Sanie­rungs­maß­nah­men der BREBAU an ihrem Woh­nungs­be­stand

Es ist schon bemer­kens­wert mit wel­chem finan­zi­el­len Auf­wand die BREBAU über die Jah­re kon­ti­nu­ier­lich ihren Woh­nungs­be­stand in Grö­pe­lin­gen saniert. Wenn man es nicht bes­ser wüß­te, könn­te man fast anneh­men, in der Greifs­wal­der Stra­ße wür­de eine Neu­bau­zei­le ent­ste­hen.

Alt­be­stand:
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In der Sanie­rung befind­lich:
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Maß­nah­men der Sanie­rung mit offen­bar sogar neu­en Woh­nun­gen im Dach­ge­schoss:
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Papier­con­tai­ner und codier­ter Sam­mel­müll­be­häl­ter:
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Vor­he­ri­ge Sanie­rung eines ande­ren Woh­nungs­typs im Bereich Schwar­zer Weg / Sten­da­ler Ring / Klit­zen­burg:
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Mahn­wa­che nach dem Anschlag auf die Fatih-Moschee

Sie­he: Bei­trag bei Buten & Bin­nen

Böl­ler im Brief­kas­ten — Farb­schmie­re­rei­en an der Fas­sa­de — als „Dum­em-Jun­gen-Streich” kann man es im zeit­li­chen Zusam­men­hang und der Wort­wahl der Schmie­re­rei­en auf kei­nen Fall abtun. Der Staats­schutz ermit­telt. Des­halb haben auch wir uns heu­te an der Mahn­wa­che vor der Moschee betei­ligt.

Lei­der ist es so, das auch in Grö­pe­lin­gen bei der Bun­des­tags­wahl vie­le Wäh­ler den Rat­ten­fän­gern der AFD auf dem Leim gegan­gen sind. „Wenn man Mer­kel weg­ha­ben will”, muss man in die CDU ein­tre­ten und von der Basis her die Abwahl inner­halb der CDU betrei­ben. Oder man hät­te Par­tei­en wie SPD, DIE LINKE, die FDP oder uns die Grü­ne wäh­len müs­sen. „Aus Pro­test” rechts­ra­di­ka­le Par­tei­en wie die AFD wäh­len um „denen da oben mal eines aus­zu­wi­schen” — das darf man ein­fach nicht machen.

Wer 50 Jah­re nach der Anwer­bung mus­li­mi­scher Arbei­ter durch Deutsch­land noch immer meint, der Islam gehört nicht zu Deutsch­land, DER lebt im Ges­tern. Man kann durch Grö­pe­lin­gen, durch Bre­men, durch jede zumin­dest west­deut­sche Groß­stadt gehen und stellt das Glei­che fest: Der Islam ist ein fes­ter Bestand­teil Deutsch­lands.

D.h. nicht, das man jede Aus­rich­tung des Islams akzep­tiert! Sala­fis­mus oder der Wah­ha­bis­mus die mit dem Grund­ge­setz nicht kom­pa­ti­bel sind, haben hier nichts zu suchen. Und wo es sol­che Struk­tu­ren gibt, muss dage­gen vor­ge­gan­gen wer­den. Das ist in Grö­pe­lin­gen mit dem Ver­bot des Kul­tur- und Fami­li­en­ver­eins in der See­wen­je­stra­ße auch gesche­hen. Und es müs­sen auch Lösun­gen für die Finan­zie­rung von Vorbetern/Imame in den Mosche­en gefun­den wer­den, damit (klei­ne) Mosche­en nicht wei­ter dar­auf ange­wie­sen sind, das vom Aus­land bezahl­te Reli­gi­ons­leh­rer die Gemein­den füh­ren. Wir Grü­nen ste­hen z.B. auch für einen deut­lich här­te­ren Umgang mit dem Regime in Sau­di-Ara­bi­en, das der­zeit einen fürch­ter­li­chen Krieg im Jemen führt. Wirt­schaft­li­che Bezie­hun­gen müs­sen hier vor sala­fis­ti­scher Unter­wan­de­rung oder gar Ter­ror­fina­nie­rung aus Sau­di-Ara­bi­en her­aus zurück­ste­hen.

Aber wenn nur Tei­le der Welt mei­nen wür­de, „Made in Ger­ma­ny” steht für „Zurück zum Faschis­mus” oder „Het­ze gegen Mus­li­me”, dann bringt das unser Land 100x mehr in wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten, als wenn wir noch­mal 1 Mil­li­on Flücht­lin­ge auf­neh­men wür­den! Denn der Wohl­stand der Deut­schen fusst nicht auf hei­mi­sche Roh­stof­fe oder­so, son­dern auf dem Waren­aus­tausch mit allen Völ­kern der Welt. Nur dadurch ist es mög­lich, das sich der Deut­sche Staat Leis­tun­gen wie beim SGBII — in Bre­men eine Woh­nung für 450 Euro + Zuschlä­ge für teu­re­re Stadt­tei­le + ca. 400 Euro für den Lebens­un­ter­halt + kos­ten­lo­ser Kran­ken­ver­si­che­rung — über­haupt leis­ten kann.

NPD oder AFD wäh­len, Hass auf Mus­li­me, Hass auf Flücht­lin­ge macht alles nur noch schlim­mer und hält uns durch Schaf­fung neu­er Pro­ble­me davon ab, die wirk­li­chen Pro­ble­me in Deutsch­land wie die Ren­ten­fra­ge, die Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit oder auch den CO2-Aus­stoß zu lösen. Das soll­te jeder in Ruhe ein­mal über­den­ken.

Bun­des­tags­wahl: Gehen Sie bit­te hin und wäh­len für Grö­pe­lin­gen

Ein schö­ner Arti­kel von Spie­gel Online, der die Pro­ble­me benennt, wie wir sie im Stadt­teil­bei­rat auch in unse­ren Gesprä­chen mit dem Job­cen­ter her­aus­ge­ar­bei­tet haben:

Lang­zeit­ar­beits­lo­se — Die Ver­ges­se­nen des Arbeits­mark­tes

Es gibt sovie­le Din­ge die nur auf Bun­des­ebe­ne ver­än­dert wer­den kön­nen und dann auch zu Ver­bes­se­run­gen in Grö­pe­lin­gen füh­ren. Nicht nur bei der Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit … auch z.B. im Bereich Gesund­heit und und und.

Unter der Bun­des­re­gie­rung von CDU/CSU und FDP hat es mas­si­ve Ver­schlech­te­run­gen für Grö­pe­lin­gen gege­ben. Unter der CDU/C­SU-Regie­rung mit der SPD ist es nicht so vor­an­ge­gan­gen wie es hät­te vor­an­ge­hen kön­nen oder müs­sen. Eine AfD führt den Stadt­teil mit sei­nem real exis­tie­ren­den hohen Anteil an Men­schen mus­li­mi­schen Glau­bens eher in den Bür­ger­krieg und schafft neue Pro­ble­me, die es heu­te so gar nicht gibt.

Bit­te über­le­gen Sie gut und tref­fen die rich­ti­ge Wahl. Dan­ke.

Bei­rats­sit­zung vom 05.09.2017

Es waren rela­tiv weni­ge Gäs­te anwe­send — vllt. 15.

Bür­ger­an­lie­gen:

Ein Bür­ger brach­te einen Antrag ein, das die Gemü­se­händ­ler an der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße weni­ger vom Bür­ger­steig in Beschlag neh­men sol­len. Beschluss: Mög­lichst Abmar­ke­rung der Flä­chen die behörd­lich zuge­stan­den wur­de, Gespräch des Grö­pe­lin­ger Mar­ke­ting mit den Händ­lern.

Ein Anwoh­ner der Bau­ern­wei­de: Es soll ent­lang der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße ver­mehrt Tot­holz von den Pap­peln auf die Stra­ße fal­len. Er hat Angst um sei­ne Kin­der auf dem Schul­weg. Nach Daten­über­ga­be des Anwoh­ners an das Orts­amt ergeht von dort eine Anfa­ge an den Umwelt­be­trieb.

Stra­ßen­ben­nung Stich­stra­ße Neu­bau­ge­biet Pas­to­ren­weg 100 nach Mar­tha Heu­er: Ein Baum in Yad Vashem.

Platz­be­nen­nung Goosestraße/Geeststraße — wenn recht­lich mög­lich — nach Wil­ly Hun­dert­mark: Inter­view.

Vor­stel­lung der Ent­wick­lun­gen im Quar­tiers­bil­dungs­zen­trum Mor­gen­land­stra­ße.

Der Lei­ter Lie­gen­schaf­ten im Bil­dungs­res­sort stell­te dann den Stand diver­se Schul­bau­maß­nah­men vor:

Schu­le für Groß- und Außen­han­del und Ver­kehr in Wal­le: Das Kon­zept wir­de in der Depu­ta­ti­on bestä­tigt, es wird ein Bera­tungs­un­ter­neh­men beauf­tragt, das zur rechts­si­che­ren Aus­schrei­bung berät und man hofft, im Som­mer 2018 die Aus­schrei­bung machen zu kön­nen.

Grund­schu­le Humann­stra­ße: Gestar­tet. Eine Mach­bar­keits­stu­die von Immo­bi­li­en Bre­men soll Ende Sep­tem­ber vor­lie­gen, in der das Auf­wach­sen auf 4×4 Klas­sen in Mobil­bau­ten, der spä­te­re Neu­bau und eine 1-Feld-Sport­hal­le ent­hal­ten sein sol­len.

Turn­hal­le Schu­le im Park: Die durch Brand­stif­tung abge­brann­te Hal­le ist abge­tra­gen, die Flä­che soll als Pau­sen­hof oder­so auf­be­rei­tet wer­den. Der Boden des in Aus­sicht genom­me­nen Bau­plat­zes am Oslebs­hau­ser Park ist in Fol­ge des zwei­ten Welt­krie­ges zu sehr belas­tet — nach den Vor­schrif­ten kann dort nicht gebaut wer­den. Es hat ein Gespräch mit dem Sport­ver­ein SVGO gege­ben, der eine neue Hal­le neben sei­ner Hal­le an der Sper­ber­stra­ße set­zen wür­de — die Stadt mie­tet dann. Abstim­mungs­ge­sprä­che bei Bil­dung lau­fen. SVGO hat eine schnel­le Bau­zeit zuge­sagt. Dar­auf­hin hat sich auch die Schul­lei­tung mit der Lösung ein­ver­stan­den erklärt.

Inte­rims­con­tai­ner­bau 4. Klas­se Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße im Drei­eck der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße / Bau­erndob­ben: Im Zeit­rah­men.

Turn­hal­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße: Laut Immo­bi­li­en Bre­men ist die Hal­le abgän­gig. Eine Neu­bau­pla­nung soll bis Som­mer 2018 abge­schlos­sen sein, Abriss in den Som­mer­fe­ri­en 2018 und Neu­bau einer 1-Feld-Turn­hal­le aus Mit­teln des kom­mu­na­len Inves­ti­ti­ons­för­der­pro­gramms des Bun­des (?). Es soll dann die Alwin-Lon­ke-Hal­le wie­der nutz­bar sein. Die Turn­hal­le Auf den Heu­en ist es ja bereits wie­der.

Neu­bau Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße: Ent­schei­dungs­grund­la­ge Bau soll Ende Okto­ber vor­lie­gen. Fer­tig­stel­lung des Baus wird für Ende 2019 ange­strebt.

Sozi­al­aus­schuss vom 23.08.2017

Auf die­ser Sit­zung stell­te der Ver­ein VAJA sei­ne Akti­vi­tä­ten im Stadt­teil Grö­pe­lin­gen in Kon­takt mit Jugend­li­chen vor. Der­zeit sind auf 2,5 Stel­len 4 Mit­ar­bei­ter im Wege der Jugend­för­der­mit­tel tätig.

Inter­es­san­te Ein­bli­cke gab es dann zu den Akteu­ren des Arbeits­krei­ses „Alter wer­den im Bre­mer Wes­ten”. Im Stadt­teil Grö­pe­lin­gen sind z.B. 380 Nach­bar­schafts­hel­fer tätig, die über 400 Senio­ren Hil­fe­stel­lung im All­tag geben. Durch die Ver­än­de­run­gen mit der Pfle­ge­stu­fe 1 ist zur Abrech­nung über die­sen Weg mit den Pfle­ge­kas­sen eine Schu­lung (20 Stun­den) not­wen­dig, die für man­che eine Hür­de dar­stellt. Die Antrag­stel­lung bei den Pfle­ge­kas­sen stellt wie­der­um eine Hür­de für man­che allein­ste­hen­de älte­re Per­son da. Man könn­te mei­nen: „Gut gemeint, aber nicht opti­mal umge­setzt”

Dito kam zur Spra­che, das es an Pfle­ge­kräf­ten in den Senio­ren­ein­rich­tun­gen fehlt. Das führt dazu, das man­che Hei­me einen Auf­nah­me­s­top aus­ge­spro­chen haben. Bzw. dazur das Kin­der die für ihre Eltern eine Ein­rich­tung suchen, vie­le Tele­fo­na­te füh­ren müs­sen, um eine Auf­nah­me­ein­rich­tung zu fin­den.

Bei­rats­sit­zun­gen 2. Jah­res­hälf­te 2017

Dei nächs­te Bei­rats­sit­zung fin­det am Mitt­woch, dem 6. Sep­tem­ber 2017 um 19:00 Uhr im Nach­bar­schafts­haus Beim Ohlen­hof statt. Ein­zi­ges län­ge­res The­ma wird der Sach­stand bei diver­sen Bau­pro­jek­ten an Schu­len sein, wozu der Lei­ter des Lie­gen­schafts­re­fe­rats der Bil­dungs­be­hör­de berich­tet. Es soll dem Ver­neh­men nach z.B. einen neu­en Sach­stand zum Bau einer Turn­hal­le in Oslebs­hau­sen geben.

Aller­dings kann der Refe­rent erst am 20:00 Uhr vor­tra­gen. Jetzt stell­te sich die Fra­ge, ob die Tages­ord­nungs­punk­te — z.B. Bür­ger­an­trä­ge, Berich­te aus dem Bei­rat — bis dahin den Zeit­rah­men fül­len. Für ein ganz neu­en Tages­ord­nungs­punkt wäre der Zeit­an­satz zu kurz gewe­sen. Spä­ter anfan­gen? — Im vor­be­rei­ten­den Ter­min ent­schied man sich zum Anfang um 19.00 Uhr. Also DIE Gele­gen­heit für Bür­ger­an­lie­gen von Ihnen!

Die nächs­te Bei­rats­sit­zung fin­det auf unse­ren Vor­schlag dann am 1. Novem­ber im Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen statt. Wir GRÜNEN mach­ten dafür diver­se The­men­vor­schlä­ge mit Oslebs­hau­ser Bezug, von denen abge­war­tet wer­den muss, ob sich Refe­ren­ten fin­den.

Bür­ger­infor­ma­ti­ons-Ser­vice in der Stadt­teil­bi­blio­thek Grö­pe­lin­gen

Bür­ger­meis­te­rin Karo­li­ne Lin­nert eröff­net Bür­ger­infor­ma­ti­ons-Ser­vice in der Stadt­teil­bi­blio­thek Grö­pe­lin­gen

Zur Pres­se­mit­tei­lung des Senats

Zum Hin­ter­grund:
Bür­ger­meis­te­rin Karo­li­ne Lin­nert hat bei einem Stadt­teil­be­such in Grö­pe­lin­gen im August 2014 Maria Krous­tis ken­nen gelernt, die damals einen Copy­shop betrieb. Dort hat die Grö­pe­lin­ge­rin ehren­amt­lich ihre Kun­den bei For­mu­la­ren und Fra­gen zur Ver­wal­tung unter­stützt. So wur­de die Bür­ger­meis­te­rin auf die Pro­ble­me im Kon­takt mit Behör­den auf­merk­sam. In dem Arbeits­kreis „Bür­ger­freund­li­che Ver­wal­tung“ bei der Sena­to­rin für Finan­zen wur­de die Pla­nung für das Pilot­pro­jekt für Bre­men im Sep­tem­ber 2016 gestar­tet und konn­te heu­te mit Maria Krous­tis als Mit­ar­bei­te­rin des BIS offi­zi­ell eröff­net wer­den. Auch für ande­re Stadt­tei­le wird in den nächs­ten Jah­ren geprüft, ob ein Bür­ger­infor­ma­ti­ons-Ser­vice ein­ge­rich­tet wer­den kann.

Turn­hal­le Auf den Heu­en grund­sa­niert

Bei man­chen Din­gen in der Kom­mu­nal­po­li­tik hat man den Ein­druck, sie wären ein The­ma für die Ewig­keit. Das war ao bei der Sanie­rungs­maß­nah­me der Tun­rhal­le Auf den Heu­en der Fall. Dort wur­den wohl sämt­li­che denk­ba­ren Ver­zö­ge­rungs­mög­lich­kei­ten durch­lebt. Aber jetzt im Jahr 2017 ist die Hal­le grund­sa­niert, es gibt einen neu­en Umzugs­trakt, die Hal­le kann auch als Aula genutzt wer­den und alles blieb sogar im Kos­ten­rah­men!

Zur Pres­se­mit­tei­lung des Senats