Kampf gegen Geldwäsche: Sportwettbüros in Bremen droht Schließung

Es hat auch in Grö­pe­lin­gen Sport­wett­bü­ros gege­ben, die es heu­te auf­grund poli­zei­li­cher Ermitt­lun­gen und juris­ti­scher Ein­grif­fe nicht mehr gibt. 

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/wettbueros-geldwaesche-gesetz-bremen-100.html

Inwie­weit sich dann Men­schen über das Spie­len im Inter­net ver­schul­den, dar­über gibt es u.W. kei­ne belast­ba­ren Daten.

Missglückte Novelle des Bremischen Wohnraumschutzgesetzes

Unse­rem Frak­ti­ons­spre­cher bedrückt es nach­wie­vor, das die Stadt immer noch nicht bereit ist gegen Woh­nungs­leer­stand wirk­lich vor­zu­ge­hen. Ange­sichts des Woh­nens von Men­schen in Zel­ten, ange­sichts des Beschlus­ses 30 Mil­lio­nen Euro für neue Flücht­ling­un­ter­künf­te aus­zu­ge­ben, soll­te das doch Prio­ri­tät haben. Nach ca. einem hal­ben Jahr der Anwen­dung die­ses modi­fi­zier­ten Geset­zes ver­fes­tigt sich jedoch der Ein­druck, das damit ledig­lich Woh­nungs­leer­stand ver­wal­tet statt besei­tigt wird.

Es fehlt dem Gesetz ein­fach wie in ande­ren Bun­des­län­dern und Städ­ten eine Treu­hän­der­re­ge­lung, mit der die Stadt einen Treu­hän­der ein­set­zen kann, der

  • die Pas­si­vi­tät der ggf. uner­reich­ba­ren oder nicht hand­lungs­fä­hi­gen Eigen­tü­mer (z.B. eine sich selbst blo­ckie­ren­de Erben­ge­mein­schaft) überwindet,
  • einen Grund­buch­ein­trag der ggf. enste­hen­den Kos­ten einer Sanie­rung und sei­ne eige­nen Kos­ten veranlasst,
  • eine Ver­mie­tung orga­ni­siert und verwaltet,
  • mit den Miet­ein­nah­men die Sanie­rungs­kos­ten abzahlt und
  • ggf. das Gebäu­de saniert, mit abge­lös­ter Grund­schuld­last und mit Mie­tern wie­der in die Ver­wal­tung des Eigen­tü­mers über­gibt, wenn der das wünscht. Es wird  KEIN Eigen­tü­mer in die­sem Ver­fah­ren ent­eig­net — im Gegen­teil hilft die Stadt bei der Inwert­set­zung der Immobilie.

Nun gut — es gibt immer­hin das ver­än­der­te Gesetz und Per­so­nal­ka­pa­zi­tät im Res­sort für des­sen Umset­zung. Und CDU / FDP haben in der Bür­ger­schafts­de­bat­te zum Gesetz das gan­ze Pro­blem über­haupt nicht erkannt, was schon befremd­lich ist, weil der CDU Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de ja im Stadt­teil wohnt.

Aber die Umset­zung könn­te eben wesent­lich effek­ti­ver sein. Statt viel Schrei­be­rei, War­te­rei, Buss­geld­erhe­bung, Gerichts­ver­fah­ren und wei­ter jah­re­lan­gen Leer­stand die Ein­set­zung eines Treu­hän­ders etwa in Form der Bre­Bau als 100%ige Bre­mer Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft und akti­ve zügi­ge Besei­ti­gung des Leer­stan­des. Zum Woh­le der Nach­barn, zum Gesund­heits­schutz (Rat­ten­be­fall), für die Schaf­fung von Wohn­raum der im Prin­zip schon vor­han­den ist und bei dem nichts ver­dich­tet wer­den muss.

 

Es bleibt dabei: Ein toller Panormaweg im Oslebshauser Park!

Das Ansin­nen der Grö­pe­lin­ger SPD-Frak­ti­on, wahl­wei­se den Auto­fah­rern oder dem Bus s(eine) Fahr­spur weg­zu­neh­men, um dort einen Rad­weg anzu­le­gen, hält unser Bei­rats­mit­glied Die­ter Stein­feld wei­ter für eine ech­te “Schnaps­idee”, die von den wirk­li­chen Pro­ble­men im Stadt­teil mei­len­weit ent­fernt ist.

Denn man schaue sich die Ein­gangs­si­tua­ti­on stadt­ein­wärts ein: Eine kla­re Tren­nung wo Fuß­gän­ger gehen sol­len und wo Rad­fah­rer fah­ren sol­len. Trotz­dem fah­ren vie­le Rad­fah­rer auch auf den Fuß­we­gen quer durch den Park, wenn sie etwa zum Bür­ger­haus wol­len. Umge­kehrt kön­nen auch Fuß­gän­ger auf dem Pan­oram­weg lau­fen und den Blick in den Park genies­sen. Bei gegen­sei­ti­ger Rück­sicht­nah­me ist das alles erlaubt und unpro­ble­ma­tisch möglich.

Und schaut man sich die Qua­li­tät des Weges an, dann dürf­te die­ser Abschnitt ent­lang der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße wohl die mit Abstand bes­te Fahr­bahn auf dem Stre­cken­ab­schnitt sein. Natür­lich muss man wie über­all wo Bäu­me ste­hen im Herbst auf den Laub­fall und eine rut­schi­ge Fahr­bahn achten.

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Ziel der ört­li­chen Poli­tik soll­te es daher sein, sich für eine Sanie­rung auch der wei­ter­ge­hen­den Rad­we­ge vor und nach­her ein­zu­set­zen. Denn jeder weiss doch, das es im Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan die Visi­on einer Ver­län­ge­rung der Stra­ßen­bahn­li­nie nach Oslebs­hau­sen gibt. Bei der not­wen­di­gen Brei­te für eine Stra­ßen­bahn stel­len sich dann gene­rel­le Fra­gen, inwie­weit dann noch Flä­chen für ande­re Fahr­zeu­ge blei­ben, denn obwohl die Fahr­bahn an die­ser Stel­le brei­ter ist, sind Ver­schwen­kun­gen im Stre­cken­ver­lauf für eine Stra­ßen­bahn ungünstig.

Und der Pan­ora­ma­weg ist rela­tiv wenig genutzt — viel­leicht auch, weil Stre­cken­ab­schnit­te vor­her und nach­her sehr schmal und im schlech­ten Zustand sind und viel­leicht auch, weil es mit dem Grün­zug West eine par­al­le­le Alter­na­tiv­rou­te gibt. Mit zwei­ach­si­gen Rädern ist es teil­wei­se nicht mög­lich dort zu fah­ren, wenn man an den engen Abschnitt nach der Hal­te­stel­le Karl-Brö­ger-Stra­ße denkt. Das ent­spricht nicht mehr den Anfor­de­run­gen einer moder­nen Mobilität.

 

Bericht vom Treffen der Stadtteilgruppe am 11.07.2022

Das war die Ein­la­dung: https://www.gruene-in-groepelingen.de/?event=treffen-der-stadtteilgruppe-im-jahr-2022–7

Mit 5 Men­schen dis­ku­tier­ten wir dann ver­schie­de­ne The­men und Veranstaltungen.

Die Neue Ober­schu­le Ohlen­hof am Hal­mer­weg soll jetzt doch kei­ne 5. Klas­se bekom­men. Damit hat sich aber offen­bar der Bau einer Men­sa für die NOO zeit­lich nach hin­ten ver­scho­ben, da zunächst der Bau von Mensen an Grund­schu­len für den Gan­trags­be­trieb prio­ri­siert wird. Man über­legt dort wohl Alternativplanungen.

Wir lie­ßen die Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung vom 23.06. im Nach­bar­schafts­haus Revue pas­sie­ren. Und hat­ten wegen einer Bür­ger­mel­dung noch­mal bei einer Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft nach­ge­hakt. Dito die Bei­rats­sit­zung im Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen, wo wir im eine Nach­fra­ge zur A281 an die DEGES gestellt haben.

Ein Teil­neh­mer infor­mier­te über das letz­te inter­ne Kreis­vor­stands­tref­fen, wo es um diver­se Punk­te zur Wahl im kom­men­den Jahr ging. Wich­tig für uns als Stadt­teil­grup­pe ist, das wir Rich­tung Febru­ar 2023 unse­re Bei­rä­te­wahl­lis­te auf­ge­stellt haben müs­sen, damit sie noch recht­zei­tig vor dem Stich­tag beim Wahl­amt ankommt.

In die Zukunft geschaut ging es dann um die let­ze Aus­schuss­sit­zung Bau und Ver­kehr vor der Bei­rat­sit­zung am Mitt­woch. The­men sind dort u.a. neue­re Erkennt­nis­se vom Bau­vor­ha­ben Lis­sa­er Stra­ße, der Stand vom Stadt­teil­bud­get Ver­kehr und eine gewünsch­te Fahr­aus­wei­tung beim Ring­bus in die Ernst-Wald­au-Stra­ße, was wohl nicht mög­lich sein wird. Nach­wie­vor möch­ten wir auch in Kon­takt zu der Bau­ge­mein­schaft im Bereich Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße / Rand­weg kom­men, weil es dort offen­bar Pro­ble­me gibt — ver­gli­chen mit dem rasant vor­an­schrei­ten­dem Neu­bau­vor­ha­ben an der Tucholskystraße.

Am 14.07. haben wir ein Grü­nen-inter­nes Bei­rä­te­tref­fen, wo es auch um die Bei­rä­te­wahl 2023 und wei­te­re The­men geht.

Wir leg­ten dann nach Vor­la­ge des Ter­min­ka­len­ders des Orts­am­tes unse­re nächs­ten Tref­fen fest: 12.09., 10.10., 07.11, 12.12.

Es gibt einen Ent­wurf für eine Über­ar­bei­tung des Begrü­nungs­orts­ge­setzes, womit die bis­her gel­ten­den Auß­nah­men bei soge­nann­ten Schot­ter­gär­ten abge­schafft und die Pflicht zur Dach­be­grü­nung von 100 auf 50 qm Dach­flä­che redu­ziert wird. Bei­des zwin­gend not­wen­dig, wenn man z.B. bes­ser auf Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se vor­be­rei­tet sein will, wofür gera­de auch im pri­va­ten Bereich mehr Flä­chen benö­tigt wer­den, die Was­ser auf­neh­men kön­nen. Beim Bau des Stra­ßen­bahn­de­pots kom­men noch Grün­flä­chen hin und ver­än­dern den “stei­ni­gen” Ein­druck noch. Und es ist auch eine der hoch­fre­qui­en­tiers­ten Stel­len der Stadt, wo man schlecht “Matsch­we­ge” anle­gen kann, der dann in Bah­nen und Bus­se getra­gen wird.

Auch der Zei­tung war bereits zu ent­neh­men, das evtl. der ehe­ma­li­ge Max Bahr Markt in Oslebs­hau­sen bis ca. Juli 2023 wie­der als Flücht­lings­un­ter­kunft genutzt wer­den könn­te. Pro­gno­sen kann man bei der unbe­kann­ten Ent­wick­lung z.B. im Ukrai­ne­krieg nicht seri­ös abgeben.

Am 20.07.2022 gibt es eine Prä­sen­ta­ti­on von Stu­den­ten der Hoch­schu­le Bre­men zur 10.000 qm gro­ßen Leer­flä­che an der Wum­men­sie­der Stra­ße. Ob die Stu­den­ten bei ihren Ent­wür­fen auch mit dem Eigen­tü­mer Kon­takt hat­ten, das ist uns lei­der nicht bekannt. Der Bau von Rei­hen­häu­sern ist ja schon ein­mal geschei­tert und heu­te wären die Prei­se ca. dop­pelt so hoch. Einen gro­ßen Miet­klotz will da nie­mand. Tiny-House-Inter­es­sen­ten ver­ir­ren sich wohl nicht in die Lage. Bleibt viel­leicht doch irgend­wann eine schul­na­he Nut­zung als rea­lis­ti­sche Option?

 

Aus heiterem Himmel tat sich die Erde auf …

… in der Mit­te der Fahr­bahn des Schwar­zen Weges … und gebar ein — dem Weges­na­me ent­spre­chend — schwar­zes Loch. Gar nicht mal sooo gross — aber wohl sehr sehr tief. Die Repa­ra­tur­ar­bei­ten sol­len offen­bar eini­ge Wochen dau­ern, wenn man der Ankün­di­gung in der Zei­tung ver­traut. Könn­te es noch mehr unsi­che­ren Unter­grund geben? — Muss der Ursa­che nach­ge­gan­gen wer­den, um wei­te­re Löcher mit evtl. Schä­den zu vermeiden?

 

Bericht zur Beiratssitzung vom 29.06.2022

Die Bei­rats­sit­zung fand dies­mal in Prä­senz im Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen statt. Lei­der waren außer den Gäs­ten nur sehr weni­ge Bür­ger anwe­send — vllt. 10 Men­schen. Scha­de. Denn es ging um 3 Oslebs­hau­ser Themen.

Ers­tens stell­te das Sozi­al­werk der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de nach zuletzt 2019 den aktu­el­len Stand der Bau­pla­nun­gen für das Gelän­de Im Wein­ber­ge vor. Ersicht­lich ist schon län­ger, das die Turn­hal­le abge­ris­sen wur­de uns seit dem Spät­herbst hat es auch in Abspra­che mit dem Umwelt­res­sort Baum­fäl­lun­gen gege­ben. Die Flä­che ist 5.000 qm groß und war als Wald­flä­che ein­ge­ord­net — obwohl dort tat­säch­lich noch nicht vie­le Bäu­me ste­hen. Nach dem Gesetz muss so eine Flä­che im Dop­pel­ten umfang aus­ge­gli­chen wer­den — d.h. es müs­sen auf einer Flä­che von 10.000 qm neue Bäu­me gepflanzt wer­den. Dies ist bereits im Stadt­teil am Grau­pap­pel­weg im Klein­gar­ten­ge­biet In den Wischen gesche­hen. Die Kos­ten dafür dürf­ten mit der Zeit in den 6stelligen Bereich gehen.

Das Sozi­al­werk ist ver­schie­dent­lich gebe­ten wor­den — auch WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten nach­ge­fragt -, ob sie den Bau der KiTa nicht vor­zie­hen kön­nen. In Abspra­che mit dem Bau­res­sort hat man daher im öffent­li­chen Inter­es­se die­sen Teil der Bau­pla­nun­gen am Ran­de des Bau­fel­des zur Stra­ße Im Wein­ber­ge noch im alten Bau­recht im Sep­tem­ber 2021 bean­tra­gen kön­nen. Für Mit­te Juli 2022 ist nun die Ertei­lung der Bau­ge­neh­mi­gung zuge­sagt wor­den. Es wird mit einer Bau­zeit bis ca. Ende 2023 gerech­net — bei aller gebo­te­nen Vor­sicht die man heu­te zu sol­chen Aus­sa­gen machen kann. Es erfolgt ein Anschluss an das Fernwärmenetz.

Bythe­way: Die Sei­te zur Klär­schlamm­ver­bren­nungs­an­la­ge im Hafen: https://www.kenow-nordwest.de/. Wenn man heu­te die Bür­ger in Oslebs­hau­sen fra­gen soll­te, ob sie im Win­ter lie­ber in der kal­ten Woh­nung sit­zen wol­len oder in einer war­men Woh­nung mit Fern­wär­me aus Bre­mi­schen, Olden­bur­gi­schen und Ost­frie­si­schen Klär­schlamm, dann dürf­te die Ant­wort mehr­heit­lich ein­deu­tig aus­fal­len. Auch dürf­te es ver­mu­lich vie­le geben, die ihre dama­li­ge ableh­nen­de Hal­tung ange­sichts des “Gas­kriegs” Putins geän­dert haben. WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN sehen daher unser dama­li­ges Votum für die Anla­ge als Bestä­ti­gung, weil wir auch damals bereits die Aspek­te der Ver­sor­gungs­si­cher­heit mit berück­sich­tigt hat­ten. GRÜNE Poli­tik redet eben nicht unbe­dingt den Men­schen nach den Mund, son­dern denkt auch über den Tag hin­aus und sagt Men­schen auch, was sie viel­leicht nicht hören wollen.

Auf dem Gelän­de soll es dann noch 2 wei­te­re Bau­kör­per geben, die als Erwei­te­rung der stark nach­ge­frag­ten Senio­ren­woh­nun­gen gedacht sind. Vor­ge­se­hen ist vor­be­halt­lich der För­der­be­dinun­gen auch eine Art “Wohn-WG im Alter”. Zusätz­lich soll das ehe­ma­li­ge Poli­zei­re­vier durch Neu­bau­ten für die Ver­wal­tung des Sozi­al­wer­kes ersetzt wer­den, die dann an die­sem Stand­ort kon­zen­triert wer­den soll. Für die­se Bau­vor­ha­ben muss noch Bau­recht geschaf­fen wer­den und das könn­te noch 1,5 Jah­re oder mehr dau­ern. Auf­fäl­lig bei der gesam­ten Pla­nung war, das das Gelän­de rela­tiv wenig bebaut wird und groß­zü­gi­ge Grün­räu­me ver­blei­ben. Ande­re Bau­vor­ha­ben kom­mer­zi­el­ler Art wären mit Sicher­heit um das Viel­fa­che dich­ter erfolgt.

Das zwei­te The­ma war die Vor­stel­lung des aktu­el­len Stan­des beim Bau­vor­ha­ben Weser­tun­nel im Bereich der Hüt­ten­stra­ße durch die DEGES. Sie­he auch: https://www.deges.de/projekte/projekt/a‑281-autobahneckverbindung-bremen/. Es wer­den je Rich­tung 2 getrenn­te Fahr­strei­fen (ohne Stand­strei­fen) gebaut, zwi­schen denen es in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Ver­bin­dun­gen für den Not­fall gibt.  Die Aus­schrei­bung für den Tun­nel­bau erfolgt gera­de und man hofft trotz der Vola­ti­li­tä­ten auf dem Bau­markt und den Sank­tio­nen gegen Russ­land auf eine gute Teil­nah­me der Bau­fir­men, die zu sol­chen Bau­vor­ha­ben in der Lage sind. Vor dem Bau muss der Grund ver­fes­tigt wer­den und dafür wer­den 500.000 cbm Sand aus der Nord­see auf­ge­spült. Je nach Tro­cken­heit kann es daher pas­sie­ren, das Sand in die Umge­bung wehen könn­te. Also zu dem Saha­rastaub auch Nord­see­sand kommt und die Vor­freu­de auf den nächs­ten Urlaub noch stei­gert. 😉 Ein Zeit­punkt für die Fer­tig­stel­lung wur­de nicht genannt. Das erscheint auf­grund der Ver­wer­fun­gen am Bau­markt der­zeit unse­ri­ös zu sein.

Beim dar­an auf­bau­en­den 3. The­ma wur­den die Ver­än­de­run­gen vor­ge­stellt, die der Weser­tun­nel für Bre­men, Grö­pe­lin­gen und Oslebs­hau­sen bedeu­tet. Laut dem Ver­tre­ter des Wirt­schafts­res­sort wird sich das Wege-Zeit-Gefü­ge kom­plett ändern. Z.B. kann heu­te an einem Tag die Rou­te Bre­mer­ha­ven — GVZ 3 mal gefah­ren wer­den. Mit dem Weser­tun­nel sol­len 4 Umläu­fe mög­lich sein. Bekannt­lich ist das Gewer­be­ge­biet Rie­de­mann­stra­ße in den letz­ten Jahr­zehn­ten eher im Dorn­rös­chen­schlaf gewe­sen. Aber jetzt soll es dort für die Eigen­tü­mer lukra­ti­ve Grund­stücks­ge­schäf­te geben. Unter dem Titel “Zukunfts­band” wird der Wirt­schafts­raum GVZ und Indus­trie­ha­fen / Bre­mer Indus­trie­park und jeweils umzu neu ver­mark­tet werden.

Im Herbst 2022 sol­len auch die Bei­rä­te end­lich am neu kon­zi­pier­ten Gewer­be­ent­wick­lungs­plan 2030 betei­ligt wer­den. Wir ver­mu­ten da schon jetzt Defi­zi­te wie etwa beim The­ma Müll­de­po­nie oder eine neu­es Gewer­be­ge­biet Rich­tung An den Pie­pen Rich­tung auf­ge­ge­be­ner Block­land-JVA. Es ist schon wich­tig genau zu lesen, in wel­che Aus­rich­tung die Pla­nun­gen gehen sol­len. WIR GRÜNEN GRÖPELINGEN hat­ten in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode ver­hin­dert, das das Gewer­be­ge­biet Rie­de­mann­stra­ße von einem unbe­plan­ten Innen­be­reich in ein Indus­trie­ge­biet umge­wan­delt wird. Sol­che Vor­stel­lun­gen gilt es auch für die Bei­rä­te der Zukunft zu unter­bin­den. Gleich­wohl wird es noch zu etli­chen Fir­men­an­sied­lun­gen in Oslebs­hau­sen kommen.

U.a. des­halb sehen wir in einem gro­ßen Bau­kör­per für eine Bahn­werk­statt vor Woh­lers Eichen auch eine Mög­lich­keit des Lärm­schut­zes aus den Gebie­ten rund um die Hüt­ten­stra­ße. Und den­ken wei­ter­hin, das aus dem brei­ten Spek­trum von mög­li­chen Gewer­be­be­trie­ben eine Bahn­werk­statt eine rela­tiv wenig belas­ten­de Ansied­lung ist. Alle Arbei­ten sol­len dort in der Hal­le statt­fin­den, es gibt außer der Hei­zung kei­ne Abga­se, es gibt nicht viel zusätz­li­chen LKW-Ver­kehr. Und nur die­ses Bau­vor­ha­ben mit neu­er Nut­zung der Schie­nen bzw. neu­en Schie­nen ermög­licht recht­lich, das Anwoh­ner An der Fin­ken­au eine Lärm­schutz­wand bekom­men kön­nen, die sie auch von ande­ren heu­ti­gen und ggf. noch hin­zu­kom­men­den Lärm aus dem Hafen­ge­biet schüt­zen kann.

An Anträ­gen ging es um den Antrag des SPD-Ver­tre­ters der Klein­gärt­ner zur Haupt­was­ser­lei­tung im Nah­erho­lungs­park ” Grü­ner Wes­ten”. Die soll In den Wischen durch zahl­rei­che Rohr­brü­che zu immensen Was­ser­ver­lus­ten füh­ren, die mone­tär in die Tau­sen­de gehen. Und um einen Antrag der SPD zur bar­rie­re­frei­en Que­rung vom Stif­tungs­dorf auf die ande­re Stra­ßen­sei­te, was durch die Hoch­pflas­te­rung erschwert wird.

Wir selbst brach­ten kurz­fris­tig im Auf­trag einen Antrag zur Män­gel­mel­der App ein, der ein­stim­mig ange­nom­men wur­de: Beschluss_Mängelmelder_Beirat_Gröpelingen_20220630

Treffen für Interessierte am 20.06.2022

Hier die Ein­la­dung: Ein­la­dung Stadt­teil­grup­pe 202206

Wie immer ist jeder Inter­es­sier­te an Grü­ner Poli­tik und am Stadt­teil Grö­pe­lin­gen will­kom­men. Wer jemand kennt der evtl. Inter­es­se haben könn­te, möge das auch bit­te weiterteilen. 🙂

Denn in weni­ger als einem Jahr ist bereits die nächs­te Bei­rats­wahl und dann gibt es für Inter­es­sier­te wie­der die Chan­ce, auch aktiv für Grü­ne Poli­tik in der Pra­xis zu kan­di­die­ren. Die Erfah­rung durch ein Bei­rats­man­dat kann eine idea­le Basis auf dem Weg zu einem poli­ti­schen Spit­zen­amt sein. Und wer das nicht anstebt, kann durch ein Man­dat auch so viel über den Stadt­teil ler­nen und etwas Gutes für ihn tun. Und Demo­kra­tie prak­tisch leben — denn selbst­ver­ständ­lich ist sie nicht. Sie braucht Men­schen, die sich frei­wil­lig für sie in ihrer Frei­zeit engagieren.

Wir bie­ten auch wei­ter für Inter­es­sier­te Rad­tou­ren durch den Stadt­teil an, um ihn bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Ein­fach Kon­takt auf­neh­men und einen Tag abspre­chen wo es passt.

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Rück­blick:

Immer­hin 6 Inter­es­sier­te hat­ten sich ein­ge­fun­den und wir bespra­chen ver­schie­de­ne The­men. Natür­lich die Vor­be­rei­tung auf die Bei­rats­sit­zung am 29.06. evtl. im Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen. Plan­the­men sind dort bis­her Bau­vor­ha­ben Im Wein­ber­ge und der aktu­el­le Stand beim Weser­tun­nel und ggf. die Aus­wir­kun­gen des Weser­tun­nels auf die Umge­bung. Anträ­ge lie­gen u.W. bis­her nicht vor.

Wie immer bespra­chen wir die Aus­schuss­sit­zun­gen und ande­ren Ter­mi­ne der ver­gan­ge­nen Wochen. Beim KiTa-Aus­bau tauch­te Grö­pe­lin­gen nicht in der Top­lis­te der feh­len­den KiTa-Plät­ze auf, was wir auch dem stän­di­gen Bemü­hen des Bei­ra­tes zuschrei­ben. Den­noch ist der Stadt­teil natür­lich auch vom feh­len­dem Per­so­nal betrof­fen und die­ses The­ma ist noch­mals schwie­ri­ger. Ein wohl auch für die Bre­mer Regie­rungs­ko­ali­ti­on schwie­ri­ges Feld.

Der Grund­schu­le Auf den Heu­en wird aktu­ell von einem Van­da­len heim­ge­sucht. Sehr trau­rig. Wer macht soet­was? — Unse­ren Kin­dern die Mög­lich­keit zum Ler­nen zu neh­men und das in der sowie­so ange­spann­ten Lage. Schlimm. 🙁

Am heu­ti­gen Diens­tag soll es einen Bericht in den ARD Tages­the­men geben. Es ging dann noch um wei­te­re Aus­schuss­sit­zun­gen und Ter­mi­ne die bis zu unse­rem nächs­ten Tref­fen anste­hen. Etwa auch das Dorf­fest in Oslebs­hau­sen am 03./04. Juli. oder das Som­mer­fest Grü­ner Bre­mer Wes­ten am 10.07. Span­nend wird viel­leicht auch ein Ter­min des Bei­ra­tes Fin­dorff am 05.07. zum The­ma Parken.

Par­tei­in­tern ging es dann wie­der ein­mal um die mög­li­che Grün­dung eines Kreis­ver­ban­des West und das Für und das Wider zu die­sem The­ma, das bereits seit über 20 Jah­ren dis­ku­tiert wird. Nach unse­rer der­zei­ti­gen Grö­pe­lin­ger Ein­schät­zung könn­te die im Spät­som­mer 2023 tat­säch­lich mög­lich sein. Wir den­ken, das wir uns damit als Par­tei­or­ga­ni­sa­ti­on attrak­ti­ver auf­stel­len könn­ten. Die Stadt­tei­le Grö­pe­lin­gen, Wal­le, Fin­dorff, (Block­land) sind die letz­ten Stadt­tei­le in Bre­men ohne Kreis­ver­band. Neben natür­lich viel rein inter­nen orga­ni­sa­to­ri­schen Din­gen nach den Par­tei­vor­ga­ben und dem Par­tei­en­gesetz hat ein Kreis­ver­band Antrags­recht auf Bun­des- und Lan­des­mit­glie­der­ver­samm­lun­gen, ver­wal­tet sei­ne Mit­glie­der selbst und kann darf eige­ne poli­ti­sche Schwer­punk­te set­zen. Dies kann auch attrak­tiv für bereits bestehen­de Mit­glie­der sein, die eher nicht an Kom­mu­nal­po­li­tik inter­es­siert sind, obwohl dies ja die direk­tes­te Form der Demo­kra­tie ist und bei der man viel ler­nen kann.

Mögliche negative Folgen der illegalen Müllentsorgung für viele Kleingärtner

Es zeich­net sich ab, das der Weg am Ende des Hal­mer­we­ges ent­lang des Mäh­lands­we­ges unter den Eisen­bahn­glei­sen hin­durch zum Pap­pel­weg für die Durch­fahrt per PKW per Pol­ler­set­zung gesperrt wird. Die­ser Weg ist im Eigen­tum der Deut­schen Bahn AG und die ist es leid, die Kos­ten für die Ent­sor­gung dort ille­gal abge­stell­ter und zuletzt immer grö­ßer wer­den­der Müll­ber­ge zu über­neh­men. Klein­gärt­ner müss­ten dann über den Schwar­zen Weg fah­ren — oder ganz über Wal­le. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer könn­ten (vor­erst) wei­ter passieren.

Des­halb: Wer Men­schen bei der ille­ga­len Müll­ent­sor­gung ent­deckt, soll­te je nach Situa­ti­on han­deln. Z.B. in dem er sich Kfz-Kenn­zei­chen notiert oder mög­lichst unauf­fäl­lig Foto’s mit dem Smart­pho­ne macht und anschlie­ßend eine Mel­dung über den Män­gel­mel­der oder auch einer Anzei­ge bei der Poli­zei macht. Wer es sich zutraut, kann Men­schen auch direkt anspre­chen — wenn z.B. jemand eine Ziga­ret­te oder eine Ver­pa­ckung acht­los auf die Stra­ße schmeisst oder wenn er abends jeman­den sieht, der ver­schämt eine Plas­tik­tü­te in Grün­an­la­gen oder vor frem­den Häu­sern abstellt.

Bei Groß­ent­sor­gern wie in die­sen Fäl­len mit evtl. meh­re­ren Tätern ist sicher Vor­sicht ange­bracht und “man soll­te nicht den Hel­den / die Hel­din spie­len”. Denn es han­delt sich dabei je nach Abfall­art unter Umstän­den um schwe­re Umwelt­ver­ge­hen und wer soet­was macht, der schreckt vllt. auch vor Gewalt­an­wen­dung nicht zurück.

Bürger sollen Energiesparen — Habeck: “Jede Kilowattstunde hilft”

Eine der Mel­dun­gen dazu: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/habeck-bundesnetzagentur-energiesparen-ukraine-krieg-russland-100.html

Auf die­ser Sei­te haben wir schon im Jahr 2009 auf das The­ma hin­ge­wie­sen. Unse­re Grü­ne Poli­tik ist eben nach­hal­tig angelegt. 🙂

Es gibt hier unter dem Menü­punkt “Infos — Spa­ren Sie Strom” ent­spre­chen­de Bei­trä­ge. Unter ande­rem kann man eine klei­ne Excel­da­ti her­un­ter­la­den, mit deren Hil­fe man mit einem Strom­mess­ge­rät wesent­li­che Tei­le sei­nes Strom­ver­brauchs ana­ly­sie­ren kann: https://www.gruene-in-groepelingen.de/download/strom.xls . Anschlie­ßend kann man Opti­mie­run­gen vor­neh­men und damit Strom und somit bares Geld ein­zu­spa­ren. Wenn man in die­ser Rich­tung noch gar nichts gemacht hat und z.B. selbst noch her­kömm­li­che Glüh­bir­nen oder Ener­gie­spar­lam­pen ein­setzt, kann man sehr schnell Erfol­ge erzielen.

Ande­re Maß­nah­me spa­ren zwar auch Ener­gie, aber sie sind erst­mal mit Kos­ten ver­bun­den die sich nur über einen län­ge­ren Zeit­raum ren­tie­ren. Z.B. das Anbrin­gen einer Son­nen­schutz­fo­lie von außen an das Küchen­fens­ter oder die Anschaf­fung eines reflek­tie­ren­den Rol­los, damit es in der Küche weni­ger warm wird und somit auch der Kühl­schrank weni­ger gegen­küh­len muss.

Unser der­zei­ti­ge Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Die­ter Stein­feld ist noch wei­ter gegan­gen und hat schon im Jahr 2020 auch in sei­ner klei­nen Miet­woh­nung auf die Nut­zung der Son­ne gesetzt. D.h. er hat Solar­mo­du­le ver­schie­de­ner Grö­ßen­ord­nun­gen vor die Fens­ter gehängt und auf den Bal­kon gestellt. Es gibt auf You­tube auch ent­spre­chen­de Vide­os dazu:

Ein klei­nes Solar­mo­dul sorgt so z.B. für das Auf­la­den des Smart­pho­nes und via Power­bank und USB Lam­pe abends für Licht. Das klappt min­des­tens 6 Mona­te im Jahr von März bis August sicher und oft auch in 9 Mona­ten des Jah­res. Nur vom Novem­ber bis Febru­ar ist die Ener­gie­aus­beu­te sehr gering. Im Mai 2022 konn­te er damit über ein Drit­tel sei­nes Strom­ver­brauchs selbst erzeu­gen und im Juni sieht es wohl noch bes­ser aus. Da die Modu­le alles ande­re als opti­mal aus­ge­rich­tet sind, rech­net sich soet­was eher Rich­tung 50 Jah­re, was Herr Stein­feld nicht mehr erle­ben wird. Man braucht nicht unbe­dingt ein eige­nes Dach, um die Son­ne für sich arbei­ten zu las­sen. Es geht auch mit einem Bal­kon oder einem Fens­ter. Natür­lich viel weni­ger effek­tiv — aber es geht.

Und mal ehr­lich unter uns — wie oft hat man schon im Leben Geld für Sachen aus­ge­ge­ben, wo man sich spä­ter sagt: “Hät­te nicht sein müs­sen, nut­ze ich gar nicht. Ist schnell kaputt gegan­gen oder durch den tech­ni­schen Fort­schritt ist ein Gerät (Fern­se­her, Smart­pho­ne) schon nach 2 Jah­ren beim Wie­der­ver­kauf nur noch einen Bruch­teil des Kauf­prei­ses wert. Oder teu­re Kla­mot­ten geht kaputt und haben nur einen gerin­gen Wie­der­ver­kaufs­wert.” Das pas­siert mit einer Inves­ti­ti­on in Pho­to­vol­ta­ik nicht, da man damit jeden Tag mehr Geld spa­ren kann, weil sie jeden Tag Strom und damit qua­si Geld pro­du­zie­ren. Und wer weiss, wie teu­er der Strom in eini­gen Jah­ren sein wird? Denn noch sind die dras­ti­schen Erhö­hun­gen beim Gas und beim Strom an den Ener­gie­bör­sen noch gar nicht bei den Ver­brau­chern ange­kom­men. Die kom­men erst noch in 2023ff.!