West­bad­pla­nung — Erfol­ge sicht­bar

Der Saal des Nach­bar­schafts­hau­ses war zwar nicht voll — aber gut besucht. Die Sport­se­na­to­rin, der Staats­rat, die Geschäfts­füh­re­rin der Bre­mer Bäder und die stell­ver­tre­ten­de Amts­lei­tung des Sport­res­sorts waren gekom­men. Dazu Ver­tre­ter vom Lan­des­sport­bund, vom Lan­des­schwimm­ver­band, der Rheu­ma­li­ga, der DLRG, dem Gesund­heits­treff­punkt West, der Sport­ver­ei­ne SV Weser, TURA und TV 1860.

Wich­tig erscheint uns, sprich­wört­lich „die Kir­che im Dorf zu las­sen” und kei­ne maß­lo­sen For­de­run­gen zu stel­len, die an der Rea­li­tät vor­bei­ge­hen. Denn vor eini­gen Tagen gab es die Druck­sa­che 191853 auf eine Klei­ne Anfra­ge der CDU zur „Ent­wick­lung der Bre­mi­schen Bäder­ge­sell­schaf­ten“. Da wur­de deut­lich, das sich die Besu­cher­zah­len prak­tisch in allen Bädern über die letz­ten 10 Jah­re ver­rin­gert haben.

So hat­te das heu­ti­ge West­bad im Jahr 2008 265.260 Besu­cher, im Jahr 2017 noch 181.155 Besu­cher. Grün­de für den Besu­cher­rück­gang kann man im tech­ni­schen Zustand des Bades sehen — dann ist es aber umso dring­li­cher mit dem Neu­bau vor­an­zu­kom­men. Grün­de kann man auch in den gestie­ge­nen Prei­sen sehen — da gibt es der­zeit vie­le Dis­kus­sio­nen zu. Als ein Grund wird aber auch ein gesell­schaft­li­cher Wan­del im Frei­zeit­ver­hal­ten ange­führt.

Jeden­falls wur­de das Bad vor 10 Jah­ren viel akti­ver genutzt als heu­te — es hat also heu­te augen­schein­lich Reser­ven in der Nut­zung. Das Pro­blem dabei ist, das es immer Spit­zen­zei­ten gibt, in der ganz vie­le Men­schen das Bad nut­zen wol­len. Um wirt­schaft­lich arbei­ten zu kön­nen, kann man ein Bad aber nicht an die­sem Spit­zen­be­darf aus­rich­ten. Bzw. wenn man es macht, dann pro­du­ziert so ein Bad in den übri­gen Zei­ten hohe Ver­lus­te, die wir alle über unse­re Steu­ern aus­glei­chen müs­sen. Und die­se Gel­der ste­hen dann eben nicht mehr für ande­re Sachen zur Ver­fü­gung, die auch für die Gesell­schaft wich­tig sind.

Man muss also ein stück­weit auch den Anga­ben der Fach­leu­te trau­en, wenn die­se sagen, das Ihre Ana­ly­sen erge­ben, das die geplan­te Grö­ße des Bades auch für einen Bevöl­ke­rungs­an­stieg aus­rei­chend ist.

Zudem will nie­mand, das das Eis­sta­di­on abge­ris­sen wird. Auch nie­mand will den Bereich des Frei­bades mit sei­nen schon arg geschrumpf­ten Lie­ge­wie­sen wei­ter ein­schrän­ken. Und es soll auch Platz für eine spä­te­re Erwei­te­rung um eine Sau­na geben. Das setzt allein schon dem Bau­kör­per Gren­zen. Zudem benö­ti­gen heu­ti­ge Bau­an­for­de­run­gen z.B. an die Bar­rie­re­frei­heit im Zwei­fel deut­lich mehr Flä­che als noch vor Jahr­zehn­ten, als es die­se Anfor­de­run­gen so noch nicht gab.

Was wur­de bis­her jetzt erreicht ggü. der anfäng­li­chen Pla­nung?:

Das Lehr­schwimm­be­cken wächst von 75 auf 100 qm. Bzw. ver­rin­gert sich ggü. den heu­ti­gen 133 qm auf nur noch 100 qm. Es soll von der Längst­sei­te einen Stu­fen­zu­gang haben und maxi­mal 1,20 tief sein. Dar­an schei­den sich offen­bar auch die Mei­nun­gen der Fach­leu­te. Die­se Becken­grö­ße und -art soll es in ande­ren Bädern schon lan­ge geben. Sie ist laut den Schwimm­leh­rern der Bre­mer Bäder AG und auch ande­ren Teil­neh­mern opti­mal. Weil sie z.B. unter­schied­li­che Grö­ßen der Kin­der in einer Klas­se berück­sich­tigt. Eini­ge Sport­leh­rer fin­den hin­ge­gen einen ein­heit­li­chen Hub­bo­den rich­tig. Was es jetzt wird, müss­te der wei­te­re Pla­nungpro­zess erge­ben.

Das heu­ti­ge 12,5 x 8,34 Meter bzw. 104 qm gro­ße Nicht­schwim­mer­be­cken fällt weg. Dafür soll das 25 x 15 Meter gro­ße Sport­be­cken (6 Bah­nen wie bis­her) teil­wei­se mit einem Hub­bo­den in der Grö­ße 12,5 x 15 Meter (187,5 qm)ausgestattet wer­den. Die­se Zusa­ge gab es vor­her nicht. Wobei man berück­sich­ti­gen muss, das man einen Absperr­be­reich ein­rich­ten muss, nach­dem der Hub­bo­den auf­hört. Trotz­dem kann der Bereich fle­xi­bel genutzt wer­den und fällt für Kurs­an­ge­bo­te immer noch grö­ßer aus als das heu­ti­ge Nicht­schwim­mer­be­cken.

Es soll zukünf­tig einen 3-Meter-Sprung­turm geben. Damit sind sei­tens der DLRG Schwimm­prü­fun­gen mög­lich, die heu­te nicht mög­lich sind.

Das Kurs­be­cken ver­grö­ßert sich von heu­te 50 auf 60 qm. Es wird kei­ne Sole mehr haben. Aber das woll­ten wir ohne­hin nicht, da die Sole unter Umwelt­ge­sichts­punk­ten bedenk­lich ist und auf­grund ihre Aggres­si­vi­tät auch die Lebens­zeit eines Beckens stark redu­ziert.

Das Kin­der­be­cken ver­grö­ßert sich von 35,6 auf 40 qm. Hier waren vor­her nur 30 qm vor­ge­se­hen. Der Kin­der­be­reich umfasst ins­ge­samt wei­ter ca. 160 qm. Eine von man­chen gefor­der­te gro­ße Was­ser­spiel­land­schaft ist auf den vor­han­de­nen Flä­chen nicht umsetz­bar. Für man­che Kin­der mag vllt. sogar das Eis­sta­di­on oder das Frei­bad wich­ti­ger sein als das Hal­len­bad und das soll ja nicht abge­ris­sen wer­den.

Das Außen­be­cken mit 267 qm bleibt wie bis­her auch erhal­ten. Bzw. die Anbin­dung an den Frei­badteil soll in der Neu­pla­nung ver­bes­sert wer­den.

Die rei­nen Bau­kos­ten für das Bad wer­den der­zeit mit 14,2 Mio. Euro ver­an­schlagt, die gesam­ten Bau­kos­ten mit 18,5 Mio. Euro. Die ers­ten Pla­nun­gen belie­fen sich auf 12,5 Mio. Euro. Es wur­de von einem Ver­bands­ver­tre­ter berich­tet, das bun­des­weit jähr­lich ca. 80 Schwimm­bä­der geschlos­sen wer­den. Auch dies muss man im Hin­ter­kopf haben. Eben­so den Bau­zu­stand, der auch jeder­zeit zu einem Aus­fall und einer Still­le­gung des Bades füh­ren kann.

Unser Fazit der heu­ti­gen Ver­an­stal­tung: Es hat sich wirk­lich gelohnt, das auch wir das The­ma mit etli­chen Sit­zungs­ter­mi­nen kri­tisch ver­folgt haben. Es kamen heu­te alle anwe­sen­den Nut­zer zu Wort und in den Mona­ten zuvor gabe es vie­le Gesprä­che. Unstim­mig­kei­ten zwi­schen ein­zel­nen Sport­ver­ei­nen und ihren über­ge­ord­ne­ten Inter­es­sens­ver­tre­tern sol­len laut heu­ti­ger Aus­sa­ge der Ver­eins­ver­tre­ter auf Ver­bands­ebe­ne geklärt wer­den. Der Punkt „Lehr­schwimm­be­cken mit seit­li­cher Trep­pe oder doch Hub­bo­den” muss und kann auch im wei­te­ren Pla­nungs­ver­fah­ren geklärt wer­den. Ggf. bie­ten sich Besu­che in ande­ren Bädern wie dem Süd­bad an, um zu einem fach­ge­rech­ten Ergeb­nis zu kom­men. Dito wer­den ande­re Punk­te wie evtl. eine weni­ger ein­seh­ba­re Plat­zie­rung etwa des Kurs­be­ckens im wei­te­ren Pla­nungs­pro­zess geklärt.

Auf der Inter­net­sei­te http://bb-bauen.de/ sol­len in Kür­ze die Ergeb­nis­se des heu­ti­gen Tages prä­sen­tiert wer­den. Wie auch der wei­te­re Fort­gang in der Pla­nung.

För­der­mög­lich­kei­ten für pri­va­te Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men im Humann-Vier­tel

In das Gesamt­pa­ket für das Inte­grier­te Ent­wick­lungs­pro­gramm Grö­pe­lin­gen ist neben der Co-Finan­zie­rung aus Mit­teln der bun­des­ge­setz­li­chen Städ­te­bau­för­de­rung und der euro­pagrecht­li­chen EFRE-För­de­rung auch ein klei­ner Part der För­de­rung aus Denk­mal­schutz­mit­teln auf­ge­nom­men wor­den. Die­se sieht eine Kon­zen­tra­ti­on auf das Humann­vier­tel vor, weil es hier noch älte­re Archi­tek­tur gibt, für die eine Finan­zie­rung mög­lich ist.

Jetzt wird die prak­ti­sche Anwend­bar­keit lang­sam greif­bar und es gibt dem­nächst Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te für inter­es­sier­te Gebäu­de­ei­gen­tü­mer. Sie­he die Pres­se­mit­tei­lung:

Zur Pres­se­mit­tei­lung des Senats

Also wer in dem Bereich in nächs­ter Zeit plant sei­ne Haus­fas­sa­de o.ä. zu moder­ni­sie­ren, der könn­te even­tu­ell eine staat­li­che För­de­rung bekom­men, die er woan­ders nicht bekommt. Wich­tig ist immer, das nicht vor Bewil­li­gung der Geld­mit­tel mit den Arbei­ten begon­nen wird!

Eine wei­te­re För­der­maß­nah­me spe­zi­ell nur in Grö­pe­lin­gen läuft in der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße und wei­ter­füh­rend in der Oslebshau­ser Heer­stra­ße bis zur Zen­tral­kreu­zung. Dort kön­nen Gebäu­de­in­ha­ber eben­falls für eine Fas­sa­den- oder Schau­fens­ter­ge­stal­tung För­der­gel­der bekom­men. Ein Bei­spiel ist das Mobilcen­ter in der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße 205 oder dem­nächst der Fri­sör­sa­lon in der ehe­ma­li­gen Hafen­apo­the­ke schräg gegen­über. Sie­he hier­zu: Die Gestal­tungs­sat­zung

Tref­fen der Stadt­teil­grup­pe und Inter­es­sier­ten am 16.10.2018 um 18:30 Uhr

Wir bespra­chen zunächst aus­führ­li­cher, was wir tun könn­ten, um mehr Men­schen aus Grö­pe­lin­gen für eine Mit­ar­beit zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät im Stadt­teil zu bewe­gen. Wir begrei­fen uns auch nicht als „Poli­ti­ker”. Wir ver­ste­hen uns als Bür­ger mit Inter­es­se an der Stadt­teil­ent­wick­lung. Eini­ge von uns sind Par­tei­mit­glie­der — die Mehr­heit der der­zeit Akti­ven aus unter­schied­li­chen Grün­den nicht. Als Pri­vat­bür­ger ist es schwie­rig effek­tiv zu agie­ren. Als Orga­ni­sa­ti­on einer im Stadt­teil­bei­rat oder auch in der Bür­ger­schaft ver­tre­te­nen Par­tei kann man viel mehr errei­chen. Natür­lich muss man dann auch Kom­pro­mis­se machen und die gro­be Par­tei­li­nie ver­tre­ten kön­nen. Aber wenn jeder (jede Grup­pe) sich ver­ein­zelt und sei­ne (ihre) eige­ne Mei­nung ver­tritt, dann ist die Demo­kra­tie am Ende.

Wir schau­ten zurück auf die ver­gan­ge­nen Ter­mi­ne:

  • Die Vor­stel­lung des geplan­ten Bau­pro­jekts neben dem Licht­haus
  • Die Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung mit der Nomi­nie­rung unse­rer Abge­ord­ne­ten Hen­ri­ke Mül­ler für die Lis­ten­wahl zur Euro­pa­wahl und der Wahl des Lan­des­vor­stands­spre­chers Her­mann Kuhn
  • Die am Vor­tag abge­schlos­se­ne Pha­se zur Erstel­lung des Lan­des­wahl­pro­gramms mit den gemach­ten Ände­rungs­vor­schlä­gen
  • Das Begrü­nungs­orts­ge­setz
  • Das Bre­men­wei­te Tref­fen Grü­ner Bei­rats­mit­glie­der zu den The­men Stadt­teil­bud­get Ver­kehr und Bei­rats­wahl
  • Das nicht erkenn­ba­re Vor­an­ge­hen bei den Bau­stel­len Ohlen­hof­car­ree und Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße 211
  • Die ers­te Prä­senz des Ord­nungs­dienstes im Stadt­teil
  • Die Vor­be­rei­tung auf die The­men der nächs­ten Bei­rats­sit­zung am 24.10.2018 um 19:00 Uhr im QBZ Mor­gen­land­stra­ße.

Wir befass­ten und näher mit den The­ma Turn­hal­le für die Schu­le im Park und unser wei­te­res Vor­ge­hen. Ein wei­te­rer Schwer­punkt war der Umgang mit den neu­en Erkennt­nis­sen des gest­ri­gen Sit­zung Bau zum The­ma Rechts­rah­men im Indus­trie­ha­fen­ge­biet (Ein­schät­zung folgt).

Sodann ging es um die kom­men­den Ter­mi­ne bis zur nächs­ten Sit­zung der Stadt­teil­grup­pe Mitte/Ende Novem­ber:

  • Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung des Sport­res­sorts zum West­bad im Nach­bar­schafts­haus am Fol­ge­tag. Sie­he Bei­trag zuvor.
  • Wahl­fo­rum Jugend­ar­beit” am 24.10.2018 um 17.00 Uhr im Nach­bar­schafts­haus Hele­ne Kai­sen.
  • Tref­fen zum Ord­nungs­dienst am 25.10.2018 (?).
  • 25.10. Bildung/Soziales (Glo­bal­mit­tel­ver­ga­be).
  • 3.11. Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung zur Ver­ab­schie­dung des Wahl­pro­gramms.
  • 5.11. IEK (Inte­grier­tes Ent­wick­lungs­pro­gramm) Grö­pe­lin­gen Akteurs­gre­mi­um (öffent­lich 16:00 Uhr im QBZ) und 20.11. inter­nes IEK Ent­wick­lungs­gre­mi­um.
  • 7.11. Bau­aus­schuss mit der Vono­via. Wir erhof­fen uns dort auch Aus­sa­gen zum Stand der Rei­her­sied­lung.
  • 14.11. Arbeit; 21.11. Sozia­les, 22.11. Bei­rats­sit­zung in Wal­le, 23.11. Spre­cher-Aus­schuss.

West­bad — was ist noch mög­lich an Ände­run­gen? — Ter­min am 17.10.2018

Ein­la­dung des Sport­am­tes Bre­men:

West­bad – Wie geht es wei­ter?

Sehr geehr­te Damen und Her­ren,

das Bäder­kon­zept, wel­ches einen Ersatz­neu­bau des West­ba­des und den Neu­bau eines Kom­bi­ba­des am Stand­ort Hor­ner Bad vor­sieht, wur­de unter Betei­li­gung aller maß­geb­li­chen Nut­zer­grup­pen beschlos­sen und im Sep­tem­ber 2017 mit der Ent­schei­dung des Senats zur Finan­zie­rung der Umset­zung auf den Weg gebracht.

Die ers­ten kon­kre­ten Pla­nun­gen wur­den im Novem­ber 2017 auf einer Sit­zung den drei Bei­rä­ten im Bre­mer Wes­ten, Nut­ze­rin­nen und Nut­zern des Bades und wei­te­ren Inter­es­sier­ten vor­ge­stellt.

Da es hier­zu vie­le Nach­fra­gen und Kri­tik aus der Bevöl­ke­rung gab und auch die Bür­ger­schaft am 05.09.2018 einen Beschluss hier­zu gefasst hat „(…) Die Stadt­bür­ger­schaft erwar­tet vom Senat, bei der Kon­kre­ti­sie­rung der wei­te­ren im Bäder­kon­zept vor­ge­se­he­nen Pla­nun­gen alle Nut­zer­grup­pen des West­ba­des ange­mes­sen zu betei­li­gen.“, möch­te Frau Sena­to­rin Stah­mann zusam­men mit der Geschäfts­füh­re­rin der Bre­mer Bäder GmbH, Frau Baden, alle Nut­ze­rin­nen und Nut­zer sowie inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu der oben genann­ten Ver­an­stal­tung ein­la­den. Hier wird der aktu­el­le Pla­nungs­stand vor­ge­stellt und dis­ku­tiert sowie das wei­te­re Ver­fah­ren vor­ge­stellt wer­den.

Die Ver­an­stal­tung fin­det am Mitt­woch, 17.10.2018, ab 19.00 Uhr, im Nach­bar­schafts­haus Hele­ne Kai­sen, Beim Ohlen­hof 10, 28239 Bre­men, statt.

Über Ihr Kom­men wür­den wir uns sehr freu­en.

Bericht des Weser-Kuriers im Vor­lauf der Bei­rä­te­wahl im Mai 2019

Der Weser-Kurier bringt heu­te einen Bericht und ein Inter­view zu den Bei­rä­ten. Über deren Ent­wick­lung. Und ihren Ein­fluss­mög­lich­kei­ten.

In einer Demo­kra­tie bedeu­tet Macht auf dem Blatt Papier nicht unbe­dingt Macht in der Rea­li­tät. Und umge­kehrt ist es genau­so. Es kommt auch immer auf das per­sön­li­che Enga­ge­ment an, mit dem ein Bei­rat oder ein Bei­rats­mit­glied die Auf­ga­ben aus­füllt. Man kann bei geschick­ter Vor­ge­hens­wei­se, einem lan­gen Atem und der Unter­stüt­zung durch das Netz­werk einer Par­tei durch­aus auch Din­ge bewir­ken, die über­haupt nicht im Bei­rä­te­ge­setz ent­hal­ten sind.

Inter­es­se geweckt? — Dann Mit­ma­chen statt nur Zuschau­en. 🙂

Kein Platz für Vier­rä­der im Ver­kehrs­sys­tem?

Ein Bei­trag von Die­ter Stein­feld.

Sehr viel wird der­zeit über das NOx-Pro­blem bei Die­sel­fahr­zeu­gen berich­tet. Ist es die Lösung, wenn man selbst alle Die­sel-Autos mit einem SCR-Kat nach­rüs­ten wür­de? — Ich den­ke nicht.

Daim­ler stellt ihr ers­tes Elek­tro­au­to vor — neben dem E-Smart. Ein SUV genann­tes Mons­ter­au­to mit 2,4 Ton­nen Leer­ge­wicht und ca. 75.000 Euro Kauf­preis. Ist das die Mobi­li­tät der Zukunft? — 2.400 kg zu bewe­gen­de Mas­se für den Trans­port eines vllt. 100 kg schwe­ren Men­schen? Ich den­ke nicht.

Eigent­lich braucht es ganz ande­re Lösun­gen. Das Fata­le am Mons­ter­au­to-Trend der letz­ten Jah­re ist, das sich immer mehr Autos auf den Stra­ßen befin­den, die sehr hohe Gewich­te und auch Geschwin­dig­kei­ten haben, die man im nor­ma­len All­tags­le­ben gar nicht braucht. Nur Sicher­heit ist ein bzw. der ent­schei­den­de Fak­tor. Wer will als Mut­ter mit Kin­dern auch nur einen Klein­wa­gen fah­ren, wenn man von Mons­ter­au­tos umzin­gelt ist und gefühlt schon beim Gedan­ken an einem Zusam­men­stoss Panik bekommt?

Eigent­lich bräuch­te es die Umset­zung von Kon­zep­ten wie die­ses hier: Das Pedi­lio. Kei­ne 2.400 kg — son­dern nur 68 kg. Reich­wei­te 60 bzw. 120 km. Oder des Bio-Hybrid von Schäff­ler: https://www.youtube.com/watch?v=037CAW4Yeug.

Aber wo soll man damit fah­ren? — Es sind eher Leicht­kraft­rä­der, die auf einem Fahr­rad­weg nicht fah­ren dür­fen. Und wert traut sich mit solch einem Gefährt mit rela­tiv wenig Knausch­zo­ne auch nur in den heu­ti­gen Innen­stadt-Auto­ver­kehr ? Gäbe es die­se Mons­ter­au­tos nicht, son­dern nur klei­ne Autos mit so 20 PS, min­des­tens 40 Sekun­den Beschleu­ni­gung auf 100 km/h und gene­rell vllt. 30 Km/h Geschwin­dig­keits­be­schrän­kung in der Stadt, dann könn­te man damit auf der Stra­ße fah­ren. So blo­ckiert der Mons­ter­au­to-Trend der letz­ten Jah­re mas­siv eine effek­ti­ve Ver­bes­se­rung der Luft­ver­schmut­zung in den Städ­ten und der Stau­pro­ble­ma­tik.

Even­tu­ell wären eine Zwi­schen­lö­sung auch klei­ne Auto-Kon­zep­te wie den Solo des kana­di­schen Her­stel­lers Elec­tra Mecca­ni­ca: https://www.youtube.com/watch?v=U5YsOMq4v38.

Aber ein Mons­ter-E-Auto mit 2,4 Ton­nen Leer­ge­wicht soll die Mobi­li­tät der Zukunft dar­stel­len? Ganz schwa­che Vor­stel­lung des Deut­schen Pre­mi­um­her­stel­lers, die an den rea­len Pro­ble­men völ­lig vor­bei­geht.

Ersatz­bau und Erwei­te­rungs­bau­ten Schu­le im Oslebshau­ser Park — Sit­zungs­ter­min vom 19.09.2018

Die Lage ist so wie sie ist: Es wird auch in Oslebshau­sen drin­gend Schul­raum benö­tigt. Rea­lis­ti­scher­wei­se gibt es kei­ne Alter­na­ti­ve zu einer Erwei­te­rung der Schu­le im Park, wie sie aktu­ell bereits mit den Mobil­bau­ten am Stand­ort der abge­brann­ten Schul­sport­hal­le ent­ste­hen. Und es wer­den — nicht nur für die Schu­le — Sport­hal­len benö­tigt. In Abwä­gung aller Inter­es­sen haben daher die Aus­schüs­se „Bau …” und „Bil­dung …” ein­stim­mig (erneut) mit Zustim­mung der Schul­lei­te­rin und fast ein­stim­mig auch der anwe­sen­den ca. 30 Bür­ger beschlos­sen, das das soge­nann­te „Wald­grund­stück” der am bes­ten geeig­ne­te Stand­ort ist. Gleich­zei­tig ist es aber auch das pro­ble­ma­tisch­te Grund­stück.
 

Die Alter­na­ti­ve „Bau einer Turn­hal­le auf einem anzu­kau­fen­den Grund­stück der ehe­ma­li­gen katho­li­schen Grund­schu­le Ecke Alter Heer­weg” und „Bau eines Erwei­te­rungs­baus am Stand­ort der heu­ti­gen KiTa Am Non­nen­berg” kön­nen da nicht über­zeu­gen, weil es den Schul­stand­ort zu weit aus­ein­an­der brin­gen wür­de.

Auf dem zur Schu­le nahen „Wald­grund­stück” passt bei­des locker: Eine 3fach-Turn­hal­le inkl. 12 Park­plät­ze + Erwei­te­rungs­bau inkl. ca. 3 Park­plät­ze. Das Grund­stück ist im städ­ti­schen Besitz und ist nicht Teil des Par­kes. Die Park­plät­ze könn­ten ggf. unkom­pli­ziert an die bereits vor­han­de­nen Park­plät­ze „Am Alten Sport­park” des Anlie­gers Sozi­al­werk der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de ange­dockt wer­den, so dass auch kei­ne wei­te­re Fahrt als bis­her in die Stra­ße not­wen­dig ist. Denn auch das Sozi­al­werk könn­te mit Senio­ren­sport o.ä. von der Turn­hal­le pro­fi­tie­ren.

Auf dem Grund­stück war eigent­lich Woh­nungs­bau vor­ge­se­hen. Dann hat man fest­ge­stellt, das im Boden ein Bom­ben­trich­ter ist, der nach dem 2. Welt­krieg mit diver­sen Din­gen zuge­schüt­tet wur­de, sodas der Boden in unte­ren Schich­ten belas­tet ist. Für die noch geplan­te Bebau­ung im BPlan 2071 Rit­ter­hu­der Land­stra­ße wur­de sei­ner­zeit daher eine ers­te Aus­gleichs­maß­nah­me (25.000 Euro) auf­ge­nom­men, mit der das Grund­stück mit 80 cm Boden bedeckt und Bäu­me geplanzt wur­den. Der Sinn ist, das mög­lichst viel des Regen­was­sers von die­sen Schich­ten auf­ge­nom­men wer­den soll, so nicht in den Boden gelangt und Schad­stof­fe in das Grund­was­ser gelan­gen.

Jetzt soll es so sein, das der heu­ti­ge Aus­gleichs­an­spruch höher ist, weil die geplanz­ten Bäu­me gewach­sen sind. Dito wäre ein Arten­schutz­gut­ach­ten not­wen­dig, das ein Jahr lau­fen soll. Und bei Lei­tungs­ver­le­gun­gen könn­te es sein, das trotz­dem der Boden teil­wei­se aus­ge­ho­ben wer­den muss. Das ist ein Teil der Risi­ken auf dem Grund­stück.

Aus Anwoh­ner­sicht wäre eine Ver­sie­ge­lung aber noch bes­ser als die Situa­ti­on jetzt, da dann ja gar kein Regen­was­ser mehr in den Boden drun­ter gelan­gen kann, wenn es ent­spre­chend ander­wei­tig abge­führt wird. Zudem gibt es vllt. auch Anwoh­ner die möch­ten, das ihre (Enkel)-Kinder in der Nähe auf eine gute Schu­le gehen kön­nen. Oder die vllt. auch Sport trei­ben möch­ten. Oder bei­des nicht, aber bei­des erhöht die Stand­ort­qua­li­tät ins­ge­samt und damit den Immo­bi­li­en­wert.

Ent­schei­dend sind jetzt 2 Din­ge:

  1. Ein sehr kur­zer Pla­nungs­zeit­raum. Min­des­tens 5 Jah­re wie ange­kün­digt — das kann es ein­fach nicht sein!
  2. Schaf­fung von raschen Über­gangs­lö­sun­gen. Genannt wur­de die Mög­lich­keit, eine Hal­le in einem Oslebshau­ser Gewer­be­ge­biet zu einer Turn­hal­le umzu­funk­tio­nie­ren. Ein gro­bes Kon­zept dafür soll bei der Bil­dungs­be­hör­de ein­ge­gan­gen sein. Die ande­re Mög­lich­keit wäre die Auf­stel­lung einer mobi­len Turn­hal­le — ggf. auf dem Grund­stück am Alten Heer­weg, das zuvor gekauft wer­den müss­te, aber spä­ter wie­der ver­kauft wer­den könn­te. Die Nut­zung der Ein­feld-Turn­hal­le Im Wein­ber­ge soll auch mit Anbei von Umklei­de-/Sa­ni­tär­mo­du­len nicht mög­lich sein, da das Sozi­al­werk selbst zeit­nah die Hal­le abrei­ßen las­sen möch­te für ihre Neu­bau­plä­ne.

Bau­be­ginn bei der A281-Weser­que­rung noch in 2018

Wir hat­ten das The­ma bereits auf einer kürz­li­chen Bei­rats­sit­zung behan­delt — jetzt ist auch die ange­kün­dig­te Frei­ga­be aus dem Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um da und es kann gebaut wer­den. Die Fer­tig­stel­lung wird im Jahr 2024 erwar­tet.

Nach der Fer­tig­stel­lung soll es so sein, das z.B. LKW-Ver­keh­re auf der Ver­bin­dungs­ach­se „Güter­ver­kehrs­zen­trum -> Indus­trie­ha­fen” nicht mehr über die Ste­pha­nieb­rü­cke und die Bre­mer­ha­ve­ner Stra­ße / Water­front etc. fah­ren müs­sen, son­dern über den maut­frei­en Weser­tun­nel über den Bereich Auf den Del­ben die Hafen­rand­stra­ße ansteu­ern kön­nen. Das soll eine erheb­li­che Ent­las­tung im Bereich LKW-Ver­keh­re für Grö­pe­lin­gen brin­gen.

Wich­tig ist uns auch, das die Arbeits­plät­ze im Güter­ver­kehrs­zen­trum von Grö­pe­lin­gen aus ggf. schnel­ler zu errei­chen sind als die heu­ti­ge Fahrt zum Haupt­bahn­hof mit dann Wei­ter­fahrt in das GVZ. Dafür muss natür­lich eine Bus­li­nie durch den Tun­nel füh­ren, wofür wir uns im Bei­rat in den nächs­ten Jah­ren ein­set­zen wol­len. Sofern Sie uns bei der nächs­ten Wahl Ihre Stim­men geben. 🙂

Zur Pres­se­mit­tei­lung des Senats

Stadt­teil­grup­pe vom 11.09.2018 von 19:30 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

Wir haben mit lei­der nur 5 Men­schen wie­der vie­le aktu­el­le The­men des Stadt­teils dis­ku­tiert und wie wir dazu bei­tra­gen kön­nen, das Oslebshau­sen und Grö­pe­lin­gen noch schö­ner wer­den.

Da sich per­so­nel­le Ver­än­de­run­gen erge­ben, ist es mit Blick auf die nächs­te Legis­la­tur­pe­ri­ode ab Mai 2019 erfor­der­lich, das sich wie­der mehr Men­schen im Stadt­teil für Grü­ne Ide­en enga­gie­ren. Das Poten­ti­al ist da — sonst wären wir ja nicht mit 2 von 17 Bei­rats­mit­glie­dern im Bei­rat ver­tre­ten. Wir hof­fen, das davon ein paar Men­schen „aus der Deckung” kom­men und auch bei uns mit­ar­bei­ten bzw. sich als Kan­di­dat bzw. Kan­di­da­tin auf der Lis­te von Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN den Wäh­le­rIn­nen im Stadt­teil prä­sen­tie­ren. Auch vom Bei­rat aus kann man viel über den Stadteil hin­aus erei­chen — wir haben es in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode mit z.B. dem Ord­nungs­dienst oder dem noch in der Ent­ste­hung befind­li­chen Wohn­raum­schutz­ge­setz gezeigt. Oder gleich am Anfang der Legis­la­tur­pe­ri­ode mit dem Enga­ge­ment für einen Neu­bau für die Neue Ober­schu­le Ohlen­hof („Cam­pus Ohlen­hof”).

Was haben wir wesent­lich bespro­chen?

Beim The­ma „Neu­an­sied­lung von Abfall­be­trie­ben im Indus­trie­ha­fen” hat­ten WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN auf der Bei­rats­sit­zung am 20.06.2018 einen Antrag gestellt, der in den „Bau…”-Ausschuss ver­wie­sen wur­de. Es soll jetzt vor­aus­sicht­lich am 15.10.2018 um 18:30 Uhr im Orts­amt West eine Son­der­sit­zung des Aus­schus­ses geben, auf dem das The­ma bera­ten wird (der Ter­min wur­de vom 27.09. ver­scho­ben). An die­sem Tag soll auch das dring­li­che The­ma Stadt­teil­bud­get Bau/Verkehr bera­ten wer­den. Der Bei­rat hat jähr­lich ca. 65.000 Euro für Bau­maß­nah­men im Stadt­teil zur Ver­fü­gung, des­sen Aus­ga­be aus meh­re­ren Grün­den nicht funk­tio­niert und wo sich der Betrag sum­miert hat.

Wir lie­ßen die letz­te Bei­rats­sit­zung Revue pas­sie­ren. 97 % Anmel­de­quo­te für KiTa’s im Alter von über 3 Jah­ren ist eine her­aus­ra­gend gute Ent­wick­lung. Vor Jah­ren waren wir um 80 % und haben immer wie­der auf die Not­wen­dig­keit des KiTa-Aus­baus hin­ge­wie­sen. Die wei­te­re Ent­wick­lungs­pla­nung klingt gut. Die Ent­schei­dung von grün/rot zu Beginn der Legis­la­tur­pe­ri­ode, den KiTa-Bereich zum Bil­dungs­res­sort zu geben, wird trotz Start­schwie­rig­kei­ten langsfris­tig rich­tig sein. Für die Ver­zah­nung der KiTa’s mit den Grund­schu­len. Oder wie man jetzt sieht bei der Fort­set­zung des Sofort­pro­gramms KiTa-Mobil­bau­ten im Schul­be­reich. Unter Frau Boge­dan (SPD) als Bil­dungs­se­na­to­rin ist ein­fach sehr viel in Bewe­gung gera­ten, „der trä­ge Ver­wal­tungs­ap­pa­rat der Bil­dungs­be­hör­de” scheint zumin­dest auf­ge­bro­chen wor­den zu sein. Dazu hat auch unse­re Grü­ne Bür­ger­schafts­frak­ti­on im Hin­ter­grund und der Senat in sei­ner Gesamt­heit bei­getra­gen. Es wäre sehr scha­de, wenn die­se gute Arbeit an der Wahl­ur­ne nicht gewür­digt wer­den wür­de.

Dann ging es um den Ord­nungs­dienst, der mit den ers­ten 12 Mit­ar­bei­tern jetzt im Okto­ber in den Wirk­be­trieb auf der Stra­ße geht. Dazu gab es sei­tens des Bei­rats in den letz­ten Wochen 3 Bera­tungs­ter­mi­ne an der unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der teil­nahm. Wich­tig erscheint uns dort die Ver­zah­nung mit dem in der Umset­zung befind­li­chen Stadt­teil­sauber­keits­kon­zept, denn allein kön­nen zunächst 4 Mit­ar­bei­te für den Bre­mer Wes­ten auch nicht soo­viel aus­rich­ten.

The­ma war auch das Alte Pump­werk in Oslebshau­sen, bei dem es eine Besich­ti­gung gab.

Die Dis­kus­si­ons­run­de mit den bei­den Bür­ger­meis­tern Herr Sie­ling und Frau Lin­nert im Nach­bar­schafts­haus ver­lief trotz voll­be­setz­tem Saals erfreu­li­cher­wei­se kon­struk­tiv ohne aggres­si­ve Grund­stim­mung. Rich­tung tief in die Sache ging es natür­lich nicht. Wir den­ken alle­dings auch, das die For­de­rung nach einem „Grö­pe­lin­gen-Beauf­trag­ten” in der Pra­xis wenig hilft, da die Erwar­tun­gen dar­an gar nicht erfüllt wer­den kön­nen. Lie­ber ist uns eine per­so­nel­le Stär­kung des Orts­am­tes West, das mit einer Orts­amts­lei­te­rin für 3 Stadt­tei­le — dar­un­ter mit der Über­see­stadt dem Boom­stadt­teil Bre­mens — zustän­dig ist, wäh­rend es z.B. in Bre­men Nord 3 Orts­amts­lei­ter gibt und auch ande­re Orts­äm­ter für weit weni­ger Men­schen zustän­dig sind. Dadurch kön­nen auch wir Din­ge nicht so vor­an­trei­ben, wie wir es ger­ne hät­ten.

Es ging dann um das Licht­haus bzw. das Grund­stück dane­ben und die dor­ti­gen Bau­über­le­gun­gen. The­ma auf der heu­ti­gen Bau­sit­zung um 18:30 Uhr im Licht­haus selbst.

Wir leg­ten unse­re Posi­ti­on für das mitt­ler­wei­le unüber­sicht­li­che Feld „Neu­bau Turn­hal­le im Oslebshau­ser Park” für die Aus­schuss­sit­zung am 19.9.2018 fest. Nach unse­rer Rück­fra­ge im Bau­res­sort gibt es kei­ne unüber­wind­ba­ren Hin­de­rungs­grün­de für die Bebau­ung des soge­nann­ten „Wald­grund­stücks”. Eine Bebau­ung wür­de im Gegen­teil das Wei­ter­tra­gen von Gefahr­stof­fen im Boden noch mehr ver­hin­derrn, weil kein direk­tes Regen­was­ser auf die Flä­che fällt.

Beim West­bad kön­nen wir fest­hal­ten, das wir durch unse­re Akti­vi­tä­ten im Hin­ter­grund einen ganz wich­ti­gen Zwi­schen­er­folg erzielt haben. Die neue Aus­schrei­bung wird so modi­fi­ziert, das sie die Beden­ken z.B. der Sport­leh­rer auf­nimmt, die die Bre­mer Bäder GmbH auch in meh­re­ren aktiv von uns GRÜNEN GRÖPELINGNÈN beglei­te­ten Bei­rats­sit­zun­gen nicht aus­räu­men konn­te. Was das dann am Ende kos­tet, das muss man sehen. Ohne­hin ist es so, das Bau­kos­ten auf­grund der enor­men Bau­tä­tig­keit „davon­ga­lop­pie­ren” und Kal­ku­la­tio­nen auch von vor 2 Jah­ren nicht mehr aktu­ell sind.

Die maro­den Bän­ke am Bür­ger­meis­ter Ehlers-Platz (Grö­pe­lin­ger Markt­platz am Pas­to­ren­weg) waren The­ma.

Bei unse­rem ange­nom­me­nen Antrag der letz­ten Bei­rats­sit­zung zum The­ma Hun­de­aus­lauf­flä­che haben wir zwi­schen­zeit­lich die Zustim­mung von bre­men­ports bekom­men. Zwar mit Auf­la­gen wie aus­rei­chend Abstand zu den Glei­sen, kei­ner Über­que­rung von Glei­sen und Ein­zäu­nung der Flä­che etc., aber das wäre alles mach­bar. Wir haben das The­ma dann wei­ter in die stadt­wei­te Ent­schei­dungs­fin­dung und Finan­zie­rung von Hun­de­aus­lauf­flä­chen gege­ben. Hilf­reich wäre natür­lich jetzt, wenn sich mög­lichst vie­le Hun­de­be­sit­zer äußern wür­den, das das eine geeig­ne­te Flä­che in Grö­pe­lin­gen für sie wäre. Aber auch so wäre es ja eine Flä­che, die man ggf. für die bewuss­te Anpflan­zung eines Grün­gür­tels auch als Abgren­zung zum Hafen­re­vier andenken könn­te.

Es ging dann um die Vono­via. Über die Moder­ni­sie­rung von Woh­lers Eichen und des­sen Aus­wir­kung auf die Miet­hö­he soll im Novem­ber berich­tet wer­den. Kla­gen sind uns noch nicht zu Ohren gekom­men. Still­stand scheint irgend­wie beim Oslebshau­ser The­ma Tucholskystraße/Reihersiedlung zu sein. Ohne­hin dürf­te das Machu­ra­ge­län­de — sie­he einen Vor­bei­trag — attrak­ti­ver gele­gen sein.

Das Bre­mer Wohn­raum­schutz­ge­setz als Lan­des­ge­setz ist im Juni beschlos­sen wor­den. Jetzt müss­te die kom­mu­na­le Ver­ord­nung in Arbeit sein. Danach kann es in die prak­ti­sche Umset­zung gehen, um dem teil­wei­se bewuss­ten Wohn­raum­leer­stand in Grö­pe­lin­gen etwas ent­ge­gen­set­zen zu kön­nen.

Abschlie­ßend ging es um den vor­lie­gen­den Ent­wurf eines Wahl­pro­gramms auf Lan­des­ebe­ne für die Land­tags­wahl im Mai 2019. Es umfasst jetzt bereits 98 Sei­ten. Eine Fleiss­auf­ga­be zum Durch­le­sen und dem Ein­rei­chen von Ände­rungs- oder Ergän­zungs­vor­schlä­gen mit Grö­pe­lin­ger- bzw. Oslebshau­ser Bezug. Das ist auch für uns eine ech­te Her­aus­for­de­rung.