Potential der Solarenergie in Deutschland

O.K. — Bre­men ist von der Ein­strah­lungs­in­ten­si­tät zwar nicht mit süd­li­che­ren Gegen­den Deutsch­lands zu ver­glei­chen. Aber auch hier funk­tio­niert es. Nur wird das Poten­ti­al halt viel zu wenig genutzt, wie man in die­sem Video gut erken­nen kann:

Es gibt noch immer zuvie­le Wider­stän­de bei eta­blier­ten Markt­teil­neh­mern. Auch wenn die letz­te EEG-Novel­le beim Mie­ter­strom und bei der Benut­zung über Grund­stücks­gren­zen hin­weg Ver­bes­se­run­gen gebracht hat. Den­noch: Im Sep­tem­ber 2021 ist wie­der Bun­des­tags­wahl und die Chan­ce auf wirk­li­che Ver­än­de­run­gen ist da.

Informationsveranstaltung zur Bahnwerkstatt vom 13.04.2021 – Teil 7

Lärm — An der Fin­ken­au und Rei­her­sied­lung sowie abschlie­ßend der Koalitionsvertrag

Das ist aus unse­rer Sicht vllt. der wich­tigs­te Punkt. Denn seit ca. Ende 2010 war es u.W. so, das an den Glei­sen des obe­ren Bahn­hofs zur Fin­ken­au über­haupt kein Zug- bzw. Ran­gier­ver­kehr statt­ge­fun­den hat. Und auch davor vie­le Jah­re nicht mehr oder nur wenig. Die Anwoh­ner sind also lan­ge Zeit einem Lärm von Null gewöhnt gewe­sen, obwohl 59/49 db(A) tags/nachts im berech­ne­ten Mit­tel­pe­gel zuläs­sig sein sollen.

Aller­dings muss man anneh­men, das dies nicht ewig so blei­ben wird. Denn fast jede poli­ti­sche Par­tei will Ver­kehr von der Stra­ße auf die Schie­ne ver­le­gen. Und die stei­gen­de CO2-Besteue­rung macht den Güter­bahn­ver­kehr wie­der wirt­schaft­li­cher. Der Bau einer Abstell­an­la­ge führt nach den Anga­ben im Infor­ma­ti­ons­pa­pier vom 25.02.2021 zu einer neu­en recht­li­chen Bewer­tung. Denn dann ist die TA Lärm anzu­wen­den und erlaubt sind dann nur noch Lärm­grenz­wer­te von 55/40 db(A) tags/nachts im berech­ne­ten Mit­tel­pe­gel. Nur mit dem Bau der Abstell­an­la­ge heu­te lie­ßen sich also lang­fris­tig die Lärm­emis­sio­nen der Hafen­bahn ggü. dem heu­te Erlaub­ten sen­ken. Und vllt. sin­ken damit auch gleich­zei­tig die Lärm­wer­te aus ande­ren Hafen­be­trie­ben, die Höhe An der Fin­ken­au noch ankommen?

Kommt es nicht dazu und es gibt wie­der einen star­ken nächt­li­chen Ran­gier­ver­kehr mit Güter­zü­gen, wären die Anwoh­ner rück­bli­ckend sicher froh, wenn sie damals die Abstell­an­la­ge für Per­so­nen­zü­ge und eine Lärm­schutz­wand bekom­men hät­ten. Das gilt es abzuwägen.

 


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Oben ist der Gleis­plan von der Inter­net­sei­te der Hafen­ei­sen­bahn zu sehen. Die Glei­se der Bahn­werk­statt wür­den wohl über ein neu­es Anschluss­gleis auf das Gleis 88 geführt wer­den. Die­ses Gleis teilt sich in 9 obe­re kür­ze­re Glei­se auf, von denen 8 schon län­ger nicht mehr genutzt sind. Und in 6 wei­te­re Glei­se die noch genutzt wer­den. Ob alle die­se 15 Glei­se zukünf­tig für die Abstell­an­la­ge genutzt wer­den sol­len, das wur­de noch nicht beant­wor­tet. Dito nicht, wie hoch und in wel­cher Art ein Lärm­schutz aus­fal­len wür­de. Es war nur eine durch­ge­hen­de Lärm­schutz­wand ein­ge­zeich­net, was aber bereits sehr wich­tig ist und dahin­ter kann man im wei­te­ren mög­li­chen Ver­fah­ren dann eigent­lich auch nicht mehr zurück.

Der unte­re Bahn­hof dient der Anbin­dung der hin­te­ren Hafen­be­cken und als zwei­te Zufahrt zur Pri­vat­bahn von ArcelorMittal.

Gar nicht erwähnt wur­de das Teil­stück vom Bahn­hof Oslebs­hau­sen Rich­tung Reit­bra­ke. Der Über­gangs­punkt von der Deut­schen Bahn zur Pri­vat­bahn ist Höhe In den Freu­en /Autobahnbrücke. D.h. die­ser Abschnitt fällt wohl noch in die Zustän­dig­keit der Deut­schen Bahn und hier gibt es ja auch kei­ne Abstell­an­la­ge und damit kein Fall unter die TA Lärm. Gleich­wohl wer­den die Züge des Express­kreu­zes auch alle an dem tie­fer­lie­gen­dem Gleis der Rei­her­stra­ße lang­fah­ren. Man wird dort vllt. nichts hören, weil es bis zur Mit­te der Rei­her­sied­lung eine Lärm­schutz­wand gibt. Aber eben nicht auf der zwei­ten Hälf­te der Rei­her­sied­lung und hin­ter der zuge­ge­ber­ma­ßen wei­ter von der Bahn­li­nie ent­fernt lie­gen­den Tuchol­sky­stra­ße. Da in den dor­ti­gen Wohn­ge­bie­ten ca. 80 neue Wohn­häu­ser mit auch neu hin­zu­zie­hen­den Kin­dern ent­ste­hen sol­len, wäre eine Voll­endung der Lärm­schutz­wand an die­ser Stel­le aus unse­rer Sicht auch wichtig.

Wei­te­re Fra­gen behan­del­ten die abge­stell­ten Züge und wel­chen Lärm die z.B. durch Klim­an­la­gen, Frost­schutz­hei­zun­gen o.ä. machen. Wenn die Abstell­an­la­ge selbst nicht elek­tri­fi­ziert wer­den soll, gäbe es dort eigent­lich auch kei­nen Strom — ???

Meh­re­re Fra­gen gab es auch zum Koali­ti­ons­ver­trag und den Ausa­gen dort, das Oslebs­hau­sen im Bereich Lärm, Ver­kehr und Müll ent­las­tet wer­den soll. Ein Run­der Tisch wur­de dazu beschlos­sen und der müss­te bald mal tagen. Beim The­ma Müll wird wohl aktu­ell das Sys­tem der Umwelt­wäch­ter aus Bre­men-Nord bzw. des Quar­tiers­ser­vices im Lin­den­hof­vier­tel über­legt. Mit den Restrik­tio­nen durch Coro­na beim Job­cen­ter komplizierter.

Wie aus­ge­führt kann dann gera­de die Ansied­lung der Bahn­werk­statt ein Bau­stein zur Erfül­lung des Koali­ti­ons­ver­tra­ges sein. Denn durch neue Züge wird die Bahn attrak­ti­ver und es könn­ten evtl. weni­ger Autos aus dem Umland auch durch Oslebs­hau­sen fah­ren. Ins­be­son­de­re könn­te aber der Bau einer Lärm­schutz­wand, der vllt. auch ande­ren Lärm aus dem Hafen bes­ser abschirmt, zumin­dest für die Anwoh­ner An der Fin­ken­au eine deut­li­che dau­er­haf­te Lärm­ent­las­tung sein. Immer betrach­tet von dem was heu­te recht­lich mög­lich ist und nicht dem, was durch die Ver­la­ge­rung von Güter­ver­kehr auf die Stra­ße in der ver­gan­ge­nen Deka­de und aktu­ell nicht stattfindet.

Fra­gen zu Zukunfts­aus­sa­gen zum Bahn­ver­kehr sind gera­de in Coro­na-Zei­ten wohl nicht mög­lich. Dann blie­be im wesent­li­chen noch eine wich­ti­ge tech­ni­sche Anmer­kung für die Pla­ner von einem offen­bar Bahn­kun­di­gen mit fol­gen­dem Hinweis:

Die Anbin­dung die­ser Werk­statt im Bf. Brm.Inland erfolgt über einen ein­glei­si­gen Abschnitt zwi­schen Brm.Rbf und den Stell­werk IF. Bei netz­sei­ti­gen Bau­ak­ti­vi­tä­ten wird die­se Stre­cke i.d.R. an Wochen­en­den gesperrt. Das bedeu­tet, die Werk­statt ist nicht erreichbar.”

Wir haben uns noch­mal heu­te bei den Ver­ant­wort­li­chen erkun­digt. Es wur­de uns mit­ge­teilt, das alle gestell­ten Fra­gen auch beant­wor­tet wer­den sol­len. Sonst macht es ja auch kei­nen Sinn die Men­schen fra­gen zu las­sen. Aller­dings muss man bei dem enor­men Umfang der Fra­gen schon damit rech­nen, das dies eini­ge Wochen dau­ern kann, bis man eine Ant­wort auf sei­ne im Chat gestell­te Fra­ge bekom­men hat.

Informationsveranstaltung zur Bahnwerkstatt vom 13.04.2021 – Teil 6

Fra­gen zur Umwelt und Emis­sio­nen — hier Lärm, Licht und Wasser

Wir gehen nicht davon aus, das von der Anla­ge beson­de­re Gerü­che oder Luft­schad­stof­fe aus­ge­hen. Die Hal­le wird beheizt wer­den wie jedes Wohn­haus oder ande­re Gewer­be­hal­le auch beheizt wird. Da es elek­tri­sche Züge sind, wer­den auch kei­ne wei­te­ren Groß­tankla­ger wie heu­te in der Stra­ße Gro­ße Rie­hen hinzukommen.

Bei den Anfor­de­run­gen an die Hal­le war im Vor­trag der LNVG zu lesen, das es eine Was­ser­auf­be­rei­tung geben soll. Das bezieht sich wohl auf die Wasch­an­la­ge. Für Bre­men mit sei­nem jetzt schon sehr kri­tisch gese­he­nen hohem Trink­was­ser­be­darf aus der süd­li­chen Regi­on ein wich­ti­ges The­ma. Opti­mal wäre natür­lich auch auf Grund der Lage die Nut­zung von Weser­was­ser zur Rei­ni­gung der Fahr­zeu­ge. Ein Punkt im wei­te­ren Verfahren.

Beim The­ma Licht geht es um die nächt­li­che Beleuch­tung. Für Woh­lers Eichen eher kein The­ma, da Woh­lers Eichen expli­zit als Lärm­schutz­bau kon­zi­piert wur­de und u.W. nur die Aus­zugs­häu­ser und die Küchen zur Bahn­sei­te lie­gen, wäh­rend Bal­kons, Auf­ent­halts- und Schlaf­räu­me Rich­tung Orts­mit­te ange­legt wur­den. Sehr wohl ist es aber ein The­ma für die Sied­lung An der Fin­ken­au. Sowohl nachts mit Lich­tern als auch tags­über von einer evtl. höhe­ren Lärm­schutz­wand, die mehr als heu­te den Licht­ein­fall auf Gär­ten oder obe­re Räu­me neh­men könn­te. Dazu gab es noch kei­ne Aus­sa­gen — aber Fra­gen im Chat, die auf ihre Beant­wor­tung warten.

Dann ist man beim The­ma Lärm. Hier blieb eben­falls vie­les offen und wird im Rah­men des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens geklärt wer­den — wenn es dazu kommt.


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Es wur­de ein mög­li­cher Lage­plan der Bahn­werk­statt gezeigt, aus denen man die Funk­tio­nen Wasch­an­la­ge, Rad­satz­be­ar­bei­tung und Ser­vice­hal­le erse­hen konn­te. Dito den Bedarf für not­wen­di­ge Gleis­weg­nah­men und Gleis­bau­ten an der Werk­tstatt und im Aus­lauf zur Abstell­flä­che. Alle mit Lärm ver­bun­de­nen Arbei­ten müs­sen laut der Aus­schrei­bung in der Hal­le statt­fin­den und es gibt Lärm­grenz­wer­te die dann maxi­mal aus der Hal­le drin­gen dür­fen. Ein Aspekt sind erfah­rungs­ge­mäß z.B. lau­te Sicher­heits­si­re­nen aus dem Arbeits­schutz die auch bei einem offe­nen Hal­len­tor zu hören sein könn­ten — wie z.B. bei Klöck­ner Stahl­han­del ggü. vom Job­cen­ter West. Von der Instand­hal­tungs­werk­statt der BSAG direkt an der Grö­pe­lin­ger Heer­stra­ße / Bas­dah­ler Stra­ße ist und das aller­dings nicht bekannt geworden.

Da Woh­lers Eichen expli­zit als Lärm­schutz­bau zu den Hafen­ak­ti­vi­tä­ten kon­zi­piert wur­de, gehen wir nicht von Belas­tun­gen aus. Viel­mehr hat es frü­her untrag­ba­re Belas­tun­gen gege­ben, als die Flä­che An der Reibra­ke zur Zwi­schen­la­ge­rung von Erden genutzt wur­de und es dann an tro­cke­nen Tagen “wüs­ten­sturm­ähn­li­che” Staub­ver­we­hun­gen in die Wohn­an­la­ge gege­ben hat — sie­he einen der Vor­bei­trä­ge mit Fotos von der dama­li­gen Mond­land­schaft. Auch schon durch eine aktu­ell aus­ge­wei­te­te Nut­zung könn­te es in die­ser Hin­sicht erneut Kon­flik­te an tro­cke­nen Tagen geben. Eine ordent­li­che Bebau­ung hät­te den Vor­teil, das so etwas nicht erneut pas­sie­ren kann.

Ganz anders stellt sich die­se The­ma­tik bei der Abstell­an­la­ge Rich­tung An der Fin­ken­au und der unkla­ren Gleis­nut­zu­ung dafür dar. Teil 7.

Informationsveranstaltung zur Bahnwerkstatt vom 13.04.2021 – Teil 5

Arbeits­platz­ar­gu­ment

Die­ses Argu­ment wur­de von der SPD Bür­ger­schafts­frak­ti­on ganz noch vor­ne gestellt. Die Bür­ger­initia­ti­ve “Oslebs­hau­sen und umzu” rech­net aller­dings nach ihren ver­öf­fent­lich­ten Bei­trä­gen wie folgt:

0,9 Arbeits­ein­hei­ten für jeden der 34 Zug­ein­hei­ten bzw. 154 Fahr­zeug­ein­hei­ten = 31 Arbeits­plät­ze die geschaf­fen werden.

Bei der Werk­statt der Bahn sol­len für die­se Arbei­ten aller­dings 75 Arbeits­plät­ze weg­fal­len. Obwohl die heu­ti­gen Züge weni­ger Sitz­platz­ka­pa­zi­tät und Fens­ter etc. haben und daher an den Fahr­zeug­ein­hei­ten eher weni­ger als mehr zu machen ist. Durch die Blu­me wird also sug­ge­riert, das die Bahn-Mit­ar­bei­ter weni­ger als die Hälf­te eines Als­tom-Mit­ar­bei­ters leis­ten. Obwohl bekannt ist, das die Bahn allein im Jahr 2021 gigan­ti­sche 12 Mil­li­ar­den Euro bun­des­weit inves­tiert und auch ihr Zug­ma­te­ri­al aus­baut. Obwohl bekannt ist, das es bei der Deut­schen Bahn kei­nen betriebs­be­ding­ten Been­di­gungs­kün­di­gun­gen gibt und nach Aus­sa­ge der Kon­zern­be­voll­mäch­tig­ten für Bre­men jeder Mit­ar­bei­ter benö­tigt wird. Und obwohl Als­tom ange­sichts des Fach­kräf­te­man­gels nach Aus­sa­ge in der Kon­fe­renz ger­ne erfah­re­ne Instand­hal­tungs­mit­ar­bei­ter der DB über­neh­men würde.

Gleich­falls wer­den völ­lig ver­ant­wor­tungs­los 15 Arbeits­plät­ze der heu­te auf der Flä­che Reit­bra­ke täti­gen Men­schen in Abzug gebracht und damit die­se Men­schen in Exis­tenz­ängs­te getrie­ben. Obwohl bekannt ist, das die Lösungs­ge­sprä­che mit den Fir­men und städ­ti­schen Ver­tre­tern erst begon­nen haben und das Ziel selbst­ver­ständ­lich der Fort­be­stand der Akti­vi­tä­ten ist. Natür­lich dür­fen die betrof­fe­nen Fir­men dabei auch mit ihren For­de­run­gen nicht über­rei­zen, was u.W. der­zeit aber auch nicht der Fall ist. Glück­li­cher­wei­se gibt es auch in der Umge­bung noch freie Gewer­be­flä­chen — wenn auch eher im pri­va­ten Besitz und nur rela­tiv weni­ge im Besitz des Häfen­res­sorts bzw. der Wirtschaftsförderung.

Nach Rech­nung der BI fal­len dann 59 Arbeits­plät­ze weg. Das ist an Falsch­be­haup­tun­gen eigent­lich nicht mehr zu über­bie­ten und schä­digt die Glaub­wür­dig­keit der BI irgend­wie selbst.

Für UNS GRÜNE ist das Arbeits­platz­ar­gu­ment nicht vor­ran­gig. Da geht es eher um Din­ge wie einen bes­se­ren Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehr der mit moder­ne­ren Zügen erreicht wer­den kann. Und Züge müs­sen nun­mal auch gewar­tet wer­den. Wenn es dann eine bereits ver­sie­gel­te, plan­fest­ge­stell­te, aber unter­ge­nutz­te Eisen­bahn­flä­che im städ­ti­schen Besitz gibt, liegt der Fokus auf die­se Flä­che nahe, solan­ge z.B. die Deut­sche Bahn nicht eine evtl. vor­han­de­ne Flä­che anbietet.

Informationsveranstaltung zur Bahnwerkstatt vom 13.04.2021 – Teil 4

Flä­chen­aus­wahl

Dem zusam­men­ge­stell­tem Infor­ma­ti­ons­pa­pier 20210125 Info­pa­pier Bahn­werk­statt final vom 25. Janu­ar 2021 waren bereits vie­le wich­ti­ge Din­ge dazu zu entnehmen.

Es geht nur um die 3 Regionalexpress-Linien

  • Han­no­ver – Bre­men – Norddeich
  • Han­no­ver – Bre­men – Bre­mer­ha­ven und
  • Osna­brück – Bre­men – Bremerhaven

Daher macht die War­tung der Züge in Ham­burg oder Göt­tin­gen natür­lich von den Leer­fahr­ten her kei­nen Sinn und war unter Umwelt­ge­sichts­punk­ten der Aus­schrei­bung auch nicht zuläs­sig. Die wenigs­ten Leer­fahr­ten hat man im Netz­mit­tel­punkt und der ist in Bre­men. Des­halb sind Berech­nungs­ver­su­che der “Bür­ger­initia­ti­ve Oslebs­hau­sen und umzu” mit zu vie­len Leer­fahr­ten bereits in sich unlo­gisch, da jeder Stand­ort außer­halb der Netz­mit­te mit wesent­lich mehr Leer­fahr­ten ver­bun­den wäre. Inner­halb Bre­mens gibt es dann nur rela­tiv weni­ge in Fra­ge kom­men­de Flächen.

Zwar hat die Deut­sche Bahn vor ca. 20 Jah­ren ein­mal über­legt, das sie Tei­le des Ran­gier­bahn­hofs Grö­pe­lin­gen / Wal­le an die Stadt Bre­men ver­kau­fen könn­te. Das hat sie nach kur­zer Zeit aber wie­der revi­diert und in den letz­ten Jah­ren hat sie auch im Rah­men des See­ha­fen­hin­ter­land­ver­kehrs umfang­reich in die Ertüch­ti­gung der Stre­cken inves­tiert — man den­ke etwa an die lan­ge Sper­rung im Mäh­lands­weg mit der Erneue­rung der Brü­cken dort. Ein­zig das ehe­ma­li­ge Eisen­bah­ner­wohn­heim (Kan­ti­ne) am Schwar­zen Weg wur­de ver­kauft. Zur Zeit nutzt die Deut­sche Bahn u.W. sogar Flä­chen der Hafen­ei­sen­bahn zur Abstel­lung von Güterwaggons.

Die Deut­sche Bahn soll im Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren und auch danach erneut erklärt haben, das sie auf ihren Flä­chen kei­nen Platz für eine (frem­de) Bahn­werk­statt hat — nicht in Gröpelingen/Walle, nicht am Haupt­bahn­hof, nicht in Sebalds­brück oder sonst wo in Bre­men. Aus­rei­chend gro­ße Flä­chen in Pri­vat­be­sitz mit ent­spre­chen­der Anbin­dung und Platz sowohl für die Werk­statt als auch für die Abstell­an­la­ge gibt es offen­bar nicht. Ob die stadt­ei­ge­nen Flä­chen um den Haupt­bahn­hof die not­wen­di­ge Grö­ße haben, ent­zieht sich unse­rer Kennt­nis. Sie dürf­ten aller­dings eine erheb­lich grö­ße­re Arbeits­platz­dich­te haben als bei der Flä­che Reit­bra­ke mit den nur 5 Betrie­ben mit rela­tiv weni­gen Mitarbeitern.

Im anste­hen­dem Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren sol­len erneut mög­li­che Alter­na­tiv­stand­or­te geprüft wer­den. Vllt. besinnt sich die Deut­sche Bahn auch vor­her noch um. Erwar­ten tun wir dies aller­dings nicht nach den kla­ren NEIN’s zuvor. Und im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren — sie­he Zeit­plan von Als­tom im Bei­trag zuvor — läuft dann bereits auch die Zeit weg.

Die Ent­schei­dung für den Stand­ort trifft aber kei­nes­falls ein Pri­vat­un­ter­neh­men! Son­dern der Flä­chen­ei­gen­tü­mer in Ver­ant­wor­tung des Häfen­res­sort will das bre­mi­sche Grund­stück, das ja wesent­lich für Eisen­bahn­zwe­cke seit Jahr­zehn­ten genutzt und plan­fest­ge­stellt ist — für die Bahn­werk­statt zur Ver­fü­gung stel­len. Die SPD Bür­ger­schafts­frak­ti­on hat sich klar und vehe­ment für den Stand­ort Reit­bra­ke aus­ge­spro­chen. DIE LINKE möch­te vor­her Alter­na­tiv­flä­chen geprüft haben — klar — aber das Ergeb­nis wird — sie­he oben — am Ende wohl nicht anders sein. BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN spre­chen sich eben­falls für den Stand­ort aus, wenn es kei­ne bes­se­re Alter­na­ti­ve gibt.

Für Grö­pe­lin­gen kann die Ansied­lung neben der bereits erwähn­ten end­lich durch­ge­führ­ten geschicht­li­chen Auf­ar­bei­tung Chan­cen erge­ben, die sich sonst so nie eröff­nen würden.

Selbst­ver­ständ­lich müs­sen für die auf der Flä­che täti­gen Fir­men Ersatz­stand­or­te gefun­den wer­den. Die müss­ten sich auch im Umfeld fin­den las­sen. Und in Treu und Glau­ben getä­tig­te Inves­ti­tio­nen müs­sen ent­schä­digt wer­den. Ent­spre­chen­de Gesprä­che hat es bereits gege­ben. Ange­sichts der nur 5 betrof­fe­nen Fir­men mit rela­tiv weni­gen Mit­ar­bei­ten müss­ten es lös­ba­re Din­ge sein. Klar ist aber auch, das die Fir­men nicht über­rei­zen dürfen.

Informationsveranstaltung zur Bahnwerkstatt vom 13.04.2021 — Teil 3

Geschicht­li­che Aufarbeitung

Als gro­ßen Ver­dienst rund um das The­ma Bahn­werk­statt kann man bereits heu­te fest­hal­ten, das das Gelän­de end­lich geschicht­lich umfas­send auf­ge­ar­bei­tet wird. Denn offen­bar ist dies weder mit den Umbet­tun­gen der vom Nazi-Regime getö­te­ten Men­schen in den Jah­ren direkt nach dem Kriegs­en­de gesche­hen und auch nicht im Rah­men der Ansied­lung des Schad­stoff­la­gers Nord in den 1990iger Jahren.

Eine wesent­li­che Erkennt­nis der Ver­an­stal­tung war dann auch die Mit­tei­lung, das über den Ver­bleib von ca. 280 (sowje­tisch­stäm­mi­gen) Kriegs­ge­fan­ge­nen kei­ne Aus­sa­gen gemacht wer­den kön­nen. Den Recher­chen nach muss ver­mu­tet wer­den, das nach Kriegs­en­de doch nicht alle auf der Flä­che Reit­bra­ke begra­be­nen (ver­scharr­ten?) Kriegs­ge­fan­ge­nen auf den Fried­hof Oster­holz umge­bet­tet wur­den. Des­halb sind umfang­rei­che Aus­gra­bun­gen zwin­gend not­wen­dig. Durch erst nach Jahr­zehn­ten zugäng­li­che Luft­bil­der mit hoher Auf­lö­sung sol­len die mög­li­chen Grab­fel­der rela­tiv exakt loka­li­siert wer­den kön­nen. Es wer­den also nicht auf dem gesam­ten Gelän­de Aus­gra­bun­gen statt­fin­den. Aus den Unter­la­gen der Umbet­tun­gen nach Oster­holz konn­te sicher fest­ge­stellt wer­den, das unweit an ande­rer Stel­le begra­be­ne pol­ni­sche Kriegs­ge­fan­ge­ne alle­samt nach Oster­holz umge­bet­tet wurden.

Die Grab­fel­der lie­gen zum Teil auch auf Flä­chen auf denen heu­te eini­ge der 5 dort vor­han­de­nen Fir­men aktiv sind. Im ers­ten Schritt müs­sen die­se also recht zeit­nah umge­sie­delt wer­den. Dann wer­den nach dem Krieg auf­ge­schüt­te­te Sand­flä­chen mit Bag­gern abge­tra­gen, deren Volu­men auf dem Gelän­de zur Wie­der­ver­fül­lung ver­blei­ben sol­len. Die wei­te­ren Aus­gra­bun­gen erfol­gen per Schau­fel. Mini­mum wird ein hal­bes Jahr ange­setzt. Als Maxi­mum nach heu­ti­gem Stand 1 Jahr. Je nach Aus­gra­bungs­um­fang, Aus­gra­bungs­per­so­nal und wei­te­ren Erkennt­nis­sen wäh­rend der Aus­gra­bun­gen könn­te es aber auch län­ger dau­ern. Die Kos­ten dafür müss­te wohl das Häfen­res­sort voll­stän­dig übernehmen.

Als­tom hat einen Grob­ter­min­plan veröffentlicht:

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Dem­nach soll das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren im August 2021 begin­nen und etwa 1 Jahr dau­ern. Der Rück­bau von heu­ti­gen Gleis­an­la­gen für den Hal­len­neu­bau soll im Febru­ar 2022 begin­nen und im Mai 2022 sol­len neue Glei­se und Ober­lei­tun­gen ver­legt wer­den. Wenn die­ser Ter­min­plan sicher ein­ge­hal­ten wer­den soll, dann müss­te ein Umzug der heu­te auf den Gra­bungs­feld vor­han­de­nen Fir­men prak­tisch bereits in den nächs­ten Wochen begin­nen und die Finan­zie­rung und die Pla­nung der Aus­gra­bun­gen sehr zeit­nah abge­stimmt sein und eben­falls beginnen.

Da die geschicht­li­che Auf­ar­bei­tung unab­hän­gig von einer spä­te­ren Neu-Ansied­lung zu betrach­ten und im Kern über­fäl­lig ist, dürf­te das auch kein Pro­blem sein. Eigent­lich hät­ten die heu­te auf dem Grab­feld akti­ven Fir­men dort nie ange­sie­delt wer­den dür­fen, solan­ge die his­to­ri­sche Auf­ar­bei­tung nicht abge­schlos­sen ist.

 

Informationsveranstaltung zur Bahnwerkstatt vom 13.04.2021 — Teil 2

Bis­he­ri­ges Verfahren

In der Zeit­leis­te konn­te man den Start der Aus­schrei­bung im 3. Quar­tal 2018 noch­mals sehen:

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Der Stadt­teil­bei­rat Grö­pe­lin­gen hat­te auf sei­ner letz­ten Sit­zung am 10.02.2021 bereits eine recht­li­che Prü­fung in Hin­blick auf die Infor­ma­ti­ons­pflich­ten beschlos­sen. Wie in unse­rem Bericht zur Bei­rats­sit­zung geschrie­ben, ist für uns klar, das min­des­tens das Häfen­res­sort gegen den § 31 des Bei­rä­te­ge­set­zes (“… Pla­nungs­ab­sich­ten und ‑inhal­te sowie Ergeb­nis­se von Unter­su­chun­gen sind zum frü­hest­mög­li­chen Zeit­punkt mit­zu­tei­len … .”) ver­sto­ßen hat. Wahr­schein­lich in der Fol­ge auch das Ver­kehrs­res­sort. Bei den Bebau­ungs­plä­nen 2434 (umge­setzt) und 2530 (vom Bei­rat abge­setzt) ging es um die Flä­chen im Gewer­be­ge­biet Rie­de­mann­stra­ße, von der die Flä­chen an der Reit­bra­ke aus­ge­nom­men waren. Trotz­dem kann man anneh­men, das ins­be­son­de­re der noch­ma­li­ge Vor­stoss mit dem Bebau­ungs­plan 2530 zur Umwand­lung in ein Indus­trie­ge­biet vllt. auch die Pla­nun­gen an der Reit­bra­ke mit im Hin­ter­grund hat­ten. Trotz­dem liegt die Ver­ant­wor­tung klar beim Häfenressort.

Aller­dings darf man auch nicht naiv sein und nicht den­ken, das soet­was nicht immer mal wie­der vor­kommt. Des­halb ist es auch wich­tig, das die Men­schen kom­pe­ten­te und vor allem auch erfah­re­ne Bür­ger in Ihr Bei­rats­gre­mi­um wäh­len. “Popu­lis­ti­sche Laut­spre­cher” erwei­sen sich in der täg­li­chen Bei­rats­ar­beit eher als Leicht­ge­wich­te ggü. der Ver­wal­tung. Nur durch die erfah­re­nen Grö­pe­lin­ger Bei­rats­mit­glie­der konn­te z.B. ver­hin­dert wer­den, das der Bebau­ungs­plan 2530 in der Depu­ta­ti­on beschlos­sen wird.

Und es bleibt die Fra­ge, was eine offi­zi­el­le Infor­ma­ti­on schon vllt. Ende 2019 an der heu­ti­gen Lage geän­dert hät­te? — Des­we­gen hät­ten die Bie­ter wahr­schein­lich auch kei­ne bes­ser geeig­ne­te Flä­che gefun­den. Und die Ansied­lung der Bahn­werk­statt ist in Abwä­gung von Pro und Con­tra vllt. ja auch posi­tiv für den Stadtteil.

Nach dem wei­te­ren Zeit­plan soll (muss) die Bahn­werk­statt im drit­ten Quar­tal 2024 in Betrieb genom­men wer­den. Das sind noch ca. 3,5 Jah­re. Bzw. nur noch 3,5 Jahre.

Informationsveranstaltung zur Bahnwerkstatt vom 13.04.2021 — Teil 1

Sicher muss man die spä­te Ein­la­dung mit der genau­en Uhr­zeit und den Beginn um 16:30 Uhr kri­ti­sie­ren. Gleich­wohl haben wir mit unse­ren Infor­ma­ti­ons­quel­len hier schon vor län­ge­rer Zeit auf das Datum an sich auf­merk­sam gemacht. Es waren in der Spit­ze ca. 108 Teil­neh­mer in der Video­kon­fe­renz — Pres­se­ver­tre­ter, Lan­des­po­li­ti­ker, Bei­rats­mit­glie­der, ört­li­che Hei­mat­for­scher, Mit­glie­der der ört­li­chen Bür­ger­initia­ti­ve Oslebs­hau­sen und umzu, geschätzt “normale“Anwohner bzw. Bür­ger. Sprich im Grun­de waren alle rele­van­ten Grup­pen dabei.

Pan­de­mie­be­dingt ist der Ablauf anders als in einer Ver­an­stal­tung vor Ort etwa im Bür­ger­haus Oslebs­hau­sen. Online hat­te jeder Teil­neh­mer die Mög­lich­keit sei­ne Fra­gen schrift­lich zu stel­len — das wäre zeit­be­dingt in einer Prä­senz­ver­an­stal­tung nicht mög­lich gewe­sen. Dort wären auch eher “Laut­spre­cher” zu Wor­te gekom­men und eher zurück­hal­ten­de Men­schen wären nicht zu Wort gekom­men. Evtl. wären unsach­li­che Emo­tio­nen viel höher gekocht, wie man man­chen Chat­kom­men­ta­ren ent­neh­men könnte.

Es wur­de von Sei­ten Als­toms eine Hot­line ein­ge­rich­tet, an die man sich bei wei­te­ren Fra­gen wen­den kann:

Num­mer der Hot­line: 030/28875870 von Mo-Fr 9–17 bzw. Email: stefan.brausse(at)alstomgroup.com

Es gab auf der Ver­an­stal­tung von den Vor­tra­gen­den eine Men­ge wich­ti­ger und neu­er Infor­ma­tio­nen, hin­ter die eigent­lich im wei­te­ren Ver­fah­ren auch nicht mehr zurück­ge­gan­gen wer­den kann. Z.B. zu den anste­hen­den Aus­gra­bungs­ar­bei­ten oder Lärm­schutz­wän­den. Trotz­dem sind vie­le ent­schei­den­de Din­ge wei­ter unklar. Und der Chat­ver­lauf zeig­te, das es auch noch bei eini­gen Teil­neh­mern viel Unwis­sen gibt.  Z.B. bezieht sich das Express­kreuz ja nur auf 3 Eisen­bahn­ver­bin­dun­gen in den Nord­wes­ten Nie­der­sach­sen mit Bre­men als Kno­ten­punkt. Es macht dann kei­nen Sinn, die Werk­statt z.B. in Braun­schweig anzusiedeln.

Jetzt kommt es dar­auf an, wie die Kom­men­ta­re der Teil­neh­mer in den nächs­ten Wochen, Mona­ten, Jah­ren berück­sich­tigt wer­den. Unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der hat eben­falls die Fra­gen aus dem Chat­ver­lauf gespei­chert und wird aus sei­ner Sicht ver­su­chen eini­ge hier zu beant­wor­ten. Auf­grund der Umfangs der Fra­gen wird dies aller­dings etwas dau­ern. Zugleich wer­den wir wie ange­kün­digt, aus den Ant­wor­ten Rück­schlüs­se für unser Han­deln als Grü­ne Bei­rats­frak­ti­on bzw. Stadt­teil­grup­pe ziehen.

 

Planung KiTa-Jahr 2021/2022

Dem Bei­rat liegt die Aus­wer­tun­gen der KiTa-Plan­zah­len vom Janu­ar 2021 vor. Dem­nach gab es zu die­sem Stand für den Alters­be­reich 0 bis klei­ner 3 Jah­re 22 weni­ger Anmel­dun­gen als der­zeit Plät­ze vor­han­den sind. Für den Alters­be­reich 3 bis klei­ner 6 Jah­re gab es 142 mehr Anmeldungen.

Die Pla­nun­gen sehen vor, das ins­ge­samt ca. 155 KiTa-Plät­ze in den bei­den Alters­grup­pen rela­tiv recht­zei­tig geschaf­fen wer­den. Das betrifft die Ein­rich­tun­gen in der Dan­zi­ger Stra­ße 22 vom Trä­ger PME, im Schiff­bau­er­weg 6 Kita vom Eltern­ver­ein Dra­chen­kin­der e.V.  sowie der Abschluss von Bau­ar­bei­ten im Kin­der- und Fami­li­en­zen­truam am Pas­to­ren­weg. Für den Alters­be­reich 3 bis klei­ner 6 Jah­re ist dann die Fra­ge, inwie­weit Ange­bo­te aus der jün­ge­ren Alters­klas­se umge­steu­ert wer­den kön­nen. Der Neu­bau einer klei­nen KiTa im Wabeq-Bau­vor­ha­ben in der See­wen­je­stra­ße soll eben­falls unmit­tel­bar anstehen.

Beim Schiff­bau­er­weg 6 wird dem Eigen­tü­mer vom Trä­ger hof­fent­lich “ordent­lich Druck” gemacht, da die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen des Bei­rats eher nega­tiv sind, weil dort schon viel geplant war, aber nie etwas rea­li­siert wurde.

Die Pla­nun­gen gehen natür­lich davon aus, das die Trä­ger auch genü­gend neu­es Per­so­nal fin­den, was nicht sicher ist.

Die Erfah­rung der letz­ten Jah­re zeigt, das sich der Sach­stands­be­richt vom Janu­ar im Lau­fe des Jah­res noch mehr oder weni­ger stark in jede Rich­tung ändern kann. Die Zah­len machen aber auch deut­lich, das ein wei­te­rer Aus­bau not­wen­dig ist, da evtl. nicht alle Anfra­gen von Eltern im Alters­be­reich 3 bis klei­ner 6 Jah­re (wohn­ort­nah) erfüllt wer­den kön­nen. Und das es immer zwei Sei­ten gibt beim Aus­bau: Anwoh­ner die den Grün­raum um sich erhal­ten wol­len und Eltern, die “hän­de­rin­gend” eine Betreu­ungs­mög­lich­keit für ihr Kind suchen, damit ihr Kind opti­mal auf die Schu­le vor­be­rei­tet wird und/oder damit sie einer im Zwei­fel auch gesell­schaft­lich drin­gend not­wen­di­gen Arbeit (wie­der) nach­ge­hen können.

Der Neu­bau der KiTa der Hans-Wendt-Stif­tung in der Lin­den­hof­stra­ße als Fol­ge-KiTa des Trä­gers Am Pul­ver­berg in Oslebs­hau­sen ist auf dem Weg.

Dito sind der Ersatz­bau der KiTa Am Non­nen­berg im Alten Heer­weg und der Neu­bau in der Mari­en­wer­der Stra­ße in der End­pha­se des Planungsverfahrens.

In wel­chem Pla­nungs­stand die KiTa’s Im Wein­ber­ge, Bas­dah­ler Stra­ße, Neu­bau KuFZ Hal­mer­weg und Lis­sa­er Stra­ße sind, das ent­zieht sich der­zeit unse­rer Kennt­nis. Nach dem Abriss der Turn­hal­le in die­sem Früh­jahr soll­te das Vor­ha­ben Im Wein­ber­ge schon wei­ter gedie­hen sein.