Jugend­bei­rat am 06.11.2009 um 17:00 Uhr

Treff­punkt ist das 3. OG im Orts­amt West, Wal­ler Heer­str. 99 im Wal­le-Cen­ter.

Ange­spro­chen sind alle Jugend­li­chen im Stadt­teil.

Die Jugend­li­chen wol­len Din­ge wie die Inter­net­prä­senz und den Rhyt­mus der Ver­samm­lun­gen bespre­chen.

Der Bei­rat hält bis­her auch antei­lig Gel­der aus dem Glo­bal­mit­teln für 2009 bereit. Bis­her sind aber kei­ne Vor­schlä­ge gekom­men.

Wir hof­fen nicht, das das Pro­jekt über die Zeit ein­schläft. Mög­lich wäre z.B. über die­sen Weg eine Betei­li­gung an den Pla­nun­gen zur neu­en Ober­schu­le in Oslebshau­sen. Oder die Finan­zie­rung einer klei­nen jugend­af­fi­nen Sache.

Stadt­teil­grup­pe am 20.10.2009

Diens­tag, 20.10.2009 von 19:30 – 22:00 Uhr

Stadt­teil­tref­fen der Mit­glie­der, Sympathisant(inn)en und Inter­es­sier­ten der Par­tei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Kel­ler des Licht­hau­ses, Her­mann-Prü­ser-Stras­se 4 (Ein­gang zur Sei­te Han­se­was­ser, bei spä­te­rer Ankunft am Kel­ler­fens­ter klop­fen)

The­men waren:

  • Kur­zer Kom­men­tar zur Bun­des­tags­wahl. Bezo­gen auf Grö­pe­lin­gen ist unser Stim­men­an­teil um etwa 0,5 % gestie­gen. Bei Berück­sich­ti­gung der nied­ri­ge­ren Wahl­be­tei­li­gung ergibt sich noch ein klei­ner Zuwachs an abge­ge­be­nen Stim­men. Der Absturz der SPD auch in ihrer Hoch­burg Grö­pe­lin­gen sowie die ganz aktu­el­len Ent­wick­lun­gen auf Bun­des­ebe­ne geben auch für die nächs­te Land­tags­wahl zu den­ken. Es muss nicht unbe­dingt ein Selbst­läu­fer in 2011 wer­den.
  • Rolf Wro­blew­ski berich­te­te von der Pro­jekt­grup­pe „Neu­grün­dung Schu­le in Oslebshau­sen”.
  • Die­ter Stein­feld berich­te­te aus dem „Bau­aus­schuss” vom 2.9. (u.a. Ver­kehrs­kno­ten Oslebshau­sen, Müll), 17.9. (Neu­an­sied­lung Aldi/Rossmann auf dem ehe­ma­li­gen Renault-Nor­fag-Gelän­de in Oslebshau­sen, Repa­ra­tur BSAG-Glei­se Höhe Debsted­ter Str. , Oslebshau­ser Heer­str. 134) und 23.9. (städ­te­bau­li­che Unter­su­chung im „Ohlen­hof­vier­tel”) zusam­men mit dem „Sozi­al­aus­schuss”.
  • Beim der o.g. städ­te­bau­li­chen Unter­su­chung ergab sich über­ein­stim­mend Hand­lungs­be­darf. Zwi­schen­er­geb­nis der Beob­ach­tun­gen sind z.B.: Denk­mal­schutz­mög­lich­keit für den Brei­ten­bachs­hof; nega­ti­ve Fol­gen der Abschaf­fung des Bre­mi­schen Woh­nungs­in­stand­hal­tungs­ge­set­zes; Pro­ble­me nicht mit allen Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten; optisch schlech­ter Woh­nungs­be­stand wird innen „auf­ge­hübscht”; nicht mehr zeit­ge­mä­ßer Zustand der Bäder in vie­len Woh­nun­gen, im Kern viel Grün um die Häu­ser, das aber durch sehr vie­le Wäsche­lei­nen und Zäu­ne über­haupt nicht genutzt wird; Stich­wort Ener­gie-effi­zi­enz­quar­tier. Des­wei­te­ren pas­siert der Zuzug finanz­schwa­cher Bevöl­ke­rungs­schich­ten nicht durch die Vor­ga­ben z.B. aus den BAgIS-Umzugs­re­ge­lun­gen, da von rot-grün die Mie­ten je nach Stadt­la­ge gestaf­felt wur­den. Der Zuzug erfolgt, wenn Men­schen von sich aus umzie­hen. Z.B. wenn jun­ge Men­schen (auf­grund Fami­li­en­zu­wachs) von zu Hau­se aus­zie­hen oder Men­schen ihre alte Woh­nung auf­grund von Miet­schul­den ver­lie­ren.
  • Hal­te­stel­len­si­tua­ti­on Karl-Brö­ger-Str., DIAKO Bre­men, Am Fuchs­berg. Hier wur­den kur­ze Fil­me gezeigt. Mit Kopf­schüt­teln muss­ten wir zur Kennt­nis neh­men, das vor eini­gen Tagen das Pflas­ter an der Hal­te­stel­le Karl-Brö­ger-Str. stadt­aus­wärts erneu­ert wur­de. Das ist einem Umbau mit höhen­glei­chem Bür­ger­steig natür­lich nicht gera­de för­der­lich.

Bun­des­tags­wahl 2009

Auch unse­re (noch) klei­ne Stadt­teil­grup­pe bie­tet Infor­ma­ti­ons­stän­de zur Bun­des­tags­wahl am 27.09.2009 in Grö­pe­lin­gen an. Geplant sind u.g. Ter­mi­ne. Wenn Sie schon immer mal mit uns in Kon­takt tre­ten woll­ten: Schau­en Sie doch ganz unver­bind­lich vor­bei.

Sams­tag 05.09.2009, Pas­to­ren­weg Höhe Markt­platz, 10 — 12 Uhr /// Erreicht haben wir geschätzt ca. 30 Bür­ger.

Frei­tag 11.09.2009, Oslebshau­ser Land­str. Höhe Markt­platz, 10 -12 Uhr /// Erreicht haben wir geschätzt ca. 10 Bür­ger. Hier kommt auch der Umstand zum Aus­druck, das es in Oslebshau­sen letzt­lich kei­nen öffent­li­chen Platz gibt, wo man vie­le Men­schen errei­chen kann. Der Bereich um den Bahn­hof ent­wi­ckelt sich erst lang­sam und das San­der-Cen­ter ist ziem­lich auto­las­tig.

Sams­tag 26.09.2009, Ohlen­hof­platz 10 — 13 Uhr /// Erreicht haben wir ca. 50 Bür­ger, der Lan­des­ver­band unter­stütz­te mit dem Ver­tei­len von Son­nen­blu­men. 1 Mensch woll­te Par­tei­mit­glied wer­den –> Zusen­dung des Mit­glieds­an­trags; 2 Men­schen zeig­ten Inter­es­se an einem Besuch der Stadt­teil­grup­pe. Letzt­lich erscheint der Ohlen­hof­platz mit Blick auf die nächs­te Wahl in 2011 damit wei­ter der bes­te Stand­ort inner­halb Grö­pe­lin­gens.

Wer nicht kom­men kann, für den möch­ten wir neben dem übli­chen Wahl­pro­gram­men ganz beson­ders das Wahl­pro­gramm in Leich­ter Spra­che emp­feh­len.

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung im Orts­amt West

Die Stadt­teil­aus­ga­be West des Weser-Kurier berich­tet von einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 21.09.2009 im Orts­amt West.

Es heisst, man wol­le sich mit Ver­ei­nen, Kir­chen, Mosche­en und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen im Stadt­teil zusam­men­tun und Grö­pe­lin­ger Betrie­be dazu ein­la­den, Paten­schaf­ten zu über­neh­men und die Schu­le mit ihren Kom­pe­ten­zen zu unter­stüt­zen. Für eine Öff­nung nach außen sol­le außer­dem ein Stadt­teil-Café sor­gen und es sol­le in der Schu­le für die Jahr­gän­ge fünf bis 13 eine Schul­struk­tur geben, in der Kin­der sich zuhau­se füh­len. Mit einer mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­chen Aus­rich­tung wol­le man „eine star­ke Schu­le sein, die die Kin­der für die Zukunft fit macht”.

Ist Ihre Strom­rech­nung zu hoch?

Dann denkt man im ers­ten Reflex oft an einen Wech­sel des Anbie­ters. Der grös­se­re Spar­ef­fekt in Euro lässt sich viel­leicht aber dadurch erzie­len, das man dem Strom­ver­brauch ein­mal auf dem Grund geht. Und viel­leicht kann man so auch mit­hel­fen, das nächs­te Atom­kraft­werk noch schnel­ler abzu­schal­ten. 😉

Dazu benö­tigt man nur ein ein­fa­ches Strom­mess­ge­rät, das man für weni­ge Euro in Bau- oder Elek­tro­nik­märk­ten kau­fen oder ggf. auch von sei­nem Ener­gie­ver­sor­ger oder der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bre­men (hier gegen Vor­la­ge des Personalausweis/Führerschein) befris­tet aus­lei­hen kann. Nach etwas Übung mit dem Mess­ge­rät benö­tigt man pro Mes­sung auch kei­ne Minu­te.

Wir haben für Sie eine Excel­da­tei vor­ge­fer­tigt, die Sie als Grund­la­ge für Ihre Mes­sun­gen neh­men könn­ten.

Haben Sie bei allen strom­ab­neh­men­den Gerä­ten den Ver­brauch und die Nut­zung notiert, müss­ten Sie in Sum­me in etwa auf den Betrag Ihrer Strom­rech­nung kom­men.

Wenn Sie danach das Tabel­len­blatt im Arbeits­blatt kopie­ren, kön­nen Sie ein­fach ver­glei­chen, mit wel­chen Ände­run­gen Sie wie­viel ein­spa­ren könn­ten. Und wir den­ken: Wenn Sie sehen mit welch ein­fa­chen Maß­nah­men Sie auf’s Jahr gese­hen Geld spa­ren könn­ten, spä­tes­tens dann haben Sie Spass an die­ser Arbeit.

Die simp­le Tren­nung von Gerä­ten vom Strom­netz — d.h. den Netz­ste­cker zie­hen — oder das intel­li­gen­te Vor­schal­ten von Sam­mel­steck­do­sen kann schon mehr an Ein­spa­run­gen brin­gen, als man durch einen Anbie­ter­wech­sel je errei­chen wür­de.

Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge zur EXCEL-Datei sind beim Erstel­ler will­kom­men.

Neu­es aus der Pro­jekt­grup­pe

Da der Grün­dungs­pro­zess trans­pa­rent gestal­tet wer­den soll, spricht u.E. nichts gegen die Abla­ge die­ses Pro­to­kolls an die­ser Stel­le. Aus dem Pro­to­koll wird deut­lich, das offen­bar suk­zes­si­ve alle wich­ti­gen Akteu­re im Stadt­teil ein­be­zo­gen wer­den, auf das vor­han­de­ne Gute etwa in den Grund­schu­len auf­ge­baut wer­den soll und man auch über den Orts­rand hin­aus­schaut.

Protokoll17.09.09

Leih­ar­beit: Glei­che Arbeit –> Glei­cher Lohn

Bre­men brach­te über den Bun­des­tag eine Initia­ti­ve ein, die Fehl­ent­wick­lun­gen im Bereich der Leih­ar­beit kor­ri­gie­ren sollte.Das ist ein wich­ti­ges The­ma auch für vie­le in unse­rem Stadt­teil leben­de Men­schen.

Lei­der haben das die CDU/FDP-regier­ten Bun­des­län­der ver­hin­dert. Ein Grund mehr, um bei der Bun­des­tags­wahl am 27.09.2009 das Kreuz nicht dort zu machen.

Nach­ste­hend die kom­plet­te Pres­se­er­klä­rung des Senats:

Antrag gegen Fehl­ent­wick­lun­gen im AÜG

18.09.2009

CDU/FDP-Län­der leh­nen Bre­mer Initia­ti­ve im Bun­des­rat ab/Böhrnsen: “Leih­ar­beit begren­zen“

Bür­ger­meis­ter Jens Böhrn­sen nutz­te heu­te (18.09.2009) die Gele­gen­heit, im Bun­des­rat auf Fehl­ent­wick­lun­gen im Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz (AÜG) auf­merk­sam zu machen und Ver­bes­se­run­gen zu for­dern. Böhrn­sen: „Mit einem Antrag for­der­ten die Län­der Bre­men und Rhein­land-Pfalz Feh­ler zu hei­len, unter denen sowohl die Leih­ar­beit­neh­mer als auch die Stamm­be­leg­schaf­ten von Betrie­ben zu lei­den haben. Lei­der haben die CDU/FDP-Län­der das ver­hin­dert.“

Nach dem Bre­mer Antrag soll­ten Leih­ar­beit­neh­mer zukünf­tig vom ers­ten Tag an mit den Beschäf­tig­ten im Ent­leih­be­trieb gleich­be­han­delt wer­den, „sowohl im Hin­blick auf das Ent­gelt als auch bei allen übri­gen Arbeits­be­din­gun­gen“ (Böhrn­sen). „Außer­dem gehört die Leih­ar­beits­bran­che in das Arbeit­neh­mer­ent­sen­de­ge­setz auf­ge­nom­men, die Dau­er der Arbeit­neh­mer­über­las­sung von Leih­ar­beit­neh­mern in einem Betrieb muss auf 24 Mona­te begrenzt wer­den. Leih­ar­beits­fir­men dür­fen außer­dem nicht nur für die Dau­er einer kon­kre­ten Über­las­sung beschäf­tigt wer­den“.

Die Bedeu­tung der Leih­ar­beit für den Arbeits­markt der Bun­des­re­pu­blik sei unbe­strit­ten, so Böhrn­sen. Kei­ne Bran­che habe in den letz­ten Jah­ren ein so star­kes Wachs­tum zu ver­zeich­nen gehabt wie die Leih­ar­beit. Aber eben­so sei zu ver­zeich­nen, dass die Pra­xis der Zeit­ar­beit nicht unein­ge­schränkt zu den arbeits­markt- und beschäf­ti­gungs­po­li­ti­schen Effek­ten geführt habe, die man von der Reform der Arbeit­neh­mer­über­las­sung erwar­tet habe.

Jens Böhrn­sen: „Für die in der Leih­ar­beit Beschäf­tig­ten ist sie ein zwei­schnei­di­ges Schwert. Im bes­ten Fal­le erhal­ten die­se eine län­ger­fris­ti­ge Beschäf­ti­gung. Für vie­le von Ihnen bedeu­tet Leih­ar­beit aber auch nied­ri­ge­re Löh­ne bei glei­cher Arbeit, Ver­zicht auf Zula­gen oder den Ver­zicht auf Weih­nachts- und Urlaubs­geld. Nicht sel­ten erhal­ten Leih­ar­beit­neh­mer nur zwi­schen 50 bis 60 Pro­zent des Ein­kom­mens, das die Stamm­be­leg­schaf­ten der Ent­lei­her bekom­men.“

Stamm­be­leg­schaf­ten gro­ßer Fir­men beob­ach­ten die Ent­wick­lung der Leih­ar­beit aus ande­ren Grün­den mit Sor­ge, denn beson­ders in Groß­be­trie­ben sind Ten­den­zen erkenn­bar, das Stamm­per­so­nal durch Leih­ar­beit­neh­mer zu erset­zen. So wer­den zum Teil Mit­ar­bei­ter ent­las­sen, um sie über haus­ei­ge­ne Ver­leih­fir­men und zumeist zu ungüns­ti­ge­ren Tarif­be­din­gun­gen in den alten Betrieb zurück zu ent­lei­hen.

Jens Böhrn­sen: „Man darf einen wei­te­ren Aspekt nicht über­se­hen: Die oft deut­lich schlech­te­re Ent­loh­nung für die Leih­ar­beit­neh­mer, führt nicht sel­ten zu Hun­ger­löh­nen, die aus öffent­li­chen Mit­teln auf­ge­stockt wer­den müs­sen. Das betrifft rund 1,2 Mio. Men­schen: voll erwerbs­tä­tig und doch auf Hil­fe ange­wie­sen, die so genann­ten „working poor”. Wir for­dern aber, dass Men­schen, die Voll­zeit arbei­ten, von ihrer Arbeit auch men­schen­wür­dig und selbst­stän­dig leben kön­nen.

Antrag gegen Fehl­ent­wick­lun­gen im AÜG

18.09.2009

CDU/FDP-Län­der leh­nen Bre­mer Initia­ti­ve im Bun­des­rat ab/Böhrnsen: “Leih­ar­beit begren­zen“

Bür­ger­meis­ter Jens Böhrn­sen nutz­te heu­te (18.09.2009) die Gele­gen­heit, im Bun­des­rat auf Fehl­ent­wick­lun­gen im Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz (AÜG) auf­merk­sam zu machen und Ver­bes­se­run­gen zu for­dern. Böhrn­sen: „Mit einem Antrag for­der­ten die Län­der Bre­men und Rhein­land-Pfalz Feh­ler zu hei­len, unter denen sowohl die Leih­ar­beit­neh­mer als auch die Stamm­be­leg­schaf­ten von Betrie­ben zu lei­den haben. Lei­der haben die CDU/FDP-Län­der das ver­hin­dert.“

Nach dem Bre­mer Antrag soll­ten Leih­ar­beit­neh­mer zukünf­tig vom ers­ten Tag an mit den Beschäf­tig­ten im Ent­leih­be­trieb gleich­be­han­delt wer­den, „sowohl im Hin­blick auf das Ent­gelt als auch bei allen übri­gen Arbeits­be­din­gun­gen“ (Böhrn­sen). „Außer­dem gehört die Leih­ar­beits­bran­che in das Arbeit­neh­mer­ent­sen­de­ge­setz auf­ge­nom­men, die Dau­er der Arbeit­neh­mer­über­las­sung von Leih­ar­beit­neh­mern in einem Betrieb muss auf 24 Mona­te begrenzt wer­den. Leih­ar­beits­fir­men dür­fen außer­dem nicht nur für die Dau­er einer kon­kre­ten Über­las­sung beschäf­tigt wer­den“.

Die Bedeu­tung der Leih­ar­beit für den Arbeits­markt der Bun­des­re­pu­blik sei unbe­strit­ten, so Böhrn­sen. Kei­ne Bran­che habe in den letz­ten Jah­ren ein so star­kes Wachs­tum zu ver­zeich­nen gehabt wie die Leih­ar­beit. Aber eben­so sei zu ver­zeich­nen, dass die Pra­xis der Zeit­ar­beit nicht unein­ge­schränkt zu den arbeits­markt- und beschäf­ti­gungs­po­li­ti­schen Effek­ten geführt habe, die man von der Reform der Arbeit­neh­mer­über­las­sung erwar­tet habe.

Jens Böhrn­sen: „Für die in der Leih­ar­beit Beschäf­tig­ten ist sie ein zwei­schnei­di­ges Schwert. Im bes­ten Fal­le erhal­ten die­se eine län­ger­fris­ti­ge Beschäf­ti­gung. Für vie­le von Ihnen bedeu­tet Leih­ar­beit aber auch nied­ri­ge­re Löh­ne bei glei­cher Arbeit, Ver­zicht auf Zula­gen oder den Ver­zicht auf Weih­nachts- und Urlaubs­geld. Nicht sel­ten erhal­ten Leih­ar­beit­neh­mer nur zwi­schen 50 bis 60 Pro­zent des Ein­kom­mens, das die Stamm­be­leg­schaf­ten der Ent­lei­her bekom­men.“

Stamm­be­leg­schaf­ten gro­ßer Fir­men beob­ach­ten die Ent­wick­lung der Leih­ar­beit aus ande­ren Grün­den mit Sor­ge, denn beson­ders in Groß­be­trie­ben sind Ten­den­zen erkenn­bar, das Stamm­per­so­nal durch Leih­ar­beit­neh­mer zu erset­zen. So wer­den zum Teil Mit­ar­bei­ter ent­las­sen, um sie über haus­ei­ge­ne Ver­leih­fir­men und zumeist zu ungüns­ti­ge­ren Tarif­be­din­gun­gen in den alten Betrieb zurück zu ent­lei­hen.

Jens Böhrn­sen: „Man darf einen wei­te­ren Aspekt nicht über­se­hen: Die oft deut­lich schlech­te­re Ent­loh­nung für die Leih­ar­beit­neh­mer, führt nicht sel­ten zu Hun­ger­löh­nen, die aus öffent­li­chen Mit­teln auf­ge­stockt wer­den müs­sen. Das betrifft rund 1,2 Mio. Men­schen: voll erwerbs­tä­tig und doch auf Hil­fe ange­wie­sen, die so genann­ten „working poor”. Wir for­dern aber, dass Men­schen, die Voll­zeit arbei­ten, von ihrer Arbeit auch men­schen­wür­dig und selbst­stän­dig leben kön­nen.

Umwelt­ka­tas­ter

Am 9. Sep­tem­ber 2009 stell­te der Lei­ter der Gewer­be­auf­sicht in einer Bei­rats­sit­zung in Oslebshau­sen auf Grund­la­ge diver­ser Mess­pro­gram­me der Ver­gan­gen­heit die Luft­gü­te­si­tua­ti­on dar.

Die Prä­sen­ta­ti­on kön­nen Sie hier als PDF-Doku­ment her­un­ter­la­den. Die Datei ist mit 7,5 MByte aller­dings etwas grös­ser.

Sie­he hier­zu auch die im Inter­net ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen des PRTR (Polu­ti­on Release and Trans­fer Regis­ter) bzw. des Emis­si­ons­ka­tas­ters bzw. des Bre­mer Luft­über­wa­chungs­sys­tems.

Bei einem Ver­gleich im Inter­net mit den dar­ge­bo­te­nen Daten des Lan­des Nie­der­sach­sen kann man fest­stel­len, das die Leis­tung des Umwelt­res­sorts schon recht gut sind.

Bei­rats­sit­zung am 09.09.2009 in Oslebshau­sen

09.09.2009 um 19:00 bis ca. 21:30 Uhr vor ca. 30 Zuhö­rern

Öffent­li­che Sit­zung des Stadt­teil­bei­rats Grö­pe­lin­gen

Ort: Bür­ger­haus Oslebshau­sen, Am Non­nen­berg 40, 28239 Bre­men.

The­men:

Der Lei­ter der Gewer­be­auf­sicht stell­te auf Grund­la­ge diver­ser Mess­pro­gram­me der Ver­gan­gen­heit die Luft­gü­te­si­tua­ti­on dar. Sie­he hier­zu die im Inter­net ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen des PRTR (Polu­ti­on Release and Trans­fer Regis­ter) bzw. des Emis­si­ons­ka­tas­ters bzw. des Bre­mer Luft­über­wa­chungs­sys­tems.

Wei­ter wur­de noch eine Geruchs­mes­sung im Hafen­ein­zugs­be­reich aus dem Jahr 2001 vor­ge­stellt. Aktu­ell beschwer­ten sich Anwoh­ner aus Oslebshau­sen über fisch­ar­ti­ge Geruchs­be­läs­ti­gun­gen. Die Ursa­che dafür könn­te u.E. die der­zei­ti­ge Umla­dung von Fisch­mehl im Hafen Oster­ort von grö­ße­ren Schif­fen auf motor­lo­se Lade­schif­fe sein.

Stel­lung­nah­me von Arcelor Mit­tal Bre­men zu den jüngs­ten Vor­fäl­len. Wie auf unse­rer Inter­net­sei­te zu lesen, waren wir hier im Hin­ter­grund u.a. mit dem Besuch der Bei­rats­sit­zung in See­hau­sen und Kon­tak­ten zu unse­ren Ver­tre­tern in der Umwelt­de­pu­ta­ti­on aktiv. Für die Bei­rats­sit­zung hat­ten wir einen Antrag for­mu­liert, der in den Umwelt­aus­schuss ver­wie­sen und dort ein­stim­mig beschlos­sen wur­de. Wich­ti­ge Punk­te sind Mess­sta­tio­nen, CO2-Redu­zie­rung und „wie es woan­ders ist”.

Ver­än­der­te Öff­nungs­zei­ten der Poli­zei­re­vie­re. Herr Back­haus leg­te dar, das der­zeit an den Poli­zei­re­vie­ren unnütz Poli­zis­ten gebun­den wer­den. Des­halb soll die Revier­öff­nungs­zeit u.a. im Revier Oslebshau­sen auf 8 Std. Mo.-Fr. redu­ziert wer­den. Es gab Fra­gen aus dem Publi­kum, die alle zufrie­den­stel­lend beant­wor­tet wur­den. Der Bei­rat stimmt dem Ansin­nen der Poli­zei zu.

Vom Bür­ger­ver­ein Oslebshau­sen gab es eine Nach­fra­ge zur Ansied­lung von Aldi und Ross­mann auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de von Renault Nor­fag an der Rit­ter­hu­der Heer­str. Hier­zu hat der Bau­aus­schuss nächs­te Woche eine Son­der­sit­zung mit dem Amt für Stra­ßen und Ver­kehr ange­setzt.