11.03.2009 in der GSW

11.03.2009 um 19:00 Uhr

Öffentliche Sitzung des Stadt­teil­beirats Gröpelin­gen

Ort: Men­sa der Gesamtschule West, Lis­saer Str. 7, 28237 Bre­men. Anwe­send waren ca. 150 Gäste.

The­men:
Schu­len­twick­lung in Gröpelin­gen mit Frau Sen­a­torin Renate Jür­gens-Pieper:
Vor deut­lich mehr als 100 Gästen wurde nun­meher detail­lierte Auskun­ft gegeben. Geplant ist von der Bil­dungs­be­hörde fol­gen­des:

  1. Keine Verän­derung am Schul­stan­dort der Gesamtschule West. Bei den Anwahlzahlen für das näch­ste Schul­jahr sind mehr als dop­pelt soviele Anmel­dun­gen im Erstrang einge­gan­gen, wie die Schule in ihren 4 Zügen (= rund 88 Plätze) zur Ver­fü­gung hat.
  2. Der Antrag der 4zügigen Grund­schule Fis­cher­hud­er Str. zur Ganz­tagss­chule 2010 soll pos­i­tiv beschieden wer­den. Damit wird der beson­deren sozialen Sit­u­a­tion Rech­nung getra­gen, obwohl die 3 Grund­schulen in Osleb­shausen bere­its Ganz­tagss­chulen sind und somit im stadtweit­en Ver­gle­ich der Stadt­teil ins­ge­samt bere­its gut daste­ht. Der Umbau der Schule erfordert rel­a­tiv viele Umbaut­en und ggf. einen Grund­stück­szukauf und wird nicht bil­lig. Die Detailpla­nun­gen laufen an; der Dep­u­ta­tions­beschluss soll im Sep­tem­ber 2009 fall­en.
  3. Die Grund­schule Halmer­weg bietet eine Nach­mit­tags­be­treu­ung an. Die Grund­schule Pas­toren­weg hat bish­er keinen Antrag auf eine Ganz­tagss­chule gestellt. Frau Jür­gens-Pieper wiess darauf hin, das mit der Umwand­lung in eine Ganz­tagss­chule auch die Wahl­frei­heit der Eltern ein­set­zt. Es soll Grund­schulen gehen, die umge­wan­delt, aber danach von den Eltern nicht mehr angewählt wur­den. Deshalb set­zt eine Umwand­lung auch z.B. bes­timmte räum­liche Gegeben­heit­en voraus.
  4. Quatiers­bil­dungszen­trum: An die Grund­schule Fis­cher­hud­er­str. soll gle­ichzeit­ig mit dem Umbau das bish­er in Bre­men grösste Quatiers­bil­dungszen­trum entste­hen. Man hofft, in diesem Rah­men auch auf Mit­tel aus einem speziellem Bun­de­spro­gramm zurück­greifen zu kön­nen.
  5. Das Gelände “Opel Burr und umzu” ist als Stan­dort ein­er Neu­grün­dung im Klassen­bere­ich 5 — 10 nach umfan­gre­ichen Gesprächen nicht mehr angedacht. Daher muss der Beirat jet­zt sehen, wie es mit diesem Grund­stück weit­erge­ht und was der Eigen­tümer jet­zt vor hat.
  6. Ins­ge­samt strebt die Bil­dungs­be­hörde zunächst einen 10zügigen Klassen­bere­ich 5 — 10 im Stadt­teil an: GSW mit 4 Klassen­zü­gen, die IGS JHP mit 4 Klassen­zü­gen und das FÖZ im Osleb­shauser Park mit jew­eils 2 Klassen pro Jahrgang. D.h., an der Unter­ver­sorgung im Stadt­teil ändern sich zunächst nichts. Angesichts der Wahl­frei­heit und der Tat­sache, das ger­ade viele Osleb­shauser Eltern ihre Kinder an weit ent­fer­nte Schulen im Innen­stadt­bere­ich oder in Walle bzw. Find­orff im Erstrang anmelden, ist dies auch nicht sofort zu ändern. Die Strate­gie lautet, zunächst einen gut angewählten Stan­dort in Osleb­shausen zu schaf­fen, der dann Strahlkraft auf die Eltern aussendet und ggf. danach die Kapaz­itäten im Stadt­teil hochz­u­fahren.
  7. Die IGS Johann-Hein­rich-Pestalozzi hat zum kom­menden Schul­jahr im Erstrang eine Anwahlzahl deut­lich unter ein­er Klassen­stärke. Tat­sache ist, das die gute Arbeit an dieser Schule nicht bei den Eltern ankommt — warum auch immer — und die Anmeldezahlen seit Jahren sinken. Deshalb sollen diese Eltern für das kom­mende Schul­jahr auf eine andere Schule umber­at­en wer­den. Dito sollen die über 100 Schüler, die nicht an der GSW aufgenom­men wer­den kön­nen, auf andere Schulen in Walle bzw. Find­orff verteilt wer­den.
  8. Im kom­menden Schul­jahr nimmt die IGS JHP damit keine Schüler auf. In den bei­den Vor­jahren wur­den jew­eils 3 Züge ein­gerichtet, der aktuelle 10. Jahrgang beste­ht aus 5 Zügen. Somit wer­den zum kom­menden Schul­jahr 5 Klassen­ver­bände weniger an der Schule sein. Damit erre­icht man die benötigte Raum­frei­heit, um die von den Architek­ten Schulze + Pam­pus auf der Beiratssitzung vorgestell­ten Pläne — noch im absoluten Grob­sta­di­um — umset­zen zu kön­nen. Es wird mit Kosten von 8 — 10 Mio. Euro gerech­net. Da die IGS JHP bere­its eine Ganz­tagss­chule ist, wird das zu Las­ten des Umwand­lungs­bud­gets gehen. Allerd­ings ist diese 100-jährige Schule bere­its sehr früh umge­wan­delt wor­den und entspricht baulich in kein­ster Weise den heuti­gen Anforderun­gen. Deshalb wird davon aus­ge­gan­gen, das die Mit­tel freigegeben wer­den. Wieviele Schüler dann im übernäch­sten Schul­jahr aufgenom­men wer­den, ist offen. Durch diese Unter­brechung in der Auf­nahme wird qua­si eine Neu­grün­dung der Schule — ggf. auch unter einem neuen Namen — erre­icht.
  9. Für die bish­er an der Schule angemelde­ten Schüler und Eltern soll sich nichts ändern. Die Schul­ver­sorgung kön­nte durch die gerin­gere Klasse­nan­zahl ggf. sog­ar bess­er wer­den.
  10. Ob an der Schule auch eine neue Turn­halle gebaut wird, ist derzeit offen. Hier­bei sind vom Beirat auch die Auswirkun­gen auf die SGO mitzube­denken.
  11. An eine eigene Ober­stufe in Gröpelin­gen ist nicht gedacht. Die Ober­stufe Rübekamp soll nicht geschwächt wer­den und zuord­nungsmäßig weit­er­hin die Schüler u.a. aus der GS-West und der Schule in Osleb­shausen aufnehmen, falls die Eltern im Erst­wahlrecht nichts anderes für ihre Kinder vorse­hen.

Stadtteiltreffen 10.03.2009

Dien­stag, 10.03.2009 um 19:30 — ca. 21:45 Uhr

Stadt­teil­tr­e­f­fen der Mit­glieder, Sympathisant(inn)en und Inter­essierten der Partei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Keller des Lichthaus­es, Her­mann-Prüs­er-Strasse 4 (Ein­gang zur Seite Hanse­wass­er, bei später­er Ankun­ft am Keller­fen­ster klopfen)

The­men waren u.a.:
Vor­bere­itung auf die Beiratssitzung am Fol­ge­tag
Geplante Umwand­lung der Post­fil­iale am Pas­toren­weg 187 in eine Part­ner­a­gen­tur
Schrot­tim­mo­bilien im Stadt­teil
Sporthalle Osleb­shausen — auch im Kon­text der weit­eren Zukun­ft der IGS JHP
Berichte von Ver­anstal­tun­gen

Stadtteiltreffen 03.02.2009

Dien­stag, 03.02.2009 um 19:30 — 22:00 Uhr

Stadt­teil­tr­e­f­fen der Mit­glieder, Sympathisant(inn)en und Inter­essierten der Partei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Keller des Lichthaus­es, Her­mann-Prüs­er-Strasse 4 (Ein­gang zur Seite Hanse­wass­er, bei später­er Ankun­ft am Keller­fen­ster klopfen)

Einige The­men waren:

  • Ver­bren­nung von Zusatzstof­fen im Block 5+6 des Kohlekraftwerks der SWB Gruppe im Indus­triehafen, ins­beson­dere der unklare Punkt “tech­nis­ch­er Kautschuk”.
  • Rück­blick auf die Berichter­stat­tung zum Rad­weg Pas­toren­weg. Es haben uns einige pos­i­tive Rück­mel­dun­gen aus der Bevölkerung zu unser­er Ini­tia­tive erre­icht. Gle­ich­wohl war sie nicht erfol­gre­ich; eine Unter­stützung durch den ADFC gab es angesichts gesamt­städtisch wohl noch wichtiger­er Fahrrad­wege nicht. Die behördliche Aus­sage, das der Pas­toren­weg mit­tel­fristig ein­er Sanierung in Rich­tung Begeg­nungsstraße (siehe Beispiel Veg­e­sack­er Str. in Walle) bedarf, muss u.E. jet­zt pla­nungs­seit­ig konkretisiert wer­den.
  • Kleinere Umbau­maß­nah­men im Heer­straßen­zug. Dem Vernehmen nach sind hierzu sog­ar Beschw­er­den beim Bürg­er­meis­ter Her­rn Böhrnsen vor­ge­tra­gen wor­den. Dies wird ein­hel­lig von der Ort­spoli­tik als Erfolg gew­ertet.
  • Fehlen­der Lärm­schutzwall Stapelfeldt­str.: Behör­den­seit­ig wird wegen eines nun­mehr laufend­en Ver­fahrens der Staat­san­waltschaft nicht mehr reagiert. Man muss jet­zt abwarten, zu welchen Maß­nah­men die Staat­san­waltschaft greift. Das Eröff­nen eines Ver­fahrens vor dem Ver­wal­tungs­gericht wäre zwar geboten, hätte auf­grund der ver­muteten über­lan­gen Prozess­dauer aber über die näch­sten Jahre keine prak­tis­che Rel­e­vanz.

04.02.2009 in Gröpelingen

04.02.2009 von 19:00 bis 21:00 Uhr vor ca. 40 Gästen

Öffentliche Sitzung des Stadt­teil­beirats Gröpelin­gen

Ort: Nach­barschaft­shaus Helene Kaisen, Beim Ohlen­hof 10, 28239 Bre­men

The­men:

  1. Rain­er Pos­sitt vom Gesund­heit­str­e­ff­punkt West stellte ver­gan­gene Aktiv­itäten beim Erfol­gspro­jekt “Gröpelinger Sport­meile” vor.
  2. Mitver­bren­nen von Carbon‑, Bio- und bio­genen Brennstof­fen im Kohlekraftwerk Hafen. Die SWB Gruppe war mit 5 Vertretern gekom­men und beant­wortete alle Fra­gen. Geplant ist der Kohle-Ersatz von bis zu 25 % des Bren­nwertes durch o.g. Stoffe. Dabei darf kein Kun­st­stoff oder son­stiges Mate­r­i­al, das Clor freiset­zen kön­nte, ver­bran­nt wer­den, weil dies die Anlage in der Bausub­stanz gefährdet. Es ist von ein­er Ver­ringerung der CO2-Emis­sio­nen auszuge­hen. Der Beirat stimmte nach unserem Hin­weis ein­stim­mig unter der Maß­gabe zu, das der “tech­nis­che Kautschuk” von der Liste der geplanten Stoffe genom­men wird. Hierzu hat­te sich Gün­ter Reichert fre­undlicher­weise durch die Unter­la­gen gele­sen und war auf diesen Punkt aufmerk­sam gewor­den. Zudem wird erwartet, das behör­den­seit­ig jet­zt endlich eine klare Über­sicht über die Gesamt­be­las­tungs­menge wichtiger Emis­sio­nen im Stadt­teil erstellt wird, da anson­sten der Beirat weit­eren Maßnahmen/Änderungen nicht mehr zus­tim­men will.
  3. Bericht Umbau und Nutzungsän­derung im Ella-Ehlers-Haus: Die AWO baut in einem Trakt ihres Gebäudes an der Dock­str. ca 60 Senioren-Pflege­plätze ab (von 165 auf 105) und errichtet in diesem Trakt ca. 30 Plätze, in die das Haus Neu­land umzieht (Ex-Suchtab­hängige, Umzug aus der Vil­la an der Neuen­lan­der Str. wegen Bau A281 erforder­lich, Infor­ma­tio­nen zum Haus im Inter­net abruf­bar). Die bish­eri­gen Räume (Dop­pelz­im­mer, keine San­itärein­rich­tun­gen in den Woh­nun­gen) entsprechen nicht mehr dem heute über­wiegend gewün­scht­en Stan­dard; zudem gibt es durch zahlre­iche Neubaut­en keinen Eng­pass bei Pflege­plätzen im Stadt­teil. Nur wenn eine Pflegeein­rich­tung auf über 90 % Aus­las­tung kommt, kann sie wirtschaftlich arbeit­en.
  4. Angesichts der Umwand­lungspläne für die Post­fil­iale in Find­orff haben wir angeregt, bei etwaigen Aktio­nen des Ort­samts auch die Fil­iale am Pas­toren­weg miteinzubeziehen. Wir denken nicht, das hier­duch “schlafende Hunde” geweckt wer­den, da es im Hin­ter­grund nach den in der Presse veröf­fentlicht­en Plä­nen auch für diese Fil­iale Umwand­lungspläne geben muss.

Nach­trag am 13.08.2009 zum Punkt 2 : Wie wir erfahren haben, will die swb auf die Ver­bren­nung von Kautschuk jeglich­er Art verzicht­en. Das Gewer­beauf­sicht­samt will dies in seinem Genehmi­gungs­bescheid auch anord­nen. Der Beirat ste­ht also nicht immer solch tech­nisch kom­plizierten Anträ­gen ahnungs­los gegenüber.

Stadtteiltreffen 13.01.2009

Dien­stag, 13.01.2009 um 19:30 — 22:15 Uhr

Stadt­teil­tr­e­f­fen der Mit­glieder, Sympathisant(inn)en und Inter­essierten der Partei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Keller des Lichthaus­es, Her­mann-Prüs­er-Strasse 4 (Ein­gang zur Seite Hanse­wass­er, bei später­er Ankun­ft am Keller­fen­ster klopfen)

Nach­schau:
Mit sachkundi­gen Gästen wurde die umfan­gre­ichen Pla­nun­gen für das Gelände Im Wein­berge, alte Sporthalle, Grün­grund­stück an der Heer­str., altes Polizeire­vi­er erörtert. Das Gesamt­gelände wurde vom Sozial­w­erk der freien Chris­tenge­meinde gekauft, das in der Nach­barschaft bere­its ein größeres Seniorenpflege­heim betreibt und senioren­gerechte Woh­nun­gen (mit Tage­spflege) anbi­etet (siehe Bilder unter dem Menüpunkt “Ansicht­en”).
Geplant sind das Ange­bot weit­er­er freier Senioren­woh­nun­gen. Dieses Ange­bot wird nachge­fragt und es gibt bere­its eine län­gere Warteliste. Wer ein­mal vor Ort war, kon­nte sich z.B. von den großzügi­gen Aufzü­gen, den mod­er­nen bar­ri­ere­freien Bädern und der park­na­hen Lage überzeu­gen.
Desweit­eren sollen vorhan­dene Räum­lichkeit­en für Ver­wal­tungs- bzw. Hauswirtschafts­di­en­ste genutzt wer­den. Das vorhan­dene Grund­stück mit Park­bank an der Osleb­shauser Heer­str. soll unbe­baut — ggf. mit ein­er Zuwe­gung — erhal­ten bleiben.
Vor Ort ist ein neuar­tiges kleines Einzel­han­del­sange­bot für den Nah­bere­ich geplant. Hierzu muss der Bebau­ungs­plan nicht geän­dert wer­den, d.h., die Anlage eines größeren Park­platzes ist nicht vorge­se­hen. An der Verkehrs­führung an sich soll nichts geän­dert wer­den. D.h., die Straße Im Wein­berge bleibt von der Osleb­shauser Land­str. aus eine öffentliche Ein­bahn­straße. Bzgl. der Sporthalle ergeben sich derzeit mehrere Nutzung­sop­tio­nen.

Im Wege des von der Bun­desregierung geplanten Kon­junk­tur­pro­gramms wurde von uns die Sanierung des Fahrrad­wegs Pas­toren­weg in die Beratun­gen der Behör­den einge­bracht.

Weit­ere Diskus­sion­spunk­te waren u.a.:
o Ein Leser­brief im Weser-Kuri­er von H.E. Brunßen zum Umbau im Heer­straßen­zug
o Aktuelle Lage der “Gas­re­bellen”
o Umgang im Beirat mit “E‑Voting”, d.h. das Her­beiführen ein­er Abstim­mung mit­tels E‑Mail.
o Tre­f­fen mit dem Jugend­beirat am 16.01.2009

Stadtteiltreffen 16.12.2008

Dien­stag, 16.12.2008 um 19:30 — 21:45 Uhr

Stadt­teil­tr­e­f­fen der Mit­glieder, Sympathisant(inn)en und Inter­essierten der Partei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Keller des Lichthaus­es, Her­mann-Prüs­er-Strasse 4 (Ein­gang zur Seite Hanse­wass­er, bei später­er Ankun­ft am Keller­fen­ster klopfen)

Nach­schau:
Es gab Berichte z.B. von der let­zten Lan­desmit­gliederver­samm­lung. Dort wurde u.a. ein weitre­ichen­der Beschluss zum Klimapro­gramm 2020 beschlossen.

Und es wur­den zahlre­iche The­men ange­sprochen: Verkehrslärm Kinder­garten Ort­str., Entwick­lung um Arcelor Mit­tal, Bau­fortschritt Gröpelinger Heer­str., Geplanter Umbau des Ella-Ehlers-Haus der AWO, Sit­u­a­tion Ernst-Wal­dau-Str., Autoverkehr Wurth­flether Str. und umzu, Seewen­jestr. 77, Fried­hof Gröpelinger Heerstr./Debstedter Str. .

26.11.2008 in Gröpelingen

26.11.2008 von 18:00 bis 20:15 Uhr vor ca. 15 Gästen

Öffentliche Sitzung des Stadt­teil­beirats Gröpelin­gen

Ort: Nach­barschaft­shaus Helene Kaisen, Beim Ohlen­hof 10, 28239 Bre­men

The­men:

o Quatiers­bus Gröpelin­gen — weit­eres Vorge­hen
Ein Vertreter des ZVBN stellte die Idee des Bürges­busses und umge­set­zte Konzepte im Umland (z.B. Gan­derke­see, Hude, Syke oder Wey­he) vor. Dort wird ein Klein­bus der Fa. Kut­sen­its mit max. 8 Plätzen (Roll­stuhl-geeignet) einge­set­zt. 8 Plätze deshalb, weil dann noch mit Führerschein­klasse III (B) gefahren wer­den kann — siehe auch Bilder aus Syke. Zum Betrieb braucht man min­destens 20 frei­willige Fahrer. Es muss rechtlich in einem vorgegebe­nen Takt und auf ein­er vorgegebe­nen Route gefahren wer­den. Der Bus kann also nicht ein­fach zweimal fahren, wenn an ein­er Stelle z.B. 10 Per­so­n­en mit­fahren wollen. Gan­derke­see kommt auf ca. 1.500 und Wey­he auf 1.600 beförderte Per­so­n­en im Monat.
Der Beirat beschloss, das The­ma weit­er zu ver­fol­gen — vielle­icht find­en sich ja genü­gend Frei­willige. Langfristig kann dies aber nur ein Ein­stieg in den reg­ulären Lin­ien­verkehr sein. Hier gilt es, nicht nur die verkehrlichen Aspek­te, son­dern auch die baulichen und sozialen Aspek­te den Behör­den noch näher zu brin­gen. Ggf. im Rah­men des neuen Instru­ments “Pla­nungskon­ferenz” bzw. im Rah­men des Sanierungs­ge­bi­etes Ohlen­hof.

o Mit­tel­ka­lorikkraftwerk — Infor­ma­tio­nen zum Betrieb­s­be­ginn
Ab dem 09.12.2008 ist mit etwas Lärm durch die begin­nende Test­phase der Anlage zu rech­nen.

o BPlan 2365 — Pastorenweg/Luchtbergstr./Dockstr.
Die vorherige Pla­nung mit einem Mehrfam­i­lien­haus und einzel­nen Häusern ist an dieser Stelle offen­bar am Markt nicht zu verkaufen. Vorgelegt wurde eine neue Pla­nung nur mit mehreren Mehrfam­i­lien­häusern in Rei­hen­be­bau­ung. Einen konkreten Investor gibt es noch nicht. Auf unsere Nach­frage hin ist es nicht möglich, im Grund­buch eine Nichtk­lagemöglichkeit gegen “Lärm” vom Kinder­garten zu ver­ankern. Dies müsste in den Kaufverträ­gen gemacht wer­den, was dann allerd­ings beim Weit­er­verkauf ggf. Prob­leme aufw­er­fen kön­nte. Unser Anre­gung, ein Teil­stück zum Kinder­garten dem Kinder­garten zu über­tra­gen, wurde notiert. In der jet­zi­gen Pla­nung ist zum Kinder­garten hin ein kleines Teil­stück als Spielplatz aus­gewiesen.

o Anträge aus der Bevölkerung
Ein Bürg­er­antrag bzgl. des Wert­stoff­platzes Togostr. wurde an den Bau-auss­chuss ver­wiesen.

o Ver­schiedenes
Der Beirat beschloss einen Antrag, in dem vor­bere­i­t­ende Unter­suchun­gen für ein “Sanierungs­ge­bi­et Ohlen­hof” gefordert wer­den.
Wir bat­en die anderen Frak­tion, sich schon ein­mal Gedanken zum Wahlrecht für Nicht-EU-Bürg­er zu machen.

Stadtteiltreffen 25.11.2008

Dien­stag, 25.11.2008 um 19:30 — ca. 22:00 Uhr

Stadt­teil­tr­e­f­fen der Mit­glieder, Sympathisant(inn)en und Inter­essierten der Partei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Keller des Lichthaus­es, Her­mann-Prüs­er-Strasse 4 (Ein­gang zur Seite Hanse­wass­er, bei später­er Ankun­ft am Keller­fen­ster klopfen)

The­men:
o Vor­bere­itung auf die Beiratssitzung am näch­sten Tag
o Antrag für ein Sanierungs­ge­bi­et Ohlen­hof
o Berichte von Ver­anstal­tun­gen

Besorgnis an der IGS JHP

26.11.2008

In der Presse war ein Artikel zu lesen, in dem eine gewisse Besorg­nis an der Inte­gri­erten Stadt­teilschule Johann-Hein­rich-Pestalozzi zu ent­nehmen ist:

Presseartikel

Nach den Aus­sagen der zuständi­gen Stadt­teil­beiratsvertreter ist man im Gespräch mit dem Eltern­beirat der Schule. Auf der Sitzung des Beirats am 03.09.2008 war auch eine Vertreterin des Eltern­beirats anwe­send.

Zu bedenken ist, das z.B. die Entwick­lungs­be­mühun­gen zu kleineren Klassen oder die Ein­richung ein­er gym­nasialen Ober­stufe am Schulzen­trum Find­orff Auswirkun­gen auch auf Gröpelin­gen haben. Bei begren­zten Finanzmit­teln ist es u.E. um so dringlich­er, im Stadt­teil mit ein­er Stimme zu sprechen.

Schnellmeldung 2009_2010

Auf der Inter­net­seite der Bil­dungsse­n­a­torin gibt es eine infor­ma­tive Excel-Datei mit den Klassen­stärken an den einzel­nen Schulen (Schnellmel­dung 2009_2010).

Der Auszug für Gröpelin­gen macht die Sit­u­a­tion deut­lich.

Dem­nach gibt es 2.858 Schü­lerIn­nen an all­ge­mein­bilden­den den Schulen in Gröpelin­gen. Laut der Sta­tis­tik “Bre­men klein­räu­mig” des Sta­tis­tis­chen Lan­desamtes gibt es in Gröpelin­gen aber im Schul­jahr 2007_2008 3.926 in Gröpelin­gen wohnende Schü­lerIn­nen an all­ge­mein­bilden­den Schulen. D.h., es gehen rund 1.000 Schüler, die in Gröpelin­gen wohnen, in anderen Stadt­teilen zur Schule.

Für Walle und Find­orff zusam­men wer­den rund 5.000 Schulplätze an all­ge­mein­bilden­den Schulen, aber nur 4.800 Schü­lerIn­nen aus­gewiesen. D.h. rein rech­ner­isch, kom­men in diesen Stadt­teilen rund 200 Schü­lerIn­nen aus anderen Stadt­teilen wie z.B. Gröpelin­gen hinzu.