Informationsveranstaltung im Ortsamt West

Die Stadt­teil­aus­ga­be West des Weser-Kurier berich­tet von einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 21.09.2009 im Orts­amt West.

Es heisst, man wol­le sich mit Ver­ei­nen, Kir­chen, Moscheen und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen im Stadt­teil zusam­men­tun und Grö­pe­lin­ger Betrie­be dazu ein­la­den, Paten­schaf­ten zu über­neh­men und die Schu­le mit ihren Kom­pe­ten­zen zu unter­stüt­zen. Für eine Öff­nung nach außen sol­le außer­dem ein Stadt­teil-Café sor­gen und es sol­le in der Schu­le für die Jahr­gän­ge fünf bis 13 eine Schul­struk­tur geben, in der Kin­der sich zuhau­se füh­len. Mit einer mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­chen Aus­rich­tung wol­le man “eine star­ke Schu­le sein, die die Kin­der für die Zukunft fit macht”.

Ist Ihre Stromrechnung zu hoch?

Dann denkt man im ers­ten Reflex oft an einen Wech­sel des Anbie­ters. Der grös­se­re Spar­ef­fekt in Euro lässt sich viel­leicht aber dadurch erzie­len, das man dem Strom­ver­brauch ein­mal auf dem Grund geht. Und viel­leicht kann man so auch mit­hel­fen, das nächs­te Atom­kraft­werk noch schnel­ler abzu­schal­ten. 😉

Dazu benö­tigt man nur ein ein­fa­ches Strom­mess­ge­rät, das man für weni­ge Euro in Bau- oder Elek­tronik­märk­ten kau­fen oder ggf. auch von sei­nem Ener­gie­ver­sor­ger oder der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bre­men (hier gegen Vor­la­ge des Personalausweis/Führerschein) befris­tet aus­lei­hen kann. Nach etwas Übung mit dem Mess­ge­rät benö­tigt man pro Mes­sung auch kei­ne Minu­te.

Wir haben für Sie eine Excel­da­tei vor­ge­fer­tigt, die Sie als Grund­la­ge für Ihre Mes­sun­gen neh­men könn­ten.

Haben Sie bei allen strom­ab­neh­men­den Gerä­ten den Ver­brauch und die Nut­zung notiert, müss­ten Sie in Sum­me in etwa auf den Betrag Ihrer Strom­rech­nung kom­men.

Wenn Sie danach das Tabel­len­blatt im Arbeits­blatt kopie­ren, kön­nen Sie ein­fach ver­glei­chen, mit wel­chen Ände­run­gen Sie wie­viel ein­spa­ren könn­ten. Und wir den­ken: Wenn Sie sehen mit welch ein­fa­chen Maß­nah­men Sie auf’s Jahr gese­hen Geld spa­ren könn­ten, spä­tes­tens dann haben Sie Spass an die­ser Arbeit.

Die simp­le Tren­nung von Gerä­ten vom Strom­netz — d.h. den Netz­ste­cker zie­hen — oder das intel­li­gen­te Vor­schal­ten von Sam­mel­steck­do­sen kann schon mehr an Ein­spa­run­gen brin­gen, als man durch einen Anbie­ter­wech­sel je errei­chen wür­de.

Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge zur EXCEL-Datei sind beim Erstel­ler will­kom­men.

Neues aus der Projektgruppe

Da der Grün­dungs­pro­zess trans­pa­rent gestal­tet wer­den soll, spricht u.E. nichts gegen die Abla­ge die­ses Pro­to­kolls an die­ser Stel­le. Aus dem Pro­to­koll wird deut­lich, das offen­bar suk­zes­si­ve alle wich­ti­gen Akteu­re im Stadt­teil ein­be­zo­gen wer­den, auf das vor­han­de­ne Gute etwa in den Grund­schu­len auf­ge­baut wer­den soll und man auch über den Orts­rand hin­aus­schaut.

Protokoll17.09.09

Leiharbeit: Gleiche Arbeit –> Gleicher Lohn

Bre­men brach­te über den Bun­des­tag eine Initia­ti­ve ein, die Fehl­ent­wick­lun­gen im Bereich der Leih­ar­beit kor­ri­gie­ren sollte.Das ist ein wich­ti­ges The­ma auch für vie­le in unse­rem Stadt­teil leben­de Men­schen.

Lei­der haben das die CDU/FDP-regier­ten Bun­des­län­der ver­hin­dert. Ein Grund mehr, um bei der Bun­des­tags­wahl am 27.09.2009 das Kreuz nicht dort zu machen.

Nach­ste­hend die kom­plet­te Pres­se­er­klä­rung des Senats:

Antrag gegen Fehlentwicklungen im AÜG

18.09.2009

CDU/FDP-Län­der leh­nen Bre­mer Initia­ti­ve im Bun­des­rat ab/Böhrnsen: “Leih­ar­beit begren­zen“

Bür­ger­meis­ter Jens Böhrn­sen nutz­te heu­te (18.09.2009) die Gele­gen­heit, im Bun­des­rat auf Fehl­ent­wick­lun­gen im Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz (AÜG) auf­merk­sam zu machen und Ver­bes­se­run­gen zu for­dern. Böhrn­sen: „Mit einem Antrag for­der­ten die Län­der Bre­men und Rhein­land-Pfalz Feh­ler zu hei­len, unter denen sowohl die Leih­ar­beit­neh­mer als auch die Stamm­be­leg­schaf­ten von Betrie­ben zu lei­den haben. Lei­der haben die CDU/FDP-Län­der das ver­hin­dert.“

Nach dem Bre­mer Antrag soll­ten Leih­ar­beit­neh­mer zukünf­tig vom ers­ten Tag an mit den Beschäf­tig­ten im Ent­leih­be­trieb gleich­be­han­delt wer­den, „sowohl im Hin­blick auf das Ent­gelt als auch bei allen übri­gen Arbeits­be­din­gun­gen“ (Böhrn­sen). „Außer­dem gehört die Leih­ar­beits­bran­che in das Arbeit­neh­mer­ent­sen­de­ge­setz auf­ge­nom­men, die Dau­er der Arbeit­neh­mer­über­las­sung von Leih­ar­beit­neh­mern in einem Betrieb muss auf 24 Mona­te begrenzt wer­den. Leih­ar­beits­fir­men dür­fen außer­dem nicht nur für die Dau­er einer kon­kre­ten Über­las­sung beschäf­tigt wer­den“.

Die Bedeu­tung der Leih­ar­beit für den Arbeits­markt der Bun­des­re­pu­blik sei unbe­strit­ten, so Böhrn­sen. Kei­ne Bran­che habe in den letz­ten Jah­ren ein so star­kes Wachs­tum zu ver­zeich­nen gehabt wie die Leih­ar­beit. Aber eben­so sei zu ver­zeich­nen, dass die Pra­xis der Zeit­ar­beit nicht unein­ge­schränkt zu den arbeits­markt- und beschäf­ti­gungs­po­li­ti­schen Effek­ten geführt habe, die man von der Reform der Arbeit­neh­mer­über­las­sung erwar­tet habe.

Jens Böhrn­sen: „Für die in der Leih­ar­beit Beschäf­tig­ten ist sie ein zwei­schnei­di­ges Schwert. Im bes­ten Fal­le erhal­ten die­se eine län­ger­fris­ti­ge Beschäf­ti­gung. Für vie­le von Ihnen bedeu­tet Leih­ar­beit aber auch nied­ri­ge­re Löh­ne bei glei­cher Arbeit, Ver­zicht auf Zula­gen oder den Ver­zicht auf Weih­nachts- und Urlaubs­geld. Nicht sel­ten erhal­ten Leih­ar­beit­neh­mer nur zwi­schen 50 bis 60 Pro­zent des Ein­kom­mens, das die Stamm­be­leg­schaf­ten der Ent­lei­her bekom­men.“

Stamm­be­leg­schaf­ten gro­ßer Fir­men beob­ach­ten die Ent­wick­lung der Leih­ar­beit aus ande­ren Grün­den mit Sor­ge, denn beson­ders in Groß­be­trie­ben sind Ten­den­zen erkenn­bar, das Stamm­per­so­nal durch Leih­ar­beit­neh­mer zu erset­zen. So wer­den zum Teil Mit­ar­bei­ter ent­las­sen, um sie über haus­ei­ge­ne Ver­leih­fir­men und zumeist zu ungüns­ti­ge­ren Tarif­be­din­gun­gen in den alten Betrieb zurück zu ent­lei­hen.

Jens Böhrn­sen: „Man darf einen wei­te­ren Aspekt nicht über­se­hen: Die oft deut­lich schlech­te­re Ent­loh­nung für die Leih­ar­beit­neh­mer, führt nicht sel­ten zu Hun­ger­löh­nen, die aus öffent­li­chen Mit­teln auf­ge­stockt wer­den müs­sen. Das betrifft rund 1,2 Mio. Men­schen: voll erwerbs­tä­tig und doch auf Hil­fe ange­wie­sen, die so genann­ten “working poor”. Wir for­dern aber, dass Men­schen, die Voll­zeit arbei­ten, von ihrer Arbeit auch men­schen­wür­dig und selbst­stän­dig leben kön­nen.

Antrag gegen Fehlentwicklungen im AÜG

18.09.2009

CDU/FDP-Län­der leh­nen Bre­mer Initia­ti­ve im Bun­des­rat ab/Böhrnsen: “Leih­ar­beit begren­zen“

Bür­ger­meis­ter Jens Böhrn­sen nutz­te heu­te (18.09.2009) die Gele­gen­heit, im Bun­des­rat auf Fehl­ent­wick­lun­gen im Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz (AÜG) auf­merk­sam zu machen und Ver­bes­se­run­gen zu for­dern. Böhrn­sen: „Mit einem Antrag for­der­ten die Län­der Bre­men und Rhein­land-Pfalz Feh­ler zu hei­len, unter denen sowohl die Leih­ar­beit­neh­mer als auch die Stamm­be­leg­schaf­ten von Betrie­ben zu lei­den haben. Lei­der haben die CDU/FDP-Län­der das ver­hin­dert.“

Nach dem Bre­mer Antrag soll­ten Leih­ar­beit­neh­mer zukünf­tig vom ers­ten Tag an mit den Beschäf­tig­ten im Ent­leih­be­trieb gleich­be­han­delt wer­den, „sowohl im Hin­blick auf das Ent­gelt als auch bei allen übri­gen Arbeits­be­din­gun­gen“ (Böhrn­sen). „Außer­dem gehört die Leih­ar­beits­bran­che in das Arbeit­neh­mer­ent­sen­de­ge­setz auf­ge­nom­men, die Dau­er der Arbeit­neh­mer­über­las­sung von Leih­ar­beit­neh­mern in einem Betrieb muss auf 24 Mona­te begrenzt wer­den. Leih­ar­beits­fir­men dür­fen außer­dem nicht nur für die Dau­er einer kon­kre­ten Über­las­sung beschäf­tigt wer­den“.

Die Bedeu­tung der Leih­ar­beit für den Arbeits­markt der Bun­des­re­pu­blik sei unbe­strit­ten, so Böhrn­sen. Kei­ne Bran­che habe in den letz­ten Jah­ren ein so star­kes Wachs­tum zu ver­zeich­nen gehabt wie die Leih­ar­beit. Aber eben­so sei zu ver­zeich­nen, dass die Pra­xis der Zeit­ar­beit nicht unein­ge­schränkt zu den arbeits­markt- und beschäf­ti­gungs­po­li­ti­schen Effek­ten geführt habe, die man von der Reform der Arbeit­neh­mer­über­las­sung erwar­tet habe.

Jens Böhrn­sen: „Für die in der Leih­ar­beit Beschäf­tig­ten ist sie ein zwei­schnei­di­ges Schwert. Im bes­ten Fal­le erhal­ten die­se eine län­ger­fris­ti­ge Beschäf­ti­gung. Für vie­le von Ihnen bedeu­tet Leih­ar­beit aber auch nied­ri­ge­re Löh­ne bei glei­cher Arbeit, Ver­zicht auf Zula­gen oder den Ver­zicht auf Weih­nachts- und Urlaubs­geld. Nicht sel­ten erhal­ten Leih­ar­beit­neh­mer nur zwi­schen 50 bis 60 Pro­zent des Ein­kom­mens, das die Stamm­be­leg­schaf­ten der Ent­lei­her bekom­men.“

Stamm­be­leg­schaf­ten gro­ßer Fir­men beob­ach­ten die Ent­wick­lung der Leih­ar­beit aus ande­ren Grün­den mit Sor­ge, denn beson­ders in Groß­be­trie­ben sind Ten­den­zen erkenn­bar, das Stamm­per­so­nal durch Leih­ar­beit­neh­mer zu erset­zen. So wer­den zum Teil Mit­ar­bei­ter ent­las­sen, um sie über haus­ei­ge­ne Ver­leih­fir­men und zumeist zu ungüns­ti­ge­ren Tarif­be­din­gun­gen in den alten Betrieb zurück zu ent­lei­hen.

Jens Böhrn­sen: „Man darf einen wei­te­ren Aspekt nicht über­se­hen: Die oft deut­lich schlech­te­re Ent­loh­nung für die Leih­ar­beit­neh­mer, führt nicht sel­ten zu Hun­ger­löh­nen, die aus öffent­li­chen Mit­teln auf­ge­stockt wer­den müs­sen. Das betrifft rund 1,2 Mio. Men­schen: voll erwerbs­tä­tig und doch auf Hil­fe ange­wie­sen, die so genann­ten “working poor”. Wir for­dern aber, dass Men­schen, die Voll­zeit arbei­ten, von ihrer Arbeit auch men­schen­wür­dig und selbst­stän­dig leben kön­nen.

Wettbüros

Zum aktu­el­len Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs zu Wett­an­bie­tern gibt unser Bür­ger­schafts­ab­ge­ord­ne­ter Mus­ta­fa Kemal Öztürk eine Pres­se­mit­tei­lung her­aus. Im Archiv von Buten & Bin­nen gibt es auch einen län­ge­ren Bei­trag mit Mus­ta­fa zu die­sem The­ma.

Ver­weis zur Pres­se­mit­tei­lung

Umweltkataster

Am 9. Sep­tem­ber 2009 stell­te der Lei­ter der Gewer­be­auf­sicht in einer Bei­rats­sit­zung in Oslebs­hau­sen auf Grund­la­ge diver­ser Mess­pro­gram­me der Ver­gan­gen­heit die Luft­gü­te­si­tua­ti­on dar.

Die Prä­sen­ta­ti­on kön­nen Sie hier als PDF-Doku­ment her­un­ter­la­den. Die Datei ist mit 7,5 MByte aller­dings etwas grös­ser.

Sie­he hier­zu auch die im Inter­net ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen des PRTR (Polu­ti­on Release and Trans­fer Regis­ter) bzw. des Emis­si­ons­ka­tas­ters bzw. des Bre­mer Luft­über­wa­chungs­sys­tems.

Bei einem Ver­gleich im Inter­net mit den dar­ge­bo­te­nen Daten des Lan­des Nie­der­sach­sen kann man fest­stel­len, das die Leis­tung des Umwelt­res­sorts schon recht gut sind.

Beiratssitzung am 09.09.2009 in Oslebshausen

09.09.2009 um 19:00 bis ca. 21:30 Uhr vor ca. 30 Zuhö­rern

Öffent­li­che Sit­zung des Stadt­teil­bei­rats Grö­pe­lin­gen

Ort: Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen, Am Non­nen­berg 40, 28239 Bre­men.

The­men:

Der Lei­ter der Gewer­be­auf­sicht stell­te auf Grund­la­ge diver­ser Mess­pro­gram­me der Ver­gan­gen­heit die Luft­gü­te­si­tua­ti­on dar. Sie­he hier­zu die im Inter­net ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen des PRTR (Polu­ti­on Release and Trans­fer Regis­ter) bzw. des Emis­si­ons­ka­tas­ters bzw. des Bre­mer Luft­über­wa­chungs­sys­tems.

Wei­ter wur­de noch eine Geruchs­mes­sung im Hafen­ein­zugs­be­reich aus dem Jahr 2001 vor­ge­stellt. Aktu­ell beschwer­ten sich Anwoh­ner aus Oslebs­hau­sen über fisch­ar­ti­ge Geruchs­be­läs­ti­gun­gen. Die Ursa­che dafür könn­te u.E. die der­zei­ti­ge Umla­dung von Fisch­mehl im Hafen Oster­ort von grö­ße­ren Schif­fen auf motor­lo­se Lade­schif­fe sein.

Stel­lung­nah­me von Arcelor Mit­tal Bre­men zu den jüngs­ten Vor­fäl­len. Wie auf unse­rer Inter­net­sei­te zu lesen, waren wir hier im Hin­ter­grund u.a. mit dem Besuch der Bei­rats­sit­zung in See­hau­sen und Kon­tak­ten zu unse­ren Ver­tre­tern in der Umwelt­de­pu­ta­ti­on aktiv. Für die Bei­rats­sit­zung hat­ten wir einen Antrag for­mu­liert, der in den Umwelt­aus­schuss ver­wie­sen und dort ein­stim­mig beschlos­sen wur­de. Wich­ti­ge Punk­te sind Mess­sta­tio­nen, CO2-Redu­zie­rung und “wie es woan­ders ist”.

Ver­än­der­te Öff­nungs­zei­ten der Poli­zei­re­vie­re. Herr Back­haus leg­te dar, das der­zeit an den Poli­zei­re­vie­ren unnütz Poli­zis­ten gebun­den wer­den. Des­halb soll die Revier­öff­nungs­zeit u.a. im Revier Oslebs­hau­sen auf 8 Std. Mo.-Fr. redu­ziert wer­den. Es gab Fra­gen aus dem Publi­kum, die alle zufrie­den­stel­lend beant­wor­tet wur­den. Der Bei­rat stimmt dem Ansin­nen der Poli­zei zu.

Vom Bür­ger­ver­ein Oslebs­hau­sen gab es eine Nach­fra­ge zur Ansied­lung von Aldi und Ross­mann auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de von Renault Nor­fag an der Rit­ter­hu­der Heer­str. Hier­zu hat der Bau­aus­schuss nächs­te Woche eine Son­der­sit­zung mit dem Amt für Stra­ßen und Ver­kehr ange­setzt.

Lärmbelästigung aus dem Industriehafen

Es gibt vie­le Lärm­quel­len aus dem Indus­trie­ha­fen. Als beson­ders stö­rend wird (zeit­wei­se) der Lärm der Fir­ma TSR Recy­cling GmbH an der Water­berg­stra­ße emp­fun­den. Von den Betrie­ben wird all­ge­mein argu­men­tiert, das sie im Son­der­ge­biet Hafen gewis­se Rech­te haben und die Wohn­be­bau­ung zu Nahe an die­ses Indus­trie­ge­biet geführt wur­de. Dies sei eine Fehl­pla­nung der (frü­hen) Bre­mer Bau­po­li­tik und schafft zwangs­läu­fig Kon­flik­te.

Die recht­li­che Lage ist so, das die Tech­ni­sche Anlei­tung (TA) Lärm nicht für ein See­ha­fen­ge­biet gilt. Dies ist hier der Fall. See­ha­fen-Umschlags­an­la­gen dür­fen prak­tisch jeden Tag rund um die Uhr soviel Lärm ver­ur­sa­chen, wie sie wol­len. Im Fal­le der Fa. TSR Recy­cling GmbH kommt hin­zu, daß die­se Fir­ma zur Wett­be­werbs­fä­hig­keit dar­auf ange­wie­sen ist, die Schif­fe mög­lichst schnell im Rah­men der Gezei­ten­strö­me abzu­fer­ti­gen, da Lie­ge­zei­ten sehr teu­er sind. Der Regel­be­trieb läuft dort zwi­schen 6:00 und 22:00 Uhr. Muß ein Schiff abge­fer­tigt wer­den, wird aber auch über meh­re­re Tage rund um die Uhr gear­bei­tet. In einem sol­chen Fall erfolgt eine vor­he­ri­ge Bekannt­ma­chung u.a. beim Orts­amt West.

Schrottberg TSR April 2014

Schrott­berg TSR April 2014

 

Recht­lich gibt es gem. TA Lärm kei­ne Hand­ha­be gegen die Lärm­be­läs­ti­gung. Von älte­ren Grö­pe­lin­gern wird auch gesagt, das es zu Zenit­zei­ten der AG Weser wesent­lich lau­ter gewe­sen ist.

Die Gewer­be­auf­sicht hat bereits mehr­fach Mes­sun­gen und Gesprä­che durch­ge­führt. Ob es gemäß dem BIm­SchG eine Hand­ha­be gibt — z.B. bei Aus­strah­lung auf das DIAKO — ist der­zeit nicht sicher. Wahr­schein­lich gilt die TA Lärm auch dann nicht, wenn ein Bin­nen­schiff  an einer See­ha­fenumschlags­an­la­ge ent­la­den wird.

Die Fa. TSR Recy­cling GmbH ist ihrer­seits gewillt, Maß­nah­men zur Lärm­min­de­rung zu ergrei­fen und hat dies auch bereits getan. Z.B. wur­de ein neu­er Kran ange­schafft, der den Be-/Ent­la­de­vor­gang beschleu­nigt und so neben­bei auch zur Lärm­min­de­rung zu ungüns­ti­gen Zei­ten bei­tra­gen soll. Des­wei­te­ren wur­den am zur Hafen­rand­stra­ße gren­zen­dem Fir­men­ge­län­de höhe­re Schrott­ber­ge (bzw. danach Con­tai­ner­sta­pel) auf­ge­türmt und es sol­len lär­min­ten­si­ve Tätig­kei­ten auf Flä­chen wei­ter weg von der Hafen­rand­stra­ße plat­ziert wer­den.

Im Zuge der “Alt­au­to­ab­wrack­prä­mie” wur­den im Spät­som­mer 2009 vie­le Blech­pa­ke­te alter Autos in den Export ver­schifft. Die Mes­sun­gen der Gewer­be­auf­sicht haben erge­ben, das die­se Ver­la­de­ar­bei­ten an der Stra­ße “An der Fin­ken­au” bis zu 80 db(A) Spit­zen­schall erzeug­ten. Beob­ach­tun­gen zeig­ten, das hier Blech­pa­ke­te aus eini­gen Metern Höhe fal­len gelas­sen wur­den. Dies ist der Fa. von der Gewer­be­auf­sicht unter­sagt wor­den. Lt. Aus­kunft der Gewer­be­auf­sicht gilt zwar die TA Lärm im See­ha­fen­um­schlag nicht, aber unab­hän­gig davon besteht ein Lärm­min­de­rungs­ge­bot.

Stadtteilgruppe am 01.09.2009

Diens­tag,  01.09.2009 um 19:30 – 22:10 Uhr

Stadt­teil­tref­fen der Mit­glie­der, Sympathisant(inn)en und Inter­es­sier­ten der Par­tei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Kel­ler des Licht­hau­ses, Her­mann-Prü­ser-Stras­se 4 (Ein­gang zur Sei­te Han­se­was­ser, bei spä­te­rer Ankunft am Kel­ler­fens­ter klop­fen)

The­men waren:

Befas­sung mit den The­men “Ver­än­der­te Öff­nungs­zei­ten der Poli­zei­re­vie­re” und “Umwelt­stör­fäl­le Arcelor Mit­tal” in Vor­be­rei­tung der Bei­rats­sit­zung am 09.09.2009. Zum letz­te­ren Punkt wer­den wir unse­re For­de­run­gen schrift­lich fixie­ren.

Sit­zung des Bau­aus­schus­ses am Fol­ge­tag, Bera­tung zu den The­men:

  • Nach­fol­ge­nut­zung Sta­pel­feld­str. 1–3. Wir leh­nen die vor­ge­stell­te Nut­zung ab und for­dern statt­des­sen wei­ter die Wie­der­her­stel­lung des zu früh abge­tra­ge­nen Lärm­schut­zes. Dies­be­züg­lich kam es zuletzt zu einem Poli­zei­ein­satz in der Bau­be­hör­de. Des­wei­te­ren wur­den mög­li­che Nut­zungs­mög­lich­kei­ten im Ein­zel­han­dels­spek­trum fest­ge­legt.
  • Bür­ger­bus. Hal­ten wir der­zeit für wenig aus­sichts­reich.
  • Pas­to­ren­weg 152/154. Hier sehen wir aktu­ell kei­ne Hand­lungs­mög­lich­kei­ten der Behör­den. Das Zeit­fens­ter wur­de lei­der ver­passt.
  • Fuß­gän­ger­que­rung zur Waterfront/Lichthaus. Muss auf der Sit­zung gehört wer­den, ob sich etwas an der Mei­nung der Betei­lig­ten geän­dert hat. Bis­lang erfolg­te je eine Fuß­gän­ger­mar­kie­rung auf den Fahr­bah­nen, die aller­dings optisch so gut wie nicht wahr­nehm­bar sind. Eine Ampel wur­de auf­grund des star­ken Ver­kehrs zum/in den Hafen bzw. zur Water­front selbst abge­lehnt. Eine Ver­le­gung der Stra­ßen­bahn­hal­te­stel­len “Use Akschen” erscheint unrea­lis­tisch.

Wei­ter wur­de eine mög­li­che städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung zwi­schen Pas­to­ren­weg 187/Gröpelinger Heer­str. 174 kurz dis­ku­tiert.

Zum Schluss wur­de unse­re über­ar­bei­te­te Inter­net­sei­te für die Anwe­sen­den ohne pri­va­ten Inter­net­an­schluss live vor­ge­stellt.

Hallo, ist hier niemand zu Hause?

Die Bild­re­dak­ti­on Bre­men greift die GEWOS-Stu­die zur Wohn­si­tua­ti­on in Bre­men Nord auf.

Schlag­zei­le: Eine neue Stu­die ent­hüllt: Bre­men-Nord stirbt aus, kei­ner will dort mehr woh­nen. Hun­der­te Häu­ser ste­hen schon leer

Bericht der Bild­zei­tung Bre­men — als DOC-Datei

Da von außer­halb häu­fig auch mit Vor­ur­tei­len auf Grö­pe­lin­gen geschaut wird, möch­ten wir für Grö­pe­lin­gen fest­hal­ten:

Die Infra­struk­tur in Grö­pe­lin­gen ist intakt. In nur weni­gen Stadt­tei­len gibt es im Zen­trum eine der­ar­ti­ge Bal­lung von Lebens­mit­tel­ein­zel­händ­lern und den bekann­ten Lebens­mit­tel­ket­ten. Dazu eine ärzt­li­che Ver­sor­gung aller Fach­rich­tun­gen, ein gro­ßes Kran­ken­haus, Stadt­teil­bi­blio­thek West, Volks­hoch­schu­le West … . Auch im Orts­teil Oslebs­hau­sen hat sich mit der Revi­ta­li­sie­rung der Gelän­de um den Bahn­hof und am Oslebs­hau­ser Markt­platz eini­ges getan bzw. wird sich noch tun. Hin­zu kom­men die über­ge­ord­ne­ten Ein­zel­han­dels­stand­or­te Water­front und San­der-Cen­ter. Des­wei­te­ren ist der Stadt­teil zumin­dest in der Längs­rich­tung gut an die Innen­stadt ange­schlos­sen.

Trotz­dem erscheint es uns wich­tig, am The­ma ver­wahr­los­ter Grund­stück auch hier dran­zu­blei­ben.

Grund­sätz­lich erge­ben sich (min­des­tens) 4 Ent­wick­lungs­ebe­nen, die ein­deu­tig für den Zukunfts­stadt­teil Grö­pe­lin­gen spre­chen:

  1. Im Gegen­satz zu ande­ren Stadt­tei­len ist der Stadt­teil kin­der­reich. Kin­der ste­hen für Zukunft.
  2. Stadt­weit gibt es einen auch von den Prei­sen her begrün­de­ten Umzugs­trend vom Vier­tel nach Fin­dorff und lang­sam wei­ter nach Wal­le. Es ist mög­lich, das die­ser Trend in eini­gen Jah­ren auch auf Grö­pe­lin­gen über­greift.
  3. Im Stadt­teil Wal­le sind durch die Hoch­schu­le für Küns­te und deren Umfeld sowie durch die Arbeits­plät­ze in der Über­see­stadt ers­te zag­haf­te Ver­än­de­run­gen auch in den ande­ren Stadt­tei­len fest­zu­stel­len. Mit einem län­ge­ren Zeit­ho­ri­zont von viel­leicht zwan­zig Jah­ren könn­te auch die­ser Trend auf Grö­pe­lin­gen über­grei­fen.
  4. Mit Fer­tig­stel­lung der Weser­que­rung im Zuge der A281 rücken auch die Gewer­be­flä­chen z.B. im Bre­mer Indus­trie­park näher an das Güter­ver­kehrs­zen­trum und wer­den damit erheb­lich bes­ser ver­markt­bar. Bzw. die Grö­pe­lin­ger Woh­nun­gen näher an die Arbeits­plät­ze im GVZ. In die­sem Zusam­men­hang set­zen wir uns übri­gens für eine Bus­li­nie durch den Tun­nel ein.