Photovoltaik — ein mehr oder weniger prominentes Beispiel

Wir möch­ten an die­ser Stel­le kei­ne Wer­bung für die Fir­men Hager, RTL oder den Prot­ago­nis­ten machen. Klar ist auch, das die Fami­lie rela­tiv zum Grö­pe­lin­ger Durch­schnitt im Luxus lebt mit einem sehr gro­ßem Haus, Swim­ming­pool, Whirl­pool, Sau­na, 2 Elek­tro­au­tos etc.. Aber ver­mut­lich im Leben vor­her und als “Rea­li­ty-TV-Mensch” eben auch ver­dient und nur zum Teil geerbt.

Aller­dings zeigt das ca. 23 Minu­te lan­ge Video in erfri­schen­der und ver­ständ­li­cher Form, war­um sich jemand — hier der wort­ge­wal­ti­ge VOX-Star Det­lef Ste­ves samt Frau — eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge samt Bat­te­rie­spei­cher auf’s Dach gesetzt und damit einen Aut­ar­kie­grad von ca. 60 % erreicht haben:

August 2021 — Es tut sich viel

Unse­re Pla­kat­kon­troll­fahr­ten bie­ten auch immer die Gele­gen­heit, dabei gleich ande­re Din­ge auf­zu­neh­men. Heu­te z.B.

Für eine Bür­ger­mel­dung Fotos von den Schlag­lö­chern im Mäh­lands­weg gemacht.

Die Vono­via folgt jetzt offen­bar den gro­ßen Sanie­rungs­maß­nah­men der Bre­bau und saniert die Woh­nun­gen im Car­ree Halmerweg/Barenburg/Wummensieder/Klitzenburg. Das waren bis­her wohl mit die optisch schlech­tes­ten Woh­nun­gen im Stadt­teil im Bestand der Vono­via. Oder ist es auch durch die Neue Ober­schu­le Ohlen­hof initiiert?

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Und erstaun­li­cher­wei­se wird sogar der Block Lan­ge Sicht saniert! Ob das Gro­ße Wand­bild an der Sei­te erhal­ten bleibt? — Oder war es schon weg?

Bleibt die Fra­ge, ob eines Tages auch die Woh­nun­gen an der Wum­men­sie­der Stra­ße Rich­tung Klet­ter­turm saniert wer­den, die u.W. in einem geson­der­ten Bestand der Vono­via sind.

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Für eine Bür­ger­mel­dung Fotos von den schon arg mit­ge­nom­me­nen Figu­ren­en­sem­ble und den Sitz/Tischbänken im Grün­zug West Höhe DIAKO / Kam­mer­berg gemacht.

Die Turn­hal­le an der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße scheint bald fer­tig zu sein:

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An der abge­häng­ten Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße ist eine ers­te Rei­hen­haus­zei­le äußer­lich fer­tig­ge­stellt. Damit kön­nen sich poten­ti­el­le Käu­fer etwas vor­stel­len von den wei­te­ren Vorhaben.

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Die Umbau­maß­nah­men für die neue KiTa in der Dan­zi­ger Stra­ße im Lin­den­hof­vier­tel sehen viel­ver­spre­chend aus. Die KiTa Lin­den­hof­stra­ße ist im Bau — die plan­mä­ßi­ge Fer­tig­stel­lung im nächs­ten Jahr wird bei der aktu­el­len Situa­ti­on am Bau aber wohl eine Her­aus­for­de­rung. Laut Gerüch­ten soll aller­dings der Neu­bau für die KiTa Am Non­nen­berg am Alten Heer­weg in Oslebs­hau­sen nicht mehr in die­sem Jahr star­ten. Wir haben um eine Klä­rung durch das Orts­amt gebe­ten. Dito zu den zeit­li­chen Pla­nun­gen des Sozi­al­werks der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de zu deren KiTa Im Wein­ber­ge.

Schwarzer Weg 62 / Kleidercontainer Heidbergstraße

Im Rah­men unser Lauf­ar­beit wur­den wir auch Zeu­ge der aber­ma­li­gen Ver­mül­lung am Klei­der­con­tai­ner anfangs der Heid­berg­stra­ße. Unser Die­ter Stein­feld hat es im Män­gel­mel­der ein­ge­ge­ben mit dem Vor­schlag, den pri­va­ten Eigen­tü­mer zur Auf­ga­be sei­nes Con­tai­ners auf­zu­for­dern. Es gab die Rück­mel­dung der Bre­mer Stadt­rei­ni­gung, das die Ermitt­lung des Eigen­tü­mers des Klei­der­con­tai­ners läuft.

Im Män­gel­mel­der kann man erken­nen, das die­ser Con­tai­ner ein ech­ter Hot­spot ist und es qua­si regel­mä­ßig zur Ver­mül­lung des öffent­li­chen Raum kommt. Der Män­gel­mel­der ist sei­ner­zeit vom Grö­pe­lin­ger Mar­ke­ting und dem Bei­rat pro­pa­giert wor­den und die Stadt war irgend­wann genö­tigt die­ses Mel­de­in­stru­ment zu lizen­sie­ren. Mit ihm kann jeder unkom­pli­ziert mit dem Smart­pho­ne Mel­dun­gen machen. Und der Müll wird dadurch auch sta­tis­tisch sicht­bar, was es vor­her nicht gab. Der nächs­te Schritt ist dann, das die Bre­mer Stadt­rei­ni­gung bzw. das Ord­nungs­amt auch ent­spre­chend zur Ver­mei­dung vor­ge­hen und nicht nur den Müll entfernen.

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Wir gehen davon aus, das die Ent­sor­gungs­kos­ten dies­mal dem Con­tai­ner-Eigen­tü­mer in Rech­nung gestellt wer­den. Soll­te der Stand­ort nicht zügig auf­ge­ge­ben wer­den, wird über den Bei­rat nach­ge­fasst. Im Zwei­fel gilt dies auch für den Con­tai­ner­stand­ort in der Greifs­wal­der Stra­ße, bei dem auch schon Stof­fe etc. auf dem Geh­weg gesich­tet wurden.

Bit­te geben Sie nicht auf! — Bit­te mel­den Sie jede von ihnen wahr­ge­nom­me­ne grö­ße­re Ver­mül­lung kon­se­quent über den Mängelmelder!

Das Haus an sich ist unse­res Wis­sens an die Bau­ord­nung gemel­det wor­den, weil nicht aus­zu­schlie­ßen ist, das von der Gara­ge Stei­ne auf den Geh­weg abbrö­ckeln könn­ten. Denn es wach­sen offen­bar Bäu­me aus dem hin­te­ren Gebäu­de und deren Wur­zeln könn­ten eine spren­gen­de Kraft ent­fal­ten. Wir gehen nicht davon aus, das das vor­de­re Gebäu­de zum Schwar­zen Weg hin unbe­wohn­bar ist.

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Bis auf eine ver­mie­te­te Woh­nung im Erd­ge­schoss soll das gesam­te Gebäu­de aller­dings leer­ste­hen. Hier wird im nächs­ten Jahr dann das ver­schärf­te Wohn­raum­schutz­ge­setz grei­fen — wie auch an meh­re­ren ande­ren Lang­zeit­leer­stän­den in Grö­pe­lin­gen. CDU und FDP hat­ten in der Bür­ger­schafts­de­bat­te sol­che Pro­ble­me als nicht exis­tent beschrie­ben — Grü­ne, SPD und Lin­ke sind da klar näher dran bei den Men­schen vor Ort. Es gibt bereits eine Lis­te mit diver­sen Gebäu­den, deren Bear­bei­tung wir unver­züg­lich nach Inkraft­set­zung des Geset­zes ein­for­dern wer­den. Nach dem Gesetz hat jeder Eigen­tü­mer aller­dings von sich aus die Pflicht, dar­zu­le­gen, war­um er sein Gebäu­de mehr als ein hal­bes Jahr leer­ste­hen lässt.

Es gilt wei­ter: Nicht ein­pa­cken, son­dern kon­se­quent anpa­cken! Miß­stän­de nicht ein­fach hin­neh­men, son­dern sie abstellen.

Gröpelingen verschönert — oder eher verschandelt? ;-)

Auch wir haben uns an der Pla­ka­tie­rung zur Bun­des­tags­wahl am 26. Sep­tem­ber 2021 in einem klei­nen Rah­men betei­ligt: 26 Pla­ka­te stan­des­ge­mäß mit einem Hand­wa­gen aus unse­rem Pla­kat­la­ger in der Innen­stadt abge­holt. Mit vie­len wei­te­ren Stun­den Lauf­ar­beit an diver­sen Stel­len im Stadt­teil ange­bracht. Das ist natür­lich nur ein Bruch­teil des­sen, was die gro­ße SPD im Stadt­teil auf die Stra­ße gebracht hat. Aller­dings hat man da die Auf­stell­re­geln offen­bar nicht so ganz ernst genommen.

Man mag sie gut oder schlecht fin­den. Es gibt eine Geneh­mi­gung für die Anbrin­gung und auch wenn man die Pla­ka­te der Par­tei­en nicht gut fin­det, sind sie 2 Mona­te im öffent­li­chen Raum. Die Wir­kung der Wäh­ler­ge­win­nung soll nicht meß­bar sein. Es geht eher dar­um, das Jede und Jeder recht­zei­tig vor der Wahl infor­miert wird, das eine Wahl statt­fin­det und sich ent­spre­chend infor­mie­ren kann.

Alle unse­re Pla­ka­te wur­den bei nach der Anbrin­gung foto­gra­fiert und in einer Daten­bank mit visu­el­ler Dar­stel­lung abge­legt. Das gibt einen guten zen­tra­len Über­blick über die räum­li­che Abde­ckung und beim Abhän­gen kann kein Pla­kat ver­ges­sen wer­den. Digi­ta­ler Fortschritt.

Unabhängige Bestnote für die Grüne Bremer MdBB

Kirs­ten Kap­pert-Gonther ist 2017 aus Bre­men in den Deut­schen Bun­des­tag bewählt wor­den und jetzt wie­der Spit­zen­kan­di­da­ten auf der Bre­mer Lan­des­lis­te. Die Platt­form Abge­ord­ne­ten­watch ver­gibt eine Best­no­te für unse­re Spitzenkandidatin:

https://gruene-bremen.de/abgeordnetenwatch-vergibt-bestnote-fuer-unsere-spitzenkandidatin-dr-kirsten-kappert-gonther/

Ab dem 01.08.2021 ver­zie­ren — oder ver­schan­deln 😉 — auch die Pla­ka­te der Par­tei­en wie­der den öffent­li­chen Bre­mer Raum. 

Stadtteilgruppentreffen vom 12.07.2021

Mit einer Frau und einem Män­ner­trio erör­ter­ten wie die Din­ge die sich seit dem letz­ten Tref­fen ereig­net hat­ten und die in der Zukunft anstehen.

Die Bei­ra­ta­sit­zung vom 7.7 war gelun­gen. 2 Anträ­ge von Lutz Lif­fers erhiel­ten eine ein­stim­mi­ge Zustim­mung. Ein spon­ta­ner Antrag von Die­ter Stein­feld zur Fir­ma TSR eine mehr­heit­li­che Zustimmung.

Es lagen meh­re­re Anträ­ge aus dem Bereich See­wen­je­stra­ße Alter Win­ter­weg zu Rasern und Falsch­fah­rern vor. Das The­ma wur­de am 14.7.2021 im Bau­aus­schuss behan­delt. Eine Sper­rung des Alten Win­der­wegs kann es nicht geben. Poli­zei und ASV schau­en sich den Gesamt­be­reich jetzt aber stär­ker an. Unser Stadt­teil­bud­get Ver­kehr hät­te noch Geld­mit­tel für geschwin­dig­keits­sen­ken­de Maßnahmen.

Ein The­ma war die “Step Woh­nen Teil­kon­fe­renz West” — uns fällt es nach­wie­vor schwer, Sinn und Bedeu­tung einzuordnen.

Es ging um die anste­hen­de Neu­fas­sung des Stell­platz-Orts­ge­setz unter dem neu­en Namen Mobi­li­täts-Orts­ge­setz. Es wird Bau­her­ren damit erlaubt, das sie weni­ger Stell­plät­ze als bis­her not­wen­dig schaf­fen kön­nen. Aber sie müs­sen das nicht. Wenn jemand mit einem Auto aller­dings ein Rei­hen­haus oder eine Woh­nung kauft oder mie­tet, zu dem kein fes­ter Auto­stell­platz gehört, dann muss er sich auch klar dar­über sein, das er für die Stell­platz­su­che selbst ver­ant­wort­lich ist. Das kann im Zwei­fel eben auch hei­ßen, das er fuß­läu­fig kei­nen Stell­platz fin­det, evtl. sein Auto abschaf­fen und sich dar­auf in sei­nen Lebens­um­stän­den ein­stel­len muss. Will er das nicht, soll­te er etwas kau­fen, wo ein Stell­platz fest dazu­ge­hört. Grö­pe­lin­gen ist bei die­sem Gesetz wei­ter als eher Außen­be­reich “Zone 3” — d.h. die Ände­run­gen sind nicht so mas­siv wie etwas in Wal­le (Zone 2) oder der Innen­stadt (Zone 1).

Bei unse­ren Stand­ort­vor­schlä­gen für neue Alt­glas­con­tai­ner gestal­tet sich deren Abar­bei­tung offen­bar schwie­rig. Warum — ???

Es ging dann um den Sozi­al­aus­schuss vom 30.06. mit u.a. dem Ron­dell im Grün­zug West und einem psya­tri­schen Thema.

In der Königs­ber­ger Stra­ße hat es vor­be­rei­ten­de Arbei­ten für den Bau der KiTa Lin­den­hof­stra­ße 45 gege­ben. Aller­dings bis­her mit wohl 2 Mona­ten Ver­zug. Man­geln­de Ver­füg­bar­keit und enor­me Preis­stei­ge­run­gen am Bau könn­ten dafür ein Grund sein. Wie sieht es beim geplan­ten Umzugs­bau am Alten Heer­weg aus? — Zuletzt auch noch nichts gesehen.

Am 9.7. gab es mit ca. 30 Gäs­ten die Ent­hül­lung des Schil­des “Hel­mut-Kas­ten-Weg”, die an die vie­len Ver­diens­te des am 12.03.2019 im 92. Lebens­jahr ver­stor­be­nen Hel­mut Kas­ten für Grö­pe­lin­gen erinnert.

Dis­ku­tiert wur­de auch über die anste­hen­den Ter­mi­ne zur Bahn­werk­statt. Wie man der Zei­tung ent­neh­men konn­te, wur­de der Run­de Tisch Oslebs­hau­sen dazu lei­der abge­sagt. Dafür gab es die öffent­li­che Vor­stel­lung zum The­ma, zu der wir zuvor schon hier berich­tet hat­ten. Wir hof­fen, das die Bür­ger­initia­ti­ve und der Bei­rat zukünf­tig fak­ten­ori­en­tiert bei dem The­ma agie­ren. Es macht kei­nen Sinn, die­ses sinn­vol­le Vor­ha­ben im Rah­men der För­de­rung des ÖPNV so schlecht­zu­re­den. Die Betei­li­gung an den ent­spre­chen­den Peti­tio­nen war eher mau und betrug nicht mal in Oslebs­hau­sen 5 % der Bevöl­ke­rung und bezo­gen auf Grö­pe­lin­gen 1,x % der Bevöl­ke­rung. Wer am lau­tes­ten schreit, der hat nicht zwin­gend Recht.

Par­tei-intern ging es um die kom­men­de Bun­des­tags­wahl, den vllt. erklä­rungs­be­dürf­ti­gen Slo­gan dafür und die anste­hen­de Pla­ka­tie­rung. Eben­so um eine inter­ne Ver­an­stal­tung zum The­ma Kli­ma­wan­del und wie in Bre­men wei­ter vor­ge­gan­gen wer­den sollte.

 

Bahngipfel Juli 2021 in Bremen / Ansiedlung einer Bahnwerkstatt in Oslebshausen / 2. Alstom-Termin / Besichtigung in Bremerhaven

Zur Pres­se­mit­tei­lung:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.363214.de

Nicht erwähnt, aber lt. 2. Vor­stel­lung von Als­tom zum Ansied­lungs­vor­ha­ben ges­tern auch mit dem DB Vor­stand bespro­chen, wur­de die geplan­te Bahn­werk­statt für das EBN-Netz. Es wur­de auf der Als­tom-Vor­stel­lung ges­tern dann auch die Email der Bahn vor­ge­stellt, in dem sie mit­teilt, das sie selbst kei­ne Flä­chen im Land Bre­men hat und auch von der DB selbst des­halb der Stand­ort Oslebs­hau­sen prä­fe­riert wer­den wür­de. Wenn es also in den Vor­mo­na­ten eine tele­fo­ni­sche Aus­kunft an die Bür­ger­initia­ti­ve gege­ben haben soll­te, das man Alter­na­tiv­flä­chen hat, so muss die­se falsch gewe­sen sein.

In der Pres­se­mit­tei­lung weisst die Wirt­schafts­se­na­to­rin zudem auf die Wei­ter­ent­wick­lung des Kul­tur- und Krea­tiv­stand­or­tes Güter­bahn­hof hin.

Die Instand­hal­tung am Stand­ort Sebalds­brück soll zukunfts­fä­hig gestärkt wer­den — im klei­nen Umfang soll es auch wie­der neue Arbeits­plät­ze geben. Durch die bun­des­weit rie­si­gen Inves­ti­tio­nen in die Bahn wird auch im Bereich Instand­hal­tung nach Aus­sa­ge der Bahn jeder Mit­ar­bei­ter benö­tigt. Umstruk­tu­rie­run­gen ja, vllt. auch Umzü­ge ja, aber ins­ge­samt Arbeits­platz­ver­lus­te wie es von der BI dar­ge­stellt wur­de, klar nein.

Das Plan­stel­lungs­ver­fah­ren für die Bahn­werk­statt soll jetzt im Novem­ber 2021 star­ten — bis­her war August vor­ge­se­hen. Nach der aktu­el­len Fak­ten­la­ge gehen wir nicht mehr davon aus, das sich ein Alter­na­tiv­stand­ort im Land Bre­men wird fin­den las­sen. Sie­he die ges­tern vor­ge­stell­te Ent­schei­dungs­ma­trix von Als­tom (und wohl auch der ande­ren Mit­bie­ter bei der Ausschreibung):

Alle Unter­la­gen zur Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung vom 13.07.2021 kön­nen Sie hier nachlesen:

https://bremenports.de/ansiedlung-einer-bahnwerkstatt-in-bremen-oslebshausen/

Ent­spre­chend unse­rem erstell­ten Posi­ti­ons­pa­pier geht es also dann um die Errei­chung der best­mög­li­chen Bedin­gun­gen. Unser bau- und ver­kehrs­po­li­ti­sche Spre­cher geht davon aus, das auch bei Berück­sich­ti­gung der vor­herr­schen­den Lärm­quel­len aus dem Hafen­ge­biet trotz­dem der Bau der Abstell­an­la­ge eine Lärm­schutz­wand erfor­der­lich machen wür­de. Sicher ist dies aller­dings nicht — das müs­sen die Lärm­mes­sun­gen zei­gen. Man muss sich also auch auf den Fall vor­be­rei­ten, das kei­ne Lärm­schutz­wand not­wen­dig sein soll­te, obwohl sie in den Unter­la­gen von Als­tom bis­her ein­ge­zeich­net wurde.

Bei einem Besuch der Bahn­werk­statt der Nord­west­bahn in Bre­mer­ha­ven am Mon­tag dem 12.07.2021 zeig­ten sich Teil­neh­mer der BI über­rascht über die viel gerin­ge­ren Lärm­pe­gel als von ihnen erwar­tet, wie ein Ver­tre­ter am 13.07.2021 auf der Video­kon­fe­renz sagte.

Es bleibt wie­der festzuhalten:

Die jetzt end­lich — durch das Ansied­lungs­vor­ha­ben initi­iert! — durch­ge­führ­ten voll­stän­di­gen Umbet­tung der Ermor­de­ten vom Fried­hof war über­fäl­lig wie wohl fast nichts. Da nie­mand mehr weiss, wer und was in den Nach­kriegs­jah­ren umge­bet­tet wur­de, ist die Zusam­men­füh­rung auf dem Oster­hol­zer Frief­hof die ein­zi­ge pie­täts­vol­le Mög­lich­keit. Hier stellt sich natür­lich drin­gend die Fra­ge, wie der Bund dort sei­ne über­nom­me­ne Ver­pflich­tung zur Grab­pfle­ge wahr­nimmt. Der wei­te­re Punkt ist dann, wie die Ver­gan­gen­heit — auch in den 1990iger Jah­ren — auf­ge­ar­bei­tet wird und wie ein dau­er­haf­tes Geden­ken gesche­hen kann. Hier erhof­fen wird uns auch Hil­fe von Orga­ni­sa­tio­nen wie dem Frie­dens­fo­rum oder dem VVN/BdA.

Für die Flä­che Reit­bra­ke selbst wäre eine Bahn­werk­statt wohl die bes­te Ansied­lung. Sie wird hoch gebaut und hält damit ggf. selbst Lärm aus dem wei­te­ren Gebiet um die Hüt­ten­stra­ße ab. Es gibt kei­nen gro­ßen LKW-Ver­kehr durch die Nut­zung, kei­ne Lage­rung gefähr­li­cher Schad­stof­fe wie beim Schad­stoff­la­ger von Nehlsen ein­gangs der Reit­bra­ke, kei­nen Schorn­stein wie beim Stahl­werk. Kei­ne Staub­ver­we­hun­gen wie 2011, da auch viel Flä­che belegt wird. Wich­tig ist immer, sich die mög­li­chen Alter­na­ti­ven in den nächs­ten 60 Jah­ren vorzustellen.

Die­sen sehr lan­gen Zeit­raum gilt es auch für den Bereich An der Fin­ken­au zu betrach­ten. Was pas­siert in die­sen Jahr­zehn­ten? Sicher ist, das Die­sel und damit auch der LKW-Trans­port teu­rer wer­den wird. Man muss davon aus­ge­hen, das der all­ge­mei­ne poli­ti­sche Wil­le (wie­der) mehr auch Güter­ver­kehr auf die Schie­ne zu bekom­men, auch umge­setzt wird. D.h., das auch die Glei­se der Hafen­bahn wie­der stär­ker als aktu­ell für den Güter­ver­kehr genutzt wer­den könn­ten. Und vllt. wür­den dann auch die Glei­se direkt An der Fin­ken­au in sagen wir 20 Jah­ren wie­der für den Güter­ran­gier­ver­kehr reak­ti­viert wer­den? Das müs­sen wir heu­te im Blick haben. Des­halb ist unse­re Posi­ti­on, das eine Nut­zung als Abstell­an­la­ge für Per­so­nen­wa­gen mit dem Bau einer Lärm­schutz­wand ggf. die bes­se­re lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für die Anwoh­ner ist. Ob das so ist, das muss sich im Rah­men der Pla­nung erge­ben. Kon­kret, ob und wenn ja wel­che Art von Lärm­schutz­wand wo gebaut wird.

WIR GRÜNE IN GRÖPELINGEN wer­den uns wei­ter dafür ein­set­zen, das Bes­te für die Men­schen im Stadt­teil zu erreichen.

Bremer Senat will mit Gesetz gegen Leerstand von Wohnräumen vorgehen

Ein Bu&Bi-Beitrag zum The­ma: https://www.butenunbinnen.de/videos/wohnraumschutzgesetz-im-landtag-100.html

Wir hat­ten hier­zu schon Bei­trä­ge gechrie­ben. Jetzt ist es wohl bald Gesetz im Land Bre­men. Es muss dann noch die Unter­füt­te­rung auf städ­ti­scher Ebe­ne geben. Dann kann es los­ge­hen. In der Tat kön­nen auch wir bestä­ti­gen, das es bereits zumin­dest eine Lis­te mit ent­spre­chen­den Lang­zeit­leer­stän­den gibt. 🙂

Wenn man sich die Debat­te zum Gesetz noch­mal anhört, dann ist es erschre­ckend, wie weit CDU, FDP und die Nach­fol­ge­grup­pen der AfD von der Lebens­wirk­lich­keit in Tei­len von Bre­men-Nord und auch in Grö­pe­lin­gen ent­fernt zu sein schei­nen. Es gibt dort offen­bar über­haupt kei­ne Kennt­nis über die Belas­tun­gen, die auch man­che Nach­bar­schaft durch bewuss­te Lang­zeit­leer­stän­de zu ertra­gen hat. Erstaun­lich, da doch eine füh­ren­de Kraft der Bre­mer CDU selbst in Oslebs­hau­sen wohnt, aber nicht ent­spre­chend auf die Red­ne­rin der CDU-Frak­ti­on ein­ge­wirkt hat. Vllt. soll­te der Kol­le­ge ein­mal mit sei­ner Kol­le­gin zu den Lang­zeit­leer­stän­den auch in Grö­pe­lin­gen fah­ren und sich fort­bil­den. Grü­ne, Lin­ke und die SPD sind da klar näher bei den Men­schen vor Ort.

https://vimeo.com/572777001

Diskussionsbeitrag aus unserer Stadtteilgruppe

Die­ter Stein­feld: Wir brau­chen eine Solar-City Bre­men in aller Kon­se­quenz des Machens!

https://gruene-bremen.de/dieter-steinfeld-wir-brauchen-eine-solar-city-bremen-in-aller-konsequenz-des-machens/

Es ist in Bre­men bekannt, dass das Stahl­werk ca. soviel CO2 aus­stößt wie der Rest der Stadt — wes­halb es in den Kli­ma-Ziel­set­zun­gen der Bre­mer Poli­tik auch immer aus­ge­nom­men wird.

Allein die Umstel­lung der bun­des­deut­schen Stahl­in­dus­trie von Hoch­öfen auf, auf Was­ser­stoff basie­ren­den Sauer­stoff­ent­zug des Eisen­er­zes soll soviel Erneu­er­ba­re Ener­gien bean­spru­chen, wie bis­her ins­ge­samt an Wind­kraft­an­la­gen in Deutsch­land in mehr als 20 Jah­ren instal­liert wurde.

Der Ver­band der che­mi­schen Indus­trie hat ges­tern bekannt­ge­ge­ben, das sie für Ihre Zwe­cke bis zum Jahr 2050 ca. 600 Tera­watt an Strom aus Erneu­er­ba­ren Ener­gien benö­ti­gen wer­den — und den zu im Schnitt 4 Cent/kWh.

Der gesam­te Strom­ver­brauch in Deutsch­land lag 2019 bei nur 540 TWh.

Es rollt der Bedarf für die Elek­tro­mo­bi­li­tät auf uns zu. Und auch sonst in der Indus­trie soll auf Erneu­er­ba­re Ener­gien bzw. aus dar­aus her­ge­stel­len Was­ser­stoff umge­stellt werden.

Kurz­um: Es gibt einen gigan­ti­schen Bedarf an Erneu­er­ba­ren Ener­gien. Es weiss im Grund jeder — nur die aktu­el­le Bun­des­re­gie­rung negiert das bis­her in ihren Pro­gno­sen für den zukünf­ti­gen Strom­be­darf — obwohl sie doch selbst mit den Ver­bän­den spricht!

Erschüt­ternd muss man dann fest­stel­len, das in den schon letz­ten Jah­ren auf die Aus­schrei­bun­gen für Wind­kraft­an­la­gen an Land nur mar­gi­nal Gebo­te der Pro­jek­tie­rer ein­ge­gan­gen sind. Hin­ge­gen waren die Aus­schrei­bun­gen für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen mehr­fach über­zeich­net und es wur­de nur ein klei­ner Teil der Pro­jek­te geneh­migt. Auch das ist klar auf völ­lig unzu­rei­chen­de poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen der aktu­el­len Bun­des­re­gie­rung zurück­zu­füh­ren. Der Off­shore-Wind­kraft­aus­bau wur­de um Jah­re verschleppt.

Ggü. den Spit­zen­wer­ten vor 10 jah­ren ist der Zubau an neu­en Wind- und Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen um ca. 80 % ein­ge­bro­chen — das ist schlicht ein Total­ver­sa­gen der Bun­des­re­gie­rung. Die­se Bun­des­re­gie­rung setzt sich schö­ne Zie­le zum Kli­ma­schutz bis 2030, 2040, 2050 — aber macht außer labern defac­to fast nichts. Sie haben jetzt eine Kli­ma-Uni­on gegrün­det — aber das ist nicht getra­gen von der Par­tei­spit­ze. Man streut den Wähler*innen bewusst Sand in die Augen.

Im Grun­de ist alles noch viel viel schlim­mer, wenn man sich anschaut, wel­che Bar­rie­ren es sei­tens der Bun­des­re­gie­rung gibt, die die Men­schen davon abhal­ten sol­len selbst Strom zu pro­du­zie­ren. Man den­ke an die Gewer­be­pflicht, wenn man etwas mehr an das Netz ange­bun­de­ne Solar­mo­du­le nutzt. Man den­ke an die bewuss­te Ver­hin­de­rung von Mie­ter­strom. Und vie­les mehr.

Wer sich in dem Bereich umschaut, der trifft immer häu­fi­ger auf den Begriff “Gue­ril­la-Strom­erzeu­gung”. “Gue­ril­la” kommt aus dem Spa­ni­schen und bedeu­tet eigent­lich Klein­krieg gegen gro­ße Mäch­te oder die eige­ne Regie­rung. In dem Kon­text bedeu­tet er, das es immer mehr Bür­ger gibt, die auf die Vor­ga­ben die­ser Bun­des­re­gie­rung pfeif­fen und die Ener­gie­wen­de selbst in die Hand neh­men, indem sie Strom z.B. via Insel­so­lar­an­la­gen selbst erzeu­gen. Soweit ist es also schon gekom­men mit die­ser CDU/C­SU-geführ­ten Bundesregierung.

Die ers­te rot-grü­ne Bun­des­re­gie­rung hat­te mit dem EEG-Gesetz einen sehr guten Start hin­ge­legt. Das wur­de jetzt lei­der unter den bei­den letz­ten Bun­des­re­gie­run­gen immer mehr vermurkst.

Bit­te las­sen Sie sich nicht durch die aktu­el­le “Fake-News”-Welle und Neben­din­gen gegen unse­re Spit­zen­kan­di­da­tin im Vor­feld der Bun­des­tags­wahl blen­den. Der Kli­ma­wan­del ist kei­ne Fik­ti­on. Im Sin­ne unse­rer Kin­der und Enkel müs­sen wir han­deln. Wir brau­chen die Ener­gie­wen­de — wir brau­chen viel viel mehr Erneu­er­ba­re Ener­gien. Man kann das aber nicht “her­beil­a­bern” und Ziel­set­zun­gen rei­chen nicht. Man muss es machen! CDU/CSU haben bewie­sen, das sie das nicht kön­nen und offen­bar auch nicht wol­len. Wir brau­chen die Grü­nen als stärks­te Par­tei auf Bun­des­ebe­ne! Für eine erträg­li­che Zukunft der nächs­ten Genera­tio­nen. Für eine Wirt­schaft und Wohl­stand im Ein­klang mit der Umwelt.