Offene Videokonferenz der Stadtteilgruppe vom 22.03.2021

Mit 6 Per­so­nen haben wir in ca. 2 Stun­den die Ereig­nis­se seit dem letz­ten Tref­fen und die anste­hen­den Ter­mi­ne abgestimmt.

An der Beschluss­vor­la­ge zum Stand­ort­kon­zept Recy­cling­sta­tio­nen hat­ten wir mit­ge­wirkt und ihn für gut befunden.

Bei der Begut­ach­tung zu den Mög­lich­kei­ten an der Zen­tral­kreu­zung in Oslebs­hau­sen im Rah­men des IEK Grö­pe­lin­gen ist gut, das Anlie­ger wie die Evan­ge­li­sche Kir­che ein­be­zo­gen wer­den. Wie auf der Aus­schuss­sit­zung von einem Anwoh­ner rich­tig bemerkt, wird man ohne ein Zurück­drän­gen des aus­wär­ti­gen Ver­kehrs kei­ne Ver­kehrs­min­de­rung hin­be­kom­men. Die Ver­ga­be­ent­schei­dung zum Express­kreuz Bremen/Niedersachsen ab 2025 ist da mit 15–20% mehr Sitz­platz­ka­pa­zi­tät nach Oster­holz und kom­for­ta­ble­ren Zügen ein Fort­schritt. Wir wer­den aber auch im Rah­men der kom­men­den erneu­ten Stel­lung­nah­me zum Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan 2025 dar­auf drän­gen, die Stadt-Regio­nal-Ver­kehrs­be­zie­hung stär­ker in’s Blick­feld zu neh­men bzw. uns zu erklä­ren, wenn es in der Ver­gan­gen­heit ent­spre­chen­de Stu­di­en des ZVBN gege­ben haben sollte.

Nach Del­men­horst gibt es den Zug, nach Lili­en­thal die Linie 4, der Aus­bau der Linie 1 nach Mahn­dorf, über Huch­t­ing soll jetzt die Linie 8 Rich­tung Wey­he aus­ge­baut wer­den. Aber wie ist z.B. Rit­ter­hu­de ange­bun­den?

Die Ver­ab­schie­dung eines Vor­kaufs­rechts für die Rei­her­sied­lung erscheint auf jeden Fall rich­tig. Hof­fent­lich kommt da mal Bewe­gung rein und die Vono­via AG kommt end­lich mal zu Pot­te mit ihren Verkaufsplänen!

Bzgl. des REWE-Mark­tes in Oslebs­hau­sen hat­ten wir nach Ver­öf­fent­li­chung eines Arti­kels im Weser-Report noch­mal mit Unter­stüt­zung einer ande­ren Par­tei intern nachgefasst.

Immer noch ver­wun­dert — aber natür­lich sehr erfreut — sind wir über die Nach­richt, das die Anzahl der SGBII-Bedarfs­ge­mein­schaf­ten im Jahr 2020 in Grö­pe­lin­gen gesun­ken ist. Damit haben wir — zumal mit Coro­na und den EU-Zuzug — nicht gerechnet.

Für die anste­hen­de Sit­zung im Ver­kehrs­aus­schuss zu Rad­the­men am 24.3.21 hat­ten wir mit dem rad­fah­ren­den Kol­le­gen der SPD und dem ADFC eine gute Grund­la­ge erar­bei­tet. Natür­lich wird wie immer das Geld viel zu knapp sein.

Dito hat­ten wir uns zur o.g. Sit­zung abge­stimmt beim The­ma Erreich­bar­keit der Schu­le im Park. Und zur Sit­zung mit dem The­ma der Oslebs­hau­ser Mul­tis­port­are­na.

The­ma war auch das nächs­te Bei­rä­te­tref­fen der Grü­nen und des­sen Schwerpunkte.

Und natür­lich ging es auch um die geplan­te Bahn­werk­statt, die mög­li­cher­wei­se An der Reit­bra­ke ent­ste­hen könn­te. Wir hat­ten hier­zu eine Abstim­mung mit der Grü­nen Bür­ger­schafts­frak­ti­on, die auf die Mei­nung der Men­schen vor Ort Wert liegt. Ob das auch bei ande­ren Par­tei­en so gehand­habt wird, das wis­sen wir nicht. Die SPD Bür­ger­schafts­frak­ti­on hat­te sich mit dem Arbeits­platz­tar­gu­ment recht vehe­ment für die Ansied­lung an der Reit­bra­ke aus­ge­spro­chen. DIE LINKE Bür­ger­schafts­frak­ti­on for­dert die Prü­fung von Standortalternativen.

Fakt ist, das die Flä­che in Zustän­dig­keit des Häfen­res­sort liegt. Ent­schei­det sich das Res­sort für eine Ver­pach­tung an Als­tom, wird das Pla­nungs­ver­fah­ren in Gang gesetzt, das dann im Hau­se der Sena­to­rin für Kli­ma­schutz, Umwelt, Mobi­li­tät, Stadt­ent­wick­lung und Woh­nungs­bau durch­ge­führt wird. In die­sem Rah­men wer­den auch ande­re Stand­or­te geprüft, womit die For­de­rung von DIE LINKE erfüllt wird. Wobei natür­lich die betrieb­li­chen Anfor­de­run­gen die Aus­gangs­ba­sis sind, denn es macht ja kei­nen Sinn Flä­chen zu prü­fen, die für die Werk­statt und die Abstell­flä­che zu klein sind. Dito kann man nicht auf geeig­ne­te Flä­chen zurück­grei­fen, über die man kei­ne Ver­fü­gungs­ge­walt bekom­men kann, was bei evtl. geeig­ne­ten Flä­chen der Deut­schen Bun­des­bahn gege­ben sein könnte.

Aus unse­rer Sicht ist der Zeit- und Kos­ten­be­darf für die not­wen­di­gen Aus­gra­bungs­ar­bei­ten der­zeit ein Punkt, den wir so nicht abschät­zen kön­nen. Nur wie sonst bei klei­ne­ren Fun­den — die man z. B. bei Buten & Bin­nen ver­fol­gen konn­te — die Mit­ar­bei­ter der Lan­des­ar­chä­lo­gie und ein paar stu­den­ti­sche Hilfs­kräf­te ein­zu­set­zen, das ist bei dem vor­aus­sicht­lich not­wen­di­gen Umfang der Arbei­ten wohl viel zu wenig. Da muss schon eine ganz ande­re Grö­ßen­ordung auf­ge­fah­ren wer­den, damit man nicht über Jah­re arbei­ten muss. Fer­tig­stel­lung im Dezem­ber 2024 klingt lan­ge — u.E. ist es das keineswegs.

Lei­der wer­den bei die­sem The­ma eine Rei­he von Falsch­in­for­ma­tio­nen ver­brei­tet, die eine Behand­lung auf sach­li­cher Ebe­ne erschweren:

  • So gab und gibt es kei­ne Pla­nung dort ein Wald­ge­biet anzu­le­gen — der soll auf einer Flä­che Am Pul­ver­berg und nur in einem ganz schma­len Strei­fen zur Bahn sein, wie sich jeder im Flä­chen­nut­zungs­plan anzei­gen las­sen kann.
  • Die weni­gen Abstell­glei­se An der Fin­ken­au sind auch alles ande­re als eine “Mons­ter Anla­ge” — die­se Begriff­lich­keit könn­te man beim Ran­gier­bahn­hof Han­no­ver Maschen wählen.
  • Mit einer Bahn­werk­statt wür­de der maxi­mal erlaub­te Lärm­pe­gel ggü. dem heu­ti­gen Stand sin­ken — nachts z.B. von 49 auf 40 db(A). Es wäre also unter Lär­maspek­ten eine Ver­bes­se­rung ggü. dem recht­li­chen Stand von heu­te. Wohl­wis­send, das es der­zeit in der Pra­xis anders ist, weil dort schon jah­re­lang kein Zug mehr gefah­ren ist. Sie­he unse­ren Bei­trag zuvor mit der weit­ge­hen­den Ein­stel­lung des Ein­zel­zug­ver­kehrs durch die Deut­sche Bun­des­bahn “in deren Bör­sen­rausch unter Meh­dorn”. Aber das muss nicht so blei­ben. Und wird es mit der Ein­rech­nung der CO2-Kos­ten in den Ver­kehr auch nicht.
  • Dito wur­den Gebei­ne der Ver­stor­be­nen in den Jah­ren 1947 — 1951 auf den Oster­hol­zer Fried­hof umge­bet­tet. Lei­der gab es dazu damals kei­ne umfas­sen­de Doku­men­ta­ti­on, so das man heu­te geschicht­lich im Unge­wis­sen ope­riert und das muss natür­lich in der Ver­ant­wor­tung vor unse­rer Geschich­te geklärt wer­den — auch völ­lig ohne Bahn­werk­statt. Auch gibt es ein­gangs der Reit­bra­ke eine Gedenk­stät­te. Da wird man im Zwei­fel unter den sehr vie­len Lägern in Bre­men wäh­rend der NS-Zeit auch ganz vie­le Stel­len fin­den, wo das nicht der Fall ist.

Am 13.4.2021 soll es eine ers­te Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der LNVG und Als­tom zum Vor­ha­ben geben.

 

19.03.2021 Momentaufnahmen bei einem Spaziergang

Auf dem Gelän­de des Stra­ßen­bahn­de­pots Grö­pe­lin­gen kann man eine recht wuse­li­ge Tätig­kei­te erken­nen. An ganz vie­len Stel­len des Gelän­des fin­den Arbei­ten statt und nicht nur wie man anneh­men könn­te an der Sei­te zur Heer­stra­ße, wo als ers­tes die neue Umstei­ge­an­la­ge in Betrieb genom­men wer­den soll:

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Auch am Alten Heer­weg auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Grund­schu­le war man noch in der mög­li­chen Baum­fäll­zeit des Früh­jah­res tätig. Das deu­tet dar­auf hin, das der Neu­bau für die KiTa Am Non­nen­berg abseh­bar gestar­tet wird. Bei den Vor­ha­ben des Sozi­al­wer­kes der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de Im Wein­ber­ge soll es so sein, das dort zunächst nur die KiTa auf dem Gelän­de der abge­ris­se­nen Turn­hal­le und umzu errich­tet wird. Die Erwei­te­rung der Wohn­an­la­ge soll zu einem spä­te­ren Zeit­punkt erfolgen.

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Beim ers­ten Neu­bau­ge­biet an der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße schei­nen der­zeit nur erst­mal 2 Dop­pel­haus­hälf­ten gebaut zu wer­den. Die Prei­se die für die­se Dop­pel­haus­hälf­ten auf­ge­ru­fen wer­den, sind mit ca. 450.000 Euro viel­leicht heu­te markt­üb­lich, aber das muss man sich auch erst­mal leis­ten kön­nen. In Grö­pe­lin­gen hat es die­sen hoch­prei­si­gen Woh­nungs­bau in den letz­ten Jah­ren so oft noch nicht gege­ben. Wir den­ken, das die geplan­ten 41 Rei­hen­häu­ser an der Rei­her­stra­ße mit ange­kün­digt ab ca. 260.000 für ein Rei­hen­mit­tel­haus bis ca. 320.000 Euro für ein Rei­hen­end­haus eher auf Nach­fra­ge sto­ßen könn­ten, auch wenn dort die Lage­qua­li­tät vllt. etwas schlech­ter ein­ge­stuft wer­den sollte.

Antwort auf die Anfrage zum Bahnverkehr im Land Bremen

Eine Ant­wort auf die Klei­ne Anfra­ge mit dem Titel “Zug um Zug: Wie gelingt eine Stär­kung des bahn­be­zo­ge­nen Güter­ver­kehrs im Lan­de Bre­men?” lie­fert inter­es­san­te Ein­bli­cke auch in die Welt der Hafeneisenbahn.

Zum Doku­ment: http://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/2021–03-17_Drs-20–874_8e034.pdf

Es wird dort auf eine Stu­die des Umwelt­bun­des­amt Bezug genom­men, die die Emis­sio­nen von LKW, Güter­bahn und Bin­nen­schiff ver­gli­chen hat:

Dem­nach kommt die Güter­bahn auf weni­ger als ein Sechs­tel der CO2-Emis­sio­nen des LKW-Ver­kehrs und bei ande­ren Emis­sio­nen ist der Vor­teil der Güter­bahn noch bes­ser! Offen­sicht­lich bei Man­chen vor­han­de­ne Über­le­gun­gen, die Glei­se der Hafen­ei­sen­bahn abzu­bau­en, sind somit völ­lig inak­zep­ta­bel und erwei­sen sich als ein Weg, der die Luft­be­las­tung anstei­gen las­sen wür­de statt sie zu ver­rin­gern! Der Weg muss die ver­stärk­te Nut­zung der Kapa­zi­tä­ten sein.

Eine wei­te­re Sta­tis­tik zeigt die Ent­wick­lung des Zug­auf­kom­mens der Bre­mi­schen Hafens­ei­sen­bahn von 2012 — 2020:

Dem­nach ist das Zug­auf­kom­men in den 8 Jah­ren in Bre­men um 54 % gesun­ken und im Oslebs­hau­ser Bereich Inland­s­hafen um 45 %. Ursa­che sind Ratio­na­li­sie­rungs­maß­nah­men bei der Deut­schen Bun­des­bahn im Bereich Ein­zel­wa­gen­ver­kehr. Es wird auch wei­ter unter Punkt 19 und 21 aus­ge­führt, das die Deut­sche Bun­des­bahn Min­dest­wag­gon­men­gen vor­ge­schrie­ben hat und das hat dazu geführt, das sich vie­le Fir­men auch in Grö­pe­lin­gen von ihrem akti­ven Gleis­an­schluss und damit dem erheb­lich weni­ger umwelt­schäd­li­chen Trans­port per Bahn getrennt und kom­plett auf LKW-Belie­fe­rung umge­stellt haben. Eine ganz fata­le Ent­wick­lung der Pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne für die Deut­schen Bahn und dem “Kaputt­spa­ren” durch diver­se frü­he­re Bahn­ma­na­ger. Wir brau­chen eine “Volks­bahn” auch im Güter­ver­kehr und kei­ne Kon­zen­tra­ti­on der Bahn auf nur weni­ge lukra­ti­ve Ganz­zug­ver­bin­dun­gen ohne Kopp­lungs- und Rangierverkehr!

Ent­spre­chend wird zum Inland­s­hafen auch aus­ge­führt, das auch dort wesent­lich Ganz­zug­ver­keh­re aus den Güter-Seg­men­ten Mine­ral­öl­pro­duk­te, Stahl und Getrei­de eine vor­ran­gi­ge Rol­le spie­len. Sprich kon­kret wohl die Fir­men HGM Ener­gy, Arcelor Mit­tal, Weser­port, TSR Recy­cling und auch noch die Getreideverkehrsanlage.

Das sehr gro­ße Gebiet des Bre­mer Indus­trie­parks ver­fügt u.W. über gar kei­ne Anbin­dungs­struk­tu­ren an den Güter­ver­kehr — es wer­den dort nur Stra­ßen gebaut und kei­ne Schie­nen ver­legt. Eigent­lich ein Unding bei der Erschlie­ßung durch die Wirt­schafts­för­de­rung Bremen.

Es liegt auf der Hand, das dies in den nächs­ten Jahr­zehn­ten so nicht blei­ben muss. Bzw. wird. Die Ent­wick­lung hat dazu geführt, das z.B. die Anwoh­ner An der Fin­ken­au in Oslebs­hau­sen und umzu offen­bar gar nicht mehr rich­tig wis­sen, wie sich Ran­gier­ver­kehr mit Güter­wag­gons anhört, weil der schon lan­ge nicht mehr statt­ge­fun­den hat. Des­halb fällt es natür­lich auch jetzt schwer, die Vor­tei­le der Bahn­werk­statt zu erken­nen, mit der

  1. der maxi­ma­le nächt­li­che Lärm­pe­gel von 49 auf 40 db(A) sin­ken wür­de und
  2. die­se Glei­se unmit­tel­bar zur Wohn­be­völ­ke­rung für den elek­tri­sier­ten Per­so­nen­zug­ver­kehr in Anspruch und somit dau­er­haft dem Güter­ver­kehr ent­zo­gen wer­den würden.

Im wei­te­ren Ver­lauf der Ant­wort wird auch bereits auf­ge­zeigt, wie sich die Lage durch Gleis­an­schluss­för­de­run­gen des Bun­des etc. wie­der ver­än­dert. Es wird von neu­en Umschlags­an­la­gen von der Stra­ße auf die Schie­ne und umge­kehrt geschrie­ben. Genau das ist der 3. wich­ti­ge Punkt: Kommt kei­ne Bahn­werk­statt, wird Auf der Reit­bra­ke auf den gleis­na­hen Gewer­be­flä­chen kein Wald ange­pflanzt! Son­dern dann hat man das Risi­ko, das dort in Zukuuft vllt. eine offe­ne Umschlags­an­la­ge ent­steht, die wirk­lich Belas­tun­gen in Form von star­kem auch nächt­li­chen LKW-Ver­kehr, Lärm, Licht etc. mit sich brin­gen wür­de ggü. einer geschlos­sen Werk­statt­hal­le, die man defac­to gar nicht als Belas­tung bezeich­nen kann.

WIR GRÜNE GRÖPELINGEN haben all dies im Blick und wer­den ver­su­chen, die bes­te Lösung für die Men­schen in Oslebs­hau­sen zu erreichen.

Qualitätskontrolle Bahnstationen im Sommer 2020

Es gibt auch immer mal wie­der etwas Neu­es. Z.B. einen inter­es­san­ten Bericht zu Qua­li­tät der Bahn­hö­fe im Land Bre­men. Die­se wur­den im Zeit­raum vom 15. bis 17. Juni 2020 besucht und nach aller­lei unten im Bericht nach­zu­le­sen­den Kri­te­ri­en beur­teilt. Dabei hat sich der Bahn­hof Oslebs­hau­sen in die­ser Moment­auf­nah­me ggü. der vor­he­ri­gen Beur­tei­lung um eine Note verbessert.

https://sd.bremische-buergerschaft.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZajSf-kQ1We9LCRHCLtsB‑g

Ausschuss “Arbeit” vom 10.03.2021

Zur all­ge­mei­nen Über­ra­schung teil­te die Job­cen­ter­lei­tung West mit, das im Jahr 2020 die Anzahl der betreu­ten Bedarfs­ge­mein­schaf­ten von 6.9xx auf 6.7xx gesun­ken ist. Eigent­lich hät­te wir wegen Coro­na mit einem Anstieg gerech­net. Die Anteil der Lang­zeit­be­zie­her-Bedarfs­ge­mein­schaf­ten ist von 6.2xx auf 5.6xx gesunken.

Nimmt man dann die Dif­fe­renz, dann ist die Anzahl der Nicht-Lang­zeit­be­zie­her-Bedarfs­ge­mein­schaf­ten von 700 auf 1.100 gestie­gen. Dar­aus kann man dann ggf. doch einen Anstieg wegen Coro­na erken­nen und gleich­zei­tig ver­mut­lich einen stär­ke­ren Über­gang von Lang­zeit­be­zie­hern in das Sozialhilfe‑, Ren­ten- bzw. Grund­si­che­rungs­sys­tem. Opti­mis­tisch betrach­tet wäre die Deu­tung, das trotz Coro­na vor­he­ri­ge Lang­zeit­be­zie­her in Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen geblie­ben sind.

Die Anzahl der von SGB-II-Leis­tun­gen abhän­gi­gen Men­schen ist hin­ge­gen wegen grö­ße­rer Fami­li­en in etwa gleichgeblieben.

Coro­na hat zu diver­sen Ver­zö­ge­run­gen bei geplan­ten Pro­jek­ten geführt. So wur­de z.B. erst zum 15.2. ein Pro­jekt mit 45 Plät­zen umge­setzt, das sich an allein­ste­hen­de Arbeits­lo­se mit Kin­dern bis 3 Jah­ren rich­tet und wo die­se Kin­der mit­ge­bracht wer­den können.

Auch konn­ten vie­le Beschäf­ti­gungs­för­de­rungs­maß­nah­men mit den AHA-Regeln nicht umg­setzt wer­den. Der Fokus lag — auch durch mehr Auf­sto­ckungs­an­trä­ge in Fol­ge von Coro­na — natür­lich auch stär­ker auf der Leistungsabteilung.

Pro­zen­tu­al wei­ter deut­lich gestie­gen ist der Anteil der EU-Bür­ger an den Bedarfs­ge­mein­schaf­ten und liegt jetzt knapp über 50 %. Zum 01.09.2020 ist eine bre­men­wei­te zen­tra­le Bear­bei­tungs­stel­le für die­se Grup­pe in Utbre­men ein­ge­rich­tet wor­den. Die Rechts­fra­gen ob jemand Anspruch hat oder nicht, sind in die­sem Fall sehr kom­plex und bedürf­ten u.U. auch Recher­chen in den Her­kunf­s­län­dern selbst. Man den­ke an Geburts­ur­kun­den oder “Lebes­nach­wei­sen” von Kin­dern. Oder in wel­chem Umfang tat­säch­lich in Deutsch­land sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig oder selb­stän­dig gear­bei­tet wird. Oder wie lan­ge jemand tat­säch­lich durch­ge­hend in Deutsch­land gelebt hat und nicht nur sich vor 5 Jah­ren in Deutsch­land gemel­det und seit dem in sei­nem Her­kunfts­land leb­te. Natür­lich ist es auch die Auf­ga­be hier kein Ein­falls­tor für Betrü­ger­ban­den zu schaf­fen. Auf­grund die­ser Pro­ble­me in der Antrags­be­ar­bei­tung wird in die­sem Bereich auch im nächs­ten Monat nachgesteuert.

Dies ist auch des­halb von hoher Bedeu­tung, da hin­ter einem Antrag­stel­ler oft eine grö­ße­re Bedarfs­ge­mein­schaft steht und somit erheb­lich höhe­re Geld­sum­men zu leis­ten sind, als wenn ein Allein­ste­hen­der einen SGBII-Antrag stellt. Auch stel­len sich hier im wei­te­ren Ver­lauf beson­de­re Inte­gra­ti­ons­pro­ble­me, da in eini­gen Her­kunfts­län­dern eine part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit mit Behör­den nicht die Regel ist. Dito sol­len es es nicht alle Antrag­stel­ler ein­se­hen, das es das Ziel ist, das sie aus dem SGB-II-Bezug wie­der her­aus­kom­men und sich dort nicht einrichten.

Neu in dem Sin­ne war auch die Mit­tei­lung, das Grö­pe­lin­gen nicht mehr die Stel­lung hat wie es es die ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te hat­te. Sprich in Grö­pe­lin­gen gab es vie­le Jah­re lang güns­ti­gen Wohn­raum und wenn jemand durch Arbeits­lo­sig­keit, Schei­dung o.ä. sei­ne bis­he­ri­ge (teu­re­re) Woh­nung auf­ge­ben muss­te, zog er nicht sel­ten nach Grö­pe­lin­gen. Und dann wenn er (wie­der) Arbeit hat­te, auch wie­der weg.

Die­sen bil­li­gen schnell zu bekom­men­den Wohn­raum gibt es heu­te in Grö­pe­lin­gen in die­ser Mas­se nicht mehr. Das ergibt auch unse­re Ana­ly­se von Ver­mie­tungs­an­zei­gen auf den bekann­ten Por­ta­len im Ver­gleich zu z.B. vor 10 Jah­ren. Dies hat dann posi­ti­ve Fol­gen für die Neu­ans­trag­stel­lung von SGBII-Anträ­gen sowohl von Bre­mern, Inlän­dern und EU-Ausländern.

Wich­tig ist, das alle Grö­pe­lin­ge­rIn­nen gesetz­wid­ri­ge Wohn­ver­hält­nis­se in ihrer Nach­bar­schaft auch den Behör­den mel­den. Nach dem Bre­mi­schen Woh­nungs­auf­sichts­ge­setz muss z.B. jeder Erwach­se­ne 9 qm und jedes Kind 6 qm Wohn­flä­che haben, Kel­ler­räu­me dür­fen nicht bewohnt wer­den und eini­ges mehr was im Gesetz nach­zu­le­sen ist. Auch das spürt mut­maß­li­chen Betrug durch Schleu­ser­ban­den auf.

Wahrscheinlich kommende Bahnwerkstatt in Oslebshausen

Bis zum 08.03.2021 konn­ten unter­le­ge­ne Bie­ter Wider­spruch ein­le­gen. Dies ist laut Mit­tei­lung auf der Aus­schuss­sit­zung am 10.03.2021 nicht pas­siert. Somit ist die Ver­ga­be­ent­schei­dung der LNVG vom 25.02.2021 an Als­tom rechtskräftig.

https://www.lnvg.de/lnvg/pressemitteilungen/artikel/land-kauft-34-neue-zuege-fuer-den-regionalverkehr-in-niedersachsen

Dem­nach bestehen die bestell­ten 34 Züge des sty­li­schen “Cora­dia Stream High Capa­ci­ty” aus je 2 Trieb­wa­gen und 2 Mit­tel­wa­gen. Zusätz­lich gibt es 18 Mit­tel­wa­gen als Ver­stär­ker­wa­gen. Somit sind es dann 68 Trieb­wa­gen und 86 Mit­tel­wa­gen die gewar­tet wer­den müs­sen. Das Gesamt­vo­lu­men der Aus­schrei­bung soll bei 800 Mil­lio­nen Euro lie­gen — über die 30 Jah­re Lauf­zeit. Laut Als­tom 100 Mil­lio­nen weni­ger für den Steu­er­zah­ler als bei den bis­he­ri­gen Ver­ga­be­ver­fah­ren. Näher aus­ge­führt wer­den 420 Mil­lio­nen Euro für die Züge und 340 Mil­lio­nen Euro für die War­tung. Durch die Dop­pel­stock­wa­gen steigt die Sitz­ka­pa­zi­tät auf den Lini­en zwi­schen 15 und 25 %. Häu­fi­ger fährt der Zug aber wohl nicht nach Bre­mer­ha­ven oder Cux­ha­ven und damit via OHZ. Nur auf der Linie RE1 gibt es durch die schnel­le­re Kopp­lungs­mög­lich­keit der Züge Verbesserungen.

Es sol­len die lei­ses­ten Regio­nal­zü­ge Deutsch­lands sein — sowohl innen als außen. Der Ener­gie­ver­brauch des Zuges soll ca. 40 % unter­halb bis­he­ri­ger Züge liegen.

Bei der Werk­statt dür­fen alle Arbei­ten die Lärm erzeu­gen könn­ten nur in der geschlos­se­nen Hal­le statt­fin­den. Ran­gier­ar­bei­ten fin­den mit einem E‑Antrieb statt.

Auf der letz­ten Sit­zung des Bau­aus­schus­ses ging es auch um die Zen­tral­kreu­zung in Oslebs­hau­sen. WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten ca. 2013 bei der Erar­bei­tung des Inte­grier­ten Ent­wick­lungs­pro­gramms (IEK) Grö­pe­lin­gen die­sen Punkt ein­ge­bracht. Er ist jetzt 2020/2021 als letz­ter Punkt des ers­ten Teils des IEK in Bear­bei­tung. Auf der Sit­zung wur­de deut­lich, das für eine Redu­zie­rung der Ver­kehrs­be­las­tung in Oslebs­hau­sen eine Redu­zie­rung der Ver­keh­re aus Rich­tung Rit­ter­hu­de not­wen­dig ist. Dafür soll län­ger­fris­tig eine Direkt­an­bin­dung der Land­stra­ße auf den Weser­tunn­nel sor­gen. Was plant da Niedersachsen?

Schön wäre natür­lich auch, wenn mehr Pend­ler auf den Zug umstei­gen wür­de. Dafür ist eine Stei­ge­rung der Sitz­platz­ka­pa­zi­tät der RE8/RE9 schon eine poten­ti­el­le Ver­bes­se­rung. Auch für Oslebshausen.

Auf der o.g. Aus­schuss­sit­zung wur­de auch berich­tet, das sich aktu­ell die Lan­des­ar­chä­lo­gie über ver­schie­de­ne (inter­na­tio­na­le) Wege zum soge­nann­ten “Rus­sen­fried­hof” und die durch­ge­führ­te Umbet­tung von dort auf den Oster­hol­zer Fried­hof ver­brach­te Lei­chen infor­miert. Bis zum Jahr 2017 waren die Archä­lo­gi­schen Diens­te nur für die Zeit bis 1850 zustän­dig und hat­ten daher in der Nähe nur das Gebiet Rie­de­mann­stra­ße mit Fun­den von vor 2.000 Jah­ren im Blick. Das hat sich erst 2017 geän­dert und seit dem wer­den auch Daten über Grab­stel­len etc. neue­ren Datums ein­ge­pflegt in die Datensysteme.

Am Ende der Woche gab es eine Zusam­men­kunft der der­zeit 5 auf der Flä­che ange­sie­del­ten Fir­men. Erst nach deren Umzug kann die Lan­des­ar­chä­lo­gie die vor­ge­se­he­nen Aus­gra­bun­gen durch­füh­ren. Vor­un­ter­su­chun­gen des Gelän­des wer­den bereits vor­her statt­fin­den. Hier­zu lau­fen bereits Abstim­mungs­ge­sprä­che mit dem Häfenressort.

Im April 2021 soll es eine ers­te öffent­li­che Vor­stel­lung geben, was genau auf der Flä­che An der Reit­bra­ke geplant ist.

Aus dem Fak­ten­pa­pier ist bereits bekannt, das es in Bre­men ansons­ten aus Sicht des Gewin­ners der Aus­schrei­bung kei­ne Alter­na­tiv­flä­che gibt. Wenn die Deut­sche Bun­des­bahn die­se sieht, wird es drin­gend Zeit, das die Deut­sche Bun­des­bahn mit ihrem Kon­zept an Als­tom her­an­tritt. Wobei es aber gut sein kann, das die Deut­sche Bun­des­bahn einen poten­ti­el­len Kon­kur­ren­ten in der Zug­war­tung nicht unter­stüt­zen will. Das DB-Gelän­de in Sebalds­brück soll für die Ver­la­dung von Mer­ce­des-PKW genutzt sein. Auch in Gröpelingen/Oslebshausen ste­hen seit über 3 Mona­ten hun­der­te lee­re Wag­gons auf den Glei­sen der Hafen­ei­sen­bahn, die dafür genutzt wer­den sollen.

WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN sehen eine Rei­he von posi­ti­ven Din­gen und Chan­cen durch die Ansied­lung einer Bahn­werk­statt und wer­den ver­su­chen, das lang­fris­tig Bes­te für Oslebs­hau­sen und Grö­pe­lin­gen herauszuholen.

 

KiTa-Neubau in der Lindenhofstraße

Der­zeit fin­den die Rodungs­ar­bei­ten für den Bau einer hier bereits berich­te­ten wei­te­ren Kin­der­ta­ges­stät­te in der Lin­den­hof­stra­ße 45 statt. Es wird mit schwe­rem Gerät und eini­gem Lärm vor­ge­gan­gen. Für eini­ge Anwoh­ner in der Stet­ti­ner, Königs­ber­ger und Lin­den­hof­stra­ße wird sch damit zukünf­tig der Blick aus dem Hin­ter­haus ändern und vllt. gibt es auch Geräu­sche die es vor­her nicht gab.

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© Geo­Ba­sis-DE / Geo­In­for­ma­ti­on Bre­men [2021]

Die zu roden­de Flä­che ist schon erheb­lich. Es ist hier wie­der ein Kon­flikt zwi­schen Ver­dich­tung bzw. Ver­nich­tung von Grün­raum und ande­ren Bedürf­nis­sen wie Bil­dung oder Woh­nungs­bau. Wie wir es in der Stra­ße Beim Ohlen­hof bei den dor­ti­gen Neu­bau­maß­nah­men hat­ten. Oder in der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße mit den Con­tai­nern für die Grund­schu­le. Oder aktu­ell im Oslebs­hau­ser Park oder Im Wein­ber­ge. Und abseh­bar beim Erwei­te­rungs­bau der Schu­le im Park oder ggf. bei Woh­nungs­bau­maß­nah­men an der Rit­ter­hu­der Heerstraße.

Jeder der in die­sem Bereich wohnt, muss sich aller­dings ver­ge­gen­wär­ti­gen, das dort wo er sein Haus hat, vor­her auch Grün­raum war und auch sein Woh­nungs­bau oder sei­ne Wohn­nut­zung Grün­raum ver­nich­tet hat. Wie es natür­lich auch im ver­dich­te­ten Euro­pa mit viel land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen auf ehe­ma­li­gen Wald­flä­chen wohl­feil ist, auf die Regen­wald­ro­dun­gen im Ama­zo­nas-Gebiet zu verweisen.

Des­halb ist es wich­tig, das man dort wo man Neu­an­pflan­zun­gen machen kann, sie auch macht. Das gilt für die von uns ein­ge­for­der­te ein­ge­zeich­ne­te Wald­flä­che im Bereich Beim Pul­ver­berg / Ende Reit­bra­ke. Das gilt für mög­li­che Baum­set­zun­gen an der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße oder Ergän­zungs-/Er­satz­pflan­zun­gen im Grün­zug West.

Zuge­ge­be­ner­ma­ßen fällt es auch uns schwer geeig­ne­te Flä­chen zu fin­den und wir hof­fen auf Vor­schlä­ge von Ihnen.

https://made-in-groepelingen.de/selfmade-in-groepelingen-oltmann-gaebel/

 

Es gibt auch online ein Foto vom Neubauprojekt:

https://m‑projekt.de/projekte/kita-lindenhofstr-45/

Verweis auf das Bild auf der Seite von M-Projekt

Gröpelingen weiter im Fokus der Stadterneuerung

Der Stadt­teil Grö­pe­lin­gen schliesst natür­lich auch immer Oslebs­hau­sen mit ein, wo auch im ver­län­ger­ten IEK Pro­jek­te und eine Men­ge an Aus­ga­ben im Bereich Bil­dung vor­ge­se­hen sind.

Zur Pres­se­mit­tei­lung:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.352870.de

Schlagworte:

20.02.2021: Kleiner Gang durch das “Schwachhausen von Gröpelingen” ;-)

Am Eisen­bahn­tun­nel sind die bei­den gro­ßen Bäu­me gefällt wor­den. Auch zu nahe an den Glei­sen? — Wir war­ten im Moment noch auf die Ant­wort auf unse­ren Bei­rats­be­schluss zur Auf­fors­tung des Wald­ge­bie­tes gem. dem Flä­chen­nut­zungs­plan im Bereich Pulverberg/Reitbrake.
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Die Möbel­hal­le in Oslebs­hau­sen hat geschlos­sen. Berich­ten nach wegen Coro­na, weil ein gemein­nüt­zi­ger Betrieb kei­ne Rück­la­gen bil­den darf und somit natür­lich beson­ders in Bedräng­nis kommt. Was pas­siert mit dem Leerstand?

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Das Sozi­al­werk der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de hat (end­lich) die ehe­ma­li­ge SGO-Turn­hal­le Im Wein­ber­ge abge­ris­sen. Man kann momen­tan auch vom Oslebs­hau­ser Markt­platz bis zur Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße durch­schau­en. Die kon­kre­ten Neu­bau­plä­ne wur­den u.W. noch nicht vor­ge­legt. Bekannt aus frü­he­ren Plä­nen ist, das die Ver­wal­tung des Sozi­al­wer­kes in das ehe­ma­li­ge Poli­zei­re­vier ein­zie­hen, eine KiTa und eine Erwei­te­rung der Senio­ren­wohn­an­la­ge ent­ste­hen sol­len. Gibt es für wei­te­re Baum­fäl­lun­gen im Lau­fe des Jah­res eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung oder steht das in Kür­ze an?

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Die Neu­ge­stal­tungs­ar­bei­ten im Oslebs­hau­ser Park haben begon­nen. Der­zeit fin­det die Lich­tung und Ver­brei­te­rung des Rad­we­ges statt.

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