Stadtteiltreffen 16.12.2008

Diens­tag, 16.12.2008 um 19:30 — 21:45 Uhr

Stadt­teil­tref­fen der Mit­glie­der, Sympathisant(inn)en und Inter­es­sier­ten der Par­tei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Kel­ler des Licht­hau­ses, Her­mann-Prü­ser-Stras­se 4 (Ein­gang zur Sei­te Han­se­was­ser, bei spä­te­rer Ankunft am Kel­ler­fens­ter klop­fen)

Nach­schau:
Es gab Berich­te z.B. von der letz­ten Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lung. Dort wur­de u.a. ein weit­rei­chen­der Beschluss zum Kli­ma­pro­gramm 2020 beschlos­sen.

Und es wur­den zahl­rei­che The­men ange­spro­chen: Ver­kehrs­lärm Kin­der­gar­ten Ortstr., Ent­wick­lung um Arcelor Mit­tal, Bau­fort­schritt Grö­pe­lin­ger Heer­str., Geplan­ter Umbau des Ella-Ehlers-Haus der AWO, Situa­ti­on Ernst-Wald­au-Str., Auto­ver­kehr Wurth­fle­ther Str. und umzu, See­wen­jes­tr. 77, Fried­hof Grö­pe­lin­ger Heerstr./Debstedter Str. .

26.11.2008 in Gröpelingen

26.11.2008 von 18:00 bis 20:15 Uhr vor ca. 15 Gäs­ten

Öffent­li­che Sit­zung des Stadt­teil­bei­rats Grö­pe­lin­gen

Ort: Nach­bar­schafts­haus Hele­ne Kai­sen, Beim Ohlen­hof 10, 28239 Bre­men

The­men:

o Qua­tiers­bus Grö­pe­lin­gen — wei­te­res Vor­ge­hen
Ein Ver­tre­ter des ZVBN stell­te die Idee des Bür­ges­bus­ses und umge­setz­te Kon­zep­te im Umland (z.B. Gan­der­ke­see, Hude, Syke oder Wey­he) vor. Dort wird ein Klein­bus der Fa. Kut­se­nits mit max. 8 Plät­zen (Roll­stuhl-geeig­net) ein­ge­setzt. 8 Plät­ze des­halb, weil dann noch mit Füh­rer­schein­klas­se III (B) gefah­ren wer­den kann — sie­he auch Bil­der aus Syke. Zum Betrieb braucht man min­des­tens 20 frei­wil­li­ge Fah­rer. Es muss recht­lich in einem vor­ge­ge­be­nen Takt und auf einer vor­ge­ge­be­nen Rou­te gefah­ren wer­den. Der Bus kann also nicht ein­fach zwei­mal fah­ren, wenn an einer Stel­le z.B. 10 Per­so­nen mit­fah­ren wol­len. Gan­der­ke­see kommt auf ca. 1.500 und Wey­he auf 1.600 beför­der­te Per­so­nen im Monat.
Der Bei­rat beschloss, das The­ma wei­ter zu ver­fol­gen — viel­leicht fin­den sich ja genü­gend Frei­wil­li­ge. Lang­fris­tig kann dies aber nur ein Ein­stieg in den regu­lä­ren Lini­en­ver­kehr sein. Hier gilt es, nicht nur die ver­kehr­li­chen Aspek­te, son­dern auch die bau­li­chen und sozia­len Aspek­te den Behör­den noch näher zu brin­gen. Ggf. im Rah­men des neu­en Instru­ments “Pla­nungs­kon­fe­renz” bzw. im Rah­men des Sanie­rungs­ge­bie­tes Ohlen­hof.

o Mit­tel­ka­lo­rik­kraft­werk — Infor­ma­tio­nen zum Betriebs­be­ginn
Ab dem 09.12.2008 ist mit etwas Lärm durch die begin­nen­de Test­pha­se der Anla­ge zu rech­nen.

o BPlan 2365 — Pastorenweg/Luchtbergstr./Dockstr.
Die vor­he­ri­ge Pla­nung mit einem Mehr­fa­mi­li­en­haus und ein­zel­nen Häu­sern ist an die­ser Stel­le offen­bar am Markt nicht zu ver­kau­fen. Vor­ge­legt wur­de eine neue Pla­nung nur mit meh­re­ren Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern in Rei­hen­be­bau­ung. Einen kon­kre­ten Inves­tor gibt es noch nicht. Auf unse­re Nach­fra­ge hin ist es nicht mög­lich, im Grund­buch eine Nicht­kla­ge­mög­lich­keit gegen “Lärm” vom Kin­der­gar­ten zu ver­an­kern. Dies müss­te in den Kauf­ver­trä­gen gemacht wer­den, was dann aller­dings beim Wei­ter­ver­kauf ggf. Pro­ble­me auf­wer­fen könn­te. Unser Anre­gung, ein Teil­stück zum Kin­der­gar­ten dem Kin­der­gar­ten zu über­tra­gen, wur­de notiert. In der jet­zi­gen Pla­nung ist zum Kin­der­gar­ten hin ein klei­nes Teil­stück als Spiel­platz aus­ge­wie­sen.

o Anträ­ge aus der Bevöl­ke­rung
Ein Bür­ger­an­trag bzgl. des Wert­stoff­plat­zes Togostr. wur­de an den Bau-aus­schuss ver­wie­sen.

o Ver­schie­de­nes
Der Bei­rat beschloss einen Antrag, in dem vor­be­rei­ten­de Unter­su­chun­gen für ein “Sanie­rungs­ge­biet Ohlen­hof” gefor­dert wer­den.
Wir baten die ande­ren Frak­ti­on, sich schon ein­mal Gedan­ken zum Wahl­recht für Nicht-EU-Bür­ger zu machen.

Stadtteiltreffen 25.11.2008

Diens­tag, 25.11.2008 um 19:30 — ca. 22:00 Uhr

Stadt­teil­tref­fen der Mit­glie­der, Sympathisant(inn)en und Inter­es­sier­ten der Par­tei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Kel­ler des Licht­hau­ses, Her­mann-Prü­ser-Stras­se 4 (Ein­gang zur Sei­te Han­se­was­ser, bei spä­te­rer Ankunft am Kel­ler­fens­ter klop­fen)

The­men:
o Vor­be­rei­tung auf die Bei­rats­sit­zung am nächs­ten Tag
o Antrag für ein Sanie­rungs­ge­biet Ohlen­hof
o Berich­te von Ver­an­stal­tun­gen

Besorgnis an der IGS JHP

26.11.2008

In der Pres­se war ein Arti­kel zu lesen, in dem eine gewis­se Besorg­nis an der Inte­grier­ten Stadt­teil­schu­le Johann-Hein­rich-Pes­ta­loz­zi zu ent­neh­men ist:

Pres­se­ar­ti­kel

Nach den Aus­sa­gen der zustän­di­gen Stadt­teil­bei­rats­ver­tre­ter ist man im Gespräch mit dem Eltern­bei­rat der Schu­le. Auf der Sit­zung des Bei­rats am 03.09.2008 war auch eine Ver­tre­te­rin des Eltern­bei­rats anwe­send.

Zu beden­ken ist, das z.B. die Ent­wick­lungs­be­mü­hun­gen zu klei­ne­ren Klas­sen oder die Ein­ri­chung einer gym­na­sia­len Ober­stu­fe am Schul­zen­trum Fin­dorff Aus­wir­kun­gen auch auf Grö­pe­lin­gen haben. Bei begrenz­ten Finanz­mit­teln ist es u.E. um so dring­li­cher, im Stadt­teil mit einer Stim­me zu spre­chen.

Schnellmeldung 2009_2010

Auf der Inter­net­sei­te der Bil­dungs­se­na­to­rin gibt es eine infor­ma­ti­ve Excel-Datei mit den Klas­sen­stär­ken an den ein­zel­nen Schu­len (Schnell­mel­dung 2009_2010).

Der Aus­zug für Grö­pe­lin­gen macht die Situa­ti­on deut­lich.

Dem­nach gibt es 2.858 Schü­le­rIn­nen an all­ge­mein­bil­den­den den Schu­len in Grö­pe­lin­gen. Laut der Sta­tis­tik “Bre­men klein­räu­mig” des Sta­tis­ti­schen Lan­des­am­tes gibt es in Grö­pe­lin­gen aber im Schul­jahr 2007_2008 3.926 in Grö­pe­lin­gen woh­nen­de Schü­le­rIn­nen an all­ge­mein­bil­den­den Schu­len. D.h., es gehen rund 1.000 Schü­ler, die in Grö­pe­lin­gen woh­nen, in ande­ren Stadt­tei­len zur Schu­le.

Für Wal­le und Fin­dorff zusam­men wer­den rund 5.000 Schul­plät­ze an all­ge­mein­bil­den­den Schu­len, aber nur 4.800 Schü­le­rIn­nen aus­ge­wie­sen. D.h. rein rech­ne­risch, kom­men in die­sen Stadt­tei­len rund 200 Schü­le­rIn­nen aus ande­ren Stadt­tei­len wie z.B. Grö­pe­lin­gen hin­zu.

08.10.2008 in Gröpelingen

08.10.2008 um 19:00 bis 21:00 Uhr vor ca. 10 Gäs­ten

Öffent­li­che Sit­zung des Stadt­teil­bei­rats Grö­pe­lin­gen

Ort: Nach­bar­schafts­haus Hele­ne Kai­sen, Beim Ohlen­hof 10, 28239 Bre­men

The­men:

Doing it — jun­ge Kunst aus Grö­pe­lin­gen
Vor­stel­lung des Preis­trä­gers des Bun­des­wett­be­werbs “Kin­der zum Olymp” durch Kul­tur vor Ort

Fort­füh­rung des Anpas­sungs­kon­zepts in den Jah­ren 2009 — 2013
Hier­bei han­delt es sich um die städ­ti­schen Mit­tel für Kin­der- und Jugend­för­de­rung. Z.B. für die bei­den Jugend­frei­zeit­hei­me. Für Grö­pe­lin­gen bedeu­tet das Kon­zept kei­ne nomi­nel­le Kür­zung der Mit­tel. Gleich­wohl sind die Mit­tel seit dem Jahr 2000 nicht ange­ho­ben wor­den, so dass sich indi­rekt durch Lohn­stei­ge­run­gen und Infla­ti­on den­noch eine Kür­zung erge­ben hat. Der Bei­rat wies in einem ein­stim­mig ange­nom­me­nen Beschluss­an­trag dar­auf hin und for­der­te eine Auf­sto­ckung der Mit­tel um die­sen Betrag schon ab dem Jahr 2009. Die Berech­nungs­grund­la­gen wur­den als “top” ange­se­hen. Da aber ins­ge­samt der Topf zu klein ist, ste­hen in ande­ren Stadt­tei­len — z.B. in Fin­dorff oder Bun­ten­tor — Ein­rich­tun­gen ggf. vor der Schle­ßung. Auf Lan­des­ebe­ne hat es hier­zu eine Erklä­rung unse­rer Frak­ti­on gege­ben, um dies zu ver­hin­dern.

Novel­lie­rung des Bei­rats­ge­set­zes
Die Bera­tung dar­über wur­de auf eine nicht öffent­li­che Sit­zung ver­tagt

Antrag zur Bil­dungs­si­tua­ti­on — sie­he vor­he­ri­ge Bei­rats­sit­zung
Im Nach­gang zur letz­ten Bei­rats­sit­zung hat sich her Both­mann noch­mals (exklu­siv) mit der SPD Gröpelingen/Oslebshausen getrof­fen. Es wur­de ein Antrag vor­ge­legt, der das Durch­rech­nen von 3 Alter­na­ti­ven zum Ziel hat und bereits eine Ziel­rich­tung vor­gab. Mit einer Ent­hal­tung von Rolf Wro­blew­ski wur­de der Antrag ein­stim­mig ange­nom­men.

Der Beschluss hat fol­gen­de Ziel­rich­tung:

  1. Kom­plet­ter Neu­bau einer vier­zü­gi­gen Schu­le für die Klas­sen 5 bis 13 auf dem ehe­ma­li­gen Opel-Burr-Gelän­de an der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße mit ange­schlos­se­nem Quar­tiers­bil­dungs­zen­trum.
  2. Erwei­te­rung der Schu­le an der Fischer­hu­der Stra­ße zu einer drei­zü­gi­gen Schu­le für die Klas­sen 1 bis 10 mit Quar­tiers­zen­trum. Par­al­lel dazu ist der Neu­bau einer drei­zü­gi­gen Schu­le für die Klas­sen 5 bis 10 ange­dacht, die an die Grund­schu­le an der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße angren­zen soll.
  3. Umbau und Erwei­te­rung der Schu­le Fischer­hu­der Stra­ße zu einer vier­zü­gi­gen Schu­le mit den Klas­sen 1 bis 10 und ange­schlos­se­nem Quar­tiers­bil­dungs­zen­trum sowie einer zusätz­li­chen Reser­ve durch die Schu­le Pes­ta­loz­zi­stra­ße.

Bremer Schulentwicklungsplan 2008

Von der Poli­tik wur­de ein sehr umfang­rei­cher ‘Bre­mer Schul­ent­wick­lungs­plan 2008’ erstellt. Ziel ist es, alle wesent­li­chen Par­tei­en unab­hän­gig von der Kon­stel­la­ti­on zukünf­ti­ger Lan­des­re­gie­run­gen auf die­sen Plan “ein­zu­schwö­ren”.

Der Schul­ent­wick­lungs­plan 2008:

und die Aus­zü­ge, die expli­zit Grö­pe­lin­gen erwäh­nen:

Sei­te 18: Für die Sprach­stands­fest­stel­lun­gen, die bei 5‑Jährigen in Bre­men und in Bre­mer­ha­ven durch­ge­führt wer­den, ergibt sich eine Ver­tei­lung der För­der­be­dar­fe, die gleich­falls mit der Situa­ti­on der Sozi­al­räu­me sowie ihrem Bevöl­ke­rungs­an­teil an Migran­tin­nen und Migran­ten kor­re­liert: So zeigt sich in den Bre­mer Stadt­tei­len Grö­pe­lin­gen und Oster­holz ein hoher För­der­be­darf bei mehr als 25% der getes­te­ten Kin­der, in den Stadt­tei­len Borg­feld und Schwach­hau­sen bei weni­ger als 5 % der getes­te­ten Grup­pe (getes­tet ~ 85% der 5‑Jährigen). Auch hier gilt, dass der För­der­be­darf von Jun­gen gegen­über dem von Mäd­chen deut­lich höher ist.

Sei­te 25: Ent­wick­lung der für die Grund­schu­le rele­van­ten Wöhn­be­völ­ke­rung nach Stadt­be­zir­ken und grö­ßen­mä­ßig rele­van­ten Stadt­tei­len zwi­schen 2006 und 2015. Auch in Grö­pe­lin­gen wird die Anzahl der Grund­schü­ler zurück­ge­hen — wenn auch nur rela­tiv gering.

Sei­te 26: Ent­wick­lung der schul­pflich­ti­gen Bevöl­ke­rung (6 bis 18 Jäh­ri­ge) zwi­schen 2006 und 2015. Nur in Borg­feld ist auf­grund der Neu­bau­ge­bie­te ein Anstieg der Schü­ler­zah­len zu erwar­ten. Obwohl Grö­pe­lin­gen ins­ge­samt als kin­der­reich gilt, wird es auch hier einen Rück­gang geben.

Sei­te 99 ff.: Hier wird näher auf das “Qua­tiers­bil­dungs­zen­trum” ein­ge­gan­gen.

Karin Mathes auf Erkundungstour im Grünzug West

Der Bre­mer Anzei­ger berich­tet in sei­ner Aus­ga­be West vom 21.09.2008 über den Besuch der Bür­ger­schafts­ab­ge­ord­ne­ten und Vize­prä­si­den­tin der Bre­mer Bür­ger­schaft im Grün­zug West.

” Grü­ne für ande­re Beschnitt­tech­nik — Karin Mathes auf Erkun­dungs­tour im Grün­zug West — als JPG-Datei

03.09.2008 in Gröpelingen

03.09.2008 um 19:00 bis 22:00 Uhr vor ca. 60 Gäs­ten

Öffent­li­che Sit­zung des Stadt­teil­bei­rats Grö­pe­lin­gen

Ort: Nach­bar­schafts­haus Hele­ne Kai­sen, Beim Ohlen­hof 10, 28239 Bre­men

The­men:

Die Bau­teil­bör­se Bre­men stell­te sich vor. Wer vom Abriss eines Hau­ses etc. erfährt, in dem noch wie­der­ver­wend­ba­re Tei­le vor­han­den sind, soll­te unbe­dingt ein­mal Kon­takt auf­neh­men.

Kin­des­wohl im Stadt­teil Grö­pe­lin­gen, Bericht, Auf­ga­ben des Jugend­am­tes, dazu Herr Böhm, Lei­ter des Sozi­al­zen­trums Gröpelingen/Walle.
Herr Böhm stell­te die Auf­ga­ben und Gren­zen des Jugend­am­tes vor und ging auch auf die 2 Fäl­le ein, die in den Som­mer­fe­ri­en Schlag­zei­len gemacht haben. Gera­de im Fall in der Lie­gnitz­str. wur­de deut­lich, das bei Wei­ge­rung der Eltern zur Mit­ar­beit und kei­ner Über­tra­gung des Sor­ge­rechts an den Staat durch ein Gerichts­ur­teil, die Mög­lich­kei­ten des Jugend­am­tes beschränkt sind.
Z. Zt. gibt es rund 520 Fami­li­en in Grö­pe­lin­gen, in denen das Jugend­amt in irgend­ei­ner Form invol­viert ist. 32 Kin­der befin­den sich in Obhut des Jugend­am­tes. Ca. 160 Poli­zei­mel­dun­gen zu Auf­fäl­lig­kei­ten oder Schlim­me­ren gehen im Jahr ein.
Für die­se Arbeit ste­hen 10 Voll­zeit­stel­len zur Ver­fü­gung. Seit dem Tod von Kevin vor fast 2 Jah­ren sind die Fall­zah­len um ca. 40 % gestie­gen, so das die Belas­tung des Per­so­nals trotz eines Anstiegs um 2 Voll­zeit­stel­len nicht gerin­ger gewor­den ist. Die­se 10 Voll­zeit­stel­len tei­len sich auf 13 Mit­ar­bei­ter auf, wobei davon durch wei­te­re Per­so­nal­wech­sel 12 Mit­ar­bei­ter neu in den Stadt­teil gekom­men sind. So gese­hen ist Wis­sen zum Stadt­teil ver­lo­ren gegan­gen, was durch diver­se Maß­nah­men wie­der auf­ge­baut wird.
Stadt­weit betrach­tet ragt Grö­pe­lin­gen her­aus. Dies liegt zum einen an vie­len pro­blem­be­haf­te­ten Fami­li­en im Stadt­teil (Alko­hol, psy­chi­sche Stö­run­gen, Schul­den, Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit, ande­re Wert­vor­stel­lun­gen) durch z.B. den wirt­schaft­li­chen Nie­der­gang im Stadt­teil nach der Schlie­ßung der AG Weser, die OPR-Woh­nungs­po­li­tik der letz­ten Jahr­zehn­te oder die Viel­zahl an WBS-Woh­nun­gen. Ande­rer­seits natür­lich auch dar­an, das Grö­pe­lin­gen etwa im Ver­gleich zu Stadt­tei­len wie Schwach­hau­sen ein sehr kin­der­rei­cher Zukunfts­stadt­teil ist.
Ein von unse­rer Frak­ti­on erstell­ter Fra­gen­ka­ta­log zur Per­so­nal­si­tua­ti­on im Jugend­amt, zu Fra­gen zur Kin­der­ta­ges­stät­ten­si­tua­ti­on und zu Tages­müt­tern wur­de in den Sozi­al­aus­schuss über­wie­sen. Der Bei­rat beschloss ein­stim­mig, das die erfolg­te Per­so­nal­auf­sto­ckung zwar aner­ken­nens­wert ist, aber nicht aus­reicht. Seit eini­gen Mona­ten gibt es Gesprä­che zwi­schen dem Finanz- und dem Sozi­al­res­sort, um wie­vie­le Per­so­nal­stel­len der Jugend­be­reich wei­ter auf­ge­stockt wird. Zudem for­dert der Stadt­teil­bei­rat, das der Anteil der Betreu­ungs­plä­te für unter 3jährige Kin­der wei­ter aus­ge­baut wer­den muss.
Unse­re Frak­ti­on hält an der For­de­rung fest, das mög­lichst alle Kin­der in eine Kin­der­ta­ges­stät­te gehen sol­len. Bei Fami­li­en, die ihre Kin­der nicht anmel­den, muss es eine per­sön­li­che Nach­fra­ge geben, um die Hin­ter­grün­de dafür zu erfah­ren. Es kann z.B. nicht sein, das auf­grund von Unwis­sen zum Mit­tags­es­sen (“reli­gi­ös unrei­nes Essen”) Kin­der nicht ange­mel­det wer­den.

Ent­wick­lun­gen am Schul­stand­ort Grö­pe­lin­gen, dazu: Herr Both­mann, Schul­rat im Bil­dungs­res­sort.

Pro Jahr­gang gibt es etwas 300 Schü­ler aus Grö­pe­lin­gen und Oslebs­hau­sen. Das wären in etwa 13 Jahr­gangs­zü­ge.
Momen­tan sind die
Gesamt­schu­le West 4zügig,
die IGS Johann-Hein­rich-Pes­ta­loz­zi 4zügig. Frü­her (vor der Sanie­rung der GSW?) war die “Pes­ta” ein­mal 12zügig.
Dem­nach wan­dern der­zeit ca. Schü­ler im Umfang von 4zügig in ande­re Stadt­tei­le (vornäm­lich Burg-Grambke, Wal­le, aber auch Innen­stadt-Gym­na­si­en) ab. Klei­ne­re Antei­le gehen z.B. auf För­der­schu­len.

An der Fischer­hu­der Str. wäre ein Schul­be­trieb 3zügig Klas­sen 1 — 10 mög­lich. Dafür müss­te das ca. 12.500 qm gro­ße Gelän­de aber erheb­lich mit einem Kos­ten­auf­wand von ca. 11 Mio. Euro umge­baut und erwei­tert wer­den. Dazu wäre die Bil­dungs­be­hör­de bereit. Dann wür­de aber nicht mehr die IGS Johann-Hein­rich-Pes­ta­loz­zi umge­baut wer­den. Die Mit­tel wären dann:
6,5 Mio. für (geplan­ten?) Umbau Pes­ta­loz­zi­schu­le
6,0 Mio. aus Ein­spa­rung Mie­te Pes­ta­loz­zi­schu­le.

Ob auch ein 4zügiger Betrieb Klas­sen 1 — 10 mög­lich wäre, kann der­zeit nach der Grob­ab­schät­zung nicht gesagt wer­den. Dafür müss­te man wei­te­re Son­die­run­gen anstel­len. In die­sem Fal­le wäre z.B. eine Ein­be­zie­hung von Flä­chen des Grün­zugs West (Pau­sen­flä­che?) not­wen­dig und der Mit­tel­be­darf wäre deut­lich höher.

Der Bei­rat for­dert neben der GSW (4zügig) den Aus­bau des Stand­ort Fischer­hu­der Str. auf mög­lichst 4 Züge und einen Neu­bau mit 4 Zügen in Oslebs­hau­sen.

Stadtteiltreffen 02.09.2008

Diens­tag, 02.09.2008 um 19:30 — ca. 22:00 Uhr

Stadt­teil­tref­fen der Mit­glie­der, Sympathisant(inn)en und Inter­es­sier­ten der Par­tei Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Oslebshausen/Gröpelingen.
Ort: Im Kel­ler des Licht­hau­ses, Her­mann-Prü­ser-Stras­se 4 (Ein­gang zur Sei­te Han­se­was­ser, bei spä­te­rer Ankunft am Kel­ler­fens­ter klop­fen)

The­ma: Vor­be­rei­tung auf die Bei­rats­sit­zung mit dem MdBB Mus­ta­fa Öztürk