Informationsveranstaltung am 04.12.2018 um 19:00 Uhr zur kommenden Beiratswahl

Ein­ladung­Gruene

Rückschau: Wir kon­nten 3 son­st nicht erscheinende Men­schen und 3 Gäste begrüßen. Evtl. ist ein Men­sch bere­it zu ein­er Kan­di­datur. Das reicht lei­der noch nicht für eine aus­re­ichende Liste.

Um mehr oder über­haupt weit­er grüne Inhalte mit Gröpelinger Note umset­zen zu kön­nen, ist es notwendig, das sich mehr Men­schen für ein noch schöneres Gröpelin­gen und Osleb­shausen engagieren. Auch in Gröpelin­gen wer­den Recht­saußen­parteien antreten. Wir treten ein für ein friedlich­es Zusam­men­leben. Wobei wir Kon­flik­te die sich z.B. aus der Armut­szuwan­derung aus Osteu­ropa ergeben, nicht unter den Tisch kehren. Siehe unser Ein­treten für einen Ord­nungs­di­enst. Oder unser Vorge­hen gegen ille­gale Wet­tbüros und Dro­gen­han­del.

Aber wir brauchen unser­er Mei­n­ung nach keine Parteien, die das Zusam­men­leben von vie­len Natio­nen in Gröpelin­gen erschw­eren. Die wie im Nach­bar­beirat ide­ol­o­gisch geprägte völ­lig unnütze Dinge anzetteln, die dem Stadt­teil kein Stück vor­wärts brin­gen. Die die anderen ehre­namtlich aktiv­en Men­schen und die Ort­samt­sleitung mit läh­menden Rechtsver­fahren überziehen.

Wir wollen bessere KiTa’s und Schulen, weniger Umwelt­be­las­tung, mehr gün­sti­gen Wohn­raum, eine bessere ärztliche Ver­sorgung usw.. Wollen Sie das auch? — Dann machen Sie doch mit und melden sich bei uns!

Künstlerische Gestaltung Gebäudedurchgang Rosenakstr.

Diese kleine Maß­nahme wurde im Kun­stauss­chuss vor eini­gen Wochen vorgestellt. Jet­zt ist sie auch online für alle sehbar:

https://www.staedtischegalerie-bremen.de/kunst-im-oeffentlichen-raum/wettbewerbe/

 

 

Beim ersten Blick kam unseren Auss­chuss­mit­glied der Gedanke: “Oh — da hebt man ja in andere Wel­ten ab bei solch sphä­rischen Mustern”. Das kön­nte ein echter Kul­tort wer­den in Gröpelin­gen 😉

Die marx­is­tis­chen Klassenkämpfer müssen sich allerd­ings einen anderen Plakatierung­sort suchen. Danke im voraus schon mal dafür.

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Potentialgebiet Beim Struckenberge

Der let­zte Teil dieser uner­wartet span­nen­den Sitzung drehte sich dann um das, was auf dem Gelände der ehe­mals von der Fir­ma Sen­sient Fla­vors genutzten Are­als Beim Struck­en­berge passiert bzw. noch passieren kön­nte. Wenn man von Am Pul­ver­berg in die Straße rein­fährt, so befind­en sich rechts­seit­ig die ehe­ma­li­gen Hallen der Fir­ma Siemens. Diese hat­te schon vor langer Zeit den Stan­dort aufgegeben. Die gegenüber­liegende Fir­ma Sen­sient Fla­vors hat­te diese Flächen aufgekauft. In einem weit­eren Schritt wurde dann die Straße auf Höhe dieser Fir­men­gelände entwid­met, d.h., man kann heute die Straße Beim Struck­en­berge nicht mehr durch­fahren, son­dern stösst bei­d­seit­ig auf das mit Absper­run­gen verse­hene Fir­men­gelände.

Vor eini­gen Jahren hat dann die amerikanis­che Fir­ma Sen­sient Fla­vors völ­lig über­raschend entsch­ieden, ihren Bre­mer Stan­dort aufzugeben und das auch ziem­lich schnell umge­set­zt. Gefühlt irgend­wie “eiskalter Kap­i­tal­is­mus”.

Nun hat ein bekan­nter Bre­mer Pro­jek­ten­twick­ler die kom­plet­ten Flächen erwor­ben. Über die Möglichkeit ein­er Turn­halle in ein­er der Siemen­shallen wurde bere­its im let­zten Bil­dungsauss­chuss berat­en bzw. darüber im Stadt­teilkuri­er des Weser-Kuri­ers berichtet.

Für die anderen Hallen- und Gebäudekom­plexe gibt es einen sehr bre­it­en Bere­ich möglich­er Nutzun­gen, die mehr oder weniger forgeschrit­ten sind. Schreib­bar ist das hier im Zweifel allerd­ings eher noch nicht.

 

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Stadtteilbudget Verkehr

Seit 2016 gibt es ein Stadt­teil­bud­get für Verkehrsan­gele­gen­heit­en für die Beiräte. Jedes Jahr sind das in der Stadt Bre­men 1 Mil­lion Euro — der Stadt­teil Gröpelin­gen bekommt davon rund 63.000 Euro. Diese Mit­tel sind auch ansam­mel­bar bzw. über­trag­bar auf andere Stadt­teile. Die 3 Jahre zusam­mengenom­men sind es also 189.000 Euro. Davon sind bish­er nur ca. 11. 000 Euro ver­aus­gabt wor­den für 2 Maß­nah­men: Bor­d­stein­ab­senkung Kreuzung Wischhusenstraße/Pestalozzistraße und Bram­st­ed­er Straße/Axstedter Straße sowie nachträglich­es gelbes Lichtze­ichen an der Zen­tralkreuzung in Osleb­shausen.

Deshalb haben WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN die Ini­tia­tive ergrif­f­en, um hier voranzukom­men. Denn erbrin­gen die Beiräte nicht den Nach­weis, das sie das Geld auch sin­nvoll (bürg­er­nah) aus­geben kön­nen, dann kön­nte dieses Bud­get auch wieder weg­fall­en. Und dann auch damit gle­ich die Möglichkeit ein­er weit­eren Aufw­er­tung der Beiräte durch z.B. Stadt­teil­bud­gets in anderen Bere­ichen. Bzw. es würde generell die Kom­pe­tenz­zumes­sung für die Beiräte lei­den.

Wir haben dann im Auss­chuss mehrere sin­nvolle Maß­nah­men beschlossen, die dem ASV benan­nt wer­den sollen bzw. die bere­its benan­nt wur­den, wo aber eine vom ASV ange­forderte Konkretisierung noch nicht erfol­gte. Wer­den diese vom ASV angenom­men, kön­nte damit das Bud­get vllt. schon aus­geschöpft sein. Den­noch haben wir weit­ere Maß­nah­men in der Hin­ter­hand und auch die anderen Beirats­frak­tio­nen wollen ggf. noch Pro­jek­te nen­nen, die in einem weit­eren Sitzung­ster­min erörtert wer­den sollen.

Sin­nvolle Maß­nah­men sind z.B. die Her­rich­tung des Rad­weges an der Grund­schule Osleb­shauser Heer­straße in der Art, das es nicht jeden Herb­st zu ein­er Matsch­piste wird. Denn ent­ge­gen anderen Bauweisen etwa an der Con­trescarpe verdichtet sich die Bauschicht hier nicht, son­dern es bilden sich immer wieder Pfützen

 
 
 

Eine andere — aber vllt. zu teure Maß­nahme — wäre die Schaf­fung eines Über­gangs auch für PKW am Ende der Rit­ter­hud­er Heer­straße in das Parzel­lenge­bi­et. Denn dann müssten sich die vie­len Autos nicht mehr durch den Randweg/Bauernweide schlän­geln.

PS: Auch die Rit­ter­hud­er Heer­straße ist bere­its heute eine 30 km/h‑Zone — es stellt sich hier also nicht die bauliche Frage, son­dern die Kon­troll­frage.

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Neubaugebiet Tucholskystraße

Seit mehreren Monat­en bemühen WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN uns, die Vonovia AG in den Auss­chuss zu bekom­men. Uns liegen derzeit keine Erken­nt­nisse über stark erhöhte Mieten im Rah­men der Sanierungsar­beit­en im Wohnkom­plex Wohlers Eichen vor. Im Gegen­teil sind die Mieten der Vonovia im Stadt­teil ver­gle­ich­sweise mod­er­at ver­glichen mit dem was manch­er pri­vater Ver­mi­eter wagt an Inser­at­en aufzugeben. Uns geht es um die Zukun­ft der Rei­her­sied­lung, z.B. des Kom­plex­es im Bere­ich Gröpelinger Heer­straße / Wis­chhusen­straße mit dem ehe­ma­li­gen Plus­markt, der sehr unter­schiedlichen Hand­habung des Müllthe­mas in den größeren Wohnkom­plex­en etc. Lei­der ist die Vonovia AG noch nicht sprech­fähig zu diesen The­men.

Dieses Schick­sal ereilte auch den Eigen­tümer der Fläche an der Tuchol­skys­traße zwis­chen der Rei­her­sied­lung und dem ehe­ma­li­gen Max-Bahr-Bau­markt. Eigen­tümer ist seit eini­gen Jahren die dahin­ter­liegende Fir­ma — eine Aus­grün­dung der Uni­ver­sität Bre­men — , die nicht nur die Fläche von ehe­mals Met­all­bau Dutschke gekauft hat, son­dern auch das große Grund­stück davor. Das wird (nicht mehr) zur Fir­men­ver­größerung benötigt. Deshalb gab es von der Seite schon länger Über­legun­gen zu ein­er Wohn­be­bau­ung angepasst an das Umfeld. Man hat dazu Gespräche mit der Vonovia auch in deren Zen­trale in Bochum geführt, um es mit der Rei­her­sied­lung zu verbinden. Bish­er lei­der ergeb­nis­los — deshalb möchte man jet­zt nicht noch weit­ere Jahre warten, son­dern allein starten. Wobei man weit­er offen für eine Koop­er­a­tion mit der Vonovia ist.

Der erste Pla­nungsen­twurf ori­en­tiert sich näherungsweise (!) an der Rei­her­sied­lung — also kleinere Häuser — aber in Eigen­tum. Im Entwurf geht in der Mitte eine Ver­sorgungsstraße rein und links davon wären 18 und rechts davon 21 Rei­hen­häuser. Grund­fläche eines Haus­es wären 11,20 lang und 4,68 qm bre­it — also 52,4 qm. Mit 2 Geschossen, dann Außen­maß 104,8 qm + offen­bar ein aus­ge­bautes oder aus­baufähiges Dachgeschoss. Die Innen­fläche wird entsprechend klein­er sein. Also irgend­wie im Bere­ich der Starthomes 1 bzw. 2 Größenkat­e­gorie der bekan­nten Fir­ma Inter­homes, die derzeit am Pas­toren­weg größere Häuser baut.

Der konkrete Bauantrag fol­gt dann irgend­wann. Es ging jet­zt erst­mal nur darum, ob sich der Beirat im Grund­satz dort so eine Wohn­be­bau­ung oder ähn­lich vorstellen kann. Vorher standen da Wohn­blocks der Bremis­chen, die abgeris­sen wur­den. Insofern wäre das wohl eine Verbesserung ggü. der dama­li­gen und wohl auch der heuti­gen Sit­u­a­tion.

Bau/Verkehr/Umwelt/Häfen vom 07.11.2018 — Neue Tempo 30 Zonen

Manche Ein­ladun­gen kom­men “eher lang­weilig” daher — wer­den dann aber doch über­raschend span­nend. Das war hier der Fall.

Wie schon in der Zeitung zu lesen, wurde die Straßen­verkehrsor­d­nung so geän­dert, das vor vor sog. sen­si­blen Ein­rich­tun­gen wie z.B. Kindergärten, Schulen, Alten- und Pflege­heimen, Kranken­häusern Tem­po 30 einzuricht­en ist. Es gibt da ein Prüfver­fahren für Örtliche Sit­u­a­tio­nen mit ÖPNV und ohne ÖPNV. Auf der Sitzung ging es um let­zteren Punkt, die Örtlichkeit­en mit ÖPNV fol­gen noch. In der Kon­se­quenz wurde uns vorgestellt, das es in Gröpelin­gen zwei neue Tem­po 30 Bere­iche geben wird (bzw. geben muss):

1. Von der Osleb­shauser Heer­straße ab Rechtsab­bieger Rit­ter­hud­er Heer­straße bis etwa zur Höhe des Sparkas­sen­ge­bäudes an der Osleb­sc­i­ty. Aus­lös­er ist hier die in diesem Bere­ich liegende KiTa. Eine Ver­längerung über den Tun­nel hin­aus auf­grund des neuen Mobil­bau­s­tan­dortes der Grund­schule an der Rit­ter­hud­er Heer­straße ist noch in Prü­fung.

 

2. Von der Hafen­rand­straße abbiegend in die Lud­wig-Plate-Straße bis etwa zur Höhe des Job­cen­ters West. Aus­lös­er ist hier eben­falls eine anliegende KiTa (oder der anliegende Mar­tin­shof?). D.h., das damit im Neben­ef­fekt auch der Fußgänger­querungs­bere­ich vor der Water­front eine 30 km/h‑Zone wird.

Landesmitgliederversammlung vom 3.11.2018 mit Wahlprogrammerstellung

Der Entwurf des Wahl­pro­grammes umfasste in mehreren Kapiteln 98 Seit­en. Zu diesem Entwurf gab es 900 Änderungsanträge. Diese wur­den von ein­er zuvor gewählten Antragskom­mis­sion bear­beit­et. Darunter waren dann z.B. auch Anträge zu gle­ichen Zeilen, bei denen dann mit den Antrag­stellern Rück­sprache gehal­ten wurde, in welch­er Form sie mod­i­fiziert über­nom­men wer­den kön­nten. Eine Herkule­sauf­gabe in einem Kapi­tel mit 200 Änderungsanträ­gen dabei den Überblick zu behal­ten. Am Ende blieben dann ca. 60 Anträge über, die auf der Lan­desmit­gliederver­samm­lung abges­timmt wur­den. Bei eini­gen ergab sich auch noch qua­si in let­zter Stunde eine Eini­gung auf eine mod­i­fizierte Über­nahme, bevor der eigene Antrag möglicher­weise “von einen Gegenred­ner zerpflückt wurde”. Gefühlt die Hälfte der Änderungsanträge stammte dabei von der Grü­nen Jugend in Bre­men, die in Bre­men äußer­ste aktive Mit­glieder zu haben scheint.

Bei den Grü­nen ist es so, das basis­demokratisch abges­timmt wird. D.h. jedes Parteim­it­glied kann an ein­er Lan­desmit­gliederver­samm­lung teil­nehmen, es gibt keine zwis­chengeschal­teten Lan­desparteitags­deligierte wie in anderen Parteien. Es nah­men von den aktuell 757 Mit­gliedern — neuer Reko­rd! — dann ca. 200 Mit­glieder an der Ver­samm­lung teil. Davon aber nur ein Mit­glied aus Gröpelin­gen.

Ein einzelnes Mit­glied hat allerd­ings kein Antragsrecht — es muss min­destens 4 weit­ere Mit­glieder find­en, um einen Antrag zu stellen. Antragsrechte haben weit­er z.B. die Kreisver­bände oder anerkan­nte Lan­desar­beits­ge­mein­schaften. Im Bre­mer West­en gibt es keinen Kreisver­band und in Gröpelin­gen liegt die Zahl der aktiv­en Parteim­it­glieder eher bei 2 — von über 37.000 Ein­wohn­ern. D.h. bei sowenig Beteili­gung der Gröpelin­gerIn­nen ist es natür­lich auch erschw­ert für Gröpelin­gen rel­e­vante Punk­te in ein Wahl­pro­gramm unterzubrin­gen. Das Wahl­pro­gramm ist allerd­ings wiederum die Grund­lage für evtl. spätere Koali­tionsver­hand­lun­gen und ein daraus entste­hen­des Regierung­spro­gramm.

Jedes einzelne Mit­glied kann aber Änderungsanträge zu beste­hen­den Anträ­gen ein­re­ichen — und davon hat auch unser Mit­glied Dieter Ste­in­feld als lei­der einziger Men­sch aus Gröpelin­gen Gebrauch gemacht. Mal mit Erfolg — mal ohne. So ste­ht z.B. im Wahl­pro­gramm, das Fer­n­wärme aus sauberen Energiequellen gespeist bzw. darauf umgestellt wer­den soll. Aber was sind “saubere Energiequellen”, mit denen das real­is­tis­cher­weise gemacht wer­den kön­nte? — Ist die Ver­bren­nung von Erdgas, Haus­müll oder Klärschlamm eine saubere Energiequelle oder nur eine weniger umweltschädliche Energiequelle als Steinkohle? — Diese Frage blieb lei­der zur Stunde noch ungek­lärt.

Solange die Gröpelin­gerIn­nen poli­tisch nur in ihrem eige­nen Stadt­teil bleiben und nicht den Schritt in die Stadt- bzw. Lan­despoli­tik tun, wird es schw­er, Gröpelinger Inter­essen auch stärk­er umzuset­zen. Als nach der Wahl 2015 SPD-Finanzpoli­tik­er den Cam­pus Ohlen­hof stre­ichen woll­ten, war es auch den Kon­tak­ten der Gröpelinger Grü­nen zu ver­danken, das dies erfol­gre­ich mit den Kräften der SPD hier vor Ort abgewehrt wer­den kon­nte. Mit mehr poli­tis­ch­er Beteili­gung aus Gröpelin­gen wäre so ein absur­der Vorschlag wahrschein­lich nie auf die Tage­sor­d­nung gekom­men und man hätte den Bau schneller real­isieren kön­nen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, was auch für Gröpelin­gen pos­i­tiv erre­icht wer­den kön­nte, wenn es hier mehr Men­schen geben würde, die sich poli­tisch engagieren. Ob jet­zt bei den Grü­nen oder in ein­er anderen Partei.

Wir von der kleinen Stadt­teil­gruppe der Grü­nen hier in Gröpelin­gen wären aber auch schon froh, wenn sich in Gröpelin­gen wieder mehr Men­schen bere­it­erk­lären wür­den, sich nur auf Stadt­teilebene für ein noch schöneres Gröpelin­gen und Osleb­shausen in ein­er Partei zu engagieren.

Natür­lich kann man “Poli­tik Scheisse find­en” und als Bürg­erini­tia­tive oder als Einzelper­son “auf Poli­tik­er ver­bal draufhauen”. Aber was macht man, wenn die dazu gar keine Lust mehr haben und auch aufgeben? Nicht nur über andere meck­ern — auch selb­st anpack­en ist ange­sagt!

Am 8.12.2018 find­et die Auf­stel­lung der Lis­ten­be­wer­ber ab Platz 2 statt. Das ist bei den Grü­nen auch anders als bei anderen Parteien: Erst kommt das Pro­gramm — dann kom­men die Köpfe dazu. Erfahrungs­gemäß ist diese Ver­samm­lung allerd­ings trotz­dem die am stärk­sten besuchte Lan­desmit­gliederver­samm­lung während ein­er Leg­is­laturpe­ri­ode. Let­ztlich kommt es dann doch auch immer auch auf die Per­so­n­en an. Bei diesem Abstim­mungsver­fahren hat mit­tler­weile mod­erne Funk-Abstim­mung­stech­nik die Ankreuzzettel mit Auszäh­lung abgelöst. Der Lis­ten­platz Nr. 1 ist bere­its durch das Mit­glieder­vo­tum nominiert.

In dem Fol­ge­monat­en begin­nt dann auch die Vor­bere­itung auf Beirat­sebene zur Beiratswahl. D.h. unsere Stadt­teil­gruppe muss sehen, ob sie geeignete Kan­di­datIn­nen find­et, die bere­it wären sich für die Liste von Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN auf­stellen zu lassen. Die Wahl dieser Bewer­ber find­et dann auf ein­er Wahlver­samm­lung aller kre­is­freien Parteim­it­glieder statt. Nur wer dort nominiert wird, kann in der näch­sten Leg­is­laturpe­ri­ode Mit­glied im Beirat wer­den. Anders ist es bei soge­nan­nten Sachkundi­gen Bürg­ern, die auch während ein­er Wahlpe­ri­ode nominiert wer­den kön­nen, ohne auf ein­er Wahlliste ges­tanden zu haben. Gibt es allerd­ings im Laufe ein­er Beiratspe­ri­ode keine Beiratsmit­glieder mehr, kön­nen auch keine sachkundi­gen Bürg­er mehr benan­nt wer­den.

Deswe­gen sind die jet­zi­gen Monate poli­tisch so wichtig für die näch­sten ca. 4,5 Jahre. Nicht nur für uns als Stadt­teil­gruppe — auch für Gröpelin­gen und Osleb­shausen, um als poli­tis­che Stimme im Konz­ert aller Stadt­teile aus­re­ichend gehört zu wer­den und rechtzeit­ig informiert zu sein, bevor Dinge in der Zeitung ste­hen.

 

 

Millionen Euro für ein noch schöneres Gröpelingen und Oslebshausen bewilligt

Die Dep­u­ta­tion für Umwelt, Bau, Verkehr, Stad­ten­twick­lung, Energie und Land­wirtschaft hat am 1. Novem­ber 2018 mehrere Pro­jek­te im Rah­men des inte­gri­erten Entwick­lungskonzeptes Gröpelin­gen ver­ab­schiedet.

  • 4 Mil­lio­nen Euro aus dem EU-Pro­gramm EFRE und dem Städte­bauförderung­spro­gramm „Soziale Stadt“ für den Neubau der Ober­schule Ohlen­hof und die Gestal­tung des Cam­pus Ohlen­hof.
  • 1,3 Mil­lio­nen Euro Städte­bauför­der­mit­tel für die Sanierung des Osleb­shauser Parks.
  • 663.000 Euro Städte­bauför­der­mit­tel für den Quartier­str­e­ff­punkt Greif­swalder Platz.

Zur Pressemit­teilung des Sen­ats

Die Maß­nah­men wur­den — wie andere auch dem Inte­gri­erten Entwick­lung­spro­gramm (IEK) Gröpelin­gen — jew­eils mit ein­er sehr bre­it­en und über Jahre gehen­den Bürg­er­beteili­gung umge­set­zt. Jed­er kann sich ein­brin­gen — er muss es nur tun.

Wenn man sich wie wir als nor­male Bürg­er in der Stadt­teil­gruppe Gröpelin­gen von Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN ehre­namtlich mit ja nicht wenig Zeitaufwand für gute Dinge im Stadt­teil ein­set­zt, dann schmerzt es schon sehr, wenn wie bei der Diskus­sion um die geplante Bioab­fal­lum­schlagsan­lage Men­schen aus dem Umland in Leser­briefen diesen Stadt­teil als “Kloake” beze­ich­nen. Das entwertet die eigene investierte Leben­szeit doch enorm und deshalb waren wir sein­erzeit auch so betrübt über den Ablauf.  Nicht schlechtre­den — anpack­en und es bess­er machen!

Herbstlicher Spaziergang durch Gröpelingen 2018

In der Osleb­shauser Land­straße sind auf dem Gelände der abge­bran­nten Dorf­schänke einige neue Häuser ent­standen. Der Weg von der Straße zu den Häusern ist ein Pri­vatweg und soll im Kauf­preis für die Häuser inklu­sive sein. Er soll noch in diesem Jahr herg­erichtet wer­den. Soge­se­hen wird es langsam Zeit für den Bauträger.

Die Lück­en­be­bau­ung ein­gangs der Osleb­shauser Land­straße wird so aus­ge­führt, das er sich an das Bestands­ge­bäude angle­icht. Man erken­nt die bei gle­ich­er Gebäude­höhe entste­hen­den 4 Geschosse ggü. 3 im Bestands­bau. Gerüchteweise soll es so sein, das die Immo­bilien­in­ve­storen hier auch den Zuschlag für das Baupro­jekt im Bere­ich der Rit­ter­hud­er Heer­straße bekom­men haben, das vor eini­gen Monat­en Immo­bilien Bre­men aus­geschrieben hat. Inner­halb von 2 Jahren muss dort Bauak­tiv­ität stat­tfind­en, was rel­a­tiv kurz ist.

 

Immer­hin 1,3 Mio. Euro aus dem Inte­gri­erten Entwick­lung­spro­gramm Gröpelin­gen (IEK) sind für die Neugestal­tung des Osleb­shauser Parks vorge­se­hen. In diesem Rah­men soll auch der Park­platz vor dem Bunker endlich der Öffentlichkeit ent­zo­gen wer­den und nur noch für die Schule reserviert bleiben.  Das wurde schon 2011 im Bebau­ungs­plan 2424 fest­gelegt. Es kön­nen dort 7 Park­plätze geschaf­fen wer­den. Würde man allerd­ings diesen Vor­bau ent­fer­nen, kön­nte man deut­lich mehr Park­plätze erricht­en. Mit Blick auf den 4zügigen Aus­bau der Schule im Park ist das sin­nvoll. WIR GRÜNEN wer­den ver­suchen diesen Gedanken noch in die Pla­nung einzubrin­gen.

 

Erneut der Gara­gen­hof ein­gangs der Straße Beim Ohlen­hof ggü. dem geplanten Ohlen­hof­car­rée. Es ste­ht ein Con­tain­er für die Dachab­deck­un­gen der Gara­gen vor Ort. Erkennbar wird also wieder mehr Geld investiert, was dafür sprechen kön­nte, das bei­de Pro­jek­te wirk­lich umge­set­zt wer­den.

 

Nach dem Beschluss des Finanzierungsrah­mens für den Neubau der Ober­schule Ohlen­hof wurde kür­zlich ein Bauschild aufgestellt. Span­nend wird zu beobacht­en sein, ob angesichts der starken Bautätigkeit die Baupreise im vorgegebe­nen Rah­men bleiben.

 

Beim geplanten IEK-Quartier­spro­jekt Ecke Bromberg­er Straße / Kul­mer Straße bedarf es noch etwas Klärung.

 

Auf der vor­let­zten Beiratssitzung in Osleb­shausen wurde kri­tisiert, das im Abschnitt der Seewen­jes­traße aus Walle kom­mend “gerast” wer­den würde. Falls sich dieser Ein­druck ver­fes­ti­gen sollte, wäre es vllt. möglich, hier Entschle­u­ni­gungs­maß­nah­men — wie im weit­eren Ver­lauf der Seewen­jes­traße bere­its vorhan­den — einzubauen. Auch deshalb haben WIR GRÜNEN uns im Beirat dafür einge­set­zt, das es mit dem Stadt­teil­bud­get Verkehr vor­ange­ht.

 

Der aus dem IEK in der Umset­zung befind­liche Quartier­splatz Ecke Goosestraße/Geeststraße sieht im Augen­blick zugegeben­er­maßen eher nach Park­platz denn eines Quartier­splatzes aus. Aber es wir wirk­lich das umge­set­zt, was die Anwohn­er­wün­sche ergeben haben.

Beiratssitzung vom 24.10.2018 im QBZ

Es gab einen kurzen Überblick über die Entwick­lung des QBZ. Das Haus ist mit­tler­weile ziem­lich gut mit diversen Aktiv­itäten im weitest­ge­hend Bil­dungs- und Lern­bere­ich aus­ge­lastet.

Dann wur­den die Maß­nahme vorgestellt, die im Bere­ich In den Wis­chen im Klein­gartengebi­et Walle/Gröpelingen angedacht sind. Es soll ein aktuell ca. 5 Kilo­me­ter  lange Wege­verbindung bess­er als bish­er herg­erichtet wer­den. Etwa vom Vogelschutzge­hölz ent­lang ein­er Tei­choase Rich­tung Waller Feld­mark­see. Die Fein­pla­nung dazu erfol­gt näch­stes Jahr. am 23.06.2019 ist nach dem phänom­e­nal guten Zus­pruch in diesem Jahr wieder ein Früh­som­mer­fest geplant.

Ein näch­ster Tage­sor­d­nungspunkt war die Vorstel­lung des Pro­jek­ts “Bewe­gungsin­seln” aus dem Inte­gri­erten Entwick­lung­spro­gramms (IEK) Gröpelin­gen. In diesem Rah­men wer­den an 4 Stellen im Grünzug West Bewe­gungs­geräte — Schaukel, Bal­anzierg­eräte, Klimm­stan­gen, Rutschen — aufgestellt. Dito gab es Infor­ma­tio­nen zu eini­gen anderen noch laufend­en Pro­jek­ten bzw. dem Prob­lem der fehlen­den laufend­en Bedarf­sträger­schaft, an der bish­er Investi­tionsvorhaben gescheit­ert sind.

Seit­ens des Ort­samtes kon­nte mit­geteilt wer­den, das das ASV die Zuständigkeit für die Bänke auf dem Bürg­er­meis­ter-Ehlers-Platz über­nom­men hat und zuge­sagt hat, die Bohlen der Bänke zu erneuern. WIR GRÜNEN hat­te auf der let­zten Baus-sitzung hierzu erneut nachge­fragt. Bzgl. zusät­zliche Sitzmöglichkeit­en wur­den Beton­quad­er vorgeschla­gen — das müsste in ein­er der näch­sten Bausitzun­gen ver­tieft wer­den.

Die Lan­desarchälo­gin stellt als let­zten Tage­sor­d­nungspunkt die erfol­gten Aus­grabungsar­beit­en auf dem Schützen­hofgelände in der Bromberg­er­straße vor. Siehe die Berichte dazu zuvor. Die Aus­grabun­gen sind mit­tler­weile wieder zugedeckt wor­den. Es soll ein Boden­denkmal beantragt wer­den.

Ins­ge­samt war es eine eher ruhige Beiratssitzung. Dafür gab es in den ver­gan­genen Wochen ja aber auch etliche große The­men in den Auss­chüssen mit auch guter Teil­nahme aus der Bevölkerung. Seit die Grü­nen mit an der Regierung sind, sind auch die Auss­chuss­sitzun­gen ja öffentlich.