Bericht des Weser-Kuriers im Vorlauf der Beirätewahl im Mai 2019

Der Weser-Kuri­er bringt heute einen Bericht und ein Inter­view zu den Beiräten. Über deren Entwick­lung. Und ihren Ein­flussmöglichkeit­en.

In ein­er Demokratie bedeutet Macht auf dem Blatt Papi­er nicht unbe­d­ingt Macht in der Real­ität. Und umgekehrt ist es genau­so. Es kommt auch immer auf das per­sön­liche Engage­ment an, mit dem ein Beirat oder ein Beiratsmit­glied die Auf­gaben aus­füllt. Man kann bei geschick­ter Vorge­hensweise, einem lan­gen Atem und der Unter­stützung durch das Net­zw­erk ein­er Partei dur­chaus auch Dinge bewirken, die über­haupt nicht im Beirätege­setz enthal­ten sind.

Inter­esse geweckt? — Dann Mit­machen statt nur Zuschauen. 🙂

 

Kein Platz für Vierräder im Verkehrssystem?

Ein Beitrag von Dieter Ste­in­feld.

Sehr viel wird derzeit über das NOx-Prob­lem bei Die­selfahrzeu­gen berichtet. Ist es die Lösung, wenn man selb­st alle Diesel-Autos mit einem SCR-Kat nachrüsten würde? — Ich denke nicht.

Daim­ler stellt ihr erstes Elek­troau­to vor — neben dem E-Smart. Ein SUV genan­ntes Mon­ster­auto mit 2,4 Ton­nen Leergewicht und ca. 75.000 Euro Kauf­preis. Ist das die Mobil­ität der Zukun­ft? — 2.400 kg zu bewe­gende Masse für den Trans­port eines vllt. 100 kg schw­eren Men­schen? Ich denke nicht.

Eigentlich braucht es ganz andere Lösun­gen. Das Fatale am Mon­ster­auto-Trend der let­zten Jahre ist, das sich immer mehr Autos auf den Straßen befind­en, die sehr hohe Gewichte und auch Geschwindigkeit­en haben, die man im nor­malen All­t­agsleben gar nicht braucht. Nur Sicher­heit ist ein bzw. der entschei­dende Fak­tor. Wer will als Mut­ter mit Kindern auch nur einen Klein­wa­gen fahren, wenn man von Mon­ster­autos umzin­gelt ist und gefühlt schon beim Gedanken an einem Zusam­men­stoss Panik bekommt?

Eigentlich bräuchte es die Umset­zung von Konzepten wie dieses hier: Das Pedilio. Keine 2.400 kg — son­dern nur 68 kg. Reich­weite 60 bzw. 120 km. Oder des Bio-Hybrid von Schäf­fler: https://www.youtube.com/watch?v=037CAW4Yeug.

Aber wo soll man damit fahren? — Es sind eher Leichtkrafträder, die auf einem Fahrrad­weg nicht fahren dür­fen. Und wert traut sich mit solch einem Gefährt mit rel­a­tiv wenig Knauschzone auch nur in den heuti­gen Innen­stadt-Autoverkehr ? Gäbe es diese Mon­ster­autos nicht, son­dern nur kleine Autos mit so 20 PS, min­destens 40 Sekun­den Beschle­u­ni­gung auf 100 km/h und generell vllt. 30 Km/h Geschwindigkeits­beschränkung in der Stadt, dann kön­nte man damit auf der Straße fahren. So block­iert der Mon­ster­auto-Trend der let­zten Jahre mas­siv eine effek­tive Verbesserung der Luftver­schmutzung in den Städten und der Stauprob­lematik.

Eventuell wären eine Zwis­chen­lö­sung auch kleine Auto-Konzepte wie den Solo des kanadis­chen Her­stellers Elec­tra Mec­ca­ni­ca: https://www.youtube.com/watch?v=U5YsOMq4v38.

Aber ein Mon­ster-E-Auto mit 2,4 Ton­nen Leergewicht soll die Mobil­ität der Zukun­ft darstellen? Ganz schwache Vorstel­lung des Deutschen Pre­mi­umher­stellers, die an den realen Prob­le­men völ­lig vor­beige­ht.

Ersatzbau und Erweiterungsbauten Schule im Oslebshauser Park — Sitzungstermin vom 19.09.2018

Die Lage ist so wie sie ist: Es wird auch in Osleb­shausen drin­gend Schul­raum benötigt. Real­is­tis­cher­weise gibt es keine Alter­na­tive zu ein­er Erweiterung der Schule im Park, wie sie aktuell bere­its mit den Mobil­baut­en am Stan­dort der abge­bran­nten Schul­sporthalle entste­hen. Und es wer­den — nicht nur für die Schule — Sporthallen benötigt. In Abwä­gung aller Inter­essen haben daher die Auss­chüsse “Bau …” und “Bil­dung …” ein­stim­mig (erneut) mit Zus­tim­mung der Schullei­t­erin und fast ein­stim­mig auch der anwe­senden ca. 30 Bürg­er beschlossen, das das soge­nan­nte “Wald­grund­stück” der am besten geeignete Stan­dort ist. Gle­ichzeit­ig ist es aber auch das prob­lema­tis­chte Grund­stück.
   

   

Die Alter­na­tive “Bau ein­er Turn­halle auf einem anzukaufend­en Grund­stück der ehe­ma­li­gen katholis­chen Grund­schule Ecke Alter Heer­weg” und “Bau eines Erweiterungs­baus am Stan­dort der heuti­gen KiTa Am Non­nen­berg” kön­nen da nicht überzeu­gen, weil es den Schul­stan­dort zu weit auseinan­der brin­gen würde.

Auf dem zur Schule nahen “Wald­grund­stück” passt bei­des lock­er: Eine 3fach-Turn­halle inkl. 12 Park­plätze + Erweiterungs­bau inkl. ca. 3 Park­plätze. Das Grund­stück ist im städtis­chen Besitz und ist nicht Teil des Parkes. Die Park­plätze kön­nten ggf. unkom­pliziert an die bere­its vorhan­de­nen Park­plätze “Am Alten Sport­park” des Anliegers Sozial­w­erk der Freien Chris­tenge­meinde ange­dockt wer­den, so dass auch keine weit­ere Fahrt als bish­er in die Straße notwendig ist. Denn auch das Sozial­w­erk kön­nte mit Senioren­sport o.ä. von der Turn­halle prof­i­tieren.

Auf dem Grund­stück war eigentlich Woh­nungs­bau vorge­se­hen. Dann hat man fest­gestellt, das im Boden ein Bomben­trichter ist, der nach dem 2. Weltkrieg mit diversen Din­gen zugeschüt­tet wurde, sodas der Boden in unteren Schicht­en belastet ist. Für die noch geplante Bebau­ung im BPlan 2071 Rit­ter­hud­er Land­straße wurde sein­erzeit daher eine erste Aus­gle­ichs­maß­nahme (25.000 Euro) aufgenom­men, mit der das Grund­stück mit 80 cm Boden bedeckt und Bäume geplanzt wur­den. Der Sinn ist, das möglichst viel des Regen­wassers von diesen Schicht­en aufgenom­men wer­den soll, so nicht in den Boden gelangt und Schad­stoffe in das Grund­wass­er gelan­gen.

Jet­zt soll es so sein, das der heutige Aus­gle­ich­sanspruch höher ist, weil die geplanzten Bäume gewach­sen sind. Dito wäre ein Arten­schutzgutacht­en notwendig, das ein Jahr laufen soll. Und bei Leitungsver­legun­gen kön­nte es sein, das trotz­dem der Boden teil­weise aus­ge­hoben wer­den muss. Das ist ein Teil der Risiken auf dem Grund­stück.

Aus Anwohn­er­sicht wäre eine Ver­siegelung aber noch bess­er als die Sit­u­a­tion jet­zt, da dann ja gar kein Regen­wass­er mehr in den Boden drunter gelan­gen kann, wenn es entsprechend ander­weit­ig abge­führt wird. Zudem gibt es vllt. auch Anwohn­er die möcht­en, das ihre (Enkel)-Kinder in der Nähe auf eine gute Schule gehen kön­nen. Oder die vllt. auch Sport treiben möcht­en. Oder bei­des nicht, aber bei­des erhöht die Stan­dortqual­ität ins­ge­samt und damit den Immo­bilien­wert.

Entschei­dend sind jet­zt 2 Dinge:

  1. Ein sehr kurz­er Pla­nungszeitraum. Min­destens 5 Jahre wie angekündigt — das kann es ein­fach nicht sein!
  2. Schaf­fung von raschen Über­gangslö­sun­gen. Genan­nt wurde die Möglichkeit, eine Halle in einem Osleb­shauser Gewer­bege­bi­et zu ein­er Turn­halle umzu­funk­tion­ieren. Ein grobes Konzept dafür soll bei der Bil­dungs­be­hörde einge­gan­gen sein. Die andere Möglichkeit wäre die Auf­stel­lung ein­er mobilen Turn­halle — ggf. auf dem Grund­stück am Alten Heer­weg, das zuvor gekauft wer­den müsste, aber später wieder verkauft wer­den kön­nte. Die Nutzung der Ein­feld-Turn­halle Im Wein­berge soll auch mit Anbei von Umk­lei­de-/San­itär­mod­ulen nicht möglich sein, da das Sozial­w­erk selb­st zeit­nah die Halle abreißen lassen möchte für ihre Neubau­pläne.

 

Baubeginn bei der A281-Weserquerung noch in 2018

Wir hat­ten das The­ma bere­its auf ein­er kür­zlichen Beiratssitzung behan­delt — jet­zt ist auch die angekündigte Freiga­be aus dem Bun­desverkehrsmin­is­teri­um da und es kann gebaut wer­den. Die Fer­tig­stel­lung wird im Jahr 2024 erwartet.

Nach der Fer­tig­stel­lung soll es so sein, das z.B. LKW-Verkehre auf der Verbindungsachse “Güter­verkehrszen­trum -> Indus­triehafen” nicht mehr über die Stephaniebrücke und die Bre­mer­haven­er Straße / Water­front etc. fahren müssen, son­dern über den maut­freien Weser­tun­nel über den Bere­ich Auf den Del­ben die Hafen­rand­straße ans­teuern kön­nen. Das soll eine erhe­bliche Ent­las­tung im Bere­ich LKW-Verkehre für Gröpelin­gen brin­gen.

Wichtig ist uns auch, das die Arbeit­splätze im Güter­verkehrszen­trum von Gröpelin­gen aus ggf. schneller zu erre­ichen sind als die heutige Fahrt zum Haupt­bahn­hof mit dann Weit­er­fahrt in das GVZ. Dafür muss natür­lich eine Buslin­ie durch den Tun­nel führen, wofür wir uns im Beirat in den näch­sten Jahren ein­set­zen wollen. Sofern Sie uns bei der näch­sten Wahl Ihre Stim­men geben. 🙂

Zur Pressemit­teilung des Sen­ats

Stadtteilgruppe vom 11.09.2018 von 19:30 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

Wir haben mit lei­der nur 5 Men­schen wieder viele aktuelle The­men des Stadt­teils disku­tiert und wie wir dazu beitra­gen kön­nen, das Osleb­shausen und Gröpelin­gen noch schön­er wer­den.

Da sich per­son­elle Verän­derun­gen ergeben, ist es mit Blick auf die näch­ste Leg­is­laturpe­ri­ode ab Mai 2019 erforder­lich, das sich wieder mehr Men­schen im Stadt­teil für Grüne Ideen engagieren. Das Poten­tial ist da — son­st wären wir ja nicht mit 2 von 17 Beiratsmit­gliedern im Beirat vertreten. Wir hof­fen, das davon ein paar Men­schen “aus der Deck­ung” kom­men und auch bei uns mitar­beit­en bzw. sich als Kan­di­dat bzw. Kan­di­datin auf der Liste von Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN den Wäh­lerIn­nen im Stadt­teil präsen­tieren. Auch vom Beirat aus kann man viel über den Stadteil hin­aus ere­ichen — wir haben es in dieser Leg­is­laturpe­ri­ode mit z.B. dem Ord­nungs­di­enst oder dem noch in der Entste­hung befind­lichen Wohn­raum­schutzge­setz gezeigt. Oder gle­ich am Anfang der Leg­is­laturpe­ri­ode mit dem Engage­ment für einen Neubau für die Neue Ober­schule Ohlen­hof (“Cam­pus Ohlen­hof”).

Was haben wir wesentlich besprochen?

Beim The­ma “Neuan­sied­lung von Abfall­be­trieben im Indus­triehafen” hat­ten WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN auf der Beiratssitzung am 20.06.2018 einen Antrag gestellt, der in den “Bau…”-Ausschuss ver­wiesen wurde. Es soll jet­zt voraus­sichtlich am 15.10.2018 um 18:30 Uhr im Ort­samt West eine Son­der­sitzung des Auss­chuss­es geben, auf dem das The­ma berat­en wird (der Ter­min wurde vom 27.09. ver­schoben). An diesem Tag soll auch das dringliche The­ma Stadt­teil­bud­get Bau/Verkehr berat­en wer­den. Der Beirat hat jährlich ca. 65.000 Euro für Bau­maß­nah­men im Stadt­teil zur Ver­fü­gung, dessen Aus­gabe aus mehreren Grün­den nicht funk­tion­iert und wo sich der Betrag sum­miert hat.

Wir ließen die let­zte Beiratssitzung Revue passieren. 97 % Anmeld­e­quote für KiTa’s im Alter von über 3 Jahren ist eine her­aus­ra­gend gute Entwick­lung. Vor Jahren waren wir um 80 % und haben immer wieder auf die Notwendigkeit des KiTa-Aus­baus hingewiesen. Die weit­ere Entwick­lungs­pla­nung klingt gut. Die Entschei­dung von grün/rot zu Beginn der Leg­is­laturpe­ri­ode, den KiTa-Bere­ich zum Bil­dungsres­sort zu geben, wird trotz Startschwierigkeit­en langs­fristig richtig sein. Für die Verzah­nung der KiTa’s mit den Grund­schulen. Oder wie man jet­zt sieht bei der Fort­set­zung des Sofort­pro­gramms KiTa-Mobil­baut­en im Schul­bere­ich. Unter Frau Bogedan (SPD) als Bil­dungsse­n­a­torin ist ein­fach sehr viel in Bewe­gung ger­at­en, “der träge Ver­wal­tungsap­pa­rat der Bil­dungs­be­hörde” scheint zumin­d­est aufge­brochen wor­den zu sein. Dazu hat auch unsere Grüne Bürg­er­schafts­frak­tion im Hin­ter­grund und der Sen­at in sein­er Gesamtheit beige­tra­gen. Es wäre sehr schade, wenn diese gute Arbeit an der Wahlurne nicht gewürdigt wer­den würde.

Dann ging es um den Ord­nungs­di­enst, der mit den ersten 12 Mitar­beit­ern jet­zt im Okto­ber in den Wirk­be­trieb auf der Straße geht. Dazu gab es seit­ens des Beirats in den let­zten Wochen 3 Beratung­ster­mine an der unser Frak­tionsvor­sitzen­der teil­nahm. Wichtig erscheint uns dort die Verzah­nung mit dem in der Umset­zung befind­lichen Stadt­teil­sauberkeit­skonzept, denn allein kön­nen zunächst 4 Mitar­beite für den Bre­mer West­en auch nicht sooviel aus­richt­en.

The­ma war auch das Alte Pump­w­erk in Osleb­shausen, bei dem es eine Besich­ti­gung gab.

Die Diskus­sion­srunde mit den bei­den Bürg­er­meis­tern Herr Siel­ing und Frau Lin­nert im Nach­barschaft­shaus ver­lief trotz vollbe­set­ztem Saals erfreulicher­weise kon­struk­tiv ohne aggres­sive Grund­stim­mung. Rich­tung tief in die Sache ging es natür­lich nicht. Wir denken alled­ings auch, das die Forderung nach einem “Gröpelin­gen-Beauf­tragten” in der Prax­is wenig hil­ft, da die Erwartun­gen daran gar nicht erfüllt wer­den kön­nen. Lieber ist uns eine per­son­elle Stärkung des Ort­samtes West, das mit ein­er Ort­samt­slei­t­erin für 3 Stadt­teile — darunter mit der Überseestadt dem Boom­stadt­teil Bre­mens — zuständig ist, während es z.B. in Bre­men Nord 3 Ort­samt­sleit­er gibt und auch andere Ort­sämter für weit weniger Men­schen zuständig sind. Dadurch kön­nen auch wir Dinge nicht so vorantreiben, wie wir es gerne hät­ten.

Es ging dann um das Lichthaus bzw. das Grund­stück daneben und die dor­ti­gen Bauüber­legun­gen. The­ma auf der heuti­gen Bausitzung um 18:30 Uhr im Lichthaus selb­st.

Wir legten unsere Posi­tion für das mit­tler­weile unüber­sichtliche Feld “Neubau Turn­halle im Osleb­shauser Park” für die Auss­chuss­sitzung am 19.9.2018 fest. Nach unser­er Rück­frage im Bau­res­sort gibt es keine unüber­wind­baren Hin­derungs­gründe für die Bebau­ung des soge­nan­nten “Wald­grund­stücks”. Eine Bebau­ung würde im Gegen­teil das Weit­er­tra­gen von Gefahrstof­fen im Boden noch mehr ver­hin­der­rn, weil kein direk­tes Regen­wass­er auf die Fläche fällt.

Beim West­bad kön­nen wir fes­thal­ten, das wir durch unsere Aktiv­itäten im Hin­ter­grund einen ganz wichti­gen Zwis­ch­en­er­folg erzielt haben. Die neue Auss­chrei­bung wird so mod­i­fiziert, das sie die Bedenken z.B. der Sportlehrer aufn­immt, die die Bre­mer Bäder GmbH auch in mehreren aktiv von uns GRÜNEN GRÖPELINGNÈN begleit­eten Beiratssitzun­gen nicht aus­räu­men kon­nte. Was das dann am Ende kostet, das muss man sehen. Ohne­hin ist es so, das Baukosten auf­grund der enor­men Bautätigkeit “davon­ga­lop­pieren” und Kalku­la­tio­nen auch von vor 2 Jahren nicht mehr aktuell sind.

Die mar­o­den Bänke am Bürg­er­meis­ter Ehlers-Platz (Gröpelinger Mark­t­platz am Pas­toren­weg) waren The­ma.

Bei unserem angenomme­nen Antrag der let­zten Beiratssitzung zum The­ma Hun­deaus­lauf­fläche haben wir zwis­chen­zeitlich die Zus­tim­mung von bre­men­ports bekom­men. Zwar mit Aufla­gen wie aus­re­ichend Abstand zu den Gleisen, kein­er Über­querung von Gleisen und Einzäu­nung der Fläche etc., aber das wäre alles mach­bar. Wir haben das The­ma dann weit­er in die stadtweite Entschei­dungs­find­ung und Finanzierung von Hun­deaus­lauf­flächen gegeben. Hil­fre­ich wäre natür­lich jet­zt, wenn sich möglichst viele Hun­debe­sitzer äußern wür­den, das das eine geeignete Fläche in Gröpelin­gen für sie wäre. Aber auch so wäre es ja eine Fläche, die man ggf. für die bewusste Anpflanzung eines Grüngür­tels auch als Abgren­zung zum Hafen­re­vi­er andenken kön­nte.

Es ging dann um die Vonovia. Über die Mod­ernisierung von Wohlers Eichen und dessen Auswirkung auf die Miethöhe soll im Novem­ber berichtet wer­den. Kla­gen sind uns noch nicht zu Ohren gekom­men. Still­stand scheint irgend­wie beim Osleb­shauser The­ma Tucholskystraße/Reihersiedlung zu sein. Ohne­hin dürfte das Machuragelände — siehe einen Vor­beitrag — attrak­tiv­er gele­gen sein.

Das Bre­mer Wohn­raum­schutzge­setz als Lan­des­ge­setz ist im Juni beschlossen wor­den. Jet­zt müsste die kom­mu­nale Verord­nung in Arbeit sein. Danach kann es in die prak­tis­che Umset­zung gehen, um dem teil­weise bewussten Wohn­raum­leer­stand in Gröpelin­gen etwas ent­ge­genset­zen zu kön­nen.

Abschließend ging es um den vor­liegen­den Entwurf eines Wahl­pro­gramms auf Lan­desebene für die Land­tagswahl im Mai 2019. Es umfasst jet­zt bere­its 98 Seit­en. Eine Fleis­sauf­gabe zum Durch­le­sen und dem Ein­re­ichen von Änderungs- oder Ergänzungsvorschlä­gen mit Gröpelinger- bzw. Osleb­shauser Bezug. Das ist auch für uns eine echte Her­aus­forderung.

 

Eine Bitte: Helfen Sie mit Gröpelingen und Oslebshausen noch schöner zu machen — Kandidieren Sie für den Beirat und bringen sich und Ihre Ideen ein.

Demokratie lebt davon, das sich Bürg­er frei­willig und ohne finanzielle Inter­essen für das All­ge­mein­wohl engagieren. Vielfach liest man, das sich Men­schen nicht mehr über Jahre an ein­er Auf­gabe binden wollen. Und wir hören, das Bürg­er nichts mehr mit Parteien zu tun haben wollen. Und das sie nur ein “ihr” The­ma ver­fol­gen wollen und nicht die teils wider­sprüch­lichen Belange ein­er Gemein­schaft im Blick haben wollen.

Das alles ist ganz fatal. Denn ger­ade in der Kom­mu­nalpoli­tik braucht man kom­pe­tente Bürg­er, die auch Experten der Ver­wal­tung die Sicht der Dinge vor Ort näher­brin­gen kön­nen. Hier gilt der klas­sis­che Spruch: Erfahrung macht klug. Und als Einzel­ner oder als Gruppe von Bürg­ern erre­icht man nie das, was man mit der hil­fre­ichen Anbindung an eine im Par­la­ment vertretene Partei erre­ichen kann.

(Foto aus ein­er Ausstel­lung im QBZ)

 

Daher unsere Bitte: Wenn Sie hier mitle­sen, über­legen Sie doch ein­mal, ob es für Ihr Leben nicht eine Bere­icherung wäre, wenn Sie sich bei der kom­menden Beiratswahl im Mai 2019 auf der Liste von Bünd­nis 90 / Die GRÜNEN für ein Man­dat im Beirat bei den Bürg­erIn­nen des Stadt­teils bewer­ben. Sie müssen dafür kein Parteim­it­glied sein — die Zus­tim­mung zu den grund­sät­zlichen Werten der Partei und ihrer Ziel­rich­tung reicht aus. D.h., wenn Sie z.B. für die Errich­tung eines Atom­kraftwerks im Indus­triehafen sind, dann passt es nicht. Auch wenn Sie für “alle Aus­län­der raus” sind, passt es nicht. Aber anson­sten gibt es auch in der Partei eine Summe von vie­len Einzelmei­n­un­gen. Und ohne ggf. auch schmerzhafte Kom­pro­misse geht es nun­mal wed­er in der Demokratie noch in ein­er Partei. Dafür ist man aber auch nicht alleine, son­dern “ist viele”.

Wir sind gerne bere­it, Ihnen bzw. Dir aus unser­er Erfahrung her­aus die Einar­beitung in Sachthe­men zu erle­ichtern. Führun­gen durch den Stadt­teil, unsere Kon­tak­te teilen, Erk­lärung der Arbeitsweise des Beirates, des Ort­samtes und der Behör­den, das Beirätege­setz etc. Auch wenn Sie z.B. als erst kom­mender Rent­ner 2019 noch keine Zeit haben, aber vllt. 2020 oder 2021, bietet sich eine Kan­di­datur an, da mit der Lis­te­nauf­stel­lung der gesamte Zeitraum ein­er Leg­is­laturpe­ri­ode und evtl. Schick­salss­chläge abgedeckt wer­den muss.

Gibt es keine aus­re­ichende Anzahl an Men­schen mehr in Gröpelin­gen und Osleb­shausen, die sich für die Demokratie und Grüne Ideen engagieren wollen, dann gibt es eines Tages eben auch lei­der keine grüne Ankreuzmöglichkeit mehr auf dem Stim­mzettel und keine “Grü­nen Stim­men der Ver­nun­ft und jen­seits des Pop­ulis­mus” im Beirat.

Näch­stes Tre­f­fen am 21.01.2019 um 19:30 Uhr:

http://www.gruene-in-groepelingen.de/?event=treffen-der-stadttteilgruppe-und-interessierter-am-21–01-2019-um-1930-uhr

Tag des offenen Denkmals am 9.9.2018 beim Schützenhof in der Bromberger Straße

Eine Ver­anstal­tung gab es auch bei der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Außen­lager Schützen­hof an der Bromberg­er Straße 117 in Gröpelin­gen:

https://maps.tag-des-offenen-denkmals.de/#/denkmal/1188837608353?_k=hpi5ax

Die Ver­anstal­tung war rel­a­tiv stark besucht und es waren wohl einige hun­dert Men­schen, die das Gelände und die Ergeb­nisse und Erken­nt­nisse der durchge­führten Aus­grabun­gen näher ken­nen­lern­ten woll­ten.

   

Es gibt auch einen Bericht von Buten & Bin­nen zum Lager: http://geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de/videos/gedenken-an-das-kz-sch%C3%BCtzenhof/

Und einen Audiowalk mit dem man den Weg vom Schützen­hof zur AG Weser nachge­hen kann, gibt es: https://einkzfuerdiewerft.wordpress.com/audiowalk/

Westbadplanung wird an die Veränderungen im Stadtteil seit 2014 angepasst

Wir kön­nen hier nicht immer alles (gle­ich) veröf­fentlichen, weil wir als Beiratsmit­glieder über gewisse Dinge auch zur Ver­schwiegen­heit verpflichtet sind. Und manche Dinge eignen sich auch eher nur zur inter­nen Arbeit als in die Öffentlichkeit hinein.

Hier https://vimeo.com/287259606 kann man sich noch ein­mal die 41. Sitzung der Stadt­bürg­er­schaft vom 28.08.2018 anhören. Dort ging es in ein­er aktuellen Stunde u.a. um den anste­hen­den Neubau des West­bades. Die Koali­tion hat­te dazu einen Antrag  2018–08-28_Drs-19–836 S_7b9d3 ein­gere­icht, von dem wir schreiben kön­nen, das er auch unter Mitwirkung unser­er Gröpelinger Stadt­teil­gruppe ent­standen ist.

Ein Wieder­auf­schnüren des Bäderkonzeptes von 2014 wäre angesichts des baulichen Zus­tandes des West­bades ger­adezu unver­ant­wortlich. Es gab bis 2014 eine jahre­lange Diskus­sion über die Bäder­pla­nung und ein großes Mul­ti­funk­tions-Hal­len­bad im Bre­mer West­en wurde sein­erzeit auch im Bre­mer West­en mehrheitlich abgelehnt. Poli­tik muss irgend­wann auch han­deln — soll die Infra­struk­tur nicht kom­plett ver­rot­ten.

Der Stadt­teil hat durch sein vorheriges Ein­greifen in den Mei­n­ungs­bil­dung­sprozess bere­its eine Änderung im Plan­schbere­ich und beim Lehrschwimm­beck­en erre­icht. Jet­zt geht es darum, das neue Bad in sein­er Pla­nung vor allem für das Schwim­men­ler­nen opti­mal aufzustellen, so dass es auch seine Akzep­tanz bei den Schwimm­lehrern im Stadt­teil find­et. Und das zügig neu gebaut wird, weil nicht sich­er ist, ob die Tech­nik des West­bades noch viele Jahre funk­tion­iert.

Neubaugebiet ehemals Gewerbefläche Machura in Oslebshausen

Über den Som­mer hat es eine Auss­chrei­bung für dieses ca. 12.500 qm große Grund­stück gegeben. Das ist ein Bau­vorhaben dessen Anfangs­pla­nung sich­er schon 10 Jahre her ist. Auf unser­er Seite kann mit der Suche “Machu­ra” eine Befas­sung mit dem The­ma am 07.05.2014 lesen — weil das Pro­jekt damals nicht voran kam. Zumin­d­est offiziell soll es nicht an Per­sonal­man­gel bzw. wichtigeren Auf­gaben bei Immo­bilien Bre­men gele­gen haben, son­dern mit Unter­suchun­gen z.B. nach Alt­las­ten und dem schwierigeren weichen Bau­grund, auf dem man nicht ein­fach so eine Beton­plat­te set­zen kann.

Über den Ver­weis “Bebau­ungspläne” hier auf der Seite kann man sich den gülti­gen Bebau­ungs­plan 2071 für das Gebi­et anschauen. Max­i­mal ist der Bau von 27 Ein­fam­i­lien­häusern- bzw. Dop­pel­haushälften vorge­se­hen. Eine Sozial­bindung gibt es aus­nahm­sweise nicht.

Gerücht­en im Stadt­teil nach soll es bei der Auss­chrei­bung einen Zuschlag gegeben haben. Den Gerücht­en nach auch an eine Bieterge­mein­schaft o.ä., die im Stadt­teil selb­st ansäs­sig ist. Die Anwohn­er am Randweg sind natür­lich nicht froh über den Ver­lust der hinzugepachteten Grund­stücke und der nach dem Abriss der Maschi­nen­fab­rik Machu­ra ent­stande­nen Wiese, deren Pflege sie wohl selb­st mitüber­nom­men habe. Let­ztlich war da wo heute ihre Häuser ste­hen aber auch mal Wiese/Wald. Der Lauf der Zeit in ein­er wach­senden Stadt bzw. bei dem Anspruch auf mehr qm pro Per­son als noch vor Jahrzehn­ten.

Die Auss­chrei­bungs­be­din­gun­gen sehen eine Auf­nahme der Bautätigkeit inner­halb von 2 Jahren nach Ver­tragsab­schluss vor. Da vor den Bau­maß­nah­men an den Häusern wahrschein­lich noch Maß­nah­men im Bere­ich Straßen­bau bzw. Lösun­gen für das anfal­l­ende Regen­wass­er auf dem Grund­stück notwendig sind, müssten konkrete Maß­nah­men auf dem Grund­stück wohl deut­lich früher ein­set­zen. Ander­er­seits gibt es beim Ver­stoß gegen die Baupflicht keine Rück­ab­wick­lung, son­dern “nur” eine prozen­tu­al zweis­tel­lige Ver­tragsstrafe auf den Zuschlagspreis. Ob also eine konkrete Bautätigkeit bzw. zuvor der Start von Ver­mark­tungs­be­mühun­gen ein­set­zen, muss man abwarten.

Von der Lage her muss man objek­tiv fest­stellen, das sich Osleb­shausen in den let­zten Jahren pos­i­tiv verän­dert hat. Durch die Bebau­ung auf dem Osleb­shauser Bahn­hofsvor­platz und der bere­its erfol­gten und noch vorge­se­henen Ansied­lung divers­er Geschäfte des täglichen Bedarfs. Durch die Ein­führung der Regio-S-Bahn. Durch die Umwand­lung und Aus­baus des Sander-Cen­ters in einen Mehrflächen­markt. Den Regine-Hilde­brandt-Platz für den Osleb­shauser Mark­t­platz. Die Pflege­wohnein­rich­tun­gen um auch im Alter im Stadt­teil wohnen zu bleiben. Den streck­en­weise Bau ein­er Lärm­schutzwand durch die Deutsche Bun­des­bahn. Große Verbesserun­gen bei der Schad­stoffmin­imierung etwa des Stahlw­erks. Dem Ein­satz des WIN-Instru­ments, des Täter-Opfer-Aus­gle­ichs und der Vonovia in der Groß­wohnan­lage Wohlers Eichen. Und so weit­er.

Das Grund­stück hat zwar ein gewiss­es leis­es Grun­drauschen durch die Auto­bahn — ander­er­seits sieht man von der Auto­bahn nichts und man ist eben durch die Auf­fahrt Nahe dem Sander-Cen­ter auch schnell auf der Auto­bahn. O.g. Regio-S-Bahn mit 8 Minuten bis zum Haupt­bahn­hof und die vielfälti­gen Einkauf­s­möglichkeit­en in Gehweite. Dazu gren­zt es an das große Klein­gartenge­bi­et Bauern­wei­de und idyl­lis­chen Orten wie dem Nachtwei­densee an. Aus unser­er Sicht dürfte die Lage­qual­ität damit bess­er sein als etwa auf der anderen Seite der Bahn­lin­ie beim Grund­stück Reihersiedlung/Tucholskystraße, das an das Gewer­bege­bi­et angren­zt und näher an der Bahn­lin­ie liegt.