegs soll beim ASV bere­its einge­plant sein — hof­fentlich eröffnet sich nicht auch dort wieder ein plöt­zlich­es Loch wie schon vor eini­gen Monat­en am Anfang der Lin­den­hof­s­traße. Der Action-LKW sorge für zuviel Stau wurde geurteilt. Die Über­legung ging dahin, im neuen Jahr über die Lan­desar­beits­ge­mein­schaft Verkehr der Grü­nen die Möglichkeit­en abzuk­lopfen und ggf. eine Ver­anstal­tung dazu im Stadt­teil zu machen.

Hans-Peter Halle stellte dann die Pläne für den Umbau des Straßen­bah­n­de­pots vor. Für eine Über­gangszeit von ca. einem Jahr wer­den alle Straßen­bah­nen und alle Busse auf einem Abschnitt der Deb­st­edter Straße hal­ten. Das Depot ist dann keine Pausen­stelle mehr, son­dern die Straßen­bah­nen müssen qua­si bei der Ankun­ft gle­ich als neue Straßen­bahn wieder los­fahren. Ob das bezo­gen auf ank­om­mende und wartende Fahrgäste in dem Abschnitt alles so auch mit der gebote­nen Sicher­heit etwa bei Dunkel­heit klappt, das wird man 2021 sehen.

Bewegungsinseln im Grünzug West

Wer dieser Tage durch den Grünzug West fährt, der wird an mehreren Stellen vielle­icht “selt­sam” anmu­tende Bau­maß­nah­men sehen.

Da wer­den die 4 Bewe­gungsin­seln erstellt, die nach einem lan­gen Beratung­sprozess im Rah­men des Inte­gri­erten Entwick­lungkonzepts im Teil­pro­jekt “Gröpelin­gen bewegt” übrigge­blieben sind.

Geplant war ein­mal viel mehr — man kon­nte aber nie­man­den find­en, der die Wartung und Instand­hal­tung neuer Geräte ver­an­wortet. Für diese 4 kleineren Pro­jek­te hat sich der Umwelt­be­trieb Bre­men bere­it erk­lärt, der auch son­st Spielflächen im Grünzug schon betreut.

Wahrschein­lich kön­nen wit­terungs­be­d­ingt nicht mehr alle Bau­maß­nah­men in diesem Jahr fer­tiggestellt wer­den. Aber ab spätem Früh­jahr 2020 soll­ten alle Sta­tio­nen fer­tig sein.

Seewenjestraße 88 (?)

Vor ca. 1,5 Jahren wur­den die ersten Bau­pläne im Beirat vorgestellt. Nun ist auch der ehe­ma­lige Gara­gen­hof leerge­zo­gen und abge­baut wor­den. Die Erdar­beit­en haben begonnen

Der vorgelegte Plan sah damals 74 Woh­nun­gen von 1 bis 6 Zim­mer bzw. 32 bis 117 qm vor.

Nach den gel­tenden Vorschriften waren 102 Fahrrad­ab­stellplätze auf dem Grund­stück nachzuweisen, die auch mit 10 Einze­lab­stellplätzen und 92 in ein­er Dop­pel­stock­an­lage gebaut wer­den.

Für Autos hät­ten bei “nor­malen” Woh­nun­gen 61 PKW-Stellplätze hergestellt wer­den müssen. Das hat sich auf 53 reduziert wegen Woh­nun­gen für Betreutem Wohnen. Von diesen 53 Stellplätzen waren 20 % der Min­dest­wert der tat­säch­lich hergestellt hätte wer­den müssen. Hergestellt wer­den 14 Stellplätze — also 3 mehr als min­destens notwendig.

80 % der Stellplätze wer­den über ein Mobil­ität­skonzept dargestellt. D.h., sie wer­den nicht erstellt, son­dern es wird davon aus­ge­gan­gen, das die neuen Bewohn­er kein Auto haben, son­dern Fußgänger bzw. Rad­fahrer sind bzw. öffentliche Verkehrsmit­tel nutzen. Dafür wurde mit der 50 Meter ent­fer­n­ten Hal­testelle der Lin­ie 81 und der ca. 400 Meter ent­fer­n­ten Straßen­bahn­halt­stelle Moorstraße gute Voraus­set­zun­gen gese­hen. Die Bewohn­er ohne Stellplatz bekom­men dafür z.B. in Höhe der Ablös­esumme je Stellplatz (vergün­stigte) Zeitkarten der BSAG. Natür­lich ist die Summe nach einiger Zeit aufge­braucht. Let­ztlich stellt sich hier die Frage, ob man für Autos oder Men­schen baut. Es gibt auch Forderun­gen, die Stellplatzverord­nung als Baupreistreiber ganz abzuschaf­fen.

Nach den Bes­tim­mungen wer­den für das Bau­vorhaben weit­ere 21 Stellplätze für Besuch­er benötigt. In ein­er Par­krau­m­analyse mit dem Ver­gle­ich der vorhan­de­nen Park­plätze und der Anzahl der Haushalte im Umfeld wurde fest­gestellt, das zum Zeit­punkt der höch­sten Aus­las­tung (24:00 Uhr nachts) 77 Park­plätze im Umkreis von 200 Metern frei sein müssten. Wieviele Autos pro Haushalte dabei die Grund­lage waren, das ist uns aktuell nicht bekan­nt.

Auch in Zurech­nung der wegge­fal­l­enen 89 Gara­gen auf dem Grund­stück ergab die Analyse, das der freie Par­kraum im Umfeld aus­re­ichend ist, da weniger als die Hälfte der Gara­gen von Men­schen im Wohnum­feld von 200 Metern angemietet waren. In eini­gen Gara­gen stand auch kein Auto, son­dern Haus­rat.

Diese Rech­nung geht dann im unmit­tel­baren Umfeld von 200 Metern nicht mehr auf, wenn von den 74 neuen Woh­nun­gen, nicht nur 14, son­dern weit mehr Haushalte über 1 oder gar 2 Autos pro Haushalt ver­fü­gen soll­ten.

Für das benach­barte Grund­stück 77 ist zu Leb­seit­en der Leser hier wohl keine Lösung in Sicht.

Altglasbehälter in Gröpelingen

Wir haben uns ein­mal diesem The­ma gewid­met. Es gibt Unstim­migkeit­en zwis­chen der im Inter­net vorhan­de­nen Liste https://www.die-bremer-stadtreinigung.de/privatkunden/recycling_stationen/containerplaetze-12115 und den tat­säch­lichen Gegeben­heit­en vor Ort.

In Osleb­shausen gibt es mit einem pri­vat­en Stellplatz ins­ge­samt 7 Stellplätze für Alt­glas­con­tain­er. In den Ort­steilen Lin­den­hof (Werftstraße/Geeststraße/Grasberger Straße) und Ohlen­hof (Zamen­hof) jew­eils einen. Im Ort­steil Gröpelin­gen gar keinen. Das entspricht über­haupt nicht der Bewohn­er­struk­tur im Stadt­teil und damit wohl auch dem Anfall von Alt­glas.

Nach unseren Recherchen führt das dazu, das ger­ade im Ort­steil Gröpelin­gen mehr Alt­glas im Rest­müll lan­det. Um hier zu ein­er Verbesserung zu kom­men, haben wir uns an die Bre­mer Stadtreini­gung gewandt.

Haben Sie einen prak­tik­ablen Vorschlag für einen neuen Stan­dort in den 3 Ort­steilen? — Dann melden Sie sich doch bitte.

Luftmessprogramm 2018 — alle Grenzwerte eingehalten

Es gibt eine Pressemit­teilung zum The­ma

https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.325580.de&asl=bremen02.c.730.de

Haupt­prob­lem­zo­nen sind die Bere­iche mit viel Verkehr. Das trifft in Gröpelin­gen nach dem Messergeb­nis der Sta­tion an der Nord­straße mit Sicher­heit auf Teile der Hafen­rand­straße — etwa der Werft­straße — zu. Es wird hier­bei auf den erhe­blichen ent­las­ten­den Effekt ver­wiesen, der mit der Fer­tig­stel­lung des Weser­tun­nels der A281 erwartet wird. Das soll laut der let­zten Beiratssitzung im Jahr 2024 der Fall sein — falls nicht heute Unvorherse­hbares wie Prob­leme bei den Auss­chrei­bun­gen dazwis­chenkommt.

Man kann ver­muten, das auch in anderen Bere­ichen Gröpelin­gens mit viel Kraft­fahrzeugverkehr die Meßw­erte für NO2 nahe an den Gren­zw­erten liegen kön­nten. Dito kön­nte die Fein­staubbe­las­tung rel­a­tiv höher sein.

Zeitweise ist der Heer­straßen­zug in Gröpelin­gen wenig befahren und man kann als Fußgänger bequem an jed­er Stelle die Straße über­queren. Das ist etwa an der Kat­ten­turmer Heer­straße eher nicht er Fall. Den­noch gibt es ger­ade im mor­gendlichen und abendlichen Verkehr auch viele Stun­den, in der sich der Verkehr stark staut. Dito gibt es öfters auf der Strecke Rit­ter­hud­er Heerstraße/Oslebshauser Tor Staus. Das dürften Zeit­en sein, in denen die Meßw­erte hoch sind, wenn man dort messen würde.

Die Nutzung des PKW- und LKW-Verkehrs einzuschränken, das wird in Deutsch­land oft als “Angriff auf die per­sön­liche Frei­heit” gese­hen. Wichtig ist es, attrak­tive Alter­na­tiv­en zu bieten. Wie es z.B. mit der Pre­mi­um­radroute, die auch durch Gröpelin­gen führt geschehen soll.

Herbstferien 2019, aber

denken Sie, denkst Du bloss nicht, da wir in der Hänge­mat­te liegen! NEIN — Die kom­menden Ereignisse wollen ja auch vor­bere­it­et wer­den.

Am 23.10.2019 um 18:30 Uhr find­et im Ort­samt West die näch­ste Sitzung des Bau- und Verkehrsauss­chuss­es statt. Dort wer­den die Pläne für die neue KiTa in der Marien­werder Straße in Gröpelin­gen vorgestellt. Es geht um das Stadt­teil­bud­get Verkehr, zu dem wir Vorar­beit geleis­tet haben. Und ganz wichtig geht es um den Bebau­ungs­plan 2434 “Beim Struck­en­berge” in Osleb­shausen, mit dem ein bish­er nicht geplanter Innen­bere­ich mit auch Indus­triebe­trieben in ein wesentlich Indus­triege­bi­et verän­dert wer­den soll. Es wäre dann ab nur 200 Metern Ent­fer­nung zur näch­sten Wohn­be­bau­ung (Wohlers Eichen) Indus­triege­bi­et — wenn der erste Pla­nen­twurf so beschlossen wer­den sollte. Das wäre nach Ein­schätzung unseres langjähri­gen Beiratsmit­glieds Dieter Ste­in­feld die neg­a­tivste Entschei­dung seit über 20 Jahren im Stadt­teil. Die Bioab­fal­lum­schlagsan­lage wäre 1,5 Kilo­me­ter ent­fer­nt gewe­sen. Das Hafenkraftwerk soll min­i­mal 350 Meter ent­fer­nt sein — mit einem bre­it­en Wall als Tren­nung. Es soll in Osleb­shausen noch neue Wohn­be­bau­ung etwa in der Rei­her­straße geben, die nur 500 Metern ent­fer­nt wäre. Das zeigt schon, um was es hier geht. Ein­mal ein­gerichtet, wird man ein Indus­triege­bi­et nie wieder los!

Am 30.10. tagt der Bil­dungsauss­chuss. WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN wollen keine Abstriche von unserem Beschluss machen, zukün­ftig zeit­näher über alle Änderun­gen bei den Bil­dungs­baut­en informiert zu wer­den. Wir wollen endlich tragfähige Aus­sagen von den Akteuren und keine unre­al­is­tis­chen Auskün­fte. Das Neg­a­tivbeispiel ist jet­zt wieder die Über­gangs-Turn­halle beim SVGO, die wieder nicht zu diesem Herb­st gekom­men ist. Was nützen uns opti­mistis­che Auskün­fte der Bil­dungs­be­hörde, wenn sie nicht gedeckt sind durch die Zeit­pläne die Grund­stück­sun­ter­suchun­gen, Pla­nun­gen oder was auch immer benöti­gen? Wichtig ist hier auch, das die kom­mende haushalt­slose Zeit keine Zeitverzögerun­gen bei Bau­vorhaben bedeuten, wie wir sie mehrmals bei der Sanierung der Turn­halle Auf den Heuen erlebt haben. Auch auf solche Sitzun­gen bere­it­en wir uns inhaltlich vor.

Am 06.11. tagt dann der Auschuss “Wirtschaft …” mit einem Zusam­men­tr­e­f­fen mit dem Job­cen­ter West. Auch dazu haben wir uns in Ken­nt­nis der Entwick­lun­gen im Stadt­teil wieder Fra­gen über­legt, auf die sich die Job­cen­ter­leitung inhaltlich vor­bere­it­en kann.

Am 20.11. find­et die näch­ste und let­zte Beiratssitzung in diesem Jahr statt. Auch für diesen Ter­min arbeit­en wir an einem Antrag den wir stellen wollen.

Also auch wenn Sie / wenn Du nichts hörst — gear­beit­et wird trotz­dem. 🙂