Treffen der Stadtteilgruppe am 06.10.2020

Wie immer star­te­ten wir mit einer Rück­sicht auf die ver­gan­ge­nen Ter­mi­ne. Das waren die 3 Ein­woh­ner­ver­samm­lun­gen und die Bei­rats­sit­zung mit diver­sen The­men. Beim The­ma einer mög­li­chen Bahn­werk­statt füh­len wir uns aktu­ell gut infor­miert. Es ging um den letz­ten Sozi­al­aus­schuss u.a. mit dem The­ma der Orga­ni­sa­ti­ons­as­sis­tenz durch einen Zusam­men­schluss von Trä­gern wie der Cari­tas und der AWO: https://www.slbremen-ev.de/.

Am Nach­mit­tag fand der 2. Work­shop des Inte­grier­ten Ent­wick­lungs­kon­zep­tes statt, aus dem frisch berich­tet wer­den konn­te. Evtl. soll die Neu­ge­stal­tung des Greif­wal­der Platzes Ende Novem­ber fer­tig sein. Bei den Maß­nah­men Oslebs­hau­ser Park und Platz­ge­stal­tung Bromberger/Marienwerder Stra­ße könn­te es bald auch Sicht­ba­res geben. Die Umstel­lung der Beleuch­tung auf LED-Lam­pen mit höhe­ren Mas­ten im Bereich Lie­gnitz­stra­ße und angren­zen­dem Bereich der Lin­den­hof­stra­ße soll noch in die­sem Jahr erfol­gen. Der Aus­tausch an der Lin­den­hof­stra­ße und der Rit­ter­hu­der Stra­ße dann im neu­en Jahr. Der ehe­ma­li­ge Plus-Markt an der Wisch­hu­sen­stra­ße soll dem­nächst tem­po­rär durch Künst­ler genutzt wer­den. Mit den 4 grö­ße­ren Woh­nungs­bauuun­ter­neh­men in Grö­pe­lin­gen gab es Gesprä­che in Rich­tung Müll­ver­mei­dungspro­jek­te.

In der Per­spek­ti­ve ging es um einen mög­li­chen “Job-Point” nach Ber­li­ner Vor­bild in der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße. Es ging um den ehe­ma­li­gen Stand­ort der Jugend­voll­zugs­an­stalt an der Carl-Kroh­ne-Stra­ße und die Absich­ten des Wirt­schafts­res­sorts im Bereich des Maschi­nen­fleets  das Gewer­be­ge­biet “Nord-West-Kno­ten” zu entwickeln.

Ins­ge­samt wür­de das ver­län­ger­te IEK 6 alte Pro­jek­te fort­schrei­ben und 18 neue Pro­jek­te auf­neh­men. Bei 6 Pro­jek­ten gibt es noch offe­ne Fra­gen­zei­chen. Das Mit­tel­vo­lu­men wür­de im Bereich des vor­he­ri­gen IEK lie­gen. Ein Schwer­punkt liegt wie­der bei Bau­maß­nah­men an Schu­len. Das IEK soll noch die­ses Jahr bzw. im Janu­ar 2021 von der Stadt­ebe­ne beschlos­sen werden.

Sodann ging es um die zukünf­ti­gen Ter­mi­ne. Am Fol­ge­tag gab es eine Sit­zung von Aus­schüs­sen aus Fin­dorff, Wal­le und Grö­pe­lin­gen zum lau­fen­den Plan­ver­fah­ren zur Erhö­hung eines Teils der Block­land­de­po­nie. An wei­te­rer Erkennt­nis konn­te mit­ge­nom­men wer­den, das man dort eher nicht davon aus­geht, das die ein­ge­la­ger­ten Aschen aus der Klär­schlamm­ver­bren­nung abseh­bar wie­der ent­nom­men wer­den. Fol­gen wer­den der Arbeits­aus­schuss am 28.10., ein wegen Coro­na stark ver­zö­ger­ter Ter­min zur Vor­stel­lung des Son­der­luft­mess­pro­gramms im Hafen­ge­biet am 3.11., eine Ver­an­stal­tung zur Jugend­be­tei­li­gung und die nächs­te Sit­zung Bau/Verkehr am 4.11., Sozia­les am 12.11., Spre­cher­aus­schuss und die nächs­te Bei­rats­sit­zung am 8.12.2020 mit der Häfen­se­na­to­rin Frau Schilling.

Angestoßene Diskussion zur Gewerbeflächenentwicklung

Eine “Mei­nung am Frei­tag” von unse­rem Par­la­ments­re­fe­ren­ten für Wirtschaft …

https://gruene-bremen.de/emanuel-herold-der-gep-2030-karikaturenwettbewerb/

Es ist bequem die Augen vor der Wirk­lich­keit zu ver­schlies­sen und pole­misch in die Mot­tenks­te zu grei­fen — aber es hilft nicht. Wenn wir wei­ter wie in der Ver­gan­gen­heit in Bre­men Flä­chen für Gewer­be­an­sied­lun­gen ver­brau­chen, dann sind in ca. 10 Jah­ren alle noch mög­li­chen frei­en Flä­chen belegt. Wei­te­re Flä­chen gibt es nur dann, wenn (gro­ße) Betrie­be auf­ge­ben. Z.B. Air­bus, Daim­ler oder Arcelor­Mit­tal. Das will aber NIEMAND!

Was dann? — Dann muss man an die Flä­chen ran die bis­her ander­wei­tig belegt sind. Natur­schutz­ge­bie­te wird man nicht angrei­fen kön­nen. Bleibt als ers­te Opti­on das Klein­gar­ten­ge­biet in Wal­le um die Bay­ern­stra­ße. Dann viel­leicht die auton­bahn­na­hen Klein­gar­ten­ge­bie­te in Grö­pe­lin­gen. DAS WOLLEN WIR GRÜNE NICHT!

Des­halb macht es Sinn vor­aus­schau­end zu pla­nen. Z.B. die Fra­ge, wie man Logis­tik­ob­jek­te baut. Alles in einer Eta­ge oder kann man auf eine Logis­tik­hal­le auch den Ver­wal­tungs­trakt set­zen? Kann man mit effek­ti­ven Auf­zug­sys­te­men zwei­stö­ckig bau­en? Kann man mit Trans­port­sys­te­men auch in die Höhe gehen und so die Flä­chen für Kom­mis­sio­nie­rung und Ver­pa­ckung klei­ner hal­ten? — Braucht man wirk­lich 30 LKW-Anfahrrampen?

Wenn man auch in 10, 20 Jah­ren Erwei­te­rungs­flä­chen für eta­blier­te Bre­mer Unter­neh­men haben möch­te, dann muss man bereits heu­te umsteu­ern. Und ja: Viel­leicht ist die ein oder ande­re groß­flä­chi­ge Ansied­lung ohne vie­le Arbeits­platz­ef­fek­te dann im Umland bes­ser anzu­sie­deln als im Stadtgebiet.

Und es ist not­wen­dig, das man frei gewor­de­ne Flä­chen kon­se­quent wie­der neu nutzt. Gera­de führt die Wirt­schafts­för­de­rung eine Aus­schrei­bung für eine 120.000 qm gro­ße Land­flä­che am Ölha­fen in Oslebs­hau­sen durch:

https://www.wfb-bremen.de/de/page/call/72816#book/2

Der Käu­fer muss sich dabei zur Boden­sa­nie­rung ver­pflich­ten — ähn­lich wie es im bereits vor eini­gen Jah­ren im Ein­gangs­be­reich der Hüt­ten­stra­ße mit Zuschlag an die Fir­ma Zech gemacht wur­de. Eigent­lich kommt es schon zu spät. Aber die Klä­rung der Eigen­tü­mer- und Schuld­fra­ge hat auch lei­der Jahr­zehn­te gedau­ert und es wer­den noch vie­le Jah­re in’s Land gehen, bis die­se Flä­che wie­der nutz­bar ist. Aber das muss der Weg sein.


Bild­quel­le: Wirt­schafts­för­de­rung Bremen

Kern­for­de­rung unse­rer Grün Stadt­teil­grup­pe Grö­pe­lin­gen ist, das die Fort­schrei­bung des GEP auch KLARE Aus­sa­gen zur Ansied­lung von zukünf­ti­gen Indus­trie- und Abfall­be­trie­ben trifft. Kein Wischi-Waschi mehr! Und auch eine Aus­sa­ge ent­hält, ob in Bre­men nach ca. dem Jahr 2030 eine neue Flä­che für eine Müll­de­po­nie vor­han­den ist oder nicht.

Baustart für die Klärschlammmonoverbrennungsanlage

Das Oster­hol­zer Kreis­blatt berich­tet heu­te, das es am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag eine vor­zei­ti­ge Bau­ge­neh­mi­gung gege­ben hat und die vor­be­rei­ten­den Arbei­ten am Bau­grund mit ers­ten Ramm­ar­bei­ten in die­ser Woche begon­nen haben: https://www.weser-kurier.de/region/osterholzer-kreisblatt_artikel,-der-schatz-im-schlamm-_arid,1936683.html

Wir als Grü­ne Bei­rats­frak­ti­on haben uns in der Ver­gan­gen­heit sehr bemüht, mehr Licht in das gel­ten­de Bau­recht etc. im Indus­trie­ha­fen­ge­biet zu bekom­men und sind dort auch erfolg­reich gewe­sen. Dito haben wir 2019 und auch in die­sem Jahr vehe­ment inter­ve­niert, um die Umwand­lung des unge­plan­ten Innen­be­reichs im Bereich Rie­de­mann­stra­ße in ein offi­zi­el­les Indus­trie­ge­biet zu ver­hin­dern. Denn durch unse­re jahr­zehn­te lan­ge Erfah­rung in der Bei­rats­ar­beit wis­sen wir, das das der alles ent­schei­den­de Zeit­punkt ist.

Wir hat­ten uns auch inten­siv mit der Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge aus­ein­an­der­ge­setzt und hat­ten dazu hier ein Posi­ti­ons­pa­pier ver­öf­fent­licht. Es ist gut, wenn die von uns allen erzeug­ten Abwas­ser nicht unge­fil­tert in die Weser flie­ßen, son­dern gefil­tert wer­den. Dabei fällt zwangs­läu­fig Klär­schlamm an. Der wur­de bis­her oft auf Acker­flä­chen aus­ge­bracht. Aber nur nach Über­prü­fung auf sei­ne Schad­stoff­be­stand­tei­le — bei zu vie­len Schad­stof­fen wur­de er heu­te schon ver­brannt. Den­noch bleibt eine gefühl­te Unsi­cher­heit. Und die Aus­brin­gung auf Acker­flä­chen führt ggf. zur Über­dün­gung und Belas­tung unse­res Trink­was­sers. Des­halb haben wir in Abwä­gung aller Aspek­te für eine Mono­ver­bren­nungs­an­la­ge am Stand­ort des bis­he­ri­gen Koh­le­kraft­wer­kes gestimmt. Die Anla­ge fällt wesent­lich klei­ner aus als die bis­he­ri­gen bei­den Koh­le­blö­cke und wird den Schad­stoff­aus­stoß des Stand­or­tes gemes­sen vom Hoch mas­siv ver­rin­gern. Die Trans­port­be­las­tung wird eben­falls mas­siv zurück­ge­hen ange­sichts der bis­he­ri­gen Ver­frach­tung in weit ent­fern­te Bundesländer.

Genau­so sach­lich abwä­gend wer­den wir an die Ent­schei­dung zu einer Bahn­werk­statt auf dem Gelän­de der Reit­bra­ke her­an­ge­hen. Falls es dazu im nächs­ten Früh­jahr kom­men soll­te. Wohl­wis­send, das wir wie bei der Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge letzt­lich sol­che Ent­schei­dun­gen als Stadt­teil­grup­pe und Bei­rat nicht wer­den grund­sätz­lich beein­flus­sen kön­nen. Aber klei­ne Din­ge sind oft immer mög­lich. Denk­bar wären hier z.B. Maß­nah­men am Gleis An der Fin­ken­au, eine Fest­set­zung von Gewer­be­ge­biet im Bereich der Rie­de­mann­stra­ße oder die tat­säch­li­che Schaf­fung des im BPlan 2434 ein­ge­zeich­ne­ten Wald­ge­bie­tes unge­ach­tet der vor­han­de­nen Bodenbelastung.

Für den geplan­ten Bau des Drit­ten Glei­ses zwi­schen dem Ran­gier­bahn­hof Grö­pe­lin­gen und Burg käme evtl. eine Ver­län­ge­rung der Lärm­schutz­wand im Bereich der Reihersiedlung/Tucholskystraße in Betracht. Auch das könn­te man vllt. dann schon in dem Ver­fah­ren zu Bahn­werk­statt anbrin­gen, weil die Zug­be­we­gun­gen auf dem äuße­ren Gleis ent­lang der Rei­her­stra­ße ja zuneh­men würden.

Wir woh­nen hier — wir ken­nen die Din­ge vor Ort. Wenn wir uns anschau­en, wie sich die AfD Man­dats­trä­ger in Bre­men und andern­orts nur mit sich selbst und ihren Pos­ten beschäf­ti­gen, wel­ches men­schen­ver­ach­ten­de Gedan­ken­gut da die­ser Tage ent­larvt wird, dann “könn­te man das Kot­zen krie­gen”. Viel ver­spro­chen — nichts aber auch nichts gehal­ten. “Deutsch­land soll es schlecht gehen — dann geht es der AfD gut”. Die­se Par­tei will also, das es ihren Wäh­lern — das es Ihnen! — so rich­tig dre­ckig geht. Arbeits­los und KEINE sozia­le Min­destab­si­che­rung mit Hart­zIV. Krank mit Coro­na und je mehr lie­be Ange­hö­ri­ge Sie ver­lie­ren umso bes­ser. Sol­chen Leu­ten darf man kei­ne ein­zi­ge Stim­me geben!

Klar gibt es Pro­ble­me — aber man kann davor nicht weg­lau­fen und darf sich nicht in die Arme von poli­ti­schen Schar­la­ta­nen flüch­ten. Man mag nicht jede Ent­schei­dung akzep­tie­ren wol­len — aber man darf des­halb nicht auf die guten Poli­ti­ker schimp­fen, von Poli­tik­ver­dros­sen­heit reden und radi­kal wäh­len. Denn das macht alles nur noch viel schlim­mer. Man muss sich dann rea­lis­tisch ein­brin­gen und ver­su­chen Din­ge bes­ser zu machen, wie es z.B. die vor Ort gegrün­de­te Bür­ger­initia­ti­ve macht. Das man dabei nicht immer (maxi­mal) erfolg­reich sein kann, das liegt auf der Hand.

Möglichkeiten der Photovoltaik

Demons­trie­ren für ein bes­se­res Kli­ma kann man — aber das hilft ja nicht wei­ter. Man muss etwas machen.

Ein sehr schö­nes Video lie­fert die­ser Tage “Mr. Bal­kon­so­lar­an­la­ge” aus dem nahen Ritterhude:

Genie oder Wahnsinn?! — So löst man das weltweite Energieproblem mit Solar! — PV erklärt

Dar­aus kann man gut erken­nen, wel­chen gro­ßen Fort­schritt die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung bei der Effi­zi­enz von Solar­mo­du­len erbracht hat. Obwohl immer noch nur ein klei­ne­rer Teil der Son­nen­strah­lung durch ein Solar­mo­dul in Strom umge­setzt wer­den kann und in Zukunft viel­leicht noch höhe­re Umwan­dungs­ra­ten erzielt wer­den können.

Bezo­gen auf Bre­men muss man selbst­kri­tisch ein­räu­men, das im Bereich Pho­to­vol­ta­ik bis­her zu wenig gemacht wur­de — gera­de unter der lan­gen Füh­rung der Grü­nen. Z.B. bei der Bebau­ung der Über­see­stadt hät­te jede zur Weser gele­ge­ne Häu­ser­fas­sa­de Solar­mo­du­le erhal­ten müs­sen. Es ist daher über­fäl­lig im Bau­recht ent­spre­chen­de Ände­run­gen durch­zu­füh­ren, wie sie ja jetzt ange­packt wer­den sol­len. Das dürf­te zudem wesent­lich wirt­schaft­li­cher sein als Häu­ser mit hohem Auf­wand in Stryo­por zu packen, wo das ener­ge­ti­sche Ergeb­nis dann doch über­schau­bar ist.

Jeder jun­ge Demons­trant könn­te sich zumin­dest ein klei­nes Solar­mo­dul mit inte­grier­tem 5V USB-Lade­reg­ler kau­fen, mit dem er die meis­te Zeit des Jah­res sein Smart­pho­ne auf­lädt. Macht er das die nächs­ten ca. 40 Jah­re, dürf­te sich die Inves­ti­ti­on bezahlt gemacht haben.

Am wich­tigs­ten ist natür­lich vor­her Strom zu spa­ren wo es ohne Kom­fort­ein­bu­ßen mög­lich ist. Mit der klei­nen EXCEL-Datei von Die­ter Stein­feld im Ver­weis ist das mit Hil­fe eines Ener­gie­kos­ten­mess­ge­räts leicht machbar.

Bauen Bauen Bauen im Herbst 2020

Es tut sich wei­ter viel an Bau­tä­tig­kei­ten im Stadtteil.

Beim Ohlen­hof-Car­rée geht man in das 2. Obergeschoss:
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Der Roh­bau für die Neue Ober­schu­le Ohlen­hof samt Turn­hal­le scheint weit­ge­hend fer­tig zu sein:
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Auf dem Gelän­de des Stra­ßen­bahn­de­pots Grö­pe­lin­gen sind die ers­ten Pflö­cke für die Neu­bau­ten ein­ge­schla­gen worden:

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Die tem­po­rä­re Bewe­gungs­hal­le auf dem Gelän­de an der Sper­ber­stra­ße schrei­tet sicht­bar vor­an, wobei sie so tem­po­rär nicht zu sein scheint. Jeden­falls ver­legt man sie nich “ein­fach mal so:
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Ein Teil des Park­deck bei Woh­lers Eichen ist in Schutt und Asche gelegt wor­den. U.E. soll an die­ser Stel­le ein Gemein­schafts­haus neu gebaut wer­den, mit dem bereits exis­tie­ren­de Akti­vi­tä­ten aus den Woh­nun­gen dort­hin umzie­hen kön­nen. Erstaun­lich ist, das die Vono­via SE ihr Image in der Lüs­su­mer Hei­der total nach unten gewirt­schaf­tet hat, wäh­rend sie sich in Woh­lers Eichen seit vie­len Jah­ren vor­bild­lich enga­giert. Nach­voll­zie­hen kann man das nicht.
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Auch bei der Weser­que­rung der A281 an der Hüt­ten­stra­ße zei­gen sich sicht­ba­re Fortschritte
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Wei­te­re Bau­ak­ti­vi­tä­ten gibt es beim Neu­bau der Turn­hal­le der Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße:

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Die neu­en gro­ßen Rei­hen­häu­ser an der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße / Hin­ter dem Moor sind fast fer­tig­ge­stellt. Die Bre­bau moder­ni­siert rund um den Greifs­wal­der Platz wei­ter, wo auch der Gemein­schafts­platz neu gestal­tet wird und Ende Novem­ber fer­tig sein soll. Das hin­te­re Gebäu­de des Ensem­ble in der See­wen­je­stra­ße 83 dürf­te fer­tig­ge­stellt sein und die nächs­ten Gebäu­de müss­ten jetzt in der Ent­ste­hung sein.

Still­stand wird es auch danach nicht geben, weil die nächs­ten Bau­maß­nah­men für Häu­ser, KiTa’s, Schu­len, öffent­li­che Plät­ze, Fir­men und Geschäf­te auch schon in der kon­kre­ten Pla­nung sind. All das zeigt: Grö­pe­lin­gen muss für vie­le Men­schen ein attrak­ti­ver neu­er Stand­ort sein — denn sonst wür­de es all die­se Akti­vi­tä­ten nicht geben.

Möglicher (!) Standort für eine Bahnwerkstatt an der Reitbrake

Ob es jemals zu einer Ansied­lung kom­men wird, das ist der­zeit unbe­kannt und ergibt sich frü­hes­tens im Früh­jahr 2021. Viel­leicht nicht jeder kennt die Ört­lich­keit und das wol­len wir hier visualisieren.

Auf dem Bild unten sind die in lila ein­ge­zeich­ne­ten Schie­nen­strän­ge in Oslebs­hau­sen zu erken­nen. Aus­ge­hend vom Bahn­hof Oslebs­hau­sen füh­ren die bei­den hin­te­ren Glei­se wei­ter Rich­tung Burg. Das vor­de­re Gleis am Bahn­hofs­ge­bäu­de split­tet sich etwa in Höhe des ehe­ma­li­gen Max Bahr Bau­mark­tes an der Tuchol­sky­stra­ße auf und macht eine Kur­ve rund um das Gebiet Rie­de­mann­stra­ße. Im Kur­ven­be­reich gibt es eine wei­te­re Abzwei­gung auf das Gelän­de der Stahl­wer­ke bzw. auch an den Rand des Bre­mer Indus­trie­parks. Die Haupt­glei­se füh­ren über die Stra­ße Rie­de­mann­stra­ße zum Bahn­hof Bre­men Inlandshafen.
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In der detail­lier­ten Ansicht der Bahn­glei­se kann man die Auf­tei­lung der Glei­se erken­nen. Es gibt dort gelb ein­ge­zeich­ne­te Fahr­glei­se die elek­tri­fi­ziert sind. Dito unten zur Hafen­rand­stra­ße eine Vor­stell­grup­pe. Im obe­ren Bereich zur Stra­ße Gro­ße Rie­hen ist das Gleis Num­mer 19 (sie­he den rote Punkt), das nicht elek­tri­fi­ziert ist. An die­ser Stel­le soll dem Ver­neh­men nach mög­li­cher­wei­se die Bahn­werk­statt ent­ste­hen. Ob noch wei­te­re Glei­se ver­legt wer­den wür­den, ist uns nicht bekannt. Der gül­ti­ge Bebau­ungs­plan sieht für den Bereich zur Wohn­an­la­ge Woh­lers Eichen die Schaf­fung eines Grüngürtels/Waldes vor. Teil­wei­se gibt es hier bereits Bau­man­pflan­zun­gen, die aber noch aus­ge­dehnt wer­den müssten.
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Das unte­re heu­ti­ge Foto zeigt das Gleis 19 in Rich­tung der Wohn­an­la­ge Woh­lers Eichen. Man sieht gut den elek­tri­fi­zier­ten Teil auf der rech­ten Sei­te und die feh­len­de Elek­tri­fi­zie­rung am Gleis 19. Der­zeit sind auf dem Gelän­de zwi­schen den Bahn­glei­sen und der Stra­ße Gro­ße Rie­hen meh­re­re ande­re Fir­men aus dem Spek­trum Bau­stof­fe und Logis­tik­ser­vices mit auch grö­ße­ren Bau­fahr­zeu­gen ansäs­sig. Es gibt also Lärm und Staub an die­ser Stel­le und die Flä­che ist beacht­lich gross. Die frü­her unmit­tel­bar an der Wohn­an­la­ge auf­ge­häuf­ten stau­bi­gen Erd­wäl­le gibt es seit eini­gen Jah­ren nicht mehr — die­se Flä­che ist aktu­ell frei.
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Die wesent­li­chen Fahr­be­we­gun­gen in der Nähe von Wohn­ge­bie­ten wären also ent­lang der Rei­her­stra­ße. Dort gibt es bis zur Mit­te des Grund­stücks der Rei­her­sied­lung eine Lärm­schuz­zwand, die den Bahn­lärm gut abschirmt. Inwie­weit z.B. Wagen im Bereich An der Fin­ken­au abge­stellt wer­den müss­ten, das müs­sen wei­te­re Gesprä­che erge­ben, falls es zu einer Ent­schei­dung des Bahn­lie­fe­ran­ten für den Stand­ort Reibra­ke kom­men sollte.

Beiratssitzung vom 16.09.2020

Auch die­se Sit­zung wur­de auf der Sei­te des Bür­ger­hau­ses Ober­vie­land gestreamt und kann dort ange­se­hen werden.

Es ging noch ein­mal um die Vor­stel­lung der Pla­nung für den heu­te noch soge­nann­ten Ohlen­hof­platz, der abseh­bar zu Ehren des ver­stor­be­nen Bür­ger­meis­ters Hans Kosch­nik umbe­nannt wer­den soll. Nach der letz­ten Vor­stel­lung habe sich eini­ge Ver­än­de­run­gen erge­ben. Das im Bau befind­li­che Gebäu­de wird im Erd­ge­schoss kei­ne Gas­tro­no­mie erhal­ten und voll­stän­dig von einer Stadt­teil­fi­lia­le der Spar­kas­se Bre­men genutzt. In der Fol­ge wird an Stel­le der bis­her vor­ge­se­he­nen Außen­flä­che für Gas­tro­no­mie ein wei­te­rer Bla­sen­baum gepflanzt werden.

Das gegen­über­lie­gen­de Eck­ge­bäu­de am Platz ist der­zeit noch von einer Bank­fi­lia­le genutzt. Der Eigen­tü­mer möch­te dort zukünf­tig eine Gas­tro­no­mie ein­rich­ten mit Außen­plät­zen an bei­den Sei­ten sei­nes Gebäu­des. Hier­zu sind noch ggf. schwie­ri­ge Fra­gen der Fas­sa­den­ge­stal­tung und der Lüf­tungs­tech­nik zu beant­wor­ten. Wann es kon­kret wird, ist noch offen.

Sicher ist, das es für die vor­ge­se­he­ne Pflan­zung von Bäu­men not­wen­dig wird, das der Misch­was­ser­ka­nal unter dem Platz umge­schwenkt wird. Dar­auf müs­sen sich die Anwoh­ner also ca. Ende 2021/2022 einstellen.

Posi­tiv ist, das die Spar­kas­se Bre­men über­legt in ihren Schau­fens­tern 2 gro­ße Moni­to­re zu stel­len, von dem einer evtl. für Stadt­teil­in­for­ma­tio­nen genutzt wer­den könn­te. Die Finan­zie­rung der geplan­ten Trink­was­ser­säu­le soll gesi­chert sein. Der Bei­rat möch­te ger­ne einen Anschluss für Strom. Ange­regt wur­de auch ein Briefkasten.

Im wei­te­ren Ver­lauf der Bei­rats­sit­zung ging es dann auf eine Bür­ger­fra­ge hin noch um die mög­li­che Ansied­lung einer Bahn­werk­statt an der Stra­ße Reit­bra­ke in Oslebs­hau­sen. Die der­zeit wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen dazu stan­den bereits im Weser-Kurier, Stadt­teil­ku­rier West bzw. dem Weser-Report. Unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der hat­te an einer Video­kon­fe­renz zum The­ma teil­ge­nom­men. Die Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft Nie­der­sach­sen (Bre­men) fällt ihre Ent­schei­dung im Früh­jahr 2021. Der Bei­rat beschloss eine Anfra­ge an die Senats­kanz­lei, um die Unter­schie­de einer mög­li­chen Pla­nung nach Bau­recht und nach Eisen­bahn­recht in Erfah­rung zu brin­gen. Von Sei­ten des Orts­am­tes wur­de mit­ge­teilt, das es am Frei­tag Erkun­dungs­boh­run­gen auf dem Gelän­de an der Reit­bra­ke geben soll.

Die Glo­bal­mit­tel 2020 wur­de für Grö­pe­lin­gen auf 81.400 Euro erhöht. Es wur­de der Beschluss getrof­fen, das davon 10 % für die Jugend­ar­beit ein­ge­stellt wer­den. Beschluss­vor­schla­g_­Mit­tel-für-Jugend­be­tei­li­gung

Einem Antrag der SPD Frak­ti­on auf recht­li­che Prü­fung zur Bau­pla­nung des aktu­el­len Bau an der See­wen­je­stra­ße 83 wur­de ein­stim­mig zuge­stimmt. Es geht dabei um grund­sätz­li­che Fra­gen der Anwoh­ner­be­tei­li­gung und der Ände­rung von Geschoss- und Bau­hö­hen im Nach­gang der Betei­li­gung des Beirates.

Zusam­men mit den Vor­schlä­gen der SPD wur­de dann ein gemein­sa­mer Antrag zum VEP beschlos­sen: VEP2025 Aktua­li­sie­rung Grö­pe­lin­gen — Beschluss

Aus unse­rer Sicht ist dort auch ein Punkt ent­hal­ten den wir über­haupt nicht rich­tig fin­den. Das ist eine Geschwin­dig­keits­re­du­zie­rung für Rad­fah­rer aller Art auf 12 km/h im Grün­zug West. Ziel soll es wohl sein, dadurch die Rad­pre­mi­um­rou­te am Mäh­lands­weg zu for­cie­ren. Aber wir den­ken selbst dann ist das mehr­fach unrea­lis­tisch: Wer fährt so lang­sam? — Wer soll das wie (Mess­wer­te­to­le­ranz) kon­trol­lie­ren? Klar darf nie­mand ver­bots­wid­rig mit einem S‑Pedelec mit 45 km/h durch den Grün­zug fah­ren. Und wenn unge­üb­te Men­schen mit 25 km/h mit einem E‑Bike fah­ren, ist das auch zu schnell und gefähr­lich. Aber auf der ande­ren Sei­te wol­len wir den Rad­ver­kehr attrak­tiv machen und dann ist das “ein­fach blöd”. 😉

Bei­rats­in­tern war es lei­der not­wen­dig gewor­den die Posi­ti­on des stell­ver­tre­ten­den Bei­rats­spre­chers nach dem Tod von Rai­mund Gäbe­lein neu zu beset­zen. So rich­tig kann sich das auch noch nie­mand vor­stel­len, das Rai­mund Gäbe­lein nicht nur eben mal in Urlaub ist. Die CDU-Frak­ti­on hat als zweit­stärks­te Frak­ti­on hier­zu das Beset­zungs­recht, aber aus beruf­li­chen Grün­den kann es kei­nes ihrer Bei­rats­mit­glie­der machen.Der Frak­ti­ons­spre­cher von DIE LINKE woll­te den Pos­ten nur im Not­fall machen, falls es nie­mand anders machen woll­te. Unser grü­ner Frak­ti­ons­spre­cher sah sich auf­grund des Wahl­er­geb­nis­ses nicht in der Berech­ti­gung für die­sen Pos­ten und die CDU in der Pflicht. Wer kan­di­diert muss eben auch dann not­falls beruf­lich für die­ses aus­ge­wähl­te Ehren­amt zurückstecken.

Kan­di­diert hat Seni­had Sator von der SPD und wur­de mit 13 JA- und 1‑Enthaltung Stim­men gewählt. Aus dem glei­chen Grund wur­de ein neu­es Mit­glied für das IEK-Gre­mi­um von der Frak­ti­on DIE LINKE gewählt. Aus­ste­hend ist noch eine Umbe­set­zung eines Spre­cher­pos­ten von der CDU zu DIE LINKE, die die Frak­tio­nen DIE LINKE und die CDU klä­ren müssen.

Oslebshauser Einwohner- versammlungen vom 16.09.2020

2 Stun­den vor der Bei­rats­sit­zung gab es ges­tern 3 Ein­woh­ner­ver­samm­lun­gen für den Geplan­ten EDE­KA-Markt im alten Buck­mann-Markt, für den geplan­ten toom-Bau­markt in der Schrage­stra­ße und für eine Über­ar­bei­tung des Bebau­ungs- und Flä­chen­nut­zungs­plan im Bereich des Gewer­be­ge­bie­tes Sander-Center.

Die Prä­sen­ta­tio­nen sind noch ca. 2 Wochen auf der Inter­net­sei­te des Bau­res­sorts ein­seh­bar: https://www.bauumwelt.bremen.de/wohnungsbau/planen_und_bauen/eroerterungstermine___bauleitplaene-344527

Die Ein­woh­ner­ver­samm­lun­gen wur­den auch im Inter­net gestreamt, von 225 End­ge­rä­ten ver­folgt und sind auf der Face­book-Sei­te des Bür­ger­hau­ses Ober­vie­land anzu­se­hen: https://www.facebook.com/bgo.bremen/

Für die Ansied­lung der bei­den neu­en Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te hat es ein gemein­sa­mes Ver­kehrs­gut­ach­ten gege­ben, das die Mach­bar­keit dar­stel­len soll. Bekannt ist uns das Gut­ach­ten noch nicht.

Der EDE­KA-Markt soll an sich um 1.6xx qm Ver­kaufs­flä­che haben und mit Back­shop etc. auf 1.9xx qm Ver­kaufs­flä­che kom­men. Der Ein­zugs­be­reich wird von EDEKA maxi­mal um einen Radi­us von 3 Kilo­me­ter gese­hen und Fahr­zeu­ge aus Rit­ter­hu­de als Bei­fang. Unse­rer Mei­nung nach ist der Ein­zugs­be­reich wesent­lich wei­ter und dürf­te sich auf wei­te Gebie­te von Burg-Grambke erstre­cken und es dürf­ten auch vie­le in OHZ Woh­nen­de und in Bre­men Arbei­ten­de dort ein­kau­fen. Die Stau­zei­ten auf der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße und dem Oslebs­hau­ser Tor dürf­ten ansteigen.

Die toom-Bau­markt-Ket­te hat in Bre­men-Nord und OHZ 5 ande­re Märk­te. Sie rech­nen dort mit Umsatz­ein­bu­ßen, aber nicht mit einer Schlie­ßung. Für die Märk­te in OHZ soll sich der dor­ti­ge Land­kreis eine Zusi­che­rung zum Erhalt gege­ben haben las­sen. Maxi­mal wird der Markt 8.8xx qm umfas­sen. Ein Eröff­nung ist opti­mis­tisch für das Früh­jahr 2022 anvisiert.

Beim Gebiet zwi­schen der Eisen­bahn­li­nie und der Auto­bahn wird bau­recht­lich wei­ter betont wer­den, das es dort nur nicht-zen­tren­re­le­van­te Ansied­lun­gen geben darf. Was das letzt­lich genau ist, das ist uns nicht ganz klar. Es wird von Unter­neh­men gespro­chen, die einen gro­ßen Flä­chen­be­darf haben und des­halb so in der Innen­stadt nicht ange­sie­delt wer­den kön­nen. Aller­dings gibt es z.B. eine klei­ne Bou­tique und einen Pri­mark. Oder von einer Mar­ke gro­ße Fabrik­ver­kaufs­cen­ter ver­sus klei­ne­re Geschäfte.

Das bedeu­tet in der Kon­se­quenz, das der vor­han­de­ne ReWE-Markt der dort seit 25 Jah­ren ist, zwar Bestands­schutz hat, aber ihm jede Aus­wei­tung unter­sagt ist — und sei es nur ein Qua­drat­me­ter. Glei­ches gilt für das San­der-Cen­ter, das mit sei­ner neu gebau­ten Fach­markt­stra­ße dies­be­züg­lich betrof­fen ist.

Nach­voll­zieh­bar ist das nicht ein­fach, da der Fuß­weg vom z.B. Bahn­hof Oslebs­hau­sen zum ReWe-Markt bzw. zur Ein­gangs­tür des geplan­ten EDE­KA-Mark­tes sich nicht wesent­lich unter­schei­det. Hier sind eben auch “höhe­re Inter­es­sens­ab­wä­gun­gen” mit den Regio­nen rund um Bre­men zu betrach­ten, die ihrer­seits auf ihren Flä­chen unab­ge­stimmt neue Zen­tren eröff­nen und so Bre­men Kauf­kraft abneh­men könn­ten. Der Bei­rat in sei­ner heu­ti­gen Zusam­men­set­zung setzt sich für ein Zusam­men­den­ken der bei­den Flä­chen vor und hin­ter dem Bahn­hof ein.

Wün­schens­wert wäre natür­lich ein Nah­ver­sor­ger auf der ande­ren Sei­te der Heer­stra­ße in Oslebs­hau­sen, wo die meis­ten Men­schen woh­nen. Aber dafür dürf­te der Zug seit dem Bau rund um den Markt­platz und den wei­te­ren Plä­nen des Sozi­al­wer­kes der frei­en Chris­ten­ge­mein­de für wei­te­re Senio­ren­woh­nun­gen und eine KiTa abge­fah­ren sein. Es war zu der Zeit kein Inves­tor bereit, dort einen klei­ne­ren Ver­brau­cher­markt bis ca 800 qm zu errich­ten. Lauf dem Ver­tre­ter von EDEKA haben sie selbst vie­le Jah­re ver­geb­lich gesucht. Was natür­lich auch dar­an liegt, das sie ent­spre­chen­de Flä­chen­wün­sche jen­seits der 800 qm haben.

Strom sparen — Umwelt schonen — 2020

Im obi­gen Menü unter “Info’s — Spa­ren Sie Strom” hat Die­ter Stein­feld eine klei­ne Excel-Datei erstellt, mit der man recht ein­fach sei­nen eige­nen Strom­ver­brauch ana­ly­sie­ren und opti­mie­ren kann. Man braucht dazu noch ein ein­fa­ches Ener­gie­mess­ge­rät, was man für weni­ge Euro kau­fen kann. Bei der Bre­mer Umwelt Bera­tung kann man sich auch gegen 20 Euro Pfand so ein Gerät lei­hen: https://www.bremer-umwelt-beratung.de/Service-Verleih-Strommessgeraet.html

Wenn man damit den Strom­ver­brauch jedes Gerä­tes in den 3 Betriebs­zu­stän­den “Aus mit Ste­cker in der Steck­do­se”, “Stand­by” und “Betrieb” ermit­telt und die jewei­li­ge Zeit schätzt, müss­te man in der Sum­me in etwa auf den Betrag der Strom­rech­nung kom­men. Jeden­falls im Bereich von 90 % + x. Weil bei man­chen Gerä­ten wie z.B. einer Gas­eta­gen­hei­zung oder Warm­was­ser­boi­ler (kri­tisch!) kann man man­gels Ste­cker den Strom­ver­brauch nicht ermit­teln und muss sich auf Gerä­te­an­ga­ben ver­las­sen. Oder bei ande­ren Gerä­ten (Küchen­ma­schi­ne, Staub­sauger) vari­iert der Strom­ver­brauch je nach Nut­zungs­in­ten­si­tät und man muss die­se schät­zen oder über einen län­ge­ren Zeit­raum messen.

Klar ist, das die höchs­ten Strom­ver­bräu­che durch Kochen, Hei­zen und Küh­len bzw. Gefrie­ren ent­ste­hen. Aber auch per­ma­nen­te Klein­ver­brau­cher kön­nen sich über das Jahr summieren.

Auch deren Opti­mie­rung kos­tet erst­mal etwas Geld — aber man kann die­se Inves­ti­ti­on oft schon nach kur­zer Zeit wie­der erwirt­schaf­ten. Ers­te Hand­lung ist dabei den Strom­ver­brauch von Gerä­ten dadurch, das nur der Ste­cker in der Steck­do­se ist obwohl man das Gerät gar nicht nutzt, zu eli­mi­nie­ren. Das geschieht durch simp­le Zwi­schen­schal­ter oder schalt­ba­re Steck­do­sen­leis­ten, die man ab ca. 2 Euro pro Stück kau­fen kann. Ein Gerät das z.B. nur 1 Watt pro Stun­de ver­braucht, ver­ur­sacht bei 24 Stun­den in einem Jahr Kos­ten je nach Strom­preis von deut­lich über 2 Euro. D.h., bereits nach einem Jahr hat man das Geld wie­der raus und spart ab dann jedes Jahr.

Ähn­li­che “Was-wäre-wenn-Rech­nun­gen” kann man in der EXCEL-Tabel­le für z.B.  Glüh- oder quick­sil­ber­hal­ti­ge Ener­gie­spar­lam­pen anstel­len, die man durch LED Tech­nik erset­zen kann (Ener­gie­spar­lam­pen = Son­der­müll!). Auch die­ser Aus­tausch rech­net sich meist sehr schnell. Das gilt im Zwei­fel auch für eine Spe­zi­al-Glüh­bir­ne im Kühl­schrank, die ja dort Wär­me erzeugt, wo man sie gar nicht haben will.

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Dann muss man rech­nen und es ste­hen meist grö­ße­re Inves­ti­tio­nen an. Hat man z.B. einen alten Kühl- oder Gefrier­schrank? — Wel­che Erspar­nis bringt ein A+++ oder A++ Gerät — evtl. mit einem Bonus des Ener­gie­ver­sor­gers für die Anschaffung?

Für Die­ter war die sinn­volls­te wei­te­re Maß­nah­me der Aus­tausch des Com­pu­ters, der leis­tungs­mä­ßig ohne­hin anstand. Vor 10 Jah­ren ver­brauch­te sein viel leis­tungs­schwä­che­res gebrauch­tes Gerät über 100 Watt. Der neue lüf­t­er­lo­se und vel leis­tungs­stär­ke­re Ener­gie­spar-Com­pu­ter ver­braucht hin­ge­gen nur 10 Watt (mit Moni­tor 28 Watt). Ins­ge­samt ergibt das eine Ein­spa­rung von 75 Euro pro Jahr und somit ist der kom­plet­te Kauf­preis in ca. 6 Jah­ren wie­der verdient.

Die Tren­nung des Dru­ckers von der PC-Ste­cker­schalt­leis­te hat­te Die­ter schon vor­her vor­ge­nom­men. Vor­her zog das Netz­teil des Dru­ckers immer Strom mit wenn der PC genutzt wur­de. Obwohl gar nicht gedruckt wur­de. Durch das Anste­cken des Dru­ckers an eine sepa­ra­te Steck­do­sen­leis­te und nur Anschal­ten wenn auch gedruckt wer­den soll, wur­de schon gespart. Küchen­ge­rä­te, Gerä­te im Bade­zim­mer­schrank — man kann vie­le unnüt­ze Strom­ver­brau­cher fin­den und so die Umwelt UND den eige­nen Geld­beu­tel entlasten

Im letz­ten Abrech­nungs­zeit­raum konn­te durch die­se Maß­nah­men der jähr­li­che Strom­ver­brauch auf 650 kWh gedrückt wer­den — ein Rekordtief.

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Nach der Aus­schöp­fung gefühlt aller wirt­schaft­li­chen Ein­spar­mög­lich­kei­ten wäre der nächs­te Schritt der Ein­stieg in die eige­ne Strom­erzeu­gung via Pho­to­vol­ta­ik oder Klein­wind­an­la­ge. Die Anschaf­fung einer Bal­kon­so­lar­an­la­ge ergibt aller­dings kei­nen Sinn, da durch die Spar­maß­nah­men zuvor der Stand­by-Ver­brauch bereits auf weni­ge Watt redu­ziert wur­de. An so einer Bal­kon­so­lar­an­la­ge ist direkt an der Rück­sei­te des Solar­mo­duls ein Wech­sel­rich­ter mon­tiert, des­sen Ste­cker man in eine Steck­do­se des Haus­net­zes ste­cken kann und des­sen Strom dann als ers­tes genutzt wird bevor Netz­strom bezo­gen wird. Bei hohem Ver­brauch auch tags­über — ein Aqua­ri­en zum Bei­spiel oder regel­mä­ßi­ger Ver­brauch — rech­net sich so eine Anla­ge i.d.R. in ca. 6, 7, 8 Jahren.

Zum Ein­stieg hat Die­ter ein ganz klei­nes 28 Watt Solar­mo­dul mit einer 100 Watt­stun­den Power­bank als Mikro-Pho­to­vol­ta­ik-Insel­an­la­ge gekauft und nutzt seit eini­gen Mona­ten die Strom­erzeu­gung für das Laden von Smart­pho­nes, abend­li­che Woh­nungs­be­leuch­tung, Rasie­rer und nach Mög­lich­keit für ein Akku­la­de­ge­rät. Eine Amor­ti­sa­ti­on ist aller­dings allen­falls über min­des­tens 30 Jah­re gege­ben und somit rein wirt­schaft­lich betrach­tet nicht sinn­voll. Aber z.B. das Fah­ren eines Auto ist in den meis­ten Fäl­len auch nicht wirt­schaft­lich ggü. dem Fah­ren mit dem ÖPNV oder dem Fahr­rad. Alles rela­tiv. Aber in den kom­men­den dunk­len Mona­ten wird der Ener­gie­er­trag wohl nicht mehr für die klei­nen Anwen­dun­gen ausreichen.

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Eine grö­ße­re Pho­to­vol­ta­ik-Insel­an­la­ge wirt­schaft­lich dar­zu­stel­len wird schwie­rig bis unmög­lich. Dafür sind die Gesamt­kos­ten aus Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­len, evtl. einem Lade­reg­ler, einer LiFe­Po4-Bat­te­rie und einem Wech­sel­rich­ter aktu­ell zu hoch. Der Markt wird wei­ter beob­ach­tet und auch geschaut, wie der Netz­strom­ver­bauch sonst noch gesenkt wer­den könnte.

Bericht Stadtteilgruppe vom 07.09.2020

Wir berei­te­ten uns auf die Bei­rats­sit­zung am 16.09.2020 ab 19:00 Uhr vor. Zuvor gibt es ab 17:00 Uhr 3 Ein­woh­ner­ver­samm­lun­gen für anste­hen­de Vor­ha­ben in Oslebshausen:

  1. Bau eines EDEKA-Super­marktes im ehe­ma­li­gen Buck­mann Baumarkt
  2. Neu­ord­nung von Grund­stü­cken zwi­schen dem San­der-Cen­ter und dem ehe­ma­li­gen Schlachthof
  3. Bau eines Bau­marktes — deut­lich grö­ßer als der ehe­ma­li­ge toom-Bau­markt in der Hol­stei­ner Stra­ße in Wal­le — auf einem Teil des ehe­ma­li­gen Schlacht­hof­ge­län­des

Die Anzahl direkt betrof­fe­ner pri­va­ter Anwoh­ner dürf­te eher gering sein. Zwar gibt es ein­gangs der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße Wohn­häu­ser, aber die­se sind auch schon heu­te einer star­ken Ver­kehrs­be­las­tung aus­ge­setzt. Es ist u.W. nicht geplant, das man spä­ter ent­lang der Pfer­de­wei­de eine wei­te­re Auto­ver­bin­dung für die Schrage­stra­ße ein­rich­tet. Die Leis­tungs­fä­hig­keit der Auto­bahn­ab­fahrt wer­den die Bau­her­ren im Blick haben. Denn in Verr­kehrs­spit­zen­zei­ten stau­en sich die Autos ja heu­te schon auf der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße bzw. Am Oslebs­hau­ser Tor.

Auf der Bei­rat­sit­zung geht es dann um die Gestal­tung “Beim Ohlen­hof”. Durch die kom­plet­te Nut­zung des Erd­ge­schos­ses des in Bau befind­li­chen Ohlen­hof-Car­rée durch die Spar­kas­se Bre­men kommt das gegen­über­lie­gen­de Gebäu­de in den Fokus für eine gas­tro­no­mi­sche Nut­zung. Damit ergibt sich aus unse­rer Sicht auch eine Mit­be­trach­tung der Rit­ter­hu­der Stra­ße, zu der die­ses Gebäu­de auch eine Sei­te hat.

Der ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne Punkt Con­trol­ling-Aus­schuss wird nicht behan­delt. Auf der letz­ten Sit­zung konn­ten alle ein­ge­gan­ge­nen Anträ­ge posi­tiv beschie­den wer­den. D.h., das die für die­ses Jahr bis­her nicht gewähr­ten Mit­tel z.B. für das Spiel­haus Stuh­mer Stra­ße durch die Erhö­hung des Haus­halts­an­sat­zes gewährt wer­den konn­ten. Es erfolgt eine Klä­rung zwi­schen dem Sozi­al­res­sort und der Senats­kanz­lei, wie das Bei­rä­te­ge­setz im Punkt Betei­li­gung des Bei­ra­tes aus­zu­le­gen ist.

Es steht dann auch noch der ein oder ande­re Antrag der Frak­tio­nen zur Beschluss­fas­sung an. Z.B. zur Aktua­li­sie­rung des Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plans — sie­he unse­ren Vor­bei­trag dazu. Zudem muss nach dem völ­lig über­ra­schen­den Tod von Rai­mund Gäbe­lein die Funk­ti­on des stell­ver­tre­ten­den Bei­rats­spre­chers wie­der neu benannt werden.

Bei dem Tref­fen ana­ly­sier­ten wir dann auch die letz­ten Ter­mi­ne. Z.B. den Bau­aus­schuss mit der Auf­ar­bei­tung des Bran­des in der Lou­is-Kra­ges-Stra­ße. Man kann fest­hal­ten: Kommt es zum Gross­brand auch des letz­ten Hal­les­ab­schnit­tes, dann weiss man jetzt, das erheb­lich Asbest­tei­le ver­wir­belt wer­den kön­nen. Es gibt kei­ne bun­des­ge­setz­li­che Pflicht zur Besei­ti­gung von Asbest in Bestands­bau­ten. Wesent­li­che Akteur ist auch der Brand­ver­si­che­rer für die Hal­len. Solan­ge der kei­ne Vor­ga­ben in Rich­tung maxi­ma­ler Lager­hal­tung oder Arbei­ten in der Hal­le macht, wird es für die Behör­den schwie­rig gerichts­fes­te Vor­ga­ben dazu durchzusetzen.

Unser Frak­ti­ons­spre­cher berich­te­te von einem Par­tei­tref­fen und einer geplan­ten Sat­zungs­än­de­rung, mit der die Par­tei ihre Ent­schei­dungs­fä­hig­keit auch in Pan­de­mie-Zei­ten erhal­ten will. Außer­dem erfor­dert die stark gestie­ge­ne Mit­glie­der­an­zahl des Lan­des­ver­ban­des ggf. eine Anpas­sung der Struk­tu­ren. Momen­tan wird für den Novem­ber ein Prä­senz­tref­fen einer Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung zur Auf­stel­lung zur Bun­des­tags­wahl geplant. Durch Abstands­ge­bo­te braucht man dafür aller­dings wesent­lich grö­ße­re Ver­samm­lungs­räu­me als bis­her und das kos­tet natür­lich auch viel mehr Geld der Mitglieder.

Nächs­ter Punkt waren die Bil­dungs­bau­ten im Stadt­teil. Beim Neu­bau für die Neue Ober­schu­le Ohlen­hof soll es gut vor­an­ge­hen. Die tem­po­rä­re Sport­hal­le am Stand­ort Sper­ber­stra­ße ist im Bau. Der Bau der Turn­hal­le an der Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße scheint ver­zö­gert — aber es geht auch dort vor­an. Am 9.9. gibt/gab es einen Ter­min zur geplan­ten KiTa Im Wein­ber­ge. Das Gebäu­de für die geplan­te KiTa am Schiff­bau­er­weg eines Pri­vat­in­ves­tors hat ein neu­es Dach bekom­men — man glaubt es irgend­wie gar nicht.

Beim Orts­amt haben wir eine Anfra­ge gestellt, wie über­haupt der Stand zum Neu­bau des West­bad ist. Die letz­te offi­zi­el­le Mit­tei­lung datiert vom Sep­tem­ber 2019. Wahr­schein­lich hat Coro­na auch hier für eini­ge Ver­zö­ge­run­gen gesorgt. Wir hof­fen mal nicht, das der Neu­bau in Horn alle Geld­mit­tel bean­sprucht. 😉 Und irgend­wann in der Zukunft ist hof­fent­lich auch wie­der ein vol­les Hal­len­bad möglich.