Bilfinger Berger Entsorgung Nord GmbH möchte Niederlassung schließen

Der Weser-Kurier berich­tet in sei­ner Aus­ga­be vom 05.02.2010 über die Schlie­ßung der Nie­der­las­sung der Bil­fin­ger Ber­ger Ent­sor­gungs GmbH, ansäs­sig als Mie­ter auf dem ehe­ma­li­gen Exxon-Mobil-Gelän­de “Beim Indus­trie­ha­fen 39”. Offen­bar trägt sich das Gech­äft — ggf. auch im Nach­gang der welt­wei­ten Zurück­hal­tung am Bau — jetzt nicht mehr.

Betrof­fen sind rund 20 Mit­ar­bei­ter. Die Fir­ma küm­mer­te sich seit Jah­ren um die Auf­be­rei­tung schad­stoff­be­las­te­ter Böden und hat­te die­ses Geschäft von der insol­ven­ten “Umwelt­schutz Nord” über­nom­men. Die Anlie­fe­rung erfolg­te mit LKW oder auch schiffs­sei­tig teil­wei­se aus dem Aus­land über die Anla­ge­stel­le auf dem Gelän­de der Stahl­wer­ke.

Es wird im Stadt­teil ver­mu­tet, das es gera­de bei letz­te­ren Akti­vi­tä­ten zu erheb­li­chen Geruchs­be­läs­ti­gun­gen kommt bzw. kam.

Was aus dem Gelän­de wird, ist offen. Wie zuvor berich­tet, könn­te auf dem benach­bar­ten ver­seuch­ten Gelän­de die Anbin­dung an das GVZ via Weser­tun­nel zu einer erheb­li­chen Wert­stei­ge­rung füh­ren, aller­dings soll­ten die Sanie­rungs­kos­ten selbst dann die­sen Wert mög­li­cher­wei­se über­stei­gen.

Der Arti­kel des Weser-Kuriers — als DOC-Datei

Zusatz am 15.08.2010: Man hat es sich anders über­legt. Der Stand­ort bleibt erhal­ten. Sie­he hier­zu den Bericht vom Bau­aus­schuss vom 11.08.2010

Arcelor-Mittal investiert 100 Mio. Euro

Der Weser-Kurier berich­tet in sei­ner Aus­ga­be vom 18.02.2010 dar­über, das das Stahl­werk Bre­men ver­hal­ten opti­mis­tisch in die Zukunft blickt.

Von der Kon­zern­zen­tra­le wur­den Inves­ti­tio­nen von 100 Mio. Euro in Ener­gie- und Umwelt­tech­no­lo­gien sowie in ein ver­bes­ser­tes Walz­werk frei­ge­ge­ben. So heisst es in dem Bericht:

Wir wer­den bis Früh­jahr 2011 für 16 Mil­lio­nen Euro eine Sekun­där­ent­stau­bungs­an­la­ge ein­rich­ten”, sagt Rin­gel. Die Anla­ge soll den Staub fil­tern, der im ver­gan­ge­nen Som­mer mehr­fach aus den Schorn­stei­nen des Wer­kes ent­wi­chen ist und sich als gel­ber Staub auf Autos, Yach­ten und Dächer gelegt hat.

Mit zwei wei­te­ren Inves­ti­tio­nen in die Kon­ver­tie­rungs­an­la­ge des Stahl­werks ver­rin­gert das Unter­neh­men den Aus­stoß von Staub, Koh­len­di­oxid und Stick­oxid. “Außer­dem wer­den wir das Gas, das wir bis­lang abfa­ckeln, als Ener­gie­quel­le für das Warm­walz­werk nut­zen. Das senkt die Kos­ten und ver­rin­gert eben­falls den Schad­stoff­aus­stoß.”

Der Arti­kel des Weser Kuriers — als DOC-Datei

Unse­rer Mei­nung nach bleibt der Stand der Tech­nik eben nicht ste­hen. Nach den im Inter­net ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen soll sich eine Inves­ti­ti­on in die Kon­ver­ter­gar­nut­zung durch die damit erziel­te Ener­gie­ein­spa­rung bereits nach kur­zer Zeit rech­nen. Arcelor Mit­tal Bre­men rech­net für den Stand­ort mit einer Erd­gas-Ein­spa­rung in Höhe von 550 GWh im Jahr!

Statistiken

Unter Links haben wir schon seit län­ge­rem den Ver­weis auf die “Bre­mer Bau­blö­cke” ste­hen.

Mit die­sem her­vor­ra­gen­dem Ange­bot des Sta­tis­ti­schen Lan­des­am­tes kann man sehr klein­tei­lig sta­tis­ti­sche Recher­chen durch­füh­ren.

Bre­mer Bau­blö­cke

Aber auch das über­ört­li­che Ange­bot ist sehr umfas­send. Man kann sich über das Bre­mer Info­sys­tem sei­ne ganz eige­ne Sta­tis­tik aus der vor­han­de­nen Daten­rei­hen als Excel-Datei erstel­len und auf den eige­nen PC spei­chern.

Info­sys­tem Bre­men

Ein Ergeb­nis, mit dem man den Aus­bau der Plät­ze für Kin­der unter 3 Jah­ren nicht nur z.B. in Grö­pe­lin­gen, son­dern gera­de in der Neu­stadt und Schwach­hau­sen mit Zah­len nach­voll­zie­hen kann, sähe dann z.B. so aus:

Ver­gleich Bevöl­ke­rung in den Orts­tei­len — als XLS-Datei

Die Turnhallensituation im Stadtteil …

ist schlecht und der Sanie­rungs­stau lan­des­weit enorm. Die­se wur­de auf der Sit­zung des Bil­dungs­aus­schus­ses mit zahl­rei­chen Ver­tre­tern am 17.02.2010 deut­lich.

Des­halb wur­de im Jahr 2002 (?) auch das Gebäu­de­sa­nie­rungs­pro­gramm auf­ge­legt, mit dem jähr­lich Zug um Zug beson­ders Schul­ge­bäu­de saniert wer­den. Des­wei­te­ren gab es das Ganz­tags­schul­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung unter rot-grün und gab/gibt es das Kon­junk­tur­pro­gramm II der Bun­des­re­gie­rung in 2009/2010.

Das reicht aber bei wei­tem nicht aus. Der Sanie­rungs­be­darf allein im Schul­be­reich wird auf 200 Mio. Euro geschätzt.

Aktu­ell sieht es so aus, das im Gebäu­de­sa­nie­rungs­pro­gramm 2010 der Neu­bau bzw. der Abriss bis auf die Sei­ten­wän­de der 1973 gebau­ten Turn­hal­le “Auf den Heu­en” vor­ge­se­hen ist. Dies des­halb, da hier die sta­ti­schen Bedin­gun­gen eine Sanie­rung nicht zulas­sen. Im Umklei­de­trakt selbst befin­den sich z.B. zahl­rei­che Mau­er­ris­se. Der Um-/Neu­bau soll Mit­te 2010 begin­nen und wird ggf. ein Jahr dau­ern. Der Hal­len­schul­sport ist wäh­rend die­ser lan­gen Zeit an der Grund­schu­le nicht bzw. nur unter evtl. Aus­wei­chung auf ande­re Hal­len mög­lich. Auch die SG Oslebs­hau­sen dürf­te es nach dem dau­er­haf­teb Ver­lust der Wein­berg-Hal­le vor­über­ge­hend hart tref­fen. Der Stadt­teil­bei­rat wird hier noch das Gespräch mit Immo­bi­li­en Bre­men suchen.

Bei der 1957 gebau­ten Turn­hal­le “Oslebs­hau­ser Land­str.” sol­len ca. in den Oster­fe­ri­en die vor­han­de­nen Gefah­ren­quel­len besei­tigt wer­den. Gespro­chen wird vom Schim­mel­be­fall im Gerä­te­raum und Instand­set­zun­gen am Boden. Selbst­ver­ständ­lich ist der Stadt­teil­bei­rat auch hier für eine grund­le­gen­de Sanie­rung (Dach, Sani­tär, Elek­trik, Hei­zung, Däm­mung etc.), kann ange­sichts der Haus­halts­si­tua­ti­on aber kei­ne Ver­spre­chun­gen abge­ben, ob dies in den nächs­ten Jah­ren mög­lich sein wird.

Wei­te­re Nega­tiv­be­rich­te lie­gen auch für die Turn­hal­le “Oslebs­hau­ser Park” und “Hal­mer­weg” vor.

Der Stadt­teil­bei­rat for­dert von Immo­bi­len Bre­men eine Prio­ri­sie­rung des Sanie­rungs­be­darfs. Man muss dann wei­ter schau­en, inwie­weit ggf. noch Prio­ri­tä­ten inner­halb des Haus­halts ver­scho­ben wer­den kön­nen. Hil­fe durch pri­va­tes Enga­ge­ment erscheint ange­sichts der Inves­ti­ti­ons­sum­men unrea­lis­tisch.

Ange­sichts der Haus­halts­si­tua­ti­on muss man aber auch damit rech­nen, das selbst das Gebäu­de­sa­nie­rungs­pro­gramm in eini­gen Jah­ren ein­ge­stellt wer­den muss, wenn sich die Ein­nah­me- bzw. Schul­den­si­tua­ti­on des Lan­des Bre­men nicht grund­le­gend ver­bes­sert.

Der von Vat­an Spor gewünsch­te Aus­tausch des Asche­plat­zes durch einen Kunst­ra­sen­platz im Bereich Ernst-Wald­au-Str. ist stadt­sei­tig nicht mög­lich (Kos­ten­punkt ca. 900.000 Euro), zu mal das Ange­bot an Kunst­ra­sen­plät­zen stadt­weit gese­hen mitt­ler­wei­le gut sein soll.

Neue Oberschule Gröpelingen — Anwahlzahlen sind da

Ein­ge­gan­gen sind für das Schul­jahr 2010/2011 auf die zur Ver­fü­gung ste­hen­den 80 Plät­ze 68 Anmel­dun­gen im Erstrang, 26 im Zweitrang und 6 im Dritt­rang. Dies ist im Ver­gleich zum Vor­jahr (nur noch 16 Anmel­dun­gen im Erstrang) ein ziem­li­cher Erfolg.

Die Eltern sind offen­bar bereit, die umfang­rei­chen Bemü­hun­gen zu einer Ver­bes­se­rung zu hono­rie­ren. Und auch wenn noch nicht alles opti­mal sein kann und sich alles erst ent­wi­ckeln muss, einen Ver­trau­ens­vor­schuss zu geben.

Bekannt­lich wird der Umbau­pro­zess im Neu- bzw. Alt­ge­bäu­de meh­re­re Jah­re in Anspruch neh­men. Es ist wei­ter eine Men­sa geplant. Dito eine Ver­bes­se­rung bei den Schulsporthalle(n).

Im ers­ten Schul­jahr ist die Schu­le von der Inklu­si­on aus­ge­nom­men.

Die­se Woche hat sich ein Schul­ver­ein gegrün­det.

Die Eltern­brie­fe sol­len auch wei­ter­hin drei­spra­chig (deutsch, tür­kisch, eng­lisch) ver­fasst wer­den.

Neues Beirätegesetz 2010 in Kraft

Nach jah­re­lan­ger Abstim­mung in vie­len Gre­mi­en ist das neue Bei­rä­te­ge­setz jetzt Anfang Febru­ar 2010 (end­lich) in Kraft getre­ten.

Für Grö­pe­lin­gen bedeu­tet das z.B., das sich der Bei­rat ab 2010 von 19 auf 17 Mit­glie­der ver­klei­nert.

Ab jetzt sind auch die Sit­zun­gen der Aus­schüs­se öffent­lich. D.h., es kann auch an die­ser Stel­le jetzt aus den Aus­schüs­sen berich­tet wer­den. Es kann aber wei­ter aus Daten­schutz­grün­den o.ä. die Nicht-Öffent­lich­keit bei bestimm­ten Tages­ord­nungs­punk­ten ein­tre­ten.

Das neue Bei­rä­te­ge­setz 2010 — als PDF-Datei

Stadtteilgruppe am Dienstag 23.02.2010

von 19:30 –  21:45 Uhr

Stadt­teil­tref­fen der Mit­glie­der, Sympathisant(inn)en und Inter­es­sier­ten der Par­tei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Kel­ler des Licht­hau­ses, Her­mann-Prü­ser-Stras­se 4 (Ein­gang zur Sei­te Han­se­was­ser, bei spä­te­rer Ankunft am Kel­ler­fens­ter klop­fen)

The­men waren:

  • Vor­be­rei­tung auf die Bei­rats­sit­zung am Fol­ge­tag. Unse­re Frak­ti­on hat­te auf der letz­ten Bei­rats­sit­zung vor­ge­schla­gen, das der Inves­tor “Opel Burr” sei­ne Plä­ne öffent­lich vor­stellt, was nun­mehr gemacht wird.
  • Berich­te von Ver­an­stal­tun­gen (Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung, Bür­ger­dia­log mit Herrn Sena­tor Mäu­rer, Turn­hal­len­si­tua­ti­on, diver­se Aus­schuss-sit­zun­gen)
  • Tagung des Prä­ven­ti­ons­rats am 03.03.2010 um 15 Uhr im Tagungs­raum der Stadt­bi­blio­thek West (1. OG)
  • Bericht­erstat­tung im Weser-Kuier zum Weser­tun­nel auf See­hau­se­ner Sei­te.
  • Depu­ta­ti­ons­sit­zung “Bau” zum The­ma Flä­chen der Deut­schen Bun­des­bahn. Hier gibt es wei­ter nichts neu­es zum letz­ten Stand von 2001. Die Deut­sche Bun­des­bahn kann sich wei­ter vor­stel­len, das der Ran­gier­bahn­hof in Grö­pe­lin­gen zu einem Hin­ter­land-HUB aus­ge­baut wer­den könn­te. Momen­tan besteht durch den welt­wei­ten Wirt­schafts­ab­schwung dafür aber kein Bedarf.
  • Mög­li­che Nach­nut­zun­gen Post­fi­lia­le Pas­to­ren­weg.

Stadtteilbeirat am 24.02.2010

im Nach­bar­schafts­haus. The­men sind der Grö­pe­lin­ger Fähr­tag / Weser­we­ge­fest am 02.05.2010 und Vor­stel­lung der Umbau­ar­bei­ten auf dem Gelän­de von ehe­mals Opel Burr / Com­bi / Extra / ReWe durch den Inves­tor.

Natür­lich kön­nen Sie wie bei jeder Bei­rats­sit­zung Ihre eige­nen The­men anspre­chen.

Ein­la­dung 24.02.2010 — als PDF-Datei

Kurz­be­richt im Nach­gang:

Etwa 50 Gäs­te, übli­che Anwe­sen­de abge­zo­gen etwas 25.  Für die Grö­ße des Stadt­teils mit 35.000 Ein­woh­nern bzw. ca. 22.000 Wäh­lern ein­fach viel zu weni­ge Men­schen (0,002 % der Bevöl­ke­rung).

Zum Fähr­tag gibt es auch noch einen Fly­er. Fah­ren sol­len zwi­schen Wolt­mers­hau­sen, Holz- und Fabri­ken­ha­fen, Euro­pa­ha­fen und Grö­pe­lin­gen die Schif­fe Han­se­kog­ge, Roland zu Bre­men und Pus­dorf. Das Schiff “Das Schiff” soll zwi­schen Grö­pe­lin­gen und Bade­strand Wolt­mers­hau­sen pen­deln.

Fir­ma Miche­li / TAD Immo­bi­li­en GmbH stell­te die Umbau­plä­ne für die Grö­pe­lin­ger Heer­str. 245 — 257 vor. Auf einer Flä­che von ca. 15.600 qm ste­hen 10.500 qm ver­miet­ba­ren Flä­che zur Ver­fü­gung. Inves­tiert wer­den ca. 14,5 Mio. Euro. Bau- bzw. Abriss­be­ginn könn­te jetzt im Mai 2010 sein. Die geplan­ten neu­en Büro-/Pra­xis­flä­chen sind über­wie­gend noch nicht ver­mie­tet.

Es erfolgt prak­tisch eine ziem­li­che Neu­pla­nung auf dem Gelän­de. Die Anzahl der Park­plät­ze ver­dop­pelt sich in etwa. Der vor­ge­la­ger­te Gebäu­de­be­reich mit dem Imbiss/Frisör wird abge­ris­sen; dito natür­lich das Ein­zel­haus, der Gara­gen­kom­plex, Auto­haus Hoff­mann etc.. Der Fri­sör­la­den ver­zieht vor­aus­sicht­lich in ein der­zeit leer­ste­hen­des nahe­lie­gen­de Geschäft.

In Höhe des heu­ti­gen Eck­be­reichs wird der Ein­gang für den Dis­coun­ter Pen­ny erfol­gen und nach hin­ten hin­aus gebaut.  Der der­zei­ti­ge Voll­sor­ti­men­ter ReWe wird umge­baut und dafür wohl ca. 3 Mona­te geschlos­sen. Es gibt eine Zu-/Ab­fahrt und durch­gän­gi­ge Ver­bin­dung zur Sto­te­ler Str. von der Hees­lin­ger Str.  aus. Die Anlie­fer­zo­ne für bei­de Märk­te wird in die­sen Bereich ver­legt. Für das der­zei­ti­ge Pen­ny-Gebäu­de an der Mor­gend­land­str. soll es bereits eine Nach­nut­zung geben.

Das Gebäu­de “Opel Burr” wird total ent­kernt und neu gestal­tet. Hin­zu kommt ein Anbau zum Haupt­ge­bäu­de. Ange­sie­delt wer­den im Erd­ge­schoss Imbiss Max und Moritz (naht­lo­ser Umzug), DM Dro­ge­rie­markt, ggf. ein Medi­zin­ge­schäft; im OG ein Fit­ness­stu­dio “King­dom of Sports”; im 2. OG sind noch 1.300 Büro/Praxenräume frei.

Hin­ter die­sem Gebäu­de ent­steht ggf. ein wei­te­res Gebäu­de mit evtl. einem Tier­ge­schäft im EG und eben­falls Büro-Pra­xen­räu­me über 350 qm im 1. OG.

Dahin­ter wird eine mas­si­ve Lärm­schutz­mau­er gebaut. Für den Bau von ca. 10 Ein­fa­mi­li­en­häu­sern im wei­te­ren Ver­lauf der Hees­lin­ger Str. gibt es einen Inter­es­sen­ten. Dies ist aber nicht Teil der jetzt anste­hen­den Bau­mass­nah­men der Fa. TAD Immo­bi­li­en GmbH.

Des­wei­te­ren befin­den sich die Pla­ner wei­ter in Gesprä­chen bzgl. der Instal­la­ti­on einer Solar­an­la­ge auf zumin­dest einem der Dächer. Auf­grund der rela­ti­ven Ver­schat­tungs­frei­heit scheint das Gebäu­de dafür ide­al zu sein. Ob sich das mit den redu­zier­ten För­der­sät­zen der schwarz-gel­be Bun­des­re­gie­rung ab dem 01.01.2011 aller­dings noch rech­net, kann man der­zeit wohl noch nicht abschät­zen.

Unse­re Frak­ti­on reg­te an, das der Bei­rat einen Appell zur außer­ge­richt­li­chen Eini­gung auf der See­hau­se­ner Sei­te des geplan­ten Weser­tun­nels rich­tet.

Der Bei­rats­spre­cher wiess dar­uf­hin, das ab dem 10.02.2010 die Aus­schuss­sit­zun­gen des Bei­ra­tes öffent­lich sind. Aus­ge­nom­men ist der inter­ne Koor­di­nie­rungs­aus­schuss und ggf. der Aus­schluss der Öffent­lich­keit aus Daten­schutz­grün­den bei ein­zel­nen Tages­ord­nungs­punk­ten.

Vereinsfusion als Chance zur Weiterentwicklung

Am 19.01.2010 gab es einen 1,5 stün­di­gen Infor­ma­ti­ons­be­such von Björn Fecker, sport­po­lit­scher Spre­cher unse­rer Bür­ger­schafts­frak­ti­on, Mus­ta­fa Kemal Öztürk,  Spre­cher für Kin­der- und Jugend­po­li­tik und frak­ti­ons­in­tern dem Stadt­teil zuge­ord­net sowie Die­ter Stein­feld, grü­nes Bei­rats­mit­glied bei der Sport-Gemein­schaft Oslebs­hau­sen.

In den 1950er Jah­ren (?) stand die Abkür­zung für “Sport­ver­ein (?) Grambke-Oslebs­hau­sen” und die anste­hen­de Zusam­men­füh­rung der bei­den Ver­ei­ne war dann auch eines der Haupt­the­men des Besuchs. Ein wei­te­rer Schwer­punkt bil­de­te die Sport­hal­len­si­tua­ti­on.

Zwischenablage01

Die Pres­se­mit­tei­lung unse­rer Bür­ger­schafts­frak­ti­on dazu: — als DOC-Datei

Gebäudesanierungsprogramm 2010

Der Senat hat heu­te (09.02.2010) das Gebäu­de­sa­nie­rungs­pro­gramm 2010 in Höhe von 30,2 Mil­lio­nen Euro beschlos­sen. „Damit ori­en­tie­ren wir uns am finan­zi­el­len Rah­men der Vor­jah­re“, erklärt Finanz­se­na­to­rin Karo­li­ne Lin­nert. „Das Kon­junk­tur­pro­gramm hilft, den Sanie­rungs­stau abzu­bau­en. Wir haben aber wei­ter eine lan­ge Lis­te öffent­li­cher Gebäu­de — vor allem Schu­len – wo drin­gend etwas pas­sie­ren muss. Brand­schutz­ri­si­ken, Unfall­ge­fah­ren und Schad­stoff­be­las­tun­gen kön­nen wir nicht igno­rie­ren. Außer­dem müs­sen begon­ne­ne Sanie­run­gen fort­ge­setzt und been­det wer­den.“

Für Grö­pe­lin­gen sind dem Pro­gramm incl. der Kos­ten in den Fol­ge­jah­ren knapp 7 Mil­lio­nen Euro zu ent­neh­men für die

o Brand­schutz­sa­nie­rung Grund­schu­le Fischer­hu­der Str.,

o Sanie­rung oder Neu­bau Turn­hal­le Grund­schu­le Auf den Heu­en,

o Sanie­rung Pavil­lon 3 Grund­schu­le Hal­mer­weg,

o Pla­nungs­mit­tel / Ers­ter Umbau Neue Ober­schu­le Grö­pe­lin­gen,

o Pla­nungs­mit­tel Grund­schu­le Fischer­hu­der Str.,

o Neu­bau Kin­der­ta­ges­stät­te Wisch­hu­sen­str.

Hin­zu kom­men ganz beträcht­li­che Mit­tel für die Neue Ober­schu­le Grö­pe­lin­gen und  die Grund­schu­le Fischer­hu­der Str. / Qua­tiers­bil­dungs­zen­trum in den Fol­ge­jah­ren (auch) aus ande­ren Pro­gram­men.

Link zur Pres­se­mit­tei­lung des Senats

Für wei­te­re Pro­jek­te bleibt es wich­tig, den Kin­der­reich­tum im Stadt­teil als wich­ti­ges Kri­te­ri­um anzu­füh­ren, um z.B. die Voll­sa­nie­rung der Turn­hal­le an der Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­str. oder wei­te­re Arbei­ten an der Grund­schu­le Hal­mer­weg  zu errei­chen.

Evtl. Ver­kaufs­er­lö­se aus öffent­li­chen Grund­stü­cken bzw. Gebäu­den im Stadt­teil soll­ten nach Mög­lich­keit auch wie­der im Stadt­teil inves­tiert wer­den.

Aller­dings stel­len die­se Aus­ga­ben kei­ne Pflicht­leis­tun­gen dar. D.h. bei der momen­ta­nen Haus­halts­la­ge, das Bre­men die­se nur durch wei­te­re Schul­den­auf­nah­me finan­zie­ren kann. Mit Blick auf die Schul­den­brem­se ein Weg, der wahr­schein­lich nicht mehr lan­ge offen steht, wenn sich die Rela­tio­nen im Haus­halt nicht grund­sätz­lich ver­än­dern. Durch wei­te­re von der Bun­des­re­gie­rung selbst ver­ur­sach­te Steu­er­aus­fäl­le wird die Lage natür­lich immer schlim­mer. Es ist abseh­bar, das die Aus­ein­an­der­set­zun­gen in den nächs­ten Jah­ren noch viel här­ter wer­den, wenn z.B. für die Sanie­rung ver­schim­mel­ter Schul­ge­bäu­de kein Geld mehr aus­ge­ge­ben wer­den kann.