Nichts Politisches: Kleine Hilfe für die Ein- und Ausgaben

Unser Beiratsmit­glied Dieter Ste­in­feld führt als gel­ern­ter Kauf­mann seit über 30 Jahren auch eine pri­vate kleine Buch­hal­tung über seine Ein- und Aus­gaben. Dazu nutzt er ein Finanzpro­gramm. Es geht aber auch viel leichter mit ein­er ein­fachen Tabel­lenkalku­la­tion. Will man das auch machen, ste­ht man am Anfang häu­fig vor einem leeren Tabel­len­blatt und weiss nicht so recht wie man es machen soll. Und gibt vielle­icht doch wieder auf mit dem guten Jahresvor­satz.

Dafür gibt es — Tusch TARA! -: Diese kleine Excel-Datei.

Man kann die Tabelle sowohl zur Jahre­s­pla­nung für die Zukun­ft, als auch zur täglichen (wöchentlichen) Notierung sein­er Ein- und Aus­gaben nutzen und bekommt so eine erste gute Über­sicht über sein Ein- und Aus­gaben­ver­hal­ten bzw. seine Finanzen.

Die Tabelle ist dabei absichtlich ein­fach gehal­ten — aber der prak­tis­che Nutzen ist dann doch erstaunlich!

Eine kurze Erläuterung zur Hand­habe der Tabelle:

Beispielfo­to des Über­sicht­ta­bel­len­blattes:

E_A_Buchhaltung_Leerdatei

Die Datei beste­ht aus einem Über­sichts­blatt in dem man auch die fes­ten Ein- und Aus­gaben ein­trägt. Dafür gibt es 5 Ein­nahme- und 10 Aus­gabekat­e­gorien. Das kön­nen z.B. das Gehalt oder die Hartz4-Bezüge sein, Kindergeld, Mini-Job … . Bei den Aus­gaben sind es die (monatlich) anfal­l­en­den fes­ten Kosten wie Miete, Tele­fon, GEZ, Ver­sicherun­gen … . Natür­lich kann man monatliche Abwe­ichun­gen wie etwa Nachzahlung von Strom- oder Heizkosten auch dort über die Zahleneingaben unter­schiedlich eingeben.

Dann gibt es mit dem Über­sichts­blatt verknüpfte 12 Tabel­len­blät­ter für die Monate Jan­u­ar — Dezem­ber, in denen man die täglichen Aus­gaben wieder verteilt auf bis zu 10 Kat­e­gorien ein­trägt. Die Namen der Kat­e­gorien trägt man dabei im Über­sicht­sta­bel­len­blatt ein und sie wer­den dann in die Monats­blät­ter über­nom­men. Eben­so wer­den die Monatssumme dieser 10 Kat­e­gorien in das über­sichts­blatt überom­men.

Dann gibt es noch ein Tabel­len­blatt für flex­i­bles Einkom­men, was über die 5 fes­ten Ein­nah­mekat­e­gorien hin­aus­ge­ht. Das wird wohl in der Prax­is weniger häu­fig gebraucht wer­den.

Als let­ztes Blatt gibt es noch eine grafis­che Über­sicht.

Man kann die Anzahl der Kat­e­gorien nach Aufhe­bung des Blattschutzes (kein Ken­nwort) durch Erweiterung der Kat­e­gorien auch ver­größern — dann passt das Bild der Jahresüber­sicht in 100%-Ansicht aber nicht mehr voll auf eine übliche Mon­i­tor­seite. In Summe 20 ver­schiedene Aus­gabekat­e­gorien — das dürfte für den Anfang genü­gen. Man kann ja zusam­men­fassen z.B. in “Essen und Trinken” und muss nicht “Aldi, “Lidl”, “ReWe”, “Ede­ka” getren­nt auf­führen. Dito “Klei­dung” anstatt “Ober­bek­lei­dung”, “Unter­bek­lei­dung”, “Kinder­bek­lei­dung”, “Schuhe”.

Im Über­sichts­blatt in der Spalte E ist eine Prozent­funk­tion inte­gri­ert, mit der man den prozen­tualen Anteil ein­er der 20 Aus­gabekat­e­gorien an den Aus­gaben sehen kann.

Ganz oben wer­den alle Ein- und Aus­gaben automa­tisch zusam­me­nad­diert und man erhält dann die Monatssalden und eine Jahreszahl.

Für eine Voraus­pla­nung des Jahres bietet es sich zur Vere­in­fachung an, “den täglichen Kleinkram” in ein­er Gesamtzahl im Über­sichts­blatt einzu­tra­gen. Man kann auch die Datei kopieren, die Voraus­pla­nung geson­dert abspe­ich­ern, in ein­er neuen Datei die tat­säch­lichen Ein- und Aus­gaben ein­tra­gen und dann am Ende des Jahres einen Soll-Ist-Ver­gle­ich machen, was einge­treten ist und was nicht.

Diese Vorge­hensweise genügt keinen Profi-Ansprüchen mit mehrjähriger Pla­nung, Abschrei­bun­gen, Umsatzs­teuer­buchun­gen etc.. Aber für einen Ein­stieg in eine Buch­hal­tung bietet diese kleine Datei schon einiges und ist weit bess­er als ein hand­schriftlich­es Haushalts­buch, mit dem man nie diese länger­fristige Über­sicht “auf einem Blick” bekommt.

Wichtig: Regelmäßiges Sich­ern der Datei auf immer zwei Medi­en — etwa Fest­plat­te und einem USB-Stick oder der Spe­icherkarte des Smart­phones — nicht vergesssen.

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