Bei­rats­wahl 2019 — JETZT gilt es aktiv zu wer­den — raus aus der Kom­fort­zo­ne! ;-)

Wir hof­fen wei­ter, das sich noch eini­ge unse­rer Wäh­ler bei uns mel­den, die den Schritt zum selbst aktiv wer­den machen wol­len. Das muss nicht gleich jetzt sein — aber JETZT in den kom­men­den Wochen wird eben die Wahl­lis­te für die gesam­te nächs­te Legis­la­tur­pe­ri­ode auf­ge­stellt.

Wer da nicht drauf ist, der kann in der nächs­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode kein Bei­rats­man­dat über­neh­men. Wer drauf ist, kann sich im dann anste­hen­den kon­kre­ten Fall noch über­le­gen, ob er sein Man­dat anneh­men möch­te oder nicht.

Wenn man einen objek­ti­ven Ver­gleich zwi­schen den Ange­bo­ten zieht, dann stellt man fest, das ande­re Par­tei­en teil­wei­se gar nichts anbie­ten. Face­book­sei­ten mit Het­ze gegen Mit­bür­ger unter uns, irgend­wel­che Welt­ver­schwö­rungs­theo­ri­en mit null Bezug zu The­men hier vor Ort. Lee­re oder „uralte” Par­tei­sei­ten im Inter­net.

Wenn sich nicht aus­rei­chend Men­schen fin­den, die sich für Grü­ne The­men und Grö­pe­lin­ger Belan­ge enga­gie­ren, dann wird es die­se Stim­me vllt. nicht mehr geben kön­nen. Es gibt in Bre­men Bei­rats­be­rei­che mit vie­len Wäh­lern die Grün wäh­len wol­len, in denen es aber kei­ne grü­nen Kan­di­da­ten gibt. Und man sieht im Bei­rat Wal­le, wie dort von einem AfD-Bei­rats­mit­glied die Arbeit mit The­men vor Ort für die Men­schen vor Ort mit abstru­sen Anträ­gen und Wort­bei­trä­gen behin­dert wird.

Soll das die Per­spek­ti­ve auch für Grö­pe­lin­gen sein? Sich über irgend­wel­che belang­lo­se The­men strei­ten? — Und nicht für bes­se­re Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, weni­ger Umwelt­be­las­tung, mehr und güns­ti­gen Wohn­raum und all die ande­ren prak­ti­schen The­men vor Ort die die Bei­rats­po­li­tik so span­nend machen?

Wir hof­fen wei­ter, das sich aus­rei­chend Men­schen bei uns mel­den, die auf der Bei­rats­lis­te für die GRÜNEN kan­di­die­ren wol­len, damit wir den Wäh­lern ein gutes Ange­bot machen kön­nen und ihre Stim­me nicht ver­lo­ren ist. Für ein noch schö­ne­res Oslebshau­sen und Grö­pe­lin­gen.

Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung vom 08.12.2018

Auf die­ser Ver­samm­lung wur­den die Kan­di­da­ten für die Bre­mi­sche Bür­ger­schaft /Landtag und Stadt­bür­ger­schaft bestimmt. Die Bre­mer­ha­ve­ner Grü­nen hat­ten zuvor schon ihre Kan­di­da­ten für die Bre­mi­sche Bürgerschaft/Landtag bestimmt.

Ins­ge­samt ist die Mit­glie­der­an­zahl auf einem Rekord­hoch von ca. 770 Mit­glie­dern. 203 elek­tro­ni­sche Abstimm­ge­rä­te wur­den in der Spit­ze an die anwe­sen­den Mit­glie­der aus­ge­ge­ben. Ohne solch eine Tech­nik wäre eine Abstim­mung wohl kaum noch an einem Tag zu bewäl­ti­gen. Auch so dau­er­te die Ver­samm­lung etwas über 10 Stun­den. Es gibt bei den Grü­nen kein Deli­gier­ten­sys­tem, das über die Kan­di­da­ten abstimmt. Auch gibt es kei­ne Man­dats­kom­mis­si­on, die eine Lis­te auf­stellt und über die dann nur noch abge­stimmt wird. Jedes Mit­glied kann sich als Kan­di­dat auf­stel­len und jedes Mit­glied kann an der Auf­stel­lung der Kan­di­da­ten­lis­te mit ihrer Stim­me mit­wir­ken, über die dann in einem Schluss­akt ent­spre­chend dem Wahl­ge­setz abge­stimmt wird.

Aus Grö­pe­lin­gen nahm lei­der nur ein Mit­glied teil — soviel gibt es hier lei­der auch nicht. Um Grö­pe­lin­gen noch wei­ter posi­tiv zu ver­än­dern wäre es gut, wenn auch mehr Men­schen aus Grö­pe­lin­gen den Weg in die Stadt fin­den und dort für die Belan­ge Grö­pe­lin­gens ein­ste­hen wür­den.

Aber immer­hin ist die Anzahl an Kan­di­da­ten mit Bezug zum Bre­mer Wes­ten deut­lich ange­stie­gen. Das lässt hof­fen. 40 (?) Men­schen aus Bre­men kan­di­dier­ten — davon wur­den 33 Men­schen auf die Kan­di­da­ten­lis­te genom­men.

Lis­ten­platz 3 — Anja Stah­mann aus Wal­le

Lis­ten­platz 11 — Solveig Eschen aus Wal­le

Lis­ten­platz 14 — Tho­mas Pörsch­ke aus Vege­sack — in Grö­pe­lin­gen gebo­ren und auf­ge­wach­sen

Lis­ten­platz 19 — Bea­tri­ce Claus aus Fin­dorff

Lis­ten­platz 20 — Ken Oduah — in Grö­pe­lin­gen täti­ger Arzt mit Wohn­sitz in Fin­dorff

Lis­ten­platz 21 — Brun­hil­de Wil­helm aus Wal­le und dort sach­kun­di­ge Bür­ge­rin im Bei­rat

Lis­ten­platz 25 — Petra Frit­sche-Eje­mo­le aus Wal­le

Lis­ten­platz 32 — Cars­ten Sei­del aus Wal­le und dort Bei­rats­mit­glied

Lis­ten­platz 33 — Kebi­re Yil­diz — hat lan­ge Zeit in Grö­pe­lin­gen gear­bei­tet und ist z.Zt. als Grü­ne Bür­ger­schafts­ab­ge­ord­ne­te Grö­pe­lin­gen zuge­ord­net.

Aus­schuß­sit­zung „Arbeit …” vom 06.12.2018

WIR GRÜNEN hat­ten vor Jah­ren den Aus­tausch mit dem Job­cen­ter West ein­ge­führt. Jetzt war es wie­der soweit, denn es gibt einen Wech­sel an der Spit­ze des Job­cen­ters West.

Auch im Bereich des Job­cen­ters West ging die Zahl der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen leicht zurück. Im Zwei­fel ging ein Teil davon schlicht in Ren­te. Aber auch im Job­cen­ter West wird die bes­se­re Auf­nah­me­fä­hig­keit des Arbeits­mark­tes gespürt. Die Arbeits­lo­sen­zahl wäre ins­ge­samt auch schon in den letz­ten Jah­ren deut­lich zurück­ge­gan­gen, wenn es kei­nen Zuzug von neu­en Arbeits­lo­sen gäbe. Die vie­le Bewe­gung und die Ver­mitt­lungs­er­fol­ge des Job­cen­ters gehen bei rei­nen Stich­tags­be­trach­tun­gen jeweils zum Jah­res­en­de unter und man meint es bewegt sich nichts.

Die Zahl der arbeits­los gemel­de­ten Men­schen aus Bul­ga­ri­en ist nicht wei­ter ange­stie­gen. Dies wird dar­auf zurück­ge­führt, das die Antrag­stel­lung nach dem Betrugs­skan­dal in Bre­mer­ha­ven inten­siv von spe­zia­li­sier­ten Mit­ar­bei­tern geprüft wird. D.h. wenn dort jemand kommt und per Dol­met­scher sagt, er habe einen „Mini-Putz­job” und möch­te auf­sto­cken, dann wer­den die Anga­ben im Detail geprüft. Die nach­fol­gen­de Fra­ge ist dann, ob die Men­schen ohne Hil­fe­an­spruch die Stadt ver­las­sen oder trotz­dem blei­ben und ver­su­chen sich irgend­wie durch­zu­schla­gen. Der weit über­wie­gen­de Anteil der EU-Zuge­wan­der­ten taucht nicht beim Job­cen­ter auf, son­dern geht hier einer Beschäf­ti­gung nach ohne die z.B. der Bau von Woh­nun­gen in Deutsch­land in die­ser Anzahl gar nicht mög­lich wäre.

Das ein­ge­führ­te spe­zi­el­le Fall­ma­nage­ment für Men­schen mit mehr­fa­chen Ver­mitt­lungs­hemm­nis­sen rech­net sich laut einer Unter­su­chung.

Die Qua­li­fi­zie­rung der eige­nen Mit­ar­bei­ter konn­te deut­lich ver­bes­sert wer­den. Es gibt jetzt auch seit neu­es­tem ein spe­zi­el­les Ein­ar­bei­tungs­cen­ter am Stand­ort Utbre­men.

Ein ganz wich­ti­ger Punkt könn­te 2019 das Teil­ha­be- und Chan­cen­ge­setz sein, das der SPD-Teil der Bun­des­re­gie­rung ver­sucht an den Start zu brin­gen. Mit einer rot- grü­nen Bun­des­re­gie­rung wäre es sicher ein­fa­cher. 😉

Bis­her sol­len dar­über 380 Stel­len bre­men­weit avi­siert sein. Es ist für Men­schen gedacht, die 7 Jah­re — es gehen wohl auch 5 Jah­re — am Stück arbeits­los sind, wobei „1-Euro-Jobs” oder FAV-Stel­len die­se Zeit nicht unter­bre­chen. In den ers­ten bei­den Jah­ren wer­den 100 % der Lohn­kos­ten getra­gen. Es wird aber nicht damit gerech­net, das sich vie­le pri­va­te Arbeit­ge­ber die­ser Men­schen anneh­men. Im Kern eröff­net es dann die Mög­lich­keit für einen sozia­len Arbeits­markt wie­der. Und in die­sem Bereich sind auch ganz vie­le sinn­vol­le Arbei­ten denk­bar. Auch ein Arbeits­feld für den Bei­rat in der neu­en Legis­la­tur­pe­ri­ode, um bis­her fra­gi­le Finan­zie­rungs­for­men z.B. für den Quar­tiers­ser­vice bes­ser abzu­si­chern.

Bei­rats­sit­zung vom 05.12.2018

Nach unse­rem Bei­rats­in­for­ma­ti­ons­tref­fen am Diens­tag war am Mitt­woch die Bei­rats­sit­zung.

Dort wur­de ein Antrag der SPD vor­ge­legt, der sich mit den Mit­tel der Offe­nen Jugend­ar­beit befass­te. Wir frag­ten dazu im Nach­gang im Res­sort nach. Im Kern geht es wohl um die fach­li­che Rege­lung, wie ver­fah­ren wird, wenn vom Amt für Sozia­le Diens­te bezahl­te Mit­ar­bei­ter der Jugend­frei­zeit­hei­me aus dem Dienst aus­schei­den und durch neue Mit­ar­bei­ter der Trä­ger ersetzt wer­den.

Es gab dann einen ein­stim­mig ange­nom­me­nen Antrag der SPD, der eine funk­tio­nie­ren­den Wei­ter­lauf nach dem Aus­schei­den des bis­he­ri­gen Ver­kehrs­sach­be­ar­bei­ters im Poli­zei­re­vier Grö­pe­lin­gen for­der­te.

Dito wur­de noch ein­mal auf den Täter-Opfer-Aus­gleich und die Erwar­tung einer Antrag­stel­lung ein­ge­gan­gen.

WIR GRÜNEN stell­ten den Antrag, das auf der Bau­sit­zung im Janu­ar sach­kun­di­ge Ver­tre­ter des Bau­res­sorts zum The­ma Sta­pel­feldt­stra­ße 3 — 5 Aus­kunft geben sol­len.

Der Staats­rat im Bil­dungs­res­sort lies dann die enor­men Her­aus­for­de­rung für die Bil­dungs­po­li­tik in der bis­her abge­lau­fe­nen Legis­la­tur­pe­ri­ode Revue pas­sie­ren. Durch von Bre­men nicht zu beein­flus­sen­de Ent­wick­lun­gen war die­se Legis­la­tur­pe­ri­ode anfangs davon geprägt, Lösun­gen für die Mas­se an Schü­lern zu fin­den und es konn­ten aber­mals die Mehr­mit­tel nicht wie erfor­der­lich für eine Qua­li­täts­stei­ge­rung ein­ge­setzt wer­den. Erst in der zwei­ten Hälf­te der Legis­la­tur­pe­ri­ode konn­te auch die Qua­li­tät in den Fokus kom­men. Stich­wor­te der erfolg­te Ein­satz von mehr Sozi­al­päd­ago­gen, neu­er Berech­nungs­schlüs­sel für Index-KiTa’s, Ganz­tag­aus­bau, gerin­ge­re Klas­sen­stär­ken in Grö­pe­lin­gen als im Durch­schnitt der Stadt etc. 2018 besuch­ten lt. Bil­dungs­res­sort 97 % der Kin­der im Alter von 3 — 6 Jah­ren eine KiTa — das gab es nie zuvor und dürf­te in Grö­pe­lin­gen DIE ZAHL DES JAHRES sein! Trotz­dem gibt es wei­ter beson­ders durch den Erzie­her- und Leh­rer­man­gel gro­ße Pro­ble­me, was aller­dings auch kein Pro­blem nur in Grö­pe­lin­gen oder nur in Bre­men ist.

Es wur­den dann noch­mal die wei­te­ren Pla­nun­gen für die KiTa-Aus­bau vor­ge­stellt, die jüngst um eine KiTa beim DIA­Ko ergänzt wur­de. Die Schul­stand­ort­pla­nung stell­te ihre Plä­ne vor –> Neu­bau Neue Ober­schu­le Ohlen­hof (kon­kre­te Bau­aus­schrei­bung läuft), Ergän­zungs­bau Ganz­tag Grund­schu­le Pas­to­ren­weg (ab so März 2019), Ober­schu­le im Park (intern Auf­ga­ben­pa­ke­te ver­ge­ben), Grund­schu­le Oslebshau­ser Heer­stra­ße (ES Bau erwar­tet). Es wur­de dann mit­ge­teilt, das der Trend in Oslebshau­sen wohl für eine neue Inte­rims-Turn­hal­le beim SVGO geht. Aller­dings geht es auch da nicht von heu­te auf mor­gen das Pla­nungs­recht zu schaf­fen und es sind Mit­tel im Mil­lio­nen­be­reich im Haus­halt fest­zu­set­zen.

Ein wei­te­rer Tages­ord­nungs­punkt war die Vor­stel­lung der Plä­ne für den Bau der Grund­schu­le Humann­stra­ße:

Schluss­punkt war dann die Vor­stel­lung des Pro­jek­tes Diver-City durch das Bre­mer Lan­des­kri­mi­nal­amt. Als gewach­se­ner Orts­teil wur­de dafür in Bre­men der Orts­teil Ohlen­hof aus­ge­wählt. Noch im Dezem­ber soll es dafür Befra­gun­gen geben und bis Ende 2020 dann wei­te­re Maß­nah­men. Unter­stüt­zung gibt es auch von der Gewo­ba und Woh­nungs­ver­bän­den. Der Grö­pe­lin­ger Revier­lei­ter bat die Bevöl­ke­rung im Ohlen­hof, das Pro­jekt zu unter­stüt­zen.

Die Bei­rats­spre­cher berich­te­ten von ihren Ter­mi­nen — u.a. ging es um das Stadt­teil­bud­get Ver­kehr. Hier ist in Grö­pe­lin­gen auch Bewe­gung gekom­men, nach­dem WIR GRÜNEN die Initia­ti­ve ergrif­fen und kon­kre­te­re Vor­schlä­ge gemacht haben, um die inkl. der 2019er Beträ­ge ca. 240 TEUR mög­lichst sinn­voll zu ver­aus­ga­ben. Dadurch sind auch ande­re Par­tei­en wach­ge­wor­den und es lie­gen jetzt ca. 15 Vor­schlä­ge vor.

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 04.12.2018 um 19:00 Uhr zur kom­men­den Bei­rats­wahl

Ein­la­dungGrue­ne

Rück­schau: Wir konn­ten 3 sonst nicht erschei­nen­de Men­schen und 3 Gäs­te begrü­ßen. Evtl. ist ein Mensch bereit zu einer Kan­di­da­tur. Das reicht lei­der noch nicht für eine aus­rei­chen­de Lis­te.

Um mehr oder über­haupt wei­ter grü­ne Inhal­te mit Grö­pe­lin­ger Note umset­zen zu kön­nen, ist es not­wen­dig, das sich mehr Men­schen für ein noch schö­ne­res Grö­pe­lin­gen und Oslebshau­sen enga­gie­ren. Auch in Grö­pe­lin­gen wer­den Rechts­au­ßen­par­tei­en antre­ten. Wir tre­ten ein für ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben. Wobei wir Kon­flik­te die sich z.B. aus der Armuts­zu­wan­de­rung aus Ost­eu­ro­pa erge­ben, nicht unter den Tisch keh­ren. Sie­he unser Ein­tre­ten für einen Ord­nungs­dienst. Oder unser Vor­ge­hen gegen ille­ga­le Wett­bü­ros und Dro­gen­han­del.

Aber wir brau­chen unse­rer Mei­nung nach kei­ne Par­tei­en, die das Zusam­men­le­ben von vie­len Natio­nen in Grö­pe­lin­gen erschwe­ren. Die wie im Nach­bar­bei­rat ideo­lo­gisch gepräg­te völ­lig unnüt­ze Din­ge anzet­teln, die dem Stadt­teil kein Stück vor­wärts brin­gen. Die die ande­ren ehren­amt­lich akti­ven Men­schen und die Orts­amts­lei­tung mit läh­men­den Rechts­ver­fah­ren über­zie­hen.

Wir wol­len bes­se­re KiTa’s und Schu­len, weni­ger Umwelt­be­las­tung, mehr güns­ti­gen Wohn­raum, eine bes­se­re ärzt­li­che Ver­sor­gung usw.. Wol­len Sie das auch? — Dann machen Sie doch mit und mel­den sich bei uns!

Künst­le­ri­sche Gestal­tung Gebäu­de­durch­gang Rosen­ak­str.

Die­se klei­ne Maß­nah­me wur­de im Kunst­aus­schuss vor eini­gen Wochen vor­ge­stellt. Jetzt ist sie auch online für alle seh­bar:

https://www.staedtischegalerie-bremen.de/kunst-im-oeffentlichen-raum/wettbewerbe/

Beim ers­ten Blick kam unse­ren Aus­schuss­mit­glied der Gedan­ke: „Oh — da hebt man ja in ande­re Wel­ten ab bei solch sphä­rischen Mus­tern”. Das könn­te ein ech­ter Kult­ort wer­den in Grö­pe­lin­gen 😉

Die mar­xis­ti­schen Klas­sen­kämp­fer müs­sen sich aller­dings einen ande­ren Pla­ka­tie­rungs­ort suchen. Dan­ke im vor­aus schon mal dafür.

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Poten­ti­al­ge­biet Beim Stru­cken­ber­ge

Der letz­te Teil die­ser uner­war­tet span­nen­den Sit­zung dreh­te sich dann um das, was auf dem Gelän­de der ehe­mals von der Fir­ma Sen­si­ent Fla­vors genutz­ten Are­als Beim Stru­cken­ber­ge pas­siert bzw. noch pas­sie­ren könn­te. Wenn man von Am Pul­ver­berg in die Stra­ße rein­fährt, so befin­den sich rechts­sei­tig die ehe­ma­li­gen Hal­len der Fir­ma Sie­mens. Die­se hat­te schon vor lan­ger Zeit den Stand­ort auf­ge­ge­ben. Die gegen­über­lie­gen­de Fir­ma Sen­si­ent Fla­vors hat­te die­se Flä­chen auf­ge­kauft. In einem wei­te­ren Schritt wur­de dann die Stra­ße auf Höhe die­ser Fir­men­ge­län­de ent­wid­met, d.h., man kann heu­te die Stra­ße Beim Stru­cken­ber­ge nicht mehr durch­fah­ren, son­dern stösst beid­sei­tig auf das mit Absper­run­gen ver­se­he­ne Fir­men­ge­län­de.

Vor eini­gen Jah­ren hat dann die ame­ri­ka­ni­sche Fir­ma Sen­si­ent Fla­vors völ­lig über­ra­schend ent­schie­den, ihren Bre­mer Stand­ort auf­zu­ge­ben und das auch ziem­lich schnell umge­setzt. Gefühlt irgend­wie „eis­kal­ter Kapi­ta­lis­mus”.

Nun hat ein bekann­ter Bre­mer Pro­jekt­ent­wick­ler die kom­plet­ten Flä­chen erwor­ben. Über die Mög­lich­keit einer Turn­hal­le in einer der Sie­mens­hal­len wur­de bereits im letz­ten Bil­dungs­aus­schuss bera­ten bzw. dar­über im Stadt­teil­ku­rier des Weser-Kuriers berich­tet.

Für die ande­ren Hal­len- und Gebäu­de­kom­ple­xe gibt es einen sehr brei­ten Bereich mög­li­cher Nut­zun­gen, die mehr oder weni­ger for­ge­schrit­ten sind. Schreib­bar ist das hier im Zwei­fel aller­dings eher noch nicht.

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Stadt­teil­bud­get Ver­kehr

Seit 2016 gibt es ein Stadt­teil­bud­get für Ver­kehrs­an­ge­le­gen­hei­ten für die Bei­rä­te. Jedes Jahr sind das in der Stadt Bre­men 1 Mil­li­on Euro — der Stadt­teil Grö­pe­lin­gen bekommt davon rund 63.000 Euro. Die­se Mit­tel sind auch ansam­mel­bar bzw. über­trag­bar auf ande­re Stadt­tei­le. Die 3 Jah­re zusam­men­ge­nom­men sind es also 189.000 Euro. Davon sind bis­her nur ca. 11. 000 Euro ver­aus­gabt wor­den für 2 Maß­nah­men: Bord­stein­ab­sen­kung Kreu­zung Wischhusenstraße/Pestalozzistraße und Bramsteder Straße/Axstedter Stra­ße sowie nach­träg­li­ches gel­bes Licht­zei­chen an der Zen­tral­kreu­zung in Oslebshau­sen.

Des­halb haben WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN die Initia­ti­ve ergrif­fen, um hier vor­an­zu­kom­men. Denn erbrin­gen die Bei­rä­te nicht den Nach­weis, das sie das Geld auch sinn­voll (bür­ger­nah) aus­ge­ben kön­nen, dann könn­te die­ses Bud­get auch wie­der weg­fal­len. Und dann auch damit gleich die Mög­lich­keit einer wei­te­ren Auf­wer­tung der Bei­rä­te durch z.B. Stadt­teil­bud­gets in ande­ren Berei­chen. Bzw. es wür­de gene­rell die Kom­pe­tenz­zu­mes­sung für die Bei­rä­te lei­den.

Wir haben dann im Aus­schuss meh­re­re sinn­vol­le Maß­nah­men beschlos­sen, die dem ASV benannt wer­den sol­len bzw. die bereits benannt wur­den, wo aber eine vom ASV ange­for­der­te Kon­kre­ti­sie­rung noch nicht erfolg­te. Wer­den die­se vom ASV ange­nom­men, könn­te damit das Bud­get vllt. schon aus­ge­schöpft sein. Den­noch haben wir wei­te­re Maß­nah­men in der Hin­ter­hand und auch die ande­ren Bei­rats­frak­tio­nen wol­len ggf. noch Pro­jek­te nen­nen, die in einem wei­te­ren Sit­zungs­ter­min erör­tert wer­den sol­len.

Sinn­vol­le Maß­nah­men sind z.B. die Her­rich­tung des Rad­we­ges an der Grund­schu­le Oslebshau­ser Heer­stra­ße in der Art, das es nicht jeden Herbst zu einer Matsch­pis­te wird. Denn ent­ge­gen ande­ren Bau­wei­sen etwa an der Con­tres­car­pe ver­dich­tet sich die Bau­schicht hier nicht, son­dern es bil­den sich immer wie­der Pfüt­zen



Eine ande­re — aber vllt. zu teu­re Maß­nah­me — wäre die Schaf­fung eines Über­gangs auch für PKW am Ende der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße in das Par­zel­len­ge­biet. Denn dann müss­ten sich die vie­len Autos nicht mehr durch den Randweg/Bauernweide schlän­geln.

PS: Auch die Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße ist bereits heu­te eine 30 km/h-Zone — es stellt sich hier also nicht die bau­li­che Fra­ge, son­dern die Kon­troll­fra­ge.

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Neu­bau­ge­biet Tuchol­sky­stra­ße

Seit meh­re­ren Mona­ten bemü­hen WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN uns, die Vono­via AG in den Aus­schuss zu bekom­men. Uns lie­gen der­zeit kei­ne Erkennt­nis­se über stark erhöh­te Mie­ten im Rah­men der Sanie­rungs­ar­bei­ten im Wohn­kom­plex Woh­lers Eichen vor. Im Gegen­teil sind die Mie­ten der Vono­via im Stadt­teil ver­gleichs­wei­se mode­rat ver­gli­chen mit dem was man­cher pri­va­ter Ver­mie­ter wagt an Inse­ra­ten auf­zu­ge­ben. Uns geht es um die Zukunft der Rei­her­sied­lung, z.B. des Kom­ple­xes im Bereich Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße / Wisch­hu­sen­stra­ße mit dem ehe­ma­li­gen Plus­markt, der sehr unter­schied­li­chen Hand­ha­bung des Müll­the­mas in den grö­ße­ren Wohn­kom­ple­xen etc. Lei­der ist die Vono­via AG noch nicht sprech­fä­hig zu die­sen The­men.

Die­ses Schick­sal ereil­te auch den Eigen­tü­mer der Flä­che an der Tuchol­sky­stra­ße zwi­schen der Rei­her­sied­lung und dem ehe­ma­li­gen Max-Bahr-Bau­markt. Eigen­tü­mer ist seit eini­gen Jah­ren die dahin­ter­lie­gen­de Fir­ma — eine Aus­grün­dung der Uni­ver­si­tät Bre­men — , die nicht nur die Flä­che von ehe­mals Metall­bau Dutsch­ke gekauft hat, son­dern auch das gro­ße Grund­stück davor. Das wird (nicht mehr) zur Fir­men­ver­grö­ße­rung benö­tigt. Des­halb gab es von der Sei­te schon län­ger Über­le­gun­gen zu einer Wohn­be­bau­ung ange­passt an das Umfeld. Man hat dazu Gesprä­che mit der Vono­via auch in deren Zen­tra­le in Bochum geführt, um es mit der Rei­her­sied­lung zu ver­bin­den. Bis­her lei­der ergeb­nis­los — des­halb möch­te man jetzt nicht noch wei­te­re Jah­re war­ten, son­dern allein star­ten. Wobei man wei­ter offen für eine Koope­ra­ti­on mit der Vono­via ist.

Der ers­te Pla­nungs­ent­wurf ori­en­tiert sich nähe­rungs­wei­se (!) an der Rei­her­sied­lung — also klei­ne­re Häu­ser — aber in Eigen­tum. Im Ent­wurf geht in der Mit­te eine Ver­sor­gungs­stra­ße rein und links davon wären 18 und rechts davon 21 Rei­hen­häu­ser. Grund­flä­che eines Hau­ses wären 11,20 lang und 4,68 qm breit — also 52,4 qm. Mit 2 Geschos­sen, dann Außen­maß 104,8 qm + offen­bar ein aus­ge­bau­tes oder aus­bau­fä­hi­ges Dach­ge­schoss. Die Innen­flä­che wird ent­spre­chend klei­ner sein. Also irgend­wie im Bereich der Star­tho­mes 1 bzw. 2 Grö­ßen­ka­te­go­rie der bekann­ten Fir­ma Inter­ho­mes, die der­zeit am Pas­to­ren­weg grö­ße­re Häu­ser baut.

Der kon­kre­te Bau­an­trag folgt dann irgend­wann. Es ging jetzt erst­mal nur dar­um, ob sich der Bei­rat im Grund­satz dort so eine Wohn­be­bau­ung oder ähn­lich vor­stel­len kann. Vor­her stan­den da Wohn­blocks der Bre­mi­schen, die abge­ris­sen wur­den. Inso­fern wäre das wohl eine Ver­bes­se­rung ggü. der dama­li­gen und wohl auch der heu­ti­gen Situa­ti­on.

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Neue Tem­po 30 Zonen

Man­che Ein­la­dun­gen kom­men „eher lang­wei­lig” daher — wer­den dann aber doch über­ra­schend span­nend. Das war hier der Fall.

Wie schon in der Zei­tung zu lesen, wur­de die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung so geän­dert, das vor vor sog. sen­si­blen Ein­rich­tun­gen wie z.B. Kin­der­gär­ten, Schu­len, Alten- und Pfle­ge­hei­men, Kran­ken­häu­sern Tem­po 30 ein­zu­rich­ten ist. Es gibt da ein Prüf­ver­fah­ren für Ört­li­che Situa­tio­nen mit ÖPNV und ohne ÖPNV. Auf der Sit­zung ging es um letz­te­ren Punkt, die Ört­lich­kei­ten mit ÖPNV fol­gen noch. In der Kon­se­quenz wur­de uns vor­ge­stellt, das es in Grö­pe­lin­gen zwei neue Tem­po 30 Berei­che geben wird (bzw. geben muss):

1. Von der Oslebshau­ser Heer­stra­ße ab Rechts­ab­bie­ger Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße bis etwa zur Höhe des Spar­kas­sen­ge­bäu­des an der Osleb­sci­ty. Aus­lö­ser ist hier die in die­sem Bereich lie­gen­de KiTa. Eine Ver­län­ge­rung über den Tun­nel hin­aus auf­grund des neu­en Mobil­bau­stand­or­tes der Grund­schu­le an der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße ist noch in Prü­fung.

2. Von der Hafen­rand­stra­ße abbie­gend in die Lud­wig-Pla­te-Stra­ße bis etwa zur Höhe des Job­cen­ters West. Aus­lö­ser ist hier eben­falls eine anlie­gen­de KiTa (oder der anlie­gen­de Mar­tins­hof?). D.h., das damit im Neben­ef­fekt auch der Fuß­gän­ger­que­rungs­be­reich vor der Water­front eine 30 km/h-Zone wird.