Meldung: DB und Nord-Bundesländer schließen Bündnis für schnelleren Schienenausbau

• Bre­men, Ham­burg, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Nie­der­sach­sen, Schles­wig-Hol­stein und die DB unter­zeich­nen MoU zur „Zukunft Schie­ne Nord“
• 30 Mil­li­ar­den Euro bis 2030 für die För­de­rung und Beschleu­ni­gung des Schienenausbaus
• Stär­kung von Nah‑, Fern- und Güterverkehr 

Zur Mel­dung der Deut­schen Bahn AG: https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Gemeinsam-besser-DB-und-Nord-Bundeslaender-schliessen-Buendnis-fuer-schnelleren-Schienenausbau–7037716

Das ist eine Ent­wick­lung, die gera­de auch für den Logis­tik- und Indus­trie­stand­ort Bre­men wich­tig ist. Und somit auch für Grö­pe­lin­gen und umzu, in dem vie­le Indus­trie­be­trie­be ansäs­sig sind und wo sich viel­leicht auch noch mehr Logis­tik­be­trie­be ansie­deln wer­den, weil die­se mit dem Weser­tun­nel näher an das GVZ kommen.

Es geht dabei nicht nur um den Per­so­nen­ver­kehr, son­dern auch um den Güter­ver­kehr. Und dafür ist es not­wen­dig, das man heu­te bereits in Zeit­räu­men von plus 10 oder gar plus 20 Jah­ren denkt. Das heisst für Grö­pe­lin­gen, das man mit einer Zunah­me des (nächt­li­chen) Güter­ver­kehrs auch auf den Schie­nen der Hafen­bahn rech­nen muss. Und sei es als Dienst­leis­tung für ande­re Bahn­be­trie­be, wie man es in den letz­ten Mona­ten bereits auf den Glei­sen in Grö­pe­lin­gen mit sehr vie­len Auto­trans­port­wa­gen sehen konnte.

Ein Blick nach New York

Ein Blick in das Aus­land scha­det nie — auch in Bei­rat hat­ten wir ja kürz­lich eine Dis­kus­si­on, als es um die Zen­tral­kreu­zung in Oslebs­hau­sen ging.

(Auch) in New York voll­zieht sich gera­de im Zuge von Coro­na offen­bar eine klei­ner Ände­rung und es gibt wesent­lich mehr Las­ten­fahr­rä­der. Auf der berühm­ten Brook­lyn Bridge wur­de eine abge­trenn­te Rad­spur ein­ge­rich­tet — wie im Video kurz zu sehen. Man sieht auch eine Viel­zahl an unter­schied­li­chen Las­ten­rä­dern. Und es wer­den auch kurz die Pro­ble­me wie feh­len­de siche­re Park­flä­chen ange­spro­chen, da die Stadt ja dicht und hoch bebaut ist und man z.B. ein Urban Arrow Las­ten­fahr­rad nicht groß­ar­tig Trep­pen rauf- oder run­ter­be­we­gen kann. Auf­fäl­lig ist wei­ter die Nut­zung offen­bar über­wie­gend für den Kin­der­trans­port. Die älte­re Genera­ti­on tut sich dem Video nach schwe­rer mit der kli­ma­na­ge­pass­ten Umstel­lung der Mobi­li­tät und z.B Ein­käu­fen per E‑Lastenfahrrad, obwohl dies auch für sehr vie­le älte­re Men­schen mög­lich sein soll­te, die noch selbst ein Auto fah­ren können.

Nichts Politisches: Kleine Hilfe für die Ein- und Ausgaben

Gera­de in Grö­pe­lin­gen ist der finan­zi­el­le Reich­tum nicht weit ver­brei­tet. Hat man wenig Ein­nah­men, dann muss man mit den Aus­ga­ben um so mehr haus­hal­ten. Ein hand­schrift­li­ches Haus­halts­buch ist gut — aber man hat am Jah­res­en­de damit nie den Über­blick, den man mit einem Aus­ga­ben­pro­gramm hat. Und das ist ja das Wesent­li­che: Am Jah­res­en­de ana­ly­sie­ren zu kön­nen, wo das ein­ge­nom­me­ne Geld geblie­ben ist und was man im nächs­ten Jahr viel­leicht ändern kann oder sollte.

Unser Bei­rats­mit­glied Die­ter Stein­feld führt als gelern­ter Kauf­mann seit über 35 Jah­ren auch eine pri­va­te klei­ne Buch­hal­tung über sei­ne Ein- und Aus­ga­ben. Dazu nutzt er ein Finanz­pro­gramm. Es geht aber auch viel leich­ter mit einer ein­fa­chen Tabel­len­kal­ku­la­ti­on. Will man das auch machen, steht man am Anfang häu­fig vor einem lee­ren Tabel­len­blatt und weiss nicht so recht wie man es machen soll. Und gibt viel­leicht doch wie­der auf mit dem guten Jahresvorsatz.

Dafür gibt es — Tusch TARA! — eine schö­ne klei­ne Excel-Tabel­le über die­sen Verweis

Man kann die Tabel­le sowohl zur Jah­res­pla­nung für die Zukunft, als auch zur täg­li­chen (wöchent­li­chen) Notie­rung sei­ner Ein- und Aus­ga­ben nut­zen und bekommt so eine ers­te gute Über­sicht über sein Ein- und Aus­ga­ben­ver­hal­ten bzw. sei­ne Finanzen.

Die Tabel­le ist dabei absicht­lich ein­fach gehal­ten — aber der prak­ti­sche Nut­zen ist dann doch erstaunlich!

Eine kur­ze Erläu­te­rung zur Hand­ha­bung der Tabelle:

Bei­spiel­fo­to des Übersichttabellenblattes:

E_A_Buchhaltung_Leerdatei

Die Datei besteht aus einem Über­sichts­blatt in dem man auch die fes­ten Ein- und Aus­ga­ben ein­trägt. Dafür gibt es 5 Ein­nah­me- und 9 Aus­ga­be­ka­te­go­rien. Das kön­nen z.B. das Gehalt oder die Hart­z4-Bezü­ge sein, Kin­der­geld, Mini-Job … . Bei den Aus­ga­ben sind es die (monat­lich) anfal­len­den fes­ten Kos­ten wie Mie­te, Tele­fon, GEZ, Ver­si­che­run­gen … . Natür­lich kann man monat­li­che Abwei­chun­gen wie etwa Nach­zah­lung von Strom- oder Heiz­kos­ten auch dort über die Zah­len­ein­ga­ben unter­schied­lich eingeben.

Dann gibt es mit dem Über­sichts­blatt ver­knüpf­te 12 Tabel­len­blät­ter für die Mona­te Janu­ar — Dezem­ber, in denen man die täg­li­chen Aus­ga­ben wie­der ver­teilt auf bis zu 10 Kate­go­rien ein­trägt. Die Namen der Kate­go­rien trägt man dabei im Über­sichts­ta­bel­len­blatt ein und sie wer­den dann in die Monats­blät­ter über­nom­men. Eben­so wer­den die Monats­sum­me die­ser 10 Kate­go­rien in das über­sichts­blatt überommen.

Dann gibt es noch ein Tabel­len­blatt für fle­xi­bles Ein­kom­men, was über die 5 fes­ten Ein­nah­me­ka­te­go­rien hin­aus­geht. Das wird wohl in der Pra­xis weni­ger häu­fig gebraucht werden.

Als letz­tes Blatt gibt es noch eine gra­fi­sche Übersicht.

Bei­spiel­haft sind eini­ge Daten im Über­sichts­blatt und für den Mona­te Janu­ar vor­ge­tra­gen, um das Prin­zip noch bes­ser zu ver­ste­hen. Die­se kön­nen ein­fach gelöscht werden.

Man kann die Anzahl der Kate­go­rien nach Auf­he­bung des Blatt­schut­zes (kein Kenn­wort) durch Erwei­te­rung der Kate­go­rien auch ver­grö­ßern — dann passt das Bild der Jah­res­über­sicht in 100%-Ansicht aber nicht mehr voll auf eine übli­che Moni­tor­sei­te. In Sum­me 19 ver­schie­de­ne Aus­ga­be­ka­te­go­rien — das dürf­te für den Anfang genü­gen. Man kann ja zusam­men­fas­sen z.B. in “Essen und Trin­ken” und muss nicht “Aldi, “Lidl”, “ReWe”, “Ede­ka” getrennt auf­füh­ren. Dito “Klei­dung” anstatt “Ober­be­klei­dung”, “Unter­be­klei­dung”, “Kin­der­be­klei­dung”, “Schu­he”.

Im Über­sichts­blatt in der Spal­te E ist eine Pro­zent­funk­ti­on inte­griert, mit der man den pro­zen­tua­len Anteil einer der 20 Aus­ga­be­ka­te­go­rien an den Aus­ga­ben sehen kann.

Ganz oben wer­den alle Ein- und Aus­ga­ben auto­ma­tisch zusam­men­ad­diert und man erhält dann die Monats­sal­den und eine Jahreszahl.

Für eine Vor­aus­pla­nung des Jah­res bie­tet es sich zur Ver­ein­fa­chung an, “den täg­li­chen Klein­kram” in einer Gesamt­zahl im Über­sichts­blatt ein­zu­tra­gen. Man kann auch die Datei kopie­ren, die Vor­aus­pla­nung geson­dert abspei­chern, in einer neu­en Datei die tat­säch­li­chen Ein- und Aus­ga­ben ein­tra­gen und dann am Ende des Jah­res einen Soll-Ist-Ver­gleich machen, was ein­ge­tre­ten ist und was nicht.

Die­se Vor­ge­hens­wei­se genügt kei­nen Pro­fi-Ansprü­chen mit mehr­jäh­ri­ger Pla­nung, Abschrei­bun­gen, Umsatz­steu­er­bu­chun­gen etc.. Aber für einen Ein­stieg in eine Buch­hal­tung bie­tet die­se klei­ne Datei schon eini­ges und ist weit bes­ser als ein hand­schrift­li­ches Haus­halts­buch, mit dem man nie die­se län­ger­fris­ti­ge Über­sicht “auf einem Blick” bekommt.

Wich­tig: Regel­mä­ßi­ges Sichern der Datei auf immer zwei Medi­en — etwa Fest­plat­te und einem USB-Stick oder der Spei­cher­kar­te des Smart­pho­nes — nicht ver­gess­sen.

Enquete-Kommission Klimaschutzstrategie 2030

Auf der Inter­net­sei­te des Grü­nens Lan­des­ver­ban­des wer­den eini­ge (vie­le) Fra­gen beantwortet:

FAQ: Alle Infos zur Kli­ma­schutz­stra­te­gie 2030 und der Enquete-Kommission

https://gruene-bremen.de/faq-alle-infos-zur-klimaschutzstrategie-2030-und-der-enquete-kommission/

Letzt­lich gibt es eine Rei­he von Maß­nah­men, die durch­aus auch im Bereich des Lan­des bzw. der Stadt gemacht wer­den könn­ten. Auch ohne Bun­des­re­gie­rung. Ges­tern, Heu­te, Mor­gen. Stichworte:

  • Solar­dach­pflicht, Pho­to­vol­ta­ik­fas­sa­den mit Nut­zung der Mög­lich­kei­ten der Lan­des­bau­ord­nung und der Bebauungspläne
  • Aus­wei­sung von Windkraftanlagenflächen
  • Wind­kraft­an­la­gen und Gewer­be­flä­chen nicht als Gegen­satz sehen — wie in den letz­ten Bau­ab­schnit­ten des Bre­mer Industrieparks
  • Wesent­lich schnel­le­re Ein­schrän­kung von Park­mög­lich­kei­ten am Stra­ßen­rand (gegen hef­tigs­te Bürgerproteste)
  • Geneh­mi­gung von neu­en frei­ste­hen­den Häu­sern oder Rei­hen­häu­sen nur noch dann, wenn auf den Bau­flä­chen auch Park­mög­lich­kei­ten für Autos vor­ge­se­hen sind
  • Viel mehr öffent­li­cher Per­so­nen­nah­ver­kehr in deut­lich güns­ti­ge­ren und schnel­le­ren Vari­an­ten als eine Stra­ßen­bahn mit etwa Trollybussen
  • Bau min­des­tens einer Bio­gas­an­la­ge für bio­ge­nen städ­ti­schen Abfall (z.B. Laub) in Koope­ra­ti­on mit pri­va­ten Zulieferern
  • Kei­ne Stel­ler­laub­nis für Imbis­se mit tie­ri­schen Pro­duk­ten (z.B. Döner­spie­ße) auf öffent­li­chen Flächen

Man könn­te noch viel mehr Punk­te anfüh­ren. Alles Maß­nah­men, für die es von einem Groß­teil der Bevöl­ke­rung im Zwei­fel kei­nen Applaus geben wird. Wird man das AB JETZT umset­zen? 2030 ist ja nicht mehr lan­ge hin, wo schon viel umge­setzt sein soll.

Letzt­lich gilt: “Man kann die Ener­gie­wen­de nicht her­beil­a­bern, man muss sie machen.! Und das eben auch gegen erheb­li­che Wider­stän­de brei­ter Bevöl­ke­rungs­krei­se und gro­ßer Unter­neh­men. Wenn etwa ein Daim­ler-Werk in Bre­men ein 2,5 Ton­nen Elek­tro-SUV her­stellt, ist das NICHT die Zukunft. Die Zukunft wäre es, wenn das Werk ein wet­ter­ge­schütz­tes Las­ten-E-Bike her­stellt. Oder wenigs­tens E‑Autos im Maß­stab eines japa­ni­schen Kei-Cars. Wer sagt denen das?

Hafenthemen im Ausschuss vom 9.12.2021

Ein­ge­la­den war der ehe­ma­li­ge Staats­rat im Wirt­schafts- und Häfen­res­sort Herr Hese­ler, der sein Wis­sen im Ruhe­stand der Initia­ti­ve Stadt­bre­mi­sche Häfen (ISH) zur Ver­fü­gung stellt und sich dort enga­giert. Die ISH hat ca. 50 Mit­glieds­fir­men. Unser Bei­rats­mit­glied Die­ter Stein­feld hat­te im Vor­feld auf Bit­ten einen klei­nen Fra­ge­ka­ta­log erstellt.

Ins­ge­samt betrach­tet sind die Fir­men bis­her gut durch die Pan­de­mie gekom­men. Natür­lich gab und gibt es erheb­li­che Ver­än­de­run­gen bzw Erschwernisse/Verwerfungen — Stich­wort Con­tai­ner­lo­gis­tik — die alle an der Trans­port­ket­te betei­lig­ten Fir­men her­aus­for­dern. Nach­fol­gend eini­ge wei­te­re inter­es­san­te Punk­te für die Zukunft.

Wenn der Gewer­be­ent­wick­lungs­plan 2030 end­gü­lig vor­liegt, dann möch­te man sei­tens der ISH ger­ne einen Mas­ter­plan erar­bei­ten, der die Poten­tia­le aus dem Weser­tun­nel für die Gewer­be­ge­bie­te beid­seits des Flus­ses beleuch­tet. Bereits heu­te spürt man ein gestei­ger­tes Inter­ess­se an den Lagen.

Es wur­de Bereit­schaft signa­li­siert, den Stadt­teil­bei­rat in sei­ner For­de­rung nach einer Füh­rung einer Bus­li­nie durch den Weser­tun­nel zu unter­stüt­zen. Aus Sicht der Grü­nen Grö­pe­lin­gen bedarf es hier­für ande­rer Bus­se, die die Mit­nah­me von Fahr­rä­dern ermög­li­chen. Oder die Ein­rich­tung von Fahr­rad­leih­sta­tio­nen oder E‑S­coo­ter-Sta­tio­nen an den (End)punkten der Hal­te­stel­le des Bus­ses, damit auch alle Fir­men in den weit­läu­fi­gen Gebie­ten gut ohne Auto erreicht wer­den können.

Dem Weser-Kurier konn­te man am Fol­ge­tag ent­neh­men, das die Abtei­lun­gen des Unter­neh­mens DHL 2023 ihren Stand­ort an der Hüt­ten­stra­ße ver­las­sen und mit den Express-Akti­vi­tä­ten in einen Neu­bau auf dem “Kra­gesge­län­de” umzie­hen wer­den. Ande­re Abtei­lun­gen zie­hen ander­wei­tig um. Wel­che Plä­ne es für das Gelän­de, auf dem ein­mal über 1.000 Men­schen Arbeit gefun­den habe, dann gibt, das ist der­zeit nicht bekannt. Insi­der mun­keln von einer völ­li­gen Neu­pla­nung mit Abriss von Altgebäuden.

Die Aus­schrei­bung für das GTL-1-Gelän­de um den Ölha­fen wur­de kürz­lich been­det. Ergeb­nis­se sind aller­dings noch nicht bekannt und fol­gen im Q1 2022. Eine Wie­der­nut­zung des Ölha­fen­be­ckens wird aller­dings als unwahr­schein­lich ange­se­hen — evtl. könn­te der Bereich auch zuge­schüt­tet werden.

Foto zur öffent­li­chen Aus­schrei­bung der WfB, Bild­rech­te dort

Die Flä­che im Ein­gangs­be­reich der Hüt­ten­stra­ße im Eigen­tum der Fa. Zech soll saniert sein. Eine opti­ma­le Ver­mark­tungs­mög­lich­keit ergibt sich viel­leicht aber auch erst nach Fer­tig­stel­lung des Wesertunnels.

Die hol­län­di­sche Red­sun-Grup­pe hat­te ihre Akti­vi­tä­ten im z.B. Stein- und Salz­um­schlag von der Water­berg­stra­ße bei Weser­port eigen­stän­dig in den Kap-Horn-Hafen ver­la­gert und dort neue Hal­len­ka­pa­zi­tä­ten gebaut. Hier soll auch noch mehr gemacht wer­den in den nächs­ten Jahren.

Die Fir­ma TSR hat das Ergeb­nis des von ihnen selbst beauf­trag­ten Lärm­gut­ach­tens mitt­ler­wei­le vor­lie­gen und ist in Gesprä­chen mit den Behör­den. Schön wäre es, wenn auch der Stadt­teil­bei­rat ein­be­zo­gen wer­den wür­de. Eine Idee aus unse­rer Stadt­teil­grup­pe ist, das beson­ders gro­ße Stahl­tei­le nicht mehr nachts in die Press­an­la­ge kom­men. Denn bei der Besich­ti­gung vor Ort wur­de deut­lich, das beson­ders das zu Lärmspit­zen führt — neben dem Lade­ge­schäft. Es müss­te mög­lich sein, das die Kran­an­la­gen sol­che Groß­tei­le zur Sei­te legen und tags­über zerkleinern.

Beim Land­strom für Schif­fe ist Bre­men zwi­schen­zeit­lich welt­weit vor­bild­lich auf­ge­stellt. Inwie­weit ver­al­te­te Schif­fe die Nut­zung des Land­stroms ver­hin­dern, das konn­te nicht beant­wor­tet werden.

Beim The­ma Ener­gie­wen­de wur­de deut­lich, das die Unter­schied­lich­keit der Unter­neh­men ein gemein­sa­mes Vor­ge­hen erschwe­ren. Z.B. hat jede Fir­ma ihre eige­nen Ver­trä­ge für den Strom‑, Kraft­stoff- und Wär­me­be­zug und je nach Gewich­tung, Bedarf und Lauf­zeit auch unter­schied­li­che Prei­se. Des­halb wird es wohl eher nicht dazu kom­men, das meh­re­re Fir­men z.B. eine klei­ne Gemein­schafts­wind­kraft­an­la­ge im Indus­trie­ha­fen bau­en wer­den. Aus unse­rer Grü­nen Sicht sind aber auch die­se und alle ande­ren Fir­men gehal­ten, sich recht­zei­tig Gedan­ken zu ihrer Ener­gie­ver­sor­gung zu machen. Denn andern­orts kann man beob­ach­ten, das der 2021 galop­pie­ren­de Preis für CO2-Zer­ti­fi­ka­te man­che ener­gie­in­ten­si­ve Fir­ma die nicht vor­ge­sorgt hat, in Bedräng­nis brin­gen kann.

Wich­tig war die Aus­sa­ge, das die Hafen­ei­sen­bahn eine ganz wich­ti­ge Rol­le spielt. Im Zuge der Ent­wick­lung zu “grü­nen Gewer­be­ge­bie­ten” kommt auch der Erreich­bar­keit des Bre­mer Indus­trie­parks per Schie­ne eine ggf. wich­ti­ge­re Bedeu­tung als bis­her zu. Des­halb plant die ISH auch zu die­sem The­ma die Abstim­mung mit dem Häfen- und den Wirtschaftsressort.

Das ist letzt­lich auch den Punkt, den wir Grü­nen Grö­pe­lin­gen beim The­ma Bahn­werk­statt zu Beden­ken geben. Klar ist es heu­te “An der Fin­ken­au” von der Bahn her gese­hen ruhig. Eine Abstell­an­la­ge ohne eine gute Lärm­schutz­wand wür­de erheb­li­chen Lärm ver­ur­sa­chen. Aber wir gehen davon aus, das von den Lärm­grenz­wer­ten her der Bau einer Lärm­schutz­wand not­wen­dig wer­den wird. Das mag dann immer noch lau­ter sein als heu­te ganz ohne Ver­kehr und man mag es des­halb ablehnen.

Aber wenn die­se Lärm­schutz­wand kommt, könn­te sie evtl. auch heu­ti­gen Spit­zen­lärm aus den Indus­trie­ha­fen redu­zie­ren. Und mit Blick auf 20, 30 … Jah­re in die Zukunft, könn­te sie den Lärm durch einen Anstieg des Güter­ver­kehrs auf den Glei­sen mehr zur Hafen­rand­stra­ße hin min­dern. Und die Anwoh­ner müs­sen sich ein­fach dar­über im Kla­ren sein, das die Hafen­bahn die seit 20 Jah­ren nicht mehr genutz­ten, aber plan­fest­ge­stell­ten Glei­se wie­der nut­zen könn­te und sie dann über­haupt kei­nen recht­li­chen Anspruch auf Lärm­min­de­rung hät­ten. Und dann hät­ten sie auch noch Die­sel­loks in Sicht­wei­te, die mit dem Plan­vor­ha­ben der Bahn­werk­statt aus­ge­schlos­sen sind.

Ins­ge­samt betrach­tet kann man davon aus­ge­hen, das die Fer­tig­stel­lung des Weser­tun­nels ab ca. 2025 die gesam­ten Indus­trie- und Gewer­be­flä­chen im Indus­trie­ha­fen und in Oslebs­hau­sen in eine buch­stäb­lich ganz ande­re Lage­qua­li­tät bringt. Die ande­re Weser­sei­te mit einem der euro­pa­weit erfolg­reichs­ten Güter­ver­teil­zen­tren ist dann “nur noch 5 Minu­ten ent­fernt” und nicht mehr wie heu­te eine Stun­de oderso.

Eine Bäckerei weniger — vielleicht nicht für immer?

Der ziem­lich tra­di­ti­ons­rei­che Bäcke­rei-Stand­ort Pas­to­ren­weg (Bäcke­rei Fischer) in Höhe Lin­den­hof­stra­ße hat lei­der vor kur­zem geschlos­sen. Für die Bäcke­rei Barnstorff war ein Betrieb offen­bar nicht mehr wirt­schaft­lich. Ver­wie­sen wird am Ein­gang auf die Filia­le der Bäcke­rei am Ende der Über­see­stadt. Das ist eher ein Witz, da der Weg dort­hin ja wei­ter ist als in die Innen­stadt. Uns haben schon eini­ge Stim­men erreicht, die die Schlie­ßung bedau­ern, da ein adäqua­ter Ersatz in der Umge­bung nicht zu fin­den sei. Ande­rer­seits natür­lich auch eine Chan­ce für Wett­be­wer­ber, die­se ent­stan­de­ne Lücke vom Preis-/Leis­tungs­ver­hält­nis her zu füllen.

KiTa Ausbau — Aktualisierungen im Dezember 2021

Der Bau der KiTa Lin­den­hof­stra­ße 45 in Nach­fol­ge des Mobil­bau­stand­orts am Pul­ver­berg in Oslebs­hau­sen der Hans-Wendt-Stif­tung scheint gut im Zeit­plan zu sein:

 

Eine zeit­li­che Aktua­li­sie­rung gibt es zum Nach­fol­ge­bau des Kin­der- und Fami­li­en­zen­trums Am Non­nen­berg von KiTa Bre­men am neu­en Stand­ort am Alten Heer­weg. Dort soll in den kom­men­den Wochen die Bau­ge­neh­mi­gung vor­lie­gen. Nach der Aus­schrei­bung der Bau­leis­tung soll mit den kon­kre­ten Bau­ar­bei­ten im Spät­som­mer 2022 begon­nen wer­den. Der Umzug könn­te dann zum Som­mer 2024 rea­li­siert wer­den. Eigent­lich eine gute Nach­richt, aber letzt­lich dau­ert es ein­fach zu lange.

Die pri­vat gebau­te KiTa Im Wein­ber­ge für den Trä­ger CEKIS ist im Ablauf offen­bar schnel­ler. Dort wird auch noch auf die Bau­ge­neh­mi­gung gewar­tet, aber die Bau­ar­bei­ten sol­len im Spätfrühling/Sommeranfang 2022 star­ten und Mit­te 2023 eine Nut­zung mög­lich sein. Nach Fer­tig­stel­lung der KiTa sol­len dann wei­te­re Bau­kör­per im Bereich Senio­ren­woh­nun­gen entstehen.

Natür­lich ste­hen alle Bau­vor­ha­ben in der Nut­zung unter der Prä­mis­se, das auch genü­gend (Fach)-Personal zum Betrieb der KiTa’s gefun­den wer­den kann.

 

Ausgrabungen an der Reitbrake dauern länger

Der Weser-Report berich­tet heu­te dazu auf Sei­te 2 sei­ner West-Aus­ga­be: https://issuu.com/kpsverlag/docs/wes_211208

Uns hat die frü­he Fest­le­gung des Bür­ger­meis­ters auf eine erneu­er­te / neue Denk­stät­te auf dem Oster­hol­zer Fried­hof gewun­dert. Das ist sicher­lich das ein­zi­ge prak­ti­ka­ble und pie­täts­vol­le wei­te­re Vor­ge­hen, wenn die Aus­gra­bun­gen eines Tages abge­schlos­sen sein soll­ten. Aller­dings kann das aus unse­rer Sicht nicht die kom­plet­te Reak­ti­on sein.

Denn der Bre­mer Wes­ten war im Krieg einer der Haupt­or­te der Rüs­tungs­pro­duk­ti­on in Bre­men — des­halb gab es hier auch die fast alle Bau­ten zer­stö­ren­den Bom­bar­die­run­gen aus der Luft. Und das bedeu­tet auch, das der Bre­mer Wes­ten neben dem Fried­hof auch zahl­rei­che Zwangs­ar­bei­ter­la­ger hat­te. Die Zeu­gen die­ser Zeit sind mitt­ler­wei­le fast alle ver­stor­ben. Z.B. unser lang­jäh­ri­ges Bei­rats­mit­glied Hel­mut Kas­ten ist vie­le Jah­re in die Schu­len gegan­gen und hat dort über die Zeit berich­tet. Und mit ihm vie­le ande­re mehr. Die­se Stim­men sind ver­stummt. Daher ist es gera­de jetzt not­wen­dig, grund­sätz­lich dar­über nach­zu­den­ken, wie man die Erin­ne­rung auch in der Zukunft wach­hal­ten will. Denn das “Nie wie­der” ist das Min­des­te, was wir den Opfern schul­dig sind.

Dafür ist unse­rer Mei­nung mehr not­wen­dig als der bis­he­ri­ge klei­ne Gedenk­ort an der Reit­bra­ke, der unse­res Wis­sens auch auf pri­va­te Initia­ti­ve ent­stand. Was ange­mes­sen wäre, dar­über haben wir noch kei­ne exak­te Mei­nung. Es bedarf u.E. einer brei­ter ange­leg­ten Über­le­gung mit dem Ein­be­zie­hen vie­ler Akteure.

 

Neues “Container-Hafthaus” in der JVA Bremen ist bezugsfertig

Die meis­ten Men­schen in Grö­pe­lin­gen wer­den damit kei­nen Kon­takt haben. Aber sie fah­ren dort vllt. mal vor­bei und sehen auch von außer­halb der Mau­ern die Ver­än­de­run­gen innerhalb.

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/neues-container-hafthaus-in-der-jva-bremen-ist-bezugsfertig-372408

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Beiratssitzung am 17.11.2021 ab 19:00 Uhr in der Gesamtschule West

Dies­mal wur­de die Bei­rats­sit­zung auch live in das Inter­net gestreamt und kann noch eini­ge Zeit im Inter­net ange­se­hen wer­den:  https://www.facebook.com/bgo.bremen/videos/195969719382584/

Es gab am Anfang einen Bür­ger­ans­trag zum neu gestal­te­ten, inner­halb des Oslebs­hau­ser Parks ver­lau­fe­nen (ver­meint­li­chen) Rad­weg an der Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße. Man kann nicht ernst­haft behaup­ten wie im Antrag geschrie­ben wur­de, das der alte sehr schma­le, unebe­ne, dunk­le und als “Angst­raum Nr. 1” emp­fun­de­ne Weg bes­ser war als der heu­te ca. dop­pelt so brei­te, offen gestal­te­te Weg mit neu­er Beleuch­tung und neu­em Asphalt. Man kann auch nicht ernst­haft die schö­nen neu­en Ruhe­bän­ke mit den Blick­ach­sen in den Park wie­der abbau­en wol­len. Die Umge­stal­tung ist sorg­sam über Jah­re durch­dacht und dient dazu, das man auch als Rad­fah­rer die Schön­heit des Par­kes erle­ben kann. Auch mal vom Rad abstei­gen und sich auf eine der 3 Park­bän­ke am Weg set­zen kann. Der Weg soll kei­ne “Rad­schnell­stre­cke” sein — dafür gibt es par­al­lel ver­lau­fen­de Ver­bin­dungs­ach­sen zum schnel­len Durch­que­ren des Orts­teils. Der Antrag wird u.a. bei UBB wei­ter­ver­folgt. Mög­lich wäre viel­leicht eine Ver­set­zung der Bän­ke mehr in Rich­tung des Parks, so dass Rad­fah­rer zwar kei­ne direk­te Rast mehr ein­le­gen kön­nen, aber das Kon­flikt­po­ten­ti­al mit dort ander­wei­tig sit­zen­den Fuß­gän­gern nicht mehr vor­han­den ist. Obwohl es im Grün­zug West auch einen Abschnitt gibt, in dem eine Bank eben­falls nahe an einem sogar um ca. 30 cm schma­le­ren Weg steht:

 

Erin­nert sei an die­ser Stel­le auch noch ein­mal dar­an, das der Bei­rat gegen unse­re Stim­men auf Vor­schlag der SPD-Frak­ti­on im Rah­men der VEP-Pla­nung beschlos­sen hat, das die Geschwin­dig­keit für Rad­fah­rer im Grün­zug West auf 6 kmh/h redu­ziert wer­den soll! Für uns ist das “aus­ge­mach­ter Blöd­sinn”, da gera­de vie­le Senio­ren bei 6 kmh/h wohl eher vom Rad fal­len wür­den als vor­wärts zu kom­men und soet­was natür­lich gar nicht kon­trol­liert wer­den könn­te. Aber da kann man sich jetzt nicht beschwe­ren, das man auf dem viel brei­te­rem gut beleuch­te­ten Rad­weg im Park nicht schnell genug vorankommt!

Nach­trag am 19.12.2021: Zwi­schen­zeit­lich hat es ein Tref­fen der Exper­ten gege­ben. Dabei wur­de klar­ge­stellt, das der Weg nie­mals ein Rad­weg war, son­dern immer ein Weg wie ande­re auch im Park. Auf dem das Rad­fah­ren aber erlaubt ist — aller­dings mit Rück­sicht auf die Fuß­gän­ger. Es gibt also vor und nach dem Park einen offi­zi­el­len Rad­weg — aber der mün­det im Park in eine Teil­stre­cke als Fuss­weg, in dem Rad­fah­ren erlaubt ist. Dem­entspre­chend soll eine Beschil­de­rung wie schon wie oben foto­gra­fiert im Abschnitt “Am Fuchs­berg” des Grün­zugs West an den Ein­gän­gen ange­bracht wer­den. Die Benut­zer der Grün­an­la­ge sind wie in jeder Bre­mi­schen Grün­an­la­ge zur gegen­sei­ti­gen Rück­sicht­nah­me verpflichet. 

 

Schluss­end­lich konn­ten bei den Anträ­gen 2022 für die Offe­ne Jugend­ar­beit alle Anträ­ge berück­sich­tigt wer­den — wenn auch ein Antrag des Bür­ger­hau­ses Oslebs­hau­sen auf­grund ärger­li­cher Falsch­in­for­ma­tio­nen jetzt über WIN-Mit­tel finan­ziert wird. Ins­ge­samt wer­den 1,277 Mil­lio­nen Euro ver­teilt, wovon 1,1 Mil­lio­nen Euro an die 4 gro­ßen Ein­rich­tun­gen der bei­den Jugend­frei­zeit­hei­me, der Erleb­nis­farm Ohlen­hof und des Mäd­chen­hau­ses gehen. Für 2023 wird es ca. 50.000 Euro mehr geben — ob dies aus­reicht um Per­so­nal- und Sach­kos­ten­stei­ge­run­gen auf­zu­fan­gen, kann man bezweifeln.

Dann wur­de die Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik 2020 vor­ge­stellt. Wie schon bekannt, waren durch Coro­na auch in Grö­pe­lin­gen vie­le Ver­bre­chens­for­men rück­läu­fig. Laden­ein­brü­che, Woh­nungs­ein­brü­che, Raub­über­fäl­le, Stra­ßen­bahn­fah­ren ohne Ticket etc.. Nicht gefal­len sind lei­der die Ver­bre­chen ggü. älte­ren Men­schen — z.B. Über­fäl­le zu Haus. Es muss noch stär­ker dafür sen­si­bi­li­siert wer­den. Z.B. durch die Anbrin­gung von Video­tür­klin­geln, damit älte­re Men­schen nicht erst die Tür auf­ma­chen um zu schau­en, wer davor­steht. Stark gestie­gen sind die Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te, da die Poli­zei mehr kon­trol­liert hat.

Geplant ist der Ein­zug des Poli­zei­kom­mis­sa­ri­ats West und des Reviers Grö­pe­lin­gen in den Neu­bau am Stra­ßen­bahn­de­pot für Ende 2023.

Es wur­de danach eine Stu­die zu den Mög­lich­kei­ten am Kreu­zungs­kno­ten Oslebs­hau­ser- / Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße und Oslebs­hau­ser Land­stra­ße und umzu vor­ge­stellt. Dies ist ein IEK 1 Pro­jekt mit einem Umfang von etwa 0,55 Mil­lio­nen Euro, von denen ein klei­ner Teil in die Stu­die geflos­sen ist. Hin­ter­grund ist, das die Lage Defi­zi­te auf­weisst, aber auch nicht genutz­te Poten­tia­le. Es soll­te ein­fach ein­mal grob beleuch­tet wer­den, was dort mög­lich ist und was nicht und was ggf. bereits am Hori­zont geplant ist. Und inso­fern ist es eine gute Stu­die gewor­den. Mög­lich­kei­ten wären etwa eine über­dach­te Umstei­ge­sta­ti­on für Bus­se vor dem Bahn­hof, eine attrak­ti­ve Car­sha­ring-Sta­ti­on, end­lich mal den Tun­nel­durch­gang attrak­ti­ver gestal­ten, eine Ein­bin­dung der klei­nen Grün­flä­che zwi­schen Heer­stra­ße und Im Wein­ber­ge oder die Zusam­men­füh­rung der Bus­hal­te­stel­le stadt­ein­wärts mit der stadtauswärts.

Und es gab einen Vor­schlag, die Oslebs­hau­ser Land­stra­ße von der dann T‑Kreuzung mit der Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße abzu­kop­peln und dort nur eine Aus­fahrt nach rechts zu erlau­ben und nicht mehr über die Kreu­zung zur Auto­bahn­auf­fahrt. Die­se wür­de dann über die Aus­fahrt der Oslebs­hau­ser Land­stra­ße auf die Hafen­rand­stra­ße erfol­gen. Ob so eine Ent­schei­dung Ver­la­ge­rungs­ver­kehr z.B. auf die Stra­ße Auf den Heu­en ver­ur­sa­chen wür­de, das müss­te noch näher fest­ge­stellt wer­den. Eine ander­wei­ti­ge Lösung zur Ver­rin­ge­rung des Auto­ver­kehrs, mit der man die  Gebäu­de und öffent­li­chen Räu­me attrak­ti­ver für den Stadt­teil nut­zen könn­te, erscheint schwie­rig bis unmög­lich. Im Kern geht es also um die Fra­ge, ob man eine auto­ge­rech­te Stadt möch­te oder eine Lösung, die alle Bewoh­ner in den Mit­tel­punkt nimmt — nicht nur die mit Auto. Hier­zu wird es wei­te­re Dis­kus­sio­nen geben.

Ein­stim­mig wur­de unse­rer Antrag zur Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße 211/211a ange­nom­men: Beschlussvorlage_GH211_211a.


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Wie zu hören ist, soll die Zeit für die Bebau­ung erneut bis Ende 2022 ver­län­gert wor­den sein. Dies erscheint aller­dings aus heu­ti­ger Sicht bereits unrea­lis­tisch. Und selbst wenn in 2022 ein Bau­an­trag geneh­migt wor­den sein soll­te; heisst das heu­te nicht, das auch tat­säch­lich gebaut wird. Denn es gibt eini­ge Stel­len in Grö­pe­lin­gen, bei denen die Bau­be­hör­de einen Bau­an­trag geneh­migt hat, wo dann aber die Grun­stücks­be­sit­zer ver­su­chen, das Grund­stück mit die­ser Bau­ge­neh­mi­gung extrem teu­er zu ver­kau­fen, aber selbst gar nicht bau­en wol­len. D.h., es soll nur aus der Arbeit der Bau­be­hör­der schnel­ler Pro­fit gemacht werden.

Ein Antrag von DIE LINKE, dem ver­han­del­tem Kom­pro­miss zu den Recy­cling­sta­tio­nen zwi­schen der Stadt­rei­ni­gung und Ver­tre­tern der Bei­rä­te­kon­fe­renz NICHT zuzu­stim­men, wur­de mit 1 Ja, 4 Nein und 8 Ent­hal­tun­gen abge­lehnt. Aus unse­rer Sicht wäre es für zukünf­ti­ge der­ar­ti­ge Ver­fah­ren ein schlech­tes Zei­chen gewe­sen, wenn der Bei­rat mit so einem Beschluss sei­ner von ihm selbst ein­ge­setz­ten Ver­hand­lungs­kom­mis­si­on das Miß­trau­en aus­ge­spro­chen hätte.

Das war es vom all­ge­mei­nen Inter­es­se so ziemlich.