Energie sparen — mehr denn je DAS Trendthema

Wer Putin scha­den will, spart Ener­gie”: Die­se Losung hat Wirt­schafts­mi­nis­ter Habeck kürz­lich aus­ge­ge­ben. Dabei rei­chen klei­ne Maß­nah­men, die nicht ein­mal gro­ßen Ver­zicht bedeuten.

Eine Samm­lung der ARD zum The­ma: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/energiesparen-101.html

Wir stel­len hier schon seit vie­len Jah­re eine klei­ne Exel­da­tei bereit, mit der man recht ein­fach sei­nen Strom­ver­brauch ana­ly­sie­ren und dann optmie­ren kann: https://www.gruene-in-groepelingen.de/?p=9070

Manch­mal kos­tet das nichts. Etwa den gro­ßen Fern­se­her — der in vie­len Woh­nun­gen qua­si stän­dig im Hin­ter­grund an ist — ein­fach mal aus­schal­ten und nur dann ein­schal­ten wenn man wirk­lich schau­en möch­te. Oft amor­ti­siert sich eine Aus­ga­be etwa für einen Zwi­schen­ste­cker oder eine LED-Lam­pe schon im ers­ten Jahr und dann spart man dau­er­haft. Ande­re Inves­ti­tio­nen dau­ern län­ger, aber kön­nen über die Jah­re auch viel Geld spa­ren. Etwa wenn man statt eines PC’s mit drei­stel­li­gem Watt­ver­brauch pro Stun­de auf einen genau­so leis­tungs­fä­hi­gen PC mit nur 10 Watt Strom­ver­brauch umstellt.

Ob alle die jun­gen Men­schen die bei “Fri­days for Future” demons­trie­ren, das alles schon in “ihren” Haus­hal­ten gemacht haben? — Laden die ihre Smart­pho­nes auch alle schon mit Strom aus Pho­to­vol­ta­ik? — Man kann die Ener­gie­wen­de nicht her­bei­de­mons­trie­ren — man muss sie aktiv machen!

Das es in Grö­pe­lin­gen einen Wasch­sa­lon mit Pro­fi-Gerä­ten gibt, das ist auch eine schö­ne Ein­rich­tung im Sin­ne der Ener­gie­ein­spa­rung und der Ressourcenschonung.

Sonderbauprogramm für Schulen und KiTas beschlossen

Am 23.03.2022 ist auf einer Son­der­sit­zung der städ­ti­schen Bil­dungs­de­pu­ta­ti­on ein Son­der­bau­pro­gramm für Schu­len und KiTas im Umfang von bis zu 150 Mil­lio­nen Euro beschlos­sen worden.:

https://sd.bremische-buergerschaft.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZegCQeu_hes6qfufv-QRjWoOkARJOQN005BbnecaX9Q_/Oeffentliche_Sitzungsunterlagen_Staedtische_Deputation_fuer_Kinder_und_Bildung_-_20._WP_23.03.2022.pdf

Auch schu­li­sche Ein­rich­tun­gen in Grö­pe­lin­gen wer­den davon profitieren:

  • Aus­bau der bis­lang drei­zü­gi­gen Ober­schu­le im Park zur Vier­zü­gig­keit; Ein­rich­tung eines Klas­sen­zugs für die Beschu­lung im inklu­si­ven För­der­be­reich Wahr­neh­mung und Ent­wick­lung; zusätz­lich ist der Ersatz­neu­bau einer Sport­hal­le erfor­der­lich. Gesamt­kos­ten der­zeit kal­ju­liert 6,96 Mil­lio­nen Euro.
  • Ersatz­neu­bau Kin­der- und Fami­li­en­zen­trum Hal­mer­weg. Gesamt­kos­ten der­zeit kal­ku­liert 6,96 Mil­lio­nen Euro.
  • Anpas­sung der Neu­en Ober­schu­le Grö­pe­lin­gen an die Bedar­fe moder­nen Schul­baus, Ein­rich­tung eines Klas­sen­zugs für die Beschu­lung im inklu­si­ven För­der­be­reich Wahr­neh­mung und Ent­wick­lung. Gesamt­kos­ten der­zeit kal­ku­liert 29 Mil­lio­nen Euro.

Die Gesamt­kos­ten aller vor­ge­se­he­nen stadt­wei­ten Bau­maß­nah­men sind aller­dings mit über 500 Mil­lio­nen Euro wesent­lich höher als die o.g. 150 Mil­lio­nen Euro, wie man beim Zusam­men­rech­nen der Bau­sum­men in der Vor­la­ge erken­nen kann . Daher wird nur ein klei­ne­rer Teil der Bau­maß­nah­men so finan­ziert wer­den kön­nen und ande­re wer­den über das Pro­gramm wei­ter geplant und müs­sen dann im Zwei­fel aus regu­lä­ren Haus­halts­mit­teln des Lan­des bzw. des Bun­des gebaut werden.

Bremer Klimaschutzfonds gibt Zuschüsse für Lastenräder und Fahrradanhänger

In Vor­be­rei­tung: Auf­bau von Las­ten­rad-Sharing Sta­tio­nen — Sprit spa­ren und weni­ger Emis­sio­nen verursachen

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/bremer-klimaschutzfonds-gibt-zuschuesse-fuer-lastenraeder-und-fahrradanhaenger-380531

Senatorin für Soziales richtet weitere Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine ein

Im Stadt­teil Oster­holz muss­te am Wochen­en­de (erneut nach 2015) eine Not­un­ter­kunft in einer Turn­hal­le her­ge­rich­tet werden:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/senatorin-fuer-soziales-richtet-weitere-unterkuenfte-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine-ein-380575

Pro­gno­sen nach könn­ten mehr Men­schen als um 2015 her­um Schutz in Deutsch­land suchen. Das hängt wesent­lich vom Kriegs­ver­lauf ab, den man nicht vor­her­sa­gen kann. Den­noch erscheint es mög­lich, das mehr Men­schen unter­zu­brin­gen sind als damals. Laut der Mit­tei­lung gibt es bereits eine hohe Hilfs­be­reit­schaft von Pri­vat­leu­ten, die Unter­künf­te zur Ver­fü­gung stel­len wol­len, damit eben nicht lan­ge Turn­hal­len etc. genutzt wer­den müssen.

In Grö­pe­lin­gen steht eine sicher 3stellige Anzahl an Woh­nun­gen bis­her recht dau­er­haft leer. Sind aber kei­ne klas­si­sche Schrott­im­mo­bi­li­en, son­dern könn­ten mit vllt. auch wenig Auf­wand ver­mie­tet werden.

Wir appe­lie­ren an alle die Men­schen, die in den letz­ten Jah­ren ihren Wohn­raum haben leer­ste­hen las­sen, ange­sichts der Tra­gö­die des wohl sinn­lo­ses­ten Krie­ges der Neu­zeit aktiv zu wer­den und ihren Wohn­raum ver­miet­bar her­zu­rich­ten. Auch dafür gibt es Hilfs­netz­wer­ke wie z.B. das Netz­werk “Bre­mer moder­ni­sie­ren” https://bremer-modernisieren.de/

 

Baustellen über Baustellen

Wir hat­ten hier vor eini­gen Mona­ten bereits fest­ge­stellt, das soviel wie seit Jahr­zehn­ten nicht in Grö­pe­lin­gen gebaut wird. Kaum ist eine Bau­stel­le fer­tig, geht es auch schon mit der nächs­ten Bau­maß­nah­me los.

Eine Dau­er­wel­le gibt es nur beim Fri­sör? — Weit gefehlt — auch die BSAG kann am Depot Grö­pe­lin­gen eine Wel­le über den Kopf zaubern 😉

Die aktu­el­len Sper­run­gen für die nächs­ten Mona­te ver­ur­sa­chen aller­dings zu ver­kehrs­star­ken Zei­ten auch eini­ge Staus auf der Hafen­rand­stra­ße. Da kann man wie­der beson­ders gut beob­ach­ten, wie­viel unnüt­ze Mas­se für den Trans­port eines Men­schen bewegt wird, da in ganz vie­len Autos nur ein Mensch sitzt, obwohl so ein Auto oft Platz für 3, 5, 7 Men­schen hat.

Beim Neu­bau für die Neue Ober­schu­le Ohlen­hof sind die Arbei­ten an den Außen­flä­chen in Arbeit. Soo lan­ge kann es mit dem Ein­zug nicht mehr dauern:

Der Neu­bau der Grund­schu­le Humann­stra­ße am Hel­mut-Kas­ten-Weg scheint im Roh­bau so ziem­lich fer­tig zu sein:

Neu begon­nen wur­de der Erneue­rungs­bau für die KiTa Hal­mer­weg:

Die Fäll­ar­bei­ten für die KiTa Im Wein­ber­ge sind erfolgt. Hier soll nach den bis­he­ri­gen Pla­nun­gen in Kür­ze mit dem Neu­bau begon­nen werden:

Auch am geplan­ten Schul­gar­ten für die Grund­schu­le Pas­to­ren­weg im Bereich Bre­mer­ha­ve­ner Stra­ße / Gras­ber­ger­stra­ße wur­de gearbeitet

Die Vono­via hat ihre Sanie­rungs­maß­nah­men an einem Teil Ihrer Gebäu­de im Ohlen­hof offen­bar abgeschlossen:

Das Dach hat man noch nicht ange­fasst. Viel­leicht war­tet man hier auf die neu­en Bestim­mun­gen der Bun­des­re­gie­rung für den Aus­bau der Pho­to­vol­ta­ik und macht das dann? Gerüch­te­wei­se sol­len sich die Bestim­mun­gen an die neue Strom­preis­welt anleh­nen und müss­ten dann sehr lukra­tiv sein. Die WaBeQ baut der­weil in der See­wen­je­stra­ße ihre Bau­ten samt KiTa wei­ter und hat­te auch der letz­ten Bei­rat­sit­zung einen ers­ten Pla­nungs­stand für die Ergän­zungs­bau­ten Rich­tung Lis­sa­er Stra­ße vorgestellt.

Nach dem Abriss des Schlacht­ho­fes an der Schrage­stra­ße im Gewer­be­ge­biet San­der-Cen­ter hat der Neu­bau für den toom-Bau­markt begon­nen. Nach den uns zuge­tra­ge­nen Berich­ten wur­den auch Boden­ar­bei­ten an der Tuchol­sky­stra­ße begon­nen. Geplant waren dort 40 KfW40-Rei­hen­häu­ser, was mit den neu­en För­der­be­stim­mun­gen aller­dings nicht mehr umsetz­bar gewe­sen sein soll. Eine Ver­mark­tungs­of­fen­si­ve haben wir noch nicht bemerkt. Vllt. macht man erst­mal das Grund­stück bau­reif? Gerüch­ten nach soll auch die benach­bar­te Rei­her­sied­lung einen neu­en Eigen­tü­mer haben und wir gehen davon aus, das des­sen Bebau­ungs­kon­zept bald vor­ge­stellt wird, da sich die Stadt Bre­men ja ein Vor­kaufs­recht gesi­chert hatte.

Gewer­kelt wird auch wei­ter am Gemein­schafts­platz Kul­mer Stra­ße. Und an den Plä­nen für die KiTa Mari­en­wer­der Stra­ße. Und zahl­rei­che wei­te­re Pla­nun­gen für wei­te­re Bau­vor­ha­ben in den nächs­ten Jah­ren lau­fen im Hintergrund.

Nicht zu ver­ges­sen ist die ver­mut­lich aktu­ell kleins­te öffent­li­che Bau­stel­le im Stadt­teil — dafür aber eine beson­ders schö­ne. Der Braun­bär hat von Insas­sen der nahe­ge­le­ge­nen JVA bereits ein neu­es Fell bekom­men und dies­mal auch eine Müt­ze für schlech­te­res Wet­te bzw. argen Sonnenschein. 🙂

Zum 4.4.2022 erfolgt die Umstellung der Öffnungszeiten der Recyclingstationen

Das gilt auch für die Sta­ti­on in Oslebs­hau­sen, die auf eine “Grün­sta­ti­on” umge­stellt wird: https://www.dbs.info/recycling-stationen/

Was für eine Sta­ti­on wird hier künf­tig entstehen?
Grün-Sta­ti­on ab 4. April 2022

Wel­che Ände­run­gen fin­den hier statt?
Der Fokus bei die­ser Sta­ti­on liegt auf sai­so­na­lem Gar­ten­ab­fall. Somit ist sie wäh­rend der Gar­ten­sai­son von Mit­te Febru­ar bis Mit­te Dezem­ber geöff­net – jeweils am Mon­tag, Frei­tag und Sams­tag von 9 bis 14 Uhr sowie am Don­ners­tag von 14–19 Uhr. 

Zusätz­lich kön­nen hier dann Glas, Metal­le, klei­ne Elek­tro­ge­rä­te sowie Tex­ti­li­en und Schu­he über Con­tai­ner ent­sorgt und Gel­be Säcke abge­holt wer­den. Die Con­tai­ner befin­den sich auf dem Gelän­de der Recy­cling-Sta­ti­on und sind nur wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten zugänglich.

Also im Klar­text ist die Sta­ti­on ab dem 04.04.2022 diens­tags und mitt­wochs immer geschlossen.
Von Mit­te Febru­ar bis Mit­te Dezem­ber ist sie Mon­tag, Frei­tag und Sams­tag “vor­mit­tags” von 9 — 14 Uhr offen. Am Don­ners­tag “nach­mit­tags” von 14 — 19 Uhr.
Von Mit­te Dezem­ber bis Mit­te Febru­ar ist die Sta­ti­on kom­plett geschlossen.

Nach ein­ge­hen­der Besich­ti­gung der Ört­lich­keit wur­de es ver­wor­fen, vor der Recy­cling­sta­ti­on an der Oslebs­hau­ser Land­stra­ße Sam­mel­con­tai­ner auf­zu­stel­len. Glas­con­tai­ner gibt es aus­rei­chend in der Umge­bung. Auch einen Con­tai­ner für klei­ne Elek­tro­ge­rä­te am Sam­mel­punkt Auf den Heu­en — evtl. könn­te ein Con­tai­ner am neu­en Sam­mel­punkt “Woh­lers Eichen” auf­ge­stellt wer­den. Con­tai­ner für Tex­ti­li­en und Schu­he gibt es auch andern­orts bzw. beim Miß­brauch der Con­tai­ner ist ohne­hin die Fra­ge, wel­che Wer­tig­keit das noch hat. Metal­le kann man sam­meln bzw. bei grö­ße­rem Anfall z.B. an der Sta­ti­on in Burg ablie­fern. Für Con­tai­ner hät­ten eine Hecke weg­ge­nom­men und ggf. auch Bäu­me min­des­tens beschnit­ten wer­den müs­sen. Wir schau­en, wie es im ers­ten Schlie­ßungs­zeit­raum läuft.

Vermutete Wohnungsleerstände

Der Krieg Russ­lands gegen die Ukrai­ne löst die laut Exper­ten viel­leicht schnells­te gro­ße Flücht­lings­be­we­gung der letz­ten Jahr­zehn­te aus. Auch in Bre­men kom­men jetzt zuneh­mend geflüch­te­te Men­schen an. Oft Frau­en mit Kin­dern ohne ihre Män­ner im wehr­fä­hi­gen Alter. Men­schen die nicht nur eine Unter­kunft benö­ti­gen, son­dern auf Sicht auch dau­er­haf­ten Wohn­raum, wenn sie auf­grund des Krie­ges nicht in den nächs­ten Wochen / Mona­ten zurück in ihr bis­he­ri­ges Hei­mat­land kön­nen. Schreck­li­che Tra­gö­di­en mit der Unge­wiss­heit über die in der Ukrai­ne ver­blie­be­nen Angehörigen. 🙁

Wir fin­den, das es in die­ser Not­si­tua­ti­on noch­mals unver­ant­wort­li­cher ist, völ­lig ego­is­tisch sei­nen Woh­raum leer­ste­hen zu lassen!

In Bre­men wur­de Ende 2021 das Wohn­raum­schutz­ge­setz über­ar­bei­tet. Dem­nach ist es nicht mehr erlaubt, ein Haus oder eine Woh­nung län­ger als ein hal­bes bewusst leer­ste­hen zu las­sen. Man muss dann nach­wei­sen, das der Wohn­raum nicht ver­miet­bar ist. Bzw. man muss kon­kret nach­wei­sen, das der Wohn­raum saniert wird und er in xxx Tagen wie­der genutzt wird. Macht man das nicht, kann ein Buß­geld in Höhe von bis zu 100.000 Euro ver­hängt wer­den. Und dies nicht ein­ma­lig, son­dern auch wiederholbar.

Unser Bei­rats­mit­glied Die­ter Stein­feld hat bei sei­nen Spa­zier­gän­gen im Stadt­teil eini­ge ver­mu­te­te Leer­stän­de ent­deckt und zwi­schen­zeit­lich 21 Adres­sen zur Über­prü­fung an das Bau­res­sort gemel­det. Bei vie­len von ihnen han­delt es sich defi­ni­tiv um teil­wei­se seit Jahr­zehn­ten leer­ste­hen­de Immo­bi­li­en — bei ande­ren ist die Sach­la­ge nicht so klar und es kann sein, das auch eine Falsch­mel­dung dar­un­ter ist. Die bis­her gemel­de­ten Immobilien:

Sind Ihnen, sind Dir noch wei­te­re Leer­stän­de bekannt? — Man­cher Leer­stand ist durch z.B. eine gute Haus­fas­sa­de, auto­ma­ti­sche Rol­lä­den und vor­ge­täusch­te Namen an Klin­gel­schil­dern schwie­rig zu erken­nen. Dann kann man sie auch selbst an die Bau­be­hör­de, Refe­rat Woh­nungs­we­sen mel­den. Ansprech­part­ner ist laut der Vor­la­ge VL 20/4981 vom 16.11.2021 ein Herr Ralph Strodt­hoff (Mail: ralph.strodthoff(at)bau.bremen.de Tel.: 0421/361 41009, Fax: 0421/496 41009). Alter­na­tiv kön­nen auch wir die­se Mel­dung übernehmen.

Wich­tig ist, das die­se Rege­lun­gen auch für spe­ku­la­ti­ven Leer­stand gilt, um Wohn­raum mie­ter­frei bes­ser ver­kau­fen zu kön­nen! Denn schaut man sich die Immo­bi­li­en­an­zei­gen im Inter­net an, dann hofft man­cher Eigen­tü­mer offen­bar auf einen sehr hohen Preis für sei­ne Immo­bi­lie und lässt die­se dann auch über ein hal­bes Jahr leer­ste­hen. Aber irgend­wann hat der teil­wei­se “Wahn­sinn am Immo­bi­li­en­markt” auch sei­ne Gren­zen. Denn schon jetzt sind vie­le Kauf­prei­se nicht mehr über Miet­ren­di­ten wirt­schaft­lich dar­stell­bar — z.B im Ver­gleich zur Geld­an­la­ge in divi­den­den­star­ken Akti­en gro­ßer Qua­li­täts­un­ter­neh­men. Bzw. vie­le poten­ti­el­le Eigen­nut­zer kön­nen sich die auf­ge­ru­fe­nen Prei­se für noch zu sanie­ren­de (!) Bestands­im­mo­bi­li­en von 3.000 Euro pro qm und mehr schlicht nicht leis­ten. Ob die Prei­se trotz­dem mit den Kos­ten für einen Neu­bau wei­ter stei­gen oder doch der kom­men­de Zins­an­stieg für einen Rück­gang sorgt, das ist schwer abzu­schät­zen. Den­noch soll­te ein Ver­kauf inner­halb eines hal­ben Jah­res mög­lich sein — sonst muss man halt mit Mie­tern sei­ne dann ggf. schwie­ri­ge­ren Ver­kaufs­be­mü­hun­gen fort­set­zen. Gera­de in einer Not­si­tua­ti­on wie die­sem schreck­li­chen Krieg in Europa.

Handlungskonzept Stadtbäume

Die Depu­ta­ti­on für Mobi­li­tät, Bau und Stadt­ent­wick­lung hat jetzt (10. März 2022) ein neu­es Hand­lungs­kon­zept zum The­ma Stadt­bäu­me verabschiedet.

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/zustimmung-fuer-handlungskonzept-stadtbaeume-in-deputation-379918

Mai­ke Schae­fer, Sena­to­rin für Kli­ma­schutz, Umwelt, Mobi­li­tät, Stadt­ent­wick­lung und Woh­nungs­bau, begrüß­te die Beschlüs­se der Depu­ta­tio­nen: “Ange­sichts der Kli­ma­ver­än­de­rung ist es beson­ders wich­tig, das städ­ti­sche Grün zu schüt­zen. Und gera­de unse­re Stra­ßen­bäu­me lei­den zuneh­mend unter nega­ti­ven Umwelt­ein­flüs­sen. Das gilt es zu ver­mei­den, wie das Hand­lungs­kon­zept auf­zeigt. Zugleich freue ich mich dar­über, dass es uns gelun­gen ist, in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren die Anzahl der Stra­ßen­bäu­me um knapp 4.000 Exem­pla­re zu erhö­hen. Das ist gut für die Stadt und unser Kli­ma.” Schae­fer bedau­ert es zudem, dass teil­wei­se Bäu­me für ande­re not­wen­di­ge Maß­nah­men gefällt wer­den müs­sen. “Wir müs­sen dann sorg­fäl­tig abwä­gen zwi­schen Baum­schutz einer­seits oder bei­spiels­wei­se wich­ti­gem Woh­nungs­bau oder dem Bau einer Fern­wär­me­tras­se, um ein gan­zes Koh­le­kraft­werk abschal­ten zu kön­nen. Bei sol­chen Maß­nah­men muss der Nut­zen für das Kli­ma oder die All­ge­mein­heit in der Abwä­gung im Vor­der­grund ste­hen. Und zugleich wer­den stets Ersatz­pflan­zun­gen teil­wei­se in drei­fa­cher Anzahl vorgenommen.”

Unterstützenswerte Petition — machen Sie, mache Du doch bitte mit!

Die Initia­ti­ve “Koschnick-Haus” for­dert die Sena­to­rin für Kli­ma­schutz, Umwelt, Mobi­li­tät, Stadt­ent­wick­lung und Woh­nungs­bau auf, einen Rück­bau der Bau­rui­ne in der Geest­stra­ße 134, 28237 Bre­men zu veranlassen. …

https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsdetails&s=1&c=date_public&d=DESC&b=0&l=10&searchstring=&pID=3954

Unterstützung von Sammelinitiativen durch Die Bremer Stadtreinigung

Vor kur­zem gab es eine inter­es­san­te Vor­la­ge zum The­ma Müll. Es ging um die Unter­stüt­zung der Bre­mer Stadt­rei­ni­gung für pri­va­te Initia­ti­ven die Müll ein­sam­meln wol­len. Sie­he: Beschluss­vor­la­ge_Aus­schu­es­se-Depu­ta­tio­nen­_V­L_20-5579

Dem­nach gibt es für die Auf­nah­me als Sam­melin­itia­ti­ve eine Anmel­de­sei­te auf der Inter­net­sei­te der Bre­mer Stadt­rei­ni­gung. Wer ein­ma­lig sam­melt erhält Hand­schu­he und eine ent­spre­chen­de Anzahl an kos­ten­lo­sen Bre­mer Müll­sä­cken. Wer regel­mä­ßig sam­melt, kann dar­über hin­aus Greif­zan­gen, Kehr­ble­che, Sam­me­lei­mer und sogar einen falt­ba­ren Bol­ler­wa­gen für den Trans­port der befüll­ten Müll­sä­cke erhal­ten. Ins­ge­samt wur­den bis­her 41 Sam­melin­itia­ti­ven, die dau­er­haft sam­meln, in das Netz­werk auf­ge­nom­men. Hin­zu kom­men knapp 37 Ein­zel­per­so­nen, die eben­falls regel­mä­ßig in Bre­men Müll aufsammeln.