Lärmemission am 11.11.2019

bis 3 Uhr nachts im Bereich Lin­den­hof­vier­tel. Wer? War­um? — Man steht wie­der vor einem Rät­sel, denn der ers­te Ver­ur­sa­cher TSR Recy­cling war es nicht. Was gibt es denn sonst noch? — Hmmm … ???

Uns ist ein Bau­stoff­la­ger mit gro­ßen Stei­nen im Bereich des Hafen F auf­ge­fal­len. Die könn­ten vllt. ver­la­den wor­den sein? — Wir war­ten auf eine Ant­wort der Gewer­be­auf­sicht.

Lager­flä­che am Kopf des Hafen­be­cken F am 11.11.2019 — 1
Lager­flä­che am Kopf des Hafen­be­cken F am 11.11.2019 — 2

KiTa Situation in Stadtteil Gröpelingen

Es kam in den letz­ten Wochen zu etwas Irri­ta­tio­nen zur Situa­ti­on der Mobil­bau-KiTa Am Pul­ver­berg. Dabei wur­de bereits Ende 2018 mit­ge­teilt, das die Ver­län­ge­rung der Stand­ort­ge­neh­mi­gung in Bear­bei­tung ist. Das dau­ert halt. Jetzt gab es die Mit­tei­lung, das die Bau­ge­neh­mi­gung bis zum 28.08.2022 und die Betriebs­ge­neh­mi­gung bis zum 31.07.2022 ver­län­gert wur­de. Damit kann der Betrei­ber am Stand­ort wei­ter machen — was er zwi­schen­zeit­lich auch mit­ge­teilt hat. Aller­dings unter der Bedin­gung, das danach eine Ver­ste­ti­gung (in einem Neu­bau) mög­lich ist, wofür aktu­ell eine Inves­to­ren­lö­sung läuft.

WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten uns erfolg­reich dafür ein­ge­setzt, das das Alte Pump­werk in Oslebs­hau­sen mög­lichst erhal­ten bleibt und nicht für den Woh­nungs­bau abge­ris­sen wird. Hin­ter­grund war, das für die geplan­te Wohn­be­bau­ung an der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße “ein Sozi­al­raum” an die­ser “idy­li­schen” Stel­le mög­lich bleibt. Das kann eine KiTa sein, das kann ein Vier­tel­treff o.ä.. Noch ist die Bebau­ung nicht da — des­halb ist die ander­wei­ti­ge Nut­zung mit tol­ler Sanie­rung und Neu­bau statt wei­te­rer Ver­fall auch gut. Kommt es zu einer Bebau­ung, dann ist es vllt. sinn­voll in die­sem Gebiet auch eine KiTa anzu­sie­deln, da es mit dem Rand­weg, Pie­pen­gra­ben, Bau­erndob­ben … heu­te schon eine grö­ße­re Wohn­be­bau­ung umzu gibt. Vllt. eig­net sich dazu per­spek­ti­visch auch der heu­ti­ge Mobil­bau­stand­ort der Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße.

Das Bil­dungs­res­sort teilt fol­gen­de Aktua­li­sie­rung der Aus­bau­pla­nun­gen mit:

Zum Kin­der­gar­ten­jahr 2020/21
Kita Schiff­bau­er­weg / Dra­chen­kin­der e.V. (neu: 20 U‑3/40 Ü‑3)

Zum Kin­der­gar­ten­jahr 2021/22
KuFZ Alter Heer­weg 37 / Kita Bre­men (neu: 20 U‑3/20 Ü‑3)
Kita Im Wein­ber­ge / CEKIS (neu: 20 U‑3/40 Ü‑3)
KuFZ Pas­to­ren­weg / KiTa Bre­men (neu: 20 U‑3)
Kita Adelen­stra­ße / Sco­la Nova gGmbH (neu: 30 U‑3/60 Ü‑3)

Zum Kin­der­gar­ten­jahr 2022/23 und spä­ter
Kita Mari­en­wer­der Stra­ße / n.n. (neu: 20 U‑3/40 Ü‑3)
KuFZ Hal­mer Weg / KiTa Bre­men (neu:10 U‑3/20 Ü‑3)
Kita Lis­sa­er Stra­ße / na´kita gGmbH (20 U‑3/40 Ü‑3)

Dar­über­hin­aus soll es mög­li­cher­wei­se wei­te­re Pro­jek­te mit Inves­to­ren geben.

Wenn es noch wei­te­ren Bedarf geben soll­te, kön­ne man unse­rer Mei­nung nach auf dem Gelän­de Am Non­nen­berg wie­der eine neue KiTa auf­bau­en, wenn die­se an den Alten Heer­weg in den Neu­bau gezo­gen ist.

Es wird sicher nicht ein­fach, für alle die­se neu­en Stand­or­te auch genü­gend Per­so­nal zu fin­den, so das die KiTa’s auch ver­läss­lich und qua­li­ta­tiv mit Sprach­för­de­rung etc. arbei­ten kön­nen.

Enercon: “Die Politik hat uns den Stecker gezogen”

Eine Mel­dung aus der Regi­on von einer Fir­ma, die auch eine Nie­der­las­sung in Bre­men hat und von der eini­ge Anla­gen auch in Grö­pe­lin­gen ste­hen:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/enercon-101.html

Für den Koh­le­aus­stieg bis zum Jahr 2038 stellt die Bun­des­re­gie­rung von CDU/CSU/SPD ca. 40 Mil­li­ar­den Euro. Im Kern­be­reich sol­len ca. 20.000 Arbeits­plät­ze ver­lo­ren gehen.

Wenn man ein­mal addiert, was im Bereich Wind­kraft in die­ser gro­ßen Bran­chen­kri­se bereits an Arbeits­plät­zen ver­lo­ren gegan­gen ist und noch wer­den, dann kommt man vllt. auf eine grö­ße­re Zahl.

Dabei ist die CO2-frei Ener­gie­er­zeu­gung im eige­nen Land doch eine kla­re Zukunfts­in­ves­ti­ti­on. Auch für die gan­zen Was­ser­stof­f­ideen jetzt braucht man vor­her zunächst aus­rei­chend Strom aus Erneu­er­ba­ren Ener­gien.

Es ist schon sehr betrüb­lich, in wel­chem Aus­maß die­se Bun­des­re­gie­rung mit ihren ver­hee­ren­den Ent­schei­dun­gen zukunfts­träch­ti­ge Arbeits­plät­ze weg­holzt.

Worte und nichts dahinter

Vol­ker Qua­sch­ning ist seit vie­len Jah­ren ein über­aus aner­kann­ter Exper­te und hat dem Deutsch­land­funk aktu­ell ein Inter­view gege­ben:

https://www.deutschlandfunk.de/klimaschutz-was-in-deutschland-laeuft-ist-kein-beitrag-zur.694.de.html?dram:article_id=462731

(Anmer­kung: Man muss das auf der Sei­te nicht lesen — man kann es sich mt einem Klick auf den Abspiel­but­ton im Bild auch anhö­ren.)

Deutsch­land hat sich Zie­le gesetzt im Bereich Kli­ma­schutz — aber tut nicht das Not­wen­di­ge, um die­se Zie­le zu errei­chen.

Erst­mal erscheint es weit weg — ist dann aber auch bei uns im Stadt­teil nahe.

Etwa wenn es jetzt dar­um geht, die Koh­le­ver­stro­mung mit Koh­le aus den USA und Russ­land im Hafen­kraft­werk zumin­dest zum Teil durch die Klär­schlamm­ver­bren­nung aus der Regi­on zu erset­zen.

Oder wenn die vie­len (abend­li­chen) Falsch­par­ker beklagt wer­den. Jeder kann sich selbst die Fra­ge stel­len, wie oft sein Fahr­zeug eigent­lich ein Steh­zeug ist. Klar — wer arbei­tet, der braucht je nach Ort und Arbeits­zeit vllt. ein Auto. Aber danach? — Kann man sei­ne Besor­gun­gen nicht auch (öfters) mit einem Hand­wa­gen, einem Las­ten­fahr­rad, gemein­sa­men Ein­kaufs­fahr­ten mit dem Nach­barn, Umstel­lung auf einen Lie­fer­dienst oder dem Nut­zen eines Car-Sharing-Diens­tes umstel­len und kein eige­nes Auto mehr haben?

Oder ist es mög­lich, das man ein Solar­mo­dul mit Direkt­ein­spei­sung über einen Strom­ste­cker in den eige­nen Ver­brauchs­kreis­lauf im Haus auf­stellt oder am Bal­kon anbringt? — Auch das ist seit eini­gen Mona­ten offi­zi­ell erlaubt und muss nur noch beim Ener­gie­ver­sor­ger ange­zeigt und nicht mehr geneh­migt wer­den.

Wir haben auf die­ser Sei­te für Sie eine klei­ne Excel­da­tei, mit der man wun­der­bar mit Hil­fe eines Strom­mess­ge­rä­tes sei­nen eige­nen Strom­ver­brauch ana­ly­sie­ren und Opti­mie­rungs­stra­te­gien ent­wi­ckeln kann: http://www.gruene-in-groepelingen.de/?p=3806 . Es ist schon erstaun­lich, wel­che Ein­spa­run­gen sich allein mit Abschalt­ste­ckern erzie­len las­sen. Hat noch jemand der Leser nor­ma­le 40- oder 60-Watt-Glüh­bir­nen im Betrieb? — Oder nor­ma­le 20-Glüh­bir­nen im Ali­bert-Schrank oder im Kühl­schrank? Auch deren Aus­tausch durch LED-Bir­nen spart enorm. Eben nicht nur Geld, son­dern auch Strom und ist damit ein klei­ner per­sön­li­cher Bei­trag.

Stadtteilgruppentreffen am 04.11.2019

Wir tra­fen uns mit fünf Män­nern und einer Frau zu einer gemüt­li­chen Run­de und dis­ku­tier­ten die ver­gan­ge­nen und anste­hen­den Ter­mi­ne sowie ande­re aktu­el­len Din­ge. Wir kön­nen noch ein­mal sagen: Gera­de Frau­en wer­den noch gesucht! 🙂 Inter­es­se am Stadt­teil und eini­ger­ma­ßen Ein­ver­ständ­nis mit der Grü­nen Pro­gram­ma­tik reicht schon.

Die­ter Stein­feld berich­te­te von der letz­ten Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung und Ergeb­nis­sen die auch unse­re Stadt­teil­grup­pe betref­fen.

Aus der letz­ten Bau­aus­schuß­sit­zung wer­ten wir die Ände­rung beim Bebau­ungs­plan­ent­wurf für das Gebiet zwi­schen Pul­ver­berg und Till­mann­stra­ße als unse­ren Erfolg.

Beim Besuch der Bür­ger­meis­ters im Stadt­teil hat die­ser von uns mit­ge­nom­men, das mehr Mit­tel­ein­satz der Bun­des­agen­tur für Arbeit in Grö­pe­lin­gen bei z.B. Sprach­kur­sen, Aus­bil­dung oder Umschu­lun­gen sinn­voll ist. Wir fan­den gut, das in der offe­nen Bür­ger­sprech­stun­de eine Fra­ge zur Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge red­lich vom Bür­ger­meis­ter beant­wor­tet wur­de. Er sag­te klar, das Bre­men in der Regi­on den­ken muss, da Bre­men auch z.B. sein Trink­was­ser aus der Regi­on bekommt. Eine For­de­rung, nur den Klär­schlamm aus Bre­men in Bre­men zu bear­bei­ten, erteil­te er eine kla­re Absa­ge. Auch sag­te er mit Blick auf sei­ne Erfah­rung zuvor in Wey­he, das die Bür­ger Ver­trau­en zu den Fach­leu­ten haben müss­ten und wenn z.B. ein Gut­ach­ten sagt das nicht mit zusätz­li­chen Emis­sio­nen zu rech­nen ist, das dann auch akzep­tie­ren und nicht ein­fach in Abre­de stel­len dürf­ten.

Lutz Lif­fers berich­te­te von der Sit­zung des Bil­dungs­aus­schusses. Hier­zu gab es bereits einen Bericht im ört­li­chen Stadt­teil­ku­rier. Die Bil­dungs­fra­ge ist wohl noch auf Jah­re die vllt. wich­tigs­te Fra­ge­stel­lung im Stadt­teil. Wir wol­len hier wei­ter eine ver­bes­ser­te Trans­pa­renz ein­for­dern, weil es so wie in der vor­he­ri­gen Legis­la­tur­pe­ri­ode nicht wei­ter gehen kann. Die kom­men­de haus­halts­lo­se Zeit soll zu kei­nen Pla­nungs­ver­zö­ge­run­gen füh­ren.

Drin­gend ist auch eine Infor­ma­ti­on zum Stand der KiTa-Bau­ten not­wen­dig — spä­tes­tens auf der nächs­ten Sit­zung am 4.12.. Z.B. wis­sen wir der­zeit nicht, ob die Anfra­ge eines Trä­gers für eine KiTa beim DIAKO noch aktu­ell ist, da der Trä­ger gera­de erst den Bau einer KiTa in Blu­men­thal gestar­tet hat. Und auch der Stand bei wei­te­ren anste­hen­den KiTa-Bau­ten wie auf dem alten SVGO-Gelän­de, am Alten Heer­weg oder dem Kin­der­gar­ten in der Nähe der Bezirks­sport­an­la­ge Lis­sa­er Stra­ße ist uns der­zeit unbe­kannt.

Es ging dann um die Vor­be­rei­tung der kom­men­den Bei­rats­sit­zung am 20.11., auf der wir einen Antrag ein­brin­gen wol­len. Dito um den kom­men­den Spre­cher­aus­schuss zur Bei­rats­sit­zung für die ein Antrag von uns vor­liegt.

Auch gibt es etli­che wei­te­re Ter­mi­ne im Monats­ver­lauf.

The­men waren dann noch ein Ant­wort­brief des ADFC zur Fahr­rad­pre­mi­um­rou­te, 2 Kon­tak­te von Bür­ge­rIn­nen über die­se Web­sei­te die uns erreich­ten, unse­re Ini­ta­ti­ve zu den Alt­glas­con­tai­nern, der Spiel­platz bzw. die Rand­be­grü­nung beim Neu­bau­ge­biet in der Mar­tha-Heu­er-Stra­ße.

Etwas brei­te­ren Raum nahm das The­ma zuneh­men­der Ver­kehr ein. Die Bevöl­ke­rung in Grö­pe­lin­gen ist in den letz­ten Jah­ren um eini­ge tau­send Men­schen gewach­sen. Men­schen mit im Zwei­fel einem Auto — aber die Park­platz­flä­che ist nicht mehr gewor­den. Die Beschwer­den über Par­ken auf Geh­we­gen häu­fen sich gefühlt auch in Grö­pe­lin­gen. Die Repa­ra­tur der Lin­den­hof­stra­ße in Höhe ca. des Heinz-de-Vries-Wegs soll beim ASV bereits ein­ge­plant sein — hof­fent­lich eröff­net sich nicht auch dort wie­der ein plötz­li­ches Loch wie schon vor eini­gen Mona­ten am Anfang der Lin­den­hof­stra­ße. Der Action-LKW sor­ge für zuviel Stau wur­de geur­teilt. Die Über­le­gung ging dahin, im neu­en Jahr über die Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaft Ver­kehr der Grü­nen die Mög­lich­kei­ten abzu­klop­fen und ggf. eine Ver­an­stal­tung dazu im Stadt­teil zu machen.

Hans-Peter Hal­le stell­te dann die Plä­ne für den Umbau des Stra­ßen­bahn­de­pots vor. Für eine Über­gangs­zeit von ca. einem Jahr wer­den alle Stra­ßen­bah­nen und alle Bus­se auf einem Abschnitt der Debsted­ter Stra­ße hal­ten. Das Depot ist dann kei­ne Pau­sen­stel­le mehr, son­dern die Stra­ßen­bah­nen müs­sen qua­si bei der Ankunft gleich als neue Stra­ßen­bahn wie­der los­fah­ren. Ob das bezo­gen auf ankom­men­de und war­ten­de Fahr­gäs­te in dem Abschnitt alles so auch mit der gebo­te­nen Sicher­heit etwa bei Dun­kel­heit klappt, das wird man 2021 sehen.

Bewegungsinseln im Grünzug West

Wer die­ser Tage durch den Grün­zug West fährt, der wird an meh­re­ren Stel­len viel­leicht “selt­sam” anmu­ten­de Bau­maß­nah­men sehen.

Da wer­den die 4 Bewe­gungs­in­seln erstellt, die nach einem lan­gen Bera­tungs­pro­zess im Rah­men des Inte­grier­ten Ent­wick­lungkon­zepts im Teil­pro­jekt “Grö­pe­lin­gen bewegt” übrig­ge­blie­ben sind.

Geplant war ein­mal viel mehr — man konn­te aber nie­man­den fin­den, der die War­tung und Instand­hal­tung neu­er Gerä­te ver­an­wor­tet. Für die­se 4 klei­ne­ren Pro­jek­te hat sich der Umwelt­be­trieb Bre­men bereit erklärt, der auch sonst Spiel­flä­chen im Grün­zug schon betreut.

Wahr­schein­lich kön­nen wit­te­rungs­be­dingt nicht mehr alle Bau­maß­nah­men in die­sem Jahr fer­tig­ge­stellt wer­den. Aber ab spä­tem Früh­jahr 2020 soll­ten alle Sta­tio­nen fer­tig sein.

Seewenjestraße 88 (?)

Vor ca. 1,5 Jah­ren wur­den die ers­ten Bau­plä­ne im Bei­rat vor­ge­stellt. Nun ist auch der ehe­ma­li­ge Gara­gen­hof leer­ge­zo­gen und abge­baut wor­den. Die Erd­ar­bei­ten haben begon­nen

Der vor­ge­leg­te Plan sah damals 74 Woh­nun­gen von 1 bis 6 Zim­mer bzw. 32 bis 117 qm vor.

Nach den gel­ten­den Vor­schrif­ten waren 102 Fahr­rad­ab­stell­plät­ze auf dem Grund­stück nach­zu­wei­sen, die auch mit 10 Ein­zel­ab­stell­plät­zen und 92 in einer Dop­pel­stock­an­la­ge gebaut wer­den.

Für Autos hät­ten bei “nor­ma­len” Woh­nun­gen 61 PKW-Stell­plät­ze her­ge­stellt wer­den müs­sen. Das hat sich auf 53 redu­ziert wegen Woh­nun­gen für Betreu­tem Woh­nen. Von die­sen 53 Stell­plät­zen waren 20 % der Min­dest­wert der tat­säch­lich her­ge­stellt hät­te wer­den müs­sen. Her­ge­stellt wer­den 14 Stell­plät­ze — also 3 mehr als min­des­tens not­wen­dig.

80 % der Stell­plät­ze wer­den über ein Mobi­li­täts­kon­zept dar­ge­stellt. D.h., sie wer­den nicht erstellt, son­dern es wird davon aus­ge­gan­gen, das die neu­en Bewoh­ner kein Auto haben, son­dern Fuß­gän­ger bzw. Rad­fah­rer sind bzw. öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel nut­zen. Dafür wur­de mit der 50 Meter ent­fern­ten Hal­te­stel­le der Linie 81 und der ca. 400 Meter ent­fern­ten Stra­ßen­bahn­halt­stel­le Moor­stra­ße gute Vor­aus­set­zun­gen gese­hen. Die Bewoh­ner ohne Stell­platz bekom­men dafür z.B. in Höhe der Ablö­se­sum­me je Stell­platz (ver­güns­tig­te) Zeit­kar­ten der BSAG. Natür­lich ist die Sum­me nach eini­ger Zeit auf­ge­braucht. Letzt­lich stellt sich hier die Fra­ge, ob man für Autos oder Men­schen baut. Es gibt auch For­de­run­gen, die Stell­platz­ver­ord­nung als Bau­preis­trei­ber ganz abzu­schaf­fen.

Nach den Bestim­mun­gen wer­den für das Bau­vor­ha­ben wei­te­re 21 Stell­plät­ze für Besu­cher benö­tigt. In einer Park­raum­ana­ly­se mit dem Ver­gleich der vor­han­de­nen Park­plät­ze und der Anzahl der Haus­hal­te im Umfeld wur­de fest­ge­stellt, das zum Zeit­punkt der höchs­ten Aus­las­tung (24:00 Uhr nachts) 77 Park­plät­ze im Umkreis von 200 Metern frei sein müss­ten. Wie­vie­le Autos pro Haus­hal­te dabei die Grund­la­ge waren, das ist uns aktu­ell nicht bekannt.

Auch in Zurech­nung der weg­ge­fal­le­nen 89 Gara­gen auf dem Grund­stück ergab die Ana­ly­se, das der freie Park­raum im Umfeld aus­rei­chend ist, da weni­ger als die Hälf­te der Gara­gen von Men­schen im Wohn­um­feld von 200 Metern ange­mie­tet waren. In eini­gen Gara­gen stand auch kein Auto, son­dern Haus­rat.

Die­se Rech­nung geht dann im unmit­tel­ba­ren Umfeld von 200 Metern nicht mehr auf, wenn von den 74 neu­en Woh­nun­gen, nicht nur 14, son­dern weit mehr Haus­hal­te über 1 oder gar 2 Autos pro Haus­halt ver­fü­gen soll­ten.

Für das benach­bar­te Grund­stück 77 ist zu Leb­sei­ten der Leser hier wohl kei­ne Lösung in Sicht.

Altglasbehälter in Gröpelingen

Wir haben uns ein­mal die­sem The­ma gewid­met. Es gibt Unstim­mig­kei­ten zwi­schen der im Inter­net vor­han­de­nen Lis­te https://www.die-bremer-stadtreinigung.de/privatkunden/recycling_stationen/containerplaetze-12115 und den tat­säch­li­chen Gege­ben­hei­ten vor Ort.

In Oslebs­hau­sen gibt es mit einem pri­va­ten Stell­platz ins­ge­samt 7 Stell­plät­ze für Alt­glas­con­tai­ner. In den Orts­tei­len Lin­den­hof (Werftstraße/Geeststraße/Grasberger Stra­ße) und Ohlen­hof (Zamen­hof) jeweils einen. Im Orts­teil Grö­pe­lin­gen gar kei­nen. Das ent­spricht über­haupt nicht der Bewoh­ner­struk­tur im Stadt­teil und damit wohl auch dem Anfall von Alt­glas.

Nach unse­ren Recher­chen führt das dazu, das gera­de im Orts­teil Grö­pe­lin­gen mehr Alt­glas im Rest­müll lan­det. Um hier zu einer Ver­bes­se­rung zu kom­men, haben wir uns an die Bre­mer Stadt­rei­ni­gung gewandt.

Haben Sie einen prak­ti­ka­blen Vor­schlag für einen neu­en Stand­ort in den 3 Orts­tei­len? — Dann mel­den Sie sich doch bit­te.